Greif Plastics Germany GmbHLiquidiert

66271 Kleinblittersdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 15429
Vorher
Fustiplast GmbH
Eingetragen
12.12.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die industrielle Herstellung und der Vertrieb von, sowie der Handel einschließlich Import und Export mit Kunststofferzeugnissen aller Art. Darüber hinaus ist das Unternehmen berechtigt, industrielle Verpackungen zu vermieten, einzusammeln und zu recyceln sowie Güter und gebrauchte industrielle Verpackungen zu transportieren.

Historie

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Management

NameRolle
Alain Sirejacob
seit 1.10.2014
Geschäftsführer
Marco Krätz
seit 19.12.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Greif Plastics Germany GmbH

Kleinblittersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2012 bis zum 31.10.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/2013

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Gegenstand der Greif Plastics Germany GmbH mit Sitz in Kleinblittersdorf ist die industrielle Herstellung und der Vertrieb von, sowie der Handel einschließlich Import und Export mit Kunststofferzeugnissen aller Art. Darüber hinaus ist das Unternehmen berechtigt, industrielle Verpackungen zu vermieten, einzusammeln und zu recyceln sowie Güter und gebrauchte industrielle Verpackungen zu transportieren.

Die Gesellschaft ist Teil der international tätigen Greif-Gruppe aus Delaware/USA. Informationen können im Internet unter www.greif.com eingesehen werden.

Das Berichtsjahr dieses Abschlusses zum 31.10.2013 umfasst das abweichende Wirtschaftsjahr vom 01.11.2012 bis zum 31.10.2013 (im Folgenden: Berichtsjahr 2013).

Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Nach einer kurzen Stagnation im ersten Quartal 2013 hat das BIP im zweiten Quartal deutlich um +0,7% und im dritten Quartal um +0,3% zugenommen.

Die einzelnen Wirtschaftsbereiche der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts entwickelten sich in 2013 fast einheitlich positiv.

In sämtlichen Dienstleistungsbereichen, dem verarbeitenden Gewerbe wie auch im Baugewerbe ist die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der Arbeitsmarkt, die höheren Einkommen und verbesserte Zukunftschancen lassen die Menschen derzeit in mehrfacher Hinsicht vom Aufschwung der letzten drei Jahre profitierten. Unsere Binnenwirtschaft wird mehr und mehr zur tragenden Säule.

Im Vorjahr schon erreichte die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland wieder das Niveau von vor der Wirtschafts- und Finanzkrise im Frühjahr 2008. Diese Entwicklung setzte sich im aktuellen Jahr weiter positiv fort und festigte damit die Gesamtentwicklung. Deutschland erwartete in der Jahresprojektion 2013, nach einem schwachen ersten Quartal, eine Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von insgesamt 0,6 Prozent.

Die Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie zeigten sich verhalten optimistisch. Sorgen bereiteten in 2013 nach wie vor die zukünftige Rohstoff- und Strompreisentwicklung. Die konkreten Auswirkungen der Energiewende und die damit einhergehenden Kostensteigerungen für die Verpackungsbranche sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar und werden die Branche unter einen zusätzlichen Druck bringen.

Insgesamt sahen sich die Hersteller von Kunststoffverpackungen im Jahr 2013, wie auch schon im Vorjahr, mit stark schwankenden Rohstoffpreisen konfrontiert.

Das Jahr 2013 war immer noch geprägt von einem erhöhten Margenrisiko. Die Beurteilung der Rohstoffpreis- und Versorgungssituation gilt nach wie vor als sehr schwer kalkulierbar.

(Quelle: BMWI, KI Kunststoff; Kunststoffweb)

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptwerk in Kleinblittersdorf eine unselbstständige Zweigniederlassung in Hückelhoven.

In der Betriebsstätte in Hückelhoven wurden im Berichtsjahr 2013 ausschließlich Intermediate Bulk Container (IBC) (Transportbehälter aus verschiedenen Werkstoffen) und im Hauptwerk in Kleinblittersdorf neben den IBC Transportbehältern Fässer aus Kunststoff produziert.

Ertragslage

Der Umsatz stieg im Berichtsjahr um 1,43 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr von 33,40 Mio. EUR auf 34,83 Mio. EUR. Diese Umsatzsteigerung von 4,3% der Greif Plastics Germany GmbH ist auf eine Absatzsteigerung in der Produktgruppe IBC zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,26 Mio. EUR sind im Vergleich zum Vorjahr (0,25 Mio. EUR) auf fast unverändertem Niveau. Ebenso auch inhaltlich sind die Erträge mit Erlösen aus dem Verkauf von Recyclingmaterial und erhaltenen Lieferantenboni mit dem Vorjahr vergleichbar.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von 26,11 Mio. EUR um 0,95 Mio. EUR auf 27,06 Mio. EUR angestiegen. Dieser Anstieg um 3,6% ist gesamthaft auf den Anstieg der Umsatzerlöse um 4,3% zurückzuführen.

Der Personalaufwand ist im Gegensatz dazu, durch die Realisierung von Einsparungen, in diesem Jahr um 0,11 Mio. EUR vermindert. Der Aufwand aus Personal wurde im Berichtsjahr 2013 von 3,54 Mio. EUR im Vorjahr auf 3,43 Mio. EUR gesenkt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 4,60 Mio. EUR liegen nur unwesentlich über dem Vorjahreswert von 4,57 Mio. EUR. Dieser Aufwand resultiert im Wesentlichen aus Kosten für Energie, Mieten, Kosten für Leiharbeiter, Instandhaltungen und gruppeninternen Umlagen.

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,29 Mio. EUR. Dieses wurde durch die Verringerung des Vorjahresverlusts von 2,06 Mio. EUR auf einen Verlust von 1,77 Mio. EUR (vor Steuern) im Berichtsjahr 2013 erreicht. Maßgeblich konnte dieses durch die Reduzierung der Personalkosten und die Steigerung des Umsatzes um 4,3% bei nur um 0,7% höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen realisiert werden.

Nach Berücksichtigung der Ertragssteuern ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,80 Mio. EUR (im Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,98 Mio. EUR).

Insgesamt wurden die für das Berichtsjahr 2013 erwarteten Umsatzziele nicht ganz erreicht. Trotzdem konnte das Gesamtergebnis durch die Entwicklung des betrieblichen Aufwands sowie der Personalkosten durch einsetzende Sparmaßnahmen positiv beeinflusst werden. Das Greif Business System hat und wird auch in Zukunft die Produktivität des Herstellungsprozesses sowie die anderen Prozesse im Unternehmen optimieren und wird als wesentlicher Treiber von Effizienzsteigerungen angesehen.

Vermögens- und Finanzlage

Das Investitionsvolumen betrug im Geschäftsjahr 0,33 Mio. EUR (Vorjahr 3,26 Mio. EUR).

Nachdem in 2012 die Optimierung der Produktion im Werk Kleinblittersdorf und die Fertigstellung der zweiten Produktionslinie im Werk Hückelhoven fertig gestellt wurden, sind im Jahr 2013 im Wesentlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Fertigung und Außenanlagen durchgeführt worden.

Die Erhöhung des Bestands um 0,16 Mio. EUR auf 2,70 Mio. EUR (Vorjahr 2,54 Mio. EUR) ist im Wesentlichen durch das Umsatzwachstum zu begründen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch den in 2012 abgeschlossenen Factoring-Vertrag und dem damit einhergehenden Verkauf der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie auch schon im Vorjahr mit 0,00 Mio. EUR bilanziert. Bezüglich des Factoring-Vertrags verweisen wir ergänzend auf die diesbezüglichen Angaben im Anhang.

Die Intercompany Forderungen enthalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 0,028 Mio. EUR (Vorjahr 0,122 Mio. EUR).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die zu erwartenden Stromsteuererstattung i. H. v. 0,316 Mio. EUR (Vorjahr 0,154 Mio. EUR), die Abgrenzung des Lieferantenboni i. H. v. 0,263 Mio. EUR (Vorjahr 0,111 Mio. EUR), ein Steuererstattungsanspruch aus Verlustrücktrag i. H. v. 0,081 Mio. EUR (Vorjahr 0,081 Mio. EUR) und Umsatzsteuerforderung aus der Abrechnung 2013 i. H. v. 0,102 Mio. EUR(Vorjahr 0,105 Mio. EUR) enthalten.

Die Finanzierungssituation der Gesellschaft ist solide und war zu jederzeit im Berichtsjahr 2013 sichergestellt. Kreditlinien waren und werden auch in Zukunft, aufgrund der Zugehörigkeit zur Greifgruppe, ausreichend vorhanden sein und sorgen für ein ausreichendes Liquiditätspolster. Das vom Greif Coordination Center in 2012 zur Verfügung gestellte kurzfristige Darlehen über 2,5 Mio. EUR wurde im Berichtsjahr unwesentlich auf 2,6 Mio. EUR erhöht.

Aufgrund der konsequenten Durchführung des Cashpoolings bei der Greif Plastics Germany GmbH, in dessen Rahmen Forderungen der Gesellschaft aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoringgesellschaft verkauft und Verbindlichkeiten des laufenden Monats bei Bedarf vorfinanziert werden, betragen die Cash-Pool-Verbindlichkeiten 3,3 Mio. EUR und die übrigen liquiden Mittel haben sich von 1,16 Mio. EUR in 2012 auf nun 0,03 Mio. EUR verringert.

Das Eigenkapital fiel im Vergleich zum Vorjahr von 2,28 Mio. EUR auf 0,49 Mio. EUR. Dieses entspricht einer Eigenkapitalquote von 4,2 % (Vorjahr 17,5 %).

Die Verbindlichkeiten nahmen im Geschäftsjahr 2013 von 10,29 Mio. EUR um 0,39 Mio. EUR auf 10,68 Mio. EUR zu.

Auch hinwirkend auf den Verlust des Berichtsjahres 2013, betrachten wir unsere Vermögens- und Finanzlage als geordnet und solide. Sie bildet eine gute Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung, auch wenn das Jahr 2014 noch durch einige Prozessoptimierungen geprägt sein wird.

Beschaffung

Zur Produktion unserer Produkte setzen wir extern beschaffte Materialien und Leistungen ein. Die Preise der Rohstoffe, Verpackungen und bezogenen Waren werden - neben Angebot und Nachfrage - im Wesentlichen bestimmt von den Preisen der Vorrohstoffe,, die man zu ihrer Herstellung benötigt werden.

Die Materialquote betrug im Berichtsjahr 2013 78,1% (VJ 78,2%) und konnte damit nahezu konstant gehalten werden, steht aber nach wie vor unter genauer und ständiger Beobachtung.

Um die Effizienz zu verbessern und die Materialversorgung sicherzustellen, optimieren wir fortlaufend die Wertschöpfungskette bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Qualitätsniveaus. Neben der fortlaufenden Verhandlung neuer, wettbewerbsfähiger Vertragskonditionen ist unser fortgeführtes Programm zur Reduzierung der Gesamtbeschaffungskosten ein wesentlicher Faktor unserer Bemühungen für die Zukunft.

Die wichtigsten Rohstoffe der Gesellschaft sind Polyethylen, Stahl sowie eine Vielzahl von Spritzgussartikeln.

Personal

Der Personalstand am 31.10.2013 lag bei 87 Mitarbeitern.

Von unseren 87 Mitarbeitern beschäftigten wir 53 Mitarbeiter im Werk Kleinblittersdorf und

34 Mitarbeiter in unserer Zweigniederlassung in Hückelhoven.

Auch im Berichtsjahr 2013 wurden Produktionsspitzen durch die Beschäftigung von Leiharbeitern bedient.

Nachtragsbericht

Als wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist mitzuteilen, dass mit Beschluss vom 15.11.2013 und Wirkung zum 25.11.2013 die Geschäftsführung der Herren Ivan Signorelli, Virginio Cassina und David Fischer endete und die Herren Dirk Heidmeyer und Marco Krätz zu neuen Geschäftsführern bestellt wurden. Weitere Vorgänge liegen nicht vor.

Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung

Nach Ansicht der Geschäftsleitung wird sich die Ertragssituation künftig durch die bereits erkennbaren Produktionsverbesserungen positiv entwickeln. Speziell die Bereiche Umsatzerlöse, Material- und sonstige betriebliche Aufwendungen stehen im besonderen Fokus der Geschäftsleitung.

Die Greif-Gruppe ist in Europa seit Jahren auf dem Verpackungsmarkt in dem Teilbereich Stahlfässer und Papierfässer (Fibredrums) sowie Flexiblen Verpackungen (Big-Bags) tätig. Eine Zusammenfassung der Vertriebsbereiche der Gruppen-Unternehmen Greif Germany GmbH in, Köln und Pack2Pack GmbH in, Mendig wird zu einem breiteren Marktauftritt und zu Umsatzsteigerungen führen.

Aufgabe unseres Risikomanagements ist es, die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft sicher zu stellen. Dies erfolgt durch monatlich überprüfte Jahresabsatz- und Kostenplanungen in Verbindung mit der ständigen Überwachung der Vorräte.

Normale Risiken im Bereich Forderungsausfall sind erkennbar und unterstehen einer ständigen Kontrolle. Im Rahmen der Cashpool-Instrumente wird die Kreditlimit-Überwachung einzelner Kunden ausgebaut.

Wir gehen für die beiden folgenden Wirtschaftsjahre von einem weiteren Umsatzwachstum von jährlich ca. 5% aus, wodurch es in der Greif Plastics Germany GmbH zu einer weiteren Verbesserung der Kapazitätsauslastung kommen wird und damit auch zu einer Verbesserung des Ergebnisses.

Kurz- und mittelfristig werden deshalb hierdurch spürbare Ergebnisverbesserungen erwartet.

Das installierte Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 hat bereits im Berichtjahr zu einer Stromersparnis von ca. 10% geführt. Dieses Managementsystem war Voraussetzung für einen Begrenzungsantrag im Rahmen des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) und hat zur Erteilung der entsprechenden Umlage-Begrenzungsbescheiden geführt, was neben einer erzielten Strompreisreduzierung zusätzlich für die folgenden Geschäftsjahre einen positiven Einfluss auf das Ergebnis durch die anteilige Erstattung der EEG-Umlage haben wird.

 

Kleinblittersdorf, am 09. Mai 2014

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.10.2013
EUR
31.10.2012
EUR
A. Bilanzierungshilfe 8.139,00 16.166,00
I. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 8.139,00 16.166,00
B. Anlagevermögen 6.788.907,00 8.189.739,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.246,00 30.575,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.370,00 3.364,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.876,00 27.211,00
II. Sachanlagen 6.763.661,00 8.159.164,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 199.031,00 215.967,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.369.398,00 7.572.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.221,00 267.270,00
a. GWG 79.824,43 267.270,00
b. Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.396,57  
4. Geschäfts- und Vorführwagen 110.011,00  
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   103.288,68
C. Umlaufvermögen 4.655.465,01 4.710.539,07
I. Vorräte 2.697.171,92 2.544.159,97
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.512.020,31 1.511.924,28
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 42.255,84 78.706,29
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.142.895,77 953.529,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.932.547,70 1.002.648,90
1. Forderungen gegen Gesellschafter 27.903,20 122.227,13
a. Forderungen gegen sonstige Gesellschafter 27.903,20 122.227,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.129.049,81 171.954,22
3. sonstige Vermögensgegenstände 775.594,69 708.467,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 25.745,39 1.163.730,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 168.681,71 154.382,13
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.621.192,72 13.070.826,88

Passiva

   
  31.10.2013
EUR
31.10.2012
EUR
A. Eigenkapital 485.889,91 2.283.796,51
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Verlustvortrag 716.203,49 -1.266.546,74
IV. Jahresfehlbetrag 1.797.906,60 1.982.750,23
B. Rückstellungen 450.774,78 489.676,44
1. Steuerrückstellungen 9.534,44 54.183,32
2. sonstige Rückstellungen 441.240,34 435.493,12
C. Verbindlichkeiten 10.679.377,03 10.290.753,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   23,80
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   1.003,20
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.110.142,12 3.819.866,76
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 413.895,56 1.723.047,24
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.119.743,26 4.453.017,91
6. sonstige Verbindlichkeiten 35.596,09 293.795,02
davon aus Steuern 35.596,09 293.795,02
D. Passive latente Steuern 5.151,00 6.600,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.621.192,72 13.070.826,88

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.11.2012 - 31.10.2013
EUR
1.11.2011 - 31.10.2012
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) -1.646.980,24 -1.943.527,26
a) Rohergebnis (GKV) 7.985.091,78 7.611.782,79
b) Personalaufwand (GKV) 3.429.035,34 3.537.628,84
Löhne und Gehälter 2.906.124,75 2.967.545,45
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 522.910,59 570.083,39
c) Abschreibungen (GKV) 1.600.380,79 1.446.219,72
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 4.602.655,89 4.571.461,49
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -123.801,49 -113.543,65
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259,37 1.520,14
Übrige / nicht zuordenbare sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259,37 1.520,14
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 124.060,86 115.063,79
Übrige / nicht zuordenbare sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen   115.063,79
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.770.781,73 -2.057.070,91
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.577,11 -97.018,90
5. sonstige Steuern 23.547,76 22.698,22
6. Jahresfehlbetrag 1.797.906,60 1.982.750,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Greif Plastics Germany GmbH, Kleinblittersdorf

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine

mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Das Geschäftsjahr 2013 wurde als abweichendes Geschäftsjahr vom 01.11.2012 bis 31.10.2013 bilanziert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für den Geschäfts- und Firmenwert wird eine jährliche Beurteilung der Nutzungsdauer vorgenommen. Derzeit wird eine Restnutzungsdauer von sieben Jahren für den Geschäfts- und Firmenwert zugrunde gelegt und eine lineare Abschreibung vorgenommen. Es handelt sich um entsprechende Produktgruppen mit Lebenszyklen von bis zu sieben Jahren, da sich insbesondere der Absatzmarkt für diese Produktgruppe sehr langsam verändert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschaliert jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die aktivierten Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs betreffen die im Jahr 2006 durchgeführten Maßnahmen zum Ingangsetzen der Betriebsstätte in Kleinblittersdorf. Die Aufwendungen wurden gemäß § 269 HGB a.F. im Jahr 2006 in Höhe von EUR 17.037,40 aktiviert und ab 2006 zu je 6,67 % p.a. abgeschrieben. Beim Übergang auf die Rechnungslegung nach BilMoG wurde von dem Beibehaltungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde die Bestandsführung der Gesellschaft auf die Regeln der Greif Gruppe umgestellt. Daher wird ab dem Geschäftsjahr 2013 erstmalig die Bewertung nach dem FiFo (First In - First Out) Verfahren berechnet. (Vorjahr: Durchschnittswert-Verfahren). Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen über die Maschinenstundensätze auch Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Vorjahr wurde am 27. April 2012 mit Wirkung zum 30. April 2012 ein Vertrag über den Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit der Gesellschaft Greif Coordination Center BVBA, einer Schwestergesellschaft der Greif Plastics Germany GmbH abgeschlossen. Da die wesentlichen Ausfallrisiken in Bezug auf die verkauften Forderungen von der Greif Coordination Center BVBA übernommen werden, gilt das Risiko aus dem Verkauf der Forderungen rechtlich und wirtschaftlich als auf den Käufer übergegangen und die verkauften Forderungen werden nicht mehr in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen. Zum 31. Oktober 2013 beträgt der Buchwert der verkauften Forderungen 4,4 Mio. EUR. (VJ 4,3 Mio. EUR).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird zusätzlich das Anschaffungskosten bzw. das Niederstwert- und Imparitätsprinzip beachtet (§ 256a HGB). Am Bilanzstichtag lagen keine auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten vor.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter sind unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (C.II Nr.2) ausgewiesen und betrugen EUR 27.903,20 (VJ EUR 122.227,13).

Die sonstigen Vermögensgegenständen bestehen im Wesentlichen aus der zu erwartenden Stromsteuererstattung i. H. v. EUR 315.866,17 (VJ EUR 153.950,00), der Abgrenzung des Lieferantenboni i. H. v. EUR 262.922,34 (VJ EUR 110.600,00), einem Steuererstattungsanspruch aus Verlustrücktrag i. H. v. EUR 80.944,00 (VJ EUR 80.944,00) und aus einer laufenden Umsatzsteuerforderung i. H. v. EUR 102.192,50 (VJ EUR 105.311,95).

Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin enthalten ist im Wesentlichen eine Mietvorauszahlung in Höhe von EUR 133.332,00 für die Monate November und Dezember 2013 (VJ EUR 133.332,00).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betrugen EUR 413.895,56 (VJ EUR 1.723.047,24) und sind unter C. Verbindlichkeiten Nr.4 ausgewiesen.

Alle Verbindlichkeiten zum 31. Oktober 2013 haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten für die gemieteten Geschäfts und Produktionsräume sind bis zum 31.06.2017 über eine Bankbürgschaft in Höhe von insgesamt 0,2 Mio. EUR abgesichert.

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB i. H. v. EUR 16.616,13 (VJ EUR 21.290,32). Zum 31. Oktober 2013 entstanden diese Differenzen im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung des Geschäfts- und Firmenwerts in Handels- und Steuerbilanz.

Der Berechnung der latenten Steuern zugrunde liegende individuelle Unternehmenssteuersatz liegt bei 31%. Die zum 31. Oktober 2013 passivierte latente Steuer beträgt EUR 5.151,00 (VJ EUR 6.600,00).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen wie im Vorjahr für noch ausstehende Lieferantenrechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Urlaubsansprüche gebildet.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Verkauf von fertigen Erzeugnissen.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 263 (VJ TEUR 248) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Verkauf von Recyclingmaterial und erhaltene Lieferantenboni, die das Vorjahr betreffen.

Insgesamt sind periodenfremde Erträge aus erhaltenen Lieferantenboni TEUR 116 und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 37 in den sonstigen Erträgen enthalten.

Erträge aus Währungsumrechnung fielen im Geschäftsjahr nicht an.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 4.603 (VJ TEUR 4.571) handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Instandhaltungsmaßnahmen, Mietaufwendungen, Stromkosten, Aufwendung für Zeitarbeit und um die Kostenumlage der Firmengruppe.

Aufwendungen aus Währungsumrechnungen fielen im Geschäftsjahr nicht an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Dieser Posten beinhaltet eine Steuererstattung aus dem Verlustrücktrag in das vorhergehende Geschäftsjahr.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern gem. § 285 Abs. 7 HGB betrug im Geschäftsjahr 2012/2013:

Produktion: 62 Mitarbeiter
Logistik: 8 Mitarbeiter
Instandhaltung: 2 Mitarbeiter
Vertrieb: 4 Mitarbeiter
Verwaltung: 11 Mitarbeiter

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Greif Plastics Germany GmbH ergeben sich im Wesentlichen aus einem langfristigen Mietvertrag für die Immobilienobjekte in unserem Hauptwerk in Kleinblittersdorf und unserem Werk in Hückelhoven.

Haftungsverhältnisse, die unter den § 251 HGB fallen, bestehen für die Absicherung der Miete in Form einer Bankbürgschaft in Höhe von 200 TEUR. Weitere Absicherungen liegen nicht vor.

Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von 6 Jahren und endet mit Ablauf des 30. Juni 2017.

Der Gesamtmietzins für beide Standorte bis zum Ablauf des Mietvertrages liegt bei TEUR 2.933.

Zur Beschaffung liquider Mittel und zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden seit dem Vorjahr laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Schwestergesellschaft verkauft. Zum 31. Oktober 2013 beträgt der Buchwert der verkauften Forderungen 4,4 Mio. EUR (Vj. 4,3 Mio. EUR). Der Verkauf der Forderungen führt zu einer verbesserten Liquidität. Das Risiko aus dem Factoring-Vertrag besteht in der Zahlung einer Factoring-Gebühr.

Angaben zur Geschäftsführung und den Bezügen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Herren David Fischer (Kaufmann), Virginio Cassina (Kaufmann) und Ivan Signorelli (Kaufmann) geführt.

Die Geschäftsführer beziehen von der Greif Plastics Germany GmbH keine Bezüge.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Greif Plastics Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Greif Plastics Italy SRL, Bottanuco, Italien, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei Offenlegung dort erhältlich.

Der Konzernabschluss der Greif Plastics Italy SRL wird seinerseits in den Konzernabschluss der Greif Inc., Delaware/USA, einbezogen. Dieser kann unter www.greif.com eingesehen werden.

 

Kleinblittersdorf, 09. Mai 2014

Geschäftsführung

  Anschaffungs- Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen Buchwert
  01.11.2012
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.10.2013
Euro
31.10.2013
Euro
Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 182.458,12 0,00 0,00 174.319,12 8.139,00
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände 64.066,70 0,00 879,00 37.941,70 25.246,00
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 251.913,60 8.252,51 0,00 61.135,11 199.031,00
Technische Anlagen und Maschinen 14.412.504,30 402.479,10 147.036,60 8.298.548,80 6.369.398,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 689.316,70 25.936,18 200.028,12 319.992,76 195.232,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 103.288,68 0,00 103.288,68 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 15.457.023,28 436.667,79 450.353,40 8.679.676,67 6.763.661,00
Summe Anlagevermögen 15.703.548,10 436.667,79 451.232,40 8.891.937,49 6.797.046,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2014 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Greif Plastics Germany GmbH, Kleinblittersdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2012 bis 31. Oktober 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, 2. Juni 2014

Ernst & Young GmbH
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