Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 4021
Vorher
Universal Transporte Sachsen GmbHUTB Spedition GmbHUTM Universal Transporte GmbH
Eingetragen
6.9.2000
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
die Durchführung von Transporten, die Lagerei und der Handel in jeder Form sowie der Tank- und Reparaturbetrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jasmine Rouimi
seit 27.6.2025
Prokura
Martin Gruber
seit 2.5.2025
Geschäftsführer
Frank Rakowski
seit 17.4.2025
Prokura
Michael Gruber
seit 17.4.2025
Geschäftsführer
Eva Maria Grone
seit 6.6.2024
Prokura
Prokura
Stephan Stender
seit 17.9.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GRUBER Logistics S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Universal Transport Group GmbH
Germany
825.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UTM Universal Transport GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Die UTM Universal Transport GmbH mit ihren Niederlassungen in Paderborn, Dortmund, Hamburg und Eisenhüttenstadt führt Schwer- und Spezialtransporte der unterschiedlichsten Größenordnungen durch und gilt als kompetenter Partner für Kunden, die hochwertige Industriegüter mit Übermaßen herstellen. Marktsegmente, die hauptsächlich betreut werden, sind die Betonbau, Windenergie und Schienenindustrie.

Das Unternehmen erzielte in 2023 einen Gesamtumsatz in Höhe von € 60,0 Mio. (Vorjahr € 57,4 Mio.) und hatte somit ein Umsatzplus von € 2,6 Mio. zu verzeichnen. Es wird ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ +298 ausgewiesen (Vorjahr T€ - 88). Die folgende Aufstellung zeigt die verschiedenen Geschäftsfelder, in denen die Umsätze generiert werden konnten.

Kundengruppe Anteile am Gesamtumsatz 2023 Anteile am Gesamtumsatz 2022
Bauwirtschaft 46% 48%
Service 17% 16%
Windkraft 6% 7%
Schienenfahrzeuge 6% 9%
Industrie 25% 19%
Großfahrzeuge 0% 1%
Gesamtergebnis 100% 100%

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Umsatzsteigerung von 4,5%. Der Materialaufwand ist im Vergleichszeitraum unterproportional gestiegen, sodass unser Rohergebnis um € 2,2 Mio. oder 13,7% anstieg. Dies ist auf die Weiterbelastung von Rohstoffpreisen als auch aktivem Subunternehmer Management zurückzuführen. Somit schauen wir auf ein sehr zufriedenstellendes Jahr 2023.

Der Bereich Bauwirtschaft konnte in 2023 eine nahezu gleichbleibend hohe Relevanz zum Vorjahr verzeichnen und ist weiterhin das größte und erfolgreichste Standbein der UTM Universal Transport GmbH. Der Bereich Industrie (Maschinen- und Anlagenbau) verbesserte sich und macht jetzt ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Zum Teil war dies generisch. Teilweise lag es aber auch an der Umgliederung eines Kunden aus der Branche Schienenfahrzeuge in die Branche Industrie. Der Bereich Windkraft war auch in 2023 erneut schwach. Zwar konnten in Osteuropa einige Projekte in der Gruppe gewonnen werden, bei der auch die UTM Universal Transport unterstützt hat. Allerdings fehlt nach wie vor der heimische Windkraft-Ausbau. In der Branche Schienenfahrzeuge haben wir nach der oben genannten Umgliederung eine weiterhin konstante Entwicklung erlebt.

Die Bilanzsumme hat sich von € 10,0 Mio. auf € 9,6 Mio. verkürzt. Das Anlagevermögen ist mit jetzt € 3,0 Mio. um € 0,3 Mio. gesunken. Es macht somit 31.1% (Vorjahr 33,1%) der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen verringerte sich von € 6,6 Mio. (66,4%) auf € 6,5 Mio. (68,1%) im Jahr 2023. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sanken von € 5,8 Mio. auf € 3,6 Mio. zum 31.12.2023.

Die Verbindlichkeiten sanken im Geschäftsjahr 2023 um € 0,8 Mio. von € 6,4 Mio. auf € 5,7 Mio. Dabei reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 0,3 Mio., während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht um € 0,1 Mio. zunahmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten verblieben konstant bei € 0,1 Mio.

Die Aufwendungen für Löhne, Gehälter und Sozialabgaben in Höhe von € 10,0 Mio. haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um € 0,1 Mio. reduziert und betragen damit 16,6% der Umsatzerlöse (17,6% im Jahr 2022).

Unternehmenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar:

Das Anlagevermögen reduzierte sich auf € 3,0 Mio. Es bindet somit 31,1% der Mittel (Vorjahr 33,1%). Der Anteil des Umlaufvermögens ist weiter von 66,9% auf 68,9% geschrumpft.

Per 31.12.2023 betragen der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten T€ 50,0.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde mit der alleinigen Gesellschafterin UTM Nationale Beteiligungs-GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Diese Gesellschaft wurde im Berichtsjahr auf die UT Group GmbH verschmolzen. Das Jahresergebnis wurde entsprechend dem Gewinnabführungsvertrag abgeführt.

Das Eigenkapital der UTM Universal Transport GmbH betrug am Ende des Geschäftsjahres 2023 unverändert € 3,0 Mio.

Des Weiteren verringerte sich die Bilanzsumme um € 0,4 Mio. Im Ergebnis stieg die Eigenkapitalquote von 30,1 % im Jahr 2022 auf 31,4% im Berichtsjahr. Das Eigenkapital deckt zu 100,9% das Sachanlagevermögen (90,9% in 2022).

Das Betriebsergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 452 (Vorjahr: T€ 53).

Das Finanzergebnis veränderte sich von T€ - 132 im Jahr 2022 auf T€ - 154 im Jahr 2023.

Es verbleibt ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 298 (Vorjahr T€ - 88), das entsprechend des Gewinnabführungsvertrages ausgeschüttet wurde.

Risikobericht:

Die UTM Universal Transport GmbH hat Maßnahmen zur Risikoüberwachung und -früherkennung eingerichtet. Ziel ist es, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, rechtzeitig zu erkennen. Daraus folgt eine Analyse, um bei Bedarf angemessen reagieren zu können. Die Risikofaktoren werden somit laufend untersucht und entsprechend gegensteuernde Maßnahmen getroffen. Das betriebsinterne Controlling bietet alle Instrumente, um anhand geeigneter betriebswirtschaftlicher Auswertungen und Kennzahlen Frühindikatoren zu erkennen.

Kundenforderungen werden mit entsprechenden Warenkreditversicherungen abgesichert, um somit das Ausfallrisiko zu minimieren. Gleichzeitig werden im Forderungsmanagement Zahlungseingänge nach einem festgelegten Rhythmus regelmäßig überwacht. Für Neukunden werden vor Geschäftsbeginn entsprechende wirtschaftliche Auskünfte eingeholt. Aufgrund der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung gilt diesem gesamten Bereich unsere höchste Aufmerksamkeit.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. Kontokorrentkredite stehen in erforderlicher Höhe zur Verfügung, so wenn sie denn benötigt werden.

Der Fuhrpark ist sehr modern und ermöglicht es daher, optimale Qualität und Kundenzufriedenheit zu erzielen.

Die Entwicklung des Krieges in Osteuropa mit dem russischen Aggressor ist nach wie vor das höchste Risiko für die Wirtschaft und folglich auch für das Unternehmen. Gab es schon in 2021 und 2022 stetig steigende Kosten im Energiebereich, u.a. bedingt durch die CO 2 Abgaben, sind die Preise an den Energiemärkten im Jahr 2022 nahezu explodiert und mittel- bis langfristig kaum zu kalkulieren. Seit Beginn dieses Jahres sieht man langsam eine Stabilisierung und aufgrund geschlossener Dieselklauseln mit den Kunden konnte hier das Risiko gesenkt werden. Dennoch ist mit der Zinspolitik der EZB ein weiterer Risikofaktor hinzugekommen. Die Inflation ist noch lange nicht wieder auf einem akzeptablen Niveau. Folgen dieser Politik sind weitere Preissteigerungen für Neuinvestitionen, absehbar höhere Lohnkosten und ein Rückgang der Nachfrage in der Wirtschaft allgemein. In unserem Fall besonders betroffen ist die Bauwirtschaft. Für das Jahr 2023 ist ein starker Rückgang der Nachfrage nach Transportleistungen ab der 2. Jahreshälfte eingetreten, der auch noch weiter anhält.

Die COVID 19 - Pandemie, Thema der vergangenen Jahre, stellt kein Risiko mehr dar. Die Erfahrungen mit der Pandemie können wir auch zukünftig nutzen, falls es noch einmal zu einer ähnlichen Gefährdungslage kommen sollte. Denn die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Gut.

Im Rahmen der Vorgaben zur Gewährung von Arbeiten im Mobile Office bewährte sich unsere fortgeschrittene Digitalisierung. Wir können jederzeit den geordneten Betriebsablauf sicherstellen.

Die Risiken beim Fachpersonalmangel bleiben unverändert bestehen. Auch wenn sich im Bereich der Berufskraftfahrer derzeit eine etwas bessere Situation darstellt, ist die grundsätzliche Überalterung und damit Abwanderung von Fahrern in den Ruhestand das zentrale Thema für die nächsten Jahre. Hier werden wir weiterhin aktiv Fahrer anwerben und alle Möglichkeiten ausschöpfen ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Aufgrund unserer Spezialisierung im Schwerlastverkehr können wir Anreize schaffen, die im "normalen" LKW-Verkehr nicht gegeben sind.

Das allgemeine Branchenrisiko sehen wir unverändert in der sehr maroden Infrastruktur. Straßen- und Brückenbauwerke unterliegen einem Investitionsstau, der den Ablauf von Großraum und Schwertransporten erheblich belastet. Im Genehmigungsbereich bleibt die Novelle der StVO zum 01.01.2021 ebenfalls ein Risikofaktor. Deutlich höhere Kosten, mangelnde Flexibilität in den Behörden und eine Verschlechterung statt Verbesserung im Antragsverfahren stellen die Branche vor erhebliche Herausforderungen. Die Logistikverbände gemeinsam mit der Industrie warnen vor einem Ausbluten des Industriestandortes Deutschland, wenn nicht endlich ein Umdenken bei Behörden und Ministerien stattfindet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf den folgenden Kennzahlen:

2022 2023 Prognose für 2024
Rohergebnis in T€ 15.154 15.644 leicht steigend
EBIT in T€ 53 452 steigend
Cashflow in T€ 1.049 1.373 leicht steigend

Das Rohergebnis ergibt sich aus Umsatzerlöse abzüglich des Materialaufwandes. Der EBIT berechnet sich aus dem Ergebnis nach Steuern zzgl. Steueraufwand/-ertrag und Zinsaufwand/-ertrag. Der Cashflow wird hier als Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit angegeben.

Prognosebericht:

Die bereits im letzten Prognosebericht geschilderte Lage der Bauindustrie wird sich leider in großen Teilen bewahrheiten. Preissteigerungen und Materialengpässe werden von nahezu allen Beteiligten beklagt. Darüber hinaus steigt für die Bauindustrie das Nachfragerisiko. Das hohe Zinsniveau, sowie die allgemein hohen Baukosten stoppen mögliche Investoren, die ihre Pläne, wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Die allgemeine Geschäftsentwicklung wird derzeit schlechter eingeschätzt als noch zu Beginn des Jahres und für 2024 wagen die wenigstens Branchenkenner eine klare Aussage. Spektakuläre Insolvenzen tragen zur Verunsicherung der gesamten Branche bei.

Im Windenergiebereich sind für uns die Prognosen deutlich besser. Aufgrund fester Verträge mit namhaften Herstellern werden wir hier unsere Aktivitäten vergrößern können und entsprechende Ergebnisse erzielen. Hier beweist sich, dass unsere Diversifikation im Schwerlastbereich dafür garantiert, dass auch bei negativen Entwicklungen in einer Sparte die weiteren Standbeine für einen Ausgleich sorgen. Für unser Geschäft bedeutet dies, dass die grundsätzliche Investition in Windkraftfuhrpark langfristig richtig ist.

Im Bereich der Bahnindustrie sind wir mit allen großen Herstellern in engem Kontakt und erwarten hier auch weiterhin ein solides Geschäft. Dennoch betrachten wir Investitionen in diesem Bereich mit Augenmaß und Vorsicht, zumal diese Investitionen sich über mehrere Jahre amortisieren müssen.

Die Branche Industrie, Maschinen - und Anlagenbau, zeigt ein hohes Maß an Verunsicherung in der globalen Wirtschaft. Der ehemalige Wachstumsgarant "Export" sieht sich schweren Zeiten ausgesetzt. Eine weltweite Zurückhaltung bei Investitionsgütern sowie die nicht zu leugnenden Wirtschaftskriege zwischen den Blöcken erschweren hier Prognosen über einen längeren Zeitraum. Wir werden als mittelständisches Unternehmen darauf achten, dass wir die richtigen Schlüsse aus den Veränderungen ziehen und die Wachstumsbereiche der Industrie erkennen und somit den Fokus unseres Dienstleistungsangebotes darauf abstellen.

In einer durch die Etablierung von Onlineplattformen immer transparenter werdenden Branche ist Verlässlichkeit, Qualität und Problemlösungskompetenz für den Kunden das Alleinstellungsmerkmal, das wir uns erhalten. Kenntnis der individuellen Kundenbedürfnisse sowie spezielle Branchenkenntnisse sind vorhanden. Diese nutzen wir, um Kundenbeziehungen zu festigen, verbunden mit einem Mehrwert und einem höheren Ertrag pro Kunde.

Des Weiteren ist Qualität und Qualifizierung der Mitarbeiter eine der Prämissen, die unser Unternehmen auszeichnet und uns in die Lage versetzt, nachhaltig und wettbewerbsfähig am Markt aufzutreten.

Unsere Unabhängigkeit von Dritten führt dazu, dass wir jederzeit alle in unserer Branche anfallenden Aufgaben, falls erforderlich, allein lösen können.

Dies ist eine Option, die uns im Einzelfall viele Entscheidungsfreiheiten lässt und zum Vorteil für unsere Kunden gelangt. Gleichzeitig nutzen wir aber auch unsere Netzwerke und über Jahrzehnte erlangten Kontakte, um unseren Kunden den stets optimalen Lösungsansatz bieten zu können.

Der Merger zwischen der Gruber Logistics und unserer Gruppe wurde in der Zwischenzeit erfolgreich umgesetzt. Die beiden Unternehmen sind zusammengewachsen und neue noch leistungsfähigere Prozesse wurden etabliert. Mit großem Stolz können wir sagen, dass dies ein gelungener Zusammenschluss zweier Unternehmen ist, mit dem Ziel weitere Geschäftsfelder erschließen zu können. Beide Unternehmen waren schon vor dem Zusammenschluss erfolgreich am Markt tätig. Die Synergien, die sich nun ergeben, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Der Prozess der Integration läuft permanent und wird zu einem wesentlichen Wachstum beitragen.

Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von EUR 58,3 Mio. und einen Jahresüberschuss von EUR 0,7 Mio.

 

Paderborn, den 23. Juli 2024

Holger Dechant

Hans-Ludger Körner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.976.356,87 3.304.448,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 9,00
II. Sachanlagen 2.973.147,87 3.301.239,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.912,07 130.426,17
2. technische Anlagen und Maschinen 165.525,45 171.121,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.684.710,35 2.931.442,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 68.250,00
III. Finanzanlagen 3.200,00 3.200,00
B. Umlaufvermögen 6.546.818,81 6.605.609,34
I. Vorräte 1.628.457,74 87.314,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.868.318,33 6.515.725,42
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 637.296,75 358.377,76
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.231.021,58 6.157.347,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 50.042,74 2.569,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.182,74 51.480,51
Aktiva 9.551.358,42 9.961.538,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.000.000,00 3.000.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 825.000,00 825.000,00
II. Bilanzgewinn 2.175.000,00 2.175.000,00
B. Rückstellungen 864.961,15 518.704,16
C. Verbindlichkeiten 5.686.397,27 6.442.834,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11,54 25,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 373.052,86 279.021,33
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.313.332,87 6.163.787,37
Passiva 9.551.358,42 9.961.538,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.195.864,56 16.003.576,53
2. Personalaufwand 9.950.087,91 10.106.895,56
a) Löhne und Gehälter 8.177.183,54 8.314.894,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.772.904,37 1.792.000,67
davon für Altersversorgung 14.835,01 17.290,84
3. Abschreibungen 1.074.580,29 1.136.661,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.074.580,29 1.136.661,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.719.305,70 4.706.237,95
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 67,00 -229,79
5. Erträge aus Beteiligungen 96,00 94,13
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38,00 3.248,99
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 153.821,52 135.350,07
davon an verbundene Unternehmen 126.824,95 124.025,81
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25,32 8.937,58
9. Ergebnis nach Steuern 298.177,82 -87.163,07
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 298.177,82 -87.163,07
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.175.000,00 2.175.000,00
13. Bilanzgewinn 2.175.000,00 2.175.000,00

Anhang

I. Allgemein Angaben zum Jahresabschluss

Die UTM Universal Transport GmbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 4021 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB und daher prüfungspflichtig.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Bei den abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Für ge- ringwertige Wirtschaftsgüter erfolgt der Bilanzansatz gem. § 6 Abs. 2 und 2a EStG.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Abwertungsbedarf bestand nicht.

Die Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten/Herstellungskosten angesetzt. Teilweise erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Möglichen Ausfallrisiken wurden durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Im Berichtsjahr erfolgten insgesamt Wertberichtigungen in Höhe von € 295.900,00 (im Vorjahr € 1.262.760,00).

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausweis erfolgt zum Nennwert.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung getragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von € 198.614,14 (im Vorjahr € 205.512,14).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 556.492,54 (im Vorjahr € 225.695,14).

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 2.175.000,00 (im Vorjahr € 2.175.000,00) enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 2.175.000,00 (im Vorjahr € 2.175.000,00).

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11,54 11,54 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 373.052,86 373.052,86 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 5.313.332,87 4.817.041,06 496.291,81 0,00
5.686.397,27 5.190.105,46 496.291,81 0,00
Stand 31.12.2022 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25,84 25,84 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 279.021,33 279.021,33 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 6.163.787,37 6.076.102,27 87.685,10 0,00
6.442.834,54 6.355.149,44 87.685,10 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 373.052,86 (Vorjahr € 232.738,22).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen in Höhe von ingesamt: € 607.190,46 enthalten. Die im Rahmen der Mietkaufverträge finanzierten Fahrzeuge unterliegen dem Eigentumsvorbehalt.

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Leasingverträge 6.260.044,81
Wartungsverträge 1.275.552,42
Mietverträge 10.873.647,34
18.409.244,57

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen Speditionsaufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von € 85.901,79 (im Vorjahr € 96.577,35) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Herren Holger Dechant, Betriebswirt, Bielefeld, Siegfried Witt, Hövelhof, Betriebswirt (bis 16.05.2024) Markus Frost, Hövelhof, Betriebswirt (bis 16.05.2024) und Hans-Ludger Körner, Sittensen, CFO (ab 16.05.2024).

Die UTM Universal Transport GmbH gehört zu den Unternehmen, für die die GRUBER Invest GmbH Auer/Italien (kleinster Konsolidierungskreis) und die GRUBER Holding GmbH/Srl in Auer/Italien (größter Konsolidierungskreis) die Konzernabschlüsse aufstellen. Die Konzernabschlüsse werden bei der Handelskammer in Bozen/Italien veröffentlicht.

Die Beschäftigtenzahl betrug im Wirtschaftsjahr 2023 durchschnittlich 207 davon 113 Arbeiter, 80 Angestellte und 14 Auszubildende.

 

Paderborn, den 23. Juli 2024

Holger Dechant

Hans-Ludger Körner

kumulierte Anschaffungskosten Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.588,84 0,00 0,00 20.588,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 154.220,88 0,00 0,00 154.220,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 190.000,84 6.900,00 0,00 196.900,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.358.650,85 1.482.599,38 1.193.747,01 8.647.503,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.250,00 0,00 68.250,00 0,00
8.771.122,57 1.489.499,38 1.261.997,01 8.998.624,94
III. Finanzanlage 3.200,00 0,00 0,00 3.200,00
kumulierte Abschreibung Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.579,84 0,00 0,00 20.579,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.794,71 7.514,10 0,00 31.308,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.879,40 12.495,99 0,00 31.375,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.427.208,61 1.054.570,20 518.985,94 5.962.792,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.469.882,72 1.074.580,29 518.985,94 6.025.477,07
III. Finanzanlage 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwert Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,00 9,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.912,07 130.426,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.525,45 171.121,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.684.710,35 2.931.442,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 68.250,00
2.973.147,87 3.301.239,85
III. Finanzanlage 3.200,00 3.200,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in einem gesetzlichen zulässigen Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt. Die beigefügte Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk

An die UTM Universal Transport GmbH, Paderborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Universal Transport GmbH, Paderborn - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universal Transport GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, den 25. Juli 2024

Pader Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Paderborn

Christian Wiebel, Wirtschaftsprüfer

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