Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 3602
Vorher
Zweirad Feld GmbH
Eingetragen
10.4.1992
Branche
Einzelhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Zweirädem aller Art nebst Zubehörartikeln sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Zweiräder.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Reinhardt
seit 11.1.2024
Prokura
Silvia Feld
seit 15.1.2007
Geschäftsführer
Peter Otto Feld
seit 16.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
86.00%
S***** F***
14.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bonn
52.890 €
86.00%
S***** F***
8.610 €
14.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fahrrad XXL Feld GmbH

Sankt Augustin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 71.594,00 105.930,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.107,00 570.203,00
Summe Sachanlagen 583.701,00 676.133,00
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 881.023,67 283.142,53
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.716.003,61 1.404.408,58
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 251.813,00 238.856,00
Summe Finanzanlagen 2.848.840,28 1.926.407,11
Summe Anlagevermögen 3.432.541,28 2.602.540,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 53.579.300,00 49.793.200,00
2. geleistete Anzahlungen 7.839,00 839,49
Summe Vorräte 53.587.139,00 49.794.039,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 466.922,96 677.074,60
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.171.595,89 154.317,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 18.155.365,69 16.004.007,97
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.793.884,54 16.835.400,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.280,00 8.675,82
Summe Umlaufvermögen 73.384.303,54 66.638.115,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.979,00 164.236,51
SUMME AKTIVA 77.002.823,82 69.404.892,18

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500,00 51.500,00
II. Gewinnvortrag 29.701.506,71 24.783.672,76
III. Jahresüberschuss 1.586.497,87 4.917.833,95
Summe Eigenkapital 31.339.504,58 29.753.006,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.305.286,00 1.240.897,00
2. sonstige Rückstellungen 2.143.400,00 2.578.700,00
Summe Rückstellungen 3.448.686,00 3.819.597,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.757.906,48 27.659.542,61
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 60.649,36 89.196,36
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.173.448,18 6.705.816,23
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.841,43 57.666,67
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.217.387,79 1.319.666,60
- davon aus Steuern in EUR: 28.412,03 (28.602,68)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 14.874,75 (12.644,98)
Summe Verbindlichkeiten 42.214.233,24 35.831.888,47
D. Rechnungsabgrenzungsposten 400,00 400,00
SUMME PASSIVA 77.002.823,82 69.404.892,18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 71.109.300,30 77.129.589,80
Gesamtleistung 71.109.300,30 77.129.589,80
2. sonstige betriebliche Erträge 578.557,88 287.005,37
Summe betriebliche Erträge 71.687.858,18 77.416.595,17
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -51.720.623,58 -52.841.346,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -13.210,99
Summe Materialaufwand -51.720.623,58 -52.854.557,58
Rohergebnis 19.967.234,60 24.562.037,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.738.010,30 -1.789.553,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -312.573,95 -295.777,37
- davon für Altersversorgung in EUR: -42.661,03 (-63.090,88)
Summe Personalaufwand -2.050.584,25 -2.085.330,87
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -230.014,57 -199.533,70
Summe Abschreibungen -230.014,57 -199.533,70
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -14.698.609,23 -15.152.848,50
Summe betriebliche Aufwendungen (außer Materialaufwand) -16.979.208,05 -17.437.713,07
Betriebsergebnis 2.988.026,55 7.124.324,52
7. Erträge aus Beteiligungen 228.459,28 346.584,82
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 48.661,78
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 308.726,92 281.339,85
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.186.988,89 -423.193,15
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: -22.087,97 (-21.702,00)
Finanzergebnis -649.802,69 253.393,30
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -748.859,51 -2.457.888,08
12. Ergebnis nach Steuern 1.589.364,35 4.919.829,74
13. sonstige Steuern -2.866,48 -1.995,79
14. Jahresüberschuss 1.586.497,87 4.917.833,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Fahrrad XXL Feld GmbH hat ihren Sitz in Sankt Augustin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg (HRB 3602).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bewertung der Rückstellung für Garantieverpflichtungen erfolgt im Berichtsjahr auf der Grundlage von Einzelaufzeichnungen, da in 2022 ein Einzelerfassungssystem eingeführt wurde. Im Vorjahr erfolgte die Bewertung auf Grundlage eines auf den Umsatz bezogenen Pauschalsatzes. Hierdurch ergab sich im Berichtsjahr ein um € 242.400,00 niedrigerer Binanzansatz. Weitere Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen.

2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250,00 € bis zu 1.000,00 € wurden bis 2022 in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Ab 2023 werden geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zum Nennwert bewertet.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet.

Grundlegende Annahmen der Berechnung sind der Zinssatz von 1,82 %, die Lohn- und Gehaltsdynamik von 0,00 %, die Rentendynamik von 0,00 %, die Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,00 % sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck, Köln 2018G.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Es bestehen Finanzinstrumente des Finanzanlagevermögens, die zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet sind. Es handelt sich um Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen betreffen mit € 510.570 Beteiligungen an Kapitalgesellschaften, die 2021 gegründet wurden.

Die Fahrrad XXL Service GmbH hat die aktive Geschäftstätigkeit erst in 2023 aufgenommen.

Die Fahrrad XXL Stores GmbH hat ihren Geschäftsbetrieb in 2022 aufgenommen und in 2023 erweitert. Für 2023 und 2024 sind Anlaufverluste geplant, die durch Nachschüsse der Gesellschafter gedeckt werden. Die Planung sieht für 2025 ein geringes positives Ergebnis vor. In den Jahren 2026 und 2027 werden positive Ergebnisse erwartet, die die Anlaufverluste ausgleichen.

Die beizulegenden Werte diesen Beteiligungen werden zum Bilanzstichtag auf rd. T€ 0 geschätzt. Auf eine Abschreibung von T€ 510,6 wurde verzichtet, da von einer vorübergehenden Wertminderungen ausgegangen wird.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

alle Beträge in EURO Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 466.922,96 0,00 677.074,60 0,00
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.171.595,89 0,00 154.317,68 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 18.155.365,69 15.761.019,91 16.004.007,97 14.540.668,79

Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" werden in Höhe von € 983.273,58 (Vj.: € 683.998,26) Steuerforderungen ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" werden in Höhe von € 10.491.563,05 (Vj.: € 10.285.846,13) Forderungen gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in Höhe von € 1.171.595,89 (Vj. € 154.317,68) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 51.500,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 13.498,00 (Vj.: € 60.458,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Kundenboni 1.301.500 €
ausstehende Eingangsrechnungen 154.700 €
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 44.000 €
Garantieverpflichtungen 115.000 €
Personalkostenrückstellung 508.100 €
Aufbewahrung Unterlagen 20.100 €
Summe 2.143.400 €

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

alle Beträge in EURO Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 39.757.906,48 18.882.906,76 20.874.999,72
Erhaltene Anzahlungen 60.649,36 60.649,36 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.173.448,18 1.173.448,18 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.841,43 4.841,43 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.217.387,79 1.217.387,79 0,00
Summe 42.214.233,24 21.339.233,52 20.874.999,72
alle Beträge in EURO Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 27.659.542,61 5.034.542,81 22.624.999,80
Erhaltene Anzahlungen 89.196,36 89.196,36 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.705.816,23 6.705.816,23 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 57.666,67 57.666,67 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.319.666,60 1.319.666,60 0,00
Summe 35.831.888,47 13.206.888,67 22.624.999,80

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von € 0,00 (Vj.: € 0,00).

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in Höhe von € 4.841,43 (Vj.: € 57.666,67) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 38.757.959,88 sind durch die Sicherungsübereignung des Lagers besichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Gewinn- und Verlustrechnung

In den Beteiligungserträgen werden in Höhe von € 127.686,14 periodenfremde Erträge ausgewiesen, da für diese Beteiligungserträge aus Vorjahren die Ausschüttungssperre entfallen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 3.676 und betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen, die zur Verringerung der Kapitalbindung abgeschlossen wurden.

4. Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren 24 Angestellte beschäftigt. Zusätzlich waren durchschnittlich 13 Auszubildende im Unternehmen tätig.

Anteilsbesitz

Gesellschaft Höhe am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
EURO EURO
Fahrrad-XXL.de GmbH & Co. KG 19,31% 9.864.906,90 521.938,79
Fahrrad XXL Service GmbH 20,20% 776,23 -3.644,72
Fahrrad XXL Stores GmbH 20,22% 65.027,14 -320.885,22

Die Jahresabschlüsse zum 31.12.2023 der Fahrrad XXL Service GmbH und der Fahrrad XXL Stores GmbH liegen noch nicht vor. Es sind die Werte aus den Jahresabschlüssen zum 31.12.2022 angegeben.

Bürgschaften

Bürgschaften für Verbindlichkeiten von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe von T€ 10.235 (Vj. T€ 10.235) übernommen. Aufgrund der Eigenkapitalausstattung der Beteiligungsgesellschaften wird das Risiko einer Inanspruchnahme sehr gering eingeschätzt.

Geschäftsführung

Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Feld, Peter Kaufmann
Feld, Silvia Kauffrau
Feld, Catherine Kauffrau

Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitgliedern der Geschäftsführung wurden Darlehen in Höhe von T€ 10.492 gewährt. Die Darlehen werden mit 2 % verzinst und wurden auf unbestimmte Zeit gewährt.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von € 12.000,00 entfällt ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Sankt Augustin, den 12.06.2024

Fahrrad XXL Feld GmbH

Peter Feld, Geschäftsführer

Silvia Feld, Geschäftsführerin

Catherine Feld, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 27.12.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

I. Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 161.884,82 0,00 0,00 0,00 161.884,82
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 894.077,16 137.582,57 30.873,24 0,00 1.000.786,49
Summe Sachanlagen 1.055.961,98 137.582,57 30.873,24 0,00 1.162.671,31
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 283.142,53 597.881,14 0,00 0,00 881.023,67
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.404.408,58 311.595,03 0,00 0,00 1.716.003,61
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 238.856,00 12.957,00 0,00 0,00 251.813,00
Summe Finanzanlagen 1.926.407,11 922.433,17 0,00 0,00 2.848.840,28
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.982.369,09 1.060.015,74 30.873,24 0,00 4.011.511,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.954,82 34.336,00 0,00 0,00 90.290,82
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.874,16 195.678,57 30.873,24 0,00 488.679,49
Summe Sachanlagen 379.828,98 230.014,57 30.873,24 0,00 578.970,31
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 379.828,98 230.014,57 30.873,24 0,00 578.970,31
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 71.594,00 105.930,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 512.107,00 570.203,00
Summe Sachanlagen 0,00 583.701,00 676.133,00
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 881.023,67 283.142,53
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.716.003,61 1.404.408,58
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 251.813,00 238.856,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.848.840,28 1.926.407,11
Gesamtsumme Anlagevermögen 0,00 3.432.541,28 2.602.540,11

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Einzelhandel für Fahrräder, Ersatzteile, Bekleidung und Heimsportgeräte tätig. Darüber hinaus erbringen wir Dienstleistungen in Zusammenhang mit den genannten Produkten. Der Verkauf unserer Produkte findet am Standort Sankt Augustin sowie über das Internet statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands lediglich inflationsbedingt gestiegen. Preisbereinigt ist das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken.

Die Umsätze im Einzelhandel sind im Jahr 2023 auf 649,0 Mrd. EUR (Vorjahr 630,6 Mrd. EUR) gestiegen. Der Onlinehandel verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg von 1,0% (Vorjahr -2,5%). Experten blicken jedoch zuversichtlich auf die Zukunft und erwarten für 2024 eine Steigerungen um 3,5% im stationären Handel sowie um 3,4% im Onlinehandel.

Branchensituation Fahrradhandel

Das Fahrrad als Sportgerät in Freizeit und Urlaub, aber auch als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Schule liegt im Trend. Der Fahrradverkehr nimmt seit der Coronapandemie weiter zu und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Laut BMVD nutzen über 88% der Deutschen das Fahrrad. Vor allem auf kurzen Strecken ersetzt es immer häufiger das Auto. Der Fahrradbestand betrug im Jahr 2023 84 Mio. Fahrräder. Der Trend geht zu Fahrrädern für unterschiedliche Einsatzzwecke (z.B. Trekkingräder, Mountainbikes, Lastenfahrräder) oder mit verschiedenen Antriebsarten (E-Bikes, Bio-Bikes). Durch die Nutzung eines E-Bikes kann der Einsatzzweck eines Fahrrads signifikant im Hinblick auf Reichweite und Relief erweitert werden.

Die Lieferkettenprobleme aufgrund von Corona sind größtenteils bewältigt und die Lager bei Herstellern und Händlern sind mit einem Großteil der Vorprodukte und fertigen Handelswaren gut gefüllt. Die durch die Pandemie verursachten hohen Kosten in der Vorproduktion sind überwunden. Gleichwohl sind die Unternehmen der Fahrradbranche - wie viele andere Unternehmen auch - von den allgemeinen Preissteigerungen betroffen. Diese Preissteigerungen lassen sich aufgrund der Lagersituation nicht an die Kunden weitergeben. Innovationen bei Produkten und Komponenten, Engineering und Design sind zentrale Treiber für den Fahrradmarkt. Das Fahrrad entwickelt sich zu einem hochwertigen Mobilitäts- und Freizeitprodukt. Es ist ein deutlicher Trend zum Zweit- oder Drittrad zu verzeichnen.

Laut ZIV gibt es in Deutschland 84 Mio. Fahrräder (Vorjahr 82,8 Mio.). Davon sind 11 Mio. Fahrräder E-Bikes (Vorjahr 9,8 Mio.), was einer Steigerung von über 50% gegenüber 2018 bedeutet. Die steigende Beliebtheit von E-Bikes spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. So sind im Jahr 2023 53% der verkauften Fahrräder (Vorjahr 48%) elektrifiziert. Das E- Bike stellt das dominierende Elektrofahrzeug auf dem deutschen Markt dar. Der Gesamtumsatz der Fahrradbranche im Jahr 2023 beträgt 7,06 Mrd. EUR (Vorjahr 7,36 Mrd. EUR). Auch die Anzahl der verkauften Fahrräder ist weiter rückläufig und liegt bei ca. 4 Mio. Fahrrädern (Vorjahr 4,6 Mio.). Damit liegt der Fahrradabsatz sowohl um ca. 1 Mio. Einheiten unter dem Rekordabsatz des Jahres 2020 mit ca. 5 Mio. Einheiten als auch unter den Vor-Corona Absatzzahlen.

2. Geschäftsverlauf

Nachdem sich unsere Umsatzerwartungen im 1. Quartal noch erfüllt hatten, blieben die Umsätze ab dem 2. Quartal hinter unseren Erwartungen zurück. Insgesamt ist der Umsatz gegenüber dem Jahr 2022 von T€ 77.129,6 um 7,8% auf T€ 71.109,3 gesunken und lag damit rd. 11% unter unserem Planansatz. Die Anzahl der verkauften Fahrräder war dabei in geringerem Umfang rückläufig als der Fahrradumsatz, was dem Preisdruck auf dem Markt geschuldet war. Die Rohertragsmarge hat sich aufgrund des Preisdrucks verschlechtert.

Unsere Betriebskosten konnten wir zwar teilweise reduzieren; allerdings deutlich unterproportional zum Umsatzrückgang. Infolge unseres gestiegenen Lagerbestands sowie des gestiegenen Zinsniveaus haben sich unsere Finanzierungskosten deutlich erhöht.

Trotz dieser Entwicklungen konnten wir einen Jahresüberschuss von T€ 1.586,5 erzielen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 2.988,0 7.124,3 -4.136,3 -58,1
Finanzergebnis -649,8 253,4 -903,2 -356,4
Steuerergebnis -751,7 -2.459,9 1.708,2 69,4
Jahresergebnis 1.586,5 4.917,8 -3.331,3 -67,7

Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund des Umsatzrückgangs von 7,8 % bei nur geringfügig gesunkenen Kosten um T€ 4.136,3 vermindert. Aufgrund des Umsatzrückgangs und einer verschlechterten Materialaufwandsquote von 72,7 % (Vorjahr 68,5 %) ist unser Rohertrag um T€ 4.886,4 gesunken.

Die Personalaufwandsquote ist von 2,7 % auf 2,9 % gestiegen. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass ein größerer Teil des bei uns tätigen Personals in einer Schwestergesellschaft beschäftigt ist. Der Aufwand hierfür ist innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Unter Berücksichtigung dieses Aufwandes hat sich die Personalaufwandsquote von 12,1 % auf 13,4 % erhöht.

Da der wesentliche Teil des Anlagevermögens gepachtet ist, spielen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen keine nennenswerte Rolle. Die Mietaufwendungen für das Anlagevermögen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 3,0 % (T€ 454,2) auf T€ 14.698,6 reduziert. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist von 19,6% auf 20,7 % gestiegen. Bei dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stehen den gesunkenen Aufwendungen für Werbung (T€ -233,9) und EDV (T€ -45,3) gestiegene Kosten für Fremdpersonal (T€ 231,0) sowie Lagermieten und Nebenkosten (T€ 51,2) gegenüber.

Das Finanzergebnis hat sich um T€ 903,2 verschlechtert, da die Beteiligungserträge um T€ 118,1 zurückgegangen sind und das Zinsergebnis aufgrund des gestiegenen Kapitalbedarfs bei gestiegenen Zinsen um T€ 785,1 gesunken ist.

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem gesunkenen Betriebsergebnis verändert.

Maßgeblich für den Rückgang des Jahresergebnisses um T€ 3.331,3 auf T€ 1.586,5 waren der gesunkene Umsatz bei gestiegener Wareneinsatzquote sowie der Anstieg der Fremdkapitalzinsen.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme (+ 11,0 %) auf 40,7 % (Vj. 42,9 %) gesunken.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Investitionen in das Sachanlagevermögen von T€ 137,6 vorgenommen. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Geschäftsausstattung und Firmenfahrzeuge.

Die liquiden Mittel sind von T€ 8,7 auf T€ 3,3 gesunken. Dagegen sind die Bankverbindlichkeiten von T€ 27.659,5 auf T€ 39.757,9 gestiegen.

Die Finanzierung des Vorratsvermögens von T€ 53.587,1 erfolgte wesentlich über mittelfristige Darlehen bei Kreditinstituten.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 3.432,6 2.602,6 830,0 31,9
Vorratsvermögen 53.587,1 49.794,0 3.793,1 7,6
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 19.979,8 16.999,6 2.980,2 17.5
liquide Mittel 3,3 8,7 -5,4 -62,1
Passiva
Eigenkapital 31.339,5 29.753,0 1.586,5 5,3
langfristige Verbindlichkeiten 22.180,3 23.865,9 -1.685,6 -7,1
kurzfristige Verbindlichkeiten 23.483,0 15.786,0 7.697,0 48,8
Bilanzsumme 77.002,8 69.404,9 7.597,9 11,0

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um T€ 12.098,4 gestiegen. Sie betragen 51,6 % (Vj. 39,9%) der Bilanzsumme.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Rohertrag heran. Die Umsatzerlöse sind um 7,8 % (Vj. +4,9 %) gesunken. Der Rohertrag ist von 31,5 % auf 27,3 % gesunken. Die Kennzahlen sind alle noch im positiven Bereich.

Bedeutsame nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden von uns nicht systematisch ausgewertet, so dass eine Berichterstattung hierüber entfällt.

5. Gesamtaussage

Der Umsatzrückgang fiel mit 7,8% geringer als der prognostizierte Umsatzrückgang von 10,0% aus. Die Rohertragsmarge und das Gesamtergebnis sind erwartungsgemäß gesunken.

Insgesamt beurteilen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend.

Unseren Zahlungsverpflichtungen konnten wir stets fristgerecht nachkommen. Es bestehen keine Liquiditätsengpässe.

III. Prognosebericht

Wir gehen davon aus, dass es für Fahrräder und damit zusammenhängende Produkte weiterhin gute Absatzchancen gibt, da das Fahrrad eine wichtige Rolle bei der von der Politik angestrebten Verkehrswende spielt. Zudem hat die Bevölkerung ihr Mobilitäts- und Freizeitverhalten in der Corona-Krise angepasst. Das ist bereits deutlich sichtbar, individuelle Verkehrsmittel und zu Fuß gehen nehmen zu. Das Fahrrad ist aus unserer Sicht ein krisenfestes Verkehrssystem. Durch die Nutzung von E-Bikes ist es auch einer breiteren Masse der Bevölkerung möglich, längere Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Aufgrund der immer noch schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, bedingt durch die immer noch hohen Lagerbestände in der Branche gehen wir aktuell für 2024 von einem Umsatzrückgang von rd. 10% aus. Aufgrund des Preisdrucks am Markt, der durch die branchenweit hohen Lagerbestände ausgelöst wird, erwarten wir auch eine Verringerung der Marge. Für die Jahre ab 2025 planen wir wieder mit moderaten Zuwachsraten und einer steigenden Marge.

Bei dem Personalaufwand und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen rechnen wir mit einem Anstieg im Rahmen der allgemeinen Lohnkostenentwicklung bzw. der Inflation.

Bei den Investitionen planen wir kurzfristig nur mit moderaten Ersatzinvestitionen. Durch den Abbau des Lagerbestands wollen wir den Finanzierungsbedarf reduzieren. Im Finanzergebnis erwarten wir aufgrund eines geringeren Finanzbedarfs bei immer noch hohen Zinsen eine geringe Verbesserung.

Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 ein geringes, aber immer noch ausreichend positive Ergebnis wie in 2023.

IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen sowie auf gut am Markt platzierte und gefragte Marken zurück. Einen großen Anteil bilden daneben nach wie vor unsere Eigenmarken, die uns in gewissem Umfang von der Geschäftspolitik der Markenhersteller unabhängig machen.

Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Fahrrad XXL-Gruppe versuchen wir, die Beschaffungsrisiken durch die Bündelung unserer gemeinsamen Nachfrage zu minimieren und unsere Einkaufsposition zu stärken.

Durch die Beseitigung der Störungen in den Lieferketten während der Corona-Pandemie sind die Läger derzeit sehr gut gefüllt, so dass branchenweit höhere Preisnachlässe gewährt werden. Wir sind bestrebt, dieses Risiko durch eine dem Markt angepassten Beschaffung und Lagerhaltung zu reduzieren.

Der boomende Fahrradmarkt kann auch im Fahrradhandel zu einem verstärkten Wettbewerb und damit zu einem sinkenden Marktanteil unseres Unternehmens und der Fahrrad XXL- Gruppe führen. Durch unsere gefestigte regionale Stellung sowie unserer Vertriebsmöglichkeit über das Internet sehen wir uns aber gut im Wettbewerb aufgestellt.

Kostensteigerungen (insbesondere beim Einkauf und im Energiebereich) können unser Ergebnis negativ belasten, wenn es nicht gelingt, die Steigerungen zeitnah an unsere Kunden weiterzugeben.

Ertragsorientierte Risiken:

Auswirkungen der Preisentwicklung auf die Kaufkraft der Bevölkerung sind derzeit im Fahrradhandel allgemein und bei Fahrrad XXL im Besonderen noch nicht zu spüren. Eine länger anhaltende Wirtschaftskrise mit einem deutlichen Verlust der Kaufkraft kann sich jedoch auf unsere Lage negativ auswirken.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Da wir im Wesentlichen Barverkäufe tätigen, bestehen in unserem operativen Geschäft keine nennenswerten Risiken in Bezug auf Forderungsausfälle.

Liquiditätsrisiken können bei einem plötzlichen und längerfristigen Einbruch der Nachfrage entstehen, da wir bei unserer Lagerhaltung weiterhin einen Umsatz auf hohem Niveau unterstellen.

Zur Finanzierung unseres Geschäftsbetriebes sind wir auf Banken angewiesen. Es bestehen aktuell keine Anhaltspunkte, dass die finanzierenden Banken ihr Kreditengagement für unser Unternehmen reduzieren wollen. Dies gilt gleichermaßen für nahestehende Schwesterunternehmen und unsere Gesellschafter, zu denen es aufgrund von Darlehensverträgen enge finanzielle Verbindungen gibt.

Da unsere Finanzverbindlichkeiten teilweise vom allgemeinen Zinsniveau abhängen, können weitere Zinssteigerungen zu einem Anstieg unseres Zinsaufwands führen. Eine Nichteinhaltung von mit Banken vereinbarten Finanzkennzahlen stellt ebenfalls ein Finanzierungsrisiko dar. Sowohl aktuell als auch in unseren Planungen halten wir die vereinbarten Finanzkennzahlen aber ein.

Insgesamt sehen wir unsere Liquidität als gefestigt an.

Die Gesellschaft hat keine besonderen Währungsrisiken.

2. Chancenbericht

Als Multi-Channel-Händler sind wir sowohl im stationären Handel als auch im Online-Handel aktiv. Durch die Zugehörigkeit zur Fahrrad XXL-Gruppe können wir aufgrund des dort vorhandenen Internetportals auch vom zunehmenden Onlinehandel profitieren. In beiden Vertriebskanälen sehen wir für unsere Produkte weiterhin gute Absatzchancen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf die Qualität unserer langjährigen Lieferanten und die verstärkte Eigenmarkenproduktion der Fahrrad XXL Group GmbH zurückgreifen. Die Bündelung des Einkaufsvolumens innerhalb der Fahrrad XXL-Gruppe stärkt uns gegenüber wichtigen Lieferanten.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen und unseren Service begegnen.

Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung trotz der auch im Jahre 2024 zu erwartenden schlechteren Geschäftsentwicklung mittelfristig mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

3. Gesamtaussage

Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für das Wirtschaftsjahr 2024 trotz der vorhandenen Inflation, der angespannten politischen Situation sowie den negativen gesamtwirtschaftlichen Aussichten als positiv.

Die angeführten Gründe können das Nachfrageverhalten negativ beeinflussen. Die in der Branche immer noch hohen Lagerbestände werden den Preisdruck auf dem Fahrradmarkt aufrechterhalten. Er wird sich auf unsere Rohertragsmarge negativ auswirken. Aus diesen Gründen gehen wir für 2024 von einem stagnierenden Umsatz und einer niedrigen Rohertragsquote aus.

Für das Unternehmensergebnis prognostizieren wir im nächsten Jahr ein niedriges, aber immer noch ausreichend positives Niveau. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Vor dem Hintergrund unserer derzeitigen finanziellen Situation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut aufgestellt.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

 

Sankt Augustin, den 12.06.2024

Fahrrad XXL Feld GmbH

Peter Feld, Geschäftsführer

Silvia Feld, Geschäftsführerin

Catherine Feld, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fahrrad XXL Feld GmbH (Sankt Augustin) - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fahrrad XXL Feld GmbH (Sankt Augustin) für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 26. September 2024

Geilenkirchen Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christoph Geilenkirchen

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