Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 730516
Eingetragen
20.12.2013
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen und elektronischen Anlagen, Vorrichtungen, Einrichtungen, Geräten, Bauteilen und Bauelementen sowie die Entwicklung, der Einsatz und der Vertrieb von Software und das Erbringen von Ingenieur- und Dienstleistungen, gegebenenfalls durch Tochtergesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Lisa Sgier
seit 25.11.2025
Prokura
Stefan Hoberg
seit 26.1.2023
Geschäftsführer
Volker Dr. Frey
seit 26.1.2023
Geschäftsführer
Michael Paintner
seit 19.3.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ifm position group gmbh
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ifm efector gmbh

Tettnang

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

A Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die ifm efector gmbh, mit Sitz in Tettnang, ist ein verbundenes Unternehmen zu allen Gesellschaften in der Konzernstruktur der ifm-Unternehmensgruppe. Der Tätigkeitsschwerpunkt der ifm efector gmbh liegt in der Herstellung, Bearbeitung, Entwicklung von Positionssensoren und dem Produktmanagement.

Die Geschäftsanteile der ifm efector gmbh werden zu 100 % von der ifm position gmbh, Essen, gehalten. Die ifm efector gmbh ist ausschließlich als Produktions- und Entwicklungsdienstleister sowie für das Produktmanagement der Positionssensorik innerhalb der ifm-Unternehmensgruppe tätig.

Seit Januar 2014 führt die ifm efector gmbh ihr Ergebnis an die ifm position gmbh ab. Es besteht eine steuerliche Organschaft mit der ifm position gmbh.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Trotz vieler negativer Effekte, die sowohl die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland beeinflussten, ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % gestiegen und damit so stark, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Bei der Entwicklung der Weltwirtschaft konnte ein moderates Wachstum beobachtet werden. Hierauf und auf die weitere Entwicklung hatte vor allem das hohe Maß an geopolitischen Risiken und politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten erheblichen Einfluss. Diese sind unter anderem durch die Auseinandersetzungen in Syrien und dem Irak, dem gescheiterten Putsch in der Türkei und nicht zuletzt aufgrund des Brexits entstanden. Hinzu kommen mögliche finanzielle Turbulenzen auf den Finanzmärkten, die außergewöhnlich lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Umwandlungsprozess zu einer stärkeren konsum- und binnenmarktgetriebenen Volkswirtschaft in China. Dieses spiegelt sich auch in den schwachen deutschen Exporten nach China wieder.

Die wichtige Vergleichsbranche der Elektroindustrie konnte in Deutschland im Gesamtzeitraum Januar bis Dezember des Vorjahres bei der Entwicklung der Branchenerlöse ganz leicht zulegen (+0,2 %). Auch bei den Exporten konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung erreicht werden (+4,0 %).

3. Entwicklung der ifm efector gmbh

Das Geschäftsjahr 2016 der ifm efector gmbh verlief insgesamt erfolgreich. Das Jahresergebnis weist einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 3.627 aus (Vorjahr TEUR 5.653). Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.865 auf TEUR 67.681 (Vorjahr TEUR 72.546) gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf gesunkenen Entwicklungskostenumlagen.

Das EBITDA vor Ergebnisabführung beläuft sich auf 11,3 % (Vorjahr 11,8 %) bezogen auf die Gesamtleistung zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge. Im Zusammenhang mit der Einführung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergaben sich Verschiebungen im Ausweis der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr. Durch diese Umgliederung nach BilRUG werden TEUR 55 mehr Umsatzerlöse ausgewiesen als im Vorjahr.

Der währungsbereinigte Außenumsatz der ifm-Unternehmensgruppe mit der für die ifm efector gmbh wesentlichen Produktgruppe Positionssensorik stieg um 4,1 %. Die Außenumsatzsteigerung der ifm-Unternehmensgruppe mit der Produktgruppe Positionssensorik entsprach somit nicht ganz dem erwarteten Anstieg im hohen einstelligen Bereich. Das sich die Außenumsatzsteigerung nicht in der Umsatzentwicklung der ifm efector gmbh widerspiegelt ist für das Jahr 2016 im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass sich die Transferpreisvergütung der ifm electronic gmbh im Bereich der Entwicklungskosten reduziert hat.

Die ifm efector gmbh erhält von der ifm electronic gmbh auf Basis der Cost-Plus-Methode berechnete funktionsorientierte Vergütungen für ihre Produkte. Im Rahmen ihres Geschäftsmodells übernimmt die ifm efector gmbh insbesondere Funktionen aus den Bereichen der Produktion, Entwicklung und des Produktmanagements sowie der Verwaltung.

Investitionen

Investitionen werden im betriebsnotwendigen Umfang getätigt. Im Geschäftsjahr 2016 belaufen sie sich auf TEUR 5.552 (Vorjahr TEUR 5.443).

Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die Erweiterung vorhandener Produktionskapazitäten und den Aufbau neuer Produktionslinien. Im Bereich Technische Anlagen und Maschinen wurden insgesamt TEUR 1.693 investiert. Die Investitionen betrafen unter anderem neue Dosier- und Montageanlagen sowie eine Laserschweissanlage. Die Investitionen in Höhe von TEUR 1.509 im Bereich Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sind größtenteils in die Geschäftsausstattung für die laufende Organisation geflossen. Des Weiteren wurden TEUR 2.298 in geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau investiert. Diese Investitionen entfallen unter anderen auf eine vollautomatisierte Anlage für die Endmontage.

4. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden bei der ifm efector gmbh 854 Mitarbeiter (Vorjahr 873 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl betrifft überwiegend den Bereich Produktion.

Zum Ausgleich von Produktionsspitzen werden neben den fest angestellten Mitarbeitern auch Fremdarbeitnehmer beschäftigt, die bei günstiger wirtschaftlicher Entwicklung auch regelmäßig in ein direktes Anstellungsverhältnis übernommen werden.

Nach aktuellem Stand sind bei der ifm efector gmbh insgesamt 26 Personen in einer Führungsposition auf oberer Managementebene, d.h. Geschäftsführer, Hauptabteilungs- und Abteilungsleiter, tätig. Davon ist eine Personen weiblich, was einer Frauenquote in Führungspositionen von 3,85 % entspricht. Der Vorstand der ifm-Unternehmensgruppe bekennt sich zur Frauenquote und hatte bereits im Jahr 2015 beschlossen, den Frauenanteil zu erhöhen und zunächst die damalige Frauenquote in der ifm efector gmbh von 3,7 % als Zielgröße festzulegen. Im Verlauf des Jahres 2016 hat sich die Frauenquote in der ifm efector gmbh somit leicht über die ursprüngliche Zielgröße hinaus erhöht. In der ifm Unternehmensgruppe gilt grundsätzlich bei der Besetzung von Führungspositionen Chancengleichheit - auch vor dem Hintergrund, dass die überwiegend technisch ausgerichteten Führungspositionen vom Markt her schwer zu besetzen sind - und die Vorgabe offene Führungspositionen mit dem "besten" Mitarbeiter oder der "besten" Mitarbeiterin zu besetzen.

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Der Umsatzrückgang um 6,7 % ist im Wesentlichen auf gesunkene Entwicklungsvergütungen zurückzuführen. Die Produktionsstückzahlen haben sich im Geschäftsjahr 2016 verringert. Dies lässt sich durch die Verlagerung einer kompletten Produktionslinie an die ifm efector s.r.l.in Rumänien erklären.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 534 (Vorjahr TEUR 388). Der Anstieg wird insbesondere durch höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen verursacht.

Der Materialeinsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 150 auf TEUR 2.033 (Vorjahr TEUR 1.883) erhöht. Der Kostenanstieg resultiert überwiegend aus höheren produktionsabhängigen Aufwendungen wie zum Beispiel für Betriebsstoffe und Verbrauchsmaterial.

Die Personalaufwendungen sind in Summe um 3,0 % auf TEUR 42.828 (Vorjahr TEUR 44.165) gesunken. Der Rückgang resultiert unter anderem aus der gesunkenen Mitarbeiterzahl im Produktionsbereich. Die erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütungen sind in Summe ebenfalls leicht gesunken. Sie sind von der Entwicklung der Gesamtkonzernrenditekennzahlen abhängig. Dagegen haben sich die Kosten für Bildung von Altersteilzeitrückstellungen im Geschäftsjahr 2016 deutlich erhöht.

Die Aufwendungen für Altersversorgung liegen mit TEUR 801 unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr TEUR 1.371). Der Rückgang der Aufwendungen ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass vom Pensionsgutachter in 2016 ein aktualisiertes Softwareprogramm für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen verwendet worden ist. Dieses bildet insbesondere zukünftige Trends im Bereich von vorzeitigen Versorgungsfällen genauer ab. Die Bewertungsparameter für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen sind unverändert zum Vorjahr geblieben.

Die Abschreibungen haben sich aufgrund des investitionsbedingten Anstiegs des Anlagevermögens in den letzten beiden Jahren um TEUR 426 auf TEUR 862 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 15.701. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 14,2 % reduziert. Es ergaben sich unter anderem Kosteneinsparungen durch einen geringeren Bedarf an Fremdarbeitnehmern und an bezogenen Fremdleistungen. Des Weiteren sind die Kosten für Mieten und Pachten an verbundenen Unternehmen gesunken. Dem entgegen stehen unter anderem höhere Ausgaben für innerkonzernliche IT-Kostenumlagen.

Die Zinsaufwendungen sind insgesamt um TEUR 540 auf TEUR 3.394 (Vorjahr TEUR 2.854) gestiegen. Dieses resultiert aus gestiegenen Abzinsungsaufwendungen für Pensionsrückstellungen, die aufgrund des gesunkenen Abzinsungssatzes im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 674 gestiegen sind. Dagegen sind die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 133 gesunken.

Unter Berücksichtigung der beschriebenen Faktoren ergibt sich bei der ifm efector gmbh ein positiver Geschäftsverlauf in 2016, welcher zu einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.627 geführt hat.

2. Finanzlage

Der Cashflow i.e.S., berechnet als Periodenergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich der Abschreibungen und der Zunahme langfristiger Rückstellungen, erreicht im Geschäftsjahr 2016 einen Wert in Höhe von TEUR 8.436 (Vorjahr TEUR 10.696). Der weiterhin hohe Cashflow i.e.S. ist auf das gute Periodenergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.627 und auf die liquiditätsunwirksame Zunahme der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.947 zurückzuführen.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der ifm position gmbh wird die Liquidität aus dem operativen Geschäft im Wesentlichen an die Muttergesellschaft abgeführt. Die Liquidität aus den im Jahresergebnis vor Ergebnisabführung enthaltenen nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen, insbesondere aus Abschreibungen und aus der Zuführung der oben genannten langfristigen Rückstellungen, wurde überwiegend zur Innenfinanzierung der Investitionen im Anlagevermögen verwendet. In Summe ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 5.202 (Vorjahr TEUR 5.348).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt auf dem Niveau des Vorjahres bei TEUR -5.204 (Vorjahr TEUR -5.348). Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die Erweiterung vorhandener Produktionskapazitäten und den Aufbau neuer Produktionslinien.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt im Geschäftsjahr 2016 wie im Vorjahr bei TEUR 0. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die ifm efector gmbh nimmt zusammen mit der ifm electronic gmbh und deren inländischen Konzerngesellschaften am Cash-Clearing-Verfahren der Deutschen Bank AG teil. Die Finanzierung der ifm efector gmbh erfolgt über die ifm electronic gmbh. Vor diesem Hintergrund ergibt sich zum Jahresende nur ein geringer Finanzmittelfonds von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 3).

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der ifm efector gmbh hat sich um TEUR 1.105 auf TEUR 42.812 (Vorjahr TEUR 41.706) erhöht.

Insbesondere durch die Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten hat sich das Anlagevermögen um TEUR 4.325 auf TEUR 11.345 (Vorjahr TEUR 7.020) erhöht. Zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit im Jahr 2014 hatte die ifm efector gmbh ihre Produktionsanlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wesentlichen im Rahmen der Konzernumstrukturierung von der ifm electronic gmbh gepachtet. Seitdem werden Erweiterungsinvestitionen durch die ifm efector gmbh selbst getragen.

Warenbestände existieren nur in geringem Umfang, da die ifm efector gmbh ausschließlich Fertigungsleistungen erbringt und die notwendigen Materialien von der Auftraggeberin bereitgestellt werden.

Von den ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31.450 (Vorjahr TEUR 34.573) entfallen TEUR 31.333 auf die ifm electronic gmbh, Essen. Ein großer Teil dieser Forderungen resultiert noch aus der Konzernumstrukturierung im Jahr 2014. Im Jahr 2014 wurden mit der Übernahme von Mitarbeitern von der ifm electronic gmbh unter anderem auch Pensionsrückstellungen übernommen, denen entsprechende Forderungen gegenüberstanden.

Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 3.688 auf TEUR 32.306 (Vorjahr TEUR 28.618) gestiegen. Ein wesentlicher Teil des Anstiegs resultiert aus Abzinsungseffekten auf Basis des gesunkenen Abzinsungssatzes.

Aufgrund des in 2014 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags und der damit entstandenen ertragssteuerlichen Organschaft werden Ertragssteuern vom Organträger gezahlt. Insoweit waren keine Steuerrückstellungen zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 223 auf TEUR 5.361 (Vorjahr TEUR 5.584) leicht reduziert. Während sich die Rückstellungen für Jubiläen sowie für offene Urlaubstage und Gleitzeitguthaben von Mitarbeitern erhöht haben, sind die Rückstellungen für erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütungen leicht gesunken. Die Höhe der erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütungen ist abhängig von Konzernrenditekennzahlen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.703 (Vorjahr TEUR 5.663) vermindert. Das liegt vor allem an den gesunkenen Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der ifm position gmbh. Die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung belaufen sich auf TEUR 3.627 (Vorjahr TEUR 5.653).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 442 (Vorjahr TEUR 655). Sie entfallen mit TEUR 438 auf Steuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt für abzuführende Lohn- und Umsatzsteuern (Vorjahr TEUR 649). Insbesondere die Umsatzsteuerverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Im Jahresergebnis sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

C Hinweise auf Risiken und die zukünftige Entwicklung

1. Chancen- und Risikobericht

Im Produktbereich gibt es keine besonderen Erkenntnisse über Risikoaspekte, die hinsichtlich der technischen Grundlagen oder der preislichen Wettbewerbsfähigkeit entstehen könnten. Grundsätzlich ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die wirtschaftliche Entwicklung der ifm efector gmbh in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Gesamtkonzerns steht. Die Märkte, in denen sich die ifm-Unternehmensgruppe bewegt, sind aufgrund vieler technologischer Neuerungen schnellen Veränderungen ausgesetzt. Diese Veränderungen gilt es frühzeitig zu erkennen und zu nutzen. Die Einführung von neuen Produkten, innovativen Technologien und Lösungen für Kunden erfordert ein hohes Maß an finanziellem Engagement und damit verbunden ein hohes unternehmerisches Risiko.

Im Hinblick auf das in der Politik viel diskutierte Thema "Industrie 4.0" ergeben sich aus Unternehmenssicht gleichermaßen Chancen und Risiken. Dabei ist insbesondere zu klären, wann von "Industrie 4.0" die Rede ist und ob es sich tatsächlich um eine industrielle Revolution handelt. Intelligente und flexible Produktionsprozesse sind bereits schon heute weit verbreitet. Bei "Industrie 4.0" geht es darum, die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zu verzahnen, damit Sensoren und elektronische Bauteile selbstständig mit Produktionsanlagen kommunizieren. Die durch diesen Datenaustausch gewonnenen Informationen, sollen anschließend für Entscheidungen und Prozessoptimierungen herangezogen werden. Diese Digitalisierung und Vernetzung industrieller Produktionsprozesse verspricht individualisierte Produkte und Effizienzsteigerungen und kann zu neuen Geschäftsmodellen führen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist die Digitalisierung ein Schlüssel zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig ist dieser Strukturwandel aber auch an gewisse Einstiegshürden gebunden. Die größten Hemmnisse ergeben sich durch einen hohen Investitionsbedarf und Fachkräftemangel. Die Bundesregierung erhofft sich ein enormes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Deutschland und hat bereits Unterstützung zugesagt, um diese Herausforderung zu meistern.

Durch die Heterogenität des Produktportfolios der ifm efector gmbh ergeben sich weiterhin Handlungsoptionen hinsichtlich der Ausgewogenheit zwischen Produkt- und Technologieinnovationen und Produktmodernisierungen. So werden insbesondere die optischen Produkte sukzessive mit neuen, hochinnovativen Technologien zur Lichtlaufzeitmessung ausgestattet, die die Wettbewerbsfähigkeit der Produktgruppe nachhaltig steigern. Neue Schnittstellen wie z.B. IO-Link adressieren zudem neue Anwendungen bei den traditionellen Produkten und ermöglichen es uns, unseren Kunden neue Dienste im Kontext von Industrie 4.0 anzubieten.

Bei der Familie der induktiven Sensoren wurde eine erste Überarbeitung erfolgreich abgeschlossen und im Markt eingeführt. Diese Maßnahme verfolgt das Ziel, vornehmlich die Ertragskraft der Produkte zu steigern und weiterhin Lücken im Sortiment zu schließen. Aufgrund der Vielzahl der Produkte und der vergleichsweise hohen Stabilität des Personals ist es jedoch absehbar, dass nicht über das gesamte Sortiment der ifm efector gmbh Innovation und Produktmodernisierung gleichwertig weiterentwickelt werden kann. Es ist absehbar und geplant, insbesondere die Ressourcen in Deutschland auf das Themenfeld Innovation zu richten und die Wettbewerbsfähigkeit der Bestandsprodukte durch weitere Maßnahmen der Kostensenkung zu optimieren.

Erfreulich hat sich die Sortimentserweiterung bei den Produkten mit magnetischen Wirkprinzipien auf den Umsatz ausgewirkt. Durch die Adressierung der Themenfelder magnetischer Positions- und Drehzahlsensoren, sowie einer Produktserie, die in technisch anspruchsvollen Applikationen in der Hydraulik eingesetzt wird, ist die Produktgruppe hinsichtlich des Wachstums solide abgesichert.

2. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2017 lassen die Erkenntnisse, die sich aus den ersten Monaten dieses Jahres ergeben, einen erfolgreichen Geschäftsverlauf erwarten.

Die Weltwirtschaft wächst momentan nur verhalten, trotzdem wird für das Geschäftsjahr 2017 insgesamt eine Fortsetzung des Wachstums erwartet, was zu einem prognostizierten Zuwachs für das weltweite Bruttoinlandprodukts von 2,8 % führt. Die Vereinigten Staaten dürften wieder stärker wachsen. Die gute Arbeitsmarktlage, Trendverbesserungen im Wohnungsbau und die erwarteten Anlageinvestitionen der Unternehmen werden das Wachstum begünstigen. Allerdings müssen politische Unsicherheiten in Folge der Präsidentschaftswahlen beobachtet werden. In Europa wird sich die Erholung voraussichtlich fortsetzen, die konjunkturelle Entwicklung wird aber weiterhin durch politische Risiken beeinträchtigt. Für das Frühjahr 2017 wurden Austrittsverhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union angekündigt, was zu Unsicherheiten bei Unternehmen und Verbrauchern führen könnte. Des Weiteren bleibt zu bezweifeln, inwieweit die Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank das Wachstum weiterhin tragen kann. Die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Euro-Raum beläuft sich auf 1,4 %.

Im Bereich der Produktion wird bei der ifm-Unternehmensgruppe der Fokus im Geschäftsjahr 2017 weiterhin auf Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gelegt. Die Mechanismen die im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeitsoffensive gestartet wurden laufen ebenfalls weiter.

Im Jahr 2017 sind keine großen Investitionen geplant.

Insgesamt geht die Geschäftsführung der ifm efector gmbh erneut von einem Umsatzwachstum, bezogen auf die Außenumsätze der ifm-Unternehmensgruppe, von einem hohen einstelligen prozentualen Wachstum für die Produktgruppe der Positionssensorik aus.

Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung erwartet.

 

Tettnang, den 31. März 2017

gez. Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 11.345.216,95 7.020.197,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.435,00 14.559,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.435,00 14.559,00
II. Sachanlagen 11.292.781,95 7.005.638,94
1. technische Anlagen und Maschinen 4.155.779,00 2.766.833,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.358.434,00 2.137.192,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.778.568,95 2.101.613,94
B. Umlaufvermögen 31.466.684,16 34.681.103,95
I. Vorräte 6.692,49 68.207,86
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.692,49 30.125,72
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   38.082,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.456.189,87 34.606.186,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.449.968,40 34.573.236,94
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.221,47 32.949,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.801,80 6.709,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten   5.175,00
Summe Aktiva 42.811.901,11 41.706.476,89

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 25.000,00 25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen 37.667.009,69 34.202.064,02
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32.306.337,00 28.617.915,00
2. sonstige Rückstellungen 5.360.672,69 5.584.149,02
C. Verbindlichkeiten 5.119.891,42 7.479.412,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.079,51 3.571,85
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 971.522,01 1.158.746,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.703.241,62 5.662.593,28
4. sonstige Verbindlichkeiten 442.048,28 654.501,71
davon aus Steuern 437.851,61 648.951,21
Summe Passiva 42.811.901,11 41.706.476,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Betriebsergebnis 6.791.099,39 8.156.580,24
a) Rohergebnis 66.181.191,79 71.050.862,84
Gesamtleistung 67.680.521,28 72.546.043,52
Umsatzerlöse 67.680.521,28 72.546.043,52
sonstige betriebliche Erträge 533.818,52 388.275,95
Materialaufwand 2.033.148,01 1.883.456,63
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.033.148,01 1.883.456,63
b) Personalaufwand 42.827.622,32 44.164.992,89
Löhne und Gehälter 35.498.214,90 36.031.193,39
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.329.407,42 8.133.799,50
davon für Altersversorgung 801.396,66 1.370.637,48
c) Abschreibungen 861.554,30 435.153,72
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 15.700.915,78 18.294.135,99
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 547,81 746,68
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -3.098.374,69 -2.441.005,58
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 295.168,77 412.741,45
davon aus verbundenen Unternehmen 295.168,77 412.741,45
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.393.543,46 2.853.747,03
davon an verbundene Unternehmen 27.852,46 160.681,03
davon aus Abzinsung 3.365.691,00 2.693.066,00
3. Ergebnis nach Steuern 3.692.724,70 5.715.574,66
4. sonstige Steuern 65.719,52 62.295,29
5. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -3.627.005,18 -5.653.279,37
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.627.005,18 5.653.279,37
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma ifm efector gmbh mit Sitz in Tettnang im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 730516 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Zusammenhang mit der Einführung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergaben sich Änderungen in der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie beim Ausweis der in den Positionen Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen enthaltenen Erträge und Aufwendungen. Diese Positionen sind insoweit nicht vergleichbar mit dem Vorjahr. Der gesonderte Ausweis eines außerordentlichen Ergebnisses ist mit Einführung des BilRUG entfallen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert in Höhe von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,01 % (Vorjahr 4,31 %) gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz auf Basis der vergangenen 10 Jahre zugrunde gelegt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 1,00 % (Vorjahr 1,00 %) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Dabei wurde wie im Vorjahr ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,24 % (Vorjahr 3,89 %) berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Eine außerplanmäßige Abschreibung ist unterblieben, weil Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen wie technische Mängel, wirtschaftliche Überholung, geänderte Fertigungsverfahren oder ein geändertes Fertigungsprogramm nicht vorlagen.

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2016 Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2016
EUR
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.917,46 52.089,31 6.800,00 0,00 64.206,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.917,46 52.089,31 6.800,00 0,00 64.206,77
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.908.486,27 1.692.652,48 370.006,57 402.249,79 4.633.381,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.359.658,75 1.509.089,69 191.908,30 218.766,03 3.895.606,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.101.613,94 2.298.009,16 38,33 -621.015,82 3.778.568,95
II. Sachanlagen 7.369.758,96 5.499.751,33 561.953,20 0,00 12.307.557,09
  7.388.676,42 5.551.840,64 568.753,20 0,00 12.371.763,86
Entwicklung des Anlagevermögens 2016 Kumulierte Abschreibungen
01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.358,46 11.191,31 3.778,00 11.771,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.358,46 11.191,31 3.778,00 11.771,77
1. Technische Anlagen und Maschinen 141.653,27 351.868,27 15.918,57 477.602,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.466,75 498.494,72 183.789,30 537.172,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 364.120,02 850.362,99 199.707,87 1.014.775,14
  368.478,48 861.554,30 203.485,87 1.026.546,91
Entwicklung des Anlagevermögens 2016 Buchwerte
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.435,00 14.559,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.435,00 14.559,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.155.779,00 2.766.833,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.358.434,00 2.137.192,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.778.568,95 2.101.613,94
II. Sachanlagen 11.292.781,95 7.005.638,94
  11.345.216,95 7.020.197,94

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2016
TEUR
2015
TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.450 34.573
- Davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0,0) (0,0)
- Davon gegenüber Gesellschafter (0,0) (0,0)
Sonstige Vermögensgegenstände 6 33
- Davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0,0) (0,0)
- Davon gegenüber Gesellschafter (0,0) (0,0)
  31.456 34.606

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 117 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Rückstellungen zusammen:

2016
TEUR
2015
TEUR
Jubiläumszuwendungen 2.806 2.547
Erfolgsabhängige Vergütungen 1.498 2.005
Gleitzeitguthaben 313 114
Berufsgenossenschaft 277 290
Resturlaubsanspruch 229 43
Altersteilzeit 116 28
Ungewisse Verbindlichkeiten 79 99

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

in TEUR davon Restlaufzeit
Insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre davon besichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3 3 0 0 0
(Vorjahr) (3) (3) (0) (0)  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 972 972 0 0 0
(Vorjahr) (1.159) (1.159) (0) (0)  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.703 3.703 0 0 0
(Vorjahr) (5.663) (5.663) (0) (0)  
- Davon gegenüber Gesellschafter 3.627        
Sonstige Verbindlichkeiten 442 442 0 0 0
(Vorjahr) (655) (655) (0) (0)  
- Davon aus Steuern 438        
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0        
  5.120 5.120 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 76 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Umsatzerlöse

Unterscheidung nach Tätigkeitsbereichen 2016
TEUR
% 2015
TEUR
%
Erlöse aus Fertigung 44.701 66,0 45.155 62,2
Erlöse aus Entwicklung 20.981 31,0 25.762 35,5
Erlöse aus Vertrieb und Konzernumlagen 1.993 3,0 1.629 2,2
Sonstige Erlöse 6 0,0 0 0,0
  67.681 100,0 72.546 100,0
nach Regionen 2016
TEUR
% 2015
TEUR
%
Deutschland 67.524 99,8 72.546 100,0
Übriges Europa 155 0,2 0 0,0
Asien / Australien / Ozeanien 2 0,0 0 0,0
  67.681 100,0 72.546 100,0

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2015 werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unverändert zum Vorjahr in der Struktur vor Anwendung des BilRUG dargestellt. Unter Berücksichtigung der Änderungen durch das BilRUG würde sich folgende Zusammensetzung der Umsatzerlöse für das Jahr 2015 ergeben:

2015
TEUR
%
Erlöse aus Fertigung 45.155 62,2
Erlöse aus Entwicklung 25.762 35,5
Erlöse aus Vertrieb 1.684 2,3
  72.601 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

In der Position sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 236 enthalten und betreffen überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 228.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres 2015 werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unverändert zum Vorjahr in der Struktur vor Anwendung des BilRUG dargestellt. Unter Berücksichtigung der Änderungen durch das BilRUG würde sich für das Jahr 2015 ein Wert von TEUR 334 ergeben.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2015 werden in der Gewinn- und Verlustrechnung grundsätzlich unverändert zum Vorjahr in der Struktur vor Anwendung des BilRUG dargestellt. Allerdings werden durch den Wegfall der Position "Außerordentliches Ergebnis" im Rahmen der Einführung des BilRUG die außerordentlichen Aufwendungen des Jahres 2015 nunmehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der Änderungen durch das BilRUG ergibt sich für das Jahr 2015 ein Wert von TEUR 18.294.

Gewinnverwendung

Es gelten die Vorschriften des § 14 KStG. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.653 an die ifm position gmbh, Friedrichstraße 1 in 45128 Essen, übertragen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat keine bestehenden Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 6.495. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u.a. folgende Sachverhalte:

2016
TEUR
2015
TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen 3.238 3.657
Sonstige Zahlungsverpflichtungen 3.023 2.750
Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 234 414
  6.495 6.821

Davon bestehen TEUR 6.261 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2016 und 2025.

Ausschüttungssperre

Es ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre in Höhe von TEUR 6.147 auf Basis des § 253 Abs. 6 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. März 2016. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und nicht nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ermittelt. Da es sich bei der Regelung in § 253 Abs. 6 HGB dem Gesetzeswortlaut nach um eine Gewinnausschüttungssperre und nicht um eine Einschränkung bestehender Ergebnisabführungsverträge handelt, wurde der vollständige Ergebnisausgleich entsprechend der vertraglichen Vereinbarung mit der ifm position gmbh im Jahresabschluss der ifm efector gmbh berücksichtigt.

Einzelangaben gemäß § 285 HGB

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Michael Paintner und Herr Klaus Unger.

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2016 2015
Produktion 674 702
Entwicklung 136 129
Vertrieb 18 15
Verwaltung/Administration 12 12
Einkauf/Logistik 9 11
  849 869
Auszubildende 5 4
  854 873

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird als 100%ige Tochtergesellschaft der ifm position gmbh, Essen, in den Konzernabschluss der ifm stiftung & co. kg, Essen einbezogen. Die ifm position gmbh, Essen ist gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschluss und Konzernlageberichts befreit. Der Konzernabschluss ist am Sitz der ifm stiftung & co. kg, Essen, erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

In Bezug auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird von der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB letzter Satzteil Gebrauch gemacht. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der ifm stiftung & co. kg, Essen.

 

Tettnang, den 31. März 2017

gez. Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ifm efector gmbh, Tettnang, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Essen, 23. Juni 2017

Ernst & Young GmbH
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