Schletter GmbHLiquidiert

Alustraße 1, 83527 Kirchdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 3899
Vorher
Leichtmetallbau Schletter GmbH
Eingetragen
21.2.1979
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Fertigung und Montage von Treppengeländern, Balkongeländern, Türen, Fenster, Fensterbankabdeckschienen und Sonderkonstruktionen aus Leichtmetall oder Vermittlung solcher Leistungen. Beratung von Verbrauchern hinsichtlich der Planung Verwendung von Bauprofilen, Fertigteilen und Gegenständen aus Leichtmetall und Kunststoff.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jan Stefan Metzner
seit 25.11.2022
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.001 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schletter GmbH

Kirchdorf

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2014

Bilanz
zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 548.495,12 804.157,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.778.737,60 21.276.340,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.668.339,54 12.364.399,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.747.564,26 8.752.080,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 713.460,00 35.908.101,40 257.948,58 42.650.769,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.581.761,68 19.593.637,28
2. Beteiligungen 25.400,00 39.607.161,68 25.400,00 19.619.037,28
76.063.758,20 63.073.963,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.355.782,68 9.726.824,16
2. Unfertige Erzeugnisse 9.182.065,64 6.153.116,71
3. Erhaltene Anzahlungen - 3.823.316,83 - 120.466,02
4. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.822.114,81 9.523.424,54
5. Geleistete Anzahlungen 1.013.457,05 22.550.103,35 500.000,00 25.782.899,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.914.898,28 12.923.254,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.093.520,51 40.293.667,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.799.406,74 48.807.825,53 27.083.323,23 80.300.245,44
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.824.174,26 2.756.016,95
76.182.103,14 108.839.161,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.210.796,39 497.853,11
D. Aktive latente Steuern 2.264.000,00 0,00
155.720.657,73 172.410.978,72

Passiva

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 217.712,00 217.712,00
III. Gewinnrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 11.482.204,74 23.185.557,03
14.699.916,74 26.403.269,03
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 158.761,00 146.507,00
2. Sonstige Rückstellungen 11.720.671,76 5.392.693,09
11.879.432,76 5.539.200,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 114.766.987,89 120.622.615,46
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.066.710,19 262.745,14
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.180.386,94 13.280.442,81
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 875.356,56 814.501,52
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 37.811,06 116.547,41
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.214.055,59 5.371.657,26
--davon aus Steuern EUR 1.627.613,66 (i. Vj. EUR 275.085,71)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 256.862,27 (i. Vj. EUR 301.699,44)--
129.141.308,23 140.468.509,60
155.720.657,73 172.410.978,72

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

2014 2013
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 129.781.718,37 162.739.816,58
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.118.158,45 - 9.662.737,48
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 478.470,95
4. Sonstige betriebliche Erträge 10.242.571,55 10.337.384,34
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 68.483.790,46 - 79.104.387,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 16.595.909,55 - 85.079.700,01 - 26.995.178,66 - 106.099.566,63
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 22.405.275,82 - 26.728.404,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 4.684.477,86 - 27.089.753,68 - 5.526.961,85 - 32.255.366,18
--davon für Altersversorgung EUR 44.260,26 (i. Vj. EUR 43.619,90)--
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen - 5.981.610,21 - 10.705.331,84
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 44.204.953,78 - 54.462.853,37
9. Erträge aus Beteiligungen 20.838.963,78 579.512,04
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.243.687,83 1.742.405,23
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen - 284.112,32 - 112.500,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 7.743.682,68 - 3.773.342,37
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme - 34.334,40 - 69.398,09
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 4.193.047,10 - 41.263.506,82
15. Außerordentliche Erträge 18.465,34 0,00
16. Außerordentliche Aufwendungen - 9.742.576,27 - 2.324.315,43
17. Außerordentliches Ergebnis - 9.724.110,93 - 2.324.315,43
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.252.850,63 - 15.105,95
--davon aus latenten Steuern EUR 2.264.000,00 (i. Vj. EUR 0,00)--
19. Sonstige Steuern - 39.044,89 - 52.630,70
20. Jahresfehlbetrag - 11.703.352,29 - 43.655.558,90
21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 23.185.557,03 66.841.115,93
22. Bilanzgewinn 11.482.204,74 23.185.557,03

Anhang
für das Geschäftsjahr 2014

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet.

Konzernrechnungslegung

Die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (vgl. Seite 11 des Anhangs) aufgeführten Gesellschaften, an denen die Schletter GmbH mehrheitlich beteiligt ist, bilden als Tochterunternehmen zusammen mit der Schletter GmbH einen Konzern gemäß § 290 HGB.

Die oberste Konzernspitze der Schletter GmbH ist mehrheitlich die Schletter Unternehmen GmbH & Co. KG (Amtsgericht Traunstein --Registergericht-- HRA 10700) mit Sitz in Kirchdorf, die verpflichtet ist, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht zu erstellen. Deshalb wird von der Möglichkeit des § 291 HGB, den Konzernabschluss der Schletter Unternehmen GmbH & Co. KG als befreienden Konzernabschluss zu qualifizieren, Gebrauch gemacht und ein Teilkonzernabschluss für die Schletter GmbH nicht erstellt. Der Konzernabschluss der Schletter Unternehmen GmbH & Co. KG wird nach handelsrechtlichen Vorschriften erstellt und beim elektronischen Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer HRA 10700 des Registergerichts beim Amtsgericht Traunstein offengelegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die dem Abschluss des Geschäftsjahres 2014 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr --abgesehen von der erstmaligen Ausübung des Wahlrechtes zur Aktivierung von latenten Steuern-- unverändert.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig linear. Der Abschreibungssatz beträgt 12,5 % bis 33 1/3 %.

Die Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Abschreibungsmethode erfolgt soweit steuerlich zulässig (Zugänge bis 2007, 2009 und 2010) überwiegend degressiv, teilweise auch linear. Es kommen Abschreibungssätze in Höhe von 5,0 % bis 33,33 % zur Anwendung. Für Zugänge in den Jahren 2008 und ab 2011 erfolgt die Abschreibung ausschließlich linear. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung sobald dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Entsprechend § 7 Abs. 1 EStG wird auf die Zugänge des Berichtsjahres die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungspreis von EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurden in den Zugangsjahren 2008 und 2009 in einem Sammelposten aktiviert, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Im Bruttoanlagenspiegel (Anlage zum Anhang) wird im fünften Folgejahr ein Abgang unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungspreis von bis zu EUR 410,00 mit Zugangsjahr ab 2010 werden im Zugangsjahr entsprechend den steuerlichen Vorschriften in voller Höhe abgeschrieben. Im Bruttoanlagenspiegel wird im Zugangsjahr ein Abgang unterstellt.

Im Berichtsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung im Bereich der Maschinen und technischen Anlagen vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Vorratsvermögen wird mittels körperlicher Bestandsaufnahme erfasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Seit 2012 werden erhaltene Kundenanzahlungen gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB projektbezogen offen von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt.

Die Bewertung der Vorräte entspricht handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert gegebenenfalls um Einzelwertberichtigungen gemindert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert gegebenenfalls um Einzelwertberichtigungen gemindert ausgewiesen.

Die Posten der sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen, gegebenenfalls um Einzelwertberichtigungen gemindert, angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Die Aktivierung aktiver latenter Steuern erfolgte nach Maßgabe der in den folgenden fünf Jahren erwarteten Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der Gesellschaft.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die PUC-Methode erfasst die Verpflichtung zum Bilanzstichtag nach der wahrscheinlichen Inanspruchnahme grundsätzlich unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen. Die Rückstellungen für laufende Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen werden, entsprechend dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 HGB, pauschal mit dem von der Bundesbank für den Monat Oktober 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Dieser Zinssatz beträgt 4,54 %.

Der Berechnung im Rahmen der PUC-Methode liegen folgende Annahmen zugrunde:

- Rechnungszinssatz: 4,54 %
- Gehaltstrend: 0,00 %
- Rententrend: 0,00 %
- Fluktuation: keine

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Seit der Neufassung des § 253 HGB sind Rückstellungen ab 2010 zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bereitgestellt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Bewertung der Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu den am Entstehungsstichtag maßgeblichen Devisenkassamittelkursen. Soweit die Devisenkassamittelkurse zum Bilanzstichtag niedriger bzw. höher als die Devisenkassamittelkurse am Entstehungstag sind, werden diese der Bewertung zugrunde gelegt.

Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist nachfolgend in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Für ungängige Artikel werden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert (TEUR 2.588; i. Vj. TEUR 4.127) vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten mit den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten, vermindert um erforderliche Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert (TEUR 1.940; i. Vj. TEUR 1.741), bewertet. Im Geschäftsjahr 2014 wurden erhaltene Kundenanzahlungen mit einem Volumen von TEUR 3.823 (i. Vj. TEUR 120) projektbezogen offen von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten

Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. In der Position Sonstige Vermögensgegenstände sind Posten in Höhe von TEUR 3.439 (i. Vj. TEUR 3.739) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sämtliche übrigen Posten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bzw. haben keine langfristig vereinbarte Laufzeit.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 9.869 (i. Vj. TEUR 8.417) auf die Gesellschafterin.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Ausweis entfällt im Wesentlichen auf abgegrenzte Leasingsonderzahlungen, Leasinggebühren, Versicherungsbeiträge, Softwarelizenzgebühren, KFZ-Steuern und Messekosten.

Aktive latente Steuern

Insgesamt ergibt sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Bilanzansätze nach Handels- und nach Steuerrecht eine künftige Steuerentlastung. Aktive latente Steuern beruhen auf temporären Differenzen bei Pensionsrückstellungen (TEUR 22), bei sonstigen Rückstellungen (TEUR 2.039) und bei Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 172), auf die ein Steuersatz von rd. 27 % anzuwenden wäre. Zum 31. Dezember 2014 bestehen zudem steuerliche Verlustvorträge im Bereich der Körperschaftsteuer (TEUR 79.813) und im Bereich der Gewerbesteuer (TEUR 76.997). Vom Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern wurde entsprechend der, in den folgenden fünf Jahren erwarteten Nutzung steuerlicher Verlustvorträge, Gebrauch gemacht.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital wurde im Geschäftsjahr 2010 durch die Umwandlung eines Teilbetrages der Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 974.435,41 von EUR 25.564,59 auf EUR 1.000.000,00 erhöht.

Rücklagen

Die Kapitalrücklage (TEUR 218; TEUR 218) betrifft eine Einlage des vormaligen Gesellschafters, die im Zuge der Berücksichtigung der Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2007 bis 2010 im Geschäftsjahr 2012 erfasst wurde.

Die Gewinnrücklagen (TEUR 2.000; i. Vj. TEUR 2.000) betreffen ausschließlich "andere Gewinnrücklagen" i. S. d. § 266 Abs. 3 A III Nr. 4 HGB und blieben im Geschäftsjahr 2014 unverändert.

Gewinnvortrag

EUR
Stand 31. Dezember 2013 66.841.115,93
Jahresfehlbetrag 2013 - 43.655.558,90
Stand 31. Dezember 2014 23.185.557,03

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 4,54 % (i. Vj. 4,90 %), einem Gehalts- und Rententrend von 0,0 % und einer Fluktuation von 0,0 % errechnet.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 720; i. Vj. TEUR 1.028), für Strukturmaßnahmen (TEUR 400; i. Vj. TEUR 1.313), für Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten (TEUR 206; i. Vj. TEUR 190), für Gewährleistungen (TEUR 619; i. Vj. TEUR 754), für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 2.039; i. Vj. TEUR 1.219), für ausstehende Rechnungen sowie noch zu erteilende Gutschriften und Kundenboni (TEUR 1.833; i. Vj. TEUR 796), für Aufbewahrungspflichten (TEUR 94; i. Vj. TEUR 93), für Prozessrisiken (TEUR 545; i. Vj. TEUR 0), sowie für Abwicklungsrisiken bezüglich eines verbundenen Unternehmens (TEUR 5.265; i. Vj. TEUR 0).

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus folgender Übersicht hervor:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2014
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 114.767 67.854 1.080
(120.623) (79.017) (2.323)
2. Erhaltene Anzahlungen 1.067 1.067 0
(263) (263) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.180 6.180 0
(13.280) (13.280) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 875 875 0
(814) (814) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38 38 0
(117) (117) (0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.214 3.664 0
(5.372) (4.822) (0)
129.141 79.678 1.080
(140.469) (98.313) (2.323)

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 1.628 (i. Vj. TEUR 275) auf Steuern sowie in Höhe von TEUR 257 (i. Vj. TEUR 302) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 15.138 durch Grundpfandrechte in Form von Buchgrundschulden auf Grundvermögen der Gesellschaft, einer Tochtergesellschaft und der Muttergesellschaft besichert. Daneben bestehen dafür zum Teil selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften des Gesellschafters der Muttergesellschaft. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 95.052 besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Muttergesellschaft sowie daneben in Höhe von TEUR 48.971 (i. Vj. TEUR 48.846) eine gesamtschuldnerische Haftung einer Tochtergesellschaft. Darüber hinaus ist ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 734 (i. Vj. TEUR 760) durch eine Sicherungsübereignung einer Carport-Photovoltaik-Anlage sowie ein kurzfristiger Bankkredit in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 5.000) durch die Abtretung des anteiligen Veräußerungserlöses eines italienischen Solarparkprojektes sowie durch eine Bürgschaft der Muttergesellschaft besichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 129.782 (i. Vj. TEUR 162.740) wurden zu 42,9 % (i. Vj. 53,0 %) im Inland und zu 57,1 % (i. Vj. 47,0 %) im Ausland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 10.243 (i. Vj. TEUR 10.337) enthalten mit TEUR 1.979 (i. Vj. TEUR 91) Erträge aus Anlageverkäufen, mit TEUR 517 (i. Vj. TEUR 267) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, mit TEUR 2.226 (i. Vj. TEUR 46) Erträge aus dem Eingang abgeschriebener Forderungen sowie der Herabsetzung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen und mit TEUR 25 (i. Vj. TEUR 398) sonstige periodenfremde Erträge.

Von den Abschreibungen des Geschäftsjahres entfallen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 3.575) auf außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie TEUR 546 (i. Vj. TEUR 0) auf außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2014
TEUR
2013
TEUR
Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen 23.287 31.245
Vertriebsaufwendungen 8.164 11.487
Übrige Aufwendungen 12.754 11.731
44.205 54.463

Die übrigen Aufwendungen betreffen Abschreibungen auf Kundenforderungen und Veränderung der Wertberichtigungen (TEUR 1.768; i. Vj. TEUR 5.946), Einstellung in Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 4.790; i. Vj. TEUR 1.600), Abschreibungen bzw. Einstellung in Wertberichtigungen auf sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 4.367; i. Vj. TEUR 3.628), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Sach- und Finanzanlagevermögens (TEUR 1.604; i. Vj. TEUR 54), Gewährleistungsaufwendungen (TEUR 222; i. Vj. TEUR 250) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 3; i. Vj. TEUR 253).

Die Beteiligungserträge entfallen mit TEUR 20.280 (i. Vj. TEUR 0) auf Erträge aus dem Abgang von zwei ausländischen verbundenen Unternehmen infolge der Einbringung in ein neues verbundenes inländisches Unternehmen sowie mit TEUR 542 (i. Vj. TEUR 560) auf die Ergebnisanteile von zwei (i. Vj. zwei) inländischen verbundenen Unternehmen und mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 20) auf die Gewinnausschüttung eines inländischen Beteiligungsunternehmens.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge (TEUR 2.244; i. Vj. TEUR 1.742) betreffen im Wesentlichen Zinserträge von verbundenen Unternehmen (TEUR 806; i. Vj. TEUR 838), Darlehens- und Verrechnungskontenverzinsung (TEUR 1.357; i. Vj. TEUR 720) sowie Verzugszinsen von Kunden (TEUR 80; i. Vj. TEUR 183).

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 284; i. Vj. TEUR 113) wurden mit TEUR 90 (i. Vj. TEUR 113) auf ein (i. Vj. ein) inländisches verbundenes Unternehmen sowie im Berichtsjahr mit TEUR 194 (i. Vj. TEUR 0) auf ein ausländisches verbundenes Unternehmen vorgenommen.

Die Zinsaufwendungen (TEUR 7.744; i. Vj. TEUR 3.773) entfallen auf sonstige Zinsen, Zinsen im Zusammenhang mit Swap-Geschäften, Bereitstellungszinsen und Kontokorrentzinsaufwendungen (TEUR 5.274; i. Vj. TEUR 2.038), Darlehenszinsen (TEUR 1.461; i. Vj. TEUR 1.581) sowie mit TEUR 182 (i. Vj. TEUR 147) auf Zinsen auf vormalige Anleihen. Daneben sind in dieser Position mit TEUR 7 (i. Vj. TEUR 7) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen und mit TEUR 820 (i. Vj. TEUR 0) Aufwendungen aus der Dotierung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Swap-Geschäften enthalten.

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 69) betreffen den Ergebnisanteil von zwei (i. Vj. einem) inländischen verbundenen Unternehmen.

Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 0) betreffen nahezu ausschließlich den Gewinn aus der Verschmelzung eines inländischen verbundenen Unternehmens auf die Schletter GmbH als übernehmender Rechtsträger.

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.742 (i. Vj. TEUR 2.324) betreffen die Dotierung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Abwicklungsrisiken hinsichtlich eines inländischen verbundenen Unternehmens (TEUR 5.265; i. Vj. TEUR 0) infolge der grundlegend geänderten Verwertungskonzeption und für geplante Strukturanpassungsmaßnahmen (TEUR 0; i. Vj. TEUR 1.313). Ferner sind TEUR 4.044 (i. Vj. TEUR 769) externe Beratungskosten für Restrukturierungsmaßnahmen sowie mit TEUR 433 (i. Vj. TEUR 242) Gebühren der Kreditgeber für die Koordination der finanziellen Restrukturierung nebst Stillhaltevereinbarungen enthalten.

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfällt mit TEUR 11 (i. Vj. TEUR 15) auf ausländische Quellensteuer und mit -TEUR 2.264 (i. Vj. TEUR 0) auf die Aktivierung von latenten Steuern.

Die sonstigen Steuern entfallen auf Grundsteuern und KFZ-Steuern.

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Bei der Gesellschaft bestanden am Bilanzstichtag zwei Cross-Currency-Swap-Geschäfte mit einem Bezugsbetrag von insgesamt TCHF 6.759, die im Februar 2015 aufgelöst wurden. In Höhe des Auflösungsbetrages ist eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 2.039 gebildet. Im Vorjahr betrug die Drohverlustrückstellung hierfür, basierend auf dem negativen Marktwert am Bilanzstichtag TEUR 1.095. Im Zusammenhang mit einem im Geschäftsjahr 2011 abgeschlossenen Zins-Swap-Geschäft mit einer Laufzeit bis 29. September 2017 und einem Bezugsbetrag von EUR 8,0 Mio. wurde --trotz eines negativen Marktwertes am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 498-- von der Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste abgesehen, da dieses Zins-Swap-Geschäft in voller Höhe als Portfolio-Hedge-Geschäft im Zusammenhang mit in 2011 aufgenommenen variabel verzinslichen Schuldscheindarlehen steht.

Haftungsverhältnisse

Durch Verpflichtungserklärung vom 24. Juli 2012 hat die Gesellschaft eine gesamtschuldnerische Mithaftung gegenüber der UniCredit Leasing Finance GmbH, Hamburg, für ein Darlehen einer inländischen Gesellschaft im Zusammenhang mit der Finanzierung von zwei Photovoltaik-Anlagen in Italien übernommen, das am Bilanzstichtag mit TEUR 2.591 valutiert.

Aufgrund Vereinbarung vom 07. Februar 2012 mit der Hamburger Sparkasse hat die Schletter GmbH eine gesamtschuldnerische Mithaftung für ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.500 sowie für eine Kontokorrentkreditlinie in Höhe von TEUR 1.000 eines nahestehenden Unternehmens übernommen sowie sich verpflichtet, eine eventuelle Liquiditätsunterdeckung dieser Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2015 auszugleichen. Für Risiken in diesem Zusammenhang ist eine Rückstellung in Höhe von TEUR 5.265 (i. Vj. TEUR 0) gebildet.

Ferner haftet die Gesellschaft für Bankverbindlichkeiten einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 4.263 (i. Vj. TEUR 4.263) gegenüber der Sparkasse Altötting-Mühldorf und in Höhe von TEUR 857 (i. Vj. TEUR 857) gegenüber der BayernLB, die im Zuge der Einbringung von Grundbesitz in diese Tochtergesellschaft durch diese übernommen wurden.

Die Gesellschaft hat ferner eine Patronatserklärung gegenüber einem Auftraggeber für ein ausländisches verbundenes Unternehmen im Zusammenhang mit der Abwicklung von Aufträgen abgegeben. Die damit verbundenen Gewährleistungsverpflichtungen sind durch Bankbürgschaften besichert.

Aus der im Geschäftsjahr 2009 begründeten Beteiligung als Komplementärin an der Schletter Grundbesitz GmbH & Co. KG, Kirchdorf, resultiert grundsätzlich eine persönliche, unbegrenzte und gesamtschuldnerische Haftung für die Schletter GmbH. Das gleiche gilt für die im Geschäftsjahr 2014 begründete Beteiligung als Komplementärin an der Schletter Beteiligungs GmbH & Co. KG, Kirchdorf,

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus am Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasingverträgen über bewegliche Anlagegüter sowie immaterielle Vermögensgegenstände, die zwischen 2015 und 2018 enden, bestanden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 11.116 (i. Vj. TEUR 15.434). Ferner bestanden aus Immobilien- und sonstigen Mietverträgen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.589 (i. Vj. TEUR 1.752), wovon TEUR 1.530 (i. Vj. TEUR 1.512) auf verbundene Unternehmen entfallen.

Die Immobilienmietverträge sind regelmäßig kurzfristig kündbar.

Nicht bilanzierte Geschäfte

Außerbilanzielle Geschäfte liegen vor allem in Form von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen vor. Sie dienen unter anderem der Schonung der Liquidität und der Verbesserung der Bilanzstruktur bzw. der Eigenkapitalquote. Die Zahlungsverpflichtungen hieraus sind den vorstehenden Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen.

Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende)

2014 2013
Gewerbliche Arbeitnehmer 443 547
Angestellte 211 265
654 812

Zum 31. Dezember 2014 waren 603 (i. Vj. 776) Mitarbeiter, davon 409 (i. Vj. 523) gewerbliche Arbeitnehmer und 194 (i. Vj. 253) Angestellte, bei der Gesellschaft tätig.

Zusammensetzung der Organe und deren Bezüge

Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2014 bestellt:

 

Herr Ludwig Schletter, Schlosser, Haag i. OB.

 

Frau Andrea Schletter, Hausfrau, Haag i. OB. (bis 25. September 2014)

Angaben hinsichtlich der im Geschäftsjahr an Geschäftsführer gewährte Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Am 23. Juni 2015 wurde Herr Dr. rer. soc. oec. Bernhard Baumgartner, Kaufmann, Kitzbühel, Österreich, als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer in das Handelsregister eingetragen.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug in 2014 TEUR 39 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Anteilsbesitz

Der direkt gehaltene Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2014 umfasst:

Kapital-
anteil
%
Nennkapital/
Festkapital
zum 31.12.2014
TEUR
Eigenkapital
31.12.2014
TEUR
Ergebnis
2014
TEUR
Verbundene Unternehmen
Schletter Grundbesitz GmbH & Co. KG, Kirchdorf 94,0 5.000 15.518 511
Schletter Beteiligungs GmbH & Co. KG, Kirchdorf 99,99 1 21.744 - 6
Schletter Espana S.L., Alicante, Spanien 100,0 10 78 33
Schletter France S.a.r.l., Meyzieu, Frankreich 100,0 10 129 - 3
Schletter Italia Srl, Ripatransone, Italien 100,0 10 31 2
EEPro GmbH - Erneuerbare Ernergie Projektentwicklung, Simbach bei Landau 100,0 110 3.870 - 3.234
Schletter UK Ltd., Aylesbury, England 1) 100,0 0 44 25
Schletter Shanghai Solar Technology Co. Ltd., Shanghai, China 1) 100,0 1.631 1.568 736
Schletter Korea Ltd., Gyeonggi-do, Korea 1) 100,0 226 - 649 - 42
Schletter Australia Pty. Ltd., Sydney, Australien 1) 100,0 0 - 610 - 386
Solarpark Stephansposching GmbH & Co. KG, Simbach 100,0 461 - 217 - 28
Bürgersolarkraftwerk Frauenberghausen GmbH & Co. KG, Bad Abbach 70,0 30 - 26 44
Winden Nutzfahrzeuge GmbH i. L.., Haag i. OB. 100,0 90 - 54 - 3
Beteiligungen
Vereas GmbH, Bad Abbach 50,0 26 12 0
Dr. Zapfe GmbH, Haag i. OB. 50,0 25 143 45

1) Die Währungsumrechnung auf EURO erfolgte zum Stichtagsmittelkurs.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.482.204,74, der einen Jahresfehlbetrag von EUR 11.703.352,29 enthält, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kirchdorf, 30. Juni 2015

Schletter GmbH

Die Geschäftsführung

Ludwig Schletter

Dr. rer. soc. oec. Bernhard Baumgartner

  
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2014

der Schletter GmbH

1. Einführung

Die Schletter GmbH ist Hersteller und Anbieter von Solar-Montagesystemen, Zulieferteilen für Bahnindustrie, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, Containern im Bereich Umwelttechnik sowie Sonderkonstruktionen vor allem aus Leichtmetall und Edelstahl. Der Hauptsitz befindet sich in Kirchdorf (bei Haag i. OB.). Vertriebstochtergesellschaften für Solar-Montagesysteme, die den mit Abstand wesentlichsten Geschäftsbereich der Schletter-Gruppe bilden, befinden sich in Japan, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Südkorea, Südafrika, Türkei und Australien. Die Tochtergesellschaften in USA, China und Kanada verfügen über eine eigene Fertigung im Bereich Solar-Montagesysteme.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die weltwirtschaftliche Expansion hat sich im Verlauf des Jahres 2014 vor allem aufgrund der gesunkenen Ölpreise verstärkt. Nachdem das globale Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr nur sehr verhalten zugenommen hatte, legte es im dritten Quartal spürbar kräftiger zu. Auch der Welthandel, der in der ersten Jahreshälfte nur sehr schwach gestiegen war, zog spürbar an. Gemessen am mittelfristigen Trend war die Zuwachsrate allerdings nach wie vor moderat und im Jahresdurchschnitt hat die Weltproduktion mit einer Rate von 3,5 Prozent nur wenig rascher zugenommen als im Jahr 2014.

Deutlich aufwärtsgerichtet blieb die Konjunktur in den USA. Noch kräftiger nimmt die Produktion seit mehr als einem Jahr im Vereinigten Königreich zu. Im Euroraum nahm die wirtschaftliche Entwicklung nur geringfügig (+0,8 %; Vorjahr: -0,4 %) zu.

2014 hat der internationale Solarstrommarkt deutlich an Fahrt aufgenommen. Marktexperten rechnen für das Gesamtjahr 2014 mit einer globalen Nachfrage zwischen 45 und 47 GW - dies entspricht einem Anstieg von 13 bis 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2013: 40 GW). Dieses Nachfragewachstum schuf die Grundlage für eine bessere Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, sodass sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren normalisierte und eine erste Erholung von der Industriekrise einsetzte.

Der US-Solarmarkt setzte sein dynamisches Wachstum fort und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Treiber der globalen Nachfrage nach Solartechnik. Knapp 50 Prozent des US-Solarmarktes entfielen auf die Bereiche Haushalt ("residential") und Gewerbe ("commercial"), die somit eine besonders hohe Dynamik aufwiesen. Vor allem das Haushaltssegment wuchs überproportional aufgrund neuer Finanzierungsmöglichkeiten. Das Gros der Nachfrage im US-Solarmarkt lässt sich allerdings nach wie vor auf das Marktsegment Großprojekte ("utilities") zurückführen, das 2014 mehr als 50 Prozent der neu installierten Leistung ausmachte.

In Europa konnte sich Großbritannien 2014 als wichtigster solarer Absatzmarkt etablieren. Dort hat sich die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch der französische Solarmarkt wuchs um rund 67 Prozent auf 1,0 (2013: 0,6) GW. Die positive Entwicklung dieser Märkte reichte allerdings nicht aus, um die sinkende Nachfrage in Deutschland und Italien vollständig zu kompensieren, sodass das Marktvolumen des gesamten europäischen Solarmarkts um rund 36 Prozent auf 6,8 (2013: 10,6) GW zurückging.

Mit einer neu installierten Leistung von jeweils 10,3 (2013: 7,1) GW und rund 10,5 (2013: 12,9) GW rückten Japan und China an die Spitze des internationalen Solarmarkts.

2.2 Veränderte Konzernstruktur

Ende 2014 erfolgte die Einbringung der Tochtergesellschaften Schletter Inc. USA und Schletter Inc. Canada in eine eigene Beteiligungsgesellschaft.

2.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Auch in 2014 startete Schletter saisonbedingt mit einem verhaltenen Umsatz. Die in 2013 eingeleitete Entwicklung hin zum Lieferanten für Unterkonstruktion für Freilandanlagen zeigte erste Erfolge, so dass der Planumsatz für 2014 nahezu erreicht wurde. Insbesondere in den Märkten Japan und Großbritannien war eine erfreuliche Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Die Änderung der Einspeisevergütung in Großbritannien zum 31.03.2015 hatte hier insbesondere zum Jahresende einen positiven Effekt.

Die Umsatzerlöse verringerten sich im Geschäftsjahr um 32.958 TEUR (-20,3 %) auf 129.782 TEUR (Vorjahr: 162.740 TEUR), wobei einige Projekte in Großbritannien aufgrund von Verspätungen auf Kundenseite erst in 2015 umsatzwirksam wurden.

Mit weiter steigender Tendenz entwickelt sich das Segment Leichtmetallbau. Der Umsatz des Teilsegments stieg um 1.864 TEUR (+10,4 %) auf 19.785 TEUR.

2.4 Beschaffung

In der Beschaffung von Rohstoffen, Waren und Dienstleistungen sind wir auf Fremdanbieter angewiesen. Dadurch ergeben sich Risiken wie unerwartete Liefer- bzw. Qualitätsschwierigkeiten oder unvorhergesehene Preiserhöhungen aufgrund von Rohstoffpreisschwankungen und Wechselkursveränderungen. Infolge der unsicheren wirtschaftlichen Lage der Schletter GmbH ist es Lieferanten zum Teil nicht möglich, ihre Forderungen angemessen zu versichern, was zu reduzierten Zahlungszielen bzw. Kreditlimits oder Lieferung nur gegen Vorkasse und zu erhöhter Liquiditätsbindung führt. Diesen lieferantenbezogenen Risiken begegnen wir durch intensive Beschaffungsmarktbeobachtung und gründliche Prüfung der Lieferqualität und der Vermeidung von Lieferabhängigkeiten. Darüber hinaus sind wir bemüht, durch laufende Kontakte zu Warenkreditversicherern und Auskunfteien eine möglichst verlässliche Grundlage für deren Einschätzung zu geben.

2.5 Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2014, die überwiegend im Zusammenhang mit unserer strategischen Produktdiversifikation stehen, beliefen sich im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen auf insgesamt rd. 2,5 Mio. EUR, wobei rd. 0,4 Mio. EUR in immaterielle Vermögensgegenstände investiert wurden, die im Wesentlichen auf Softwarelizenzen entfallen.

Der Zugang im Bereich des Finanzanlagevermögens resultiert nahezu ausschließlich aus der Einbringung der nordamerikanischen Tochtergesellschaften in eine neue Beteiligungsgesellschaft.

2.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Zur Finanzierung des operativen Geschäfts werden verschiedene Finanzierungsinstrumente eingesetzt, um stets über ausreichend finanzielle Mittel verfügen zu können. Ferner wird durch Leasing anstelle von Kauf das Risiko von Finanzierungsengpässen verringert. Um jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und Geschäftschancen zu nutzen, vereinbarten wir mit unseren Hausbanken bilaterale Kreditlinien in Höhe von rd. 68 Mio. EUR. Aufgrund der Umsatzentwicklung in 2014 haben wir gemeinsam mit externen Beratern und unseren Finanzierungspartnern ein umfassendes Finanzierungskonzept erarbeitet, welches die Finanzierung der Unternehmensgruppe gegen Stellung von Sicherheiten bis Ende September 2016 gewährleisten sollte.

Zur Finanzierung des "Bodensatzes", verursacht durch kurzfristiges Umlaufvermögen, emittierte die Schletter GmbH im Oktober 2011 Schuldscheindarlehen in Höhe von 28 Mio. EUR. Die fünf- bzw. sechsjährige Laufzeit schafft zusätzliche Finanzierungssicherheit.

Im Rahmen unserer Tätigkeit können auch allgemeine Finanzierungsrisiken wie Zahlungsverzögerungen durch Kunden bzw. Forderungsausfälle auftreten, zumal insbesondere Großkunden regelmäßig längere Zahlungsziele gewährt werden müssen. Darüber hinaus steht die Branche immer noch vor dem Problem vernünftiger Lösungen zur Finanzierung der Bauzeiten. Klassische Finanzierungspartner stehen i. d. R. erst nach erfolgtem Netzanschluss für eine Langfristfinanzierung zur Verfügung. Insofern erfolgt die Finanzierung über entsprechende Zahlungsziele der Lieferanten, wobei es stets gilt Chancen und Risiken umfassend abzuwägen. Dem Forderungsmanagement kommt daher eine sehr hohe Bedeutung zu. Wir steuern unsere Kreditrisiken sowohl durch interne als auch durch externe Vorgaben, welche vor allem auf bisherigen Erfahrungen, allgemein akzeptierte Auskunfteien und einer Warenkreditversicherung basieren.

Möglichen Ausfällen durch Insolvenzen sowie finanziellen Engpässen begegnen wir vor dem Hintergrund der aktuell ungünstigen branchenspezifischen Rahmenbedingungen zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen durch die Anforderung von Vorauszahlungen.

Im wachsenden Segment des internationalen Geschäfts streben wir darüber hinaus Absicherungen durch entsprechende Zahlungsverkehrsinstrumente an.

Dennoch mussten wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht unerhebliche --wenn auch im Vorjahresvergleich stark verringerte-- Forderungsausfälle verzeichnen.

2.7 Personal

Der durchschnittliche Personalstand betrug im Geschäftsjahr 2014 654 (i. Vj. 812) Arbeitnehmer.

Am Bilanzstichtag waren 603 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 776).

Auch der Einsatz von Zeitarbeitskräften wurde erneut reduziert, um der weiter rückläufigen Entwicklung des Geschäftsvolumens Rechnung zu tragen.

2.8 Umwelt

Schletter setzt sich Umweltleitlinien, die gleichrangig gegenüber den weiteren Unternehmenszielen rangieren und ständig verbessert werden.

Unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte setzt die Schletter GmbH die Mittel ein, die dem Stand der modernen Technik entsprechen. Schwerpunkte bilden dabei der Einsatz regionaler Qualitätsprodukte und umweltschonender Betriebsmittel, die sparsame Verwendung von Energie und Wasser, Abfallvermeidung und sinnvolle Abfalltrennung und das Ziel der vollständigen Deckung des Eigenverbrauchs an Strom aus regenerativer Energie.

Im Detail sind die innovative Gebäudeleittechnik, Nutzung der Dach- und Parkflächen mit Photovoltaikanlagen (4 MW) und energiebewusstes Heizen mit eigenem Hackschnitzelwerk zu erwähnen.

Die Schletter GmbH ist nach DIN ISO Umwelt- und Arbeitssicherheit zertifiziert.

Alle Mitarbeiter der Schletter GmbH werden sensibilisiert, dass die Schletter GmbH pro-aktiv in der nachhaltigen Entwicklung ist und noch mehr tun wird als bisher. Ziel ist, dass jeder Mitarbeiter Ressourcen bewusst und sorgsam einsetzt und --wo immer möglich-- einspart.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Das Gesamtvermögen sank, einhergehend mit dem gesunkenen Geschäftsvolumen, gegenüber dem Wert zum Abschluss des Geschäftsjahres 2013 (172.411 TEUR) um 9,7 % auf 155.721 TEUR. Infolge weiter reduzierter Investitionen (2.188 TEUR, i. Vj. 5.134 TEUR) in das Sachanlagevermögen, die deutlich unter den Abschreibungen von 5.438 TEUR lagen, verminderte sich das Sachanlagevermögen um 6.743 TEUR bzw. 15,8 %, wozu auch die Umfinanzierung von Teilen des Anlagevermögens über Leasingverträge beitrug. Im Wesentlichen verursacht durch Einbringung der nordamerikanischen Tochtergesellschaften in eine neue Beteiligungsgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten erhöhte sich das Finanzanlagevermögen um 19.988 TEUR.

Infolge der reduzierten Betriebsleistung verringerten sich die Vorräte um 12,5 % bzw. 3.233 TEUR auf 22.550 TEUR sowie auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.008 TEUR bzw. 15,5 %.

Auch die im Rahmen der Konzernfinanzierung bestehenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von 40.294 TEUR im Vorjahr um 11.200 TEUR auf 29.094 TEUR verringert. Der Rückgang beruht dabei neben Tilgungsleistungen auch auf der aus Vorsichtsgründen vorgenommenen Dotierung von Wertberichtigungen in einer Größenordnung von 4,5 Mio. EUR.

Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände (8.799 TEUR; i. Vj. 27.083 TEUR) wirkten sich neben gesunkenen Steuerforderungen (986 TEUR; i. Vj. 1.702 TEUR) in erster Linie erfolgte Tilgungsleistungen sowie auch die Vornahme einer Wertberichtigung von 4.200 TEUR im Zusammenhang mit einer Forderung gegen eine Solarpark-Projektgesellschaft (3.120 TEUR; i. Vj. 20.025 TEUR) mindernd aus.

Trotz eines deutlich verschlechterten negativen Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und der Tilgung von Bankkrediten, hat sich der Bestand an flüssigen Mitteln um 2.068 TEUR auf 4.824 TEUR erhöht. Dies beruht vor allem auf Einzahlungen aus Darlehenstilgungen von Dritten und von Konzerngesellschaften sowie einem desinvestitionsbedingt positiven Cashflow aus der Investitionstätigkeit.

Infolge der rückläufigen Geschäftsentwicklung war auf der Passivseite ein deutlicher Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die überwiegend auf Materiallieferungen entfallen, um 7.100 TEUR zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken durch die teilweise Refinanzierung von in 2013 über Darlehen der Schletter GmbH finanzierten Projekten auf 114.767 TEUR (Vj.: 120.623 TEUR).

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen (11.721 TEUR; i. Vj. 5.393 TEUR) beruht im Wesentlichen auf einer im Geschäftsjahr 2014 vorgenommenen Risikovorsorge (5.625 TEUR) im Zusammenhang mit der geplanten Abwicklung eines verbundenen Unternehmens.

Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund des Jahresfehlbetrages des Geschäftsjahres 2014 (-11.703 TEUR) von 26.403 TEUR im Vorjahr auf 14.700 TEUR. Dadurch verschlechterte sich die Eigenkapitalquote der Schletter GmbH trotz der gesunkenen Bilanzsumme von 15,3 % im Vorjahr auf 9,4 % im Berichtsjahr.

3.2 Finanzlage

Die Schletter GmbH verfügte zum 31. Dezember 2014 über liquide Mittel von 4.824 TEUR. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 2.068 TEUR.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf -13.454 TEUR, nach -4.794 TEUR im Vorjahr.

Der Nettozahlungsmittelzufluss aus Investitionstätigkeiten betrug, im Wesentlichen verursacht durch die Umfinanzierung von Teilen des Sachanlagevermögens über Leasingverträge, +1.416 TEUR.

Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich durch die Rückzahlung von an Dritte und an Konzerngesellschaften ausgereichten Darlehen ein Mittelzufluss von 14.106 TEUR, obwohl Tilgungen von Bankkrediten in Höhe von 5.856 TEUR erfolgten.

3.3 Ertragslage

Im Jahr 2014 erzielte die Schletter GmbH einen Gesamtumsatz in Höhe von 129.782 TEUR, der um 20,3 % unter dem des Vorjahres (162.740 TEUR) liegt.

Unter Berücksichtigung der Veränderung des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen (+3.118 TEUR; i. Vj. -9.663 TEUR) und anderer aktivierter Eigenleistungen (0 TEUR; i. Vj. 478 TEUR) verringerte sich die Gesamtleistung unserer Gesellschaft im Vorjahresvergleich um 13,5 % auf 132.900 TEUR.

Bedingt durch den abermals deutlichen Umsatzrückgang und entsprechende Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Bereinigung von Bilanzpositionen weisen wir in 2014 nochmals einen Jahresfehlbetrag von 11.703 TEUR aus (i. Vj. -43.656 TEUR).

Die in 2013 begonnenen und im Geschäftsjahr 2014 konsequent fortgesetzten Umstrukturierungsmaßnahmen zeigen erste Erfolge. Die Materialaufwandsquote konnte auf 64,0 % (2013: 69,3 %) reduziert werden. Ebenfalls konnte die Personalkostenquote durch entsprechende Personalmaßnahmen leicht reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit einem Betrag von 44.205 TEUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 54.463 TEUR. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem Einsparungen in den Bereichen

- Instandhaltung 976 TEUR
- Versicherungen 210 TEUR
- Raumkosten 436 TEUR
- Leasing 3.676 TEUR
- Reisekosten 504 TEUR
- KFZ-Kosten 387 TEUR
- Vertriebskosten 3.223 TEUR

Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 16.654 TEUR auf +15.021 TEUR. Dabei erhöhte sich das Beteiligungsergebnis von +398 TEUR im Vorjahr auf +20.521 TEUR im Geschäftsjahr 2014, was ganz überwiegend auf Erträge aus dem Abgang von Beteiligungen entfällt. Im Bereich des Zinsergebnisses war dagegen eine Verschlechterung um 3.469 TEUR auf -5.500 TEUR zu verzeichnen, was auf die stark gestiegene durchschnittliche Kreditinanspruchnahme und auf schlechtere Finanzierungskonditionen zurückzuführen ist.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weist einen Verlust von rd. -4,2 Mio. EUR aus, nach rd. -41,3 Mio. EUR im Vorjahr.

Das negative außerordentliche Ergebnis (-9.724 TEUR; i. Vj. -2.324 TEUR) entfällt im Wesentlichen auf außerordentliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Dotierung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Abwicklungsrisiken eines verbundenen Unternehmens (5.625 TEUR), auf externe Beratungskosten für Restrukturierungsmaßnahmen (4.044 TEUR) sowie auf Gebühren von Kreditgebern für die Koordination der Sanierungsfinanzierung nebst Stillhaltevereinbarungen (433 TEUR).

Das Ergebnis vor ertragsabhängigen Steuern verbesserte sich von -43.641 TEUR im Vorjahr um 29.685 TEUR auf -13.956 TEUR, so dass sich nach Berücksichtigung des, infolge der erstmaligen Aktivierung latenter Steuern, negativen Ertragsteueraufwandes ein Jahresfehlbetrag von -11.703 TEUR ergibt.

4. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren

Sowohl das operative als auch das nicht operative Geschäft steuert die Schletter GmbH durch finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung, operative Margen und Cashflow dienen als Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. Weitere wesentliche Kennzahlen der Unternehmenssteuerung sind Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie Working Capital.

Zusätzlich zu den Indikatoren, die die Effizienz des Mitteleinsatzes messen, wenden wir weitere Kennzahlen und Indikatoren an. So dienen Qualität, Liefertreue und Umschlagshäufigkeit der Beurteilung und Optimierung unserer Leistung. Die Verwaltungsbereiche verfolgen das Ziel, höhere Kosten durch Produktivitätsfortschritte und Skaleneffekte auszugleichen. Zur Bewertung des Umweltmanagements werden in regelmäßigen Abständen Umwelt- und Ökoaudits durchgeführt.

Auch für das nicht operative Geschäft sind Steuerungsgrößen definiert. Der Erfolg lässt sich hier an Kenngrößen wie dem Finanzergebnis ablesen.

Als wesentlichster nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter zu beurteilen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das Engagement der Mitarbeiter für dessen Ziele leisten den entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Seit Ende März 2015 wurden die bis dato größtenteils per kurzfristigen Standstillvereinbarungen bereitgestellten Kreditlinien im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung in ihren wesentlichen Konditionen vereinheitlicht und bis mindestens 30. September 2016 verlängert. Im Rahmen einer konsensualen vertraglichen Einigung mit den Finanzgläubigern gelang es der Schletter GmbH, eine Begleitung des laufenden Restrukturierungsprozesses durch alle Finanzgläubiger zu erreichen. In diesem Zusammenhang wurden allen Finanzgläubigern unter anderem durch die Schletter GmbH Sicherheiten bestellt.

Es sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, über die zu berichten wäre.

6. Risikoeinschätzung der künftigen Entwicklung

Schletter setzt mit seiner Unternehmensstrategie weiterhin auf die Internationalisierung durch Besetzung chancenreicher Photovoltaikmärkte. Ein Umsatzrückgang des deutschen Photovoltaikmarktes soll somit aus Konzernsicht ausgeglichen werden.

Politische und ökonomische Rahmenbedingungen bestimmen die Entwicklung der Photovoltaikbranche. Durch weitere Kostenreduktion schafft die Industrie eine schnelle Unabhängigkeit von Strompreissubventionen. Die aktuellen Herstellkosten einer Photovoltaikanlage tendieren unter 1 Euro/Watt und ermöglichen selbst in Deutschland bei einem Strompreis von 12 Cent/Watt auskömmliche Renditen. Noch positiver fällt die Bilanz bei Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms aus. Die auch in 2014 anhaltenden Diskussionen zur Änderung / Anpassung des EEG bieten hier jedoch immer noch keine belastbare Grundlage.

Produktinnovationen wie z. B. Trackersysteme schaffen neue Absatzmöglichkeiten in neue Märkte.

Der Anpassungsprozess auf marktwirtschaftliche Bedingungen benötigt die noch konsequentere Marktbesetzung durch Ausbau des internationalen Vertriebs. Die durch Marktbereinigung freien Marktpotenziale müssen vom Vertrieb genutzt werden um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Längere Zahlungsziele bei Großkunden und weitere Transportwege binden verstärkt Liquidität. Mittels spezieller Exportfinanzierungen und angepasster Lieferantenzahlungsziele soll ein kongruenter Liquiditätszufluss geschaffen werden.

Der mit der krisenhaften Entwicklung der Solarbranche verbundene erhebliche Rückgang der Umsatzerlöse der Schletter GmbH in den Jahren 2012 bis 2014 führte zu einer wesentlichen Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der mit der Unterstützung von externen Beratern bereits in 2013 eingeleitete Restrukturierungsprozess, der im Geschäftsjahr 2014 erste Erfolge zeigte, ist auch in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 konsequent fortzusetzen.

Nachdem es gelungen ist, mit den Finanzgläubigern eine Verlängerung der gewährten Kredite und Kreditlinien bis mindestens zum 30. September 2016 zu erreichen, besteht die zentrale Aufgabe für den Fortbestand der Schletter GmbH derzeit darin, die für den laufenden Geschäftsbetrieb erforderlichen liquiden Mittel zu erwirtschaften und eine grundlegende Verbesserung der Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft zu erreichen.

Für das Geschäftsjahr 2015 planen wir aus heutiger Sicht mit angepassten Kostenstrukturen ein erneut deutlich verbessertes, wenn auch noch negatives Jahresergebnis zu erreichen. Für 2016 rechnen wir mit der Erreichung der nachhaltigen Renditefähigkeit, so dass wir davon ausgehen, dass unserer Gesellschaft auch zukünftig Kreditlinien in angemessener und ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt werden. Ein wesentliches Verfehlen der dem Restrukturierungsprogramm zugrunde gelegten Unternehmensplanung oder erhebliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung der operativen Sanierungsmaßnahmen würden den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

Risikomanagement

Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist die Schletter GmbH einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen.

Die Elemente des internen Kontrollsystems sind darauf ausgelegt die unternehmerischen Risiken frühzeitig zu erkennen, zu steuern und die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern.

7. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen (Ausblick auf die Geschäftsjahre 2015 und 2016)

Schletter wird die auf Internationalisierung, Produktinnovationen, Unterstützung einzelner Photovoltaikprojekte und verstärkten Vertriebstätigkeiten ausgerichteten strategischen Ziele auch in 2015 und 2016 forcieren.

Im Photovoltaiksegment erwartet die IHS Inc. einen globalen Zubau von ca. 57 GW für 2015 (nach 44,2 GW in 2014) und rechnet dabei auch mit einer leicht steigenden Nachfrage nach Solarstromanlagen in Europa.

Schletter erwartet starke Wachstumsimpulse aus Japan, Südafrika und Südamerika und versucht die bisherigen Markteintrittserfolge kontinuierlich auszubauen. Fossile Brennstoffe werden nicht nur immer teurer, sondern sind auch maßgeblich verantwortlich für den Klimawandel. Aufgrund der stark gesunkenen Gestehungskosten und ihrer zahlreichen Vorteile wird die Photovoltaikindustrie künftig einen wesentlichen Anteil an der Stromproduktion in Industrie- und Schwellenländern stellen. Neue Technologien werden entscheidend dazu beitragen, dass Solarstrom weltweit wettbewerbsfähig ist. Schletter sieht sich daher nach wie vor im Segment Photovoltaik richtig platziert.

Die bereits in 2013 begonnen und 2014 fortgesetzten Kostenreduzierungsmaßnahmen, insbesondere in den Bereichen Personal, Vertrieb und Instandhaltung, zeigen die geplanten Erfolge und müssen konsequent in allen Bereichen durch umfassenderes Controlling umgesetzt werden.

Die Geschäftsführung geht für 2015 von einem leicht steigenden Umsatzniveau aus. Die zu erwartende Umsatzstagnation in Deutschland soll durch eine höhere Exportquote in außereuropäische Märkte ausgeglichen werden. Durch konsequente Einsparungen und Anpassungen an die Gegebenheiten des Marktes rechnen wir mit einer weiteren deutlichen Ergebnisverbesserung in 2015 und einer Rückkehr in die Gewinnzone in 2016.

 

Kirchdorf, im Juni 2015

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schletter GmbH, Kirchdorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schletter GmbH, Kirchdorf. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführungen im Lagebericht unter dem Abschnitt in Tz. 6. "Risikoeinschätzung der künftigen Entwicklung" hin. Dort wird ausgeführt, dass Basis für den Fortbestand der Gesellschaft die planmäßige Umsetzung der vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen ist und für die Gesellschaft Zahlungsunfähigkeit eintreten würde, wenn während der bis Ende September 2016 abgeschlossenen Standstill-Vereinbarungen die für den laufenden Geschäftsbetrieb erforderlichen liquiden Mittel nicht erwirtschaftet werden können. Zudem ist es notwendig, dass beim Auslaufen der Standstill-Vereinbarungen die erforderlichen Finanzierungsspielräume erschlossen werden können, um so den dann notwendigen Finanzierungsbedarf abdecken zu können."

 

Fürstenfeldbruck, 15. Juli 2015

Industriecommerz-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietenberger, Wirtschaftsprüfer

Sanktjohanser, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens
im Geschäftsjahr 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.675.359,17 365.503,79 0,00 1.034.436,10 5.006.426,86
5.675.359,17 365.503,79 0,00 1.034.436,10 5.006.426,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.594.695,06 0,00 0,00 0,00 22.594.695,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.041.792,46 1.274.284,13 215.773,58 5.611.369,07 15.920.481,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.936.575,82 200.384,24 0,00 2.360.522,00 20.776.438,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 257.948,58 713.460,00 - 215.773,58 42.175,00 713.460,00
65.831.011,92 2.188.128,37 0,00 8.014.066,07 60.005.074,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.706.137,28 21.751.800,39 0,00 1.592.063,67 39.865.874,00
2. Beteiligungen 25.400,00 0,00 0,00 0,00 25.400,00
19.731.537,28 21.751.800,39 0,00 1.592.063,67 39.891.274,00
91.237.908,37 24.305.432,55 0,00 10.640.565,84 104.902.775,08
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014
EUR
Abschrei-
bungen
des
Geschäfts-
jahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.871.202,09 543.937,67 957.208,02 4.457.931,74
4.871.202,09 543.937,67 957.208,02 4.457.931,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.318.354,18 497.603,28 0,00 1.815.957,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.677.392,55 2.432.515,20 2.857.766,19 7.252.141,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.184.495,72 2.507.554,06 1.663.175,98 15.028.873,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
23.180.242,45 5.437.672,54 4.520.942,17 24.096.972,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 112.500,00 284.112,32 112.500,00 284.112,32
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
112.500,00 284.112,32 112.500,00 284.112,32
28.163.944,54 6.265.722,53 5.590.650,19 28.839.016,88
Buchwerte
31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 548.495,12 804.157,08
548.495,12 804.157,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.778.737,60 21.276.340,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.668.339,54 12.364.399,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.747.564,26 8.752.080,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 713.460,00 257.948,58
35.908.101,40 42.650.769,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.581.761,68 19.593.637,28
2. Beteiligungen 25.400,00 25.400,00
39.607.161,68 19.619.037,28
76.063.758,20 63.073.963,83

  

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.