FOXX Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Madinger seit 8.1.2026 | Geschäftsführer |
Oliver Madinger seit 4.12.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Madinger GmbHEuerbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder Madinger GmbH1. Geschäftsfeld und Rahmenbedingungen Geschäftsfeld Die Madinger GmbH ist Dienstleister für verschiedene Kunden in verschiedenen Märkten wie z.B. der Automobilbranche oder Industriesparte. Die Firma ist in fünf Geschäftsbereiche unterteilt: - Produktionsnahe Dienstleistungen - Wärmebehandlung - Zerstörungsfreie Prüfung - Bearbeitungs- und Logistikzentrum - Supply Chain Support Hauptsitz der Madinger GmbH ist 97502 Euerbach, betreibt aber auch Standorte in Schweinfurt, Salz bei Bad Neustadt a. d. Saale und Fürth. Absatzmärkte Das globale Wachstum laut IWF lag im Jahr 2023 bei 3,1%, was nahezu stabil zum Vorjahr (Wachstum von 3,4%) war. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession und hat im Jahre 2023 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 % verzeichnet. Im Fokus steht weiterhin die Inflationsrate, sowie weitere Steigerungen des Leitzinses bis auf 4,00 %. Die Standorte der Madinger GmbH befinden sich zum größten Teil in der Nähe des in Deutschland ansässigen Kundenstammes. Aufgrund der globalen Ausrichtung der Kunden sind die Entwicklungen am gesamten Weltmarkt entsprechend interessant. Das Geschäftsumfeld im Jahre 2023 war zweigeteilt, wobei das erste Halbjahr noch von einer befriedigenden Auftragslage profitieren konnte. In der zweiten Jahreshälfte verzeichnete die Madinger GmbH rückläufige Ergebnisse aufgrund verringerter Aufträge, was beide Jahreshälften relativierte. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Madinger GmbH weist flache Hierarchien im Unternehmen auf. Neben den beiden Geschäftsführern werden die o.g. Bereiche jeweils von den Bereichsleitern gesteuert. Verwaltet wird die Firma ebenfalls über die Abteilungen Integrierte Managementsysteme (Qualität, Umwelt und Datenschutz), Personalabteilung, Finanzbuchhaltung, Einkauf, IT-Management & Services, Marketing sowie Vertrieb. Alle Abteilungen werden In-House geführt und sind Bestandteil des Managements. Grundlagen aller Tätigkeiten sind Richtlinien, Prozesse sowie Kennzahlen, die den internen Audit-Prüfungen unterliegen und entsprechend dauerhaft überwacht werden. Im Jahre 2023 hatte die Firma Ø 241 Angestellte. Das Geschäftsjahr war in der Finanzabteilung sowie in Accounting und Einkauf geprägt von der SAP-Einführung. Es wurde viel Kapazität und Engagement für diesen wichtigen Zukunftsschritt eingebracht. 2. Ertragslage Die Ertragslage im Jahre 2023 hat sich wie folgt gezeigt: Das Rohergebnis fiel auf 13.504.845,48 €, was ein geringer Unterschied zum Vorjahr ist. Der Personalaufwand ist weiter von 8,9 Mio. € auf 9,3 Mio. € gestiegen. Dies ist besonders auf die Personalmarktsituation sowie die gesetzlichen Anpassungen während des Jahresverlaufs zurückzuführen. Abschreibungen erhöhten sich auf Grund von Investitionen und beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 361.404,66 €. Die betrieblichen Aufwendungen haben einen Anstieg zu verzeichnen, was zum einen auf die gestiegenen Mietaufwendungen, wie auch auf die erhöhten Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen zurückzuführen ist. Weiterhin sind diese Aufwendungen mit dem Geschäftsverlauf volatil. Die sonstigen betrieblichen Aufwände sind absolut um 438.117,91 € gestiegen. Die Madinger GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor EE-Steuern (inklusive sonstigen Steuern) von -22.490,54 € erwirtschaftet. Der Fokus im Geschäftsjahr 2023 lag in der Stabilisierung der Kundenaufträge sowie der Einführung des globalen ERP-Systems SAP. Die Preise wurden möglichst unverändert belassen, um eine Belastung gemeinsamer Projekte zu minimieren. Besonders aufgrund der Standortsicherungen der Kundenprodukte und damit der eigenen Geschäftsfelder wurden insbesondere eigene Kostentreiber analysiert und möglichst verringert. Der Verlauf des Geschäftsjahres war weitaus negativer als die Planung, da im Vorjahr und zum Jahresbeginn eine Verringerung der Aufträge so nicht zu erwarten war. 3. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Bilanzsumme stieg von 9.166.921,62 € auf 11.133.760,67 €. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich von 1.140.106,22 € auf 1.985.497,67 €. Das Vorratsvermögen verringert sich von 189.950,86 € auf 127.265,20 €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Vorjahr um 1.312.667,40 € auf 4.155.311,97 € gestiegen. Die sonstigen Vermögengegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um 87.651,38 € auf 4.500.882,92 € erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten betragen 4.730.779,35 €. Das entspricht einer Erhöhung von 1.639.954,99 € zum Vorjahr, was aufgrund des höheren Finanzierungsbedarfs von Rohmaterial im Prozess bedingt war. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung beliefen sich auf 678.896,73 € und haben sich um 251.340,90 € erhöht. Das Eigenkapital der Gesellschaft verzeichnete eine Reduzierung um 38.735,02 € auf 3.938.029,12 €. Der Jahresüberschuss nach Steuer, aber vor Abschreibungen auf das Anlagevermögen, beträgt im Veranlagungsjahr 2023 322.669,64 €. Ausblick Die Auftragslage der ersten Wochen im laufenden Geschäftsjahr 2024 haben sich erwartend fortgesetzt wie im Jahr 2023. Dies steht im Einklang mit der Erwartung der deutschen Wirtschaftsprognosen. Die Erwartungen für 2024 erscheinen negativer als das Jahr 2023. Positiv zu erwähnen sind die Stabilisierung der Energiepreise, welche zu 2022 geringer ausfallen und zu 2023 stabil zu bleiben scheinen. Es wird dennoch ein weiterer inflationsbedingter Anstieg der Kosten für RHB ́s, aber auch der Lohnkosten, erwartet. Erwartungen für eine Erniedrigung des Leitzinses in 2024 bleiben bestehen und werden erwartet. 4. Risiko- und Chancenbericht Die Madinger GmbH führt im Rahmen des jährlichen Management Reviews eine ausführliche Risikobewertung im Rahmen einer SWOT-Analyse durch. Unterjährig werden im Rahmen von Geschäftsführersitzungen Strategien aus aktuellen Themen hergeleitet und umgesetzt. Als Dienstleister für verschiedene Kunden, ist das Geschäftsmodell auch an das Verhalten bzw. den Bedarf der Kunden geknüpft. Das gute Kundenverhältnis sowie die Erfahrung mit vielen Produkten sind hierbei grundsätzlich eine Stärke des Unternehmens. Identifiziert, wie auch im Vorjahr, wurde das Risiko zu Pandemien und deren Auswirkungen. Dazu wurde das Risiko von Kriegen und Auswirkungen auf die Wirtschaft von globalen Ereignissen bzw. Strukturen betrachtet. Die letztjährigen Auswirkungen der Energiebeschaffung wurden weiterhin als Risiko betrachtet. Insbesondere ist eine Annäherung an Energiepreise auf dem alten Niveau nicht in Sicht. Im Allgemeinen bleibt das Risiko an den Beschaffungsmärkten hinsichtlich der Kosten bestehen. Die steigende Inflationsrate sowie der Leitzins stehen im Fokus der Risikoanalysen. Investitionen werden genauestens geprüft. Grundlage der Entscheidung sind die vorhandenen Bedarfe und die mit den Kunden vereinbarten Dienstleistungsverträge. Eine kalkulatorische Grundlage dient als Entscheidungshilfe. Im Rahmen der SWOT-Analyse werden in Risiken weiterhin auch Chancen gesehen. Die Kundenflexibilität und Kundennähe begünstigen teilweise Entscheidungen bei Kunden. Angespannte Märkte führen ebenso zu Wachstumspotenzial, wie auch Optimierungsprojekte in gemeinsamer Arbeit mit dem Kunden. Die Bankverbindlichkeiten teilen sich auf verschiedene Banken auf. Die Gesamtsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf: 4.730.779,35 €. Das Ausfallrisiko der Kunden wird als sehr gering eingestuft, da es sich im Wesentlichen um Großkonzerne handelt. Der Ausfall der Lieferanten wird ebenfalls als gering eingestuft, da die Firma wenig Materialien zur Verarbeitung benötigt. Die kritischen Bedarfe werden durch ein internes Lager wie auch einer Mehr-Lieferanten-Strategie aufgefangen. Die Firma untersteht einer monatlichen Kontrolle der Kosten sowie Erlöse, welche durch Monatsberichte aufgezeigt werden. Im täglichen Shopfloor Management werden aktuelle Themen und Probleme schnellstmöglich abgearbeitet und Maßnahmen zur Verbesserung beschlossen. Die identifizierten Risiken haben, aufgrund der getroffenen Maßnahmen und ebenso der schnellen Reaktionsmöglichkeiten, keinen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage des Unternehmens. 5. Prognosebericht Auf Basis der durch den Kunden prognostizierten Bedarfszahlen, ist für das Jahr 2024 ein geringerer Umsatz geplant. Insbesondere sehen die Kunden ihre Bedarfe auf niedrigerem Niveau, aufgrund von geringem Wirtschaftswachstum, Preisdruck und hohem Wettbewerbsdruck. Somit liegt der Fokus im Jahr 2024 gezielt auf der Reduzierung von Kosten in allen Bereichen. Die Einführung des SAP bleibt im Fokus im Jahre 2024 und wird weitere Möglichkeiten bieten. Die Implementierung wird weiterhin Zeit in Anspruch nehmen. Für das Folgejahr werden besonders auch an weiteren Projekten und Potenzialen für Kundenprojekte gearbeitet. Im Jahr 2024 werden Zusagen für weitere Projekte erwartet wie auch Erweiterungen der Bereiche durch Kundenzuwachs und Kapazitätserhöhungen. Letzteres wird zu Investitionen führen, die entsprechend bereits vertraglich mit den Kunden fixiert werden. Ebenfalls werden weitere Flächen benötigt, was entsprechend Kundenbedarf auch umgesetzt wird. Der Fokus liegt im Jahr 2024 neben Kostenersparnissen auf der Einführung einer Vertriebsinstanz, die zuvor so nicht existiert hat. Weitere Potenziale, Kunden und Regionen werden im Fokus stehen. Das Betriebsergebnis für das Folgejahr wird als schwach prognostiziert. Dies basiert auf den bekannten Bedarfen, dennoch steigenden oder bereits gestiegenen Kosten, sowie schwacher Prognosen in neuen Projekten. Die Planung wird stetig unter den Einflüssen der außerbetrieblichen Ereignisse kontrolliert und angepasst. 6. Forschung und Entwicklung Da die Madinger GmbH keine Produkte herstellt, werden entsprechend keine Forschungseinrichtungen betrieben. Dennoch steht die Firma unter dem marktwirtschaftlichen Einfluss und fokussiert die optimale Lösung für den Kunden. Personalentwicklungen stehen bei Madinger weiterhin stark im Fokus und Potenziale werden dauerhaft geprüft.
Euerbach, den 17. März 2025 gez. Oliver Madinger, Geschäftsführer gez. Sven Geyer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Für Ausgaben, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einzahlungen vor dem Stichtag dar, die erst nach dem Stichtag ertragswirksam werden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.732.172,19 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.091.331,85 EUR
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 57.853,82 EUR (Vorjahr: 286.357,82 EUR). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.868.264,14 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind wie im Vorjahr am Bilanzstichtag nicht vorhanden. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.730.779,35 EUR. Die Besicherung erfolgt durch Buchgrundschulden, durch die Abtretung von Forderungen sowie durch die Sicherungsübereignung von Maschinen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus der Übernahme von Bürgschaften in Höhe von derzeit EUR 10.275.880,00. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 10.127.609,84 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich hierbei um zukünftige Miet- bzw. Leasingraten für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftgüter.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben zur Vergütung der Geschäftsführer entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderere Bedeutung eingetreten, die existenzielle Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt 38.735,02 EUR. Dieser soll zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 3.868.264,14 EUR auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Euerbach, den 17. März 2025 gez. Oliver Madinger, Geschäftsführer gez. Sven Geyer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Madinger GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Madinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Madinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schweinfurt, den 27. Mai 2025 C.M.
Scheerer GmbH
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