Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 224067
Eingetragen
25.2.2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Unternehmensberatung, Geschäftsentwicklung und Repräsentationsdienstleistungen, insbesondere im Bereich der Softwareindustrie, Dienstleistungen für Informationstechnologien sowie Handel mit Waren in diesem Gebiet. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Konstantin Kazin
seit 25.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DataArt Enterprises Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DataArt Enterprises Inc.
United States
12.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DataArt GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Unternehmensgründungen

a. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die DataArt GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von DataArt Enterprises, Inc. (Hauptsitz der DataArt Group in New York City, mit Niederlassungen in Großbritannien, Bulgarien, Serbien, der Schweiz, Deutschland, der Ukraine, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Armenien, Zypern, Rumänien, Indien, Kasachstan, Polen, Georgien und Mexiko). Die DataArt Group ist ein Technologieberatungsunternehmen, das End-to-End-Lösungen von der Konzeption und Strategie bis hin zu Design, Implementierung und Support bietet. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um innovative Lösungen zu entwickeln und zu unterstützen, die ihnen zu einem dauerhaften Erfolg auf dem Markt verhelfen. Das Unternehmen verfügt über umfangreiches Fachwissen und technologisches Know-how und bietet die Entwicklung neuer Produkte, die Modernisierung von Unternehmenssystemen und Managed Services an. Im Laufe der Jahre hat DataArt ein skalierbares und stabiles Unternehmen in den Vereinigten Staaten ("USA"), Großbritannien ("UK"), Mittel- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Asien aufgebaut. Als führender Anbieter von kundenspezifischer Softwareentwicklung bietet DataArt Dienstleistungen und Fachwissen für die Entwicklung von wegweisenden Unternehmens- und mobilen Anwendungen für führende Unternehmen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Reisen und Gastgewerbe, Medien und anderen Branchen.

DataArt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden dabei zu helfen, die folgenden Geschäftsergebnisse zu erzielen:

• Neue Softwareprodukte und -dienste entwickeln;

• Architektur und Verbesserung von Unternehmenssystemen, Softwareprodukten und Lösungen neugestalten;

• Neue Arbeitsweisen auf Prozess- und Anwendungsebene einführen;

• Expertenmeinungen und Ressourcen auf einer just-in-time Basis bereitstellen; helfen, die Kosten und den Aufwand für die Verwaltung bestehender IT-Systeme zu kontrollieren

• Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich Datenmanagement

Über die Softwareentwicklung, das Testen und die Bereitstellung hinaus bietet DataArt die folgenden Schlüsseldienstleistungen:

SOLUTION DESIGN, einschließlich:

• Produktdesign. Erstellung neuer Produkte, die nicht nur technisch funktionieren, sondern auch ihren Zweck erfüllen;

• Digitale Transformation. Wir unterstützen Kunden dabei, ihre Kundenbetreuung durch digitale Werkzeuge neu zu gestalten;

• Systemmodernisierung. Umwandlung veralteter Technologie zur Unterstützung der Geschäftsagilität, damit unsere Kunden schnell auf Marktvertänderungen und die sich ihnen bietenden Chancen reagieren können.

CYBERSICHERHEITSVERSPRECHEN

Kunden helfen, Unsicherheiten bezüglich der Sicherheit zu beseitigen und sicherzustellen, dass sie bei der Gestaltung und Implementierung einer sicheren Lösung den Weg der Best Practices befolgen.

MODERNISIERUNG VON LEGACY-SYSTEMEN

• Unterstützung bei der Definition und Durchführung einer Agenda für die Systemmodernisierung durch aktive Beteiligung der Geschäfts-Stakeholder und Zusammenarbeit zwischen Geschäft und IT;

• Kunden dabei helfen, lebenswichtige Geschäftsfunktionen zukunftssicher zu machen;

• Daten- und Analysemöglichkeiten erschließen.

BILDUNGSTECHNOLOGIE

• Kunden mit maßgeschneiderten Softwarelösungen ausstatten, die ein angenehmes und effektives Online-Unterrichten und E-Learning ermöglicht;

• Digitale Bildungsplattformen durch Ausstattung mit modernen Funktionen und Funktionalitäten, wie sichere Zahlungen, Datenmanagement und -analyse, KI/ML und Blockchain, aufwerten und skalieren.

DIENSTLEISTUNGEN MIT KÜNSTLICHER INTELLIGENZ UND MASCHINELLEM LERNEN

• Kunden dabei unterstützen, intelligente Arbeitsabläufe zu erstellen;

• Ihre Produktivität erheblich steigern und ihre Kostenstruktur erleichtern;

• Intelligente Dokumentenverarbeitungsdienste.

b. Forschung und Entwicklung

DataArt GmbH legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen und Technologien zu schaffen, die ihren Kunden einen Wettbewerbsvorteil bieten. Das Unternehmen investiert in die Weiterentwicklung seiner Produkte und Dienstleistungen sowie in die Erforschung neuer Technologien und Trends, um an der Spitze der Branche zu bleiben.

Fachleute der Branche können experimentieren und neue Erfahrungen sowie Kenntnisse sammeln, während sie bereit für Veränderungen sind. - Das Unternehmen trägt stetig zur Bildung und Aktivierung der Gemeinschaften bei, in denen es tätig ist.

DataArt managt Beziehungen zu internen und externen Gemeinschaften aktiv, erweitert Kapazitäten und schafft neue Möglichkeiten. Das Unternehmen entwickelt und implementiert Bildungsinitiativen und Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlergehens der Gemeinschaften und der Gesellschaft.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Als globales Technologieberatungsunternehmen verfügt DataArt über fundierte Branchenkenntnisse in verschiedenen Sektoren wie Finanzen, Medien, Gesundheitswesen, Reisen und Gastgewerbe, Einzelhandel und digitale Transformation.

Die Experten des Unternehmens engagieren sich in der Entwicklung von maßgeschneiderten Softwareanwendungen, um den einzigartigen Anforderungen jedes Sektors gerecht zu werden. Ihr tiefes Verständnis dieser Industrien ermöglicht es der Firma, maßgeschneiderte Softwarelösungen zu liefern, die den spezifischen Herausforderungen und Chancen jedes Kunden gerecht werden. Die Geschäftsführung glaubt, dass diese firmeneigene Branchenexpertise ein Schlüsselfaktor dafür ist, hochwertige Softwarelösungen zu liefern und Innovation in den Geschäften der Kunden voranzutreiben.

Die geographische Verteilung der Kunden der DataArt GmbH außerhalb Deutschlands umfasst die meisten europäischen Länder und die USA.

Die DataArt-Gruppe spürt immer noch einige Auswirkungen des andauernden Krieges zwischen Russland und der Ukraine, die jedoch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit des Geschäfts unwesentlich sind. DataArt hat einen Geschäftsfortführungsplan für den Fall, dass sich die Risiken materialisieren.

DataArt hat keine Präsenz in Russland und arbeitet nicht mit sanktionierten Ländern zusammen.

Da sich die Weltwirtschaft verlangsamt, wird erwartet, dass die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen im Jahr 2025 stabil bleiben wird, mit einer leichten Erholung der Wachstumsrate im einstelligen Bereich, bzw. die Gruppe erwartet das gleiche bescheidene Wachstum. Der Krieg hat die Umwandlung der Gruppe in ein internationales Unternehmen erheblich beschleunigt und die globale Chance eröffnet, ein wirklich multikulturelles Unternehmen zu werden. Die langfristigen Aussichten für unser Geschäftsmodell sind gut, und wir sind in einer hervorragenden Position, um diese globale Chance zu nutzen. Die Strategie von DataArt für das Jahr 2025 besteht darin, sich auf Datenmanagement-Dienstleistungen zu konzentrieren, Unternehmenskunden zu akquirieren und mit Partnerschaften auf den Kundenmärkten zusammenzuarbeiten sowie sich in neuen Talentmärkten wie Indien und Lateinamerika zu entwickeln. Im Hinblick auf die finanziellen Ziele strebt DataArt eine weitere Verbesserung der Margen durch die Optimierung der aktuellen Prozesse und die Steigerung der Effizienz durch die aktive Integration von KI und ähnlichen Instrumenten in das Betriebsmodell an.

b. Geschäftsverlauf und Lage der DataArt GmbH

i. Betriebsergebnisse

Der Gewinn des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des allgemeinen Gegenwinds in der IT-Branche (leicht) gesunken. Im Jahr 2024 hatte DataArt 43 Kunden, was dem Niveau des Jahres 2023 entsprach und gewann Kunden in neuen geographischen Regionen wie Finnland, Rumänien und den USA sowie neue Kunden an bereits vertrauten europäischen Standorten wie Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Schweden.

Der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2024 belief sich auf 16.685 Tausend Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich 2024 auf 1.252 Tausend Euro oder 7,5 % des Umsatzes. Das sind 5 Prozentpunkte weniger als im Geschäftsjahr 2023 (12,5%). Der Rückgang der EBIT-Marge erklärt sich durch den Umsatzrückgang und den Anstieg der betrieblichen Aufwendungen.

Die Aufwendungen stiegen von 15.089 Tsd. Euro im Jahr 2023 auf 15.433 Tsd. Euro im Jahr 2024. Die Kosten für bezogene Leistungen machten den größten Teil der Ausgaben aus, blieben aber fast gleich und betrugen 12.085 Tausend Euro. Die Personalaufwendungen stiegen um 12 % von 2.252 Tausend Euro im Jahr 2023 auf 2.543 Tausend Euro im Jahr 2024, was auf die Erhöhung des Personalbestands zurückzuführen ist.

Es gab keine nennenswerten Investitionen in das Anlagevermögen und die Abschreibungen im Jahr 2024 stiegen nur um 1,5 Tausend Euro und beliefen sich auf 7,5 Tausend Euro.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im Jahr 2024 auf 891 Tausend Euro (2023: 1.487 Tausend Euro).

ii. Finanzlage

Die finanzielle Lage der DataArt GmbH ist stabil. DataArt GmbH finanzierte sich im Berichtsjahr aus eigenen Mitteln, die sie von ihren Kunden erhalten hat. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2024 auf 6.141 Tausend Euro. Im Jahr 2024 hält die Gesellschaft weiterhin freie liquide Mittel auf einem verzinslichen Konto mit einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 3%. Die Zinserträge für das Jahr beliefen sich auf 105 Tausend Euro.

iii. Vermögenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens ist gesund, gestützt durch ausreichende liquide Mittel und eine gut diversifizierte Vermögensstruktur.

Die Gesamtaktiva verringerte sich im Jahr 2024 um 180 Tausend Euro und belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 8.967 Tausend Euro, verglichen mit 9.147 Tausend Euro zum 31. Dezember 2023. Dies entspricht einer Veränderung von -2% auf Jahresbasis. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, aber auch die Zunahme der liquiden Mittel und die Zunahme der Position für vorausbezahlte Steuern.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 694 Tausend Euro auf 2.265 Tausend Euro.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um 51 Tausend Euro auf 249 Tausend Euro.

Die Verbindlichkeiten inklusive der Rückstellungen verringerten sich im Jahr 2024 deutlich um 1.070 Tausend Euro und beliefen sich zum 31. Dezember 2024 auf 1.517 Tausend Euro. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 523 Tausend Euro auf 120 Tausend Euro, die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 324 Tausend Euro auf 433 Tausend Euro und die Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen um 289 Tausend Euro zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen im Vergleich zu 2023 um 142 Tausend Euro und erreichten zum 31. Dezember 2023 586 Tausend Euro. Der Anstieg ist auf höhere ausstehende Eingangsrechnungen zurückzuführen, die sich aus den Veränderungen der Unternehmenstätigkeit ergeben.

Auf der Eigenkapitalseite erhöhte sich das Eigenkapital im Jahr 2024 um 891 Tausend Euro und belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 7.450 Tausend Euro. Der Hauptgrund für den Anstieg war das im Berichtsjahr erzielte Nettoergebnis.

c. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die DataArt GmbH verzeichnete im Berichtsjahr bescheidene Umsatzergebnisse, die die allgemeine Verlangsamung in der IT-Branche widerspiegelten. Einige der wichtigsten finanziellen Highlights im Jahr 2024 waren:

- Umsatzrückgang um 3% (2023: stieg um 5%)

- Die Bruttogewinnmarge sank um 3,5% (2023: stieg um 6%)

- Die Betriebsgewinnmarge sank um 5% (2023: stieg um 3%)

- Die Mitarbeiteranzahl am Ende des Jahres betrug 30 (2023: 26)

Die finanziellen Leistungsindikatoren stehen im Einklang mit den Ergebnissen der gesamten Gruppe und spiegeln die allgemeine Verlangsamung in der IT-Branche sowie die zunehmende Inflation auf der Kostenseite wider. Das Unternehmen investiert weiterhin in Personal, vor allem in der Vertriebsabteilung, und in neue Fachgebiete wie Datenmanagement und KI, was für die Erschließung neuer Möglichkeiten und die Entwicklung des Geschäfts mit potenziellen und bestehenden Kunden absolut notwendig ist. Gleichzeitig überarbeitet das Unternehmen seinen Budgetierungs- und Betriebsansatz, um durch die Optimierung von Prozessen mit KI und ähnlichen Instrumenten eine höhere Effizienz zu erreichen. Insgesamt sind die Rentabilität, die Liquidität und die Kapitalstruktur des Unternehmens angemessen und entsprechen den Branchenstandards.

d. Gesamtaussage

Zusammengefasst hat das Unternehmen aufgrund seiner stabilen finanziellen Lage, der positiven Gewinnentwicklung und der starken Vermögensbasis eine vielversprechende Zukunftsaussicht.

III. Prognosebericht

Trotz aller Herausforderungen, denen sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter ab 2022 stellen mussten wird DataArt weiterhin neue Kunden gewinnen und neue Märkte in Deutschland und weltweit erschließen. Im Jahr 2025 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von mindestens 8 % und plant, weiter an der Erhöhung der Marge zu arbeiten, die aktuelle Kostenstruktur zu überprüfen und in neuen HR-Märkten wie Indien und Lateinamerika zu expandieren, zusammen mit einer besseren Auslastung der Personalreserve und einem Fokus auf interne Akademien zur Förderung junger Talente.

Es gibt keine Pläne für eine wesentliche Änderung des Geschäftsmodells oder der täglichen Abläufe.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die auf Gruppenebene bei DataArt identifizierten Risiken sind nachfolgend detailliert aufgeführt. Diese mögen nicht spezifisch die DataArt GmbH als eigenständiges Unternehmen betreffen, aber die Fähigkeit, Dienstleistungen für ihre Kunden zu erbringen, unter Nutzung der globalen weltweit verteilten und lokalen Ressourcen, könnte erheblich beeinträchtigt werden, sollten die folgenden Risikofaktoren eintreten:

• Unsere Fähigkeit, das erwartete Wachstum zu erreichen, könnte beeinträchtigt werden, was zu einer erheblichen Belastung unseres Managements, unserer Systeme, Ressourcen und des gesamten Betriebs führen könnte. Zusätzlich erhöht das hohe Tempo unseres Wachstums die Nachfrage nach spezialisierten Fähigkeiten, was unsere ohnehin schon bedeutende Herausforderung hoher Fluktuationsraten zu einer noch größeren Sorge macht. Trotz dieser Herausforderungen bleiben wir unserem Engagement verpflichtet, innovative Lösungen zu finden, um den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern. Inflation auf den HR-Märkten und die Umsiedlung von Personal aufgrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine ist ein Risikofaktor für Margenverluste; das Unternehmen hat jedoch Pläne zur schrittweisen Entwicklung neuer Standorte mit wettbewerbsfähigen Arbeitskosten und einem Ausbildungsprogramm, das darauf abzielt, die Teams in Richtung eines niedrigeren Seniorität-Indexes auszubalancieren.

• Ausbrüche von Infektionskrankheiten, wie COVID-19 und die saisonale Grippe, können einen signifikanten Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeiten haben. Neben den potenziellen direkten Gesundheitsrisiken für unsere Mitarbeiter können diese Ausbrüche auch zu von der Regierung auferlegten Beschränkungen für Reisen und Kunden- oder Mitarbeitertreffen führen, die zu einer Verringerung der Geschäftsaktivitäten führen könnten. Obwohl wir diese Risiken ernst nehmen und Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter ergriffen haben, bleiben wir optimistisch und proaktiv in unserem Ansatz, diese Herausforderungen zu meistern. Unsere Teams sind vollständig dafür ausgestattet, um remote zu arbeiten und alle normalen Prozesse fortzusetzen.

• Unsere Rentabilität und Wachstumspläne könnten erheblich beeinträchtigt werden, wenn es uns nicht gelingt, erworbene Unternehmen effizient zu integrieren oder zu managen, oder wenn Akquisitionen nicht unseren Leistungserwartungen entsprechen sowie der Einfluss der anhaltenden Verlangsamung in der Industrie.

• Unsere Mitarbeiter arbeiten in einer herausfordernden Umgebung, in der bewaffnete Konflikte und Naturkatastrophen, wie z. B. Erdbeben, existieren. Wir ergreifen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um die Sicherheit unserer Teammitglieder zu gewährleisten, indem wir potenzielle Risiken genau überwachen und Maßnahmen ergreifen, um jeglichen Schaden zu verhindern. Unsere höchste Priorität ist, unser Personal gesund zu halten und zu schützen, und wir sind entschlossen, alles in unser Macht stehende zu tun, um jedes Risiko von Verletzungen oder Schäden durch militärische Gewalt oder Naturkatastrophen zu minimieren. Das Unternehmen verfügt über einen weltweiten Geschäftskontinuitätsplan und das verantwortliche Personal wird regelmäßig geschult.

• Um die Rentabilität zu erhalten, ist es wesentlich, dass wir Personal effektiv rekrutieren, einstellen, schulen und diese Mitarbeiter halten, die qualifiziert sind, die Projekte unserer Kunden zu managen und deren Zufriedenheit sicherzustellen. Zusätzlich ist es entscheidend, dass wir unseren Personalbestand optimal nutzen.

• Die Märkte, in denen wir Geschäfte tätigen, unsere Kunden und unsere Fähigkeit, Dienstleistungen zu erbringen, können alle durch Gewaltakte beeinträchtigt werden, wie Krieg, Terrorismus oder natürliche und vom Menschen verursachte Katastrophen.

Geschlechterungleichheitsrisiken werden bei DataArt überwacht, um folgende Praktiken zu verhindern: ungleiche Bezahlung, begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten, feindseliges Arbeitsumfeld und mangelnde Repräsentation.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, 04. April 2025

gez. Konstantin Kazin, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 20.507,02 20.037,10
I. Sachanlagen 20.507,02 20.037,10
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.507,02 20.037,10
B. Umlaufvermögen 8.942.203,87 9.126.940,21
I. Vorräte 0,00 4.807,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.800.844,54 3.583.104,72
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 248.932,76 299.582,07
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.551.911,78 3.283.522,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.141.359,33 5.539.027,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.725,46 0,00
Summe Aktiva 8.967.436,35 9.146.977,31

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 7.450.125,83 6.559.266,96
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.534.266,96 5.047.535,51
III. Jahresüberschuss 890.858,87 1.486.731,45
B. Rückstellungen 586.158,18 444.323,42
C. Verbindlichkeiten 931.152,34 2.143.386,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 432.513,49 756.132,88
2. sonstige Verbindlichkeiten 498.638,85 1.387.254,05
Summe Passiva 8.967.436,35 9.146.977,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 4.599.636,15 8.123.528,03
2. Personalaufwand 2.542.704,12 2.252.091,32
a) Löhne und Gehälter 2.174.942,23 1.903.033,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 367.761,89 349.057,92
3. Abschreibungen 7.464,97 5.825,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.464,97 5.825,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 797.634,38 3.706.257,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 105.016,12 59.761,73
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 465.989,93 732.384,25
7. Ergebnis nach Steuern 890.858,87 1.486.731,45
8. Jahresüberschuss 890.858,87 1.486.731,45

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DataArt GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 224067

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256 HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 278 HGB vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken an gesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden mit Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.806,92 7.934,89 0,00
Summe Sachanlagen 32.806,92 7.934,89 0,00
Summe Anlagevermögen 32.806,92 7.934,89 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 40.741,81
Summe Sachanlagen 0,00 40.741,81
Summe Anlagevermögen 0,00 40.741,81
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.769,82 7.464,97 0,00 0,00 20.234,79
Summe Sachanlagen 12.769,82 7.464,97 0,00 0,00 20.234,79
Summe Anlagevermögen 12.769,82 7.464,97 0,00 0,00 20.234,79
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 20.507,02 20.037,10
Summe Sachanlagen 0,00 20.507,02 20.037,10
Summe Anlagevermögen 0,00 20.507,02 20.037,10

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

• Rückstellungen für Personalkosten

• Rückstellungen für Provisionen / Bonus

• Rückstellungen für ausstehende Rechnungen

• Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Sämtliche Verbindlichkeiten (931,1 TEUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von 22.441,04 Euro in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Angabe zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da im Geschäftsjahr Fremdleistungskosten in den Materialaufwand (unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen) umgebucht wurden. Im Vorjahr waren diese Kosten noch innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gebucht.

Sonstige Angaben

Sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von 160.566,52 EUR (VJ: 237.540,65 EUR).

Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von 8.077,73 EUR (VJ: 7.830,64 EUR)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 148,7 ermittelt sich wie folgt:

Miet- und Pachtverträge (unbewegliche VG) T€ 148,7

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 26,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 26,50

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Konstantin Kazin Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Vergütung des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB der Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 890.858,89 Euro.

Auf neue Rechnung werden 890.858,87 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, 04. April 2025

gez. Konstantin Kazin

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DataArt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DataArt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DataArt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zu Sammelwerken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Meitingen, den 07. April 2025

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gez. Lechner Robert, Wirtschaftsprüfer

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