Isolierungen Leipzig GmbH
Am Kellerberg 5, 04349 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Tanneberger seit 30.6.2025 | Prokura |
Sabrina Dönges seit 13.1.2025 | Prokura |
Matthias Lukowitz seit 13.1.2022 | Prokura |
Torsten Kahl seit 13.1.2022 | Prokura |
Georg Müller seit 3.12.2019 | Geschäftsführer |
Christoph Schönsiegel seit 26.1.2018 | Prokura |
Uwe Gert Gräfe seit 27.2.2015 | Geschäftsführer |
Elizabeth Schmidt seit 30.4.2010 | Prokura |
Thomas Harnisch seit 26.6.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Isolierungen Leipzig GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlage des Unternehmensa) Darstellung der Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Verkauf, die Vermittlung und die Ausführung von Montageleistungen aller Art auf den Gebieten des Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutzes sowie sonstige Dienstleistungen auf den Gebieten der Instandhaltung und des Umweltschutzes. Die Gesellschaft kann auch Erzeugnisse herstellen, kaufen, verkaufen oder vermitteln, die zur späteren Montage bestimmt sind und dabei verwendet werden. Die Gesellschaft ist überwiegend im Projekt- und Instandhaltungsgeschäft im Inland tätig. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen vorwiegend im Bereich der Wärme- und Kälteschutzisolierung. In geringerem Umfang ist die Gesellschaft auch in den Bereichen Schallschutz und passiver baulicher Brandschutz tätig. Die Gesellschaft agiert neben dem Hauptsitz in Leipzig von vier weiteren Niederlassungsstandorten (Dresden, Cottbus, Berlin und Halle (Saale)) und deren Montagebüros. Eine bedeutende Komponente für den wirtschaftlichen Erfolg ist die Beschäftigung von eigenen Ingenieuren, gewerblichen Mitarbeitern mit mindestens Facharbeiterausbildung und hochqualifizierten Bauleitern. Des Weiteren unterhält die Gesellschaft eine eigene zentrale Fertigungswerkstatt mit hochmoderner Maschinenausstattung, sodass im Bereich der Fertigung von Blechformteilen auch komplexe Kundenanforderungen kompetent und termingerecht umgesetzt werden. Die Gesellschaft konnte auch im Geschäftsjahr 2021 von der nach wie vor anhaltend guten Konjunktur in der Bauwirtschaft und Industrie profitieren. Die Beschäftigungslage war trotz pandemischer Einschränkungen im Jahresverlauf insgesamt gut. Wie bereits in der Vergangenheit verfolgt die Gesellschaft nach wie vor konsequent den Managementgrundsatz "Ertrag vor Volumen" und verzichtet bewusst auf die Hereinnahme von Aufträgen mit ruinösem Preisniveau. b) Beschaffung Die Aktivitäten in der Materialwirtschaft orientieren sich an den Festlegungen des Globalen Paktes der Vereinten Nationen und der VINCI Ethik Charta. Die Festlegungen der Einkaufsrichtlinie und des NU-Managements werden durch einheitliche Einkaufsbedingungen und standardisierte Werkverträge unterstützt. Ziel ist es die Eigenverantwortung der Business Units zu stärken und gleichzeitig die Einkaufsmacht eines großen Unternehmens zu nutzen. Durch das NU-Management ist derzeit eine ausreichende Versorgung der Niederlassungen mit leistungsfähigen Nachunternehmern sichergestellt. Die Einhaltung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards des Unternehmens aber auch der rechtlichen Gegebenheiten innerhalb der EU ist oberstes Ziel des Nachunternehmermanagements. Ein weiterer Schwerpunkt des NU-Managements liegt auf der regelmäßigen Information und Schulung der Mitarbeiter zur Arbeitnehmerüberlassung im Baugewerbe. Die wichtigsten Beschaffungsbereiche für die Gesellschaft Isolierungen Leipzig GmbH sind
Lieferanten sind bis auf wenige Ausnahmen deutsche Hersteller bzw. Handelsunternehmen mit Sitz in Deutschland. Mit den umsatzstärksten Lieferanten und Nachunternehmern sind Rahmenverträge vereinbart. Die Preisbindung beträgt jeweils ein Kalenderjahr, bei Verträgen im Bereich der Dünnbleche ist die Preisbindung kürzer als ein Jahr. Das Preisniveau für verzinkte Stahl- und Aluminiumzinkbleche hat sich im Jahresverlauf etwa verdoppelt. Für das Geschäftsjahr 2022 gehen wir von einer Stabilisierung des Preisniveaus aus. Die Preise für Aluminiumblech hat sich im Jahresverlauf gleichermaßen verdoppelt. Für 2022 erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Preise für Edelstahlbleche sind im Jahresverlauf, abhängig von der Blechgüte, um 60% bis 80% gestiegen. Für 2022 erwarten wir einen weiteren Anstieg um bis zu 20%. Im Nachunternehmerbereich geht die Gesellschaft, auch bedingt durch die Erhöhung des Mindestlohns von Preisanstiegen zwischen 3% bis 6% aus. Weitere beschaffungsseitige Auswirkungen aufgrund der sich derzeit fortsetzenden Corona Pandemie können derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Die aktuelle Auseinandersetzung in der Ukraine könnte zu einer weiteren Rohstoffverknappung und damit zu weiteren, erheblichen Preissteigerungen und Lieferengpässen führen. Dies ist in unserer Prognose derzeit nicht berücksichtigt. c) Mitarbeiter Der Belegschaftsstand hat sich von 265 auf 252 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) überwiegend getrieben durch den demographischen Wandel zum jeweiligen Bilanzstichtag reduziert. Unser Ziel weitere Mitarbeiter zu rekrutieren konnte aufgrund der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, die sich auch in einem erheblichen Fachkräftemangel niederschlägt, nicht umgesetzt werden. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und unserer Nachunternehmer hat einen sehr hohen Stellenwert im Unternehmen. "Null Unfälle" ist das erklärte Ziel der Gesellschaft. Dieses Ziel konnte die Gesellschaft in der Kategorisierung Ausfälle > 1 Tag in 2021 erfüllen. d) Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 wurden von der Gesellschaft TEUR 213 (Vj. TEUR 129) investiert. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Ersatzbeschaffungen im Bereich Fuhr- und Maschinenpark. e) Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2021 Der Geschäftsverlauf war insgesamt zufriedenstellend. Trotz andauernder Einschränkungen durch die Pandemie und damit verbunden eine geringere kundenseitige Investitionsbereitschaft in einigen Bereichen konnte die Gesellschaft die Betriebsleistung auf Vorjahresniveau halten. Die Auftragseingänge lagen mit EUR 32 Mio. deutlich über der Prognose für das Geschäftsjahr (EUR 28 Mio. bis EUR 30 Mio.). Das Betriebsergebnis (Jahresergebnis vor Zinsen) beläuft sich auf EUR 1,4 Mio. und liegt damit unterhalb der Prognose der Geschäftsleitung von EUR 1,6 Mio. bis EUR 1,9 Mio. Die Wettbewerbssituation ist vor allem im Bereich Hochbauisolierung nach wie vor stark. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden. Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften durch den teilweisen Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen. Der Sachverständigenrat prognostiziert im Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,9 %. Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2022 um 1,8 % und im Jahr 2023 um 3,6 % zulegen. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von 6,2 % und 2,9 % (HVPI) in den Jahren 2022 und 2023 und von 6,1 % und 3,4 % (VPI) für Deutschland. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten. (Quellen: Eurostat, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen © Sachverständigenrat | 22-107-01-2 b) Ertragslage
Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.328. Das vergleichbare Vorjahresergebnis lag bei TEUR 1.911. Auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ist das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.328 an die Muttergesellschaft VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main, abzuführen. Die Umsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.498 auf TEUR 27.756 reduziert, durch einen gegenläufigen Effekt bei den Bestandsveränderungen (+ TEUR 2.450 gegenüber Vorjahr) liegt die Betriebsleistung mit TEUR 29.958 annähernd auf Vorjahresniveau (TEUR 30.006). Die Aufwendungen für Materialaufwendungen liegen im Verhältnis zur Betriebsleistung um 3,5 % über dem Vorjahreswert. Dies ist vor allem auf erhöhte Aufwendungen für Nachunternehmerleistungen (+ TEUR 2.956 gegenüber Vorjahr) und der überdurchschnittlichen Blechpreiserhöhungen zurückzuführen. Der Rückgang des Personalaufwands um T€ 181 auf TEUR 13.536 geht im Wesentlichen mit der Verringerung der Mitarbeiteranzahl einher. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 159 auf TEUR 4.292 reduziert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Rückstellungsauflösungen in Höhe von TEUR 642 (i. Vj. TEUR400) enthalten. c) Vermögens- und Kapitalstruktur
In der vorstehenden Vermögensübersicht werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, sofern Sie auf unfertige Leistungen entfallen, offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 895 auf TEUR 29.336 erhöht. Der Kassen- und Guthabenbestand bei Kreditinstituten hat sich um TEUR 3 gegenüber Vorjahr reduziert, gleichzeitig ist die Forderung aus dem Cashpool gegen die G+H Isolierung GmbH um TEUR 543 auf nunmehr TEUR 24.705 angestiegen. Die Vorräte (Brutto) sind um TEUR 2.692 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 6.873 angestiegen und sind durch die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen zu 89,9 % (i. Vj. 89,1 %) vorfinanziert. Die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen haben sich um TEUR 2.454 auf TEUR 6.178 erhöht. Auf der Passivseite werden erhaltene Anzahlungen, die über den Bestand der unfertigen Leistungen hinausgehen, in Höhe von TEUR 1.446 gezeigt. Diese Position ist im Wesentlichen für den Anstieg des Fremdkapitals verantwortlich. Die Isolierungen Leipzig GmbH ist über die G+H Isolierung GmbH, die VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH und die VINCI Deutschland GmbH an dem Cash Pool der VINCI S.A., 1973, boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, angeschlossen. Überschüssige Liquidität wird an diese abgeführt und benötigte Mittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen jederzeit bereitgestellt. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung des Unternehmens werden der Auftragseingang und das Betriebsergebnis als maßgebliche Kenngrößen angesehen. Beide Leistungsindikatoren sind für den finanziellen Erfolg der Gesellschaft geeignete Kenngrößen, die insbesondere die Langfristigkeit des Projektgeschäfts und die Qualität der Projektsteuerung abbilden. Hierbei verfolgt die Gesellschaft nach wie vor konsequent den Managementgrundsatz "Ertrag vor Volumen" und verzichtet bewusst auf die Hereinnahme von Aufträgen mit ruinösem Preisniveau. Für die Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter, auf die sich die Betriebsleistung stützt, ein hohes Gut. In der VINCI-Gruppe ist die UH1 Kennzahl (Anzahl der Ausfallstunden durch Arbeitsunfall > 1 Tag die wichtigste Kennzahl zum Thema Arbeitssicherheit. Ziel der Gesellschaft ist ein nachhaltiger Bestand des in 2021 erreichten Faktors 0,0 auch in den kommenden Jahren. 3. Prognose, Chancen und Risikena) Prognosebericht Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf der derzeitigen aktuellen Einschätzung der Geschäftsführung und sind durch die schnelle sich verändernde Marktsituation mit Unsicherheiten behaftet. Marktveränderungen müssen beobachtet werden und führen unter Umständen zu kurzfristigem Handlungsbedarf der Gesellschaft. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können daher im Jahresverlauf von den hier formulierten Aussagen abweichen. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die Gesellschaft aufgrund der allgemeinen Konjunkturerwartungen weiterhin einen stabilen und positiven operativen Geschäftsverlauf. Im Stammkundengeschäft für kleinere und mittlere Aufträge und bei den Dauerbaustellen erwartet die Gesellschaft Auftragseingänge auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2021 und im Segment Hochbau leicht ansteigende Auftragseingänge. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 einen Auftragseingang zwischen EUR 27 Mio. und EUR 30 Mio. Das Projektgeschäft mit unseren Kunden kann allerdings starken Schwankungen unterliegen. Das erwartete Betriebsergebnis vor Gewinnabführung für 2022 dürfte sich in einer Bandbreite von EUR 1,5 Mio. bis EUR 1,9 Mio. bewegen. Mögliche wirtschaftliche Auswirkungen aufgrund der nach wie vor andauernden Corona-Pandemie und insbesondere des Kriegsgeschehens in der Ukraine können derzeit noch nicht eingeschätzt werden und sind nicht in unserer Prognose berücksichtigt. Generell sind auch die globalen wirtschaftlichen Risiken aufgrund der vorherigen Aussagen nur sehr schwer einzuschätzen und erschweren eine Aussage zur allgemeinen Konjunkturentwicklung in Deutschland. b) Risiken strategisch Die Risiken aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Marktumfeld sind nachhaltig und hinreichend erkannt. Trotz der auch in 2021 weiterhin guten Ertragslage und vor dem Hintergrund einer stabilen Vermögens- und Finanzlage werden die Markteinschränkungen im Zuge der Energiewende weiter ansteigen, so dass die bereits begonnenen Innovationsaktivitäten vertieft und nutzbar für die gezielte Marktbearbeitung umgesetzt werden müssen. Das Segment Energie wird unter den Rahmenbedingungen der Bundesregierung, die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen in Betrieb befindlicher Anlagen schrittweise durch erneuerbare Energien zu ersetzen, weiter schrumpfen bzw. vom Großkraftwerk zur dezentralen Energieversorgung umstrukturiert werden, um die Versorgungssicherheit insgesamt nicht zu gefährden. Auch der mittelfristige Ausstieg aus dem Betrieb der konventionellen Kohlekraftwerke sukzessive bis 2038 ist politisch entschieden. Dies wird mittelfristig Auswirkungen auf die Betreiber und damit auch auf das Rahmenvertragsgeschäft der Gesellschaft in diesem Bereich mit den Betreibern haben. Einzig die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in den kommenden Jahren garantiert die Einbindung der Gesellschaft über die noch verbleibende Laufzeit der Kraftwerke im Rahmen von Revisions- und Instandhaltungsarbeiten. Obwohl die Gesellschaft schwerpunktmäßig in Deutschland tätig ist, können selbstverständlich auch globale Risiken (aktuell insbesondere der Krieg in der Ukraine und die nach wie vor andauernde Pandemie) die allgemeine Konjunkturentwicklung in Deutschland negativ beeinflussen und sich damit auf das Geschäftsfeld der Gesellschaft auswirken. c) Risiken operativ Nach eigenen Analysen und Auswertungen basiert das Geschäft auch 2021 zu zwei Dritteln auf langjährigen Beziehungen zu Stammkunden. Im Wettbewerb muss sich die Gesellschaft mit einem Vergleichsweise hohen Anteil eigener, tarifgebundener Monteure unverändert mit Firmen messen, die sowohl aus ihren Strukturen heraus als auch aus dem Entlohnungssystem auf Mindestlohnniveau vielfach preisgünstiger anbieten können. Der Zukauf von Montageleistungen auch auf Grund des Fachkräftemangels in Deutschland, hier vor allem von qualifizierten Nachunternehmern die unserem Qualitätsstandard Rechnung tragen, wird uns auch in den nächsten Jahren in Kapazität und Vergütung vor Herausforderungen stellen. Der Ukrainekrieg könnte indirekte Auswirkungen auf unsere Geschäftsverbindungen zu den in Ostdeutschland angesiedelten Raffinerien haben. Die durch die Corona Pandemie und den Krieg in der Ukrainegestörten globalen Lieferketten werden temporär zu Engpässen bei der Materialbeschaffung und damit zu unvorhersehbaren Preissteigerungen führen. Um die Risken gering zu halten wird die Gesellschaft rein vorsorglich bei der Angebotsunterbreitung / Vertragsgestaltung mit unseren Kunden entsprechende Preis- und Liefervorbehalte benennen müssen. Das Thema Insolvenzen und/ oder Liquiditätsprobleme bei unseren Kunden gehört zum Thema der großen Risiken und wird auch unter den Einflüssen von Corona und der Ukraine Krise nochmals deutlicher in den Vordergrund treten, sodass Cash Management eine noch gewichtigere Aufgabe für die Gesellschaft sein wird. Unsere Instrumentarien der Bonitätsprüfung vor Angebotsabgabe einhergehend mit entsprechend angepassten Zahlungsbedingungen und geeigneten Sicherungsmaßnahmen sowie der zeitnahen Fakturierung der Forderungen, stehen nach wie vor an erster Stelle, um Ausfallrisiken gering zu halten. Die Risiken haben sich, im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere aufgrund der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine erhöht, die globale Auswirkungen sind derzeit noch nicht absehbar. Es erfolgt eine laufende Überwachung und Beurteilung der sich hieraus eventuell ergebenden Risiken auf Konzern-, Geschäftsfeld- und Gesellschaftsebene, um zeitnah notwendige Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. d) Chancen strategisch und operativ Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat seine Einschätzung von Anfang des Jahres 2022 für die Geschäftsaussichten des Gesamtjahres zurückgezogen und bezeichnet derzeit jegliche Prognose im hohen Maß spekulativ. (Quelle: Presseinformation VCI v. 17.03.2022) Da wir in der Chemieindustrie einen Schwerpunkt unserer Geschäftsaktivitäten haben, erwarten wir daher für 2022 im Rahmenvertragsgeschäft eine wohlmögliche Stagnation, jedoch gehen wir davon aus, dass die laufenden Investitionen bei aktiven Neubauprojekten einhergehend mit den dazu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen und die damit verbundenen unterschiedlichsten Industrieansiedelungen, die erhebliches Potential für die nächsten Geschäftsjahre für unsere Gesellschaft bieten, nicht gestoppt werden. Diese Branche wird uns dennoch als stabiler Partner, auch nach der derzeitigen Krise erhalten bleiben. Unabhängig davon, erwarten wir positive Impulse für unsere Geschäftsentwicklung durch den geplanten Bau von Wasserstoff - und LNG-Anlagen. An dem Ziel, in den kleineren Geschäftsfeldern mit Potential, beispielsweise bei der Kältedämmung mit PU-Schaum, dem vorbeugende Brandschutz sowie dem Schallschutz, weiter zu wachsen, hält die Gesellschaft auch weiterhin fest. e) Risikomanagement Die Isolierungen Leipzig GmbH ist in das Risikomanagementsystem der VINCI S.A. eingebunden. Schwerpunkte bilden dabei der organisatorische Auf- und Ausbau von Steuerungs- und Kontrollinstrumenten zur angemessenen Beherrschung von Risiken. Die Gesellschaft ist den üblichen Branchen- und Projektrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken wird durch ein konsequentes Risikomanagement in Form eines funktionierenden Kalkulationswesens, eines Genehmigungsverfahrens und einer konsequenten Kostenkontrolle Rechnung getragen. Eine Vorabsegmentierung vor der Angebotserstellung über Erfolgschancen und Risiken verhindert unnötige Kosten. Zeitnahe Abrechnung und Außenstandüberwachung hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Wir weisen darauf hin, dass unser Montagegeschäft ständigen Schwankungen und Leistungseinflüssen unterliegt und damit die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Zur Absicherung der Tendenz wird deshalb pro Quartal ein Forecast über die zu erwartende Leistung und das zu erwartende Ergebnis durchgeführt.
Leipzig, den 20. Juni 2022 Uwe Gräfe Georg Müller Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs-, und BewertungsgrundsätzenAllgemeine Angaben Die Isolierungen Leipzig GmbH hat ihren Sitz in Leipzig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig (HRB 717). Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB und hat ihren Jahresabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchens (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in den aktuellen Fassungen aufgestellt. Zwischen der Gesellschaft und der VINCI Energies Deutschland Building Solutions GmbH, Frankfurt am Main, besteht mit Wirkung zum 20. Mai 2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei den Bewertungsgrundsätzen keine Änderungen. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei bis fünf Jahre linear pro rata temporis abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten die Fremdkosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen drei bis 13 Jahre zugrunde. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen auf das Anlagevermögen, soweit es der Fertigung dient, berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Fremdwährungsbewertung von Vermögensgegenständen erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, wobei bei Restlaufzeiten unter einem Jahr die Währungsgewinne und -verluste realisiert werden. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach den handelsrechtlichen Grundsätzen bewertet. Im Berichtsjahr wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,35 % (01.01.2021 1,61 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Zukünftige Gehaltssteigerungen werden mit 3,0 % p.a. analog dem Vorjahr berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterungen zur BilanzEntwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mitzugehörig zu folgenden Posten:
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus "Cash Pool"-Forderungen gegen die G+H Isolierung GmbH TEUR 24.470 (i. Vj. TEUR 23.925). Es bestehen keine Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Ein großer Teil der sonstigen Rückstellungen steht im Zusammenhang mit der Abwicklung von Baustellen. Die Rückstellungen für Aufträge betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende fremde und eigene Leistungen im Rahmen von Rest- und Gewährleistungsarbeiten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Es bestanden, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mitzugehörig zu folgenden Posten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten den abzuführenden Gewinn auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 1.328 (i. Vj. TEUR 1.911) gegenüber dem Gesellschafter, sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der VINCI Deutschland GmbH auf Grund von Umsatzsteuerbelastungen TEUR 362 (i. Vj. TEUR 241) in Zusammenhang mit dem bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis. Haftungsverhältnisse Als Beteiligte an der Arbeitsgemeinschaft Zellstoffwerk Stendal in der Rechtsform der BGB-Gesellschaft (§§ 705 ff. BGB) haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Eine Inanspruchnahme der Gesellschaft kommt allenfalls im Wege einer Haftungsinanspruchnahme in Frage. Bisher sind solche Haftungsfälle nicht eingetreten. Das Risiko aus diesem Haftungsverhältnis wird als gering eingeschätzt, da die Inanspruchnahme nicht droht und unwahrscheinlich ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und aus Mietverpflichtungen belaufen sich auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse betreffen Montageleistungen im Isolierungsbereich (Wärme-, Kälte- und Brandschutz). Sonstige betriebliche Erträge
Die Kursgewinne betrugen EUR 1 (im Vorjahr EUR 70). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Kursverluste betrugen EUR 41 (im Vorjahr EUR 190). Zinsen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 36 (i. Vj. TEUR 37) sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i. H. v. TEUR 11 (i. Vj. TEUR 13) enthalten. Sonstige AngabenAbschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe in einem die Gesellschaft einbeziehenden in deutscher Sprache in Deutschland veröffentlichten Konzernabschluss enthalten sein wird. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Ergebnisverwendung Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag wird das Ergebnis in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Die geopolitischen Ereignisse im Zusammenhang mit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine können einen direkten oder indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 haben. In welcher Art und Weise sich die zu erwartenden Einflüsse auf die Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 auswirken, wird aktuell noch untersucht. Die zu erwartende Lieferengpässe und damit verbundene Kostensteigerungen beim Material und der Energie, dürften zu einer allgemeinen Kostensteigerung im Materialbereich führen, inwieweit diese Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden können, kann aktuell nicht abschließend beantwortet werden. Wir rechnen jedoch mit einer teilweisen Kompensation. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Die Geschäftsführervergütung wird nur für ein Mitglied der Geschäftsführung von der Gesellschaft getragen. Aus diesem Grund macht die Gesellschaft von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Konzernabschluss Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1973, boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Aus diesem Grunde ist die Isolierungen Leipzig GmbH gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Ort der Offenlegung ist:
Leipzig, den 20. Juni 2022 Die Geschäftsführung Georg Müller Uwe Gräfe Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Isolierungen Leipzig GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Isolierungen Leipzig GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Isolierungen Leipzig GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 24. Juni 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 18. Juli 2022 festgestellt. |
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