Gelsendienste
Selbe AdresseSammlung nicht gefährlicher Abfälle
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tatiana Nobbe seit 15.1.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Gelsenkirchen | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbHGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, die Finanzierung, der Betrieb sowie die Verpachtung von Strom- und Gasversorgungsanlagen und Telekommunikationsleitungsnetzen und -anlagen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens zu fördern geeignet sind. Sie kann sich im Rahmen der Bestimmung des Gesetzes, insbesondere der Bestimmungen des EnWG, zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben oder gründen und sich an solchen Unternehmen in beliebiger Form beteiligen, Unternehmensverträge abschließen sowie Verteilungsanlagen für Elektrizität und Gas und Telekommunikationsleitungsnetze und -anlagen pachten und erwerben. Sie ist ferner berechtigt, ihr Unternehmen bzw. Betrieb ganz oder teilweise zu verpachten oder anderweitig an Dienstleister zu überlassen. Die alleinige Gesellschafterin ist die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH, Gelsenkirchen (SG). Zwischen der SG und der SG Netz besteht ein Vertrag über die Verpachtung des Stromnetzes an die SG. Der Vertrag endet - ohne dass es einer Kündigung bedarf - mit dem Ablauf des 31. Dezember 2034. Im Weiteren bestehen zwischen der SG und SG Netz ein Gewinnabführungsvertrag sowie ein Geschäftsbesorgungsvertrag. Die Geschäftsführung erklärt gemäß § 14 Absatz 1 der Satzung, dass die öffentliche Zwecksetzung und Zweckerreichung der Gesellschaft eingehalten werden. Wirtschaftsbericht Im finanzbezogenen Bereich werden die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss als wesentliche Steuerungsgrößen verwendet. Die Kennzifferdefinition entspricht den Angaben im § 275 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 17 HGB (finanzielle Leistungsindikatoren). Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen deutlich höheren Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung erzielt, als geplant. Der wesentliche Effekt resultiert aus der Anpassung der Nutzungsdauer des Stromnetzes an den technischen Nutzungszustand. In Bezug auf die weiteren Informationen verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt zu der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage. Im Rahmen der Steuerung werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren angewandt. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 1/4 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit - 1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während der Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurde die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld). Diese Maßnahmen kamen insbesondere den unteren Einkommensgruppen zugute. Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. 1 Geschäftsverlauf Zwischen der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH, Gelsenkirchen, und der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH, Gelsenkirchen, besteht ein langfristiger Pachtvertrag über die Mittel- und Niederspannungs-Stromnetze und Anlagen im Gebiet der Stadt Gelsenkirchen, der auf den Regelungen der Anreizregulierungsverordnung basiert. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2034. Ab 2024 beginnt die vierte Regulierungsperiode für Stromverteilnetzbetreiber. Die Kostenbasis für diese Regulierungsperiode wurde im Rahmen des Fotojahres 2021 festgelegt. Im Geschäftsjahr 2022 fand die wiederkehrende Kostenprüfung der Bundesnetzagentur (BNetzA) auf der Grundlage der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2021 statt. Diese Prüfung ist relevant für die Festlegung der regulatorischen Grundpacht für das Stromnetz der SG Netz. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses lag kein abschließendes Prüfungsergebnis vor. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft hat ein positives Ergebnis vor der Ergebnisabführung erzielt. Die Ertragslage ist insbesondere gekennzeichnet durch Einnahmen im Rahmen der Verpachtung des Stromnetzes einerseits und durch die Abschreibungen, Zinsaufwendungen sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Geschäftsbesorgungsvertrag auf der anderen Seite. Im Berichtsjahr wurde die Nutzungsdauer des Nieder- sowie Mittelspannungsnetzes auf bis zu 45 Jahre verlängert. Auf Grund der aktuellen Entwicklung entspricht das dem technischen Nutzungszustand der Stromnetze. Diese Anpassung führte zu einer Verringerung der Abschreibung um 1,2 Mio. € und somit zu einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses im Vergleich zu der Planung. Der Anstieg der Bilanzsumme auf der Aktivseite im Vergleich zum Vorjahr resultiert insbesondere auf Grund der Investitionen in die Stromnetze. Die Passivseite ist geprägt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten im Rahmen der Investitionsfinanzierung. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,3 % (Vorjahr 65,8 %). Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einnahmen im Rahmen der Verpachtung des Stromnetzes in Gelsenkirchen jederzeit gesichert. Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling der SG einbezogen. Für die Finanzierung der Investitionen wurde ein langfristiges Darlehen aufgenommen. Zusammenfassende Aussagen Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage verlief im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Aus heutiger Sicht drohen auch in absehbarer Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken. Im Geschäftsjahr 2024 werden die Umsatzerlöse in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 erwartet. Der Jahresüberschuss bzw. das Ergebnis vor der Gewinnabführung wird aufgrund der weiteren Investitionen sowie der entsprechenden Finanzierungsmaßnahmen leicht unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen.
Gelsenkirchen, 28. März 2024 Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH Mensing Bilanz zum 31.12.2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeines Der Jahresabschluss der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH (SG Netz), Gelsenkirchen, (Amtsgericht Gelsenkirchen, HRB 16776) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Euro (€), Tausend Euro (T €) angegeben. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung. Die angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Einzelabschluss der SG Netz wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH (SG), Gelsenkirchen, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Jahresabschluss und der Lagebericht der SG Netz sowie der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht der SG werden beim Betreiber des Unternehmensregister elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Die Unterlagen sind im Internet unter www.unternehmensregister.de zugänglich. B. Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Abweichend zum Vorjahr wurde die Nutzungsdauer des Stromkabelnetzes von 8-15 auf 35-45 Jahre erhöht, um ein besseres Bild der Vermögens- und Ertragslage zu vermitteln. Dadurch verringert sich der Abschreibungsaufwand im Geschäftsjahr 2023 um 1.299 T€.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder ihren Anschaffungskosten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern wurden aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages auf Ebene der Gesellschaft nicht bilanziert. Latente Steuern werden grundsätzlich auf der Ebene des Organträgers abgebildet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. II. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem beigefügtem Anlagenspiegel entnommen werden. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin SG und resultieren in Höhe von 6.811 T€ (Vorjahr: 2.049 T€) aus dem Finanzverkehr. Der verbleibende Teil entfällt auf Forderungen aus Umsatzsteuer. Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird von der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH, Gelsenkirchen, gehalten und ist voll eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses sowie die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen gebildet. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Diese Bilanzposition enthält Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SG in Höhe von 8.077 T€ (Vorjahr: 7.690 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus einem Darlehensvertrag und Verbindlichkeiten im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages. Der verbleibende Teil im Vorjahr (5.218 T€) entfiel auf die Darlehensverträge mit der Stadt Gelsenkirchen, die zum 31.12.2023 unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Sonstige Verbindlichkeiten Die Position enthält im Geschäftsjahr 2023 Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Gelsenkirchen aus Darlehensverträgen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 1.716 TEUR gegenüber der Gesellschafterin und zugleich dem verbundenen Unternehmen. Diese resultieren sich aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen SG und SG Netz. Für diesen Vertrag wurde, analog zum Pachtvertrag für das Netz, eine Laufzeit bis zum 31.12.2034 angenommen. III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus der Verpachtung des Stromnetzes an die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH enthalten. C. Ergänzende Angaben Honorar Wirtschaftsprüfer Auf die Angabe wird verzichtet, weil diese im Konzernabschluss der SG erfolgt. Belegschaft Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Mitarbeiter. Angaben zum Jahresergebnis Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn an die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH abgeführt. Organe Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Bernd Mensing Geschäftsführer Der Geschäftsführer ist nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Gelsenkirchen, 28. März 2024 Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH Mensing Entwicklung des Anlagevermögens der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH, Gelsenkirchen, für das Geschäftsjahr 2023
Feststellung des Jahresabschlusses 2023 In der Gesellschafterversammlung vom 28.06.2024 wurde der Jahresabschluss der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH, Gelsenkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Gelsenkirchen Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 11. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer |
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