Baugeschäft Petzold GmbHLiquidiert

04758 Oschatz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 10353
Eingetragen
3.3.1995
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Architekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Ausführung von Bauhauptleistungen sowie die Erteilung von Aufträgen an einzelne im Hochbau tätigen Subunternehmen einschließlich aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Konrad Petzold
seit 4.8.2021
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baugeschäft Petzold GmbH

Gaunitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 65.704,09 90.072,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,50 1,50
II. Sachanlagen 220,33 284,33
III. Finanzanlagen 65.482,26 89.786,24
B. Umlaufvermögen 151.498,16 111.045,36
I. Vorräte 71.217,46 14.592,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.827,34 36.076,24
III. Wertpapiere 37.753,56 37.108,72
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.699,80 23.268,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 554,00 1.171,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 217.756,25 202.288,93

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 69.920,05 54.591,40
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 113.506,44 113.506,44
III. Verlustvortrag 84.479,63 85.966,34
IV. Jahresüberschuss 15.328,65 1.486,71
B. Rückstellungen 73.587,43 97.729,10
C. Verbindlichkeiten 74.248,77 49.968,43
Bilanzsumme, Summe Passiva 217.756,25 202.288,93

Anhang

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss der Baugeschäft Petzold GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Baugeschäft Petzold GmbH ist nach den Kriterien des § 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden sowohl bei der Aufstellung als auch beim Umfang der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Die Bilanz ist entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. § 266 Abs. 1 S. 3 i.V.m. § 326 HGB gegliedert. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze in der Bilanz der Baugeschäft Petzold GmbH zum 31.12.2009 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Bei der Bilanzierung wurden die gesetzlichen Bilanzierungsgebote und -verbote beachtet. Bilanzierungswahlrechte sind durchgängig im Sinne des steuerlichen Bilanzierungsgebotes ausgeübt worden.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern) ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, berücksichtigt.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften nach der linearen Methode abgeschrieben.

Erhöhte Abschreibungen und Absetzungen für außergewöhnliche technische und wirtschaftliche Abnutzung wurden nicht vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten in Höhe von 150 EUR wurden entsprechend dem Bewertungswahlrecht des § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrages.

Die Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Dem Rechnungsabgrenzungsposten liegen entsprechende Aufstellungen zugrunde.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Urlaubsansprüche sowie übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 74.248,77 69.793,75 0,00

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von 0,00 EUR durch Sicherungsübereignung und 0,00 EUR durch eine Grundschuldeintragung im Grundbuch gesichert.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Konrad Petzold.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurde von der Gesellschafterversammlung am 19.07.2011 festgestellt.

Liebschützberg, den 19.07.2011

Konrad Petzold

Geschäftsführer

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