Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 42904
Eingetragen
29.10.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Unternehmensberatung für Rechenzentrums-Organisation und Netzwerke, Entwicklung, Verkauf und Wartung von Software sowie der Vertrieb von Hardware.

Historie

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Management

NameRolle
Audrey Papenberg
seit 11.9.2007
Prokura
Stefan Schwerdling
seit 8.10.2002
Prokura
Lothar Papenberg
seit 8.10.2002
Vorsitzender des Vorstands

Konzern- und Jahresabschlüsse

RZNet AG

Kerpen

Jahresabschluss 2006(07)

Jahresabschluss 2006(07) der RZNet AG

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RZNet AG, Kerpen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Aachen, den 5. Dezember 2007

(Dipl.-Kfm. Dr. Karl-Heinz Paffen)
(Dipl.-Kfm. Hans-Jörg Schreiber)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Bilanz:

AKTIVA


EUR Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.374,00 8.131,00
II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten 50.483,00 54.421,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
Andere Anlagen, Betriebs- und
3.938,00 4.665,00
3. Geschäftsausstattung 226.183,62 307.746,62

280.604,62 366.832,62
III. Finanzanlagen

1. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherung 61.283,40 94.788,77
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00

86.283,40 94.788,77

368.262,02 469.752,39
B. UMLAUFVERMÖGEN

I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.059.118,08 1.792.773,82
2. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
401.336,90 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 125.629,24 115.218,35

4.586.084,22 1.907.992,17
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 476.009,87 55.415,95

5.062.094,09 1.963.408,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

1. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 26.590,76 54.461,68

5.456.946,87 2.487.622,19

PASSIVA


EUR Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL

I. Gezeichnetes Kapital 413.000,00 413.000,00
II. Kapitalrücklage 619.606,95 619.606,95
III. Bilanzverlust -775.995,24 -981.344,89

256.611,71 51.262,06
B. RÜCKSTELLUNGEN

1. Steuerrückstellungen 0,00 423,48
2. Sonstige Rückstellungen 1.024.439,35 883.814,53

1.024.439,35 884.238,01
C. VERBINDLICHKEITEN

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.824,44 149.499,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.712.689,01 1.274.395,82
3. Sonstige Verbindlichkeiten 424.382,36 128.227,23
- davon aus Steuern:
31.03.2007 EUR 47.627,17
31.03.2006 EUR 82.690,17


- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
31.03.2007 EUR 0,00
31.03.2006 EUR 45.260,45



4.175.895,81 1.552.122,12

5.456.946,87 2.487.622,19
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Mietbürgschaften 75.445,70 81.257,23

GUV:


1.4.2006 - 31.3.2007 1.4.2005 - 31.3.2006

EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse
19.684.888,50
16.878.776,95
4. Sonstige betriebliche Erträge
221.894,43
528.414,64
5. Materialaufwand



a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene
Waren Aufwendungen für bezogene
-15.029.424,38
-12.937.808,07
b) Leistungen -353.214,91
-281.600,60


-15.382.639,29
-13.219.408,67
6. Personalaufwand



a) Löhne und Gehälter Soziale Abgaben und -2.588.368,87
-2.998.256,04
b) Aufwendungen für Altersversorgung -434.872,59
-475.667,68
- davon für Altersversorgung:
EUR 16.801,01 (i.V. EUR 29.170,25)






-3.023.241,46
-3.473.923,72
7. Abschreibungen auf immaterielle



a) Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen

-95.535,73
-115.373,01
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-1.184.189,96
-1.306.934,06
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
22.630,18
6.321,96
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 18.000,00 (i.V. EUR 0,00)




13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-27.287,71
-21.096,02
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
216.518,96
-723.221,93
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-1.058,13
-3.510,79
19. Sonstige Steuern
-10.111,18
-8.044,47
20. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag
205.349,65
-734.777,19
21. Verlustvortrag aus dem Vorjahr
-981.344,89
-246.567,70
22. Bilanzverlust
-775.995,24
-981.344,89

Lagebericht Wirtschaftsjahr 2006/07

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Marktentwicklung

Die Konjunktur in Deutschland hat sich im Kalenderjahr 2006 positiv entwickelt. Der wirtschaftliche Aufschwung des Vorjahres setzte sich damit weiter fort.

Hauptträger der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland war wie in den Vorjahren im Wesentlichen der Export. Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19% zum 1. Januar 2007 wurden auch in den privaten Haushalten Investitionen vorgezogen. Insgesamt kann für die Gesamtwirtschaft ein durchaus positives Fazit gezogen werden.

Der IT-Markt

Um eine Einschätzung der Entwicklung des IT-Marktes zu bekommen, wurde auf aktuelle Marktanalysen namhafter Analysten, wie z.B. Cap Gemini, Ernst & Young, IDC (International Data Corporation) und BITKOM, zurückgegriffen.

Die vorliegenden Informationen zeigen, dass der IT-Markt nach wie vor sehr heterogen geprägt ist. IT-Handel, Hardware- und Softwareherstellung sowie Dienstleistungen werden von den Marktforschungsinstituten und Branchenverbänden jedoch in der Regel als Ganzes betrachtet. Bei Bewertung der Prognosen muss berücksichtigt werden, dass die RZNet AG nur in Teilgebieten des IT-Marktes tätig ist und ausschließlich gewerbliche Kunden im gehobenen Mittelstand, Versicherungen und Banken sowie öffentliche Auftraggeber zu ihren Kunden zählt.

Innerhalb des IT-Marktes entwickeln sich weiter Branchen-/Sonderkonjunkturen, die von der allgemeinen Marktentwicklung sehr oft abgekoppelt sind. Besonders weisen IT-Dienstleister und Softwareunternehmen eine deutlich stärkere Entwicklung auf, als Hardwarehersteller oder Hardwareanbieter, die sich im Wesentlichen auf das Handelsgeschäft konzentrieren. Der Preiswettbewerb bei der IT-Hardware hat sich 2006/07 fortgesetzt und führt zu stagnierenden bis rückläufigen Umsätzen bei steigenden Stückzahlen.

Durch den zunehmenden Preiskampf werden sich weitere Konsolidierungen von Systemhäusern ergeben.

Im Business-Segment war nach wie vor keine nachhaltige Auflösung des seit dem Jahr 2000 anhaltenden Investitionsstaus zu verzeichnen.

Geschäftsentwicklung der RZNet AG

Erstmals kann die RZNet nach den verlustreichen Vorjahren 2004 - 2005/06 ein positives Ergebnis in Höhe von 205 TEURO vorweisen. Damit sollte der Break Even erreicht und die Grundlage für den Ausbau und für eine weitere positive Geschäftsentwicklung für die Zukunft gelegt sein.

Das Ergebnis 2006/07 wurde maßgeblich durch die Reduktionen der Kosten (-586 TEURO zum VJ), Steigerung des Umsatzes auf 19,7 Mio. Euro (+ 16,8%) sowie eine verbesserte Ertragssituation erreicht.

Zusätzlich führte ein Einmaleffekt, Verkauf der eigenen Softwaresysteme an die mySoftIT GmbH, zu dem positiven Ergebnis (siehe hierzu auch Veränderungen nach Ablauf des WJ).

Um die Entwicklung des Unternehmens weiter auf einen Wachstumspfad zu bringen, wurde durch den Einsatz von externen Beratern die Gesamtsituation des Unternehmens analysiert und ein Konzept zur neuen Ausrichtung des Unternehmens erarbeitet. Der daraus erarbeitete Maßnahmenplan sowie der dazu gehörige Businessplan bis 2009/10 sind die Grundlage für die zukünftige Entwicklung der RZNet AG.

Ein wesentlicher Punkt im Maßnahmenplan ist die Stärkung des Eigenkapitals, um erforderliche Investitionen in den kommenden Jahren durchführen zu können. Durch die stille Beteiligung eines Investors wurden im August 2007 der RZNet neue zusätzliche Mittel bereitgestellt.

Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz ist im abgelaufenen Wirtschaftjahr auf rund 19,7 Mio. Euro angestiegen, dies entspricht einer Steigerung von 16,8% zum Vorjahr.

Erstmals seit drei Jahren konnte somit wieder ein Umsatzwachstum realisiert werden.

Kostenentwicklung

Die vom Vorstand im vergangenen Jahr eingeleitete Kostenreduktion zeigte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine deutliche Wirkung.

Die Kosten wurden im Vergleich zum Plan um 310 TEURO unterschritten.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Kosten um 586 TEURO verringert werden.

Neben den allgemeinen Aufwendungen, die um 232 TEURO reduziert wurden, konnten im Wesentlichen die Personalkosten durch Abbau von Mitarbeitern um 440 TEURO gesenkt werden.

Insgesamt konnte zum Vorjahr das Ergebnis um 940 TEURO verbessert werden.

Vermögens und Kapitalstruktur


WJ 2006/07 WJ 2005/06 Veränderungen
Vermögensstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristig gebundenes Vermögen





Anlagevermögen





Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0,0 8 0,3 -7 -87,5
Sachanlagen





- Grundstücke und Bauten 51 0,9 55 2,2 -4 -7,3
- Technische Anlagen 4 0,1 4 0,2 0 0,0
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 226 4,2 308 12,4 -82 -26,6
Finanzanlagen 86 1,5 95 3,8 -9 -9,5

368 6,7 470 18,9 -102 -21,7
Kurzfristig gebundenes Vermögen





Umlaufvermögen





Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände





- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.059 74,4 1.793 72,1 2.266 126,4
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen 401 7,4 0 0,0 401 *
- Sonstige Vermögensgegenstände 126 2,3 115 4,6 11 9,6

4.586 84,1 1.908 76,7 2.678 140,4
Liquide Mittel 476 8,7 55 2,2 421 765,5
Rechnungsabgrenzungsposten 27 0,5 55 2,2 -28 -50,9

5.089 93,3 2.018 81,1 3.071 152,2
Gesamtvermögen 5.457
100,0
2.488 100,0 2.696
119,3

*= Veränderungen über 100 v.H. bzw. keine Aussagekraft



WJ 2006/07 WJ 2005/06 Veränderungen
Kapitalstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristig verfügbares Kapital





Eigenkapital





Gezeichnetes Kapital 413 7,6 413 16,6 0 0,0
Kapitalrücklage 620 11,4 620 24,9 0 0,0
Bilanzverlust -776 -14,3 -982 -39,5 206 *

257 4,7 51 2,0 206 403,9
Fremdkapital





Rückstellungen





- Steuerrückstellungen 0 0,0 0 0,0 0 *
- Sonstige Rückstellungen 1.024 18,8 884 35,6 140 15,8

1.024 18,8 884 35,6 140 15,8
Verbindlichkeiten





- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0,0 102 4,1 -102 -100,0
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.713 68,0 1.275 51,2 2.438 191,2
- Sonstige Verbindlichkeiten 424 7,8 128 5,2 296 231,3

5.161 94,6 2.389 96,1 2.772 116,0
Gesamtkapital 5.457 100,0 2.488 100,0 2.969
119,3

*= Veränderungen über 100 v.H. bzw. keine Aussagekraft


Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem 31. März 2006 um TEUR 2.969 (= 119,3%) auf TEUR 5.457 vergrößert. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.266 (= 126,4%) und Einstellung der neuen Position "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" mit TEUR 401. Die Struktur des Gesamtvermögens spiegelt somit die Gesamtsituation der RZNet AG mit gestiegenen Umsätzen wider.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich von 18,9% im Wirtschaftsjahr 2005/06 auf 6,7% im Wirtschaftsjahr 2006/07 verringert. Ursächlich für diesen deutlichen prozentualen Rückgang ist weniger die absolute Veränderung, sondern vielmehr die Erhöhung der Bilanzsumme.

Das kurzfristige Vermögen hat sich um TEUR 3.071 (=152,2%) auf nunmehr TEUR 5.089 erhöht.

Die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 2.678 (= 140,4%) resultiert insbesondere aus der Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.266 (= 126,4%) sowie Einstellung der neuen Position für Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 401.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 27) beinhaltet insbesondere Zahlungen für Versicherungsbeiträge und KFZ Steuern.

Das gezeichnete Kapital hat sich mit TEUR 413 im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Lediglich der Anteil am Gesamtvermögen hat sich durch die Erhöhung der Bilanzsumme von 16,6% im Vorjahr auf aktuelle 7,6% verringert. Aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 205 konnte der vorhandene Bilanzverlust von TEUR 982 aus dem Vorjahr auf TEUR 776 verringert werden. Es ergibt sich im Berichtsjahr somit eine Vergrößerung des Eigenkapitals der Gesellschaft um TEUR 206 (= 403,9%) auf TEUR 257.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Abschlussstichtag 4,7% (im Vorjahr 2,0%), konnte also mehr als verdoppelt werden.

Das kurzfristig verfügbare Kapital (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) hat sich um TEUR 2.772 (= 116%) auf TEUR 5.161 vergrößert. Ursache hierfür ist im Wesentlichen die Steigerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.438 (= 191,2%) auf TEUR 3.713. Auch hier spiegelt sich die Erhöhung des Umsatzes wider.

Finanzlage

KAPITAFLUSSRECHNUNG


WJ 2006/07
TEUR
WJ 2005/06
TEUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 205 -735
+/- Ab- / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 96 115
+/- Zu- / Abnahme der Rückstellungen 140 -1.112
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 1
-/+ Zu- / Abnahme der Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie anderer
Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit)
-3.925 2.564
+/- Zu- / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie
anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit)
4.042 -963
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 558 -130
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -25 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -2 -32
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -26 -32
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz) Krediten 0 34
- Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -111 -9
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -111 25
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 421 -137
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 55 192
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 476 55

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zeigt, dass der Abfluss liquider Mittel aus dem Vorjahr nicht nur gestoppt, sondern signifikant umgekehrt werden konnte. So kann in diesem Wirtschaftsjahr ein um TEUR 668 besserer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ausgewiesen werden als zum Vorjahr.

Hinzu kommt, dass die RZNet AG ihren Kunden ein Zahlungsziel von zwei Wochen gewährt, während ihr von den Lieferanten ein Zahlungsziel von 45 bis 60 Tagen gesetzt wird; die Gesellschaft verfügt somit über ein gewisses zusätzliches Liquiditätspolster, um etwaige Engpässe abfangen zu können.

Das Unternehmen verfügte zum Ende des Wirtschaftsjahres über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 257 bei einer Bilanzsumme von 5,4 Mio. Euro, so dass eine Eigenkapitalquote von ca. 4,7 Prozent ausgewiesen wird.

Wie bereits erwähnt, wurden im August 2007 über eine stille Beteilung der RZNet AG zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Dies führt zu einer weiteren Stärkung der Kapitalbasis.

Im Rahmen dieser stillen Beteilung wurde eine Teilgewinnabführung vereinbart. Diese ist jedoch in der Höhe begrenzt auf maximal 5% der Einlagesumme.

Des Weiteren macht das Ergebnis zum 30. September 2007 deutlich, das die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung zeigen.

Für das Wirtschaftjahr 2007/08 wurde das Betriebsergebnis für die ersten beiden Quartale negativ geplant, dies im Besonderen, weil sich der Hauptanteil des Handelsgeschäfts auf das dritte Quartal des Geschäftjahres konzentriert.

Die beiden ersten Quartale liefen jedoch besser als die Jahresplanung vorsah. Im ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres wurde bereits ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

Die RZNet AG lag damit deutlich über Plan.

Das 3. Quartal des Wirtschaftsjahres wird nach heutiger Erkenntnis mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen.

Daneben dokumentiert ein Liquiditätsstatus (II) von über 123 Prozent ein befriedigendes Verhältnis von kurzfristigen Verbindlichkeiten zur Summe der liquiden Mittel und Forderungen.

Risiken der künftigen Entwicklung

Das Management der RZNet sieht es als zentrale Aufgabe an, die Gesellschaft wertorientiert und verantwortungsbewusst zu führen.

Hierzu gehört die Nutzung von unternehmerischen Chancen bei gleichzeitiger vorausschauender Steuerung der damit verbundenen Risiken. Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist es, Chancen sowie mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, um schnell und angemessen reagieren zu können.

Marktchancen für RZNet

Der Markt der Systemhäuser befindet sich seit einigen Jahren in einer Phase der Konsolidierung. Im Rahmen dieser Marktbereinigung ergeben sich für die RZNet neue Chancen.

Um diese Marktchancen für die Zukunft zu nutzen, wurde das Leistungsportfolio im Rahmen der "Agenda 2010" überarbeitet und weiter gestrafft.

Ziel ist es, die Beratungskompetenz in den Kernthemen im kommenden Jahr noch deutlicher herauszustellen (siehe auch Veränderungen nach dem 31. März 2007), um weiterhin den Wandel vom Handels- und Systemhaus zum Beratungsunternehmen noch konsequenter voranzutreiben. Die Gesellschaft sieht hier folgende Themen:

Serverkonsolidierung

Speicherlösungen

Systemsmanagement

High Perfomance Computing

Betriebslösungen

Auf diese Schwerpunktthemen wurden auch die Consultingleistungen der RZNet AG ausgerichtet. Im Rahmen des bereits 2005 erarbeiteten Konzepts wurde und wird weiterhin die Ausbildung der Consultants vorangetrieben. Alle fünf Themen sind im IT-Markt wachsende Marktsegmente.

Der Bedarf wird bei den Kunden zum einen durch die Gesetzgebung (Ausbau Archivierung) und zum anderen durch ständig wachsende IT-Infrastrukturen getrieben. Durch diese Spezialisierung konnten die Erträge im Dienstleistungssektor der RZNet stabil gehalten werden. Die fünf Kernthemen der RZNet sind auch im kommenden Jahr Triebfedern des Wachstums im IT - Infrastrukturmarkt.

Risikomanagement

Entsprechend des §91 Abs.2 Aktiengesetzes hat der Vorstand den Ausbau des bestehenden Risikofrüherkennungssystems fortgesetzt.

Es umfasst die Kontrolle und Überwachung der Umsatz- und Ertragsentwicklung, sowie die Projektkalkulation und Kostenkontrolle.

Dieses Risikofrüherkennungssystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesses der Gesellschaft.

Ziel ist es, drohende Risiken frühzeitig zu erkennen und schnell Maßnahmen zur Abwendung möglicher Gefährdungen für das Unternehmen zu ergreifen.

Lieferantenabhängigkeit

Im Wesentlichen arbeitet die RZNet mit namhaften Herstellern in der IT-Branche zusammen. Hier sind im Besonderen die IBM Deutschland, VMware (EMC), DataCore, Microsoft, CISCO, Citrix und mySoftIT sowie diverse Distributoren zu nennen. Es wird daran gearbeitet, das Partnernetzwerk weiter auszubauen, um die Abhängigkeit zum Hauptlieferanten IBM zu verringern.

Kundenabhängigkeit

RZNet hat einen sehr gemischten Kundenbestand. Hierzu zählen zum einen der gehobene Mittelstand, Banken, Sparkassen sowie Versicherungen und zum anderen öffentliche Auftraggeber. Insgesamt wurden die Umsätze und Erträge mit etwa 380 Kunden erzielt.

Gewährleistungs- und Haftungsrisiken

RZNet übernimmt als Systemhaus die branchenüblichen vertraglichen Gewährleistungsverpflichtungen, die im Wesentlichen in den AGB's der Gesellschaft beschrieben sind. In diesem Zusammenhang wird die Herstellergarantie an die Kunden weitergereicht. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden, ohne dabei auf die Hersteller zurückgreifen zu können, ist als sehr gering einzuschätzen.

Liquiditätsrisiken

Bei normaler Zahlungsmoral der Kunden ist das Liquiditätsrisiko als eher gering anzusehen. Dies liegt in erster Linie an der Kombination einer kurzen Zahlungsfrist für Kunden und einer Sondervereinbarung mit den wichtigsten Lieferanten, durch die ein

verlängertes Zahlungsziel (45 bis 60 Tage) bei Wareneinkäufen möglich ist.

Ergebnis dieser Konstellation ist ein in der Regel früherer Zahlungseingang des Kunden als der Zahlungsausgang für Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Restrisiko bei extrem verspätetem Zahlungseingang des Kunden wird gedeckt durch einen adäquat hohen Kreditrahmen bei den Banken und den wichtigsten Lieferanten.

Zur Überwachung der Liquidität wird monatlich eine Kapitalflussrechnung erstellt, sowie wöchentlich die Liquiditätsentwicklung fortgeschrieben.

Der Cashflow zum 30. September 2007 liegt nach Berücksichtigung der Abschreibungen und Veränderungen der langfristigen Rückstellungen bei annähernd 92 TEUR.

Informations- und IT-Risiken

Generell kann ein Risiko entstehen, wenn die Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit der computergestützten Systeme und Datenbanken nicht gegeben ist.

Ein besonderes Risiko besteht durch mangelnde Sicherheit, wodurch der Datenbestand durch Viren oder Hacker beschädigt oder zerstört werden kann bzw. durch

Hardwarefehler sowie fehlerhafte Bedienung, so dass ein reibungsloser Betrieb nicht mehr gegeben ist.

Im Wesentlichen begegnet die RZNet AG diesem Risiko mit Hochverfügbarkeit der ausgelegten Produktionssysteme. Die Systeme werden zusätzlich durch unterbrechungsfreie Stromversorgung abgesichert.

Angriffe von außen werden durch installierte Firewalls und Virenscanner gesichert und abgewehrt.

Risiken durch Forderungsausfall

Generell werden mögliche Forderungsausfälle über eine Kreditversicherung abgesichert.

Personalrisiken

Der Erfolg der RZNet AG ist im hohen Maß abhängig von dem Engagement und Know How der Mitarbeiter und des Managements. Eine leistungsorientierte Bezahlung, sowie die Beteiligung am Unternehmenserfolg ist ein Garant zur Minimierung des Personalrisikos.

Ein weiterer ist die Weiterbildung der Mitarbeiter. An beiden Punkten wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr Veränderungen vorgenommen. Erfolgsbezogene Zielvereinbarungen geben Mitarbeitern die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Im Rahmen von Regelmeetings werden die einzelnen Teams eng in die Entwicklung des Unternehmens eingebunden.

Des Weiteren wurden Schlüsselpositionen doppelt besetzt.

Gesamtrisiko Beurteilung

Wie in jedem Unternehmen bieten sich neben unternehmerischen Chancen auch zahlreiche Risiken. Der Vorstand sowie die gesamte Geschäftsleitung sehen zurzeit deutlich mehr Chancen als Risiken. Insbesondere die zu Beginn des neuen Wirtschaftsjahres eingeleiteten Maßnahmen zeigen schon deutlich Wirkung. Die qualitative Stärkung des Vertriebs hat schon nach kurzer Zeit - wie bereits erwähnt - zur Ertragsverbesserung geführt.

Aufgrund der sehr guten Auftragssituation speziell im Dienstleistungsbereich, wird sich die Liquiditätsbasis in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter positiv entwickeln.

Die Zuführung von Kapital aus der stillen Beteiligung hat zusätzlich dazu geführt, dass sich die Gesamtsituation der RZNet AG entspannt hat. Direkt existenzbedrohende Risiken sind zurzeit vom Vorstand nicht zu erkennen.

Besondere Ereignisse im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2006/07

Gründung der Soft'IT GmbH

Zum 23. Mai 2006 wurde von der RZNet AG die Tochter Soft'IT GmbH (heute mySoftIT GmbH) gegründet. Alle von der RZNet entwickelten Softwaresysteme wurden im Juni 2006 an die Soft'IT GmbH verkauft. Alle Rechte und Pflichten gehen somit an die neue Gesellschaft über. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Vermarktung der Softwaresysteme sowie die Weiterentwicklung der Software in dieser neuen Gesellschaft besser auszuschöpfen.

Bereits im Jahr 2005 wurde mit der Suche begonnen, Partner für den Auf- und Ausbau des Softwaregeschäfts der eigen entwickelten Software der RZNet zu finden. Es ist jedoch immer wieder daran gescheitert, dass mögliche Partner auch gleichzeitig Wettbewerber der RZNet AG waren.

Dies führte zu der Entscheidung, das Software-Thema in eine eigene Gesellschaft auszugründen und mittelfristig die Gesellschaftsverhältnisse zu verändern.

Zum Ende des Jahres 2006 begannen die Verhandlungen mit möglichen Investoren die dann im Juli 2007 abgeschlossen wurden.

Besondere Ereignisse nach dem Geschäftsjahresabschluss

Abschluss von großen Projekten

Mit zwei großen Automobilherstellern konnten sehr umfangreiche Dienstleistungsverträge abgeschlossen werden.

Stille Beteiligung

Mit Wirkung zum 20. August 2007 wurden der RZNet AG über eine stille Beteiligung zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieser stillen Beteiligung wurde eine Gewinnabführung vereinbart. Diese ist jedoch in der Höhe begrenzt auf maximal 5% der Einlagesumme.

Durch das positive Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr des neuen Wirtschaftsjahres, sowie den abgeschlossenen Kapitalmaßnahmen konnte das Grundkapital mehr als hälftig wieder hergestellt werden.

Einrichtung der Geschäftsstelle Hamburg

Zum 1. Oktober 2007 hat die GS Hamburg ihren Dienst aufgenommen.

mySoftIT GmbH

Mit Wirkung zum 27. Juli 2007 haben sich die Beteiligungsverhältnisse der mysoftIT GmbH geändert. Neue Investoren beteiligen sich bei der mySoftIT GmbH.

Die RZNet AG hält mit Stand 27. Juli 2007 33,3% an der mySoftIT GmbH (ehemals Soft'IT GmbH) die verbleibenden 66,7% teilen sich andere Investoren.

Ausblick des Vorstands für das kommenden Wirtschaftjahr

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Wirtschaftslage in Deutschland hat sich spürbar verbessert.

Die bekanntgegebenen Wirtschaftszahlen für August des Jahres 2007 zeigen erstmals seit 1999 einen deutlichen Aufschwung. Neben dem nach wie vor starken Export sollen auch die Unternehmensinvestitionen deutlich zur Belebung der Konjunktur beitragen.

Der IT-Markt

Die Marktforschungsunternehmen prognostizieren für den deutschen IT-Markt gute Wachstumschancen. Für die Marktsegmente Software und IT-Service werden für die nächsten drei Jahre ein durchschnittlich jährliches Plus von mehr als 8,0 Prozent prognostiziert. Hier zeigt der Personalabbau bei den Kunden in den letzten Jahren deutliche Wirkung.

Voraussichtliche Geschäftsentwicklung der RZNet AG

Aus heutiger Sicht geht das Management davon aus, dass das im verabschiedeten Plan definierte Ergebnis erreicht wird. Begründet durch die Tatsache, dass zum 30. Sept. 2007 das Halbjahresergebnis schon über Plan abgeschlossen werden konnte.

Der Auftragsbestand im Dienstleistungsbereich übersteigt schon jetzt den gesamten Dienstleistungsumsatz des abgelaufenen Wirtschaftsjahres.

Des Weiteren konnte der Vertrieb qualitativ und quantitativ verstärkt werden.

Das Wirtschaftsjahr 2006/07 betrachtet die Geschäftsführung der RZNet AG als Investitionsjahr. Das Wachstum für das laufende Jahr ist nur moderat geplant. Wichtig ist, dass die definierten Maßnahmen frühzeitig greifen und die Stärkung des Vertriebs dann in den Folgejahren der RZNet wieder zu einem stärkeren Wachstum führt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass zum Abschluss des ersten Halbjahres das geplante Betriebsergebnis über Plan liegt. Die noch in Bearbeitung befindlichen Projekte und Geschäftschancen zeigen nach heutigem Stand, dass das laufende Wirtschaftsjahr positiv abgeschlossen wird.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage hat sich durch die vorgenommenen Kapitalmaßnahmen sowohl bei der RZNet AG als auch bei der mySoftIT GmbH deutlich verbessert. Das erklärte Ziel des Vorstands ist, diese Situation weiter deutlich zu verbessern sowie weiter Kosten in diversen Bereichen zu senken.

Kerpen, 26. Oktober 2007

RZNet AG

Lothar Papenberg
Vorstandsvorsitzender


Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2006(7) die ihm gesetzlich obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich in 5 Sitzungen mündlich und schriftlich vom Vorstand über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen.

Im Geschäftsjahr 2006(07) hatte nach dem schwachen Ergebnis im Vorjahr die Widererlangung der Rentabilität oberste Priorität. Die ambitionierten Planzahlen wurden im Geschäftsjahr zwar nicht erreicht, aber es wurde eine signifikante Verbesserung beim Ergebnis vor Steuern erzielt. Der geplante Umsatz für 2006(07) von 24,7 Mio. € wurde um 20,2% und der geplante Rohertrag um 12% unterschritten. Die gesteckten Wachstumsziele konnten somit nur teilweise erreicht werden. Im Vergleich mit dem Vorjahr wurden allerdings erhebliche Verbesserungen erzielt. So ist der Rohertrag um 12,8% gewachsen und beim Ergebnis konnte ein "turn around" von 937 T€ erzielt werden. Aus einem negativen Ergebnis von -731 T€ in 2005(06) wurde ein positives Ergebnis von 206 T€. Dies gelang insbesondere durch einen konsequenten Kurs der Kostenoptimierung und durch eine Veräußerung von Rechten an der RZNet - Software an die Tochtergesellschaft Soft'IT GmbH in Höhe von 400 T€.

Im operativen Geschäft wurde die Umsetzung der 2003 definierten und beschlossenen strategischen Neuausrichtung und die konsequente weitere Veränderung zum lösungsorientierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen fortgeführt. Dies war auch ein wesentlicher Schwerpunkt der Beratungen und Entscheidungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes.

Insgesamt konnte im Wirtschaftsjahr 2006(07), nach dem negativen Jahr 2004 und dem RWJ 2005 erstmals wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Alle Bestrebungen des Vorstands und des Aufsichtrates sind darauf konzentriert, das Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen zu einem weiter verbesserten Ergebnis zu führen. Hierzu wurde für einen Dreijahreszeitraum ein Businessplan erstellt und für das Wirtschaftsjahr 2007(08) ein sehr konkreter Maßnahmenplan verabschiedet. Neben einer weiteren Reduktion der Kosten sieht der Plan insbesondere den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und die Verbesserung der Fähigkeiten vor, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen.

Personell gab es im Aufsichtsrat keine Veränderungen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.03.2007 sind von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft VBR Dr. Paffen, Schreiber & Partner GbR, Aachen, geprüft worden. Die Prüfer haben den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat erhebt aufgrund seiner Prüfung keine Einwendung gegen das Ergebnis der Abschlussprüfer, den Jahresabschluss und den Lagebericht.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2006(07) gebilligt, der damit festgestellt ist.

Bei den Mitarbeiter/innen bedankt sich der Aufsichtsrat für ihren engagierten Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Kerpen, 17. Dezember 2007

RZNet AG

Für den Aufsichtsrat:

Gez. Dr. Adalbert Kellner
Aufsichtsratvorsitzender


Verwendung Jahresüberschuss

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 205.349,65 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Vorsitzende fragte, ob jemand zu diesem Beschlussvorschlag das Wort wünsche. Dies war nicht der Fall. Er stellte den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

Es wurde einstimmig - ohne Stimmenthaltung und Gegenstimmen - dem vorstehenden Vorschlag zugestimmt.

Der Vorsitzende stellte die einstimmige Beschlussfassung als Abstimmungsergebnis fest, gab es bekannt und verkündete, dass die Hauptversammlung gemäß dem Beschlussvorschlag beschlossen hat, den Jahresüberschuss in Höhe von 205.349,65 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Kerpen, 18. Dezember 2007

Dr. Adalbert Kellner
Aufsichtratsvorsitzender

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