PreZero Flexible Packaging GmbH

Brüggenkampstraße 20, 59077 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 125
Vorher
RIBA Verpackungen GmbH
Eingetragen
28.2.1967
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Die Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmitteln aus Kunststoff oder Papier sowie der Handel mit solchen Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andreas Prössl
seit 15.8.2025
Geschäftsführer
Carsten Dülfer
seit 13.5.2025
Geschäftsführer
Sven Nuener
seit 13.11.2024
Geschäftsführer
Jens Wächter
seit 7.7.2023
Prokura
Prokura
Michael Tomasch
seit 7.7.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.600.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RIBA Verpackungen GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens sowie Forschung und Entwicklung

Gegenstand des Unternehmens ist die Folienherstellung und Veredelung. Diese Veredlung findet in einer dreistufigen Fertigung statt (Extrusion, Flexo-Druck sowie Konfektionierung).

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von der Gesellschaft im üblichen Rahmen vorgenommen.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Das gesamte weltwirtschaftliche Umfeld ist fragil. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Laut dem statistischen Bundesamt erhöhte sich das BiP 2021 zum Vorjahr um 2,7%. Das produzierende Gewerbe hatte einen Zuwachs von 4,4 % zu verzeichnen.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich im derzeit schwierigen Umfeld robust, die Zahl der Erwerbstätigen blieb 2021 stabil. Für 2022 geht man von einer Erholung der Weltwirtschaft aus und von Nachholeffekten für die Wirtschaft, was in einem Wachstum münden soll (IWF).

Branchenentwicklung

Der deutsche Kunststoffverpackungsmarkt zeigte im Geschäftsjahr 2021 lt. der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V (IK) einen Rückgang in Höhe von 5,0% im Vergleich zum Vorjahr.

Unternehmensentwicklung

Die Riba Verpackungen GmbH hat diese Entwicklung auch in einigen Marktbereichen gespürt, konnte sich aber durch den Ausbau des Produktionsportfolios und die vermehrte Vermarktung von Folien aus Recyclat im Markt behaupten und einen positiven Trend in 2021 verzeichnen. Weiterhin hat man durch Prozessoptimierungen Kostenpotenziale ausschöpfen können.

Besondere Entwicklungen nach Stichtag

Aufgrund des am 24.02.2022 eskalierten Russland - Ukraine - Konflikts in einen offenen Angriffs und Verteidigungskrieg wurden die Prognosen zur weltwirtschaftlichen und gesamtdeutschen Entwicklung von diversen deutschen und internationalen Wirtschaftsinstituten korrigiert. Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Ausführungen im Risikoteil des Lageberichts.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung in 2021 konnte den Rückgang im Tragetaschenbereich durch andere Produktbereiche mittlerweile vollständig kompensieren.

Der Gesamtumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, mit ein Grund waren die höheren Rohstoffpreise. Die Bereiche der technischen Folien, die Produktion von Folien für die Lebensmittelindustrie sowie die Produktion von Brotbeuteln und Versandtaschen tragen zur stabilen Geschäftsentwicklung bei. Die Umsatzerlöse lagen in 2021 bei 27,5 Millionen € und 2020 bei 23,2 Millionen €.

Für 2022 ist eine weitere Konsolidierung der Produktgruppen geplant. Mit neuen Produktsegmenten, wie auch den weiteren Ausbau des Foliengeschäftes wird ein Umsatzwachstum von ca. 2 % geplant.

3. Produktion und Materialversorgung

Die Produktionsauslastung hat sich durch die Veränderungen im Produktmix und der Erweiterung der Fertigungstiefe für einzelne Produktgruppen positiv entwickelt.

Die Materialversorgung der Polyethylenprodukte war im ganzen Jahr gewährleistet. Der Anteil der Materialaufwendungen an der Betriebsleistung betrug 63,7 % in 2021.

Die Erhöhung des Anteils der Materialaufwendungen zum Vorjahr (62,8 %) beruht auf erheblichen Preisanstiegen bei den Rohmaterialien, die nicht vollständig weiter gegeben werden konnten.

4. Mitarbeiter

Bedingt durch das Wachstum hat sich der Personalbestand dennoch lediglich um 6,4% zum Vorjahr erhöht, da weiter an der Prozessoptimierung gearbeitet wurde. Im Jahresdurchschnitt wurden 117 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr 110 Mitarbeiter inkl. Auszubildende).

Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung hat sich dadurch von 17% auf 15 % reduziert.

5. Investitionen und Finanzierung

In 2021 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 1.176 vorgenommen. Maschinenverkäufe fanden nicht statt.

Durch den Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Bauten wurde ein Veräußerungsgewinn in Höhe von TEUR 673 erzielt.

Das Gesellschafterdarlehen wurde planmäßig getilgt und beläuft sich auf TEUR 1.820. Bankdarlehen wurden in Höhe von TEUR 1.500 auf Inter-Company Darlehen umgeschuldet.

RIBA nutzt weiterhin Factoring als Finanzierungsinstrument.

III. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzanlage

Die Vermögens- und Finanzlage wird durch folgende Kennzahlen verdeutlicht:

Wirtschaftliche Eigenkapitalquote: 32,4% (Vorjahr: 29,4%).

(Eigenkapital + Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern / Bilanzsumme x 100)

Investitionsquote: 27,4 % (Vorjahr: 6,3 %)

(Nettosachinvestitionen lt. Anlagespiegel / Anlagevermögen x 100)

Anlagendeckungsgrad: 72,4 % (Vorjahr: 45,1 %)

(Eigenkapital + sonstige langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2-5 J.) + Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (über 5 J.) / Anlagevermögen x 100)

Working Capital: 124 % (Vorjahr: 60,0 %)

(kurzfristiges Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100)

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 ist der Umsatz um 18,5 % auf 27,51 Millionen € gestiegen; die Betriebsleistung um 23,1 % auf 28,15 Millionen €.

Die Materialaufwandsquote stieg leicht durch den Anstieg der Preise für Rohstoffe 63,7 % (Vorjahr 62,8 %), gemessen an der Betriebsleistung.

Der Jahresüberschuss stieg durch die genannten Faktoren gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.028 auf TEUR 1.493.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Wettbewerbssituation in der Kunststoffverpackungsbranche ist unverändert geprägt von wenigen großen Anbietern und auf Marktnischen spezialisierten Unternehmen. Die volatilen Rohstoffpreise konnte RIBA durch entsprechende, auf Formeln basierende, Einkaufsverträge absichern.

Die Vertriebsaktivitäten der letzten Jahre für den Bereich der technischen Folie führen verstärkt zu neuen Kunden vor allem im Segment der Lebensmittelfolien. Riba konnte wichtige Grosskunden als "second supplier" gewinnen. Aufgrund der vorliegenden Auftragsvolumen und Neukunden im Bereich von neuen Produkten und Lebensmittelfolien soll ein Umsatzzuwachs von 2 % auf das Gesamtjahr 2022 als realistisch angesehen werden. Währungsrisiken bestehen nicht.

Für die Großkunden besteht aufgrund deren Bonität keine Kreditversicherung. Die restlichen Kunden sind durch Factoring abgesichert.

Die Geschäftsleitung steuert laufend die operative Liquidität, Forderungen und Verbindlichkeiten werden regelmäßig überprüft.

Umweltrisiken sind uns nicht bekannt.

Sonstige entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt.

Die Ausbreitung des Coronavirus entwickelt sich weltweit weiterhin sehr dynamisch. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Verpackungen für die Lebensmittelindustrie, E-Commerce sowie Bauindustrie weiterhin nachgefragt (Stand Februar 2022). Eine Verschlechterung der gesamten Situation hängt von dem weiteren Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten zusammen.

Weiterhin ist durch die aktuelle Kriegssituation durch die russische Invasion in der Ukraine und durch die in der Folge verhängten wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland seitens der Europäischen Union, der USA und zahlreichen anderen Staaten mit extrem steigenden Rohstoff - und Energiekosten sowie Versorgungs - und Lieferengpässen bei Rohmaterialien, Vorprodukten zu rechnen, deren Auswirkungen noch nicht ganzheitlich bewertet werden können. In seiner neuen Prognose rechnet der IWF 2022 nur noch mit einem globalen Wachstum von 3,6 Prozent. Auch wurden vom Ifo - Institut die Wachstumsprognosen für 2022 auf 2,2 bis 3,1 % korrigiert. (Stand 23.3.2022) Das Statistische Bundesamt rechnete mit einer vorläufigen Inflationsrate von 7,4 Prozent (Stand 28.4.2022). Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung werden die Dauer und Folgen der Kriegshandlungen in Europa sein.

IV Sonstige Angaben

1. Voraussichtliche Entwicklung der Jahre 2022 und 2023

Die Planung 2022 und 2023 zeigt ausgenommen vom Geschäftsfeld der Tragetasche wachsende Umsätze, somit auch, dass der Rückgang der Tragtasche bis Ende 2022 nahezu durch andere Produktbereiche kompensiert ist. Durch die Möglichkeit eines geschlossenen Kreislaufes von PE Material kann die Riba Verpackungen GmbH auch weitere Kundenbereiche und Endanwendungen erschließen.

Durch die nachhaltige Unternehmensausrichtung ist mit zusätzlichen Umsatzpotentialen bzw. neuen Kunden zu rechnen, da der Bedarf an ökologischen Produkten durch das gestiegene Umweltbewusstsein der Endverbraucher steigt und die Riba Verpackungen GmbH in diesem Bereich gute Produktalternativen entwickelt hat.

Weiterhin versprechen wir uns von der Diversifikations-Strategie unserer Produktsegmente weitere Zuwächse und steigende Umsätze.

Die Planungen für 2022 und 2023 sind positiv, für 2022 ist ein Wachstum durch neue Produktbereiche geplant, welche in 2023 weiter ausgebaut werden soll. In diese Produktbereichen ist ein zweistelliges Wachstumsziel geplant.

Die oben dargestellte Entwicklung für die Geschäftsjahre 2022/2023 beinhaltet zum derzeitigen Zeitpunkt keine Effekte, welche durch die aktuelle "Corona Krise" Einfluss auf die Riba Verpackungen GmbH nehmen können. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht weiterhin eine gute Nachfrage nach Verpackungen für die Bereiche Lebensmittel- und E-Commerce sowie dem Bereich der Bauindustrie.

Weiterhin ist durch die Veräußerung von 90 % der Geschäftsanteile der Gruppe an die Prezero-Gruppe im November 2021 ein neuer Hauptgesellschafter in den Unternehmensverbund eingetreten. Daraus resultierend ergeben sich neue Chancen in Beschaffungs- und Absatzmärkten.

Die aktuelle Versorgungssituation und die extremen Preisbewegungen an den Rohstoffmärkten werden für die Zukunft genau zu betrachten sein und ein schnelles Handeln in Richtung der Lieferanten wie auch der Kunden bezüglich der Preisgestaltungen unumgänglich machen. Durch die Kriegssituation in der Ukraine wird diese Entwicklung noch einmal verstärkt.

 

Hamm, den 09.05.2022

RIBA Verpackungen GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

Riba Verpackungen GmbH

AKTIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.294.618 4.964.370
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 240.985 170.575
II. SACHANLAGEN 4.053.634 4.793.795
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 57.399 1.201.781
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.132.876 3.021.048
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.360 477.480
4. Geleistete Anzahlung und Anlagen im Bau 425.000 93.486
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.454.411 5.079.060
I. VORRÄTE 5.217.724 4.364.622
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.202.278 710.127
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 85.539 45.121
III. LIQUIDE MITTEL 1.034.408 4.310
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.836 20.591
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 617.030 1.182.542
13.385.895 11.246.563

PASSIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 2.519.287 1.026.564
I. GEZEICHNETES KAPITAL 1.600.000 1.600.000
II. KAPITALRÜCKLAGE 2.900.000 2.900.000
III. VERLUSTVORTRAG -3.473.436 -3.938.193
IV. Jahresüberschuss 1.492.722 464.757
B. RÜCKSTELLUNGEN 294.968 143.784
C. VERBINDLICHKEITEN 10.571.640 10.076.214
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.987.389 5.221.074
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.401.210 501.241
13.385.895 11.246.563

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2021 BIS 31. DEZEMBER 2021

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.259.778 8.863.757
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.496.882 3.236.862
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 717.820 659.207
4.214.701 3.896.069
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 728.987 680.002
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.826.918 3.309.476
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75 6.010
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237.998 250.003
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 728.508 239.558
8. Ergebnis nach Steuern 1.522.741 494.659
9. Sonstige Steuern 30.018 29.902
10. Jahresüberschuss 1.492.722 464.757

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Riba Verpackungen GmbH hat ihren Sitz in Hamm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Nummer HRB 125 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Für den offengelegten Jahresabschluss sind größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitelgesellschaften in Anspruch genommen worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach Maßgabe der steuerlichen Vorschriften sowie erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen gem. § 253 HGB bilanziert.

Für Anlagegenstände bis zu einem Wert von EUR 1.000 ist ein steuerlicher Sammelposten gebildet worden. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gem. § 256 S. 2 HGB i. V. m. § 240 (4) HGB mit dem gleitenden Durchschnitt der Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den für steuerliche Zwecke aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt worden. Sie enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des Kredit- und Ausfallrisikos bei den Forderungen werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen umfassen die nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3A dargestellt.

Die Gesellschaft hat aktive latente Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Diese aktiven latenten Steuern werden in dem Maße bilanziert, wie es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis verfügbar sein wird, gegen das die temporären Differenzen und noch nicht genutzten Verlustvorträge verwendet werden können. Das Unternehmen wird individuell daraufhin beurteilt, ob es wahrscheinlich ist, dass in künftigen Jahren ein positives steuerliches Ergebnis entsteht. Eine etwa bestehende Verlusthistorie wird bei dieser Analyse mit einbezogen. Für den Teil der aktiven latenten Steuern, für den diese Annahmen nicht zutreffen, wird der Wert der latenten Steuern vermindert. Weiterhin besteht für den Betrag der aktivierten latenten Steuern eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 617.

Es wurden geleistete Anzahlungen in entgeltlich erworbene Software i.H.v. TEUR 178 ausgewiesen.

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 34) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehenden Urlaub (TEUR 29), Jahresabschlusskosten (TEUR 23), und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 40) gebildet.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.978 ist durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Anlagen sowie Grundpfandrechten und Schuldbeitritten der verbundenen Unternehmen besichert.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

2021 gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.987 2.395 592
(Vorjahr) (5.221) (4.009) (1.212)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.021 2.021
(Vorjahr) (1.668) (1.668)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.401 2.401
(Vorjahr) (2.784) (2.784)
'- davon gegenüber Gesellschaftern 1.831 1.831
(Vorjahr) (2.283) (2.283)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.162 3.162
(Vorjahr) (403) (403)
'- davon aus Steuern 292 292
(Vorjahr) (37) (37)
'- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 2
(Vorjahr) 0 0
Summe 10.571 9.979 592
(Vorjahr) 10.076 8.864 1.212

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 883. Dem liegen insbesondere Leasingverträge aus Vorjahren für Maschinen, PKWs und Büroausstattung sowie der Mietvertrag für die Betriebsgebäude zugrunde.

2022 2023
867.698 23.843

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 22.473 19.189
Ausland 5.040 4.031
27.513 23.220

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 1 (VJ: TEUR 1) enthalten.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr

Herr Frank Rieker, Lippetal-Brockhausen, Kaufmann

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 zulässigerweise verzichtet. Vorschüsse bzw. Kredite wurden an die Geschäftsführung nicht gewährt.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr:

2021 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 75 72
Angestellte 23 21
98 93
Auszubildende 19 17
117 110

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB über Vorgänge von besonderer Bedeutung

Am 24.02.2022 eskalierte der seit 2014 schwelende Konflikt zwischen der russischen Föderation und der Ukraine (russische Annexion der Krim) durch den russischen invasiven Truppenaufmarsch in einen offenen Angriffskrieg gegen den souveränen ukrainischen Staat. Diplomatische Bemühungen von einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der USA, der Türkei und Israel sowie zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern waren bislang wirkungslos. Durch die wirtschaftlich verhängten Sanktionen gegen Russland seitens der Europäischen Union, der USA und zahlreichen anderen Staaten können Ihre Auswirkungen auf die weit -und gesamtdeutsche Wirtschaft zu diesen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Wir gehen davon aus, dass sich die politischen Maßnahmen sich auf die Vermögens-, Ertrags-, und Finanzlage auf die Gesellschaft wertbegründend auswirken werden. Wir verweisen auf unsere Stellungnahmen im Risikoteil des Lageberichts.

 

Hamm, den 09.05.2022

RIBA Verpackungen GmbH

Geschäftsführung

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 521.853,59 89.965,00 688,28 611.130,31
II. Sachanlagen 18.999.001,78 1.230.965,67 1.780.154,58 18.449.812,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.685.994,86 0,00 1.618.753,02 67.241,84
2. technische Anlagen und Maschinen 15.179.576,29 716.284,05 15.895.860,34
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.039.944,84 38.627,70 16.861,85 2.061.710,69
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.485,79 476.053,92 144.539,71 425.000,00
19.520.855,37 1.320.930,67 1.780.842,86 19.060.943,18
Entwicklung des Anlagevermögens
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.278,66 18.992,00 125,00 370.145,66
II. Sachanlagen 14.205.206,65 709.995,28 519.022,89 14.396.179,04
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 484.213,38 27.792,00 502.162,04 9.843,34
2. technische Anlagen und Maschinen 12.158.528,73 604.456,00 12.762.984,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.562.464,54 77.747,28 16.860,85 1.623.350,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
14.556.485,31 728.987,28 519.147,89 14.766.324,70
Entwicklung des Anlagevermögens
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.574,93 240.984,65
II. Sachanlagen 4.793.795,13 4.053.633,83
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.201.781,48 57.398,50
2. technische Anlagen und Maschinen 3.021.047,56 3.132.875,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 477.480,30 438.359,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.485,79 425.000,00
4.964.370,06 4.294.618,48

Der Bestätigungsvermerk wurde zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilt und betrifft nicht die vorliegende, unter in Anspruchnahme der Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB verkürzte Fassung.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Riba Verpackungen GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Riba Verpackungen GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Riba Verpackungen GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Homburg v.d.Höhe, 09. Mai 2022

Consul GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hendrik Ansink, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2022 festgestellt.

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