PreZero Flexible Packaging GmbH
Brüggenkampstraße 20, 59077 Hamm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Strunk-Westermann seit 15.8.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Prössl seit 15.8.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Dülfer seit 13.5.2025 | Geschäftsführer |
Sven Nuener seit 13.11.2024 | Geschäftsführer |
Jens Wächter seit 7.7.2023 | Prokura |
Nicolas Philipp Georg Müller seit 7.7.2023 | Prokura |
Michael Tomasch seit 7.7.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RIBA Verpackungen GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens sowie Forschung und Entwicklung Gegenstand des Unternehmens ist die Folienherstellung und Veredelung. Diese Veredlung findet in einer dreistufigen Fertigung statt (Extrusion, Flexo-Druck sowie Konfektionierung). Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von der Gesellschaft im üblichen Rahmen vorgenommen. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Das gesamte weltwirtschaftliche Umfeld ist fragil. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Laut dem statistischen Bundesamt erhöhte sich das BiP 2021 zum Vorjahr um 2,7%. Das produzierende Gewerbe hatte einen Zuwachs von 4,4 % zu verzeichnen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich im derzeit schwierigen Umfeld robust, die Zahl der Erwerbstätigen blieb 2021 stabil. Für 2022 geht man von einer Erholung der Weltwirtschaft aus und von Nachholeffekten für die Wirtschaft, was in einem Wachstum münden soll (IWF). Branchenentwicklung Der deutsche Kunststoffverpackungsmarkt zeigte im Geschäftsjahr 2021 lt. der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V (IK) einen Rückgang in Höhe von 5,0% im Vergleich zum Vorjahr. Unternehmensentwicklung Die Riba Verpackungen GmbH hat diese Entwicklung auch in einigen Marktbereichen gespürt, konnte sich aber durch den Ausbau des Produktionsportfolios und die vermehrte Vermarktung von Folien aus Recyclat im Markt behaupten und einen positiven Trend in 2021 verzeichnen. Weiterhin hat man durch Prozessoptimierungen Kostenpotenziale ausschöpfen können. Besondere Entwicklungen nach Stichtag Aufgrund des am 24.02.2022 eskalierten Russland - Ukraine - Konflikts in einen offenen Angriffs und Verteidigungskrieg wurden die Prognosen zur weltwirtschaftlichen und gesamtdeutschen Entwicklung von diversen deutschen und internationalen Wirtschaftsinstituten korrigiert. Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Ausführungen im Risikoteil des Lageberichts. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzentwicklung in 2021 konnte den Rückgang im Tragetaschenbereich durch andere Produktbereiche mittlerweile vollständig kompensieren. Der Gesamtumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, mit ein Grund waren die höheren Rohstoffpreise. Die Bereiche der technischen Folien, die Produktion von Folien für die Lebensmittelindustrie sowie die Produktion von Brotbeuteln und Versandtaschen tragen zur stabilen Geschäftsentwicklung bei. Die Umsatzerlöse lagen in 2021 bei 27,5 Millionen € und 2020 bei 23,2 Millionen €. Für 2022 ist eine weitere Konsolidierung der Produktgruppen geplant. Mit neuen Produktsegmenten, wie auch den weiteren Ausbau des Foliengeschäftes wird ein Umsatzwachstum von ca. 2 % geplant. 3. Produktion und Materialversorgung Die Produktionsauslastung hat sich durch die Veränderungen im Produktmix und der Erweiterung der Fertigungstiefe für einzelne Produktgruppen positiv entwickelt. Die Materialversorgung der Polyethylenprodukte war im ganzen Jahr gewährleistet. Der Anteil der Materialaufwendungen an der Betriebsleistung betrug 63,7 % in 2021. Die Erhöhung des Anteils der Materialaufwendungen zum Vorjahr (62,8 %) beruht auf erheblichen Preisanstiegen bei den Rohmaterialien, die nicht vollständig weiter gegeben werden konnten. 4. Mitarbeiter Bedingt durch das Wachstum hat sich der Personalbestand dennoch lediglich um 6,4% zum Vorjahr erhöht, da weiter an der Prozessoptimierung gearbeitet wurde. Im Jahresdurchschnitt wurden 117 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr 110 Mitarbeiter inkl. Auszubildende). Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung hat sich dadurch von 17% auf 15 % reduziert. 5. Investitionen und Finanzierung In 2021 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 1.176 vorgenommen. Maschinenverkäufe fanden nicht statt. Durch den Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Bauten wurde ein Veräußerungsgewinn in Höhe von TEUR 673 erzielt. Das Gesellschafterdarlehen wurde planmäßig getilgt und beläuft sich auf TEUR 1.820. Bankdarlehen wurden in Höhe von TEUR 1.500 auf Inter-Company Darlehen umgeschuldet. RIBA nutzt weiterhin Factoring als Finanzierungsinstrument. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögens- und Finanzanlage Die Vermögens- und Finanzlage wird durch folgende Kennzahlen verdeutlicht: Wirtschaftliche Eigenkapitalquote: 32,4% (Vorjahr: 29,4%). (Eigenkapital + Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern / Bilanzsumme x 100) Investitionsquote: 27,4 % (Vorjahr: 6,3 %) (Nettosachinvestitionen lt. Anlagespiegel / Anlagevermögen x 100) Anlagendeckungsgrad: 72,4 % (Vorjahr: 45,1 %) (Eigenkapital + sonstige langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2-5 J.) + Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (über 5 J.) / Anlagevermögen x 100) Working Capital: 124 % (Vorjahr: 60,0 %) (kurzfristiges Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100) Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 ist der Umsatz um 18,5 % auf 27,51 Millionen € gestiegen; die Betriebsleistung um 23,1 % auf 28,15 Millionen €. Die Materialaufwandsquote stieg leicht durch den Anstieg der Preise für Rohstoffe 63,7 % (Vorjahr 62,8 %), gemessen an der Betriebsleistung. Der Jahresüberschuss stieg durch die genannten Faktoren gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.028 auf TEUR 1.493. IV. Chancen- und Risikobericht Die Wettbewerbssituation in der Kunststoffverpackungsbranche ist unverändert geprägt von wenigen großen Anbietern und auf Marktnischen spezialisierten Unternehmen. Die volatilen Rohstoffpreise konnte RIBA durch entsprechende, auf Formeln basierende, Einkaufsverträge absichern. Die Vertriebsaktivitäten der letzten Jahre für den Bereich der technischen Folie führen verstärkt zu neuen Kunden vor allem im Segment der Lebensmittelfolien. Riba konnte wichtige Grosskunden als "second supplier" gewinnen. Aufgrund der vorliegenden Auftragsvolumen und Neukunden im Bereich von neuen Produkten und Lebensmittelfolien soll ein Umsatzzuwachs von 2 % auf das Gesamtjahr 2022 als realistisch angesehen werden. Währungsrisiken bestehen nicht. Für die Großkunden besteht aufgrund deren Bonität keine Kreditversicherung. Die restlichen Kunden sind durch Factoring abgesichert. Die Geschäftsleitung steuert laufend die operative Liquidität, Forderungen und Verbindlichkeiten werden regelmäßig überprüft. Umweltrisiken sind uns nicht bekannt. Sonstige entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt. Die Ausbreitung des Coronavirus entwickelt sich weltweit weiterhin sehr dynamisch. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Verpackungen für die Lebensmittelindustrie, E-Commerce sowie Bauindustrie weiterhin nachgefragt (Stand Februar 2022). Eine Verschlechterung der gesamten Situation hängt von dem weiteren Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten zusammen. Weiterhin ist durch die aktuelle Kriegssituation durch die russische Invasion in der Ukraine und durch die in der Folge verhängten wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland seitens der Europäischen Union, der USA und zahlreichen anderen Staaten mit extrem steigenden Rohstoff - und Energiekosten sowie Versorgungs - und Lieferengpässen bei Rohmaterialien, Vorprodukten zu rechnen, deren Auswirkungen noch nicht ganzheitlich bewertet werden können. In seiner neuen Prognose rechnet der IWF 2022 nur noch mit einem globalen Wachstum von 3,6 Prozent. Auch wurden vom Ifo - Institut die Wachstumsprognosen für 2022 auf 2,2 bis 3,1 % korrigiert. (Stand 23.3.2022) Das Statistische Bundesamt rechnete mit einer vorläufigen Inflationsrate von 7,4 Prozent (Stand 28.4.2022). Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung werden die Dauer und Folgen der Kriegshandlungen in Europa sein. IV Sonstige Angaben 1. Voraussichtliche Entwicklung der Jahre 2022 und 2023 Die Planung 2022 und 2023 zeigt ausgenommen vom Geschäftsfeld der Tragetasche wachsende Umsätze, somit auch, dass der Rückgang der Tragtasche bis Ende 2022 nahezu durch andere Produktbereiche kompensiert ist. Durch die Möglichkeit eines geschlossenen Kreislaufes von PE Material kann die Riba Verpackungen GmbH auch weitere Kundenbereiche und Endanwendungen erschließen. Durch die nachhaltige Unternehmensausrichtung ist mit zusätzlichen Umsatzpotentialen bzw. neuen Kunden zu rechnen, da der Bedarf an ökologischen Produkten durch das gestiegene Umweltbewusstsein der Endverbraucher steigt und die Riba Verpackungen GmbH in diesem Bereich gute Produktalternativen entwickelt hat. Weiterhin versprechen wir uns von der Diversifikations-Strategie unserer Produktsegmente weitere Zuwächse und steigende Umsätze. Die Planungen für 2022 und 2023 sind positiv, für 2022 ist ein Wachstum durch neue Produktbereiche geplant, welche in 2023 weiter ausgebaut werden soll. In diese Produktbereichen ist ein zweistelliges Wachstumsziel geplant. Die oben dargestellte Entwicklung für die Geschäftsjahre 2022/2023 beinhaltet zum derzeitigen Zeitpunkt keine Effekte, welche durch die aktuelle "Corona Krise" Einfluss auf die Riba Verpackungen GmbH nehmen können. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht weiterhin eine gute Nachfrage nach Verpackungen für die Bereiche Lebensmittel- und E-Commerce sowie dem Bereich der Bauindustrie. Weiterhin ist durch die Veräußerung von 90 % der Geschäftsanteile der Gruppe an die Prezero-Gruppe im November 2021 ein neuer Hauptgesellschafter in den Unternehmensverbund eingetreten. Daraus resultierend ergeben sich neue Chancen in Beschaffungs- und Absatzmärkten. Die aktuelle Versorgungssituation und die extremen Preisbewegungen an den Rohstoffmärkten werden für die Zukunft genau zu betrachten sein und ein schnelles Handeln in Richtung der Lieferanten wie auch der Kunden bezüglich der Preisgestaltungen unumgänglich machen. Durch die Kriegssituation in der Ukraine wird diese Entwicklung noch einmal verstärkt.
Hamm, den 09.05.2022 RIBA Verpackungen GmbH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021Riba Verpackungen GmbHAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2021 BIS 31. DEZEMBER 2021
AnhangAllgemeine Hinweise Die Riba Verpackungen GmbH hat ihren Sitz in Hamm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Nummer HRB 125 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Für den offengelegten Jahresabschluss sind größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitelgesellschaften in Anspruch genommen worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach Maßgabe der steuerlichen Vorschriften sowie erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen gem. § 253 HGB bilanziert. Für Anlagegenstände bis zu einem Wert von EUR 1.000 ist ein steuerlicher Sammelposten gebildet worden. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gem. § 256 S. 2 HGB i. V. m. § 240 (4) HGB mit dem gleitenden Durchschnitt der Anschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den für steuerliche Zwecke aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt worden. Sie enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des Kredit- und Ausfallrisikos bei den Forderungen werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen umfassen die nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3A dargestellt. Die Gesellschaft hat aktive latente Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Diese aktiven latenten Steuern werden in dem Maße bilanziert, wie es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis verfügbar sein wird, gegen das die temporären Differenzen und noch nicht genutzten Verlustvorträge verwendet werden können. Das Unternehmen wird individuell daraufhin beurteilt, ob es wahrscheinlich ist, dass in künftigen Jahren ein positives steuerliches Ergebnis entsteht. Eine etwa bestehende Verlusthistorie wird bei dieser Analyse mit einbezogen. Für den Teil der aktiven latenten Steuern, für den diese Annahmen nicht zutreffen, wird der Wert der latenten Steuern vermindert. Weiterhin besteht für den Betrag der aktivierten latenten Steuern eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 617. Es wurden geleistete Anzahlungen in entgeltlich erworbene Software i.H.v. TEUR 178 ausgewiesen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 34) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehenden Urlaub (TEUR 29), Jahresabschlusskosten (TEUR 23), und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 40) gebildet. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.978 ist durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Anlagen sowie Grundpfandrechten und Schuldbeitritten der verbundenen Unternehmen besichert. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 883. Dem liegen insbesondere Leasingverträge aus Vorjahren für Maschinen, PKWs und Büroausstattung sowie der Mietvertrag für die Betriebsgebäude zugrunde.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 1 (VJ: TEUR 1) enthalten. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 zulässigerweise verzichtet. Vorschüsse bzw. Kredite wurden an die Geschäftsführung nicht gewährt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB über Vorgänge von besonderer Bedeutung Am 24.02.2022 eskalierte der seit 2014 schwelende Konflikt zwischen der russischen Föderation und der Ukraine (russische Annexion der Krim) durch den russischen invasiven Truppenaufmarsch in einen offenen Angriffskrieg gegen den souveränen ukrainischen Staat. Diplomatische Bemühungen von einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der USA, der Türkei und Israel sowie zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern waren bislang wirkungslos. Durch die wirtschaftlich verhängten Sanktionen gegen Russland seitens der Europäischen Union, der USA und zahlreichen anderen Staaten können Ihre Auswirkungen auf die weit -und gesamtdeutsche Wirtschaft zu diesen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Wir gehen davon aus, dass sich die politischen Maßnahmen sich auf die Vermögens-, Ertrags-, und Finanzlage auf die Gesellschaft wertbegründend auswirken werden. Wir verweisen auf unsere Stellungnahmen im Risikoteil des Lageberichts.
Hamm, den 09.05.2022 RIBA Verpackungen GmbH Geschäftsführung Anlagenspiegel
Der Bestätigungsvermerk wurde zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilt und betrifft nicht die vorliegende, unter in Anspruchnahme der Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB verkürzte Fassung. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Riba Verpackungen GmbH, Hamm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Riba Verpackungen GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Riba Verpackungen GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Homburg v.d.Höhe, 09. Mai 2022 Consul
GmbH
Hendrik Ansink, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2022 festgestellt. |
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