Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 769744
Vorher
T-AcquiCo 27 GmbHFUXTEC Holding GmbH
Eingetragen
13.3.2019
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb eines Warenhandelsgeschäfts.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christian Döme
seit 5.2.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
17.50%
S****** Z****
14.91%
2.58%

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fadri 27 GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FUXTEC GmbH

Herrenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2024

A. Grundlagen des Unternehmens

A.1. Geschäftsmodell

FUXTEC GmbH ist ein mittelständisch geprägtes Unternehmen, das Produkte für die Garten- und Freizeitbranche im Onlinehandel vertreibt. Die Produkte von FUXTEC untergliedern sich heute im Wesentlichen in drei Teilbereiche:

Benzin-Gartengeräte

Akku-Gartengeräte

Freizeitprodukte

Im Wesentlichen wird der Umsatz über den eigenen Webshop sowie über Verkaufsplattformen wie eBay, Amazon, Mano Mano und andere generiert.

A.2. Zentrale und Lagerstätten

In der Zentrale (Herrenberg) und dem Lagerstandort (Simmozheim) wurden im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 53 Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind drei leitende Angestellte (Geschäftsführer) und 50 nicht-leitende Angestellte beschäftigt.

In der Zentrale in Herrenberg sind, neben der Unternehmensleitung, alle wesentlichen Bereiche des Einkaufs, des Vertriebs sowie Kundenservice und der Verwaltung angesiedelt. Von hier aus werden die Unternehmensentwicklung, Internationalisierung und Finanzen geplant und gesteuert.

Insgesamt wurden in 2024 495.000 Artikel (Vj. 431.000) verkauft, verpackt und versendet. Im Schwerpunkt wurden Pakete durch die Versanddienstleister GLS und DHL sowie durch Speditionen befördert.

Alle verkauften Produkte werden ausschließlich unter der Marke FUXTEC vertrieben.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich - trotz der bedingt anhaltenden Implikationen der Corona-Krise und trotz der Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie des Konflikts in Nahost - bezogen auf das BIP im Verlauf des Jahres 2024 um 3.2 % gesteigert (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten; Prognose 23.10.2024).

Im Angesicht multipler Krisen stagniert die Entwicklung der deutschen Wirtschaft seit Jahresbeginn. Auch wenn die Inflationsraten im Jahresverlauf rückläufig waren, bei gleichzeitigem Anstieg des Lohnniveaus, konnte sich der private Konsum nur langsam erholen. Zudem haben, als Reaktion auf die hohen Inflationsraten, die Notenbanken mehrheitlich das Zinsniveau deutlich erhöht, was den deutschen Wohnungsbau und die Investitionstätigkeit im Allgemeinen stark belastet. Zudem mangelt es auch an nennenswerten Wachstumsimpulsen aus den globalen Märkten für die exportorientierte deutsche Wirtschaft.

Für das Gesamtjahr 2024 geht das Statistische Bundesamt von einer Schrumpfung der deutschen Wirtschaft um -0,1% aus (Schätzung aus November 2024). Der Sachverständigenrat Wirtschaft erwartet dagegen ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 % im Jahr 2025.

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im November 2024 bei +2,2 %. Damit hat die Inflationsrate erneut angezogen. Für 2025 wird eine Inflationsrate von +2,1 % erwartet (Quelle: LSEG, LBBW Research; Stand: 21.11.2024).

Deutschland wird beim Wirtschaftswachstum nach einer Prognose der OECD im kommenden Jahr das Schlusslicht unter den Industrieländern sein. Für 2025 werde für Deutschland ein Wachstum von lediglich 0,7 Prozent erwartet, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit (04.12.2024).

Das wirtschaftliche Umfeld, gemessen am BIP, stellt sich wie folgt dar:

Prognose BIP 2025

2023e 2024e 2025e
Deutschland -0,1 0,0 -0,2
Euroraum 0,4 0,8 0,4
USA 2,9 2,7 2,0
China 5,2 3,5 3,8
Welt 2,9 2,8 3,0

Quelle: LSEG, LBBW Research; Stand: 21.11.2024; bei allen e-Werken handelts es sich um Prognosen.

Der DIY- und Gartenmarkt in Deutschland, mit einem Umsatzvolumen von rund 284 Milliarden Euro (brutto), ist auch in 2024 analog zur Entwicklung in 2023 leicht rückläufig. Die prognostizierte Umsatzentwicklung entspricht einem nominalen Minus von etwa 1,9 Prozent − angesichts von leichten Preissteigerungen dürften sich die realen Verluste leicht unterhalb der minus Drei-Prozent-Marke bewegen.

Der Blick auf die unterschiedlichen Vertriebswege eröffnet ein differenziertes Bild: Während Lebensmittel- und Non-Food-Discounter sowie Sonderpostenmärkte 2024 spürbare Umsatzzuwächse verbuchen können, haben unterjährig vor allem der Leuchten-, Fliesen- und Möbelhandel deutliche Umsatzverluste verzeichnet. Die negative Entwicklung betrifft fast alle Fachhandelsformate im DIY- und Gartensegment, mit Ausnahme der Garten- und Heimtierspezialisten, die leichtes bis moderates Wachstum erwarten.

Studie „DIY-Szenario 2030“ von IFH Köln, Quelle: https://www.baumarktmanager.de/diy-und- gartenmarkt-begrenzte-wachstumsperspektiven-bis-2030-06122024

B.2. Geschäftsverlauf

- Absatz nach Kanälen

Für FUXTEC war das Jahr 2024 umsatzseitig überaus erfolgreich. So konnte der Umsatz um 23,9% von €38,8 Mio. in 2023 auf €48,0 Mio. in 2024 gesteigert werden. In den vier umsatzstärksten Produktgruppen konnte vor allem die Produktgruppe „Rasenmäher“ erneut ein außerordentlich starkes Wachstum von 76% zum Vorjahr ausweisen. Auch die anderen beiden Produktgruppen aus dem Gartenbereich lagen mit Motorsensen +47% und Akku-Geräten +34% deutlich über 2023. Die Bollerwagenkategorie konnte mit +5% ein leichtes Wachstum verzeichnen.

Der umsatzstärkste Kanal im Kernmarkt Deutschland war auch dieses Jahr der eigene Webshop, gefolgt von den Vertriebsplattformen Amazon und eBay. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Webshop umsatzseitig mit +16% wieder deutlich wachsen. Zulegen konnte ebenfalls Amazon DE mit +14% im Vorjahresvergleich. eBay hingegen bestätigt den Negativtrend der letzten Jahre mit - 27%, was im Wesentlichen in den strukturellen Veränderungen der Plattform selbst begründet liegt, welche zu einem weniger lukrativen Business Modell für FUXTEC führen. Einen ebenfalls leichten Rückgang verzeichnetete die Plattform Kaufland mit -15% im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegenzug dazu konnte Otto mit +453% signifikant zulegen und somit im ersten vollen Geschäftsjahr einen erfreulicihen Umsatzbeitrag leisten.

Weiterhin sehr positiv entwickelte sich die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 2024 39%. Vor allem Frankreich konnte durch das Aufsetzen weiterer Vertriebsplattformen und die Optimierungen der bestehenden Kanäle eine Umsatzsteigerung von +69% im Vergleich zum Vorjahr erzielen und somit die 10 Mio Grenze (10,3 Mio) überschreiten. Durch die stetige Professionalisierung der Prozesse und die Ausweitung und Optimierung des Produktportfolios konnten auch alle weiteren Länder ein teils signifikantes Wachstum gegenüber 2023 generieren, allen voran Spanien mit +66% gefolgt von der Schweiz mit +57% und Italien mit +37%. Ein nicht ganz so starkes aber dennoch erfolgreiches Wachstum erzielten die Märkte Benelux (+22%) und UK (+21%). Überaus erfreulich startete Portugal in das erste volle Geschäftsjahr und erreichte mit 223T€ ein sehr gutes erstes Umsatzniveau. Zum Ende des Jahres und in Vorbereitung auf 2025 wurde mit Polen ein neuer Marktstart realisiert, der bereits erste kleine Umsätze generierte.

Innerhalb der Produktsegmente gab es im Geschäftsjahr 2024 mit wenigen Ausnahmen mehrheitlich positive Entwicklungen. Neben dem Wachstum der vier bereits oben genannten umsatzstärksten Kategorien wuchsen im Gartenbereich v.a. auch die wichtigen Segmente Vertikutierer (+79%), Laubsauger (+64%), Heckenscheren (+36%) und Kettensägen (+26%). Gleichzeitig lagen die Umsätze bei den Schneeprodukten mit Schneefräsen (-42%) und Schneeschaufeln (-53%) deutlich unter Vorjahr, was in der vergleichsweise niedrigeren saisonalen Nachfrage der Produkte im letzten Quartal 2024 begründet liegt (https://trends.google.de/trends/explore?date=2024-10-01%202024-12-31,2023-10-01%202023-12-31&geo=DE,DE&q=schneeschaufel,Schneeschaufel&hl=de-DE, https://trends.google.de/trends/explore?date=2024-10-01%202024-12-31,2023-10-01%202023- 12-31&geo=DE,DE&q=schneefr%C3%A4se,Schneefr%C3%A4se&hl=de-DE).

Im Bereich Freizeit konnten, wie oben bereits erwähnt, die Bollerwagenumsätze in diesem Jahr erneut um +5% gesteigert werden. Ursächlich hierfür war eine erfolgreiche Steigerung in Deutschland mit +10% und ein moderates Wachstum in den internationalen Märkten mit +3%. Die Stand Up Paddle Boards waren mit -9% im Vorjahresvergleich leicht rückläufig.

Um die Grundlage für weiteres Wachstum des Absatzkanal „Webshops“ länderübergreifend zu legen, wurde 2024 die Shoptechnologie und das Design in allen Ländern optimiert und technologisch auf dem „State-Of-The-Art“ System aufgebaut.

Im Berichtsjahr kam es zu erheblichen Schwankungen bei den Seefrachtraten auf der für FUXTEC wichtigen Route Shanghai-Hamburg. Im Januar 2024 stieg der Drewry World Container Index auf USD 3.777 pro 40-Fuß-Container, was auf geopolitische Spannungen im Roten Meer zurückzuführen war. Im Mai 2024 erreichte der Preis für einen Container von Shanghai nach Rotterdam knapp USD 5.000. Bis Juni 2024 stieg dieser Preis weiter auf über USD 7.000 an (https://www.chemietechnik.de/markt/aktuelle-preisentwicklung-fuer-container-schiffstransporte- 127.html?utm_source=chatgpt.com). Diese Preissteigerungen wurden durch eine erhöhte Nachfrage nach Exporten aus China und logistische Engpässe verursacht. Die Preissteigerungen bei den Containern im Jahr 2024 hatten für FUXTEC nur eine untergeordnete Bedeutung. Bereits im Vorjahr wurden 80% der benötigten Containerkapazitäten zu deutlich niedrigeren Preisen vertraglich festgeschrieben, wodurch FUXTEC von den erhöhten Frachtraten weitgehend unberührt blieb. Darüber hinaus haben sich die Frachtraten nach dem zwischenzeitlichen Anstieg in der 2. Jahreshälfte 2024 wieder stabilisiert. Für 2025 wurden erneut ca. 80% des geplanten Frachtvolumens zu einer Rate von USD 2.500 pro Seefrachtcontainer vertraglich fixiert.

- Beschaffung

Die im Vorjahr bereits gesunkenen Einkaufspreise konnten in 2024 aufgrund ständiger Preisverhandlungen mit den zum Großteil langjährigen, sehr guten Partnerschaften mit den wichtigsten Lieferanten aus Asien weiter gesenkt werden.

Der EUR-Einkauf hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund des besseren Wechselkurses positiv entwickelt. Dadurch hat sich die Beschaffung im Berichtsjahr um 1,7% (1,09/1,07) vergünstigt.

B.3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

- Vermögenslage

Die Bilanzsumme der FUXTEC GmbH mit Stand zum 31.12.2024 beträgt €27,6 Mio. (Vj: €24,8 Mio.).

Die Immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich im Berichtsjahr um €-2,33 Mio. auf €8,70 Mio. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von € 2,112 Mio.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Berichtsjahr um €0,022 Mio., gemindert um die planmäßigen Abschreibungen, aufgrund von Investitionen in den neuen Logisitk-Standort Simmozheim von €0,18 Mio. zum 31.12.2023 auf €0,2 Mio. zum 31.12.2024.

Die Vorräte betrugen zum Jahresende €16,4 Mio. Gegenüber einem Vorratsbestand von €9,3 Mio. zum 31.12.2023 entspricht dies einer Erhöhung von €7,1 Mio. oder 75,7%. Ursächlich für den Aufbau des Vorratsvermögens sind vorgezogene Warenbestellungen für die Frühlingssaison 2025 aufgrund des 2025 früher stattfindenen Chinesischen Neujahrsfestes und damit verbundenen Produktionsengpässen in China.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände lagen zum Bilanzstichtag bei €1,4 Mio. Die hier enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf €0,4 Mio. Gegenüber dem Vorjahr wurden €0,03 Mio. höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Da das Bezahlmodell für Kunden von FUXTEC regelmäßig aus Vorkassezahlungen besteht, ist das Volumen an ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eher gering im Verhältnis zur Bilanzsumme.

Die enthaltenen sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich zum Bilanzstichtag auf €1,0 Mio. (Vj: €0,3 Mio.) Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aufgrund der enthaltenen Umsatzsteuerforderung der Monate November und Dezember 2024 in Höhe von €0,6 Mio., die im Januar 2025 vom Finanzamt erstattet wurde.

Das Eigenkapital lag bei €3,2 Mio. (Vj: €2,6 Mio.). Das höhere Eigenkapital resultiert aus einem Jahresüberschuss von €0,6 Mio. Damit beträgt die Eigenkapitalquote 11,7% (Vj: 10,3%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag €5,3 Mio., gegenüber €1,2 Mio. zum 31.12.2023. Neben Rechnungen für Wareneinkäufe beinhalten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Kosten für die Beschaffung der Waren. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von €4,2 Mio. resultiert aus vorgezogenen Warenbestellungen aufgrund des 2025 früher stattfindenden Chinesischen Neujahrfestes und damit verbundenen Produktionsengpässen. Fällige Verbindlichkeiten werden gemäß Zahlungsvereinbarung bezahlt.

Die Sonstigen Rückstellungen betrugen zum 31.12.2024 €1,5 Mio. und liegen damit über dem Vorjahr (€1,1 Mio.). Der Anstieg resultiert aus den zu erwartenden Beschaffungsaufwendungen der sich zum Bilanzstichtag auf dem Seeweg befindlichen Waren. Die Steuerrückstellung in Höhe von €0,8 Mio. setzt sich aus €0,1 Mio. Gewberbesteuerverbindlichkeit und €0,7 Mio. Körperschaftsteuerverbindlichkeit zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31.12.2024 €11,0 Mio. (Vj. €11,8). Die Tilgungen zum 30.06.2024 und 31.12.2024 wurden im Berichtsjahr planmäßig vorgenommen, sodass die Darlehen im Berichtsjahr um €1,2 Mio., auf € 11,0 Mio. (Vj. €11,8 Mio.) zurückgeführt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen zum 31.12.2024 € 2,1 Mio. (VJ € 4,4 Mio.), diese wurden im Berichtsjahr in Höhe von € 2,3 Mio EUR zurückgeführt.

- Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Geschäftsverlauf positiv entwickelt. FUXTEC konnte im Berichtsjahr mit € 48,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (€ 38,8 Mio.) ein Umsatzplus von 23,9% realisieren.

Aufgrund des Umsatzwachstums und des damit zusammenhängenden Personalaufbaus in der Logisitk und im Bereich Marketing & Vertrieb stieg der Personalaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr um €0,5 Mio., darin enthalten ist eine allgemeine Lohnsteigerung von 3%, auf €3,6 Mio. (Vj. €3,1 Mio.).

Die Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr 2024 bei €2,7 Mio. (Vj. € 2,7 Mio.). Darin enthalten waren Abschreibungen auf den Firmenwert in Höhe von €2,1 Mio. und Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt €0,6 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei €16,1 Mio. Die Steigerung zum Vorjahr (€12,7 Mio.) erklärt sich vor allem durch höhere Verkaufsprovisionen und Ausgangsfrachten, bedingt durch das starke Umsatzwachstum von 23,9% zum Vorjahr.

Im Berichtsjahr erzielte FUXTEC ein EBITDA (adj.) von rund €7,2 Mio. Dies liegt über dem Vorjahr (EBITDA (adj.) €5,1 Mio.).

GJ 2024 GJ 2023
EBITDA (adj.) 7,2 5,1
abzgl. Beratungsaufwendungen & Personal 0,6 0,4
abzgl. Aufwand im Rahmen von Marketingtest 0,2 0,1
abzgl. Beschaffungsaufwendungen 0,7 0,0
abzgl. Verluste aus Gewährleistung 0,1 0,0
abzgl. Verluste aus Währungsrisiken 0,0 0,3
EBITDA 5,6 4,3

Werte in Mio. €

Zur Definition des EBITDA (adj.) siehe Ausführungen unter B.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren.

Das Finanzergebnis lag, bedingt durch Finanzierungsaufwendungen, bei €-1,3 Mio. (Vj. €-1,5 Mio.).

Das Unternehmen verzeichnet einen Jahresüberschuss von €0,7 Mio. (Vj: Jahresfehlbetrag von €-0,3 Mio.).

- Finanzierung, Liquidität und Investitionen

Das Unternehmen konnte zum Stichtag 31.12.2024 auf verfügbare Kontokorrentlinien bei Geschäftsbanken in Höhe von €3,0 Mio. zurückgreifen.

Die Darlehen über die Hypovereinsbank wurden im Verlauf des Geschäftsjahres in Höhe von insgesamt €1,2 Mio getilgt. Es erfolgte eine Tilgung in Höhe von €0,7 Mio. zum 02.05.24. Eine zweite Tilgung in Höhe von €0,51 Mio. erfolgte zum 31.12.24.

Die Darlehen über die Fadri 27 GmbH wurden im Verlauf des Geschäftsjahres in Höhe von insgesamt €2,0 Mio getilgt. Die Tilgung erfolgte zum 28.06.24.

Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.

Der Anlagenzugang zum 31.12.2024 lag bei €0,19 Mio, davon €0,18 Mio für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte.

- Gesamtbeurteilung

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als geordnet bezeichnet werden, die Finanzierung ist durch langfristige Kreditverbindlichkeiten und Vereinbarungen zu Kreditlinien gesichert.

B.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind der Gesamtumsatz und das EBITDA (adjustiert).

Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein Gesamtumsatz von €48,0 Mio. erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von €9,2 Mio. (Vj: €38,8 Mio.) gegenüber dem Jahr 2023, was deutlich über den Erwartungen lag.

Ein weiterer wichtiger Leistungsindikator der Gesellschaft ist das adjustierte EBITDA. Dieses ist definiert als das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und bereinigt um einmalige und außerordentliche Marketingaufwendungen für Marketingtests, Marketingaufwand im Zusammenhang mit der Internationalisierungsstrategie, die außerordentlichen Frachtraten (Peak Saison Zuschlag) sowie sonstige einmalige und außerordentliche Erträge und Aufwendungen.

Mit einem EBITDA (adj.) im Berichtsjahr 2024 von ca. €7,2 Mio. wurde der Vorjahreswert (€ 5,1 Mio.) deutlich überschritten. Hintergrund ist im Wesentlichen das deutliche Umsatzwachstum.

- Personal

Im Durchschnitt des Jahres 2024 hatte FUXTEC 53 Beschäftigte, davon 3 leitende Angestellte.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

C.1. Prognosebericht

Die FUXTEC GmbH ist mit ihrer Fokussierung auf den Onlinevertrieb von Garten- und Freizeitgeräten weiterhin in einem Marktsegment tätig, welches weiteres Potential für zukünftiges Wachstum bietet. Die Wachstumsfelder der Internationalisierung und der Produkterweiterung, vor allem im Bereich der Akku Gartengeräte, stehen in 2025 auch weiter im Fokus.

Einen Schwerpunkt in der Wachstumsstrategie hat FUXTEC bereits in den letzten vier Jahren auf den Ausbau der Internationalisierung gelegt und wird diesen Weg auch in 2025 konsequent fortsetzen. Frankreich (10,26 MEUR in 2024) und Italien (3,21 MEUR in 2024) haben sich auf ein hohes Niveau entwickelt und werden weiter profitabel wachsen. Ebenso werden, gemäß interner Planung die in 2022 und 2023 erschlossenen Länder UK, Niederlande, Spanien und Schweiz wie in 2024 auch in 2025 deutlich zweistellig und profitabel wachsen. Mit Portugal, Schweden und Polen wurden in 2024 drei weitere Märkte erschlossen, welche zusammengenommen in 2025 Umsatzzahlen im hohen sechsstelligen Bereich erzielen werden. Die Professionalisierung des aktuellen Geschäfts mit Händlern in Ost- und Süd-Ost-Europa wird zudem einen Schwerpunkt für 2025 darstellen.

Produktseitig liegt der Fokus in 2025 auf fünf Schwerpunktthemen: (1) Starkes Wachstum im Akkubereich insbesondere der Akku-Rasenmäher E1RM20ECO, E1RM20, E2RM37, E2RM43. (2) Einstieg in das Produktsegment Aufsitzrasenmäher. In diesem Bereich hat FUXTEC das Potential mittelfristig siebenstellige Umsatzzahlen zu generieren. (3) Einstieg in das Produktsegment Hochdruckreiniger. (4) Erfolgreiche Einführung von Neuheiten im Kerngeschäft (Elektro Vertikutierer, Benzin Heckenschere Eco, Benzin Erdbohrer Eco, Benzin Ackerfräse Eco. (5) Starkes Wachstum im Kerngeschäft mit Fokus auf die 4 strategisch wichtigen Produktgruppen: Rasenmäher, Motorsensen, Akku, Bollerwagen.

Neben den zahlreichen Umsatzinitiativen wird die Gesellschaft in 2025 einen Schwerpunkt auf das Thema Markenentwicklung und gezielte Kundenansprache legen. Eine umfangreiche Studie zum Thema Markenbekanntheit und Markenimage wurde in 2024 erfolgreich abgeschlossen, die Ableitungen daraus werden nun in 2025 umgesetzt. Ziel ist es, die Marke in den definierten Zielgruppen bekannter und relevanter zu positionieren. Gleichzeitig hat das Unternehmen in die Analyse und Aufbereitung von Kundendaten investiert. Die gezielte Ansprache von Kunden, die Forcierung von Zweit- und Drittkäufen und damit die Steigerung des Customer Lifetime Value wird ein weiterer Schwerpunkt der Marketingstrategie in 2025 darstellen.

Vor diesem Hintergrund erwartet die Gesellschaft auch für das kommende Jahr ein niedriges zweistelliges Umsatz- und EBITDA Wachstum.

C.2. Risikobericht

Das eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.

- Gesamtwirtschaftliche Risiken

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch FUXTEC von gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens entziehen. So wirken sich die allgemeine konjunkturelle Lage, die von Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Spannungen, makroökonomischer Faktoren wie Inflationsdruck sowie der anhaltenden Fragilität globaler Lieferketten geprägt ist auf die Unternehmensentwicklung aus. Die Erschließung neuer Märkte (Polen, Schweden, Dänemark und Portugal) und die stetige Ausweitung des Produktportfolios kann dabei drohende Nachfrageschwierigkeiten abfedern. Das Risiko wird in der aktuellen Situation als mittel eingestuft.

Auf der Kostenseite sieht sich das Unternehmen einem geringen Risiko ausgesetzt. Die für die Kostenstruktur des Unternehmens wichtigen Seefrachtraten sind, mit Ausnahme des in 2024 von den Reedern berechneten außergewöhnlichen Saisonzuschlages und einem temorären Anstieg der Seefrachtraten in Q3 2024, auf ein Normalniveau gesunken. Zudem wurde ein wesentlicher Teil der geplanten Frachtvolumina für 2025 preislich fixiert. Das Risiko der Wechselkursschwankungen zwischen EUR, USD und RMB ist weiterhin präsent und wird in der aktuellen Situation als mittel eingeschätzt.

Das gesamtwirtschaftliche Risiko wird derzeit als mittel eingestuft.

- Produkt- und technische Risiken

FUXTEC hat ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, welches die Lieferanten in einem frühen Stadium der Produktentwicklung einbindet und überwacht. Zur Sicherstellung der geforderten Produktqualität führt die FUXTEC GmbH neben der Betreuung bestehender und der Prüfung von potenziell neuen Lieferanten lückenlose Qualitäts- und Prozesskontrollen in der Produktion durch. Darüber hinaus werden Produkte vor der Markteinführung und begleitend über den Produktlebenszyklus in konkreten Anwendungssituationen getestet. Die Gesellschaft überwacht des Weiteren permanent die Produktqualität am Markt über die direkte Verfolgung und Auswertung von Retouren, Kundenrezessionen und Kundenfeedback.

Das Risiko wird daher derzeit als gering eingestuft.

- IT-Risiken

Das Unternehmen setzt eigene Webshops sowie weitere digitale Informations- und Kommunikationsmedien für wesentliche Teile des Verkaufsprozesses ein, über die sensible Informationen sowie Zahlungen abgewickelt werden. Die technische Ausgestaltung der IT und Shop-Instrumente sowie die verwendete Sicherungssoftware sind darauf ausgerichtet, eine maximale IT- und Datensicherheit zu gewährleisten. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Verwendung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, modernste Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Die Ergänzung der IT-Ressourcen sowie der Abschluss einer Cyber-Versicherung wirken den Risiken ebenfalls entgegen.

Das Risiko wird daher derzeit als gering eingestuft.

- Rechtliche Risiken

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist FUXTEC naturgemäß rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in rechtliche Auseinandersetzungen, Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich zum einen aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Produkthaftungs-, Vertrags-, Steuer- oder Arbeitsrecht.

FUXTEC fühlt sich in der Vermeidung solcher Risiken gut abgesichert. Risiken in der Produktentwicklung begegnet FUXTEC durch die Hinzuziehung offizieller Prüfstellen sowie die Einbindung von Rechtsanwälten bei vertraglichen Fragen. Darüber hinaus hat FUXTEC bedarfsgerecht Versicherungen für mögliche operative Risiken abgeschlossen.

Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge getroffen. FUXTEC erwartet, dass die bestehenden Risiken keine negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.

Das Risiko wird derzeit als gering eingestuft.

- Personelle Risiken

Bei der Unternehmensgröße von FUXTEC können Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen ist bestrebt, durch eine aktive Mitarbeiterkommunikation eine enge Beziehung zu seinen Mitarbeitern sicherzustellen und so mögliche personelle Fluktuationsrisiken zu vermeiden. Zudem werden Risiken aus der Abhängigkeit von Schlüsselmitarbeitern durch entsprechende Vertretungsregeln und einen parallelen Kompetenzaufbau der Mitarbeiter in der Personalentwicklung adressiert.

Das Risiko wird derzeit als gering eingestuft.

- Marktpreisrisiken

Das Unternehmen ist in den Bereichen Beschaffung und Vertrieb Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken der Produktbeschaffung durch ein breites Lieferantennetzwerk zu reduzieren. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Jedoch haben die Jahre 2021 - 2024 aufgezeigt, dass pandemie- und kriegsbedingt sowohl Rohstoffpreise als auch Logistikkosten Einflüssen unterliegen, die nicht vollständig von FUXTEC kontrolliert werden können und zu teilweise spürbaren Kostensteigerungen führten. Da diese Entwicklung jedoch keine FUXTEC-individuelle Entwicklung darstellt, sehen sich alle Marktteilnehmer mit dieser Situation konfrontiert, weshalb mit grundsätzlich steigenden Marktpreisen zu rechnen ist.

Das implementierte Preis-Monitoring-System erlaubt es FUXTEC, gestiegene Kosten teilweise in Form von Endkundenpreiserhöhungen auszugleichen bei gleichzeitiger Beobachtung und Berücksichtigung des Marktpreises.

Das Risiko wird derzeit als mittel eingestuft.

- Absatz- und Umsatzrisiken

Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf von der Saisonalität sowie von der Witterung beeinflusst. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Zusätzlich können politische Instabilitäten in Beschaffungs- oder Zielmärkten die Absatz- und Umsatzentwicklung negativ beeinflussen.

Das Risiko wird derzeit als mittel eingestuft, wobei die breite Produkt-Aufstellung von FUXTEC, begleitet von der weiter vorangetriebenen Internationalisierung, hier ausgleichend wirken wird.

- Bonitäts-/Kreditrisiken

Ausfallrisiken für den Forderungsbestand sind durch die weitestgehende Bezahlung per Vorkasse gering. Daneben hat das Unternehmen einen stringenten Forderungsprozess etabliert sowie für die wenigen Risiken ein Inkassounternehmen eingebunden.

Das Risiko wird derzeit als gering eingeschätzt.

- Finanz- und Währungsrisiken

Das Geschäft von FUXTEC ist Zins- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Produkten.

Der Wechselkurs EUR zu USD ist Schwankungen unterlegen. Ziel von FUXTEC ist es, mögliche Risiken aus dem Einkauf von Waren in USD zu minimieren. Aus diesem Grund wurden im Berichtsjahr Bestellaufträge bei Lieferanten aus China zum Teil mit Termingeschäften auf USD abgesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden offene Termingeschäfte in Höhe von USD 11,0 Mio. Das Unternehmen begegnet im Rahmen des Währungsmanagements auch in Zukunft potentiellen Währungsrisiken mit dem Abschluss konservativer Sicherungsgeschäfte. Trotzdem kann es aufgrund hoher Volatilität der Wechselkurse und bei nicht abgesicherten Einkäufen in USD zu Verlusten aus Währungsgeschäften kommen. Dem entgegen stehen Gewinne aus Wechselkursen, wenn sich der US-Dollar stärker als erwartet entwickelt. Darüber hinaus kamen keine weiteren derivativen Finanzinstrumente zum Einsatz.

Das Risiko wird derzeit als mittel eingestuft.

- Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Die Unternehmensplanung zeigt, dass die bestehenden Kreditlinien genügen, um den Finanzierungsbedarf von FUXTEC im Jahr 2025 jederzeit zu decken.

Das Risiko wird derzeit als gering eingestuft

- Risiken aus schwebenden Gesetzesverfahren

Hier sind keine über das normale Unternehmensrisiko hinausgehenden Risiken bekannt.

C.3. Chancenbericht

Ein vielschichtiges und innovatives Produktangebot, die weitere Auslandsexpansion sowie das gesteigerte Kunden-Know-how versetzen FUXTEC in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Diese liegen insbesondere in der strukturierten Bearbeitung der inländischen Vertriebskanäle, dem weiteren Ausbau des Exportgeschäfts sowie der Erweiterung des Produktprogramms, sowohl in den Kernproduktgruppen als auch in neuen Produktkategorien. Auf allen Ebenen des Unternehmens bewerten und nutzen wir die Chancen, die sich für unser Geschäft bieten. Wir beobachten die sich am Markt entwickelnden Trends in unseren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen wie beispielsweise die Einführung von KI in den einzelnen Geschäftsfeldern. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisieren wir das Vorhaben. Somit werden dauerhaft neue Marktchancen erarbeitet.

Ausblick

Die angestoßenen Wachstumsinitiativen bieten große Potentiale für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Für das kommende Geschäftsjahr wird, bei anhaltendem Umsatzwachstum, von positiven Ergebnissen ausgegangen.

 

Herrenberg, den 29. Januar 2025

Christian Döme, Geschäftsführer

Wenzel Böckenhoff, Geschäftsführer

Leonhard Zirkler, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 69.823,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 205.848,84
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 250.052,00 131.311,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 8.448.723,00 10.560.905,00
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 8.698.775,00 57.630,00 11.025.517,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.717,00 87.566,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 71.256,00 52.355,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.768,00 198.741,00 36.981,00 176.902,00
8.897.516,00 11.202.419,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.610,00 8.322,00
2. Waren 16.250.244,82 9.054.777,84
3. Geleistete Anzahlungen 121.853,72 16.374.708,54 256.442,16 9.319.542,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 405.421,97 375.938,74
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.023.016,66 1.428.438,63 310.541,10 686.479,84
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 13.050,32 (EUR 13.050,32) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 931.566,77 3.622.328,45
18.734.713,94 13.628.350,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.912,28 16.610,25
27.645.142,22 24.847.380,38

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 19.228.000,01 19.228.000,01
III. Verlustvortrag -16.683.102,45 -16.350.282,69
IV. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 668.680,18 -332.819,76
3.238.577,74 2.569.897,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 783.421,07 340.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.453.971,53 1.124.869,61
2.237.392,60 1.465.369,61
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.005.415,44 11.831.734,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.261.802,46 (EUR 1.214.041,61) -
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 9.743.612,98 (EUR 10.617.693,02) -
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.316,51 82.218,97
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 26.316,51 (EUR 82.218,97) -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.346.682,67 1.179.750,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.346.682,67 (EUR 1.179.750,66) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.116.180,56 4.427.680,56
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.116.180,56 (EUR 4.427.680,56) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.674.576,70 3.290.728,39
- davon aus Steuern EUR 734.585,99 (EUR 501.886,96) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.503,53 (EUR 3.198,95) -
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 854.358,59 (EUR 667.269,68) -
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 2.855.138,11 (EUR 2.658.378,71) -
22.169.171,88 20.812.113,21
27.645.142,22 24.847.380,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.042.254,14 38.786.172,97
2. Sonstige betriebliche Erträge 683.764,06 801.063,87
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.247.671,75 19.200.486,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 247.611,95 23.495.283,70 275.268,71 19.475.755,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.998.676,44 2.555.333,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 575.756,88 3.574.433,32 537.327,42 3.092.660,79
- davon für Altersversorgung EUR 9.172,80 (i. Vj. EUR 7.205,40) -
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.452.757,38 2.196.772,62
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 205.849,84 (EUR 0,00) -
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 289.217,41 2.741.974,79 492.290,45
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.051.732,72 12.713.016,68
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 111.058,19 (EUR 456.494,26) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.475,73 5.162,77
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.317.040,84 1.549.053,56
- davon an verbundenen Unternehmen EUR 210.000 (i. Vj. EUR 280.000,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 885.595,38 416.542,02
10. Ergebnis nach Steuern 669.433,18 -343.691,51
11. Sonstige Steuern 753,00 -10.871,75
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 668.680,18 -332.819,76

ANHANG zum 31.12.2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: FUXTEC GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herrenberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 769744

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 HGB aufgestellt.

Die Bilanz wurde gem. § 266 HGB aufgestellt. Zum besseren Verständnis erfolgte teilweise eine Erweiterung der Gliederung. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbst erstelle Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Eine planmäßige Abschreibung erfolgte über die geschätzte Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Zum Bilanzstichtag wurde geprüft ob Anzeichen für eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Falls erforderlich wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zuordenbaren Aufwendungen, sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Die Abschreibungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 23 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe gewinnmindernd abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren wurden mit jedem Zugang gem. § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittspreis bewertet. Die Anschaffungsnebenkosten werden pauschal, auf Basis eines mit historischen Daten ermittelten Prozentsatzes, bei jedem Anschaffungsvorgang aktiviert. Alle wesentlichen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit, niedrigeren Wiederbeschaffungskosten und einer verlustfreien Bewertung ergeben, wurden berücksichtigt. Nach § 268 Abs. 5 Satz. 2 HGB werden Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Restzahlungen für 2023 sowie die Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern sich aus der Absicherung zukünftiger Zahlungen durch Devisentermingeschäfte nichts anderes ergibt.

Zur Abdeckung der Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte im Nominalvolumen von EUR 9,8 Mio. (EUR Vorjahr: EUR 8,9 Mio.) geschlossen. Zum 31. Dezember 2024 ist keine Rückstellung für drohende Verluste zu bilden gewesen. Die Absicherung erfolgte mit Laufzeiten bis zu einem Jahr.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagenpositionen (siehe Blatt 5).

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 10 Jahre festgelegt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben 13 TEUR (Vorjahr 13 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der Umsatzsteuerforderung für November und Dezember 2024.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (362 TEUR), für Gewährleistungen (358 TEUR), für Zinsen Verkäufer-Darlehen (212 TEUR), für Beratungskosten (210 TEUR), für Personalkosten (167 TEUR), Rückstellungen für Prozesskosten (25 TEUR) sowie für Abschluss und Prüfung (58 TEUR). Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 10.618 TEUR (Vorjahr 11.806 TEUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 5.187 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Währungsumrechnung

In der Erfolgsrechnung sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 312 (Vorjahr: TEUR 448) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 456) enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Summe 37 TEUR (Vorjahr 42 TEUR) periodenfremde Erträge enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Summe 41 TEUR (Vorjahr 52 TEUR) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Außerplanmäßige Abschreibungen auf in Entwicklung befindlicher selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 206 TEUR, Rechts- und Beratungskosten 308 TEUR.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Zuge des Unternehmenskaufs 2019 wurde der Gesellschaft von den Verkäufern ein Darlehen in Höhe von 2 Mio. EUR gewährt, welches vertragsgemäß mit 7,5 % p.a. verzinst wird. Inklusive Zinsen valutiert das Darlehen zum Berichtsstichtag in Höhe von 2,8 Mio. EUR. Bei den Darlehensgebern handelt es sich um mittelbare Gesellschafter der Gesellschaft.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 53 (Vorjahr: 49). Davon sind drei leitende Angestellte (Geschäftsführer) und 50 nicht-leitende Angestellte beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Auf die Nennung der Geschäftsführerbezüge derzeitiger und ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 285 Nr. 9 b HGB entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Christian Döme Chief Marketing Officer
Geschäftsführer: Wenzel Böckenhoff Chief Financial Officer
Geschäftsführer: Leonhard Zirkler Chief Executive Officer

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Stichtag sind nicht eingetreten.

 

Herrenberg, den 29.01.2025

Christian Döme

Wenzel Böckenhoff

Leonhard Zirkler

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 161.131,16 161.131,16
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 205.848,84
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.108,95 174.664,00 53.600,73
4. Geschäfts- oder Firmenwert 21.121.815,11
5. geleistete Anzahlungen 57.630,00 57.630,00-
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 21.828.534,06 117.034,00 214.731,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 107.581,36 22.129,85
2. technische Anlagen und Maschinen 76.890,65 26.649,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.062,18 19.641,69 14.696,11
Summe Sachanlagen 407.534,19 68.420,54 14.696,11
Summe Anlagevermögen 22.236.068,25 185.454,54 229.428,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 205.848,84
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403.172,22
4. Geschäfts- oder Firmenwert 21.121.815,11
5. geleistete Anzahlungen 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 21.730.836,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.711,21
2. technische Anlagen und Maschinen 103.539,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.007,76
Summe Sachanlagen 461.258,62
Summe Anlagevermögen 22.192.094,79
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 91.308,16 32.226,00 123.534,16 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 205.848,84 205.848,84
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.797,95 55.921,00 53.598,73 153.120,22
4. Geschäfts- oder Firmenwert 10.560.910,11 2.112.182,00 12.673.092,11
5. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.803.016,22 2.406.177,84 177.132,89 13.032.061,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.015,36 12.978,85 32.994,21
2. technische Anlagen und Maschinen 24.535,65 7.748,00 32.283,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.081,18 25.852,69 14.694,11 197.239,76
Summe Sachanlagen 230.632,19 46.579,54 14.694,11 262.517,62
Summe Anlagevermögen 11.033.648,41 2.452.757,38 191.827,00 13.294.578,79
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 69.823,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 205.848,84
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 250.052,00 131.311,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 8.448.723,00 10.560.905,00
5. geleistete Anzahlungen 0,00 57.630,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.698.775,00 11.025.517,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.717,00 87.566,00
2. technische Anlagen und Maschinen 71.256,00 52.355,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.768,00 36.981,00
Summe Sachanlagen 198.741,00 176.902,00
Summe Anlagevermögen 8.897.516,00 11.202.419,84

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FUXTEC GmbH, Herrenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FUXTEC GmbH, Herrenberg​, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FUXTEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024​ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB​​ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​​​ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung​​ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 29. Januar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Feller, Wirtschaftsprüfer

Renner, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der FUXTEC GmbH, Herrenberg, wurde am 30. Januar 2025 festgestellt.

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