Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 9318
Eingetragen
6.12.2002
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Membranen und porösen Materialien für künstliche Nieren und andere medizinische und technische Anwendungen.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Beckord
seit 31.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Polypore Europe Services GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Polypore Acquisition GmbH
Germany
5.113.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Membrana GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht 01. Januar - 31. Dezember 2013

der Membrana GmbH, Wuppertal

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Allgemeines und Geschäftsmodell

Die Membrana GmbH, Wuppertal ("Membrana"), gehörte im Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 zur Polypore Unternehmensgruppe. Alle Anteile der Membrana werden seit dem 28.02.2002 von der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, gehalten. Zwischen der Membrana und der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie eine Steuerorganschaft.

Das Geschäft der Membrana umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Membranen für den medizinischen und industriellen Einsatz sowie von Additiv-Konzentraten für die Kunststoffindustrie.

Die Membrana operiert in einem High-Tech Markt und hält ihre Marktposition durch den Einsatz von flexiblen und modernen Prozessen, durch eine hohe Produktivität und das Einhalten eines hohen Qualitätsstandards. Membrana hat eine breite Produktpalette. Die strikte Einhaltung aller Umweltschutz- und Sicherheitsstandards ist Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung.

1.2 Forschung und Entwicklung

Im Berichtszeitraum 2013 hat die Membrana 3,7% des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aufgewendet.

Schwerpunkt der Forschung bildete die Entwicklung von industriellen Membranen und Modulen im Bereich der Wasser und Weinfiltration sowie weiterhin die Entwicklung und Optimierung verschiedener PUREMA® Dialysemembran Typen.

Wir sehen die Forschungs- und Entwicklungskosten als Investition in unsere Zukunft.

1.3 Qualitäts- und Umweltmanagement bei Membrana

Membrana verfügt seit 1994 über eine zertifiziertes Qualitätsmanagementssystem nach DIN EN ISO 9001, seit 1996 nach DIN EN 46001/13485 sowie über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 und ein zertifiziertes Arbeitsschutzmanagementsystem nach OHSAS 18001. Ein Energiemanagementsystem nach DIN EN 50001 befindet sich in der Einführung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld

Rohstoffpreise

Der Anteil der Rohstoffkosten inklusive Energien und Hilfsstoffe an den Membranpreisen liegt im Durchschnitt bei 25,5% (Vorjahr: 27,8%). Hier haben sich insbesondere unsere Anstrengungen zur Ausbeutesteigerung in der Produktion positiv bemerkbar gemacht.

Wegen der großen Bedeutung der Sicherstellung der Rohstoffversorgung bei höchster Qualität verfolgen wir, wenn möglich, eine "Second-Supplier-Strategie", um ohne Einschränkungen die erforderlichen Mengen bei günstigen Preisen realisieren zu können.

2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die nachstehende Übersicht zeigt wesentliche wirtschaftliche Daten des Geschäftsjahres 01.01.2013 bis 31.12.2013 im Vergleich zu den Vorjahren:

Werte in M€ 01.01.2013- 31.12.2013 01.01.2012- 31.12.2012 01.01.2011- 31.12.2011
Umsatz 115,3 110,3 106,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 28,6 24,1 22,4
Jahresüberschuss/-fehlbetrag *2 28,6 24,1 22,5
Cash flow *1 35,6 34,1 32,1
Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen 7,2 7,7 6,7
Investitionen für Anlagevermögen 7,5 6,0 15,6
Zahl der Mitarbeiter (Jahresende) 493 487 490

*1 Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Veränderungen der Pensionsrückstellungen +/- Veränderungen anderer langfristiger Rückstellungen +/- Veränderung der Sonderposten mit Rücklageanteil.

*2 Vor Ergebnisabführung an den Gesellschafter.

Der Umsatz, der unter anderem als wesentliche Kennzahl zur internen Steuerung verwendet wird, konnte im Jahr 2013 nochmals um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, lag jedoch unter unseren Erwartungen von 6,0%. Im Geschäftsjahr ergab sich eine deutliche Verzögerung beim Aufbau unserer medizinischen Modulproduktion, was vor allem durch ständige Verschiebungen der zugesagten Liefertermine eines Zulieferers verursacht wurde.

Erfreulicherweise konnte auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich gesteigert werden. Neben den gestiegenen Umsätzen machte sich hier insbesondere ein Einmaleffekt in Höhe von 3,8 M€ aus der Anpassung des vertraglichen Endalters sowie des Renteneintrittsalters bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen bemerkbar.

Die Bilanzsumme der Membrana hat sich im Geschäftsjahr 2013 nochmals leicht erhöht. Daraus resultierend hat sich die Eigenkapitalquote von 20,8% auf 19,8% reduziert. Die Investitionsausgaben betrugen im Geschäftsjahr 2013 rund 7,5 M€. In erster Linie handelte es sich hierbei um Investitionen in den Produktionsbereich. Die Investitionen lagen damit über den Abschreibungen von 7,2 M€. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 5,6 M€ auf 77,3 M€. Die Vorräte erhöhten sich um 1,1 M€ auf 24,4 M€; ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 21,0% (Vorjahr: 21,1%). Auch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 4,1 M€ auf 51,3 M€. Diese Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Cash-Pool Forderungen gegenüber der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal.

Das Eigenkapital blieb unverändert. Entsprechend des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages, wurde eine Verbindlichkeit gegenüber der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, in Höhe des Gewinns von 28,6 M€ (Vorjahr: 24,1 M€) ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind mit 55,1 M€ auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 55,3 M€). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 6,2 M€ auf 36,2 M€ insbesondere aufgrund der gestiegenen Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung.

Der Cash Flow liegt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Gesellschaft finanziert sich unverändert ausschließlich aus ihrem eigenen Geschäftsbetrieb. Zum 31. Dezember 2013 stehen den flüssigen Mitteln in Höhe von 1,6 M€ (Vorjahr: 1,3 M€) und Forderungen aus Finanzbeziehungen gegenüber der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, in Höhe von 29,9 M€ (Vorjahr: 23,0 M€) demzufolge keine Finanzverbindlichkeiten gegenüber.

2.2 Personal

Personalentwicklung der Membrana

31.12.2013 31.12.2012 31.12.2011
Produktionspersonal 213 210 217
Nicht-Produktionspersonal 216 213 214
Forschungspersonal 39 38 38
Auszubildende 20 21 21
Gesamtpersonal 488 482 490

Der durchschnittliche Krankenstand der Membrana betrug 2013 5,7% (2012 4,6%, 2011 3,9%, 2010 4,3%). Membrana liegt damit auf Industriedurchschnitt.

2.3 Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche

1.) Membranen für medizinische Anwendungen

Der Bereich der Membranen für medizinische Anwendungen trug im Jahr 2013 mit 72% (Vorjahr: 71%) zum Gesamtumsatz bei.

Im Geschäft mit den Dialyse-Kapillarmembranen für die Behandlung chronisch nierenkranker Patienten, konnten wir den Umsatz in 2013 nur leicht um 0,7% steigern. Mit unseren synthetischen Dialyse Membranen Diapes® und PUREMA® erwarten wir auch weiterhin Wachstum, allerdings macht sich hier ein zunehmender starker Preisdruck bemerkbar.

Im Geschäft mit Membranen für den Einsatz in künstlichen Lungen konnte der Umsatz in 2013 um 12,8% gesteigert werden. Die höheren Umsätze resultieren in erster Linie aus unseren OXYPHAN® und OXYPLUS® Membranen. Zu der erfreulichen Entwicklung in diesem Bereich hat auch der Ausbau unserer HEXPET® Produktionskapazitäten beigetragen.

Das Geschäft mit Membranen für die Plasmaseparation entwickelte sich ebenfalls sehr erfreulich. Hier konnte der Umsatz um 27,3% gesteigert werden.

Alle Membranen für medizinische Anwendungen werden am Standort Wuppertal produziert.

2.) Membranen und Module für technische Anwendungen

Dieser Bereich hatte in 2013 einen Anteil von 20% (Vorjahr: 20%) am Gesamtumsatz.

Im Bereich der Flachmembranen für den technischen Einsatz konnte, insbesondere durch unsere MicroPES® Membranen, eine Umsatzsteigerung gegenüber 2012 um 9,6% erreicht werden.

Im Bereich der Kapillarmembranen für industrielle Anwendungen ist der Umsatz gegenüber 2012 um 19,8% gesunken. Hier machte sich eine zu erwartende Normalisierung gegenüber dem Vorjahr bemerkbar.

In unserem Bereich Liqui-Flux®, wo wir Module für die Wein- und Wasserfiltration fertigen, konnten wir den Umsatz um 38,4% steigern, nachdem wir hier bereits im Vorjahr einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnen konnten. Insbesondere das Geschäft mit Modulen für die Wasserfiltration entwickelte sich sehr positiv.

Insgesamt konnten wir in 2013 im gesamten Bereich der Membranen und Module für technische Anwendungen von einer erfreulichen Entwicklung profitieren.

Alle Membranen und Module für technische Anwendungen werden am Standort Wuppertal produziert.

3.) Accurel Systems

8% (Vorjahr: 9%) des Umsatzes der Membrana entfallen auf die Geschäftseinheit Accurel Systems (Additiv Konzentrate für die Kunststoffindustrie und für die Prozessindustrie), die am Standort Obernburg produziert werden. Der Umsatz war in 2013 um 5% gesunken, nachdem im Vorjahr noch eine deutliche Steigerung erzielt werden konnte.

2.4 Gesamtbeurteilung

Die Geschäftsleitung beurteilt die Lage der Gesellschaft auch mittelfristig als gut.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor.

4. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht

Membrana ist nach wie vor weltweit der größte unabhängige Anbieter für synthetische Dialysemembranen. Sinkende Verkaufspreise und die Eigenherstellung von Membranen durch unsere Kunden stellen unser größtes Geschäftsrisiko dar.

Es ist unser Ziel, unsere Marktposition in den nächsten Jahren durch die Ausweitung des PUREMA®-Absatzes auszubauen. Wir streben weiterhin mit allen wichtigen Kunden langfristige Lieferverträge an. Im Bereich der synthetischen Dialysemembranen gehen wir davon aus, dass Absatz und Umsatz im Jahr 2014 leicht über den Werten des Jahres 2013 liegen werden. Den zunehmenden Preisdruck in diesem Bereich versuchen wir mit weiteren Effizienzmaßnahmen in der Produktion zumindest teilweise auszugleichen.

Bei den Microfiltrationsmembranen für den medizinischen Einsatz erwarten wir bei OXYPHAN® ebenfalls mindestens leicht steigende Umsätze. Die fortschreitende Verwendung von sog. "Drug Eluting Stents", die die Anzahl der Operationen am offenen Herzen rückläufig machte, wird sich unserer Ansicht nach aufgrund neuester medizinischer Erkenntnisse so nicht fortsetzen.

Bei den Membranen für die Plasmaseparation erwarten wir leicht rückläufige Umsätze, was jedoch durch die zu erwartenden Umsätze im Bereich der medizinischen Module deutlich überkompensiert werden sollte.

Wir gehen davon aus, dass der Umsatz im Bereich der technischen Filtrationsmembranen weiter steigen wird.

Für unseren Bereich Liqui-Flux® streben wir weitere Umsatzsteigerungen an. Wichtigste Maßnahme wird hier sein, die Marktdurchdringung unserer Produkte weiter zu verbessern. Für den Bereich der Wasserfiltration setzen wir zur Zeit vor allem auf die Märkte in Asien, wo wir das größte Wachstum erwarten.

Auch im Bereich der technischen Microfiltrationsmembranen, insbesondere unserer MicroPES® Flachmembranen, erwarten wir weitere Umsatzsteigerungen.

Für den Bereich Accurel Systems erwarten wir, dass der Umsatz in 2014 gegenüber 2013 wieder zulegen dürfte.

Insgesamt, gehen wir davon aus, dass die Umsatzerlöse in 2014 gegenüber 2013 rund 8% zunehmen werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sollte hiervon auch entsprechend profitieren.

Die teilweise Belastung des selbsthergestellten Stroms mit einer EEG Abgabe von 0,01 € je hergestellter kWh würde uns mit rund 350.000,- € jährlich belasten.

Die zukünftige Finanzierung ist unter anderem durch die Einbindung in das Cash-Pool-System der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, gesichert.

Risikomanagement

Wir managen unser Geschäft mit Hilfe eines in Jahren gewachsenen Systems von Rolling-Sales-Forecasts, Produktionsauswertungen und Controllinginstrumenten. In den wöchentlichen und monatlichen Berichten können Abweichungen gegenüber den Prognosen schnell erkannt werden und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das Management Team trifft sich in regelmäßigen Sitzungen, um den Geschäftsverlauf zu analysieren und die weitere Vorgehensweise zu entscheiden. Wir berichten monatlich detailliert Umsatz und Ergebnis, inklusive Abweichungsanalysen, an die Muttergesellschaft in den USA. Darüber hinaus geben wir eine detaillierte Vorausschau auf Quartals - und Jahresumsätze sowie Ergebnisse.

5. Dank an die Mitarbeiter

Auch 2013 haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch große Einsatzbereitschaft einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung von Membrana geleistet. Dafür möchten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich danken. Wir bauen auch für das vor uns liegende Geschäftsjahr auf das hohe Engagement und die gute und breit angelegte Qualifikation unserer Mitarbeiter, auf ihre Kreativität und auf ihre Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen und Veränderungsprozessen zu stellen. Damit sind wir für die Zukunft gerüstet.

 

Wuppertal, den 31. März 2014

Die Geschäftsführung

Dr. Josef Sauer

Mitch Pulwer

James Robert Whitsett

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

31.12.2012
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   107.267,00 62
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.013.827,01   8.993
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.203.218,00   23.225
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.665.060,00   1.495
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.428.084,54   4.594
    38.310.189,55 38.307
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen   28.331,25 28
    38.445.787,80 38.397
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.942.338,45   7.946
2. Unfertige Erzeugnisse 3.359.772,47   3.830
3. Fertige Erzeugnisse 12.055.430,82   11.459
    24.357.541,74 23.235
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.662.219,42   18.931
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.631.910,59   24.738
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.014.389,80   3.514
    51.308.519,81 47.183
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.629.947,26 1.272
    77.296.008,81 71.690
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.132,60 69
    115.888.929,21 110.156

PASSIVA

     
      31.12.2012
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   5.113.000,00 5.113
II. Kapitalrücklage   8.663.084,72 8.663
III. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen   9.136.746,14 9.137
    22.912.830,86 22.913
B. Sonderposten mit Rücklageanteil   1.685.293,94 1.927
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 47.410.641,00   47.542
2. Sonstige Rückstellungen 7.693.807,76   7.763
    55.104.448,76 55.305
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.897.309,95   3.020
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.649.373,33   26.075
3. Sonstige Verbindlichkeiten 639.672,37   916
davon aus Steuern: EUR 359.115,48 (Vj. TEUR 552)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.160,66 (Vj. TEUR 0)      
    36.186.355,65 30.011
    115.888.929,21 110.156

Gewinn- und Verlustrechnung für 2013

2012
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 115.339.709,32   110.327
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -72.726.587,13   -71.249
3. Bruttoergebnis vom Umsatz   42.613.122,19 39.078
4. Vertriebskosten   -4.896.905,79 -5.006
5. Forschungs- und Entwicklungskosten   -4.221.421,96 -4.919
6. Allgemeine Verwaltungskosten   -3.269.986,35 --2,530
7. Sonstige betriebliche Erträge   3.693.273,09 2.986
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 74.277,74 (Vj. TEUR 116)      
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.711.961,36 -3.108
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 140.544,58 (Vj. TEUR 195)      
    31.206.119,82 26.501
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.131,63   124
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 42.957,25 (Vj. TEUR 107)      
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.351.829,00   -2.269
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 2.351.829,00 (Vj. TEUR 2.269)      
    -2.306.697,37 -2.145
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   28.899.422,45 24.356
12. Sonstige Steuern   -304.422,45 -251
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -28.595.000,00 -24.105
14. Jahresüberschuss   0,00 0

Anhang für 2013

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig, entsprechend den voraussichtlichen Nutzungdauer, abgeschrieben.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Bei abnutzbaren Sachanlagen nehmen wir planmäßige Abschreibungen vor. Für die einzelnen Anlagengruppen gelten folgende Methoden:

Geschäfts-, Fabrik- und Wohngebäude werden linear abgeschrieben.

Beim übrigen Sachanlagevermögen, die bis zum Geschäftsjahr 2010 zugegangen sind, erfolgen die Abschreibungen degressiv mit Übergang auf die lineare Methode in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die weiteren Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Bei Zugängen beweglicher Wirtschaftsgüter erfolgt die Ermittlung der Abschreibung zeitanteilig nach der Pro-Rata-Temporis-Methode.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 bis EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die in der Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 angeschaffft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet. Der Sammelposten wird pauschalisierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Die sonstigen Ausleihungen werden zu Nennwerten, bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit sie zinslos erfolgten, werden sie den Laufzeiten entsprechend abgezinst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Einkaufspreisen oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag. Den Risiken aus langer Lagerdauer, Sachmängel und Schwund wird in angemessener Höhe Rechnung getragen.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Sofern die erzielbaren Erlöse unter den Herstellungskosten liegen, sind diese Erlöse maßgebend für die Bewertung. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigerer Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch abgemessene Abwertungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die zum Nennwert angesetzt werden, nehmen wir, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vor. Für den übrigen Teil besteht eine Pauschalwertberichtigung.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,89% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5% und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0% berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 2,0% (ab Alter 41 Jahre: 0,0%) einbezogen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (im Falle von Rückdeckungsverpflichtungen mit deren Aktivwert) bewertet und mit den Rückstellungen verrechnet.

Rückstellungen für tarifliche und außertarifliche Altersvorsorge werden als wertpapiergebundene, kongruent rückgedeckte Pensionszusagen nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit den beizulegenden Zeitwerten von Rückdeckungsversicherungsansprüchen bewertet. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind.

Die ausschließlich der Erfüllung der tariflichen und außertariflichen Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden in gleicher Höhe mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei den Rückstellungen für Personalanpassungen wurde von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und die Verpflichtung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Das Reklamationsrisiko wird grundsätzlich durch individuelle Rückstellungen abgedeckt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Berechnung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund von Verlustvorträgen findet auf Ebene des Organträgers, der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, statt. Die latenten Steuern werden bei dem Organträger ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist in einer gesonderten Übersicht (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich entsprechend ihren Restlaufzeiten wie folgt zusammen:

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.662 18.931
Davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.632 24.738
Davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.015 3.514
Davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
  51.309 47.183

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter, die Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, aus dem Cash-Pool (TEUR 31.171 im Vorjahr TEUR 23.947).

Sonstige Wertpapiere

Zur gesetzlichen Insolvenzsicherung der Altersteilzeitansprüche der Mitarbeiter hielt die Membrana GmbH, Wuppertal ("Membrana GmbH") bis Juni 2013 , wie auch in den Vorjahren, Fondsanteile (DWS Select-Rent). Diese waren an die Mitarbeiter verpfändet. Der Wert der Fondsanteile betrug im Vorjahr TEUR 16. Diese ausschließlich der Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden im Vorjahr mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entsprach den Anschaffungskosten.

Eigenkapital

Wir weisen darauf hin, dass der Gewinn des Geschäftsjahres 2012 auf Grundlage des am 29. August 2002 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages, von dem Alleingesellschafter, der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, übernommen wurde.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Unterschiedsbetrag zwischen steuerlich möglichen Sonderabschreibungen basierend auf den Rechtsgrundlagen des § 6b EStG und den nach handelsrechtlichen Vorschriften vorzunehmenden planmäßigen Abschreibungen wird als Sonderposten mit Rücklageanteil (TEUR 1.685, im Vorjahr TEUR 1.927), ausgewiesen. Das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde ausgeübt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Angaben zur Verrechnung der Pensionsrückstellungen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden (Barwert) 60.933
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 13.898
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 13.522
Verrechnete Aufwendungen (Finanzergebnis) 2.352
Verrechnete Erträge (Finanzergebnis) 0

Erträge (TEUR 1.536; Vorjahr: TEUR 1.435) und Aufwendungen (TEUR 226 ;Vorjahr: TEUR 343) aus der Veränderung des Deckungsvermögens im Geschäftsjahr 2013 wurden im operativen Ergebnis (Personalaufwand) verrechnet.

Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte eine Anpassung des der Berechnung der Pensionsrückstellung zugrunde gelegten Renteneintrittsalter auf die gesetzliche Regelaltersgrenze. Hieraus resultierte eine Verringerung der Pensionsrückstellungen um EUR 3.765.006.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen der Membrana GmbH in Höhe von TEUR 7.694 wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen, Umweltschutzmaßnahmen sowie für andere betriebstypische Risiken gebildet.

Durch die Ausübung des Beibehaltungswahlrechtes nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB besteht eine Überdeckung bei den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 11.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, in Höhe von TEUR 28.595 (im Vorjahr: TEUR 24.105), die aus der Ergebnisabführung resultiert.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2013 31.12.2012
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre bis 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.897 0 4.897 3.020 3.020
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.649 0 30.649 26.075 26.075
3. Sonstige Verbindlichkeiten 640 0 640 916 916
- davon aus Steuern 359 0 359 552 552
- davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit 3 0 3 0 0

Außerbilanzielle Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Investitionen in Höhe von 4.654 TEUR.

Es bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietzahlungen für unseren Standort in Obernburg in Höhe von insgesamt TEUR für den Zeitraum 2014 bis 2016, und Verpflichtungen aus Leasing für Büroequioent (TEUR 113 bis 2014) und Kraftfahrzeugleasing (TEUR 258 für den Zeitraum 2014 bis 2017).

Wesentliche außerbilanzielle Geschäfte liegen nicht vor.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die im Umsatzkostenverfahren aufgeführten vier Funktionsbereiche werden bei der Membrana GmbH wie folgt definiert:

Herstellungskosten

umfassen alle Aufwendungen innerhalb der Produktionsbetriebe.

Vertriebskosten

beinhalten die Kosten der Verkaufs- und Marketingbereiche der einzelnen Geschäftsbereiche sowie die Sondereinzelkosten des Vertriebs. Darüber hinaus sind hier die Kosten des Lager- und Versandbereiches erfasst.

Forschungs- und Entwicklungskosten

entstehen im Forschungsinstitut der Gesellschaft und den Entwicklungsabteilungen.

Allgemeine Verwaltungskosten

umfassen ausschließlich Kosten, die in den noch nicht anderweitig zugeordneten Bereichen entstehen.

Zur Verbesserung der Darstellung der wesentlichen Aufwendungen der Funktionsbereiche haben wir gemäß § 265 Abs. 5 HGB den Posten "Forschungs- und Entwicklungskosten" hinzugefügt.

Umsatzerlöse

01.01.2013- 31.12.2013 01.01.2012- 31.12.2012
TEUR % TEUR %
- Produktbereiche        
Membranen für med. Anwendungen 82.507 72 78.663 71
Technische Membranen und Module 23.944 20 22.279 20
Accurel Systems 8.889 8 9.385 9
  115.340 100 110.327 100
- Regionen        
Asien 36.698 32 36.662 33
Deutschland 29.370 25 25.378 23
Übrige EU 27.452 24 27.832 25
Nordamerika 13.957 12 12.089 11
Übriges Europa 4.617 4 3.671 3
Sonstige Länder 3.246 3 4.695 5
  115.340 100 110.327 100

Angaben gemäß § 285 Nr. 8 HGB

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres betrug:

01.01.2013 - 31.12.2013 01.01.2012- 31.12.2012
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 29.354 30.663

Der Personalaufwand des Geschäftsjahres betrug:

01.01.2013 - 31.12.2013 01.01.2012 - 31.12.2012
TEUR TEUR
a.) Löhne und Gehälter 28.926 27.533
b.) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.699 7.351
davon für Altersversorgung 919 2.592
  34.625 34.884

Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 3.693 (Vorjahr TEUR 2.986). Darin sind insbesondere Erlöse aus Nebengeschäften und Weiterberechnungen in Höhe von (TEUR 1.762; Vorjahr: 1.704) enthalten, denen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein entsprechender Aufwand gegenübersteht. Außerdem sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.350 (Vorjahr: TEUR 631) aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil (TEUR 242; Vorjahr: 141) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.712, Vorjahr: TEUR 3.108) umfassen im Wesentlichen, neben den bereits bei den sonstigen betrieblichen Erträgen erwähnten weiterberechneten Aufwendungen (TEUR 1.762; Vorjahr: TEUR 1.704), die Management Fees der US-Konzernmutter (TEUR 374; Vorjahr: 347) sowie periodenfremde Aufwendungen (TEUR 40; Vorjahr: TEUR 176).

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betreffen primär Grundsteuern und belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 250).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es besteht eine steuerliche Organschaft mit dem Gesellschafter, der Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Herr Dipl.-Chemiker Dr. Josef Sauer, Alzenau

 

- Geschäftsführer

 

Herr Dipl.-Chemiker Mitch Pulwer, Charlotte, North Carolina/USA

 

- General Manager

 

Herr CPA J. Robert Whitsett, Waxhaw, North Carolina/USA

 

- Chief Controller Polypore, Inc.

Bezüge der Geschäftsführung/ Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung

In Bezug auf die Angabepflicht der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur einer der Geschäftsführer Bezüge von der Membrana GmbH erhält.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Produktionspersonal 210
Nicht-Produktionspersonal 157
Verwaltungspersonal 39
Vertriebspersonal 19
Forschungspersonal 38
  463
Auszubildende 18
  481

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Membrana GmbH wird in den Konzernabschluss der Polypore International Inc., Charlotte, North Carolina/USA, einbezogen, der am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich ist.

Gewinnverwendung

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 wird auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter, die Polypore Acquisition GmbH, Wuppertal, abgeführt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die im Geschäftsjahr erfassten Honorare für den Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf betragen:

Honorar Abschlussprüfung 2013: TEUR 140.

 

Wuppertal, 31. März 2014

Die Geschäftsführung

Dr. Josef Sauer

Mitch Pulwer

James Robert Whitsett

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Membrana GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 15. Mai 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schlüter

Wirtschaftsprüfer

Müller

Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens in 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2013 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.172.180,75 56.554,63 25.762,65 37.003,81 3.239.976,54
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.246.783,15 520.207,67 762.881,73 231.269,86 44.235.378,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 151.640.935,39 4.057.117,99 1.028.700,54 1.750.693,78 156.420.046,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.048.168,07 440.247,20 634.774,28 549.261,57 11.402.902,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.593.858,80 2.413.791,97 11.337,21 -2.568.229,02 4.428.084,54
  211.529.745,41 7.431.364,83 2.437.693,76 -37.003,81 216.486.412,67
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 53.331,25 0,00 0,00 0,00 53.331,25
  214.755.257,41 7.487.919,46 2.463.456,41 0,00 219.779.720,46
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.110.569,75 47.902,44 25.762,65 3.132.709,54
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.253.498,14 597.959,53 629.905,73 35.221.551,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 128.416.023,39 5.775.725,77 974.920,54 133.216.828,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.553.100,07 818.285,77 633.543,28 9.737.842,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  173.222.621,60 7.191.971,07 2.238.369,55 178.176.223,12
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
  176.358.191,35 7.239.873,51 2.264.132,20 181.333.932,66
Buchwerte
31.12.2013 31.12.2012
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.267,00 62
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.013.827,01 8.993
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.203.218,00 23.225
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.665.060,00 1.495
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.428.084,54 4.594
  38.310.189,55 38.307
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 28.331,25 28
  38.445.787,80 38.397

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