shipcloud GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sam Leopold Houwen seit 25.9.2024 | Geschäftsführer |
Erik Johan Maria Gerard, DB Schurgers seit 14.2.2023 | Geschäftsführer |
Pieter Hulspas seit 7.4.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Shipcloud Europaket+ Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Europaket+ GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Feststellung des Jahresabschlusses BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Europaket+ GmbH hat ihren Sitz in Bielefeld. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld unter HR B HRB 44799 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen und unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Rückzahlungsbetrag unter Berücksichtigung etwaiger dauerhafter Wertminderungen bilanziert. Das Umlaufvermögen wird zum Nennwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Wegen der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Seite 4 verwiesen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wurde das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB in Anspruch genommen. In Verbindung mit § 255 Ila wurden Forschungs- und Entwicklungskosten für die Schaffung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes i. H. v. TEUR 135 aktiviert. Die Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögen führt gem. § 268 Abs. 8 S.1 HGB zu einer Ausschüttungssperre. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Sämtliche ausgewiesene Forderungen und Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.906 (Vorjahr T€ 2.335) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.906 (Vorjahr T€ 2.335). Es bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschafter. Zum Bilanzstichtag bestehen Rückstellungen i. H. v. T€ 695 für Charterkosten, T€ 167 für Verpflichtungen für Personal sowie T€ 80 für ausstehende Rechnungen und Abschluss- und Beratungskosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 31 (Vorjahr T€ 30). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Als Folge der aktivierten F&E Kosten in den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen kam es zur Passivierung latenter Steuerverpflichtungen i. H. v. TEUR 44, sowie korrespondierenden Aufwendungen aus deren Zuführung. Diese wurden auf Basis der Steuersätze zu der GewSt (16,786 %) und KSt (15,825 %) = 32,611 % gebildet. Alle Verbindlichkeiten sind ungesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu außergewöhnlichen Aufwendungen aus der Verschmelzung der IMN GmbH auf die Europaket+ GmbH i. H. v. TEUR 291. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen derzeit jährlich T€ 95. Die liquiden Mittel in Höhe von T€ 1.509 sind an die ING Bank N. V. als Sicherheit für an verbundene Unternehmen ausgereichte Finanzierungsmittel verpfändet worden. Aufgrund der wirtschaftlichen Stabilität der Gruppe ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Sonstige Angaben Die bisher unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen werden abweichend zum Vorjahr in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 im Durchschnitt 12 Arbeitnehmer ohne die Geschäftsführer (Vorjahr: 11). Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Auf die Angabe der Organbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Europaket+ GmbH wurde in den Konzernabschluss der Shipcloud Europaket Holding B. V. einbezogen. Die Shipcloud Europaket Holding B. V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Janssen Group of Companies Holding B. V. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist bei der niederländischen Handelskammer erhältlich. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine berichtspflichtigen Vorgänge bekanntgeworden.
Bielefeld, den 8. April 2024 Robertus Gerardus Johannes Linders Pieter Hulspas Silvio Richter Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Europaket+ GmbH erbringt als 4PL (Fourth-Party Logistic) Dienstleister Transportketten ihrer Kunden. Zum Dienstleistungsportfolio gehören der Einkauf der Transportdienstleistung, der Customer Service, die IT-Implementierung und die Optimierung der verschiedenen Transportströme. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 standen die Integration der Firma Shipcloud GmbH in den Firmenverbund und die damit verbundene Internationalisierung. Die Geschäftsbereiche der Europaket+ GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Key Account Management, Sales, Einkauf, IT und Customer Service. Der Hauptsitz der Europaket+ GmbH ist in Bielefeld. Es werden keine Zweigniederlassungen betrieben. 2. Forschung und Entwicklung Die Europaket+ GmbH entwickelt weiterhin Transportströme, die weniger CO 2 -Ausstoß verursachen, zum einen durch effizientere Transporte in die Zieldestinationen, zum anderen durch die Anbindung alternativer Zustellkonzepte und alternativer Frachtführer. Die Europaket+ GmbH bündelt Volumen verschiedener Kunden um so effizienter, schneller und umweltfreundlicher Transporte durchführen zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die politischen Rahmenbedingungen gestalteten sich auch im Jahr 2023 als sehr herausfordernd. Neben der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine wirkten sich vor allem die Energiekrise und die hohe Inflation negativ auf das E-Commerce Geschäft aus. Die potentiellen Käufer sind in Bezug auf Neuanschaffungen weiterhin sehr zurückhaltend. Der E-Commerce Markt entwickelte sich in den vergangenen Jahren mit einem jährlichen Wachstum von ca. 10 %. Auch in 2023 wurde diese Entwicklung gebremst und war mit ca. 12 % stark rückläufig. Der Cross-Border E-Commerce Markt gewinnt weiter an Bedeutung. Beim Online-Einkauf wird in den einzelnen Ländern nicht nur bei heimischen Anbietern bestellt, sondern auch immer häufiger auf Anbieter aus dem Ausland zurückgegriffen. Die Kosten für die Logistik im E-Commerce Geschäft gewinnen weiter an Bedeutung. Für das Jahr 2024 wird ein moderates E-Commerce Umsatzwachstum prognostiziert. Vor allem durch neue Technologien und mobiles Shopping wird der Umsatz weiter steigen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Berichtsjahr 2023 stand weiterhin im Zeichen der Stärkung und des Ausbaus der Organisation und der damit verbundenen festgelegten Strategie, Wachstum im Vertrieb durch neue Produkte, neue Carrier und neue Länder, zu erreichen. Die Europaket+ GmbH unterstützt die bestehenden Kunden durch weitere Verbesserung der Paketlogistik und alternative Transportkonzepte. Der Rohertrag der Europaket+ GmbH lag im Jahr 2023 um ca. 29 % über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis hat sich um 30 % erhöht. a) Ertragslage Insbesondere aufgrund der verbesserten Aufwandsseite hat sich das Rohergebnis von 3,1 Mio. € auf 4,0 Mio. € deutlich erhöht. Trotz gestiegener Personalaufwendungen und sonstiger betrieblicher Aufwendungen ist das Betriebsergebnis von 1,0 Mio. € auf 1,3 Mio. € gestiegen. b) Vermögens- und Finanzlage Die Current Ratio (Liquiditätsgrad III) hat sich von 1,13 auf 1,38 erhöht. Die Bilanzsumme hat sich von 7,7 Mio. € auf 9,2 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 31 % in 2022 auf 35 % gestiegen. c) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist angesichts der Investitionen und der aktuellen wirtschaftlichen Lage im laufenden Berichtsjahr konstant gut. III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Intern steuert das Management vor allem nach den finanziellen Leistungsindikatoren Rohmarge (Gross Margin) und Betriebsergebnis (Contribution Margin). IV. Prognosebericht Wir erwarten für die kommenden Jahre ein weiteres Umsatzwachstum und eine weitere Verbesserung unserer Finanzsituation. Vor diesem Hintergrund erwarten wir in 2024 eine Steigerung der Roherträge um 20 % auf 4,3 Mio. € (Vj.: 3,6 Mio. €). Das Betriebsergebnis wird sich mit Blick auf unseren Forecast 2024 auf 2,2 Mio. € (Vj.: 1,6 Mio. €) erhöhen. Hinsichtlich unserer finanziellen Leistungsindikatoren lagen wir in 2023 vor allem auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Situation unter Budget. Die Kalkulation unserer Prognosewerte erfolgte vor allem unter der Annahme der zukünftigen Generierung zusätzlicher Neukunden und zusätzlichem Neugeschäft mit Bestandskunden. V. Chancen- und Risikobericht Ein wesentliches Risiko sind die nicht erwartbaren Marktveränderungen durch z.B. Kriege, Inflation oder Pandemien. Vor allem die Kaufzurückhaltung beeinflusst die Umsätze im E-Commerce Markt negativ. Durch die weitere Internationalisierung unserer Geschäfte erschließen wir neue Märkte mit großem Potential. Wir entwickeln unser Geschäftsmodell stetig weiter. Wir erweitern unser Frachtführerportfolio und verbessern / erweitern unsere IT-Produktpalette. Gestärkt auch durch die Möglichkeiten im Mutterkonzern Logicall und den damit verbundenen Unternehmen ergeben sich weitreichende, neue Möglichkeiten. Insgesamt schätzen wir die Chancen- und Risikolage als überwiegend positiv ein, wobei Chancen die Risiken überwiegen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden bestehen langjährige gute Geschäftsbeziehungen. Verbindlichkeiten werden in der Regeln innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Bielefeld, den 8. April 2024 Robertus Gerardus Johannes Linders Pieter Hulspas Silvio Richter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer vorstehende zur Offenlegung vorgesehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Europaket+ GmbH wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapital- und Personengesellschaften aufgestellt. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Europaket+ GmbH, Bielefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Europaket+ GmbH, Bielefeld - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Europaket+ GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nettetal, den 10. April 2024 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Post, Wirtschaftsprüfer Sonfeld, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesMit Gesellschafterbeschluss vom 10. April 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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