KUIPERS technologies GmbH
Essener Straße 14, 49716 Meppen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Pöttker seit 29.8.2019 | Prokura |
Karsten Hanenkamp seit 29.8.2019 | Prokura |
Michael Kuipers seit 5.10.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KUIPERS technologies GmbHMeppenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Darstellung des Geschäftsmodells Die Firma KUIPERS technologies GmbH (KUIPERS) gehört zu den fortschrittlichen Blech- und Metallverarbeitungsbetrieben in Deutschland und produziert in Schichten Blechteile und Baugruppen für die Industrie. Es werden Kunden aus unterschiedlichen Branchen beliefert. Dominierende Geschäftsfelder sind die Landmaschinenindustrie, der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die regenerativen Energien, die Elektrotechnik, Baumaschinen und Fördertechnik, der Gehäusebau, und Ladenbau, die Umwelttechnik, sowie Flurförderfahrzeuge und Bahnzubehör. Unser Anspruch ist es mit modernen Fertigungstechnologien, Produktions- und Steuerungsmechanismen, einer fortschrittlichen IT und einer optimierten, kundenfreundlichen Logistik technisch und organisatorisch im Markt hervorragend positioniert zu sein und zum Erfolg unserer Kunden mit unseren Produkten und Technologien beizutragen. Wir sind Spezialisten in der flexiblen Blechbearbeitung, im automatisierten und manuellen Schweißen und in der Baugruppenfertigung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften der Welt blieben Industrieproduktion und Welthandel bis Ende des Jahres 2023 ohne Schwung, dennoch gibt es beachtliche Unterschiede in der konjunkturellen Entwicklung. 1 Die Probleme für die chinesische Wirtschaft blieben groß. Auch wenn das Wachstumsziel der Regierung (5 %), leicht übertroffen wurde, ist das Expansionstempo weiterhin gering. Das Land hat seine Rolle als Motor der weltwirtschaftlichen Expansion zu einem Gutteil eingebüßt. 2 Die Wirtschaftsleistung der USA zeigte sich robust, trotz des starken Zinsanstieges. Die Produktion erhöhte sich deutlich. Eine Ursache dafür liegt in der expansiven Finanzpolitik. Umfangreiche staatliche Programme stützten die Wirtschaft. 3 Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum inklusive Großbritannien stagnierte. 4 In den Schwellenländern Süd-Ostasiens zeigte sich die konjunkturelle Entwicklung positiv, besonders in Indien legte das BIP kräftig zu. 5 In Russland berichtete das statistische Amt von weiter deutlich steigender Produktion. 6
1 Vgl. Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 (2023/
Q4) S. 3
Dagegen war die Entwicklung in Lateinamerika eher schwach. 7 Argentinien befindet sich in einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise. 8 Große wirtschaftliche Schwierigkeiten hat die Türkei mit extremer Inflation. Der Wechselkurs bleibt unter Abwertungsdruck. 9 Die deutsche Wirtschaft ist auch im 4. Quartal 2023 geschrumpft und befindet sich damit in einer Rezession. Das BIP sank nach Angaben des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden am 15.01.24 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. 10 Die Inflationsrate in Deutschland ging 2023 zurück. Die Hochinflationsphase ist ausgestanden. Die Energiepreise haben im vergangenen Jahr nachgegeben. 11 Die Zinsen sind steil angestiegen. Der Zinsgipfel ist jedoch erreicht, der Zentralbankrat der EZB hat auf seiner Oktobersitzung entschieden, die Zinsen nicht weiter anzuheben. Das Neugeschäft für Wohnimmobilien ist dramatisch eingebrochen. Ansonsten blieb die Auslastung in Bau und Handwerk weiterhin auf hohem Niveau. Hohe Preise und verschlechterte Finanzierungsbedingungen schlugen gegen Ende des vergangenen Jahres eine Delle in die Bauaktivitäten. 12 Das verarbeitende Gewerbe zehrte noch von seinem hohen Auftragsbestand. 13 Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin noch robust. Erste Auswirkungen der Konjunkturschwäche zeichnen sich jedoch am Arbeitsmarkt ab. 14 Löhne und Gehälter nahmen stark zu, blieben aber hinter den Verbraucherpreissteigerungen zurück. 15 Die Einnahmen des Staates legten zu. Die Planungen sahen erhebliche gesamtstaatliche Defizite vor, die aus den Rücklagen diverser Sondervermögen gespeist werden sollten. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erhöhte sich die Planungsunsicherheit bezüglich der Ausgaben, da ein Großteil der Rücklagen nicht mehr verfügbar ist und Ungewissheit bezüglich der verbliebenen Rücklagen besteht. 16
7 Vgl. Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 (2023/
Q4) S. 4
Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der KUIPERS technologies GmbH verlief im Geschäftsjahr 2023 leicht über den Erwartungen. Der Bereich Trailer konnte seine starke Stellung nicht halten. Die Bestellungen gingen in der zweiten Jahreshälfte zurück. Die Logistikbranche ist von der nachlassenden Konjunktur besonders betroffen. Unsere sonstige fahrzeugnahe Produktion blieb auf dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang aus dem Sektor der regenerativen Energie stieg dagegen leicht an. Der Gehäusebau hat sich erfreulich entwickelt. Der Ladenbau hat seinen Anteil am Umsatz halten können. Die Bestellungen der Landmaschinenhersteller waren insbesondere in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Fehlende Planungssicherheit der Landwirte, zunehmende Bürokratie und der Preisdruck der Handelsketten bewirken einen Rückgang der Investitionen. Das Niveau der Zulieferung in den Bereichen Flurfördertechnik und Bahnzubehör konnte gehalten werden. Die Bereiche Umwelttechnik und allgemeiner Maschinenbau zeigten eine befriedigende Entwicklung. Gleiches gilt für die Elektro- und Lüftungstechnik. Die zielgerichtete Akquise von Neukunden wurde fortgesetzt. Das Umsatzvolumen des Vorjahres wurde erwartungsgemäß nicht ganz erreicht. Die Begründung liegt in der rückläufigen Nachfrage und in zum Teil gefallenen Preisen. Investitionen Im Rahmen unseres langfristigen Planes wurden weitere innerbetriebliche Umbauten und Optimierungen vorgenommen. Im Bereich der Umformtechnik wurde ein Kantroboter durch einen neuen ersetzt, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und die Produktivität zu erhöhen. Eine neue Hochleistungslaserschneidanlage erweitert unser Angebotsspektrum beim Schneiden von Dickblechen. Zertifizierungen Das Unternehmen ist im Besitz nachfolgender Zertifikate:
Beschaffung Besonders den ersten beiden Quartalen verbesserte sich die Verfügbarkeit von Vormaterialien, insbesondere von Blechen, einhergehend mit zum Teil rückläufigen Preisen. In der zweiten Jahreshälfte füllten sich die Lager unserer Lieferanten weiter. Nur in Ausnahmefällen und bei wenigen Randsortimenten gab es Probleme. Mitarbeiter und Ausbildung Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren im Mittel 254 Mitarbeiter bei der Firma KUIPERS beschäftigt, darüber hinaus wurden durchschnittlich 17 Auszubildende beschäftigt. Auftragsspitzen wurden durch Leiharbeit ausgeglichen. Der Arbeits- und Fachkräftemangel besteht fort. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt bleibt angespannt. Aus- und Weiterbildung stehen in Zeiten steigender Anforderungen des Marktes und der demographischen Herausforderung besonders im Fokus. Es wurden innerbetriebliche und externe Schulungen durchgeführt. Das Budget für die Gewinnung von Nachwuchskräften blieb hoch. Es wurden innovative Marketinginstrumente zur Erreichung einer zielgerichteten Ansprache von potentiellen Auszubildenden und zur Gewinnung von Fachkräften eingesetzt. Die Aufgabe bleibt groß. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Darstellung der Lage a) Ertragslage Das Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine hohe Auslastung im ersten Halbjahr, dagegen war das 2. Halbjahr konjunkturell bedingt deutlich schwächer ausgelastet. Die Rohmaterialpreise waren im Durchschnitt relativ stabil, lagen unter dem Niveau des Jahres 2022. Im Ergebnis konnten wir das Umsatzniveau des Vorjahres nicht ganz erreichen. Bei ebenfalls sinkendem Materialaufwand konnte ein verbessertes Rohergebnis erzielt werden. Vor allem bedingt durch Lohnerhöhungen gab es einen starken Anstieg bei den Personalkosten, der das verbesserte Rohergebnis wieder aufzehrte. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich leicht unter dem Niveau des Vorjahres, ursächlich sind hier zum einen deutlich niedrigere Aufwendungen für Reparaturen sowie zum anderen der verminderte Einsatz von Zeitarbeit. Das negative Finanzergebnis liegt über dem Vorjahresniveau. Insgesamt liegt das Ergebnis vor Steuern über dem Vorjahresniveau und über den Planungen für das Jahr 2023. b) Finanzlage Das Darlehensvolumen konnte durch höhere Tilgungen reduziert werden. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit (3,8 Mio. EUR) war positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (./. 1,6 Mio. EUR) war negativ bedingt durch Investitionen in das Anlagevermögen, die Reduzierung der kurzfristigen Darlehen/Kontokorrentsalden führten zu einem negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (1,4 Mio. EUR). Entsprechend gab es eine deutliche Anhebung des Finanzmittelfonds. Die von der Hausbank zugesagten Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die Liquidität ist weiterhin zufriedenstellend, finanzielle Engpässe liegen nicht vor. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR stehen Zugänge in selbiger Höhe gegenüber. Im Geschäftsjahr kam es zu einem Rückgang des Umlaufvermögens um 2,3 Mio. EUR. Dabei konnte sowohl das Vorratsvermögen als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert werden. Das wirtschaftliche Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr durch den Gewinn des Jahres erhöht. Entsprechend stieg die (wirtschaftliche) Eigenkapitalquote, auch aufgrund einer sinkenden Bilanzsumme. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen. Die Entwicklung dieser Kennzahlen für die vergangenen zwei Wirtschaftsjahre ist im Folgenden aufgezeigt.
(* Cashflow = Jahresüberschuss +
Abschreibungen auf Gegenstände des
Anlagevermögens)
III. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht Wirtschaftlicher und politischer Rahmen Die Erholung der Weltkonjunktur 2024 bleibt gedämpft. Die Weltwirtschaft expandiert vorerst in moderatem Tempo und gewinnt nur allmählich an Schwung. Risiken bleiben. 17 Grund zur Sorge sind weiterhin die Entwicklung des Ukraine-Krieges, die politischen Spannungen zwischen der VR China und den USA und die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Eine mögliche Eskalation der vorgenannten Konflikte könnte erhebliche negative Auswirkung haben. Durch den Ausgang der US-Wahlen können neue Risiken entstehen. 18 Die Experten des IFW in Kiel erwarten einen Zuwachs der Weltproduktion um 2,9 %. 19 Der Anstieg des BIP in Deutschland wird auf 0,9 Prozent im Jahr 2024 geschätzt. Die aktuellen Erwartungen liegen damit unterhalb der Herbstprognose des IFW, in deren Rahmen noch mit einem Anstieg des BIP von 1,3 Prozent gerechnet wurde. 20 Der Inflationsdruck sinkt, bleibt aber auf erhöhtem Niveau. Der Mangel an Fachkräften, Unsicherheit bei den Energiepreisen, partielle Knappheit an Rohstoffen, die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes, Tarifsteigerungen und Erhöhungen bei den Transportkosten (CO 2 -Umlage und Maut) sind inflationsfördernde Rahmenbedingungen. Energiekrise, Inflation und Zinswende gehen mit erhöhten Insolvenzrisiken einher. Können höhere Kosten nicht auf die Preise umgelegt werden, besteht die Gefahr, dass das Eigenkapital aufgezehrt wird. Konjunktur- und Branchenentwicklung Die reduzierte Nachfrage im Bereich Trailer dürfte mindestens bis zur Jahreshälfte weiter anhalten. Die Windenergie hat die Talsohle durchschritten. Für das Jahr 2024 sind positive Impulse zu erwarten. Planungszeiträume für neue Projekte wurden verkürzt und Baugenehmigungen werden schneller erteilt. Wenn die Klagen vor Gericht abnehmen und die Gerichte schneller arbeiten, ist eine kontinuierliche Besserung zu erwarten. Für den landwirtschaftlichen Sektor erwarten wir, dass das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden kann. Die Landwirte sind weiterhin verunsichert, vom Staat geplante Subventionskürzungen verstärken die Unzufriedenheit. Investitionen gehen zurück. Im Bereich Gehäusebau und Komponenten für die Energiewirtschaft gehen wir von einer etwas erhöhten Nachfrage aus. Die Bereichen Baumaschinen, Ladenbau, und Umwelttechnik werden eher stagnieren, während wir im Segment der Flurfördertechnik eine leichte Erhöhung erwarten. Der Wettbewerbsdruck bleibt hoch. Deshalb werden wir die Produktivität durch den verstärkten Einsatz von Robotern steigern. Dadurch können wir außerdem den engen Toleranzanforderungen der Kunden besser entsprechen und dem Facharbeitermangel entgegenwirken.
17 Vgl. Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 (2023/
Q4) S. 6
Risiken in Produktion, Umwelt und Sicherheit Als produzierendes Unternehmen ist KUIPERS Risiken im Bereich Produktion, Umwelt, Logistik und Sicherheit ausgesetzt, die zu möglichen Schäden an Menschen, Maschinen, Produkten und der Reputation des Unternehmens führen können. KUIPERS vermindert Umwelt- und Sicherheitsrisiken durch hohe technische Standards in der Produktion, durch Schulungen, Arbeitsanweisungen, Verhaltensregeln und vorbeugende Instandhaltung und Sauberkeit. IT Alle wesentlichen Geschäftsprozesse von KUIPERS basieren auf funktionierenden IT- Systemen. Risiken bestehen darin, dass wichtige Systeme ausfallen, gestört werden oder von unberechtigten Dritten auf diese zugegriffen wird. KUIPERS wappnet sich gegen diese Risiken mit Sicherheitsmaßnahmen. In den vergangenen Jahren sind die Sicherheitsstandards immer wieder verbessert worden. Für kritische Prozesse in der Produktion haben wir redundante Systeme angelegt. Der Markt wird hinsichtlich Neu- und Weiterentwicklungen intensiv beobachtet, notwendige Ersatz- und evtl. Erweiterungsinvestitionen werden kritisch hinterfragt und wenn erforderlich, rechtzeitig vorgenommen. Des Weiteren hat das Unternehmen eine Cyber-Security Versicherung abgeschlossen. Kunden und Branchen Gefahren können auch in der Abhängigkeit von wenigen Großkunden oder einzelnen Branchen und Kunden bestehen. Eine breite Streuung von Kunden und Branchen und eine Festlegung von maximalen Anteilswerten reduzieren diese Risiken. Gewährleistungsrisiken Gewährleistungsrisiken bestehen vor allem bei möglichen Serienfehlern. Das Risiko wird durch eine professionelle Qualitätsplanung sowie laufende -kontrolle und passenden Versicherungsschutz minimiert. Messinstrumente auf dem neuesten Stand der Technik machen Toleranzabweichungen frühzeitig sichtbar und ermöglichen somit zeitnahe Gegenmaßnahmen. Controlling Monatlich werden detaillierte BWA's erstellt und in der Geschäftsleitung besprochen. Die finanzwirtschaftlichen Kennzahlen werden regelmäßig analysiert und Maßnahmen eingeleitet mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung. Benchmarkanalysen der Branche werden unterstützend durchgeführt. Einkauf Die Sicherstellung der Versorgung in der geforderten Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen steht im Zentrum unserer Bemühungen. Für schwer beschaffbare Materialien wurden Sicherheitsbestände eingelagert. Standardabmessungen von gängigen Blechsorten halten wir in unserem automatisierten Lager vor. Für planbare Blechbedarfe haben wir Rahmenkontrakte geschlossen, z. T. erfolgt die Versorgung auch aus Poolvereinbarungen unserer Kunden. Risiken im Einkauf von Dienstleitungen reduzieren wir durch unser Lieferantenmanagement, bestehend aus einem sorgfältigen Auswahl- und Freigabeprozess und einer kontinuierlichen Bewertung unserer strategischen Lieferanten. Energiekosten Die Gaspreise und die Stromkosten bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ist gefährdet. Strom und Gas bleiben auch für die regionalen Betriebe ein Kostenreiber und damit konjunkturelles Risiko. Personalaufwand Der Personalaufwand wird sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen, bedingt durch die tariflichen Lohnerhöhungen und den Facharbeitermangel in unserer Region. Im Emsland herrscht Vollbeschäftigung. Beschäftigungsanalyse Der demographische Wandel und der erwähnte Fachkräftemangel, vor allem in technischen Berufen, bleiben große Herausforderungen. Es gilt, bewährtes Personal zu binden, Aus- und Weiterbildung auf hohem Niveau zu halten und in familienfreundliche, gesundheitsfördernde und ergonomische Maßnahmen zu investieren. Die Gewinnung neuer Auszubildender ist mit hohen Anstrengungen verbunden. Durch gezielte Akquise und Fördermaßnahmen wollen wir geeignete junge Menschen ansprechen, um eigenen Nachwuchs zu sichern und unser breites Ausbildungsangebot zu erhalten. Das Durchschnittsalter der Belegschaft liegt mit 41 Jahren nahezu auf dem Vorjahresniveau. Versicherungen Alle Versicherungen werden jährlich auf den Prüfstand gestellt und erforderliche wachstums- und risikobedingte Anpassungen vorgenommen. Soweit es wirtschaftlich sinnvoll ist, werden Risiken versichert. Sach- und Feuerschäden, Betriebsunterbrechungen sowie Personenschäden sind in ausreichendem Umfang versichert. Weiterhin sind die Laser-, Stanz-, Nibbel- und Kombimaschinen über eine Maschinenversicherung abgesichert. Außerdem besteht eine Rückrufkostenversicherung. Umwelt- und Unfallschutz Unsere Anlagen entsprechen den jeweiligen technischen und gesetzlichen Anforderungen und werden durch Sachverständige regelmäßig überprüft, um Umweltgefährdungen weitestgehend zu vermeiden und maximalen Unfallschutz zu erzielen. Dazu dienen auch hohe Standards an Ordnung und Sauberkeit. Maschinelle Ausstattung Unsere Hochleistungsmaschinen zeichnen sich durch eine hohe Verfügbarkeit aus. Sie ist dem hohen Entwicklungsstand und der Qualität der Maschinen, der Bevorratung ausreichender Ersatzteile, der Ausbildung der Mitarbeiter sowie der Leistungsfähigkeit unserer Instandhaltung geschuldet. Die Bevorratung schwer zu beschaffender Ersatzteile wurde erhöht, um die Maschinenverfügbarkeit zu gewährleisten. Ausfall von Geschäftspartnern Generell sind unsere Kunden kreditversichert und Neukunden werden auf ihre Bonität geprüft. Sofern ein Kreditlimit in Einzelfällen nicht gewährt wird, werden alternative Zahlungsabsicherungen geprüft. Unser Forderungsmanagement überwacht und drängt durch ein zeitnahes Mahnwesen auf die Einhaltung der Zahlungstermine durch unsere Kunden. Ausblick 2024 Für das Jahr 2024 ist eine Investition in eine neue Laserschneidanlage mit höheren Leistungswerten vorgesehen. Eine neue Kantbank mit Biegerobotern ersetzt eine manuelle Kantbank. Unsere spanende Bearbeitung wird ergänzt durch eine CNC-Gewindeschneidmaschine. In der ersten Jahreshälfte wird eine Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Geschäftsleitung prüft eventuelle Baumaßnahmen in Logistik und Verwaltung. Chancen für Auftragszuwächse sehen wir weiterhin in der Bearbeitung neuer Geschäftsfelder. Die erforderlichen Investitionen im Rahmen des Transformationsprozesses der Wirtschaft wollen wir unterstützen und daran teilhaben. Durch die erhöhte Konzentration auf Montage- und Schweißbaugruppen können wir unseren Kunden komplexere Bauteile als in der Vergangenheit anbieten. Durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette ergibt sich die Chance, den Umsatz mit Bestandskunden zu erhöhen und den Kundenstamm zu erweitern. Für das kommende Jahr erwartet die Geschäftsführung in Zeiten einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage eine Verbesserung der Auftragslage. Hohe Energiekosten und Personalaufwendungen sowie ein verstärkter Wettbewerb drücken auf die Marge. Im Ergebnis wird ein Jahresüberschuss vor Steuern anvisiert, der unter dem Niveau des Berichtsjahres liegt. Unter Berücksichtigung der Planung 2024, des Ergebnisses 2023 sowie der zur Verfügung stehenden Kreditlinien ist die Finanzlage gesichert.
Meppen, im Februar 2024 KUIPERS technologies GmbH Michael Wilhelm Kuipers Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die KUIPERS technologies GmbH, Meppen, ist beim Amtsgericht Osnabrück unter HRB 212920 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Jahresabschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Bewertung wird unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen als auch unter Berücksichtigung des Mehr-Schicht-Betriebes gemindert. Die Zugänge des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr werden linear abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Des Weiteren besteht für den Großteil der Kunden eine Forderungsausfallversicherung. Das übrige Umlaufvermögen wird zum Nennwert angesetzt. Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. 2. Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltete bis zum Vorjahr ein Disagio gem. § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von 732,00 €. Aktuell ist kein Disagio enthalten. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen in Höhe von 417,5 T€ (Vorjahr 493,1 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge von 38,9 T€ (Vorjahr 34,9 T€), Schichtzulagen in Höhe von 30,5T€ (Vorjahr 39,6 T€), Jahresabschlusskosten in Höhe von 37,1 T€ (Vorjahr 33,7 T€) und übrige Rückstellungen in Höhe von 87,1 T€ (Vorjahr 158,1 T€). 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Sachanlagevermögen, der Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzession der Forderungen gesichert. 5. Gewinn und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 254. Davon sind durchschnittlich 214 gewerbliche Arbeitnehmer und 40 kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 3.694,6 T€ (Vorjahr 3.635,3 T€). Weiterhin können aus den Andienungsrechten zu den Leasingverträgen Inanspruchnahmen in Höhe von 494,0 T€ (Vorjahr 707,6 T€) erfolgen. 3. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr erfolgte durch
Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Angaben über die Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Gesamthonorar der Abschlussprüfer Die im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer im Sinne des § 319 Abs. 1 Satz 1, 2 HGB betragen insgesamt 28,5 T€ und betreffen Prüfungsleistungen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Meppen, 1. Februar 2024 KUIPERS technologies GmbH Michael Wilhelm Kuipers Anlagenspiegel 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die KUIPERS technologies GmbH, Meppen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KUIPERS technologies GmbH, Meppen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KUIPERS technologies GmbH, Meppen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen (Ems), den 8. März 2024 GEHRING
& KOLLEGEN GMBH
S. Hofmann, Wirtschaftsprüferin F. Kotten, Wirtschaftsprüfer |
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