Immobilienprojekt BS XIII GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Fellner seit 4.4.2011 | Geschäftsführer |
Detlef Mangels seit 15.4.2004 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Edwards Lifesciences Germany GmbHUnterschleißheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008Edwards Lifesciences Germany GmbH, UnterschleißheimA. Markt & Branche Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim, (Edwards) als Kommissionär der Edwards Lifesciences AG, Schweiz, St Prex ("ELS AG") vertreibt im eigenen Namen aber auf fremde Rechnung hauptsächlich direkt an Krankenhäuser in Deutschland ein breites Portfolio von Medizinprodukten aus den Geschäftsbereichen Herzchirurgie, Hämofiltration, Hämodynamik und Gefäßchirurgie. Zusätzlich zum Vertrieb der Medizinprodukte bietet die Edwards Lifesciences Germany GmbH technische Dienstleistungen für die Geschäftsbereiche Hämofiltration und Hämodynamik in eigenem Namen und auf eigene Rechnung an. Forschung und Entwicklung der von Edwards Lifesciences hergestellten Medizinprodukte findet in USA statt. Die Edwards Lifesciences Germany GmbH ist auch im Geschäftsjahr 2008 den anhaltenden Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen ausgesetzt gewesen. Dabei sind die Anpassung der DRGs (diagnosis-related groups), die Integrierte Versorgung und die Disease-Management-Programme Schlagwörter, die immer mehr Gewicht bekommen haben. Wie in den Vorjahren war auch das Geschäftsjahr 2008 von einer anhaltenden Konsolidierung im deutschen Gesundheitswesen geprägt. Der Kostendruck auf die Krankenhäuser hat sich weiter erhöht. Um weiter steigenden Ausgaben im Personalbereich und bei den Energiekosten entgegenzuwirken, versuchen die einzelnen Krankenhäuser, den kontinuierlichen Finanzierungsbedarf bei gleichzeitiger Deckelung der Budgets durch Einsparungen beim Einkauf von Medizinprodukten zu kompensieren. Die Bildung und Konsolidierung von Einkaufsgemeinschaften und der zunehmende Wettbewerb innerhalb der Medizinprodukte-Industrie erhöhen den Druck auf alle Mitbewerber. Private Krankenhausträger sind weiter auf Wachstumskurs. Wie die Übernahme der beiden Universitären Kliniken Marburg und Gießen zeigt, sind auch Universitäre Einrichtungen davon nicht ausgenommen. Es besteht weiterhin ein erhöhter und steigender Bedarf an Medizinprodukten welche die Kosten-Nutzen-Effizienz innerhalb der Krankenhäuser transparent machen und diese steigern. In unserem Kerngeschäft HVT - (Heart Valve Therapies) sind wir stärker als der Markt für Herzklappen gewachsen. Wir erwarten auch weiterhin durch unser überdurchschnittliches Preis/Leistungsverhältnis Marktanteile (belegte Studien) zu gewinnen. Seit dem vierten Quartal 2007 haben wir die CE-Zulassung für unsere SAPIEN Transcatheter Heart Valve mit dem Retroflex Transfemoral und Trans-Apical Valve Delivery System. Das Interesse an dieser neuen Technik ist bei den Herzzentren sehr groß. Dies zeigt sich in den rasch ansteigenden Umsätzen. Diese neue Technologie ermöglicht die Behandlung der Aorten Stenosen bei Patienten, die nach bisherigen Standards als nicht operabel gelten. Der Anteil dieser Gruppe wird auf ca 30% der betroffenen Patienten geschätzt (diverse Studien). Mitbewerber am Markt sind vor allem die Firmen Medtronic, St. Jude Medical, Sorin, Corevalve, Gore, Pulsion, Fresenius, Baxter, Arrow, B. Braun, Becton Dickinson, Medex und Peter van Berg. B. Wesentliche Vorgänge im Jahr 2008 Im Januar 2008 wurde die globale Entscheidung getroffen, die Produktlinie Endovasculäre Stents an die Firma Barth zu verkaufen (der Prinzipal-Umsatz in Deutschland in 2007 betrug T€ 572). Die in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeiter wurden in die anderer Geschäftsbereiche integriert. Die Mehrheit unterstützt den Bereich CSS (Cardio Surgery Systems). Die Erfolgserwartungen in diesen Bereichen werden von uns besser eingeschätzt. Am 14.04.2008 ist der damalige Geschäftsführer Herr Andreas Schnelle, Zeven, aus dem Unternehmen ausgeschieden. Herr Andreas Theissen, Bad Bramstedt, wurde zum 23.07.2008, nach einer Interimszeit mit Jose Palomera, Vessy/Schweiz, Vice Präsident Sales Europe, zum Geschäftsführer berufen. C. Erläuterung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite überwiegend durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 15.166 zum 31.12.2007 auf T€ 19.051 zum 31.12.2008 gekennzeichnet. Dies ist auf eine Erhöhung der Forderungen aus dem Cashpooling von T€ 15.072 in 2007 auf T€ 18.978 in 2008 zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in diesem Jahr von T€ 2.738 in 2007 auf T€ 3.900 in 2008 erhöht, vorwiegend aufgrund der Umsatzsteigerung im neuen transapikalen Herzklappenbereich. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch die Verrechnung des Jahresüberschusses (T€ 23) mit dem Verlustvortrag auf T€ 12.244 erhöht. Die sonstigen Rückstellungen liegen mit T€ 1.201 in etwa auf Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter haben sich von T€ 3.890 auf T€ 8.709 erhöht aufgrund einer Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Schweizer Prinzipal von T€ 2.039 auf T€ 5.630 zum Jahresende. Zusätzlich wurden aufgrund des Gewinnabführungsvertrags T€ 2.064 an die Edwards Lifeschiences Germany Holding GmbH als Gesellschafterin abgeführt. Edwards Lifesciences Germany GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 10.754, als Kommission der für den schweizer Prinzipal getätigten Umsätze. Dies bedeutet eine Umsatzerhöhung in Höhe von 19,1% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist vorwiegend auf die zusätzlichen Umsatzerlöse in der neuen Produktgruppe Trans-Catheter Heart Valves (THV) zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich von T€ 1.939 auf T€ 1.769, da in 2008 weniger Rückstellungen aus dem Vorjahr aufgelöst werden mussten (in 2008 T€ 120; im Vorjahr T€ 389). Zugleich gab es in 2008 weniger Weiterbelastungen von Dienstleistungen an verbundenen Unternehmen im Technischen Service wegen geringerer europäischen Projekte . Der Personalaufwand verringerte sich um T€ 239 auf T€ 4.313, da die Edwards Lifesciences Germany GmbH aufgrund der natürlichen Fluktuation, dem Verkauf eines Produktbereiches Ende 2007, sowie interner Wechsel zwischen der Edwards Lifesciences Germany GmbH und Edwards Services GmbH im Durchschnitt sechs Personen weniger gegenüber dem Vorjahr beschäftigt hatte (2007: 47, 2008: 41). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von T€ 4.445 auf T€ 5.681 aufgrund höherer Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte sowie höherer Reisekosten und Marketing-Aufwendungen. Die Zinserträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 61 erhöht. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Erträge aus dem Cashpooling (2007: T€ 488, 2008: T€ 564) zurückzuführen. Die Edwards Lifesciences Germany GmbH weist nach der Ergebnisabführung an ihre Muttergesellschaft in Höhe von T€ 2.064 (Vorjahr: T€ 0) einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 1.568) aus. Der Verlustvortrag aus den Vorjahren wurde in 2008 verbraucht und somit ist in 2008 erstmalig ein Gewinn abzuführen. Die Finanzlage ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags durch eine stabile Eigenkapitalquote auf Vorjahresniveau geprägt (Eigenkapitalquote 50%). Der Finanzbedarf ist durch das Cashpooling gesichert. D. Chancen und Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung Die weitere Geschäftsentwicklung wird stark von den Reformbewegungen im deutschen Gesundheitswesen und desweiteren vom Erfolg der perkutanen Aortenklappen Implantations-Technologie - nach Verkauf des Produktportfolios Lifestent im Januar 2008 (vgl. ausführlicher unter E.) - abhängen. Die ELS Germany GmbH wird diese Bewegungen vor allem durch neue und modifizierte Produktlinien und durch vermehrten Einsatz von Sales-, Marketing- und Trainingsaktivitäten in unseren Kerngeschäften für sich zu nutzen wissen um sich weiterhin gegenüber unseren Mitbewerber abzuheben. Bedingt durch die weltweite Wirtschaftskrise sehen wir eine leichte Belastung unseres Investitionsgütergeschäfts, dass jedoch nur einen kleinen Anteil an unserem Gesamtumsatz (ca. 5%) bedeutet. Die Auswirkungen auf die Auswahl der Implante sehen wir derzeit nicht stark ausgeprägt. Zukünftig ist dies aber nicht ausgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken bestanden zum Bilanzstichtag nicht und sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten. Durch die Einführung und Weiterentwicklung der neuen und innovativen Vorgehensweise zur minimalinvasiven Implantation von Herzklappen hat sich die Edwards Lifesciences Germany GmbH eine ausgezeichnete Ausgangsposition für weitere positive Ertragsentwicklungen in den Folgejahren geschaffen. Obwohl der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Gesundheitswesen in Deutschland setzt die Edwards Lifesciences Germany GmbH auf Produktinnovationen mit denen wir in der Lage sein werden uns sehr erfolgreich gegenüber Mitbewerbern abzuheben. E. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Als wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind folgende Begebenheiten zu erwähnen:
F. Ausblick Aufgrund der hohen Zuwachsraten durch die neuen Transkatheter-Techniken ist auch für das Jahr 2009 mit einer weiterhin positiven Gewinnentwicklung zu rechnen. Die Umsatzsteigerung in 2009 (Januar bis September) der Prinzipal-Umsätze beträgt 40%, ohne THV liegt die Umsatzsteigerung bei 3%. Wir erwarten ein zweistelliges Wachstum der Umsatzerlöse für die nächsten zwei Geschäftsjahre getrieben durch die Transkatheter-Techniken sowie Produktneueinführungen in unserem Kerngeschäft (z. B. Glucose). Für 2010 planen wir mit einer Umsatzsteigerung von ca. 10% und Gewinnsteigerung von 20%, getrieben zum einen durch die Umstellung der Technik in die Edwards Services GmbH sowie unterproportionale Kostenentwicklung. Trotz des in den letzten Jahren zunehmenden Einflusses von Einkaufsgemeinschaften, erwartet die Edwards Lifesciences Germany GmbH für die nächsten Geschäftsjahre, dass sich durch die Einführung der Produktinnovationen die Margen stabilisieren werden.
Unterschleißheim, 27. Oktober 2009 Edwards Lifesciences Germany GmbH Andreas Theissen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008Edwards Lifesciences Germany GmbH, UnterschleißheimAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008Edwards Lifesciences Germany GmbH, UnterschleißheimI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Bestimmungen aufgestellt worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Währungsumrechnung1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2. Währungsumrechnung Zum Stichtag sind Fremdwährungsverbindlichkeiten vorhanden, welche zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips umgerechnet worden sind. Fremdwährungsforderungen sind zum Stichtag nicht vorhanden. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008 und seine Aufgliederung sind in der Anlage 1 zum Anhang im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Unter dieser Position werden einerseits die aus in eigenem Namen aber für Rechnung des Kommittenten vorgenommenen Verkäufen resultierenden Forderungen an Dritte ausgewiesen. Die entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Kommittenten (Herausgabeverpflichtung) sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Wertberichtigungen sind auf die ausgewiesenen Forderungen nicht vorzunehmen, da die Gesellschaft gemäß dem Kommissionärsvertrag von allen mit diesen Forderungen verbundenen Risiken freigestellt ist. Diese Position enthält auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Technical Service Geschäft, für welche keine Wertberichtigungen vorzunehmen sind, da das Ausfallrisiko durch den Schweizer Prinzipal übernommen wird. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen an Unternehmen der Gruppe, hauptsächlich dem Schweizer Prinzipal (Edwards Lifesciences AG, Horw) sowie anderen weltweiten Edwards Unternehmen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.051 (Vorjahr: T€ 15.166) sind Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von T€ 18.978 gegen den Schweizer Prinzipal und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 73 enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen zum 31. Dezember nicht. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 458) resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer (T€ 264), Vorauszahlungen für Veranstaltungen und Hotels (T€ 77), Vorauszahlungen für Fuhrparkmanagement (T€ 55) und Rückdeckungsversicherungen (T€ 17). Darin enthalten sind Forderungen in Höhe von T€ 95 (im Wesentlichen Körperschaftsteuerguthaben) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. T€ 192 der Umsatzsteuererstattungsansprüche entstehen rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag. 5. Eigenkapital Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags konnte das Eigenkapital in 2008 nur in Höhe des nun vollständig verbrauchten Verlustvortrags (T€ 23) gesteigert werden. Der Bilanzverlust aus dem Vorjahr (T€ 23) wurde durch den Jahresüberschuss 2008 (T€ 23) vollständig verbraucht. Somit beträgt der Bilanzgewinn aufgrund der Ergebnisabführung € 0. Die Kapitalrücklage ist unverändert zum Vorjahr und beinhaltet Zuzahlungen, die die Alleingesellschafterin Edwards Lifesciences Holding Germany GmbH in das Eigenkapital geleistet hat (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). 6. Steuerrückstellungen Aufgrund des seit 1. Januar 2003 bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Edwards Lifesciences Holding Germany GmbH, Unterschleißheim, wurden für das Geschäftsjahr 2008 keine Steuerrückstellungen gebildet. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen haben sich von T€ 1.213 auf T€ 1.201 reduziert. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien und Boni (T€ 484), noch nicht genommenen Urlaub (T€ 109), Mitarbeiterjubilaren (T€ 53), Reisekosten (T€ 53), Prüfungsgebühren (T€ 40), Provisionen an Händler (T€ 28), Beratungsaufwendungen (T€ 26) sowie für sonstige ausstehende Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen. 8. Pensionsrückstellungen Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden zum 31. Dezember 2008 Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 75) gebildet. 9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum 31. Dezember 2008 Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gruppen-Unternehmen in Höhe von T€ 6.644. (Vorjahr: T€ 3.885). Diese beinhalten T€ 5.630 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Schweizer Prinzipal, Nyon, T€ 972 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Edwards Lifesciences Services GmbH, Unterschleißheim, sowie T€ 16 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und T€ 26 sonstige Verbindlichkeiten jeweils gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen. Des Weiteren existieren T€ 2.065 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: T€ 6), davon T€ 2.064 aus Ergebnisabführung. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Als Umsatzerlöse werden hauptsächlich die aus den Geschäften mit Dritten resultierenden Kommissionen ausgewiesen. Die zugrundeliegenden Drittgeschäfte wurden ausschließlich in dem im Kommissionsvertrag festgelegten Kommissionsgebiet Deutschland ausgeführt. Wie bereits erwähnt betreibt die Gesellschaft auch ein Technical Service Geschäft für Drittkunden wie auch Gruppenunternehmen im eigenen Namen und eigener Rechnung. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von T€ 1.939 aus dem Vorjahr auf T€ 1.769 reduziert. Es handelt sich hierbei überwiegend um Weiterverrechnungen von Kosten an Gruppenunternehmen (T€ 1.302). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 120 (Vorjahr: T€ 389) periodenfremde Erträge enthalten, die komplett auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position von insgesamt T€ 5.681 (Vorjahr T€ 4.445) sind als wesentliche Bestandteile enthalten: Marketing-, Werbe- und Messekosten (T€ 1.056), Reisekosten (T€ 578), KfZ-Aufwendungen (z. B. für Leasing) (T€ 509), Provisionen für Vertriebstätigkeiten von Händlern (T€ 292), externe Techniker und Servicepartner (T€ 223), sonstige Personalkosten (T€ 200) sowie Rechts- und Beratungskosten (T€ 162). Die übrigen Aufwendungen betreffen sowohl den Vertriebs- wie auch den Verwaltungsbereich. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Ertrage in Höhe von T€ 571 (Vorjahr: T€ 511) stammen überwiegend aus dem konzerninternen Cashpooling (T€ 564; Vorjahr: T€ 488). 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 93 entfallen auf frühere Geschäftsjahre. Es handelt sich um einen Ertrag aus vororganschaftlicher Zeit. V. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2008 bestanden aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen, sowie sonstigen Serviceverträgen folgende, nicht aus der Bilanz ersichtliche, sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Ziffer 3 HGB):
2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr beträgt ohne Geschäftsführer 41 (Vorjahr: 47). Bei allen Mitarbeitern handelt es sich um Angestellte. 3. Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäftsführer der Edwards Lifesciences Germany GmbH im Berichtsjahr war Herr Andreas Schnelle, Area Managing Director Germany/Austria/Switzerland, Zeven. Zum 14.04.2008 ist Herr Andreas Schnelle aus dem Unternehmen ausgeschieden; zum selbigen Zeitpunkt wurde Herr Jose Palomera, Vice President Sales Europe, Vessy/Schweiz, als Geschäftsführer der Edwards Lifesciences Germany GmbH bestellt. Zum 23.07.2008 schied Herr Jose Palomera als Geschäftsführer aus und Herr Andreas Theissen, Groß- und Außenhandelskaufmann, Bad Bramstedt, wurde als alleiniger Geschäftsführer der Edwards Lifesciences Germany GmbH bestellt. 4. Mutterunternehmen Alleinige Gesellschafterin der Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim, ist die Edwards Lifesciences Holding Germany GmbH, Unterschleißheim. Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises und oberste Konzernspitze ist die Edwards Lifesciences World Trade Corp., Irvine, Kalifornien, USA, deren Konzernabschluss unter folgender Adresse erhältlich ist:
Unterschleißheim, 27. Oktober 2009 Andreas Theissen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim
Wiedergabe des BestätigungsvermerksNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 27. Oktober 2009 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Edwards Lifesciences Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." E. SchlussbemerkungDen vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
München, den 27. Oktober 2009 PricewaterhouseCoopers
David Thomas, Wirtschaftsprüfer ppa. Sylvia Eichler, Wirtschaftsprüferin |
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