ISYTEC GmbH
34mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Ampletzer seit 1.6.2021 | Geschäftsführer |
Katrin August seit 1.6.2021 | Prokura |
Stephan Röslmair seit 6.11.2006 | Geschäftsführer |
Helmut Mahr seit 4.5.2001 | Geschäftsführer |
Ulrike Angersbach seit 4.5.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRO DESIGN Electronic GmbHBruckmühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023der PRO DESIGN Electronic GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte mit Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Bankbestände, die auf Fremdwährung lauten, wurden zum Stichtagskurs bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Eine Abzinsung entsprechend dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre für Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurde vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Der Gesamtbetrag der Abschreibungen im Zusammenhang mit den Zugängen im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEuro 65,4 (i. V. TEuro 66,8). Finanzanlagen Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um sämtliche Anteile an der ISYTEC GmbH mit Sitz in Bruckmühl und der Pro Design Electronics Corporation in Oregon/USA. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten.
Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen; davon entfallen TEuro 248,7 auf eine Restlaufzeit von > 1 Jahr. Angabe zu Forderungen
Eigenkapital Zum Bilanzstichtag betrug das gezeichnete Kapital unverändert TEuro 163,2. Angabe zu Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Bezug auf gewährte Darlehen für Grundstücke und Gebäude komplett durch Grundschulden gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen Auflösung und Bildung von Rückstellungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 50,8 (i.V. TEuro 7.461,7) enthalten. Gebildet wurden Rückstellungen im Rahmen von jährlichen Anpassungen (Provisionen, Urlaub, Überstunden, Aufstellung und Prüfung Jahresabschluss, Aufbewahrungspflichten, etc.) in Höhe von insgesamt Euro 584,5 (i.V. TEuro 151,7). Fördermittel Im Geschäftsjahr wurden Erträge in Höhe von TEuro 0,5 (i.V. TEuro 193,6) durch deutsche und europäische Förderprojekte erzielt. Außergewöhnliche und periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von ca. TEuro 127,1 für einen außergewöhnlichen Schadensfall berücksichtigt. Eine entsprechende Versicherungsentschädigung in Höhe von TEuro 114,4 in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr belief sich auf TEuro 381,6 (i. V. TEuro 226,2). Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Belastungen aus Miet- und Leasingverträgen über die jeweiligen Restlaufzeiten in Höhe von TEuro 293,6 (i. V. TEuro 609,8). Außerdem bestehen Belastungen für Erbbauzinsen in Höhe von insgesamt TEuro 914,1 (i.V. TEuro 944,6), welche bis 2053 hochgerechnet wurden. Der Bestand an offenen Bestellungen zum Geschäftsjahresende betrug TEuro 6.200 (i.V. TEuro 14.466). Die Gesellschaft finanzierte sich teilweise über Leasingverträge. Die Bilanzierung der geleasten Vermögensgegenstände erfolgte dabei beim Leasinggeber. Die Gesellschaft hat sich für den Abschluss von Leasinggeschäften aus wirtschaftlichen, steuerlichen und bilanzpolitischen Gründen entschieden. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitnehmer betrug - ohne die fünf Geschäftsführer - 79 (i. V. 79). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Einzelvertretungsberechtigte und von § 181 BGB befreite Geschäftsführer waren der Techniker Helmut Mahr (Gründer), die Kauffrau Ulrike Angersbach (Verwaltung), der Techniker Heiko Mauersberger (Entwicklung), der Techniker Philipp Ampletzer (CEO) und der Kaufmann Stephan Röslmair (Finanzen). Angabe gewährter Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder An Organmitglieder wurden im Geschäftsjahr Kredite in Höhe von TEuro 1,2 (i.V. TEuro 0,0) gewährt. Es wurden in 2023 TEuro 100,0 (i.V. TEuro 120,0) zurückbezahlt. Die Kreditforderung belief sich zum 31.12.2023 auf TEuro 18,0 (i.V. TEuro 116,8). Es wurde eine Verzinsung von 0,5 % über dem Basiszinssatz vorgenommen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen, soweit es sich um Beteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB handelt Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Erläuterung zum Corona Virus Im Geschäftsjahr 2023 zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie nur noch vereinzelt. Die hohen Lagerbestände sowie Umsatzerlöse, die in der Vergangenheit durch stark überhöhte Lieferpreise geprägt waren, haben sich weiter normalisiert, sind jedoch immer noch auf einem hohen Niveau. Dank der weiterhin engen Kooperation mit unseren Key-Kunden konnte auch in diesem Jahr ein reibungsloser Geschäftsbetrieb sichergestellt werden. Nach unserer Einschätzung haben sich die weltweiten Lieferketten stabilisiert. Aufgrund unserer stabilen finanziellen Lage und eines soliden Bankkontostandes sehen wir keine relevanten finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Pandemie. Aus heutiger Perspektive betrachten wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unser Unternehmen als abgeschlossen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 1.643.570,86 auf neue Rechnung in Höhe von Euro 8.868.032,13 vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bruckmühl, den 24.02.2025 gez. Helmut Mahr Ulrike Angersbach Heiko Mauersberger Stephan Röslmair Philipp Ampletzer Lagebericht 2023- PRO DESIGN Electronic GmbH, BruckmühlVorbemerkung Der Lagebericht enthält auch in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf derzeitigen Planungen, Erwartungen und Schätzungen, deren Eintritt ungewiss ist. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Reihe von Faktoren, sowohl interne wie auch externe, die tatsächlichen Ergebnisse so beeinflussen können, dass daraus wesentliche Abweichungen von den prognostizierten Werten resultieren können. Veränderungen für die nationale und internationale Industrie sind seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine am 24.02.2022, sowie dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 07.10.2023 ungewohnte und einschneidende Realität geworden. Das wahre Ausmaß, in Bedeutung und Zahlen, sowie in der zukünftigen Vorhersage, ist heute nur mit Vorsicht zu qualifizieren bzw. zu quantifizieren. A. Grundlagen des Unternehmens Wir bieten als EMS-Hersteller ein Komplettangebot an Dienstleistungen an - von der Entwicklung einer Idee bis zur geprüften Baugruppe als serientaugliches Gerät - und können uns somit von der Konkurrenz der einzelnen Bereiche abheben. Eine eigene Elektronik-Entwicklungsabteilung, eine eigene Layoutabteilung, flexible und flache Strukturen, gleichbleibend hohe zertifizierte Qualität und motivierte und flexible Mitarbeiter sind die Basis unseres Geschäftsmodells. PRO DESIGN befindet sich mit der Elektronikdienstleistung in einem Marktsegment der hochkomplexen Technologien, die oft an die Grenzen der Realisierbarkeit stoßen. Somit sind wir darauf ausgerichtet, den Kunden stets die neuesten Technologien anzubieten. PRO DESIGN ist zudem nicht auf einzelne Branchen fixiert, sondern bedient seit Jahrzehnten beinahe alle Segmente, die Elektronik" benötigen. Die wichtigsten Branchen sind die Halbleiterindustrie, Multi-Media, Medizin, Prüf-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik und die Sicherheitstechnik. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022. Auch die deutschen EMS-Unternehmen wuchsen in 2022 erfreulicherweise erneut, dieses Mal um ca. 10,9% (Quelle: Dieter G. Weiss, in4ma Marktforschung, https://in4ma.de/ems-industrie/, Stand 08.01.2025). Auch wir profitieren davon und erzielen ein gutes Jahr 2023. Mit Umsatzerlösen in Höhe von 25,9 Mio. € (i. V. 25,0 Mio. €) übertreffen wir den Vorjahresumsatz um + 3,6 %. In unserem Tätigkeitsbereich erkennen wir weiterhin einen Trend, weg vom "taktischen Outsourcing" hin zum "strategischen Outsourcing". D. h. wir, die EMS-Lieferanten, werden verstärkt in die Supply-Chain der Kunden eingebunden. Wir unterstützen diese Entwicklung weiterhin durch Flexibilität, einem hohen Maß an Qualität und großer Verlässlichkeit. Absatzmärkte: Unsere Absatzmärkte befinden sich weiterhin überwiegend in Deutschland, Europa und Asien sowie in Kanada. Auftragslage: Die Auftragslage ist weiterhin gut und der Auftragsbestand erreichte zum Jahresende 2023 einen Wert in Höhe von 10,2 Mio. € (i.V. 11,3 Mio. €). Beschaffung: Unsere Beschaffung erfolgt nach wie vor durch eigene Einkaufsaktivitäten im europäischen wie auch im amerikanischen und asiatischen Raum. Beschaffungen erfolgen seit der Einführung der neuen ERP-Software überwiegend dispositiv und nicht mehr auftragsbezogen. Mit den Lieferanten werden zunehmend Jahresbonusvereinbarungen getroffen. Die Materialaufwendungen sanken im Berichtsjahr um 5.958 T€ auf 17.322 T€. Die Materialeinsatzquote betrug 63,6 % (Vj. 87,3%) (inkl. Bestandsänderung). Investitionen und Finanzierung: Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen 701,4 T€ und wurden ausgegeben für die Erweiterung und Erneuerung einzelner IT-Komponenten und für ein neues AOI-System, sowie hauptsächlich für die Erweiterung der SMD-Linien und für ein X-Ray Inspektionssystem. Die Finanzierung erfolgt bei einfachen Produktionsanlagen, Geräten und Transportmitteln aus dem operativen Cashflow, bei höherwertigen Anlagen und Anschaffungen mittels Leasing oder über Darlehen der LfA/KfW und unserer Hausbank. Mit der Firma Atradius, Köln, ist seit vielen Jahren ein Warenkreditversicherungsvertrag abgeschlossen, um Risiken durch Zahlungsausfälle weitestgehend zu vermeiden. Personal: Im Jahresdurchschnitt haben wir - ohne die Geschäftsführer - im zugrunde liegenden Geschäftsjahr 79 Personen (i. V. 79) beschäftigt. Unternehmensphilosophie, -ziele und -strategie Mit unserer Arbeit zielen wir auf eine bedeutende und nachhaltige Wertsteigerung für unsere Kunden ab. Unsere Lösungen sind individuell, innovativ und technologisch auf einem hohen Niveau. Die Qualität unserer Arbeit muss höchsten Ansprüchen genügen. Wir erreichen dies durch ständige Verbesserung unserer Produkte, kontinuierliche Prozessoptimierung und außerordentliche Kundenorientierung. Nur durch gemeinsame Anstrengung können wir unsere Kunden und damit uns selbst zufrieden stellen. Aktive und offene Kommunikation aller führt dabei zu den besten Entscheidungen. Arbeit muss Spaß machen, um effizient zu sein. Deshalb prägen Vertrauen, Respekt und Hilfsbereitschaft unseren Umgang untereinander und mit den Kunden. Wir respektieren die ethischen Grundsätze unserer Partner und Mitarbeiter und handeln im Bewusstsein unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Unser strategisches Ziel ist die Erreichung eines nachhaltigen profitablen Wachstums. Voraussetzung hierfür ist der Ausbau unseres technologischen Know-hows. Zur Messung und Analyse des Zielerreichungsgrades werden insbesondere die periodische Systembewertung aller Unternehmensprozesse (IMS), die Entwicklung des Auftragsbestandes, des Umsatzes sowie das monatliche Ergebnis gemäß betriebswirtschaftlicher Auswertung im Verhältnis zur Gesamtleistung, betrachtet. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern dar. Zur Steuerung im Bereich Finanzwesen und Liquiditätsplanung wird ein eigenentwickeltes Planungstool eingesetzt. Betriebliches Umweltmanagement: PRO DESIGN ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt bewusst. Es wird deshalb die Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) permanent weitergeführt. Die Zertifizierung wurde zuletzt im März 2023 aktualisiert. PRO DESIGN ist außerdem seit 2002 Mitglied im Umweltpakt Bayern und somit einer qualifizierten Umweltleistung verpflichtet. Im Februar 2018 wurden wir Mitglied im Familienpakt Bayern, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Ukraine Krieg: Gleichwohl wir mit steigenden Preisen für Strom und Gas konfrontiert sind, sind die Ukraine und Russland für uns keine originären Beschaffungs- oder Absatzmärkte. Besondere Vorgänge im Geschäftsjahr 2023: Aufgrund der andauernden kritischen Bauteileverfügbarkeit und Preissituation wurde im Jahr 2022 mit unserem Hauptkunden ein sog. "Purchase-Prise-Variance"-Prozess (PPV) und ein "Inventory-Deposit"-Prozess (INVD) eingeführt, der im Jahr 2023 fortgeführt wurde. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf: Wir erreichen in einem schwierigen wirtschaftlichen und pandemischen Geschäftsumfeld unsere Erwartungen. Der Mangel an zuverlässigen Prognosen, die Auswirkungen der Corona Pandemie, die Lieferketten-Problematik, dem Krieg in der Ukraine, die teilweise monopolartigen Strukturen am Beschaffungsmarkt, die Beeinträchtigung durch Allokation in der Wertschöpfungskette, die aktuellen politischen und sozialen Veränderungen in- und außerhalb Europas mahnen jedoch weiterhin zu erhöhter Vorsicht. II. Lage des Unternehmens Das Unternehmen profitiert von seiner zweigleisigen Ausrichtung in den klassischen EMS-Bereich; parallel dazu wird ein neues Eigenprodukte im Bereich FPGA Acceleration Cards aufgebaut. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Einem Cash-Flow Abfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von 681 T€ steht ein Cash-Flow Zufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 89 T€, sowie ein Cash-Flow Zufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.435 T€ gegenüber, was zu einer Erhöhung des Bestandes an flüssigen Mitteln zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.843 T€ im Vergleich zum Vorjahr führt. Liquidität und Zahlungsbereitschaft waren und sind jederzeit gewährleistet. Unser Eigenkapital hat sich absolut gesehen im Vergleich zum Vorjahr um 1.643 T€ auf 9.234 T€ erhöht. Dadurch erhöht sich auch die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023, welche sich mit 62,8% (i. V. 51,7%) auf gutem Niveau befindet. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Laufzeit von mehr als 5 Jahren) stiegen um 51 T€ auf 126 T€ und werden planmäßig bedient. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich insgesamt auf ca. 6,6 % (i. V. 6,0 %) der aktuellen Bilanzsumme. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken (aktuell 1.100 T€), welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der erhaltenen Anzahlungen betragen stichtagsbedingt ca. 18,6 % (i. V. 31,1 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Anlagevermögen ist, wie auch im Vorjahr, durch unser Eigenkapital abgedeckt. Die Liquiditätslage ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Im Geschäftsjahr wurde das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1.701 T€ (i. V. 3.036 T€) ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde das Ergebnis nach Steuern wesentlich durch die Auflösung der Gewährleistungsrückstellung beeinflusst. Die Umsatzrentabilität - bezogen auf das Ergebnis nach Steuern - beträgt bei einem Umsatz in Höhe von 25,9 Mio. € (i. V. 25,0 Mio. €) 6,6 % (i. V. 12,1 %). Die Eigenkapitalrentabilität - ebenfalls bezogen auf das Ergebnis nach Steuern - beläuft sich bei einem Eigenkapital zu Beginn der Periode von 7,6 Mio. € auf 22,0% (i. V. 70,0%). Gesamtaussage: Die finanzielle Situation der PRO DESIGN, der heterogene Branchenmix, der Aufbau eines neuen Eigenproduktes im Bereich FPGA Acceleration Cards für schnell startende Datenverarbeitung, die Fokussierung auf Kunden mit Perspektive "Entwicklung + Produktion", sowie unsere gesamte Belegschaft, welche flexibel und pragmatisch auf externe Ereignisse (z.B. Corona) reagiert hat, lassen die Aussage zu, dass unsere wirtschaftliche Lage und Perspektive aktuell und allgemein als sehr gut zu bezeichnen ist. III. Abgleich Vorjahresprognose Im Lagebericht 2022 wurde für 2023 ein Umsatzvolumen von ca. 25,6 Mio. € prognostiziert. Zum 31.12.2023 wurde ein Umsatzvolumen in Höhe von 25,9 Mio. € (+1,2% ggü. Prognose und +3,6% ggü. Vj.) erreicht. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise forcieren, um unabhängiger von einzelnen Key-Kunden zu werden. Dazu wurde bereits Ende 2021 ein sehr erfahrener Vertriebsmann für den Bereich "Acceleration Cards" eingestellt. Zudem investieren wir in den Aufbau neuer Eigenprodukte im Bereich von schnell reagierenden und große Datenmengen verarbeitenden Baugruppen mittels FPGA-Bausteinen als zentrales Element (FPGA Acceleration Cards). Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. II. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, sehen wir nicht. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Flexibilität, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche festigen wir durch regelmäßige Lieferantenaudits. Die Materialbeschaffung ist durch Verteilung auf verschiedene Länder und Anbieter insoweit sichergestellt; ein größeres Materialpreisrisiko wird hierdurch ebenfalls reduziert oder mittels individueller Konzepte mit unseren Key-Kunden gelöst. Unser geschäftstypisches Risiko versuchen wir mit kontinuierlichem Projektmanagement und Beobachtung der Geschäftsprozesse zu minimieren. Um uns vor Produktrisiken zu schützen, haben wir ein integriertes Qualitätsmanagement-System eingeführt, das nach der Norm DIN EN ISO 9001 zertifiziert wurde. Im Jahr 2010 wurde außerdem die Einführung der Medizin-Norm ISO 13485 als sog. Konformitätsbescheinigung eingeleitet und deren Umsetzung in unser Handbuch "Integriertes Management-System" vollzogen. Wir schützen uns mit Hilfe vertraglicher Gestaltungen (AGB), Hinzuziehung von Spezialanwälten bei verschiedenen Themen sowie unseren Versicherungen bestmöglich gegen mögliche Geschäftsrisiken. Die Auswirkungen auf die Lieferketten bleiben herausfordernd Kleine Unternehmen (wegen zu geringer Bedeutung in der Lieferkette), Unternehmen mit einem hohen Automotive-Anteil und Unternehmen mit einem schlechten Cash-Flow (wegen der fehlenden Möglichkeit RHB- und FE-Bestände aufbauen zu können) werden zusehends auf der Strecke bleiben und/oder Spielball von M+A Aktivitäten werden. Diesbezügliche finanzielle Auswirkungen auf unser Unternehmen beurteilen wir insgesamt weiterhin als herausfordernd, aber mit Stand heute nicht essentiell, da wir keine Automotive-Abhängigkeit aufweisen und einen guten Bankenbestand ausweisen können. Erläuterung zum Ukraine-Krieg Die Auswirkungen der Energiekrise, die insbesondere durch den Ukraine-Krieg und die geopolitischen Spannungen ausgelöst wurden, haben sich im Vergleich zu den Vorjahren abgeschwächt. Die Preissteigerungen bei Gas und Strom haben sich weniger dramatisch ausgewirkt als zunächst angenommen, da staatliche Programme wie die Gas- und Strompreisbremsen zu einer Entlastung beigetragen haben. Wie sich das Ende der staatlichen Programme auf die Energiepreise auswirken wird, wird sich erst im Laufe des folgenden Geschäftsjahres zeigen. 2. Chancen Im Geschäftsjahr 2023 haben wir eine Reihe vielversprechender Chancen identifiziert, die sich sowohl kurz- als auch langfristig auf unser Unternehmen auswirken werden. Diese Chancen bieten Potenzial für weiteres Wachstum, Diversifizierung und Stärkung unserer Marktposition. Seit Mitte 2020 verstärken wir die Entwicklung neuer FPGA-basierter Eigenprodukte in Märkten wie Video-Streaming oder Datenbank-Beschleunigung. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es uns, innovative Lösungen anzubieten und neue Marktsegmente zu erschließen. Für die Jahre 2024 und 2025 planen wir, unsere Bemühungen in diesem Bereich weiter zu intensivieren, um unsere Position als Branchenführer zu festigen. Die stetig ansteigende Anzahl an Anfragen zu unseren PCI Acceleration Cards zeigt ein wachsendes Interesse an unseren Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Beschleunigungstechnologie. Durch die Erfüllung dieser Anfragen erhoffen wir, unsere Präsenz in einem dynamischen Marktsegment ausbauen und neue Umsatzquellen erschließen zu können, wodurch wir unser Produktportfolio diversifizieren und unsere Marktposition festigen können. Unsere FPGA-Expertise betrachten wir als Türöffner und Unterscheidungsmerkmal zu unseren Marktbegleitern, so dass wir reelle Chancen sehen, weitere Kunden-Entwicklungsprojekte, die auch die Fertigungskomponente umfassen, zu generieren. Die zu erwartenden und von uns zu nutzenden Chancen sehen wir umsatzmäßig im EMS-Bereich für das Jahr 2024 nahezu gleichbleibend und für das Jahr 2025 bei +5% bis +10% steigend. Im Eigenproduktbereich gehen wir von Steigerungen von bis zu +50% in den folgenden Jahren aus. Insgesamt sehen wir unser Unternehmen daher als gut gerüstet und stabil an - mit guten Chancen aufgrund unserer FPGA-Expertise. 3. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist als gut zu betrachten; es sind keine kurzfristigen Engpässe zu erwarten. Das Unternehmen hält keine derivativen Finanzinstrumente. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Seit vielen Jahren fährt das Unternehmen eine kundenbezogene Größenstrategie, wonach Konzentrationen im Debitorenbereich unerwünscht sind. Diese Strategie kann seit dem Verkauf des Eigenproduktes nicht mehr absolut eingehalten werden, weshalb durch Neukundenakquise und neuen Eigenprodukten wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden soll. Aufgrund der langfristigen Finanzierung durch überwiegend festverzinsliche Bankdarlehen sowie ausreichender Kreditlinien, sehen wir uns keinen besonderen Finanzierungsrisiken sowie Zinsrisiken ausgesetzt. Unser zukünftiger Erfolg wird auch davon abhängen, Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu halten insbesondere in der Entwicklung, im Vertrieb und in wesentlichen Fertigungsfunktionen. Mit Hilfe unserer oben dargestellten Firmenphilosophie, einer offenen Kommunikation, leistungsadäquater Entlohnung und umfangreichen Sozialleistungen (Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge, Jobrad, Fitnessmassagen, betriebliche Krankenzusatzversicherung, u.v.m.) wird uns dies auch in Zukunft gelingen. Steuerliche und rechtliche - hier insbesondere wettbewerbsrechtliche und patentrechtliche - Fragestellungen können ebenfalls Risiken enthalten. Diesen versuchen wir durch Hinzuziehung von externen Fachleuten zu begegnen. Zusammenfassung: Aufgrund des zuvor beschriebenen Aufwandes im Risikomanagement, Forcierung der Akquise und neuer Eigenprodukte, unserer bewährten Qualitäts- und Kundenpolitik, der Möglichkeit, jederzeit notwendige Investitionen durchführen zu können sowie der Chancen im Bereich "FPGA-basierter Entwicklungen" sehen wir in der künftigen Entwicklung der Gesellschaft keine besonderen Risiken. Wir werden uns vorausschauend den Marktanforderungen anpassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Wesentliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens daraus gefährden können, sind auch für das kommende Geschäftsjahr 2024 bzw. auch für 2025 nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, sowie der Terroranschlag auf Israel durch die Hamas, belasten die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheiten mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sind die Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Ein weiteres Nachlassen des Welthandels würde die exportorientierte deutsche Wirtschaft auf jeden Fall sehr negativ beeinträchtigen. Zunehmender Protektionismus (USA, China, Europa und nun auch Russland/Ukraine) sowie innerpolitische Krisen in den einzelnen EU-Mitgliedsländern werden den Effekt noch verstärken. Wir sehen in unserem Bereich große Herausforderungen auf unsere Agilität durch nationale, internationale sowie auch politische Rahmenbedingungen. Der Mangel an zuverlässigen Prognosen und die Vielzahl zu bewältigender Probleme mahnen daher weiterhin zu erhöhter Vorsicht bei der Formulierung eigener Prognosen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens dennoch als stabil und gesichert. Als allgemeine Zielsetzung wird weiterhin die Strategie verfolgt, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und sicherzustellen. Auch verfolgen wir weiterhin unseren technologisch orientierten Ansatz bei der Kundenorientierung und -auswahl. An der ständigen Prozessoptimierung in allen Bereichen wird gearbeitet. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch die Beteiligung unserer End-Kunden an der Materialversorgung, durch eine Erhöhung unserer RHB-Bestände, persönliche Kontakte, Partnerschaften und Kooperationen. Durch die periodische Aktualisierung unseres ERP-Systems und dem damit verbundenen Einstieg in die Digitalisierung, auch in der Fertigung, werden Effizienzsteigerungen erwartet. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzvolumen in Höhe von ca. 25,5 Mio.°€. Das Geschäftsjahr 2024 entwickelte sich insofern umsatztechnisch wie geplant. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir ein Umsatzvolumen in Höhe von ca. 25,6 Mio. €. Zusammenfassend lässt sich ableiten, dass wir die Jahresplanung für 2024 voll erreichen werden. Insgesamt erachten wir unser Unternehmen als stabil und gut aufgestellt. Darüber hinaus sehen wir gute Zukunftschancen ab 2025 mit positiven Entwicklungsmöglichkeiten sowohl im traditionellen EMS-Bereich, als auch mit FPGA-basierten Neuentwicklungen. Mittelfristig sollen in den Folgejahren die bestehenden Märkte und Neukunden auf unserem Spezialgebiet der hochtechnologischen Dienstleistung ausgebaut und die gewonnene Marktposition gefestigt werden. Im Bereich unseres neuen Eigenproduktes verstärken wir uns sowohl auf der Entwicklungsseite als auch auf der vertrieblichen und anwendungsspezifischen Seite mit neuen und international erfahrenen Mitarbeitern. Darüber hinaus ist es unser erklärtes Ziel, dass wir zusammen mit einigen unserer Förderprojektpartnern und einem weltbekanntem Chiphersteller wachsen und mit ihnen zusammen in neue Anwendungsmöglichkeiten für unsere FPGA-basierten Neuentwicklungen vorstoßen möchten. Unter Zugrundelegung der zuvor erwähnten Risiken und Annahmen, insbesondere bei der gegenwärtigen Materialpreissituation sowie den notwendigen Investitionen in neue Eigenprodukte prognostizieren wir für 2024 ein positives Ergebnis von ca. 2,0 Mio. € vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir ein ähnlich positives Ergebnis. PRO DESIGN wird mit der notwendigen Kompetenz, starker Innovationskraft und hoher Flexibilität im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Durch Prüfung der Möglichkeit von strategischen Zukäufen soll versucht werden, zusätzliche Kunden bzw. Marktchancen zu akquirieren, um in der jetzigen wirtschaftlichen Gesamtsituation das langfristige Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern. Die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre, die von PRO DESIGN und der gesamten EMS-Branche zu meistern sind, lauten weiterhin:
D. Bericht über Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Tätigkeit ist die hard- und softwaremäßige Entwicklung von innovativen elektronischen Baugruppen, Systemen und Geräten. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt und somit auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023, beträgt die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung 11 Mitarbeiter. Die Kenntnisse und Erfahrungen aus den Marktanforderungen und der eigenen Fertigung werden stetig an das Entwicklungsteam zurückgemeldet. Die Marktbedürfnisse fließen direkt in gesetzte Entwicklungsziele ein. Bei PRO DESIGN ist es wichtig, ständig die Innovationskraft zu stärken, um mit den neuesten Technologien einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu halten. Im Bereich Entwicklung werden nach wie vor kurzfristige Ziele verfolgt, sowie auch längerfristige Intentionen, z.B. durch den Aufbau eines weiteren Standbeins. Im Geschäftsjahr 2023 sind insgesamt 381,6 T€ (i. V. 226,2 T€) für Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen. E. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Unterschrift der Geschäftsführung
Bruckmühl, den 24.02.2025 gez. Helmut Mahr Ulrike Angersbach Heiko Mauersberger Stephan Röslmair Philipp Ampletzer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PRO DESIGN Electronic GmbH, Bruckmühl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PRO DESIGN Electronic GmbH, Bruckmühl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRO DESIGN Electronic GmbH, Bruckmühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 24.02.2025 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Peter Knop, Wirtschaftsprüfer Armin Weber, Wirtschaftsprüfer |
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