Johnson Health Tech. GmbHLiquidiert

50226 Frechen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 42723
Vorher
Horizon Fitness GmbHStyle Fitness GmbH
Eingetragen
13.4.2000
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörHerstellung von SportgerätenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Sportartikeln aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Ulfert Böhme
seit 19.9.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Johnson Health Tech. GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2010 und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2010

Lagebericht

A. Vorbemerkung

Der vorliegende Lagebericht lehnt sich hinsichtlich der Gliederung und seines Inhaltes an die handelsrechtlichen Regelungen an, unter Beachtung der Änderungen zu § 289 HGB aufgrund des Bilanzrechtsreformgesetzes.

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses 2010 entsprechend den Größenkriterien in § 267 HGB um eine mittlere Kapitalgesellschaft.

Der nachfolgende Bericht enthält Aussagen über den derzeitigen Stand und die künftige Entwicklung des Unternehmens. Diese prognostischen Aussagen beruhen einmal auf dem Halbjahresergebnis des Jahres 2011 und den Erfahrungen der Unternehmensleitung. Abweichungen können sich aufgrund der Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der Änderung der Finanz- und Kapitalmärkte sowie Gesetzesänderungen (z.B. Steuergesetze, Handelsrecht, etc.) ergeben.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes ist die Geschäftsführung der Firma Johnson Health Tech. GmbH allein verantwortlich.

B. Analyse des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 2010

I. Rahmenbedingung für die unternehmerische Tätigkeit

Ausgehend vom Unternehmensgegenstand bezog sich der Tätigkeitsbereich in den abgelaufenen Wirtschaftsjahren 2009 und 2010 sowie im ersten Halbjahr 2011 auf die Belieferung (einschließlich Ersatzteilen) und Betreuung (Gewährleistungen von Heimfitness- und Sportgeräten). Der Verkauf erfolgte überwiegend an Unternehmensketten und an Wiederveräußerer. Veräußerungen an Privatunternehmen sind außerordentlich begrenzt.

Das Unternehmen ist im Jahre 2008 aus gemieteten Geschäftsräumen Elisabethstr. 2, 50226 Frechen, in ein 2008 fertiggestelltes eigenes für die Bedürfnisse der Unternehmung ausgestattetes Objekt umgezogen. In diesem Objekt gibt es einen sehr großen Ausstellungsraum sowie ein ausführliches Lager für Ersatzteile und Räumlichkeiten für den notwendigen Reparaturbedarf. Gleichzeitig auch entsprechende geeignete Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter.

Mit Ausnahme der Ersatzteile befinden sich die Hauptlagerungen für Heimfitness- und Sportgeräte in den angemieteten Lagerhallen einer Spedition (Mönchengladbach). Von dort aus wird nach Vorgabe der Unternehmensverwaltung die gesamte Logistik ausgeführt. Das gilt auch für Selbstabholer. Ausnahme stellen hier die Ersatzteile dar. Sie werden fast ausschließlich von der Zentrale in Frechen direkt an den Abnehmer und an die europäischen Töchter der Mutter Johnson Health Tech. GmbH versandt. Die Betreuung der Kunden erfolgt über angestellte Außendienstmitarbeiter.

Das Unternehmen ist nach der Überprüfung auch im Berichtsjahr nach der ISO-Norm 9001 zertifiziert.

Die Anteilseigner sind Herr Lo Kuang Ting (5,27 %), die Firma Johnson International Holding Corp. Limited (94,18 %) und Herr Ulfert Böhme (0,55 %), beide ersten sesshaft in Taiwan. Die Mutter ist der fünftgrößte Anbieter für Heimfitness- und Sportgeräte auf dem Weltmarkt.

Aufgrund der aufgelaufenen Jahresfehlbeträge und der dadurch entstandenen Verlustvorträge, die das Risiko in sich bargen, dass gemäß § 64 GmbHG eine Unterbilanz sich abzeichnete im Berichtsjahr 2008, haben die Gesellschafter beschlossen, das Stammkapital zum 31.12.2008 um 2,5 Mio. EUR zu erhöhen. Davon hat übernommen die Firma Johnson International Holding Corp. Limited 2.500.000,00 EUR. Einzelheiten sind aus der Kapitalerhöhungsprüfung vom 6. März 2009 zu entnehmen.

Das Stammkapital zum 31.12.2009 beträgt somit 5.500.000,00 EUR. Durch diese Verzichtserklärung auf die laufenden Verbindlichkeiten ergab sich auch eine entsprechende Eigenkapitalquote von 31,66 %.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf im Jahre 2010 war genauso geprägt wie im Wirtschaftsjahr 2009 durch die Wettbewerbssituation im Bereich des Heimgerätemarktes. Hinzu kommt noch, dass die Kunden, die weitgehend Wiederverkäufer sind, aufgrund ihrer eigenen Marktsituation im erheblichen Maße den Wettbewerbsdruck weitergeben. Ein weiteres Negativum war, dass die hohen Lagerbestände aus den zurückliegenden Geschäftsjahren abgebaut werden mussten, zumal auch von Seiten der Mutter neue Produkte auf den Markt gebracht wurden. Dies war nur möglich durch entsprechende Preisaktionen. Damit war die Kostendeckung bei verschiedenen Produktangeboten zeitweise nicht mehr gegeben. Zu den Kunden gehört auch die Firma Karstadt Warenhaus GmbH. Hier wurden aber die Außenstände zum 31.12.2010 zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes ausgeglichen. Auch die Forderungsausfallversicherung Hermes hat erst im Juni den Deckungsausgleich gekündigt, so dass im Jahre 2010 die Lieferungen nur unter bestimmten Vorbehalten erfolgen. Die Deckungszusage für das Wirtschaftsjahr 2011 besteht wieder.

Trotz der gespannten Situation im Marktbereich ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 461.828,95 EUR gestiegen. Das entspricht einem Prozentsatz von 4,31 % auf den Vorjahresumsatz. Unter Beachtung der Umsatzsteigerung und der externen Faktoren liegt auch der Wareneinsatz um 80.069,57 EUR höher gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht einem Prozentsatz von 0,96 %.

Dagegen sind die Lohnkosten aufgrund arbeitsrechtlicher Regelungen gestiegen. Die Lohnkosten liegen um 115.849,61 EUR gegenüber dem Vorjahr höher. Das entspricht einem Prozentsatz von 9,84 %. Unter Beachtung der Umsatzsteigerung ist damit der Lohnkostenanteil im Geschäftsjahr 2009 von 11,00 % im Berichtsjahr auf 11,58 % gestiegen.

Ebenfalls sind die Abschreibungen aufgrund der in 2009 abgeschlossenen Investition des Neubaus nur um 4.253,87 EUR gestiegen. Das entspricht ebenfalls einer Erhöhung um 3,10 %.

Bei der Berechnung der Gewährleistungsrückstellung werden die umsatzstärksten Monate des Jahres 2010 (Oktober bis Dezember) der Ermittlung zugrunde gelegt. Von den Lieferanten werden im Rahmen der Einkaufskonditionen entsprechende Vergütungen für Gewährleistungen zum Ausgleich gewährt.

Bei den sonstigen Kosten und Sammelpositionen ergibt sich per Saldo wieder eine Reduzierung in Höhe von 139.021.02 EUR bezogen auf das Vorjahr. In der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind die Reisekosten 264.467,74 EUR höher als im Vorjahr. Die Steigerung beträgt 222,26 % gegenüber 2010. Die Kosten der Warenabgabe konnten um 61.157,77 EUR reduziert werden.

Eine weitere Kostenreduzierung ergab sich bei den Zinsaufwendungen. Hier liegt die Minderung bei 48.229,77 EUR. Dies entspricht einer Quote von 37,20 % bezogen auf das Jahr 2009.

Durch die erheblichen Veränderungen innerhalb der einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2010 im Vergleich zum Jahre 2009 ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 48.912,90 EUR gegenüber dem Vorjahr von 100.217,39 EUR. Das entspricht einer Veränderung von 51.304,49 EUR und einer Quote von 0,51 % bezogen auf das Berichtsjahr 2009. Daraus ergibt sich auch rechnerisch der Jahresüberschuss von 48.912,90 EUR im Ergebnis. Das Jahresergebnis liegt damit um 51.304,49 EUR als Jahresüberschuss unter dem des Jahres 2009.

Die Finanzmittel kennzeichnen das wirtschaftliche Ergebnis. Im Berichtsjahr 2010 ergibt sich ein Finanzmittelbestand von 2.919,27 EUR. Im Jahr 2009 beträgt er nur 540,10 EUR. Das bedeutet einen Mittelzufluss von insgesamt 2.379,17 EUR. Die Kreditmittel sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 um 717.388,84 EUR gefallen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr 2010 um 819.003,88 EUR gestiegen gegenüber dem Jahr 2009. Das entspricht einer Quote von 25,36 %. Der nicht gedeckte Fehlbetrag des Jahres 2007 ist durch die Kapitalerhöhung aufgefangen worden. Das Eigenkapital zum 31.12.2009 beläuft sich auf 2.614.146,08 EUR. Das entspricht einer Quote von 31,93 %. Das Eigenkapital in 2010 beläuft sich auf 2.663.058,98 EUR mit einem Prozentsatz von 31,66 %.

Die Mutter hat im Wirtschaftsjahr 2010 einen Marketingzuschuss von 300.000,00 EUR gezahlt. Damit sollen der Liquiditätsbereich und die Marketingmöglichkeiten unterstützt werden.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2010 erfüllt nicht ganz die Erwartungen der Geschäftsführung, vor allem, da die Marktsituation sich im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2010 weiterhin verschlechtert hat. Durch die Zuführung von Eigenkapital im Rahmen der Sachumwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital sowie eines Marketingzuschusses ergibt sich jedoch ein Eigenkapital und damit eine Stabilisierung der Eigenkapitalquote. Der Warenbestand ist von 2009 auf 2010 um 424.787,35 EUR gestiegen. Hinzu kommt noch, dass auch durch verbesserte bzw. neue Produkte das Marktsegment zumindest beibehalten werden kann.

Das vorläufige Ergebnis 2011 zum 31.10.2011 weist einen Jahresfehlbetrag aus. Im Vorjahr war bereits zu diesem Stichtag ein Jahresfehlbetrag von 442.572,92 EUR aufgelaufen. Entsprechende Rücksprache mit der Mutter über die Preisgestaltung des Einkaufs wurde von Seiten der Geschäftsführung in 2010 und 2011 geführt. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung lag die Zusicherung vor, dass das negative Ergebnis durch Zuschüsse ausgeglichen wird. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass der Hauptgesellschafter aufgrund seiner eigenen guten wirtschaftlichen Situation einmal die Liquidität sicherstellen und ertragswirksame Zuschüsse gewähren wird.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch Veränderung der Produktpalette erhofft sich die Mutter eine Verbesserung der Marktsituation. Durch die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere bestimmt durch die Finanzkrise und durch die Zahlungsunfähigkeit großer Kaufhäuser, ist der Verdrängungswettbewerb in 2011 fortgesetzt worden, der sich bereits schon in 2009 und 2010 deutlich abzeichnete. Nach dem jetzigen Stand von 10 Monaten in 2011 ist mit einer Umsatzsteigerung in 2011 gegenüber dem Jahre 2010 nicht zu rechnen. Hoffnungen bestehen in der Erweiterung des territorialen Verkaufsystems auf die Gebiete des Staates Österreich, der Schweiz und Osteuropa.

Die Versuche, zur Verbesserung der Ertragssituation Preiserhöhungen bei den Abnehmern durchzusetzen, sind bisher nicht mit Erfolg ausgezeichnet worden.

In Absprache mit dem Hauptgesellschafter werden durch analytische Betrachtung weitere Kostenreduzierungen angestrebt.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen neuen Vorgänge hinsichtlich der Beurteilung der Lage und der Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft ergeben, die insbesondere die Vermögens- und Ertragslage zusätzlich negativ beeinflussen.

 

50226 Frechen, 17. Oktober 2011

Herr Böhme, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2010 (2009)

der Johnson Health Tech. GmbH

AKTIVA

histor. Anschaff.-kosten
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
AfA
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software - 31.858,17 39.712,69 0,00 8.247,69 41.844,50 (10.379,50)
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.442.548,36 55.819,56 19.756,47 133.133,56 3.085.666,45 (3.174.778,45)
3.474.406,53 95.532,25 19.756,47 141.381,25 3.127.510,95 (3.185.157,95)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse u. Waren 3.232.516,41 (2.807.729,06)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.731.983,97
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 11.249,39 (EUR 11.938,39)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 67.541,67 1.799.525,64 (1.954.099,87)
III. Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben
Guthaben bei Kreditinstituten
Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben 2.919,27 (540,10)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 250.143,82 (241.573,80)
8.412.616,09 (8.189.100,78)

PASSIVA

EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.500.000,00 (5.500.000,00)
II. Verlustvortrag 2.885.853,92 (2.986.071,31)
III. Jahresüberschuss 48.912,90 (100.217,39)
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 119.254,99 (111.914,64)
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.284.899,38 (2.002.288,22)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.047.902,70 (3.228.898,82)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 297.500,04 (231.853,02)
- davon Steuern: EUR 149.986,35
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 299.242,97
8.412.616,09 (8.189.100,78)

(...) = Vorjahreswerte 2009

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 und 2009

der Firma Johnson Health Tech. GmbH

2010 2009
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 3.167.301,35 2.928.161,70
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 1.097.997,13 1.002.301,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 195.301,73 1.293.298,86 175.147,28 1.177.449,20
- davon für Altersversorgung ausgewiesen - 0,00- - - 0,00 -
3. Abschreibungen auf Anlagevermögen 141.381,25 137.127,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.601.976,27 1.462.955,25
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,67 79.695,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.358,70 127.588,47
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 51.288,94 102.736,85
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 ./. 0,77
9. Sonstige Steuern 2.376,04 2.520,23
10. Jahresüberschuss 48.912,90 100.217,39

Gesamtdarstellung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagegitter) 2010 Firma Johnson Health Tech. GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten (historisch)
EUR
Zugänge Abgänge Zuschreibungen/ Umbuchungen
EUR
Abschreibungen (kumuliert) bis Ende des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen lfd. Geschäftsjahr
EUR
des Geschäftsjahres
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
- Büro- und Softwareprogramme 31.858,17 39.712,69 0,00 0,00 29.726,36 8.247,69
Summe I 31.858,17 39.712,69 0,00 0,00 29.726,36 8.247,69
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
- Grundstück Frechen Europaallee 707.281,95 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- Bürogebäude 2.254.124,27 0,00 0,00 0,00 191.352,27 67.635,00
- Gebäudeeinbauten 92.886,36 0,00 0,00 0,00 22.096,36 7.953,00
3.054.292,58 0,00 0,00 0,00 213.448,63 75.588,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Technische Anlagen 1.879,93 0,00 0,00 0,00 1.878,93 116,50
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Kraftfahrzeuge 194.637,86 20.887,14 19.756,47 0,00 49.450,53 32.737,14
- Sonstige Transportmittel 5.590,00 0,00 0,00 0,00 1.806,00 699,00
- Trucks 14.120,00 0,00 0,00 0,00 5.623,00 1.569,00
- Büroeinrichtung 125.478,45 34.932,42 0,00 0,00 96.938,87 14.137,92
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 36.907,02 0,00 0,00 0,00 20.819,02 7.405,00
- Sonstige BGA 9.642,52 0,00 0,00 0,00 2.980,02 881,00
386.375,85 55.819,56 19.756,47 0,00 177.617,44 57.429,06
Summe II 3.442.548,36 55.819,56 19.756,47 0,00 392.945,00 83.952,19
Gesamt I und II 3.474.406,53 95.532,25 19.756,47 0,00 422.671,36 141.381,25
Stand am 31.12.2010 (Buchwert)
EUR
Stand am 31.12.2009 (Buchwert)
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
- Büro- und Softwareprogramme 41.844,50 10.379,50
Summe I 41.844,50 10.379,50
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
- Grundstück Frechen Europaallee 707.281,95 707.281,95
- Bürogebäude 2.062.772,00 2.130.407,00
- Gebäudeeinbauten 70.790,00 78.743,00
2.840.843,95 2.916.431,95
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Technische Anlagen 1,00 117,50
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Kraftfahrzeuge 146.318,00 169.966,00
- Sonstige Transportmittel 3.784,00 4.483,00
- Trucks 8.497,00 10.066,00
- Büroeinrichtung 63.472,00 42.677,50
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 16.088,00 23.493,00
- Sonstige BGA 6.662,50 7.543,50
244.821,50 258.229,00
Summe II 2.882.689,45 2.926.928,95
Gesamt I und II 3.127.510,95 3.185.157,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2010 für den Einzelabschluss

der Firma Johnson Health Tech. GmbH

1. Allgemeine Angaben

Die Firma Johnson Health Tech. GmbH ist ein Handelsunternehmen mit Vertrieb von Sportartikeln aller Art. Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer GmbH betrieben mit Sitz in 50226 Frechen, Europaallee 51.

Es handelt sich nach den Größenkriterien des § 267 HB um eine mittlere Kapitalgesellschaft.

Die Vorjahreszahlen sind gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht dem aktuellen Rechtsstand nach dem Bilanzmodernisierungsgesetz angepasst worden.

Die Freigabe des Jahresabschlusses zur Veröffentlichung wird mit Feststellung durch die Geschäftsführung erfolgen.

2. Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundlagen der Erstellung

Die grundlegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung dieses Abschlusses angewandt worden sind, werden im Folgenden dargestellt. Die Methoden wurden für den hier präsentierten Jahresabschluss stetig angewandt.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag aufweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Änderungen von Bilanzierungs- und Ausweismethoden waren im Berichtsjahr nicht gegeben.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer in Zusammenhang mit der Hardware abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden seit dem Zeitraum ab 2010 ausschließlich linear abgeschrieben. Vor dem 1. Januar 2010 werden angeschaffte bewegliche Anlagegegenstände sowohl linear als auch steuerlich zulässig degressiv abgeschrieben. Im Einzelfalle wird der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung vorgenommen, sobald diese höher ist.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von 150,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Ab dem Januar 2008 angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden in einen Sammelposten eingestellt und entsprechend der tatsächlichen Nutzungsdauer über 5 Jahre abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Soweit erforderlich, wurden die Vorräte mit den niedrigeren beizulegenden Stichtagswerten angesetzt (z.B. Ausstellungsstücke). Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer (Ersatzteile), geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden im Bilanzausweis mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos und Zinsverlust werden Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Spezielle Einzelrisiken werden durch eine Einzelwertberichtigung - sofern notwendig - berücksichtigt. Die Forderungsverluste im Berichtsjahr beliefen sich auf 9.549,97 EUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Es handelt sich nur um reine Abgrenzungspositionen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital weist einen Deckungsgrad von 31,66 % im Berichtsjahr auf. Das begründet sich im wesentlichen durch die von der Mutter vorgenommene Kapitalerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. EUR aus dem Jahre 2008.

Die Mutter Johnson International Holding Corp. Limited in Taiwan, die mit 94,18 % am Unternehmen beteiligt ist, ist ernsthaft bestrebt, für ihre gesamten Töchter in Westeuropa durch entsprechende Kapitalzuführungen die Sicherstellung der Unternehmensfortführung und eine adäquate Verzinsung des Eigenkapitals zu erreichen. Das Kapitalmanagement der Mutter ist bestrebt, hier die Liquiditätsabläufe einschließlich des durch Bürgschaft sichergestellten Kontokorrentkredits bei der Dresdner Bank bzw. bei der Bank für KfW durch Bürgschaftserklärungen entsprechend liquiditätsmäßig abzusichern. Das Kreditvolumen ist von den entsprechenden prüfenden Banken im Sinne des § 18 KWG ohne jegliche Auflage bewilligt worden. Zur Umsetzung und Sicherstellung erfolgt eine laufende Überwachung der Entwicklung des Eigenkapitals auf der Basis von Planrechnungen durch die Mutter in Taiwan.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Abzinsungen waren nicht erforderlich.

Sonstige Rückstellungen

Stand 01.01.2010 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung Stand 31.12.2010
Gewährleistungen 39.375,82 0,00 18.407,00 16.236,79 37.205,61
Berufsgenossenschaft 4.000,00 0,00 0,00 0,00 4.000,00
Urlaubstage 2.749,24 2.749,24 0,00 10.601,62 10.601,62
Aufbewahrungskosten 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 20.000,00 20.000,00 0,00 20.000,00 20.000,00
Boni u. Rabatte 44.789,58 36.332,74 8.456,84 46.447,76 46.447,76
111.914,64 59.081,98 26.863,84 93.286,17 119.254,99

Finanzverbindlichkeiten

Als Finanzverbindlichkeiten werden die von Kreditinstituten gewährten Darlehen und zur Verfügung gestellte Finanzmittel erfasst. Der Ausweis der Kontokorrentkredite als kurzfristige Verbindlichkeiten ist in der Tatsache begründet, dass innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag eine Fälligkeit möglich ist. Der Kredit der KfW zur Errichtung des Geschäftsobjektes Europaallee 51, 50226 Frechen, wurde über die Dresdner Bank/Commerzbank bewilligt. Der Kredit wurde auf das neu errichtete Objekt eingetragen. Er enthält eine Ausfallbürgschaft von 75 %. Die Finanzverbindlichkeiten werden im wesentlichen zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung gestellt und zum Nominalbetrag ausgewiesen. Die bei der Aufnahme der Finanzverbindlichkeiten zu berücksichtigenden Disagiobeträge werden als Aktivposten gemäß § 240 Abs. 3 HGB abgegrenzt.

Stand 31.12.2010 Stand 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitut (Kontokorrentkredit) 139.447,38 729.562,22
KfW-Bank Darlehen (Grundstückserwerb) 1.145.452,00 1.272.726,00
1.284.899,38 2.002.288,22

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und Leistungen wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Anschaffungs- oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren bzw. höheren Kurs bewertet. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten werden insbesondere Verpflichtungen aus kreditorischen Debitoren (aufgrund von Bonusgutschriften), Lohn- und Gehaltsvereinbarungen und Steuerverbindlichkeiten (Umsatz- und Lohnsteuerverbindlichkeiten) erfasst und ausgewiesen.

Ertragsteuerliche Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung aus zurückliegenden Veranlagungszeiträumen sind nicht entstanden aufgrund des Verlustvortrages.

Sonstige Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2010 Stand 31.12.2009
Kreditorische Debitoren 68.821,35 9.151,08
Verschiedenes 2.219,62 44.729,31
Verbindlichkeiten Lohn und Gehalt 76.483,22 753,46
Verbindlichkeiten Lohn- und Kirchensteuer 18.752,36 15.024,69
Verbindlichkeiten Umsatzsteuer 131.223,49 162.194,48
297.500,04 231.853,02

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse umfassen den beizulegenden Zeitwert der erhaltenen und geforderten Gegenleistung aufgrund des Verkaufes von Sportartikeln aller Art sowie Verkauf von Ersatzteilen außerhalb der Garantiezeiten. Die Tätigkeiten gehören im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zur Gesellschaft. Der Ausweis erfolgt nach Abzug der Umsatzsteuer sowie von Preisnachlässen.

Im Einzelabschluss werden Umsatzerlöse erfasst, soweit die Höhe der Erlöse zuverlässig ermittelt werden konnte und es wahrscheinlich ist, dass der künftige wirtschaftliche Nutzen der Gesellschaft ihr auch zufließen wird.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im wesentlichen um einen Zuschuss der Firma Johnson Health Tech. GmbH für Marketingtätigkeiten, um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Kursdifferenzen sowie sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Materialaufwand

Bei den Materialaufwendungen handelt es sich hauptsächlich um bezogene Waren sowie Einzelartikel und Ersatzteile. Der Warenbestand wurde zum Bilanzstichtag durch eine körperliche Inventur aufgenommen und im Rahmen der Wesentlichkeitsprüfung mit 80 % des Wertes überprüft.

Übrige Betriebsausgaben

Der Personalaufwand setzt sich im wesentlichen aus Löhnen und Gehältern sowie Sozialabgaben zusammen.

Die wesentlichen Posten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Raumkosten einschließlich aller Nebenkosten und Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen. Auch fallen hier Kosten der Bearbeitung von Seiten der Mutter in diese Position.

Bei der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Zinsen für den Kontokorrentkredit sowie für langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Berichtsjahr 2010 nicht angefallen.

Abschreibungen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 10.379,50 39.712,69 0,00 50.092,19
Kumulierte Abschreibung 3.065,65 5.182,04 0,00 8.247,69
7.313,85 34.530,65 0,00 41.844,50
Stand 01.01.2009 Zugang Abgang Stand 31.12.2009
Historische Anschaffungskosten 11.390,50 2.054,65 0,00 13.445,15
Kumulierte Abschreibung 2.380,65 685,00 0,00 3.065,65
9.009,85 1.369,65 0,00 10.379,50

Sachanlagevermögen

Grund und Boden

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 707.281,95 0,00 0,00 707.281,95
Stand 01.01.2009 Zugang Abgang Stand 31.12.2009
Historische Anschaffungskosten 706.831,20 450,75 0,00 707.281,95

Gebäude

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 2.130.407,00 0,00 0,00 2.130.470,00
Kumulierte Abschreibung 67.635,00 0,00 0,00 67.635,00
2.062.772,00 0,00 0,00 2.062.835,00

Gebäudeeinbauten

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 92.886,36 0,00 0,00 92.886,36
Kumulierte Abschreibung 22.096,36 0,00 0,00 22.096,36
70.790,00 0,00 0,00 70.790,00
Stand 01.01.2009 Zugang Abgang Stand 31.12.2009
Historische Anschaffungskosten 92.886,36 0,00 0,00 92.886,36
Kumulierte Abschreibung 14.143,36 0,00 0,00 14.143,36
78.743,00 0,00 0,00 78.743,00

Technische Anlagen

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 1.879,93 0,00 0,00 1.879,93
Kumulierte Abschreibung 1.878,93 0,00 0,00 1.878,93
1,00 0,00 0,00 1,00
Stand 01.01.2009 Zugang Abgang Stand 31.12.2009
Historische Anschaffungskosten 1.879,93 0,00 0,00 1.879,93
Kumulierte Abschreibung 1.762,43 0,00 0,00 1.762,43
117,50 0,00 0,00 117,50

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Stand 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Historische Anschaffungskosten 386.375,85 55.819,56 19.756,47 422.438,94
Kumulierte Abschreibung 166.481,38 14.429,06 3.293,00 177.617,44
219.894,47 41.390,50 16.463,47 244.821,50
Stand 01.01.2009 Zugang Abgang Stand 31.12.2009
Historische Anschaffungskosten 322.036,62 144.991,11 80.651,88 386.375,85
Kumulierte Abschreibung 106.967,14 36.756,45 15.576,74 128.146,85
215.069,48 108.234,66 65.075,14 258.229,00

4. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist nach den Mittelveränderungen aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert worden. Die in der Kapitalflussrechnung mit 2.919,27 EUR (Vorjahr 540,10 EUR) ausgewiesenen flüssigen Mittel zum Jahresende stimmen mit dem entsprechenden Gesamtbetrag der flüssigen Mittel in der Bilanz überein und auch der erhaltenen Bestätigung durch das Kreditinstitut.

Bilanzierung, Schätzungs- und Ermessensspielräume

Schätzungen und Annahmen der Geschäftsführung, die sich auf die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben über Eventualverbindlichkeiten beziehen, entsprechen zum Zeitpunkt der Berichterstelllung im Rahmen der Prüfungshandlungen den Gegebenheiten. Die Annahmen und Schätzungen, die im Rahmen der Prüfung als real bezeichnet werden konnten, beziehen sich im wesentlichen auf:

Festlegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von Sachanlagen,

die Bilanzierung von Bewertungen und Rückstellungen,

die Prüfung der Werthaltigkeit von Vermögen.

Die Annahmen bzw. Schätzungen basieren auf den jeweils aktuellen Verhältnissen und Einschätzungen und konnten im Realbereich weitgehend überprüft werden. Die zukunftsbezogenen Annahmen und Schätzungen ausgehend vom Bilanzstichtag durch die Geschäftsführung werden in Bezug auf die erwartete künftige Geschäftsentwicklung, die zum Zeitpunkt der Einzelabschlusserstellung vorliegenden Umstände sowie die als realistisch und unterstellte zukünftige Entwicklung des globalen und branchenbezogenen Umfeldes berücksichtigt. Im Falle einer abweichenden Entwicklung bei den Annahmen und Schätzungen werden gegebenenfalls die betroffenen Buch- bzw. Vermögenswerte und Schulden an den jeweiligen Kenntnisstand angepasst im laufenden Wirtschaftsjahr.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Einzelabschlusses bestehen keine Anzeichen, die auf die Notwendigkeit einer wesentlichen Änderung der zugrunde gelegten Annahmen und Schätzungen hindeuten, so dass aus gegenwärtiger Sicht nicht von einer wesentlichen Anpassung der Buchwerte, der angesetzten Vermögenswerte und Schulden im noch laufenden Geschäftsjahr auszugehen ist.

Art und Führung von finanziellen Risiken

Die finanziellen Risiken, die in den Finanzverpflichtungen und gegebenenfalls dem Ausfall von Forderungen bestehen könnten, werden unter Einbeziehung der permanenten EDV-mäßigen Kontrolle durch die Mutter uneingeschränkt abgedeckt. Die Muttergesellschaft in Taiwan hat im Wirtschaftsjahr 2010 einen Marketingzuschuss von 300.000,00 EUR ertragsmäßig ihrer Tochter zugeführt.

Im weiteren gewährt sie einen Kredit auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zinsfrei von 150 Tagen. Nach dieser Zeit werden Zinsen von dem jeweiligen aktuellen Kontenstand in Höhe von 0,5 % p.a. berechnet. Die gewährten Kredite bei dem Kreditinstitut sind durch entsprechende Bürgschaft (KfW Ausfallbürgschaft von 75 %) und durch eine Bürgschaftshinterlegung für den Kontokorrentkredit abgesichert. Nach Auskunft des kreditierenden Institutes bestehen keine Bedenken hinsichtlich Bonitätsfragen gegenüber der Mutter.

Zusammengefasst können die Marktrisiken der Tochter durch die Sicherstellung sowohl im Produktbereich als auch im finanziellen Bereich als absolut abgesichert beurteilt werden. Die Kreditrisiken werden insbesondere durch die Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse durch die Mutter und die Liquiditätsrisiken, insbesondere im Rahmen einer kontinuierlichen, mittelfristigen Finanzplanung gesteuert und damit als niedrig eingestuft.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich auch unter Einbeziehung von Annahmen und Schätzungen nicht ergeben.

Prozessuale Risiken wurden durch den beauftragten Rechtsanwalt als nicht gegeben bzw. sehr gering eingestuft.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 30. Im Vorjahr betrug die Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt ebenfalls 30.

Als Organ der Gesellschaft (Geschäftsführer) ist bestellt:

Herr Ulfert Böhme (einzelvertretungsberechtigt)

 

50226 Frechen, 17. Oktober 2011

Herr Ulfert Böhme

Bestätigungsvermerk

"Ich habe den Einzelabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Gesellschaft Johnson Health Tech. GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Einzelabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Einzelabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

50670 Köln, 17. Oktober 2011

Peter Trautmann, vereidigter Buchprüfer

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