The Sandwich GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Audrey Papenberg seit 11.9.2007 | Prokura |
Stefan Schwerdling seit 8.10.2002 | Prokura |
Lothar Papenberg seit 8.10.2002 | Vorsitzender des Vorstands |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RZNet AGKerpenJahresabschluss 2006(07)Jahresabschluss 2006(07) der RZNet AGBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
RZNet AG, Kerpen, für das Geschäftsjahr vom 1.
April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der
Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere
Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den
Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit
hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung
der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Aachen, den 5. Dezember 2007
Bilanz:AKTIVA
PASSIVA
GUV:
Lagebericht Wirtschaftsjahr 2006/07Gesamtwirtschaftliches Umfeld und MarktentwicklungDie Konjunktur in Deutschland hat sich im Kalenderjahr
2006 positiv entwickelt. Der wirtschaftliche Aufschwung des
Vorjahres setzte sich damit weiter fort.
Hauptträger der konjunkturellen Entwicklung in
Deutschland war wie in den Vorjahren im Wesentlichen der
Export. Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19%
zum 1. Januar 2007 wurden auch in den privaten Haushalten
Investitionen vorgezogen. Insgesamt kann für die
Gesamtwirtschaft ein durchaus positives Fazit gezogen
werden.
Der IT-MarktUm eine Einschätzung der Entwicklung des IT-Marktes
zu bekommen, wurde auf aktuelle Marktanalysen namhafter
Analysten, wie z.B. Cap Gemini, Ernst & Young, IDC
(International Data Corporation) und BITKOM,
zurückgegriffen.
Die vorliegenden Informationen zeigen, dass der IT-Markt
nach wie vor sehr heterogen geprägt ist. IT-Handel,
Hardware- und Softwareherstellung sowie Dienstleistungen
werden von den Marktforschungsinstituten und
Branchenverbänden jedoch in der Regel als Ganzes
betrachtet. Bei Bewertung der Prognosen muss
berücksichtigt werden, dass die RZNet AG nur in
Teilgebieten des IT-Marktes tätig ist und
ausschließlich gewerbliche Kunden im gehobenen
Mittelstand, Versicherungen und Banken sowie
öffentliche Auftraggeber zu ihren Kunden zählt.
Innerhalb des IT-Marktes entwickeln sich weiter
Branchen-/Sonderkonjunkturen, die von der allgemeinen
Marktentwicklung sehr oft abgekoppelt sind. Besonders
weisen IT-Dienstleister und Softwareunternehmen eine
deutlich stärkere Entwicklung auf, als
Hardwarehersteller oder Hardwareanbieter, die sich im
Wesentlichen auf das Handelsgeschäft konzentrieren.
Der Preiswettbewerb bei der IT-Hardware hat sich 2006/07
fortgesetzt und führt zu stagnierenden bis
rückläufigen Umsätzen bei steigenden
Stückzahlen.
Durch den zunehmenden Preiskampf werden sich weitere
Konsolidierungen von Systemhäusern ergeben.
Im Business-Segment war nach wie vor keine nachhaltige
Auflösung des seit dem Jahr 2000 anhaltenden
Investitionsstaus zu verzeichnen.
Geschäftsentwicklung der RZNet AGErstmals kann die RZNet nach den verlustreichen
Vorjahren 2004 - 2005/06 ein positives Ergebnis in
Höhe von 205 TEURO vorweisen. Damit sollte der Break
Even erreicht und die Grundlage für den Ausbau und
für eine weitere positive Geschäftsentwicklung
für die Zukunft gelegt sein.
Das Ergebnis 2006/07 wurde maßgeblich durch die
Reduktionen der Kosten (-586 TEURO zum VJ), Steigerung des
Umsatzes auf 19,7 Mio. Euro (+ 16,8%) sowie eine
verbesserte Ertragssituation erreicht.
Zusätzlich führte ein Einmaleffekt, Verkauf
der eigenen Softwaresysteme an die mySoftIT GmbH, zu dem
positiven Ergebnis (siehe hierzu auch Veränderungen
nach Ablauf des WJ).
Um die Entwicklung des Unternehmens weiter auf einen
Wachstumspfad zu bringen, wurde durch den Einsatz von
externen Beratern die Gesamtsituation des Unternehmens
analysiert und ein Konzept zur neuen Ausrichtung des
Unternehmens erarbeitet. Der daraus erarbeitete
Maßnahmenplan sowie der dazu gehörige
Businessplan bis 2009/10 sind die Grundlage für die
zukünftige Entwicklung der RZNet AG.
Ein wesentlicher Punkt im Maßnahmenplan ist die
Stärkung des Eigenkapitals, um erforderliche
Investitionen in den kommenden Jahren durchführen zu
können. Durch die stille Beteiligung eines Investors
wurden im August 2007 der RZNet neue zusätzliche
Mittel bereitgestellt.
UmsatzentwicklungDer Gesamtumsatz ist im abgelaufenen Wirtschaftjahr auf
rund 19,7 Mio. Euro angestiegen, dies entspricht einer
Steigerung von 16,8% zum Vorjahr.
Erstmals seit drei Jahren konnte somit wieder ein
Umsatzwachstum realisiert werden.
KostenentwicklungDie vom Vorstand im vergangenen Jahr eingeleitete
Kostenreduktion zeigte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine
deutliche Wirkung.
Die Kosten wurden im Vergleich zum Plan um 310 TEURO
unterschritten.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Kosten um 586 TEURO
verringert werden.
Neben den allgemeinen Aufwendungen, die um 232 TEURO
reduziert wurden, konnten im Wesentlichen die
Personalkosten durch Abbau von Mitarbeitern um 440 TEURO
gesenkt werden.
Insgesamt konnte zum Vorjahr das Ergebnis um 940 TEURO
verbessert werden.
Vermögens und Kapitalstruktur
*= Veränderungen über 100 v.H. bzw.
keine Aussagekraft
*= Veränderungen über 100 v.H. bzw.
keine Aussagekraft
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem 31.
März 2006 um TEUR 2.969 (= 119,3%) auf TEUR 5.457
vergrößert. Diese Steigerung resultiert im
Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.266 (= 126,4%) und
Einstellung der neuen Position "Forderungen gegen
verbundene Unternehmen" mit TEUR 401. Die Struktur des
Gesamtvermögens spiegelt somit die Gesamtsituation der
RZNet AG mit gestiegenen Umsätzen wider.
Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am
Gesamtvermögen hat sich von 18,9% im Wirtschaftsjahr
2005/06 auf 6,7% im Wirtschaftsjahr 2006/07 verringert.
Ursächlich für diesen deutlichen prozentualen
Rückgang ist weniger die absolute Veränderung,
sondern vielmehr die Erhöhung der Bilanzsumme.
Das kurzfristige Vermögen hat sich um TEUR 3.071
(=152,2%) auf nunmehr TEUR 5.089 erhöht.
Die Erhöhung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände um TEUR 2.678 (= 140,4%)
resultiert insbesondere aus der Steigerung der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.266 (= 126,4%)
sowie Einstellung der neuen Position für Forderungen
gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 401.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 27)
beinhaltet insbesondere Zahlungen für
Versicherungsbeiträge und KFZ Steuern.
Das gezeichnete Kapital hat sich mit TEUR 413 im
Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Lediglich der
Anteil am Gesamtvermögen hat sich durch die
Erhöhung der Bilanzsumme von 16,6% im Vorjahr auf
aktuelle 7,6% verringert. Aufgrund des
Jahresüberschusses von TEUR 205 konnte der vorhandene
Bilanzverlust von TEUR 982 aus dem Vorjahr auf TEUR 776
verringert werden. Es ergibt sich im Berichtsjahr somit
eine Vergrößerung des Eigenkapitals der
Gesellschaft um TEUR 206 (= 403,9%) auf TEUR 257.
Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft
beträgt zum Abschlussstichtag 4,7% (im Vorjahr 2,0%),
konnte also mehr als verdoppelt werden.
Das kurzfristig verfügbare Kapital (Restlaufzeit
bis zu einem Jahr) hat sich um TEUR 2.772 (= 116%) auf TEUR
5.161 vergrößert. Ursache hierfür ist im
Wesentlichen die Steigerung der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.438 (= 191,2%) auf
TEUR 3.713. Auch hier spiegelt sich die Erhöhung des
Umsatzes wider.
FinanzlageKAPITAFLUSSRECHNUNG
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
zeigt, dass der Abfluss liquider Mittel aus dem Vorjahr
nicht nur gestoppt, sondern signifikant umgekehrt werden
konnte. So kann in diesem Wirtschaftsjahr ein um TEUR 668
besserer Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit ausgewiesen werden als zum
Vorjahr.
Hinzu kommt, dass die RZNet AG ihren Kunden ein
Zahlungsziel von zwei Wochen gewährt, während ihr
von den Lieferanten ein Zahlungsziel von 45 bis 60 Tagen
gesetzt wird; die Gesellschaft verfügt somit über
ein gewisses zusätzliches Liquiditätspolster, um
etwaige Engpässe abfangen zu können.
Das Unternehmen verfügte zum Ende des
Wirtschaftsjahres über ein Eigenkapital in Höhe
von TEUR 257 bei einer Bilanzsumme von 5,4 Mio. Euro, so
dass eine Eigenkapitalquote von ca. 4,7 Prozent ausgewiesen
wird.
Wie bereits erwähnt, wurden im August 2007
über eine stille Beteilung der RZNet AG
zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Dies
führt zu einer weiteren Stärkung der
Kapitalbasis.
Im Rahmen dieser stillen Beteilung wurde eine
Teilgewinnabführung vereinbart. Diese ist jedoch in
der Höhe begrenzt auf maximal 5% der Einlagesumme.
Des Weiteren macht das Ergebnis zum 30. September 2007
deutlich, das die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung
zeigen.
Für das Wirtschaftjahr 2007/08 wurde das
Betriebsergebnis für die ersten beiden Quartale
negativ geplant, dies im Besonderen, weil sich der
Hauptanteil des Handelsgeschäfts auf das dritte
Quartal des Geschäftjahres konzentriert.
Die beiden ersten Quartale liefen jedoch besser als die
Jahresplanung vorsah. Im ersten Halbjahr des
Wirtschaftsjahres wurde bereits ein nahezu ausgeglichenes
Ergebnis erzielt.
Die RZNet AG lag damit deutlich über Plan.
Das 3. Quartal des Wirtschaftsjahres wird nach heutiger
Erkenntnis mit einem deutlich positiven Ergebnis
abschließen.
Daneben dokumentiert ein Liquiditätsstatus (II) von
über 123 Prozent ein befriedigendes Verhältnis
von kurzfristigen Verbindlichkeiten zur Summe der liquiden
Mittel und Forderungen.
Risiken der künftigen EntwicklungDas Management der RZNet sieht es als zentrale Aufgabe
an, die Gesellschaft wertorientiert und
verantwortungsbewusst zu führen.
Hierzu gehört die Nutzung von unternehmerischen
Chancen bei gleichzeitiger vorausschauender Steuerung der
damit verbundenen Risiken. Voraussetzung für die
wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist es,
Chancen sowie mögliche Risiken frühzeitig zu
erkennen und zu bewerten, um schnell und angemessen
reagieren zu können.
Marktchancen für RZNetDer Markt der Systemhäuser befindet sich seit
einigen Jahren in einer Phase der Konsolidierung. Im Rahmen
dieser Marktbereinigung ergeben sich für die RZNet
neue Chancen.
Um diese Marktchancen für die Zukunft zu nutzen,
wurde das Leistungsportfolio im Rahmen der "Agenda 2010"
überarbeitet und weiter gestrafft.
Ziel ist es, die Beratungskompetenz in den Kernthemen im
kommenden Jahr noch deutlicher herauszustellen (siehe auch
Veränderungen nach dem 31. März 2007), um
weiterhin den Wandel vom Handels- und Systemhaus zum
Beratungsunternehmen noch konsequenter voranzutreiben. Die
Gesellschaft sieht hier folgende Themen:
Auf diese Schwerpunktthemen wurden auch die
Consultingleistungen der RZNet AG ausgerichtet. Im Rahmen
des bereits 2005 erarbeiteten Konzepts wurde und wird
weiterhin die Ausbildung der Consultants vorangetrieben.
Alle fünf Themen sind im IT-Markt wachsende
Marktsegmente.
Der Bedarf wird bei den Kunden zum einen durch die
Gesetzgebung (Ausbau Archivierung) und zum anderen durch
ständig wachsende IT-Infrastrukturen getrieben. Durch
diese Spezialisierung konnten die Erträge im
Dienstleistungssektor der RZNet stabil gehalten werden. Die
fünf Kernthemen der RZNet sind auch im kommenden Jahr
Triebfedern des Wachstums im IT - Infrastrukturmarkt.
RisikomanagementEntsprechend des §91 Abs.2 Aktiengesetzes hat der
Vorstand den Ausbau des bestehenden
Risikofrüherkennungssystems fortgesetzt.
Es umfasst die Kontrolle und Überwachung der
Umsatz- und Ertragsentwicklung, sowie die
Projektkalkulation und Kostenkontrolle.
Dieses Risikofrüherkennungssystem ist integraler
Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und
Berichtsprozesses der Gesellschaft.
Ziel ist es, drohende Risiken frühzeitig zu
erkennen und schnell Maßnahmen zur Abwendung
möglicher Gefährdungen für das Unternehmen
zu ergreifen.
LieferantenabhängigkeitIm Wesentlichen arbeitet die RZNet mit namhaften
Herstellern in der IT-Branche zusammen. Hier sind im
Besonderen die IBM Deutschland, VMware (EMC), DataCore,
Microsoft, CISCO, Citrix und mySoftIT sowie diverse
Distributoren zu nennen. Es wird daran gearbeitet, das
Partnernetzwerk weiter auszubauen, um die Abhängigkeit
zum Hauptlieferanten IBM zu verringern.
KundenabhängigkeitRZNet hat einen sehr gemischten Kundenbestand. Hierzu
zählen zum einen der gehobene Mittelstand, Banken,
Sparkassen sowie Versicherungen und zum anderen
öffentliche Auftraggeber. Insgesamt wurden die
Umsätze und Erträge mit etwa 380 Kunden erzielt.
Gewährleistungs- und HaftungsrisikenRZNet übernimmt als Systemhaus die
branchenüblichen vertraglichen
Gewährleistungsverpflichtungen, die im Wesentlichen in
den AGB's der Gesellschaft beschrieben sind. In diesem
Zusammenhang wird die Herstellergarantie an die Kunden
weitergereicht. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der
Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden, ohne
dabei auf die Hersteller zurückgreifen zu können,
ist als sehr gering einzuschätzen.
LiquiditätsrisikenBei normaler Zahlungsmoral der Kunden ist das
Liquiditätsrisiko als eher gering anzusehen. Dies
liegt in erster Linie an der Kombination einer kurzen
Zahlungsfrist für Kunden und einer Sondervereinbarung
mit den wichtigsten Lieferanten, durch die ein
verlängertes Zahlungsziel (45 bis 60 Tage) bei
Wareneinkäufen möglich ist.
Ergebnis dieser Konstellation ist ein in der Regel
früherer Zahlungseingang des Kunden als der
Zahlungsausgang für Verpflichtungen aus Lieferungen
und Leistungen.
Das Restrisiko bei extrem verspätetem
Zahlungseingang des Kunden wird gedeckt durch einen
adäquat hohen Kreditrahmen bei den Banken und den
wichtigsten Lieferanten.
Zur Überwachung der Liquidität wird monatlich
eine Kapitalflussrechnung erstellt, sowie wöchentlich
die Liquiditätsentwicklung fortgeschrieben.
Der Cashflow zum 30. September 2007 liegt nach
Berücksichtigung der Abschreibungen und
Veränderungen der langfristigen Rückstellungen
bei annähernd 92 TEUR.
Informations- und IT-RisikenGenerell kann ein Risiko entstehen, wenn die
Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit der
computergestützten Systeme und Datenbanken nicht
gegeben ist.
Ein besonderes Risiko besteht durch mangelnde
Sicherheit, wodurch der Datenbestand durch Viren oder
Hacker beschädigt oder zerstört werden kann bzw.
durch
Hardwarefehler sowie fehlerhafte Bedienung, so dass ein
reibungsloser Betrieb nicht mehr gegeben ist.
Im Wesentlichen begegnet die RZNet AG diesem Risiko mit
Hochverfügbarkeit der ausgelegten Produktionssysteme.
Die Systeme werden zusätzlich durch
unterbrechungsfreie Stromversorgung abgesichert.
Angriffe von außen werden durch installierte
Firewalls und Virenscanner gesichert und abgewehrt.
Risiken durch ForderungsausfallGenerell werden mögliche Forderungsausfälle
über eine Kreditversicherung abgesichert.
PersonalrisikenDer Erfolg der RZNet AG ist im hohen Maß
abhängig von dem Engagement und Know How der
Mitarbeiter und des Managements. Eine leistungsorientierte
Bezahlung, sowie die Beteiligung am Unternehmenserfolg ist
ein Garant zur Minimierung des Personalrisikos.
Ein weiterer ist die Weiterbildung der Mitarbeiter. An
beiden Punkten wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr
Veränderungen vorgenommen. Erfolgsbezogene
Zielvereinbarungen geben Mitarbeitern die Möglichkeit,
sich weiterzuentwickeln. Im Rahmen von Regelmeetings werden
die einzelnen Teams eng in die Entwicklung des Unternehmens
eingebunden.
Des Weiteren wurden Schlüsselpositionen doppelt
besetzt.
Gesamtrisiko BeurteilungWie in jedem Unternehmen bieten sich neben
unternehmerischen Chancen auch zahlreiche Risiken. Der
Vorstand sowie die gesamte Geschäftsleitung sehen
zurzeit deutlich mehr Chancen als Risiken. Insbesondere die
zu Beginn des neuen Wirtschaftsjahres eingeleiteten
Maßnahmen zeigen schon deutlich Wirkung. Die
qualitative Stärkung des Vertriebs hat schon nach
kurzer Zeit - wie bereits erwähnt - zur
Ertragsverbesserung geführt.
Aufgrund der sehr guten Auftragssituation speziell im
Dienstleistungsbereich, wird sich die Liquiditätsbasis
in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter positiv
entwickeln.
Die Zuführung von Kapital aus der stillen
Beteiligung hat zusätzlich dazu geführt, dass
sich die Gesamtsituation der RZNet AG entspannt hat. Direkt
existenzbedrohende Risiken sind zurzeit vom Vorstand nicht
zu erkennen.
Besondere Ereignisse im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2006/07Gründung der Soft'IT GmbHZum 23. Mai 2006 wurde von der RZNet AG die Tochter
Soft'IT GmbH (heute mySoftIT GmbH) gegründet. Alle von
der RZNet entwickelten Softwaresysteme wurden im Juni 2006
an die Soft'IT GmbH verkauft. Alle Rechte und Pflichten
gehen somit an die neue Gesellschaft über. Ziel ist
es, die Möglichkeiten der Vermarktung der
Softwaresysteme sowie die Weiterentwicklung der Software in
dieser neuen Gesellschaft besser auszuschöpfen.
Bereits im Jahr 2005 wurde mit der Suche begonnen,
Partner für den Auf- und Ausbau des
Softwaregeschäfts der eigen entwickelten Software der
RZNet zu finden. Es ist jedoch immer wieder daran
gescheitert, dass mögliche Partner auch gleichzeitig
Wettbewerber der RZNet AG waren.
Dies führte zu der Entscheidung, das Software-Thema
in eine eigene Gesellschaft auszugründen und
mittelfristig die Gesellschaftsverhältnisse zu
verändern.
Zum Ende des Jahres 2006 begannen die Verhandlungen mit
möglichen Investoren die dann im Juli 2007
abgeschlossen wurden.
Besondere Ereignisse nach dem GeschäftsjahresabschlussAbschluss von großen ProjektenMit zwei großen Automobilherstellern konnten sehr
umfangreiche Dienstleistungsverträge abgeschlossen
werden.
Stille BeteiligungMit Wirkung zum 20. August 2007 wurden der RZNet AG
über eine stille Beteiligung zusätzliche
Finanzmittel zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen dieser stillen Beteiligung wurde eine
Gewinnabführung vereinbart. Diese ist jedoch in der
Höhe begrenzt auf maximal 5% der Einlagesumme.
Durch das positive Geschäftsergebnis im ersten
Halbjahr des neuen Wirtschaftsjahres, sowie den
abgeschlossenen Kapitalmaßnahmen konnte das
Grundkapital mehr als hälftig wieder hergestellt
werden.
Einrichtung der Geschäftsstelle HamburgZum 1. Oktober 2007 hat die GS Hamburg ihren Dienst
aufgenommen.
mySoftIT GmbHMit Wirkung zum 27. Juli 2007 haben sich die
Beteiligungsverhältnisse der mysoftIT GmbH
geändert. Neue Investoren beteiligen sich bei der
mySoftIT GmbH.
Die RZNet AG hält mit Stand 27. Juli 2007 33,3% an
der mySoftIT GmbH (ehemals Soft'IT GmbH) die verbleibenden
66,7% teilen sich andere Investoren.
Ausblick des Vorstands für das kommenden WirtschaftjahrGesamtwirtschaftliches UmfeldDie Wirtschaftslage in Deutschland hat sich spürbar
verbessert.
Die bekanntgegebenen Wirtschaftszahlen für August
des Jahres 2007 zeigen erstmals seit 1999 einen deutlichen
Aufschwung. Neben dem nach wie vor starken Export sollen
auch die Unternehmensinvestitionen deutlich zur Belebung
der Konjunktur beitragen.
Der IT-MarktDie Marktforschungsunternehmen prognostizieren für
den deutschen IT-Markt gute Wachstumschancen. Für die
Marktsegmente Software und IT-Service werden für die
nächsten drei Jahre ein durchschnittlich
jährliches Plus von mehr als 8,0 Prozent
prognostiziert. Hier zeigt der Personalabbau bei den Kunden
in den letzten Jahren deutliche Wirkung.
Voraussichtliche Geschäftsentwicklung der RZNet AGAus heutiger Sicht geht das Management davon aus, dass
das im verabschiedeten Plan definierte Ergebnis erreicht
wird. Begründet durch die Tatsache, dass zum 30. Sept.
2007 das Halbjahresergebnis schon über Plan
abgeschlossen werden konnte.
Der Auftragsbestand im Dienstleistungsbereich
übersteigt schon jetzt den gesamten
Dienstleistungsumsatz des abgelaufenen Wirtschaftsjahres.
Des Weiteren konnte der Vertrieb qualitativ und
quantitativ verstärkt werden.
Das Wirtschaftsjahr 2006/07 betrachtet die
Geschäftsführung der RZNet AG als
Investitionsjahr. Das Wachstum für das laufende Jahr
ist nur moderat geplant. Wichtig ist, dass die definierten
Maßnahmen frühzeitig greifen und die
Stärkung des Vertriebs dann in den Folgejahren der
RZNet wieder zu einem stärkeren Wachstum führt.
Insgesamt kann festgestellt werden, dass zum Abschluss
des ersten Halbjahres das geplante Betriebsergebnis
über Plan liegt. Die noch in Bearbeitung befindlichen
Projekte und Geschäftschancen zeigen nach heutigem
Stand, dass das laufende Wirtschaftsjahr positiv
abgeschlossen wird.
Vermögens- und FinanzlageDie Vermögens- und Finanzlage hat sich durch die
vorgenommenen Kapitalmaßnahmen sowohl bei der RZNet
AG als auch bei der mySoftIT GmbH deutlich verbessert. Das
erklärte Ziel des Vorstands ist, diese Situation
weiter deutlich zu verbessern sowie weiter Kosten in
diversen Bereichen zu senken.
Kerpen, 26. Oktober 2007
RZNet AG
Bericht des Aufsichtsrates an die HauptversammlungDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2006(7) die
ihm gesetzlich obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich
in 5 Sitzungen mündlich und schriftlich vom Vorstand
über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen.
Im Geschäftsjahr 2006(07) hatte nach dem schwachen
Ergebnis im Vorjahr die Widererlangung der
Rentabilität oberste Priorität. Die
ambitionierten Planzahlen wurden im Geschäftsjahr zwar
nicht erreicht, aber es wurde eine signifikante
Verbesserung beim Ergebnis vor Steuern erzielt. Der
geplante Umsatz für 2006(07) von 24,7 Mio. €
wurde um 20,2% und der geplante Rohertrag um 12%
unterschritten. Die gesteckten Wachstumsziele konnten somit
nur teilweise erreicht werden. Im Vergleich mit dem Vorjahr
wurden allerdings erhebliche Verbesserungen erzielt. So ist
der Rohertrag um 12,8% gewachsen und beim Ergebnis konnte
ein "turn around" von 937 T€ erzielt werden. Aus einem
negativen Ergebnis von -731 T€ in 2005(06) wurde ein
positives Ergebnis von 206 T€. Dies gelang
insbesondere durch einen konsequenten Kurs der
Kostenoptimierung und durch eine Veräußerung von
Rechten an der RZNet - Software an die Tochtergesellschaft
Soft'IT GmbH in Höhe von 400 T€.
Im operativen Geschäft wurde die Umsetzung der 2003
definierten und beschlossenen strategischen Neuausrichtung
und die konsequente weitere Veränderung zum
lösungsorientierten Beratungs- und
Dienstleistungsunternehmen fortgeführt. Dies war auch
ein wesentlicher Schwerpunkt der Beratungen und
Entscheidungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes.
Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2006(07), nach dem
negativen Jahr 2004 und dem RWJ 2005 erstmals wieder ein
positives Ergebnis erzielt werden. Alle Bestrebungen des
Vorstands und des Aufsichtrates sind darauf konzentriert,
das Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen zu
einem weiter verbesserten Ergebnis zu führen. Hierzu
wurde für einen Dreijahreszeitraum ein Businessplan
erstellt und für das Wirtschaftsjahr 2007(08) ein sehr
konkreter Maßnahmenplan verabschiedet. Neben einer
weiteren Reduktion der Kosten sieht der Plan insbesondere
den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und die
Verbesserung der Fähigkeiten vor, qualitativ
hochwertige Dienstleistungen zu erbringen.
Personell gab es im Aufsichtsrat keine
Veränderungen.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.03.2007
sind von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft VBR Dr.
Paffen, Schreiber & Partner GbR, Aachen, geprüft
worden. Die Prüfer haben den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat erhebt
aufgrund seiner Prüfung keine Einwendung gegen das
Ergebnis der Abschlussprüfer, den Jahresabschluss und
den Lagebericht.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss 2006(07) gebilligt, der damit festgestellt
ist.
Bei den Mitarbeiter/innen bedankt sich der Aufsichtsrat
für ihren engagierten Einsatz im abgelaufenen
Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand
für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Kerpen, 17. Dezember 2007
RZNet AG
Für den Aufsichtsrat:
Verwendung JahresüberschussVorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von 205.349,65 €
auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Vorsitzende fragte, ob jemand zu diesem
Beschlussvorschlag das Wort wünsche. Dies war nicht
der Fall. Er stellte den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Es wurde einstimmig - ohne Stimmenthaltung und
Gegenstimmen - dem vorstehenden Vorschlag zugestimmt.
Der Vorsitzende stellte die einstimmige Beschlussfassung
als Abstimmungsergebnis fest, gab es bekannt und
verkündete, dass die Hauptversammlung gemäß
dem Beschlussvorschlag beschlossen hat, den
Jahresüberschuss in Höhe von 205.349,65 €
auf neue Rechnung vorzutragen.
Kerpen, 18. Dezember 2007
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