Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 86631
Vorher
GAPLAST Gesellschaft für Kunststoffverarbeitung mbH
Eingetragen
8.2.1989
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von Kunststoffteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Kneer
seit 26.11.2014
Geschäftsführer
Leonie Kneer
seit 26.11.2014
Geschäftsführer
Roland Kneer
seit 7.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Leonie Kneer
Huglfing
50.00%
Stephan Kneer
Farchant
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GAPLAST GmbH

Saulgrub, Ortsteil Altenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.065,00 12.560,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 1.466.335,52 947.882,01
1.469.400,52 960.442,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.932.870,60 25.025.317,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.979.213,00 7.883.584,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 861.759,00 871.473,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.411.199,29 4.272.924,28
38.185.041,89 38.053.298,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.700,00 66.700,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 801.932,54 621.932,54
868.632,54 688.632,54
40.523.074,95 . 39.702.373,43
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.509.206,95 2.848.945,50
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 621.695,98 344.070,94
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.231.188,65 1.243.808,32
7.362.091,58 4.436.824,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.863.574,31 5.028.403,34
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 641.342,40 512.821,11
- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: EUR 641.342,40 (Vorjahr: EUR 99.844,64)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.000.890,19 1.053.417,14
6.505.806,90 6.594.641,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Kasse 10.540,73 2.047,62
2. Banken 4.513.845,50 3.492.053,53
4.524.386,23 3.494.101,15
18.392.284,71 14.525.567,50
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 207.780,92 143.144,97
59.123.140,58 54.371.085,90

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 24.561.486,38 23.259.597,92
III. Jahresüberschuss 4.371.790,85 1.751.888,46
29.933.277,23 26.011.486,38
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 738.212,15 387.218,15
2. Sonstige Rückstellungen 1.353.453,46 - 1.126.739,33
2.091.665,61 1.513.957,48
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.421.503,37 18.572.143,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.710.430,00 (Vorjahr: EUR 756.780,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 15.711.073,37 (Vorjahr: EUR 17.815.363,58)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.613.782,58 1.497.657,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.613.782,58 (Vorjahr: EUR 1.497.657,58)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.573.586,45 2.289.341,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.573.586,45 (Vorjahr: EUR 2.289.341,77)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 59.724,74 173.630,07
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 59.724,74 (Vorjahr: EUR 113.905,31)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 59.724,76)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.429.600,60 4.312.869,04
- davon aus Steuern: EUR 405.203,42 (Vorjahr: EUR 533.637,35)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 19.737,49 (Vorjahr: EUR 58.735,28)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.688.083,48 (Vorjahr: EUR 1.746.969,67)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 3.741.517,12 (Vorjahr: EUR 2.565.899,37)
27.098.197.74 26.845.642,04
59.123.140,58 54.371.085,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.154.391,07 53.670.364,18
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.265.005,37 13.547,59
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 477.123,02 714.913,06
4. Gesamtleistung 60.896.519,46 54.398.824,83
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.612.775,67 325.313,39
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.711.019,04 -14.872.207,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.528.004,41 -2.939.172,46
-18.239.023,45 -17.811.380,21
7. Rohergebnis 44.270.271,68 36.912.758,01
8. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -19.062.309,54 -18.968.901,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.673.822,23 -2.230.576,69
- davon für Altersversorgung: EUR 286.593,45 (Vorjahr: EUR 299.499,69)
-22.736.131,77 -21.199.478,52
9. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.754.526,16 -2.388.446,28
-2.754.526,16 -2.388.446,28
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten -3.142.251,91 -1.561.438,36
b) Versicherungen, Beiträge -429.189,34 -424.226,40
c) Miete und Reparatur Maschinen -2.952.336,53 -2.899.543,17
d) Fahrzeugkosten -493.487,58 -484.442,29
e) Werbung und Reisen -373.307,25 -234.240,09
f) Kosten der Warenabgabe -1.709.246,70 -1.621.000,19
g) Forderungsverluste 0,00 -2.170,00
h) Sonstige Aufwendungen -3.733.046,68 -3.622.451,88
-12.832.865,99 -10.849.512,38
11. Betriebsergebnis 5.946.747,76 2.475.320,83
12. Erträge aus Beteiligungen 500.000,00 0,00
13. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 973,88 4.696,80
14. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.836,14 1.312,00
- davon Ertäge aus der AbzinsungEUR 225,87 (Vorjahr: EUR 98,25)
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -410.931,83 -271.018,07
16. Finanzergebnis 94.878,19 -265.009,27
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.648.019,62 -437.396,76
18. Ergebnis nach Steuern 4.393.606,33 1.772.914,80
19. Sonstige Steuern -21.815,48 -21.026,34
20. Jahresüberschuss 4.371.790,85 1.751.888,46

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

ANHANG zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

der GAPLAST GmbH

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetz (BILRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Nach den in § 267 HGB gegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Name: GAPLAST GmbH

Firmensitz: Saulgrub, Ortsteil Altenau

Registergericht: München

Registernummer: HRB 86631

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände/Sachanlagen

Die Zugänge wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die im Bau befindlichen Anlagen wurden mit den bis zum Abschlussstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet.

Beteiligungen

Die Beteiligung wurde mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten entsprechen dem Fertigungsgrad bewertet. In den Herstellungskosten wurden keine Zinsen für Fremdwährungskapital mit einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Pauschalwertberichtigungen sind vorgenommen worden.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten.

Sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Rückstellungen für Berufsgenossenschaftskosten, Gewährleistungen, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Prüfungskosten und Tantiemen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnungen

Erforderliche Währungsumrechnungen erfolgten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

3. Angaben zur Bilanz

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt insgesamt 10.002.870,49 €.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.869.353,37 € haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt insgesamt 2.608.000,00 €.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 17.421.503,37 € wie folgt gesichert:

 

* Sicherungsübereignungen

 

* Abtretung der Außenstände und Waren

 

* Grundschulden

Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.741.517,12 € sind wie folgt gesichert:

 

* Sicherungsübereignung

4. Angaben zur GuV

Periodenfremde Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von 1.175.646,30 € sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Diese stammen hauptsächlich aus Erträgen aus der Zuwendung der Regierung von Oberbayern.

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt geografisch untergliedern:

Inland: 41.810.250,28 € 71,9 %
Ausland ohne EU: 8.751.695,08 € 15,0 %
EU Ausland: 7.592.445,71 € 13,1 %

5. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen bestehen für 2024 voraussichtlich i.H.v. 3.062.603,63 €. Die Restlaufzeit beträgt zwischen 1 und 6 Jahren.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 324 Arbeitnehmer beschäftigt, davon in der

Verwaltung/Vertrieb 119
Produktion/Entwicklung 205

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten als Geschäftsführer/-in wurden im Berichtsjahr an die Geschäftsführer/-in 1.639.556,49 € gewährt.

Als Geschäftsführer der GAPLAST GmbH sind Herr Roland Kneer, Dipl. Ingenieur; Frau Leonie Kneer, Vertriebsleiterin; Frau Veronica Probstl (bis 03.08.2023), Personal- und Finanzleiterin und Herr Stephan Kneer, Dipl. Ingenieur (FH) bestellt.

Die GAPLAST GmbH ist an folgender Gesellschaft beteiligt:

URSATEC Verpackung GmbH, Saarbrücken zu 33,33 %

Eigenkapital zum 31.12.2023: 18.515.647,48 €

Jahresüberschuss 2023: 2.928.428,22 €

Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar beträgt für:

a)

Abschlussprüfungsleistungen: 61.090,00 €

b)

Steuerberatungsleistungen: 73.609,70 €

 

Altenau, 27.03.2024

GAPLAST GmbH

Roland Kneer, Geschäftsführer

Leonie Kneer, Geschäftsführerin

Stephan Kneer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anlagegüter Anfangsbestand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 322.436,82 0,00 0,00 0,00 322.436,82
2. geleistete Anzahlungen 947.882,01 518.453,51 0,00 0,00 1.466.335,52
Zwischensumme 1.270.318,83 518.453,51 0,00 0,00 1.788.772,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.551.890,23 41.270,97 725.067,50 0,00 30.318.228,70
2. technische Anlagen und Maschinen 19.275.116,59 216.813,63 3.440.932,82 800,23 22.932.062,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.852.005,25 309.207,60 6.854,86 847,99 4.167.219,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.272.924,28 2.312.725,44 -4.172.855,18 1.595,25 2.411.199,29
Zwischensumme 56.951.936,35 2.880.017,64 0,00 3.243,47 59.828.710,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.700,00 0,00 0,00 0,00 66.700,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 621.932,54 180.000,00 0,00 0,00 801.932,54
Zwischensumme 688.632,54 180.000,00 0,00 0,00 868.632,54
Endsumme 58.910.887,72 3.578.471,15 0,00 3.243,47 62.486.115,40
Entwicklung der Abschreibungen
Anlagegüter Anfangsbestand Abschrelbungen des Geschäftsjahres Umbuchungen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 309.876,82 9.495,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 309.876,82 9.495,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.526.572,63 858.785,47 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 11.391.532,59 1.561.317,22 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.983.651,25 324.928,47 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 18.901.756,47 2.745.031,16 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00
Endsumme 19.211.633,29 2.754.526,16 0,00
Entwicklung der Abschreibungen
Anlagegüter Zuschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 319.371,82
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 319.371,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 5.385.358,10
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 12.952.849,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 3.308.579,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 21.646.787,63
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00
Endsumme 0,00 0,00 21.966.159,45
Restbuch-
Anlagegüter
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.065,00
2. geleistete Anzahlungen 1.466.335,52
Zwischensumme 1.469.400,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.932.870,60
2. technische Anlagen und Maschinen 9.979.213,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 861.759,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.411.199,29
Zwischensumme 38.185.041,89
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.700,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 801.932,54
Zwischensumme 868.632,54
Endsumme 40.523.074,95

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

Firma GAPLAST GmbH

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die GAPLAST GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rohergebnis von rund 44,3 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von rund 4,4 Millionen Euro erzielt.

Im gleichen Zeitraum hat die GAPLAST GmbH neue Produkte zur Serienreife und wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg gebracht. Damit festigt sie dauerhaft ihre Unabhängigkeit.

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr sowohl auf der Rekrutierung neuer, qualifizierter Mitarbeiter, als auch auf der Schulung und Förderung des bestehenden Personals. Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens, die dazu beiträgt das weitere Wachstum zu sichern.

Besonders zu erwähnen ist das im Aufbau befindliche ERP-Systems "Navision". Dieser Schritt wird sämtliche Prozessabläufe im Unternehmen - von der Anfrage des Kunden bis hin zur Auslieferung des Produkts - effizienter gestalten.

Das Jahr 2023

Das Eigenkapital hat sich um rund 3,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 rund 22,7 Millionen Euro und haben sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 7,2 % erhöht.

Die Mitarbeiteranzahl im Jahr 2023 weist kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf. Das korrespondiert mit dem Ziel, den Schwerpunkt auf die Qualifizierung des bestehenden Personals zu legen.

Mit 16 Auszubildenden genießt die GAPLAST GmbH in der Region den Ruf, ein ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb zu sein. Indem sie ein besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung legt, wirkt sie dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegen.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023:

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Jahr 2023 konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden, für 2024 ist eine Fortsetzung dieser Entwicklung mit einer leichten Umsatzsteigerung geplant. Dieser Trend wird durch das Wachstum bestätigt, den der Umsatz im I. Quartal 2024 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erfahren hat - und das trotz anhaltender Unwägbarkeiten im Hinblick auf die weltpolitische Situation. Der aktuelle Auftragsbestand sichert die Beschäftigung.

Branchensituation

Nachdem die EU im Jahr 2021 den Verkauf von Einwegartikeln aus Kunststoff verboten hat, verschärft sie nun die Bestimmungen und schreibt vor, ab 2030 alle Kunststoffverpackungen kosteneffizient recyclebar herzustellen.

GAPLAST ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen, da GAPLAST-Produkte im pharmazeutischen und medizinischen Bereich Anwendung finden. Für diese Sektoren gelten andere, nicht weniger strenge gesetzliche Regelungen. Auch wenn die Regularien der EU deshalb auf unsere Produkte keine Anwendung finden, misst GAPLAST dem Thema hohe Bedeutung zu und engagiert sich in entsprechenden Forschungsprojekten.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die starke Nachfrage nach "intelligenten" Kunststoffverpackungen im pharmazeutischen, medizinischen und kosmetischen Bereich beweist, dass die Branche an Bedeutung gewinnt. Das schafft beste Voraussetzungen für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung von GAPLAST.

Materialwirtschaft

Im Jahr 2023 gab es keine Preissteigerung im Bereich Rohstoff-/Kunststoffeinkauf. Dies führte zu einer Entlastung des Ergebnisses.

Personalentwicklung

Die Zahl der Mitarbeiter zum 31.12.2023 setzt sich inkl. der Geschäftsführung wie folgt zusammen:

- Gewerbliche Mitarbeiter: 204
- Angestellte Mitarbeiter: 127
- Auszubildende: 16

Investitionen / Finanzierung

Um mit den ständig wachsenden Qualitätsansprüchen Schritt halten zu können, ist es notwendig, in Maschinen zu investieren, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Die Investitionen werden über Leasing, Darlehen und aus dem Cashflow finanziert.

Produktion

Während GAPLAST in früheren Jahren Fabrikate anderer Hersteller fertigte, stellen wir heute vorwiegend eigene Produktentwicklungen her, für die wir durchweg Patente erworben haben.

Um die Effektivität unserer Produktion zu steigern, haben wir im Jahr 2023 ein Schwergewicht auf die Automatisierung und Digitalisierung gelegt.

Auch im Geschäftsjahr 2024 wird GAPLAST die Produktionsprozesse kontinuierlich analysieren und durch Investitionen optimieren.

Umweltschutz

GAPLAST richtet ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten anhand der "SDGs" der Vereinten Nationen aus, weil nur so ein zukunftsfähiges Unternehmen gestaltet werden kann. Auf Grund dessen setzt GAPLAST seit 2021 auf Öko-Strom und hat bei der Werkserweiterung in Peiting eine Photovoltaikanlage mit einem Durchschnitt von 400T KWh/Jahr installiert.

II. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres stärkt das Eigenkapital der Gesellschaft.

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu 70,9 % (Vorjahr 73,1 %) aus Anlagevermögen.

Die flüssigen Mittel haben sich von 3,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 4,5 Millionen Euro erhöht.

Finanzlage

Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2022 2023
Cash Flow (Jahresüberschuss + Abschreibung) € 4.140.335 € 7.126.317
Eigenkapitalquote (incl. Gesellschafterdarlehen) 48,2 % 52,3 %

Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Das Unternehmen kann auch künftig seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen.

Die Darlehenstilgungen konnten planmäßig vorgenommen werden.

Ertragslage

Das Jahr 2023 wurde im Vergleich zum Vorjahr mit folgendem Ergebnis abgeschlossen:

2022 2023
Umsatz € 53.670.364 € 58.154.391
EBITDA € 4.863.767 € 9.202.275
Jahresüberschuss € 1.751.888 € 4.371.791
Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand x 100/Umsatz) 4,6 % 11,6 %

Im Gesamtergebnis ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend und geordnet anzusehen.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Um weiterhin mit neuen Projekten und Patenten erfolgreich agieren zu können, legt die GAPLAST GmbH auch künftig einen Schwerpunkt auf die Automatisierung der Prozesse und Produktionslinien.

2. Ebenso wird GAPLAST in hochqualifizierte Mitarbeiter und deren Weiterbildung investieren.

3. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 wieder eine leicht positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung ohne außergewöhnlich negative Einflüsse erwartet.

4. Die Energie- und Rohstoffverknappung - Auswirkungen des Ukrainekrieges und anderer globaler Konfliktherde - sind nach wie vor spürbar, wenn auch nicht mehr so intensiv wie in den Vorjahren.

5. Währungsrisiken bestehen im geringen Maße, da die meisten Geschäfte in Euro abgewickelt werden.

6. Eine Risikobewertung erfolgt mittels FMEA-Analyse.

a.

Produktrisiken: Durch regelmäßige FMEA-Analysen sichert GAPLAST die Qualität der Produkte.

b.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der steigenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation von GAPLAST sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

c.

Personalrisiken: Die FMEA-Analysen ermöglichen GAPLAST, rechtzeitig nach Fachpersonal zu suchen.

7. Grundsätzlich werden alle Geschäftsprozesse einer regelmäßigen Risikobewertung unterzogen.

8. Auch externe und interne Audits helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen und werden von GAPLAST zur Verbesserung des Betriebsablaufs genutzt.

IV. Sonstige Angaben

Im Bereich Forschung und Entwicklung entstanden Aufwendungen für folgende Bereiche:

1.

die Realisierung eigener Produktideen

2.

die Realisierung von Kundenwünschen

3.

die Realisierung weiterer Projekte, aus denen Anlagegüter der Firma GAPLAST entstanden.

GAPLAST ist ISO zertifiziert gemäß ISO 15378:2017 / DIN EN ISO 15378:2018-04 und ISO 9001:2015. Diese Zertifizierungen bestimmen die Strukturen des Firmenmanagements, den Ablauf der Geschäftsprozesse und die Ziele der Qualitätspolitik.

Etwa 5 % der Mitarbeiter beschäftigen sich vorwiegend mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

 

Altenau, 27.03.2024

GAPLAST GmbH

Roland Kneer, Geschäftsführer

Leonie Kneer, Geschäftsführerin

Stephan Kneer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GAPLAST GmbH, Saulgrub Ortsteil Altenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der GAPLAST GmbH, Saulgrub Ortsteil Altenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GAPLAST GmbH, Saulgrub Ortsteil Altenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 14. Oktober 2024

Opitsch & Heinisch GmbH
Steuerberatungsgesellschaft
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Mariann Weigl, Wirtschaftsprüferin

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