Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 400289
Vorher
Carl Warrlich Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.8.1990
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von militärischen Kampffahrzeugen
Gegenstand
ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb sowie der Handel mit Anzündhilfen und Zubehör. Weiterhin ist der Gegenstand des Unternehmens die Konstruktion, die Herstellung, die Vermietung und der Verkauf von Bauwagen und Containern für verschiedene Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Warrlich
seit 12.1.2023
Geschäftsführer
Mathias Pafelinsky
seit 8.12.2021
Geschäftsführer
Alexander Häßler
seit 7.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Karin Warrlich
99830 Treffurt
25.50%
Margarethe Häßler
99830 Treffurt
25.50%
A******** H*****
24.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl Warrlich GmbH

Treffurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der Carl Warrlich GmbH, Treffurt,
für das Geschäftsjahr 2023
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Carl Warrlich GmbH wurde im Jahr 1904 in Treffurt gegründet. Das Produktions- und Handels-unternehmen blickt auf eine 118-jährige Firmengeschichte zurück und zählt heute zu den führenden Anbietern von Grill- und Kaminanzündern in Deutschland und Europa.
Gegenstand unseres Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Kohleanzündern, vornehmlich auf chemischer Basis, sowie des damit zusammenhängenden Zubehörs. Weiterer Gegenstand ist die Herstellung und der Vertrieb von Baustellenwagen und Containern sowie die Produktion und der Vertrieb von Zubehörteilen hierzu.
Die Erfahrungen in der Herstellung von Grill- und Kaminanzündern reichen bis in das Jahr 1951 zurück.
Die Produktion erfolgt am Standort Treffurt. Neue Technologien, moderne Produktionsverfahren, Zertifizierungen sowie kontinuierliche Kontrollen bei der Auswahl und Verarbeitung der Rohstoffe stellen die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte sicher.
Das Produktsortiment umfasst hauptsächlich chemische Anzünder, Öko-Anzünder und Flüssiganzünder. In den vergangenen Jahren wurde das Sortiment kontinuierlich mit ökologischen Anzündern, Barbecue- und Grillzubehör erweitert. Daneben besteht auch noch die Produktion, der Verkauf und die Vermietung von Bauwagen und Raumzellen.
Die Vermarktung im nationalen Markt erfolgt insbesondere über die Vertriebsschienen Bau- & Fachmärkte, den Lebensmitteleinzelhandel, Verbrauchermärkte & SB-Warenhäuser sowie Drogeriemärkte. Europaweit, mit dem Schwerpunkt auf Frankreich, Italien und Spanien, erfolgt der Vertrieb in der Regel über Großhandels- und Distributionspartner. Aufgrund globalisierter Märkte wurde der Vertrieb in den vergangenen Jahren weltweit ausgedehnt.
2. Forschung und Entwicklung
Die Sicherstellung der gleichbleibend hohen Produktqualität, die marktgerechte Sortimentserweiterung der verschiedenen Produktgruppen sowie die stetige Modernisierung der Produktionsanlagen und Optimierung der Produktionsverfahren zur Effizienz- und Kapazitätssteigerung stellen die höchste Priorität für das Unternehmen dar. Neben eigenen Ideen und Forschung setzt das Unternehmen auf externe Spezialisten, Berater und Dienstleister.

II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Gemäß dem statistischen Bundesamt liegt das inländische Bruttoinlandsprodukt für 2023 aufgrund schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen bei -0,3 %. (Stand Statistisches Bundesamt, Januar 2024)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. und 2. Quartal 2024 gegenüber 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt -weiter gesunken (-0,25 %).
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der "Schnellmeldung vom 30. Januar 2024". Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte". In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 66, 23.2.2024)
Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 66, 23.2.2024)
Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern kam es preis-, saison- und kalenderbereinigt zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen im 2. und 3. Quartal 2023 noch Zuwächse verzeichnet hatte. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 66, 23.2.2024)
Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 abgekühlt. Während Spanien und Italien noch einen Anstieg von 0,6 % beziehungsweise 0,2 % im Vergleich zum3. Quartal 2023 verzeichneten, stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in Frankreich und auch im Euroraum insgesamt (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit +0,8 % im Vergleich zum Vorquartal und+3,1 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Deutschland liegt im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigten mit -0,2 % deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %). (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 66, 23.2.2024)
Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal 2023 von rund 46,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschlanderbracht. Das waren 216 000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 59 vom 16. Februar 2024)
Die Zuwachsrate zum Vorjahresquartal bei den privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen schwächte sich im Jahresverlauf immer weiter ab, im 4. Quartal 2023 lag sie noch bei +3,8 %. Da das verfügbare Einkommen mit +4,4 % im Vorjahresvergleich etwas stärker anstieg, lag die Sparquote mit 10,9 % über dem Vorjahreswert von 10,5 %. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 66, 23.2.2024)
Branche
Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat das Jahr 2023 mit einem ernüchternden Schlussquartal abgeschlossen. Besonders die fehlenden Aufträge als Folge der schwachen Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzrückgängen im In-und Ausland. Weitere Produktionsdrosselungen waren die Folge.
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup kommentiert die aktuelle Situation: "Das Jahr2023 hat auf der ganzen Linie enttäuscht. Und die guten Nachrichten für den Standort Deutschlandbleiben auch weiterhin rar gesät. Nicht nur die chemisch-pharmazeutische Industrie, sondern die gesamte heimische Wirtschaft leidet weiterhin unter der schleppenden Konjunktur und den strukturellen Problemen." Die Produktion ging im Vergleich zum Vorquartal (3.2023) um 2,3 Prozent zurück. Im Vorjahresvergleich entsprach dies einem Minus von 4,3 Prozent. Die Kapazitäten der Branche waren mit 77,2 Prozent nicht ausgelastet.
Die Erzeugerpreise gingen im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent zurück. Damit waren chemische und pharmazeutische Erzeugnisse 5,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor.
Der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie sank saisonbereinigt um1 Prozent auf insgesamt 51,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Verkaufserlöse um 11,9 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie blieb mit rund 477.000 Beschäftigten stabil.
Betrachtet man das Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, ging die Produktion um 7,9 Prozent zurück und der Umsatz sank um 12,2 Prozent auf insgesamt 229,3 Mrd. Euro.
Für das Gesamtjahr 2024 rechnet der VCI mit einer auf niedrigem Niveaustagnierenden Produktion. Bei rückläufigen Preisen wird der Branchenumsatz in diesem Jahr voraussichtlich um 3,5 Prozent sinken.
(VCI-Quartalsbericht 4.2023, 15. 3.2024)
Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit.
2. Geschäftsverlauf
Das Jahr 2023 zeigte gegenüber 2022 einen rückläufigen Ergebnisverlauf und war auf der Absatzseite geprägt von einem deutlichen Preiskampf und einem niedrigeren Anfragevolumen.
Aufgrund angepasster Preise, geringeren Abrufmengen im zweiten Halbjahr, ist unser Gesamtumsatz um T€ 6.190 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wir verzeichneten aber eine Verschiebung zum Geschäft mit Handelswaren (+1,7 %) weg vom Geschäft mit eigenen Erzeugnissen (-2,6 %). Die Erlöse aus der Serienfertigung fielen um T€ 5.914 und die der Handelsware gingen um T€ 383 zurück.
Bezogen auf unsere Kundenregionen war im Inland ein Umsatzrückgang von T€ 4.259 zu verzeichnen. Im EU-Raum hatten wir einen Umsatzrückgang von T€ 2.785 und in Drittländern einen Umsatzanstieg von T€ 143 zu verzeichnen.
Unsere Gesamtleistung lag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.555 unter dem Geschäftsjahr 2022.
Ein Focus im Jahr 2023 war u.a. die Weiterentwicklung des Personals, insbesondere im technischen Bereich und auf der Controlling Ebene. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 402 auf T€ 3.614 gesunken.
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren fielen gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr deutlich und analog der Gesamtleistung um T€ 3.993. Die Materialeinsatzquote verringerte sich damit um 0,8 Prozentpunkte; bezogen auf die Gesamtleistung.
Das betriebliche Ergebnis unserer Gesellschaft ist mit T€ 420 (Vorjahr: T€ 2.145) gegenüber dem Vorjahr wesentlich geringer.
Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit waren gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (von T€ 5.312 auf T€ 5.701). Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr gab es bei den zu leistenden Provisionen für Handelsvertreter (T€ -124), bei den Wertberichtigungen (T€ -60) sowie bei den Verwaltungskosten (T€ -50). Dagegen standen Aufwandssteigerungen bei den Raumkosten durch Anmietung einer weiteren Lagerhalle (T€ 117) sowie bei den Vertriebskosten von insgesamt T€ 683 gegenüber.
Im betrieblichen Ergebnis sind "Sonderbelastungen" aus Gewährleistungen in Höhe von T€ 670 enthalten.
Im Geschäftsjahr haben wir ein Unternehmen zugekauft, was uns erhebliche Synergieeffekte bei der Vermarktung von Ökoprodukten einbrachte.
Unser Unternehmen befand sich auch im Geschäftsjahr 2023 in keiner angespannten Ertragssituation mehr, welches im Wesentlichen auf die erfolgreichen Preisverhandlungen mit Kunden zurückzuführen war. Preisanpassungen gegenüber Kunden konnten zum größten Teil bereits im Geschäftsjahr 2022 vorgenommen werden und wurden seit dem Geschäftsjahr 2023 den Marktbedingungen angepasst.
Dennoch besteht weiterhin ein starker Preisdruck, der sich auch in den geringen Margen widerspiegelt.
Für 2023 können wir insgesamt auf ein den Marktbedingungen angemessenes Geschäftsjahr zurückblicken.
Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unserer Gesellschaft ist maßgeblich von den erfolgten Preismaßnahmen abhängig. Wir gehen entsprechend der bereits erfolgreich eingeleiteten Maßnahmen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.
Unsere EBIT-Entwicklung der letzten Geschäftsjahre stellt sich wie folgt dar:

2023
2022
2021
2020
2019
T€
T€
T€
T€
T€
420
2.145
1.008
406
-627


Seit dem Geschäftsjahr 2020 wirkten eingeleitete Maßnahmen hinsichtlich der Neuverhandlung von Mietverträgen und Zugeständnisse der Geschäftsführung bei den Gehältern aus.
Im Geschäftsjahr 2023 liefen Rohstoffkontrakte aus den Vorjahren aus, die nunmehr zu dem im Markt angepassten Preisen neu abgeschlossen wurden.
Dieses zeigt, dass die Gesellschaft in der Lage ist, in gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern und dennoch einen positiven Geschäftsverlauf darstellen kann. Erreicht werden konnte dieses Ergebnis durch Abgrenzung zu unlukrativen Geschäftsfeldern/ Kunden und Neukundenakquisition. Mit Hilfe der etablierten Kostenrechnung und einer genauen Analyse der Plan-Ist-Abweichungen sowie einer integrierten Unternehmensplanung war die Gesellschaft in der Lage, die Schwachstellen und Kostentreiber zu identifizieren und diesen frühzeitig entgegenzuwirken.
Im Geschäftsjahr 2023 ist es der Gesellschaft gelungen, die vorhandene Marktposition zu sichern und die Kundenbindungen zu vertiefen. Wichtig ist dabei, sich auf die Bereiche zu fokussieren, die das Kerngeschäft abbilden und in denen die Gesellschaft stark ist, um sich so vom Wettbewerb abzuheben.
3. Lage
Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.
a. Ertragslage:

Ergebnisquellen
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung

T€
T€
T€
%
Betriebsergebnis
420
2.145
-1.725
-80,5
Finanzergebnis
-73
-62
-11
-17,7
Steuerergebnis
-73
-457
384
84,0
Jahresergebnis
249
1.626
1.377
-84,7



Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die eigenen Erzeugnisse dar. Diese machen über 81,0 % (Vorjahr: 83,6 %) der gesamten Umsätze aus. Auf den Bereich Handelsware entfallen 15,6 % (Vorjahr: 13,9 %) der Umsätze.
Die Abschreibungen sind aufgrund von gegenüber dem Vorjahr rückläufiger Investitionsquote um T€ 96 geringer.
Die Personalkosten fielen gegenüber dem Vorjahr aufgrund des geringeren Personalbestands und trotz tariflicher Anpassungen (T€ - 402). Der Personalbestand verringerte sich Stichtagsbezogen um zehn Mitarbeiter.
Die Eigenkapitalrentabilität beträgt daher für das Geschäftsjahr 2,6 % (Vorjahr: 18,0 %). Die Umsatzrentabilität verringerte sich von 4,6 % auf 0,8 %. Ebenso war die Finanzkraft unserer Gesellschaft von 6,4 % auf 2,6 % rückläufig.
b. Finanzlage:
Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Unsere Gesellschaft erzielte aufgrund eines gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Jahresergebnisses (T€ + 249; T€ + 1.626) und gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr gestiegener Sonstiger Forderungen (T€ + 615) sowie gesunkener Lieferverbindlichkeiten (T€ - 178) dennoch einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (T€ 579; Vorjahr: T€ 1.647).
Auf der Aktivseite lag der Anstieg der Bilanzsumme (T€ + 541) gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen am Zukauf eines Unternehmens (Finanzanlagen: T€ + 1.024) und der Darlehensgewährung an Verbundunternehmen (T€ + 900).
Die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 15,2 % (Vorjahr: 13,8 %) der Bilanzsumme. Die uns zur Verfügung gestellten Kreditlinien wurden dabei nicht in Anspruch genommen, wodurch uns noch erhebliche Finanzmittel für weitere Investitionen und zur Wachstumsfinanzierung zur Verfügung stehen.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist darauf zurückzuführen, dass bereits zum Ende des Geschäftsjahres Geldmittel für Investitionen und für eine Unternehmenstransaktion des ersten Quartals 2023 zur Verfügung gestellt wurden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 14,4 % (Vorjahr:15,9 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte stichtagsbedingt.
Für die Zukunft sind Investitionen in die Modernisierung der Produktionsprozesse und neue Produktionsanlagen/-linien sowie Ersatzinvestitionen geplant.
Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr verringert und stellt sich wie folgt dar; die Liquidität 1. Grades liegt bei 106,0 % (Vorjahr: 259,5 %), die des 2. Grades bei 588,3 % (Vorjahr: 828,6 %). Hintergrund der geringeren Liquidität ist im Wesentlichen eine Verzögerung von Investitionen (Auszahlung in 2022, Investition in 2023).
Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.
c. Vermögenslage:

wesentliche Bilanzposten
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
Aktiva
T€
T€
T€
%
Anlagevermögen
2.918
1.916
1.002
52,3
Vorräte
4.029
3.404
625
18,4
kurzfristige Vermögenswerte
6.710
7.093
-383
-5,4
Passiva




Eigenkapital
9.252
9.014
238
2,6
langfristige Verbindlichkeiten
2.546
2.326
220
8,6
Bilanzsumme
16.830
16.279
552
3,4



Der Anlagendeckungsgrad beträgt 317,1 % (Vorjahr: 470,6 %), die Anlagenintensität lag bei 17,4 % (Vorjahr: 11,8 %).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 5.671 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr überschaubar gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit von 70 Tagen (Vorjahr: 68) liegt im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich im positiven Bereich.
Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht.
Der dynamische Verschuldungsgrad liegt bei 764,3 % (Vorjahr: 176,7 %).
Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Berücksichtigt werden bei den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cash Flow. Bei den Mitarbeitern sind 3 Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.
Der Umsatz pro Mitarbeiter ist um T€ 23 gesunken. Der Cash Flow beträgt T€ 777 und ist damit um T€ 1.474 geringer als im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist um 3,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken, welches auf den Rückgang der Umsätze und gleichzeitig unveränderter Kostenstruktur zurückzuführen ist.
Das EBIT beträgt T€ 420 und ist somit um T€ 1.725 geringer als im Vorjahr.
Insgesamt können wir unsere wirtschaftliche Lage als den Marktverhältnissen angemessen bezeichnen.
5. Gesamtaussage
Die Vermögens­ und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Ertragslage ist wie unter Punkt 2 beschrieben im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Wesentlichen planmäßig verlaufen.
III. Prognosebericht
Die Entwicklung der Branche im nationalen Markt wird durch einen weiterhin wachsenden Wettbewerb, steigendem Preisdruck und einer größeren Produktvielfalt bei einem leicht steigenden Marktvolumen gekennzeichnet sein. Internationale Märkte unterliegen bislang einem geringeren Wettbewerbs- und Preisdruck. Die hohe Qualität der Produkte "Made in Germany" hat in den internationalen Märkten auch weiterhin einen hohen Stellenwert, so dass hier ein weiteres Expansionspotential zu sehen ist.
Die für 2023 gesetzten Ziele hat unsere Gesellschaft bei der Gesamtleistung und bei dem Betriebsergebnis geringfügig verfehlt. Bei der Gesamtleistung liegen wir mit T€ 949 und im Rohertrag mit T€ 92 hinter der Planung. Beim EBIT lagen wir mit T€ 373 ebenfalls hinter unserem Planergebnis, welches vor dem Hintergrund des negativen Sondereffekts (T€ - 670) im Jahresergebnis positiv zu bewerten ist.
In unserer Ertragsplanung für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund von notwendigen Preisanpassungen und dem Wegfall von einem Kunden, von einem moderaten Anstieg der Gesamtleistung gegenüber 2023 in Höhe von T€ 937 und für 2025 von einer Konsolidierung auf Basis unserer Planung für 2024 aus. Beim EBIT sieht unsere Planung für 2024 aufgrund der stagnierenden Gesamtleistung ein Ergebnis von T€ 773 vor.
Nach dem zweiten Quartal 2024 entspricht das Ergebnis im Bereich der Gesamtleistung nicht unserer Planung. Wir liegen im Umsatz wegen des milden Winters 2023/ 2024 bereits mit T€ 1.100 hinter unserer Planung. Beim EBIT wirken sich die etwas geringeren Energie- und Beschaffungskosten für die Vorprodukte leicht Ergebnisverbessernd aus. Das EBIT beträgt nach dem zweiten Quartal T€ - 150.
Insgesamt rechnen wir in einem schwierigen Umfeld aus hoher Wettbewerbsintensität und ab Mitte 2023 stark steigenden Preisen auf der Beschaffungsseite vor dem Hintergrund unserer guten Positionierung bei unseren Kunden trotzdem mit positiven Ergebnissen vor Steuern (2024: T€ +300; 2025: T€ +300), sowie einer weiterhin verbesserten Kapitaldienstfähigkeit.
Durch den im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Kauf eines Unternehmens für ökologische Anzünder erwarten wir weiterhin positive Ergebnis- und Absatzbeiträge sowie eine Verbesserung der Wettbewerbsposition durch die Erweiterung um ein ökologisches Produktportfolio aus eigener Produktion.
IV. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
V. Chancen und Risiken
1. Risikobericht
Die Carl Warrlich GmbH ist ein international agierendes Produktions- und Handelsunternehmen, dass weltweit in verschiedenen Märkten und Branchen aktiv ist. Hieraus ergeben sich zahlreiche Chancen für die weitere Geschäftsentwicklung, aber auch geschäftsspezifische Risiken. Ziel ist es, diese Risiken zu minimieren, Chancen zu nutzen und das Unternehmen hierdurch auf einen nachhaltig profitablen Wachstumskurs zurückzuführen.
Branchenbezogene Risiken:
Durch den weiterhin wachsenden Wettbewerb, insbesondere durch ausländische Produzenten und Anbieter, besteht derzeit unverändert ein starker Preisdruck auf dem Markt für Grill-, Ofen- und Kaminanzünder. Der vor einigen Jahren erfolgte Eintritt von ausländischen Investoren auf dem inländischen Grill-, Ofen- und Kaminanzündermarkt ist unverändert als Risikofaktor für das zukünftige Marktumfeld zu sehen.
Ertragsorientierte Risiken:
Für die Carl Warrlich GmbH ergeben sich auf der Beschaffungsseite Risiken insbesondere durch die nicht kalkulierbare Preisentwicklung der Rohstoffe, Lieferverzügen oder Qualitätsmängeln. Die Preis­schwankungen beim Rohöl werden durch einen Mix aus längerfristigen Rahmenvereinbarungen mit Lieferanten, auftragsbezogenen Bestellungen und Ergänzungskäufen bei niedrigem Preisniveau abgesichert.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der Ukrainekrieg und die damit verbundene Erhöhung der Energiekosten.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Die Risiken von Forderungsausfällen werden bei der Carl Warrlich GmbH durch Bonitätsprüfungen der Kunden bei Geschäftsanbahnung, Kreditversicherungen, fortlaufende Überwachung der Kreditlimits, Bonitäten und Zahlungsverhalten sowie einem aktiven Forderungsmanagement begrenzt.
Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen.
Weitere finanzwirtschaftliche Risiken ergeben sich bei unserer Gesellschaft vor allem durch Refinanzierungen und Zinsen.
Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind weitere Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.
2. Chancenbericht
Zur Qualitätssicherung in den Produktionsstätten setzt die Carl Warrlich GmbH ein internes Qualitätsmanagement zur Kontrolle der Rohstoffe, der Analyse von Fehlerquellen und zur Optimierung der Produktionsverfahren ein. Regelmäßige Zertifizierungen und Auditierungen sowie die Kooperation mit namhaften Prüforganisationen stellen die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte sicher. Die Unternehmen arbeitet nach dem Umweltmanagement ISO 14001 sowie dem Qualitätsmanagement­system ISO 9001 und wurde durch den TÜV Thüringen zertifiziert.
Als führender Anbieter von Grill-, Ofen- und Kaminanzündern in Europa liefert die Carl Warrlich GmbH qualitativ hochwertige Produkte "hergestellt in Deutschland" in den weltweiten Handel.
Mit dem Ziel, die derzeitige Marktposition zu sichern und mittel- bis langfristig die Marktposition weiter auszubauen, wird sich die Carl Warrlich GmbH noch stärker an den Markt- und Kundenbedürfnissen orientieren und neue Wachstumspotentiale erschließen.
Die Carl Warrlich GmbH strebt eine konsequente, bedarfsgerechte Erweiterung ihres Produktportfolios an, um den Handel noch besser ansprechen und sich gegenüber dem Wettbewerb abheben zu können. Hierzu wird die Entwicklung und Produktion neuer Produkte im Segment der Öko-Anzünder konsequent ebenso vorangetrieben wie die Erweiterung des Sortiments mit Barbecue- und Grillzubehör.
Zur Erschließung neuer Absatzmärkte und zur weiteren Durchdringung der internationalen Märkte wird die Expansions- und Distributionsstrategie weiterentwickelt.
In der weiteren Durchdringung der internationalen Märkte mit den Anzündhilfen sowie von Joint-Ventures in Produktion und Vertrieb sieht die Carl Warrlich GmbH langfristig gute Chancen, die Marktdurchdringung zu erhöhen und zusätzliche Wachstumspotentiale zu erschließen.
Mit der langjährigen Kompetenz und dem Knowhow in der Produktion von Grill-, Ofen- und Kaminanzündern in höchster Qualität, modernen Produktionsanlagen, einem motivierten Team an qualifizierten Mitarbeitern, innovativen Produktneuheiten, der Expansion in neue Märkte und der permanenten Verbesserung unserer gesamten Geschäftsprozesse sollte es der Carl Warrlich GmbH in den nächsten Jahren gelingen, die derzeitig angespannte Marktsituation gestärkt zu meistern und das Unternehmen auf einen nachhaltig profitablen Wachstumskurs zurückzuführen.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.
Die Qualifizierung von Mitarbeitern ist uns enorm wichtig. Wir bilden eigene Mitarbeiter aus. Darüber hinaus qualifizieren wir unsere Mitarbeiter. Bei Neueinstellungen werden in erster Linie Fachkräfte ausgewählt.
Fachspezifische Weiterbildungsmaßnahmen werden von den Mitarbeitern gut angenommen.
3. Gesamtaussage
Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld und den durch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher sowie den anhaltenden Ukrainekrieg zu erwartenden Absatzrückgängen. Des Weiteren erwarten wir weiterhin steigenden Rohstoffpreise und Lieferengpässen unserer Vorlieferanten.
Vor dem Hintergrund unserer Vermögens- und Finanzlage sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar
4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Risiken, die sich aus den Marktpreisschwankungen der Rohstoffe ergeben, werden durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik sowie dem Führen von strategischen Beständen minimiert

 

Treffurt, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Alexander Häßler 

Mathias Pafelinsky

Kevin Warrlich

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.917.729,34 1.915.533,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.491,50 34.736,50
II. Sachanlagen 1.778.038,53 1.800.754,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 219.302,00 248.784,00
2. technische Anlagen und Maschinen 581.416,00 706.559,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 818.264,88 733.751,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 159.055,65 111.660,90
III. Finanzanlagen 1.104.199,31 80.042,38
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.024.156,93 0,00
2. Beteiligungen 79.417,38 79.417,38
3. Sonstige Finanzanlagen 625,00 625,00
B. Umlaufvermögen 13.562.924,57 14.023.990,19
I. Vorräte 4.029.027,64 3.404.071,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.822.014,83 7.308.821,52
1. Forderungen gegen Gesellschafter 35.356,36 61.057,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 900.000,00  
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 218.957,50 211.759,96
4. sonstige Vermögensgegenstände 6.667.700,97 7.036.003,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.711.882,10 3.311.097,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.180,48 69.746,98
D. Aktive latente Steuern 214.505,22 200.982,20
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 61.324,54 68.474,93
Aktiva 16.830.664,15 16.278.728,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.262.767,08 9.013.807,32
I. Gezeichnetes Kapital 104.000,00 104.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Bilanzgewinn 4.158.767,08 3.909.807,32
B. Rückstellungen 1.614.718,25 1.275.860,00
C. Verbindlichkeiten 5.953.178,82 5.989.060,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.557.542,61 2.238.705,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.708,11  
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 624.750,00 606.994,65
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.736.178,10 3.143.360,18
Passiva 16.830.664,15 16.278.728,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.235.609,13 12.102.891,66
2. Personalaufwand 3.613.643,96 4.015.209,06
a) Löhne und Gehälter 2.960.822,07 3.051.166,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 652.821,89 964.042,19
davon für Altersversorgung 96.809,88 148.902,42
3. Abschreibungen 528.523,57 624.291,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 528.523,57 624.291,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.700.599,32 5.311.990,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.764,26 50,95
davon aus verbundenen Unternehmen 34.200,00  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.630,87 62.178,02
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 61.764,91 456.942,30
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 13.523,02  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   115.822,13
8. Ergebnis nach Steuern 258.210,76 1.632.330,89
9. sonstige Steuern 9.251,00 6.085,31
10. Jahresüberschuss 248.959,76 1.626.245,58
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.909.807,32 2.283.561,74
12. Bilanzgewinn 4.158.767,08 3.909.807,32

Anhang der Carl Warrlich GmbH, Treffurt, für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Carl Warrlich GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Treffurt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: 400289

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

-  unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 546.644 €.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Vermögensgegenstände aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit 900.000 €. Darin enthalten:

- Sonstige Vermögensgegenstände: 900.000 €

Vermögensgegenstände aus Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Bilanz mit 218.958 €. Darin enthalten:

- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 7.198 €
- Sonstige Vermögensgegenstände: 211.760 €

Verbindlichkeiten aus Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in der Bilanz mit 624.750 €. Darin enthalten:

- Sonstige Verbindlichkeiten: 624.750 €

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 10.335.754
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 10.625.980
Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

- Abschreibungen auf Zugänge: 63.016 €
- Abschreibungen auf Abgänge: 238.298 €




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
224.574,68
11.850,00
0,00
870,00
237.294,68
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
981.635,11
10.211,96
0,00
0,00
991.847,07
2. technische Anlagen und Maschinen
7.693.617,22
32.342,90
173.894,35
84.227,00
7.636.292,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.112.882,96
320.965,73
18.828,34
0,00
3.415.020,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
111.660,90
132.491,75
0,00
-85.097,00
159.055,65
Summe Sachanlagen
11.899.796,19
496.012,34
192.722,69
-870,00
12.202.215,84
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
1.024.156,93
0,00
0,00
1.024.156,93
2. Beteiligungen
126.292,38
0,00
46.875,00
0,00
79.417,38
3. Genossenschaftsanteile
625,00
0,00
0,00
0,00
625,00
Summe Finanzanlagen
126.917,38
1.024.156,93
46.875,00
0,00
1.104.199,31
Summe Anlagevermögen
12.251.288,25
1.532.019,27
239.597,69
0,00
13.543.709,83

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
189.838,18
11.965,00
0,00
0,00
201.803,18
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
732.851,11
39.693,96
0,00
0,00
772.545,07
2. technische Anlagen und Maschinen
6.987.058,22
241.712,90
173.894,35
0,00
7.054.876,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.379.131,96
235.151,71
17.528,20
0,00
2.596.755,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
10.099.041,29
516.558,57
191.422,55
0,00
10.424.177,31
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Beteiligungen
46.875,00
0,00
46.875,00
0,00
0,00
3. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
46.875,00
0,00
46.875,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
10.335.754,47
528.523,57
238.297,55
0,00
10.625.980,49

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
35.491,50
34.736,50
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
219.302,00
248.784,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
581.416,00
706.559,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
818.264,88
733.751,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
159.055,65
111.660,90
Summe Sachanlagen
0,00
1.778.038,53
1.800.754,90
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
1.024.156,93
0,00
2. Beteiligungen
0,00
79.417,38
79.417,38
3. Genossenschaftsanteile
0,00
625,00
625,00
Summe Finanzanlagen
0,00
1.104.199,31
80.042,38
Summe Anlagevermögen
0,00
2.917.729,34
1.915.533,78


Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.111.760 € (Vorjahr: 215.731 €).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.909.807 € einbezogen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 214.505 €.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre

Aktivierung latenter Steuern
214.505,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
0,00
Gesamtbetrag
214.505,00


Pensionsrückstellungen

Der Barwert der laufenden Pensionsverpflichtungen wurde nach dem Ansammlungsverfahren ("Projected Unit Credit Methode") unter Zugrundelegung eines Rententrends von 0,0 % berechnet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Heubeck 2018 G


Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Erfüllungsbetrag der Schulden
546.644,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
607.968,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
607.968,00
verrechnete Aufwendungen
44.976,00
verrechnete Erträge
12.682,00


Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

- Deckungskapital und Überschussanteile

spezielle Annahmen

- Bewertungsmethode unter IDW RH FAB 1.021
Aktivprimat
- Faktorbasierte Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26.4.2022
Einzelfallbewertung
- Finanzielle Annahmen
Gesamtverzinsungserwartung der Rückdeckungsansprüche


Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Personalkosten: 354.906 €
- Garantieverpflichtungen: 897.100 €
- schwebende Geschäfte: 45.000 €

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

- Steuern 8.504 €

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  882.545 € (Vorjahr: 600.005 €).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 882.545 €.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Bürgschaften

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit
Restlaufzeit
größer 5 Jahre

Sicherung


Betrag
Betrag
Vermerk




gegenüber Kreditinstituten
882.545,00
794.291,00
90 % Haftungsfreistellung durch KfW (2, 5)
Summe
882.545,00
794.291,00


Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

T€
T€
T€
T€
davon gegenüber Kreditinstituten
2.557,5
611,8
1.063,2
882,5
davon gegenüber verbunden Unternehmen
34,7
34,7
0,0
0,0
davon gegenüber beteiligten Unternehmen
624,8
24,8
600,0
0,0
Summe
5.953,2
3.407,4
1.663,2
882,5


Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Sicherungsübereignung: € 850.000
- Globalzession: € 407.000
- persönliche Bürgschaften der Gesellschafter: € 400.000
- Bürgschaften durch die KfW: € 1.894.000

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 214.505 €.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 13.523 €.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Betrag


aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
96.974,00
  gesichert durch:
Rahmenavale
Summe
96.974,00


Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Die Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverträgen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Risiken könnten sich dann ergeben, wenn Rückgriffsansprüche seitens der Avalgeber oder Sicherungsnehmer entstehen sollten. Dies würde bei entsprechender Sachverhaltslage zu einer entsprechenden Zahlungsverpflichtung der Gesellschaft führen. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Rechtsgeschäfte und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse sieht die Geschäftsführung eine Zahlungsverpflichtung als nicht wahrscheinlich ein.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.083.349 € sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Leasingverpflichtungen bewegliche Vermögensgegenstände € 275.830
- Mietverpflichtungen unbewegliche Vermögensgegenstände € 2.721.655
- Lizenzvereinbarungen € 85.864

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend assoziierter Unternehmen aufzuführen:

- Mietverpflichtungen unbewegliche Vermögensgegenstände € 1.104.655

Die Darstellung erfolgt auf einen Betrachtungszeitraum von fünf Jahren.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

62,00
Angestellte

16,00
leitende Angestellte

3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
81,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

77,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

4,00


Namen der Geschäftsführer

Erster Geschäftsführer:
Kevin Warrlich,Treffurt, ab 12.01.2023
ausgeübter Beruf:
Diplom Betriebswirt
Weitere Geschäftsführer:
Alexander Häßler, Weimar
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Weitere Geschäftsführer:
Mathias Pafelinsky, Bautzen
ausgeübter Beruf:
Diplom Volkswirt


Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB, verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung
Betrag


Stand bisheriger Kredite
61.058,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr
26.397,00
Neuvergaben im Berichtsjahr
695,00
=  neuer Kreditbestand
35.356,00


Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 248.960 €.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Ergebnisvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.158.767 €, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 4.158.767 € vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

Treffurt, den 30. Juni 2024
Alexander Häßler
Mathias Pafelinsky
Kevin Warrlich


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Carl Warrlich GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl Warrlich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Warrlich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und dem für die Überwachung Verantwortlichen Beirat für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die für die Überwachung Verantwortlichen sind der Beirat der Gesellschaft. Dieser ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Kamen,den 31. Juli 2024
Ecofides GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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