HGK Intermodal GmbH
Richard-Seiffert-Straße 43, 47249 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Görtler seit 26.9.2024 | Geschäftsführer |
Tim Hurka seit 10.6.2024 | Geschäftsführer |
Kerstin Lederer seit 10.6.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 20.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HGK Intermodal GmbH (vormals: neska Intermodal GmbH)Köln (vormals: Duisburg)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der HGK Intermodal GmbHGeschäftsmodell der GesellschaftMit Vertrag vom 10. Juli 2023 und Handelsregistereintragung am 21. Juli 2023 wurde die neska Intermodal GmbH, Duisburg, mit der RRT Rhein-Ruhr Terminal GmbH, Duisburg, (im Folgenden: RRT genannt) und der KCT Krefelder Container Terminal GmbH, Krefeld, (im Folgenden: KCT genannt) mit Rückwirkung zum 01. Januar 2023 verschmolzen. Im Rahmen der Verschmelzung hat die HGK Intermodal GmbH von der RRT und KCT den operativen Bereich sowie die Verwaltung übernommen. Die neska Intermodal GmbH wurde nach Eintragung im Handelsregister umbenannt in HGK Intermodal GmbH und der Geschäftssitz wurde von Duisburg nach Köln verlegt. Die Vergleichbarkeit der Bilanz und GuV ist durch die verschmolzenen Geschäftsteile der RRT und KCT nicht gegeben. Die HGK Intermodal GmbH ist keine reine Holding mehr sondern durch die Verschmelzung hat die HGK Intermodal GmbH einen operativen Geschäftsbereich erhalten. Laut Anteilseinbringungs- und Abtretungsvertrag zwischen der HGK AG, der HGK L&I GmbH sowie der HGK Intermodal GmbH vom 10.07.2023 wurde der Anteil der CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, Köln, unentgeltlich in die HGK Intermodal GmbH, Köln, eingebracht. Die HGK Intermodal GmbH hält somit 77,5 % an der CTS Container Terminal GmbH, Rhein-See-Land Service, Köln (CTS). Zudem hält sie an dem LZR Logistikzentrum RuhrOst in Bönen eine Beteiligung in Höhe von 20 %. Die HGK Intermodal GmbH, Köln, (im Folgenden HGK Intermodal oder Gesellschaft genannt) ist ein Tochterunternehmen der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, (HGK L&I). Die HGK L&I ist eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, die wiederum ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, (SWK) ist. Die SWK stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der LogistikbrancheDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 litt deutlich unter der Energiekrise durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und daraus folgenden Produktionsrückgängen. Laut OECD ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 nach der Erholung von der SARS-Cov2-Pandemie voraussichtlich um 2,9 % gewachsen, und wird im Jahr 2024 und 2025 um jeweils 2,7 % und 3,0 % weiter zulegen. 1 Für die europäische Wirtschaft wird für das Jahr 2023 ein Wachstum von 0,6 % sowohl für die EU, als auch für den Euroraum erwartet. Im Jahr 2024 wird die Wirtschaft voraussichtlich wieder deutlicher wachsen (+1,3 % in der EU, +1,2 % im Euroraum) 2 . Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 maßgeblich aufgrund der vom Angriffskrieg Russlands gegen Ukraine verursachten hohen Energiepreise um 0,4 % gefallen. Darüber hinaus ist dies auf die Weltwirtschaftslage, die deutlich geringer gewachsen ist als erwartet, zurückzuführen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die Konjunktur im Jahr 2024 wieder erholt und rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. 3 Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Statistiken zum Güterverkehrsaufkommen bezogen auf das gesamte Kalenderjahr 2023 noch nicht veröffentlicht worden. Daher beziehen sich alle Leistungskennzahlen der Transportwirtschaft auf die vom Bundesamt für Logistik und Mobilität im September 2023 vorgelegte Mittelfristprognose. 4 Der Güterverkehr hatte im Jahr 2023 insgesamt stark rückläufige Entwicklungen. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität geht davon aus, dass das Transportaufkommen um 5,9 % zurückging und sich im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 1,6 % leicht erholen wird. Dies ist vor allem auf einen zu erwartenden Rückgang bei Chemischen und Mineralerzeugnissen sowie Erzen, Steinen und Erden im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Transportmenge für Kohle, Rohöl und Erdgas ist nach dem deutlichen Zuwachs im Vorjahr wieder zurückgegangen. Für die Transportleistung insgesamt wird für 2023 ein Rückgang von 4,3 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll es zu einem Zuwachs von 2,1 % kommen. Im Straßengüterverkehr ist nach Berechnungen des Bundesamts beim Transportaufkommen im Jahr 2023 ebenfalls ein Rückgang um 6,0 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll der Zuwachs 1,7 % betragen. Die Transportleistung sollte in 2023 um 4,2 % zurückgehen und dann 2024 wieder um 2,3 % zulegen. Dies ist erneut bedingt durch die konjunkturelle Abschwächung und den Anstieg der Kosten in der Branche, wie z. B. des Dieselkraftstoffpreises, der Fahrzeuganschaffungs- und der Personalkosten, welche über die Transportpreise anscheinend nicht oder nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Auch der Schienengüterverkehr in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Das Bundesamt prognostiziert eine um 4,5 % reduzierte Transportmenge für 2023, die im Jahr 2024 dann um 1,8 % zunehmen soll. Die Transportleistung sank 2023 um 4,6 % und soll 2024 um 2,1 % steigen. Der Schienengüterverkehr im kombinierten Verkehr hat dabei einen überdurchschnittlichen Rückgang verzeichnet. Das Transportaufkommen ist 2023 um 6,2 % gesunken und soll 2024 um 2,6 % wieder wachsen. Dies bedeutet einen Rückgang der Transportleistung von 4,6 % im Jahr 2023, vor einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2024. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung trifft hier besonders den kombinierten Verkehr. Aber auch die Produktionsrückgänge in der Chemie- und der Stahlindustrie sowie in der Bauwirtschaft treffen den Schienengüterverkehr spürbar. Auch die Binnenschifffahrt unterliegt großen Rückgängen. Laut Prognosen des Bundesamts für Logistik und Mobilität wird für 2023 ein Rückgang des Transportaufkommens um 4,9 % erwartet, bevor es 2024 dann um 0,9 % zunehmen wird. Die Transportleistung wird 2023 um 5,7 % sinken und 2024 um 1,2 % steigen. Dies ist wie auch bei den anderen Verkehrsträgern ebenso auf Rückgänge in der Chemieindustrie und der Bauwirtschaft zurückzuführen, insbesondere aber auf zweistellig rückläufige Zahlen im Bereich der Kohletransporte, die in den vorherigen beiden Jahren deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatten. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Allgemeines Die für die Gesellschaft bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Mit TEUR 52.323 lag der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Umsatz unter dem Planumsatz (TEUR 60.451.). Das Ergebnis vor Ergebnisabführung (ohne Beteiligungsergebnis CTS) lag mit TEUR 592 deutlich unter dem Planergebnis (TEUR 1.837). Die Erträge aus Anteilen an der CTS betrugen TEUR 1.341, so erzielten wir ein Gesamtergebnis in Höhe von TEUR 1.933. Der größte Einflussfaktor auf den Geschäftsverlauf war der globale Einbruch der Wirtschaft und der damit in Verbindung stehende Warenaustausch. Dies gilt gleichermaßen für die Standorte Duisburg (ehemalig RRT), als auch für den Standort Krefeld (ehemalig KCT). Das Umschlagsvolumen betrug 2023 TEU 401.732 (Vorjahr: TEU 571.733) und hatte einen Einbruch von 30%, das Transportvolumen betrug 2023 TEU 229.869 (Vorjahr: TEU 317.530) und sank um 28% am Standort Duisburg (ehemalig RRT). Das Umschlagsvolumen betrug 2023 TEU 44.748 (Vorjahr: TEU 99.564) und hatte einen Einbruch von 55%, das Transportvolumen betrug 2023 TEU 24.068 (Vorjahr: TEU 57.820) und sank um 58% am Standort Krefeld (ehemalig KCT). Die Umsatzenwicklungen, die sich aus den geringeren Volumen ergeben, haben konkrete Auswirkungen auf die Verkehrssysteme und deren Auslastung. Die Volumenentwicklung im LKW-Nahverkehr ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. Die Transportmengen bei den OWX-Verkehren ist ebenfalls deutlich zurückgegangen, mit 20.791 Containern wurden 6.412 Container weniger als im Vorjahr transportiert. Die Bahnverkehre ab dem italienischen Mortara zum Krefelder Terminal sind zum 01.04.2023 eingestellt worden. Der Operator hat die Volumina konsolidiert und hat die Bahnverkehre auf deren Standort Duisburg gezogen. Ebenfalls wurden keine "China-Züge" im Jahr 2023 am Standort abgewickelt. Die Depotumsätze am Standort Duisburg sind im Vergleich zu 2022 mit TEUR 5.837 auf TEUR 5.634 gesunken. Der in 2023 erzielte hohe Umsatz im M+R-Bereich konnte leicht erhöht werden. Hier ist ein leichter Verlust von TEUR 13 zu verzeichnen. Die BBX-Verkehre konnten mit Gewinnung eines Neukunden ausgebaut werden. Allerdings musste die Branche für Gießereikoks im Jahr 2023 Mengenverluste hinnehmen Die Baubranche bzw. Industrie im Automobilsektor leidet an den hohen Kostenentwicklungen und Zinsen für Baukredite. Die Umsätze stiegen, aufgrund der Zu Gewinnung von dem Neukunden, von TEUR 9.935 in 2022 auf TEUR 11.372 in 2023 an. Die Verladungen für das Automobilegeschäft über das Gateway West sind von 5.833 Container in 2022 auf 5.380 Container in 2023 gesunken. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzwerte haben sich im Vorjahresvergleich aufgrund des eingangs beschriebenen Verschmelzungsvorgangs grundlegend verändert. Die Bilanzsumme ist von TEUR 4.795 auf TEUR 17.913 gestiegen. Das Anlagevermögen stieg um TEUR 8.519 von TEUR 1.130 auf TEUR 9.649. Die Anlagenintensität stieg Aufgrund der Übernahme des Anlagevermögens der verschmolzenen Gesellschaften auf 53,9 % an (Vorjahr: 23,6 %). Die Vorräte erhöhten sich im Wesentlichen im Bereich der unfertigen Leistungen um TEUR 788 auf TEUR 788. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 3.804 von TEUR 3.658 auf TEUR 7.462. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital von TEUR 1.000 auf TEUR 2.937, dies resultiert aus der erfolgswirksamen Verschmelzung der RRT, durch die Kapitalerhöhung (TEUR 25) der verschmolzenen KCT und der Anteile (TEUR 1.912) an der CTS. Durch die stark veränderte Bilanzsumme und die Veränderung des Eigenkapitals ging die Eigenkapitalquote von 20,9 % auf 16,3 % zurück. Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 22 auf TEUR 1.430. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von TEUR 1 auf TEUR 2.328. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich über die Verrechnungskonten der HGK L&I sowie der Stadtwerke Köln GmbH. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der HGK L&I in Höhe von TEUR 1.933 (Vorjahr: TEUR 3.767) und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von TEUR 9.114 (Vorjahr: Forderungen TEUR 11). 3. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vorjahresvergleich aufgrund des eingangs beschriebenen Verschmelzungsvorgangs grundlegend verändert. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse von TEUR 0 auf TEUR 52.323 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge veränderten sich im Wesentlichen aufgrund höherer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie den Abgang von Sachanlagen und dem Verschmelzungsgewinn von TEUR 10 auf TEUR 884. Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung, um TEUR 39.130 von TEUR 3 auf TEUR 39.133. Die Rohertragsmarge stieg von 0 % auf 25,21 %. Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr durch die bei den Verschmelzungen übernommenen Mitarbeiter und die tarifliche Lohn- und Gehaltsentwicklung um TEUR 6.956 von TEUR 21 auf TEUR 6.977. Im Verhältnis zum Umsatz ist der Personalaufwand auf 13,3 % (Vergleichsperiode 100 %) gesunken. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände erhöhten sich auf TEUR 1.952. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 4.128 von TEUR 41 auf TEUR 4.169. Die Erträge aus Gewinnabführungen sanken gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.648 auf TEUR 0, die Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen stiegen von TEUR 0 auf TEUR 1.341 der Ertrag resultiert aus den 77,5 % Anteilen an der CTS. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.933 (Vorjahr: TEUR 3.639). Die Vermögens- und Finanzlage kann im Vorjahresvergleich unter Berücksichtigung des Geschäftsmodels insgesamt als stabil angesehen werden. Die Ertragslage hat sich infolge der übernommenen operativen Geschäftsteile und des erhöhten Beteiligungsertrags deutlich verbessert. 4. Mitarbeiter Auch die Mitarbeiteranzahl hat sich durch den Verschmelzungsvorgang verändert und lag durchschnittlich bei 113 (Vorjahr: 1) im Geschäftsjahr 2023. 5. Forschung und Entwicklung 5 Als Dienstleistungsunternehmen in der Logistikbranche bedarf die HGK Intermodal GmbH keiner vergleichbar umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zur Erfüllung ihres Geschäftszweckes wie ein produzierendes Industrieunternehmen. Dennoch ist es für den Erfolg im Markt und beim Kunden erforderlich, ständig die logistischen Prozesse und Dienstleistungen zu optimieren, an die Markt- und Kundenanforderungen anzupassen oder neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln. Auch im abgelaufenen Jahr wurden insofern an vielen Stellen Verbesserungen erzielt und der Kundennutzen wurde laufend erhöht. Hervorzuheben ist die Weiterentwicklung und Optimierung der kaufmännischen Prozesse und die damit einhergehenden Neuprogrammierungen im Container Management System (CMS), die dazu dienen diese Prozesse zu optimieren und zu automatisieren. Außerdem konnten die Schnittstellen zu Kunden und der Konzernschwester neska Container Line, die die Binnenschifffahrt für die Gruppe durchführt, ausgebaut werden. Es ist gelungen diverse manuelle Prozesse zwischen allen Beteiligten zu automatisieren. Weitere Automatisierungen sind geplant. 6. Qualität und Umweltschutz 6 Durch die Verschmelzung der Rhein-Ruhr Terminal GmbH auf die HGK Intermodal GmbH und der Seitwärtsverschmelzung der KCT Krefelder Container-Terminal GmbH in die HGK Intermodal GmbH musste der Zollstatus Antrag erneut gestellt werden. Dies wurde erfolgreich getan, so dass die neue HGK Intermodal GmbH den Zollstatus "Authorised Economic Operator" (AEO) führt und als "sicheres Mitglied" in der internationalen Lieferkette gilt. So kann die Gesellschaft vereinfachte Zollabwicklungen im Im- und Export als Vorteil für Ihre Kunden anbieten. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema für die HGK Intermodal GmbH. Aufgrund von gesetzlichen und produktspezifischen Erfordernissen werden daher alle Maßnahmen getroffen, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Bei den Transport-Dienstleistungen liegt der Fokus konsequent auf der Organisation von kombinierten Verkehren per Bahn und Binnenschiff. Zudem ist die HGK Intermodal GmbH nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognose Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" 7 findet laut Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamt-modale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Die mittelfristigen Aussichten sind für alle Verkehrsträger positiv. Überdurchschnittliche Verkehrsleistungssteigerungen werden dem Straßengüterverkehr und dem Kombinierten Verkehr prognostiziert. Aggregiert wird das gesamtmodale Transportaufkommen im Jahr 2024 gegenüber 2023 voraussichtlich wieder ein Wachstum von rund 1,6 % verbuchen. Die grenzüberschreitenden Transporte werden dann - so die Prognosen - wieder stärker zunehmen als der Binnenverkehr, so dass für die Leistung ein höherer Anstieg (2,1 % p.a.) zu erwarten ist. Im Straßengüterverkehr wird nach Berechnungen des BALM beim Transportaufkommen im Jahr 2024 ein Anstieg um 1,7 % erwartet. Für die Transportleistung wird im Jahr 2024 ein Aufschwung um 2,3 % erwartet. Die Transportmenge im Schienengüterverkehr wird laut BALM im Jahr 2024 um 1,8 % und die Transportleistung um 2,1 % steigen. Für die Binnenschifffahrt prognostiziert das BALM im Jahr 2024 eine Steigerung um 0,9 % bei der Transportmenge und um 1,2 % bezogen auf die Transportleistung. Die OECD rechnet für 2024 mit einem globalen BIP-Wachstum von 2,9 % und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,0 %. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 5,2 Prozent im Jahr 2024 auf 3,8 Prozent im Jahr 2025 sinken. 8 In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % und für 2024 auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) aus. 9 Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 % voraus. 10 Die Bundesregierung rechnet mit einer moderaten Zunahme des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von +0,2 %. 11 Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die HGK Intermodal im Vergleich zum Jahr 2023 einen Anstieg der Umsatzerlöse auf EUR 54,7 Mio. und einen Anstieg des Gesamtergebnisses auf EUR 2,2 Mio. Auch die Entwicklung der BBX-Verkehre ist derzeit schwer vorhersehbar. Wie bereits vorab beschrieben, ist ein nicht zu unterschätzender Anteil des Gesamtvolumens von der Autoindustrie und deren weitere Entwicklung abhängig. Zudem ist das Volumen für die Baubranche rückläufig. Gründe hierfür sind hohe Zinsen und Baukosten. Des Weiteren sind die immer weiter steigenden Kosten im Bahnsektor entgegen der Entwicklung im LKW-Bereich, der aufgrund geringen Volumens günstige Transportraten vergibt. Dies könnte einen Mengenrückgang für den BBX-Verkehr bedeuten. Weiterhin sind die Kosten auf einem hohen Niveau, so dass der Abverkauf der Waren auf einem ähnlichen Niveau im OWX-Bereich der Bestandskunden liegen wird, wie im Jahr 2023. Konsumgüter, wie Textilien oder Güter aus Baumärkten werden weiterhin auf einem geringeren Niveau gekauft. Die Läger sind zusätzlich auf einem hohen Auslastungsgrad. Generell ist der Wettbewerb unter den Verkehrsträgern anzuführen. Insbesondere die Bahn-Verkehre unterliegen systemischen Kostensteigerungen. Der direkte Transport der Container vom Seehafen ins europäische Hinterland per LKW stellt aufgrund des Preisverfalls daher einen ernstzunehmenden Wettbewerb dar. Aufgrund der insgesamt schwachen Volumen auf dem Transportmarkt, sinden die Raten, insbesondere im Straßenverkehr deutlich. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigen in Übereinstimmung mit Vorgaben des Konzerns die für das jeweilige Geschäft möglichen Auswirkungen durch den Russland-Ukraine-Krieg. Die Auswirkungen sind aufgrund der weiterhin unsicheren Entwicklung bezüglich ihrer Dauer und ihrer Intensität noch immer schwer abschätzbar. Negative Auswirkungen auf die Planungen können bereits durch oben genannten Grund erwartet werden, ohne deren Höhe hinreichend genau beziffern zu können. 2. Risiken Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement- und Risikosteuerungssystem. Das Risikomanagement verfolgt das Ziel, die Risiken frühzeitig zu erkennen und - wenn möglich - zu vermeiden. Die inventarisierten Risiken unterliegen permanenter Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein adhoc-Meldesystem. Im Geschäftsjahr 2023 wurde das SWK-Konzern-Risikomanagementsystem bei der HGK Intermodal GmbH eingeführt. Die Prozesse sehen vor, dass die Risikoträger, hier die Unternehmen und Niederlassungen der HGK L&I-Gruppe, regelmäßig quartalsweise ihre Risiken betrachten und bewerten. Risiken werden dokumentiert und - oberhalb eines Schwellenwertes - an den zentralen Riskmanager gemeldet. Hier fließen die Ergebnisse in ein systematisches Konzernreporting ein und sichern einen Überblick über die Risikosituation in den Unternehmen. Folgende bedeutende Risiken bestehen für die Gesellschaft nach Berücksichtigung von Risikobegrenzungsmaßnahmen, dargestellt in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, beginnend mit dem Risiko der höchsten Bedeutung: Ein bedeutendes Risiko besteht in der zunehmenden Volatilität der Nachfrage insbesondere auch infolge der Abhängigkeit von der globalen Wirtschaftsentwicklung, bei der ein Konjunktureinbruch negative Auswirkungen auf HGK Intermodal GmbH zeigen würde. Eine planbare Auftragslage wird hierdurch immer schwieriger. Ein weiteres Risiko liegt nicht zuletzt im Ausfall von Großkunden sowie in Vertragsrisiken für die von uns beauftragten Zugsysteme, für die wir hinsichtlich der Auslastung das wirtschaftliche Risiko tragen. Neben der Abhängigkeit von der globalen Wirtschaftsentwicklung, ist auch die Wasserstandsituation im bedeutenden Verkehrsweg Rhein ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hoch- und Niedrigwasser bergen das Risiko, das Containermengen auf den Landweg verlagert werden und der Binnenschifffahrt temporär oder auch dauerhaft verloren gehen. Der abzurechnende Emergency Zuschlag, durch die stark erhöhten Barge- und Bahnkosten für die Vor- und Nachläufe in den Seehäfen Rotterdam und Antwerpen konnte weitestgehend in die Transportraten inkludiert werden. Dies gilt teils auch mittlerweile für die Reedereien. Allerdings gibt es hier weiterhin Ausnahmen, da in Fernost dies als Preiserhöhung identifiziert wurde. Der Russland-Ukraine-Krieg kann die internationalen und nationalen Güterströme nachhaltig negativ beeinflussen, indem diese blockiert oder dauerhaft verschoben werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges stellen daher ein Risiko für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft dar. Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage bestehen nicht und sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 3. Chancen Chancen liegen in dem Ausbau der bestehenden Geschäfte mit unseren Bestandskunden. Insbesondere im intelligenten Einsatz der unterschiedlichen Verkehrsträger in der Planung der Transportwege gibt es zusätzliches Potenzial, mit dem wir uns am Markt erfolgreich etablieren können. Weitere Möglichkeiten liegen in der Optimierung des Zusammenspiels unserer beiden Terminalstandorte, speziell bei internen Prozessabläufen im M+R-Bereich sowie auch in der effizienten Führung der Depotaktivitäten an beiden Duisburger Standorten. Schlussendlich ist die Akquisition von Neukunden weiterhin ein wesentliches Instrument, um die Anlagen und Flächen der HGK Intermodal auszulasten. Berichterstattung nach § 108 Abs. Abs. 3 Nr. 2 GO NRW Die im Anhang und Lagebricht gegebenen Erläuterungen und Daten veranschaulichen, dass der beauftragten Zwecksetzung im Geschäftsjahr 2023 entsprochen wurde.
Köln, 29. April 2024 HGK Intermodal GmbH Die Geschäftsführung Markus Krämer
1 OECD Economic Outlook, November 2023.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der HGK Intermodal GmbH, KölnAllgemeine AngabenMit Vertrag vom 10. Juli 2023 und Handelsregistereintragung am 21. Juli 2023 wurde die neska Intermodal GmbH, Duisburg, mit der RRT Rhein-Ruhr Terminal GmbH, Duisburg (im Folgenden: RRT genannt) und der KCT Krefelder Container Terminal GmbH, Krefeld, (im Folgenden: KCT genannt) mit Rückwirkung zum 01. Januar 2023 verschmolzen. Im Rahmen der Verschmelzung hat die HGK Intermodal GmbH von der RRT und KCT den operativen Bereich sowie die Verwaltung übernommen. Die neska Intermodal GmbH wurde nach Eintragung im Handelsregister umbenannt in HGK Intermodal GmbH und der Geschäftssitz wurde von Duisburg nach Köln verlegt. Die Vergleichbarkeit der Bilanz und GuV ist durch die verschmolzenen Geschäftsteile der RRT und KCT nicht gegeben. Die HGK Intermodal GmbH ist keine reine Holding mehr, sondern durch die Verschmelzung hat die HGK Intermodal GmbH einen operativen Geschäftsbereich erhalten. Laut Anteilseinbringungs- und Abtretungsvertrag zwischen der HGK AG, der HGK L&I GmbH sowie der HGK Intermodal GmbH vom 10.07.2023 wurde der Anteil der CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, Köln, unentgeltlich in die HGK Intermodal GmbH, Köln, eingebracht. Die HGK Intermodal GmbH hält somit 77,5 % an der CTS Container Terminal GmbH, Rhein-See-Land Service, Köln (CTS). Zudem hält sie an dem LZR Logistikzentrum RuhrOst in Bönen eine Beteiligung in Höhe von 20 %. Die HGK Intermodal GmbH, Köln, ("HGK Intermodal"), ist ein Tochterunternehmen der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, (HGK L&I). Die HGK Intermodal wird im Handelsregister B des Amtsgerichtes Köln unter der Nummer HRB 115503 geführt. Die HGK L&I ist ein Tochterunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, die wiederum ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, (SWK) ist. Die HGK Intermodal GmbH gehört zum Konzernkreis der SWK, wird jedoch gemäß § 296 Handelsgesetzbuch (HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der SWK, kleinster und größter Konsolidierungskreis, ist beim Bundesanzeiger unter der Nummer HR B 2115 hinterlegt. Gemäß § 291 Handelsgesetzbuch (HGB) ist die HGK intermodal von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Unabhängig von der gesetzlichen Regelung ist die Gesellschaft entsprechend § 12 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet, bei der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB zu berücksichtigen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauern werden 3 - 5 Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen sind zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken von 10 - 40 Jahren, technische Anlagen und Maschinen von 3 - 10 Jahren und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 - 20 Jahren, linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Geringwertige Anlagengüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben gebucht. Gegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 250,01 bis einschließlich EUR 1.000,00 zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst und dieser in jedem Geschäftsjahr zu jeweils 20 % abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten fließen die Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten ein. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand ist zum Nominalwert aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt unverändert EUR 250.000 und entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Gewinnrücklage ist durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse belegt. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,84 % (Vorjahr: 1,78 %) auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der verwendete Zinsfuß entspricht einer angenommenen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren. Zudem wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,50 %) zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,50 %). Nach § 253 Abs. 2 HGB beträgt der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes 10 Jahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 3.048 (Vorjahr: EUR 0). Der Effekt spiegelt sich im Zinsergebnis wieder. Die sonstigen Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (1,5 % bis 2,8 %) werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern werden aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags nach § 291 Aktiengesetz auf Ebene des Organträgers (SWK) bilanziert. Dienstleistungen werden nach Erbringung und Zinsen und ähnliche Erträge werden zeitproportional erfasst. Erträge aus Anlagenabgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs eines Vermögenswertes, als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert, erfolgswirksam erfasst. Erläuterungen zur Bilanz
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| Geschäftsjahr | EUR |
| 2024 | 1.065.953 |
| 2025 | 899.045 |
| 2026 | 758.516 |
| 2027 | 461.816 |
| 2028 | 402.476 |
| >5 Jahre | 804.952 |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten wie im Vorjahr keine Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen.
Verbindlichkeiten aus Bestellobligo bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
(2) Personal
| Mitarbeiter: | ||
| Insgesamt | 113 | 1 |
| Hiervon entfallen auf: | ||
| Arbeiter | 52 | 0 |
| Angestellte | 61 | 1 |
(3) Mitglieder der Geschäftsführung:
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Michaela Przybylla, Speditionskauffrau, Duisburg, (ausgeschieden am 21.01.2024) |
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Markus Krämer, Köln, (Vorsitzender der Geschäftsführung HGK Logistics and Intermodal GmbH) |
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betreffen Frau Przybylla und beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 171.429 (Vorjahr: EUR 0), davon sind EUR 49.000 (Vorjahr: EUR 0) variable Bestandteile.
Herr Krämer ist bei der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, angestellt und bezieht von dieser sein Gehalt.
(4) Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB)
Das Honorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 46.400 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
(5) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)
Es wurden während des Geschäftsjahres keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Personen durchgeführt.
(6) Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Köln, 29. April 2024
HGK Intermodal GmbH
Die Geschäftsführung
Markus Krämer
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugang aus Verschmelzung |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen |
31.12.2023
EUR |
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| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 17.310 | 1.909.456 | 0 | 0 | 1.926.766 | |
| I. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 6.176.977 | 0 | 31.716 | 0 | 6.145.262 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0 | 15937958 | 0 | 350.119 | 0 | 15.587.839 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.028 | 1.448.481 | 1.475 | 3.676 | 0 | 1.460.309 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 94.956 | 0 | 0 | 0 | 94.956 |
| 14.028 | 23.658.372 | 1.475 | 385.510 | 0 | 23.288.365 | |
| II. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.008.450 | 1.914.507 | 1.008.450 | 1.914.507 | ||
| 2. Beteiligungen | 120.579 | 0 | 0 | 120.579 | ||
| 1.129.029 | 0 | 1.914.507 | 1.008.450 | 2.035.085 | ||
| 1.160.367 | 25.567.828 | 1.915.982 | 1.393.960 | 0 | 27.250.217 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|
1.1.2023
EUR |
aus Verschmlzung |
Abschreibungen des Geschäftsjahres aus
Verschmelzung
EUR |
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
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| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 17.310 | 1.509.772 | 167.774 | 0 | 0 | 1.694.855 |
| I. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 3.360.177 | 322.228 | 0 | 27.773 | 3.654.632 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0 | 10.204.732 | 1.343.402 | 0 | 348.856 | 11.199.278 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 12.821 | 923.534 | 118.415 | 570 | 3.011 | 1.052.330 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | |||
| 12.821 | 14.488.442 | 1.784.045 | 570 | 379.639 | 15.906.240 | |
| II. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 30.131 | 15.998.214 | 1.951.819 | 570 | 379.639 | 17.601.095 | |
| Buchwerte | ||
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31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
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| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 231.911 | 0 |
| I. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.490.630 | 0 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.388.561 | 0 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 407.979 | 1.207 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 94.956 | 0 |
| 7.382.126 | 1.207 | |
| II. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.914.507 | 1.008.450 |
| 2. Beteiligungen | 120.579 | 120.579 |
| 2.035.085 | 1.129.029 | |
| 9.649.122 | 1.130.236 | |
Anteilsbesitz der HGK Intermodal GmbH, Köln
- Stand 31. Dezember 2023 -
| Name, Sitz |
Anteil am Kapital
% |
Währung | Eigenkapital | Ergebnis |
| 1.000 Währungseinheiten | ||||
| Unmittelbare Beteiligungen | ||||
| CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, Köln | 77,5 | EUR | 2.165 | 1.730 |
| Logistikzentrum RuhrOst Betreibergesellschaft mbH, Bönen (Stand 31.12.2022) | 20,0 | EUR | 846 | 281 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die HGK Intermodal GmbH, Köln
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der HGK Intermodal GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HGK Intermodal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. April 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer
ppa. Tim Jankowski, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 7. Mai 2024 festgestellt.
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