Hahn Automobile Pforzheim GmbHLiquidiert

Habermehlstraße 52, 75172 Pforzheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 720922
Eingetragen
3.12.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Skoda und Seat sowie der Vertrieb von Volkswagen-, Audi-, Skoda- und Seat-Produkten, Handel mit Ersatzteilen, Zubehör, Kraft- und Schmierstoffen, Instandsetzung von Kraftfahrzeugen aller Art, sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Hahn Automobile Pforzheim GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.280,00   62.616,00  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 975.024,00 1.075.304,00 1.560.041,00 1.622.657,00
II. Sachanlagen        
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 57.471,00   73.563,00  
2. Technische Anlagen und Maschinen 224.774,00   116.842,00  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.526,00   765.482,00  
4. Im Bau befindliche Anlagen 6.865,50 958.636,50 0,00 955.887,00
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 6.135,49   6.135,49  
2. Sonstige Ausleihungen 1.500,00 7.635,49 1.500,00 7.635,49
    2.041.575,99   2.586.179,49
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 417,84   9.405,00  
2. Unfertige Leistungen 138.379,92   110.559,00  
3. Waren 18.309.926,12 18.448.723,88 18.854.265,67 18.974.229,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.209.534,53   2.727.930,58  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.267.080,87   2.062.599,04  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 577.392,81 6.054.008,21 643.081,15 5.433.610,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   58.356,64   31.978,66
    24.561.088,73   24.439.819,10
    26.602.664,72   27.025.998,59

Passiva

       
      31.12.2018 31.12.2017
      EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage     29.571,54 29.571,54
      54.571,54 54.571,54
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen     3.351.700,00 3.018.400,00
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     6.367.804,92 8.875.069,21
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     354.899,87 240.116,29
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     9.166.635,21 5.747.418,69
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 7.565.989,89 (i. Vj. EUR 4.255.415,51)-        
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     6.878.240,99 8.496.469,22
5. Sonstige Verbindlichkeiten     251.887,65 256.453,64
- davon aus Steuern EUR 122.115,07 (i. Vj. EUR 117.677,12) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.978,80 (i. Vj. EUR 11.669,05)-        
      23.019.468,64 23.615.527,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten     176.924,54 337.500,00
      26.602.664,72 27.025.998,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   91.249.008,74   82.199.948,40
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen   27.820,92   25.276,00
3. Sonstige betriebliche Erträge   596.133,04   516.185,55
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 75.033.631,36   66.129.379,45  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 897.124,00 75.930.755,36 1.257.084,07 67.386.463,52
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 8.874.071,60   8.901.895,53  
b) Soziale Abgaben 1.717.763,45 10.591.835,05 1.754.144,59 10.656.040,12
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   877.702,13   881.861,15
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   4.999.419,17   4.497.992,10
8. Erträge aus Beteiligungen   787,95   771,75
- aus verbundenen Unternehmen -        
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   60,00   60,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.848,46   5.884,80
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   434.001,42   445.553,77
- davon an verbundene Unternehmen EUR 226.952,84 (i. Vj. EUR 199.369,22)-        
12. Ergebnis nach Steuern   -956.054,02   -1.119.784,16
13. Sonstige Steuern   41.079,62   154.726,18
14. Ertrag aus Verlustübernahme   997.133,64   1.274.510,34
15. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Die Hahn Automobile Pforzheim GmbH, Pforzheim, wird beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 720922 geführt.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Alleinige Gesellschafterin ist die Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitgehend im Anhang ausgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, erfasst. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von vier Jahren.

Der im Rahmen einer Anwachsung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Bei der Schätzung der betrieblichen Nutzungsdauer wurden insbesondere Auswirkungen von Veränderungen des Absatzmarktes (z. B. Elektromobilität) und der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonto, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen vorwiegend nach der linearen Methode entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Die Abschreibungssätze betragen:

% p. a.
Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 3 bis 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 50
Geschäftsfahrzeuge 17 bis 25
Mietfahrzeuge 17
Geringwertige Anlagegüter 20

Für Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Umlaufvermögen

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Ausreichend bemessene Wertberichtigungen sind berücksichtigt worden.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Material-und Fertigungsgemeinkosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu den Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Neuwagen werden mit den Einstandspreisen einschließlich Überführungskosten bewertet. Bei den Vorführwagen erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Gebrauchtfahrzeuge sind zu Einstandspreisen zuzüglich der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Reparaturaufwendungen angesetzt. Der Bestand an Ersatzteilen und Zubehör wird zu gültigen Einkaufspreisen aktiviert; zur Berücksichtigung niedrigerer Einstandspreise sowie des Lagerhaltungsrisikos (mangelnde Gängigkeit, Konstruktionsänderungen, Lagerschäden etc.) sind die Ersatzteile und das Zubehör mit 6 % wertberichtigt. Schmierstoffe werden zu Einstandspreisen angesetzt.

Verwertungsrisiken wurden angemessen berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschluss-Stichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschluss-Stichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Ausstehende Bonuszahlungen werden mit den Lieferantenverbindlichkeiten verrechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf den folgenden Seiten dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.872,53 54.830,50 0,00 141.703,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.925.080,65 0,00 0,00 2.925.080,65
  3.011.953,18 54.830,50 0,00 3.066.783,68
II. Sachanlagen        
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 112.920,03 0,00 0,00 112.920,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 135.266,06 133.664,69 0,00 268.930,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.334.863,51 139.919,94 17.422,00 1.457.361,45
4. Anlagen im Bau 0,00 6.865,50 0,00 6.865,50
  1.583.049,60 280.450,13 17.422,00 1.846.077,73
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 6.135,49 0,00 0,00 6.135,49
2. Sonstige Ausleihungen 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
  7.635,49 0,00 0,00 7.635,49
  4.602.638,27 335.280,63 17.422,00 4.920.496,90
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.256,53 17.166,50 0,00 41.423,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.365.039,65 585.017,00 0,00 1.950.056,65
  1.389.296,18 602.183,50 0,00 1.991.479,68
II. Sachanlagen        
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 39.357,03 16.092,00 0,00 55.449,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.424,06 25.732,69 0,00 44.156,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 569.381,51 233.693,94 15.240,00 787.835,45
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  627.162,60 275.518,63 15.240,00 887.441,23
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  2.016.458,78 877.702,13 15.240,00 2.878.920,91
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.280,00 62.616,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 975.024,00 1.560.041,00
  1.075.304,00 1.622.657,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 57.471,00 73.563,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 224.774,00 116.842,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.526,00 765.482,00
4. Anlagen im Bau 6.865,50 0,00
  958.636,50 955.887,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 6.135,49 6.135,49
2. Sonstige Ausleihungen 1.500,00 1.500,00
  7.635,49 7.635,49
  2.041.575,99 2.586.179,49

Beteiligungen

Anteil am Eigenkapital Eigenkapital Ergebnis 2017
% TEUR TEUR
VAPS GmbH, Isernhagen 0,23 27.429 1.374
Eurogarant AutoService AG, Friedberg 0,22 10.772 423

Werte zum 31.12.2017

Vorräte

Die Vorräte umfassen im Wesentlichen Waren. Zur Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Bei Neuwagen sind TEUR 174 (i. Vj. TEUR 208), bei Gebrauchtwagen TEUR 379 (i. Vj. TEUR 365) und bei den Vorführwagen TEUR 307 (i. Vj. TEUR 321) wertberichtigt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten dabei im Wesentlichen Guthaben bei Lieferanten in Höhe von TEUR 240 (i. Vj. TEUR 9) sowie Boni und sonstige Verkaufshilfen mit TEUR 227 (i. Vj. TEUR 488). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.167 (i. Vj. TEUR 2.059) enthalten. Diese beinhalten mit TEUR 997 (i. Vj. TEUR 1.275) die Verlustübernahme und mit TEUR 1.170 (i. Vj. TEUR 785) das Verrechnungskonto. Daneben beinhaltet die Position Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage resultiert aus den Verschmelzungen der Horst Lauterbach Verwaltungs-GmbH, Pforzheim, und der Autohaus Rösch Verwaltungs-GmbH, Pforzheim, auf die Gesellschaft.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Drohende Verluste aus schwebenden Verträgen (Rücknahmeverpflichtungen (Leasing) und Buy Back) 2.502 2.281
Rückständiger Urlaub sowie Mehrarbeit 478 437
Provisionen 133 67
Jahresabschluss- und Beratungskosten 49 48
Gewährleistung und Kulanz 46 52
Einmalzahlungen 40 55
Gesetzliche Aufbewahrungsfristen 37 37
Berufsgenossenschaft 24 23
Jubiläen 2 6
Übrige 41 12
  3.352 3.018

Auf Basis der aktuellen Markteinschätzung der Fahrzeuge wird bei der Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen auf Einzelfahrzeugebene der mögliche Verlust durch Vergleich der Rücknahmeverpflichtung mit dem erzielbaren Veräußerungserlös abzüglich noch anfallender Verkaufskosten ermittelt. Entsprechend der Laufzeit der Verträge erfolgt eine Ab- bzw. Aufzinsung der ermittelten Werte.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der Fahrzeuge gesichert.

Alle weiteren Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach 6.875 8.495
Hahn Sportwagen Pforzheim GmbH, Pforzheim 3 0
Hahn Automobile Böblingen GmbH, Böblingen 0 2
  6.878 8.497

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach, resultieren aus der Hingabe von täglich verzinsten Darlehen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Betrag betrifft im Wesentlichen einen Zuschuss, der über fünf Jahre aufgelöst wird.

Haftungsverhältnisse

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Haftungsverhältnisse    
Haftung für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen    
- davon aus Factoring TEUR 22.284 (i. Vj. TEUR 15.445) - 107.978 117.247

Für diese Verbindlichkeiten haften auch andere Unternehmen der Hahn-Gruppe.

Aufgrund der guten Liquiditätssituation der verbundenen Unternehmen wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamtbetrag per 31.12.2018 Gesamtbetrag per 31.12.2017
TEUR TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen    
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.750 (i. Vj. TEUR 2.000) -    
Rücknahmeverpflichtungen für Leasing- und Mietfahrzeuge 42.252 41.194
Mieten für Betriebsgebäude 2.944 3.942
Leasing für Einrichtungen 214 247
  45.410 45.383

Aus Liquiditäts- und Rentabilitätsgründen hat die Gesellschaft Leasingverträge für Betriebs- und Büroeinrichtungen abgeschlossen, deren Leasinggegenstände vom Leasinggeber bilanziert werden. Die Verträge haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von drei Jahren und werden nach Ablauf durch Folgeverträge ersetzt. Der Aufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 71 (i. Vj. TEUR 82). Durch den Abschluss dieser Verträge wurde eine Kapitalbindung vermieden, die beim Erwerb der entsprechenden Gegenstände angefallen wären.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 2018 2017
TEUR TEUR
Kraftfahrzeuge 76.420 68.570
Ersatzteile, Zubehör und Fremdleistungen 8.032 7.273
Werkstatt 6.143 5.701
Sonstiges 654 656
  91.249 82.200

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position beinhaltet vor allem mit TEUR 166 (i. Vj. TEUR 176) Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung, mit TEUR 150 (i. Vj. TEUR 150) Erträge aus Förderprogrammen, und mit TEUR 7 (i. Vj. TEUR 92) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von ursprünglich TEUR 2.925 wird über die Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 585 (i. Vj. TEUR 585).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet mit TEUR 864 (i. Vj. TEUR 870) Aufwendungen für Mieten und Pachten, mit TEUR 797 (i. Vj. TEUR 817) Aufwendungen für Geschäftsfahrzeuge, mit TEUR 533 (i. Vj. TEUR 397) Werbekosten, mit TEUR 507 (i. Vj. TEUR 163) Kosten für Mietpersonal und mit TEUR 468 (i. Vj. TEUR 450) Verwaltungskosten.

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen die jährliche Ausschüttung der VAPS GmbH, Isernhagen.

Zinserträge und -aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge und die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4) sowie Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 7).

Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich insgesamt auf TEUR 32 (i. Vj. TEUR 36). Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Jahresergebnis

Der Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 997 (i. Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 1.275) wurde gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag von der Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach, übernommen.

Mitarbeiterzahl

Die Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt:

im Jahresdurchschnitt 2018 zum Bilanzstichtag 31.12.2018 im Jahresdurchschnitt 2017 zum Bilanzstichtag 31.12.2017
Gehaltsempfänger 97 96 97 94
Lohnempfänger 59 58 57 56
  156 154 154 150

Geschäftsführer sind:

- Steffen Hahn, Stuttgart,

- Frank Brecht, Zell unter Aichelberg.

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach, (Amtsgericht Stuttgart, HRA 260754) mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

 

Fellbach, den 5. Juli 2019

Hahn Automobile Pforzheim GmbH

Steffen Hahn

Frank Brecht

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Hahn Automobile Pforzheim GmbH ist langjähriger Vertragshändler der Volkswagen AG, der AUDI AG, der Skoda Auto a.s. und der SEAT S.A. für die Produktlinien

 

Volkswagen PKW

 

Volkswagen Nutzfahrzeuge

 

AUDI

 

Skoda und

 

SEAT.

Dies schließt den Vertrieb von dazugehörigen Original-Ersatz-, Zubehör- und Austauschteilen sowie die Kundenbetreuung und den Service mit ein. Die Gesellschaft gehört zur Hahn Gruppe mit Sitz in Fellbach und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Das Marktgebiet der Gesellschaft umfasst die Niederlassungen in der Habermehlstraße 52, in der Karlsruher Straße 32 und Im Hinteren Zeil 22, alle im Stadtgebiet von Pforzheim gelegen. In der Habermehlstraße werden die Marken Volkswagen PKW und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Skoda sowie Seat vertrieben. In der Karlsruher Straße betreibt die Gesellschaft ein Audi-Zentrum und in der Betriebsstätte Im Hinteren Zeil befindet sich ein Karosserie- und Lackierzentrum.

Die Hahn Automobile Pforzheim GmbH ist eine 100%ige Tochter der Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach. Zwischen beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich auch im Jahr 2018 insgesamt als stabil erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um 1,5% gestiegen. Damit ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr so stark gewachsen wie in den Vorjahren. 2017 hatte es ein Plus in Höhe von 2,2% gegeben nach einem Anstieg in Höhe von 1,9% in 2016.

Die privaten Konsumausgaben der Verbraucher sind dabei gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ihr Konsum erhöhte sich preisbereinigt um 1,0%; damit leistete der private Konsum im Wirtschaftsjahr 2018 einen Beitrag in Höhe von 0,5 Prozentpunkten zum Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,5% bei.

Ungeachtet dessen lag die Nachfrage in der deutschen Kraftfahrzeugbranche exakt auf Vorjahresniveau. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 3,44 Mio. (i.Vj. 3,44 Mio.) Kraftfahrzeuge neu zugelassen. Gegenüber 2017 ist der Wert somit unverändert, wobei sich, wie bereits im Vorjahr, die Zulassungen einiger Konzernmarken der Volkswagen AG unterdurchschnittlich entwickelt haben.

Die Marke Volkswagen hat ihre Neuzulassungen deutschlandweit mit 643.518 Einheiten im Berichtsjahr gegenüber 634.270 Einheiten im Jahre 2017 um rund 1,5% erhöhen können. Der Marktanteil in Deutschland ist mit 18,7% gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte gewachsen. Die Marke Audi konnte ihre deutschen Zulassungen im Berichtsjahr nicht auf dem Vorjahresniveau halten. So wurden in 2018 insgesamt 255.300 Fahrzeuge zugelassen, was einem Minus von 9,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der deutsche Marktanteil der Marke Audi liegt bei 7,4% und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte verringert. Die Neuzulassungen der Marke Skoda in Deutschland haben sich im Berichtsjahr um 1,4% gesteigert, der Marktanteil liegt deutschlandweit bei 5,7% (i.Vj. 5,6%). Seat konnte im Berichtsjahr einen Marktanteil von 3,5% (i.Vj. 3,1%) erreichen; die Neuzulassungen erhöhten sich mit insgesamt 121.724 Einheiten um 12,5% gegenüber dem Vorjahr.

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland hat sich im abgelaufenen Jahr insgesamt etwas schwächer gezeigt und den Vorjahreswert nicht erreicht. So wechselten 7,19 Mio. (i.Vj. 7,30 Mio.) gebrauchte Kraftfahrzeuge den Besitzer, was einem Rückgang von 1,5% zum Vorjahr entspricht.

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte sich in einem insgesamt schwierigen Geschäftsumfeld nicht so behaupten wie geplant und hat sich auch gegenüber dem Vorjahr beim Unternehmensergebnis rückläufig entwickelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden in der Gesellschaft folgende Auftragseingänge und Auslieferungen bei Neufahrzeugen verzeichnet:

Auslieferungen 2018 2017 Veränderung
Stück Stück in Stück in %
AUDI 396 405 -9 -2,2
Volkswagen 799 760 39 5,1
Volkswagen NFZ 165 171 -6 -3,5
Skoda 451 442 9 2,0
SEAT 400 390 10 2,6
Gesamt 2.211 2.168 43 2,0
Auftragseingang 2018 2017 Veränderung
Stück Stück in Stück in %
AUDI 372 440 -68 -15,5
Volkswagen 815 813 2 0,2
Volkswagen NFZ 168 199 -31 -15,6
Skoda 458 482 -24 -5,0
SEAT 406 404 2 0,5
Gesamt 2.219 2.338 -119 -5,1

Die Neuwagen-Auslieferungen liegen im Berichtsjahr insgesamt 0,5%, die Neuwagen-Auftragseingänge 0,8% über unserer Absatzplanung. Gegenüber dem Vorjahr sind die Neuwagen-Auslieferungen um 2,0% gestiegen; die Neuwagen-Auftragseingänge sind hingegen um 5,1% zurückgegangen. Der Auftragsbestand beträgt zum Bilanzstichtag 610 Einheiten gegenüber 616 Einheiten im Vorjahr.

Die Auslieferungen im Gebrauchtwagen-Geschäft bewegten sich mit 1.726 Einheiten unter dem Vorjahresniveau (i.Vj. 1.850), was einem Rückgang von 6,7% entspricht. Der geplante Wert in Höhe von 1.817 Einheiten wurde ebenfalls nicht erreicht.

Unser Werkstatt- und Ersatzteilegeschäft ist im Berichtsjahr nicht zufriedenstellend verlaufen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme per 31.12.2018 beträgt T€ 26.603 nach T€ 27.026 im Vorjahr.

Das Anlagevermögen liegt zum Stichtag bei T€ 2.042 (i.Vj. T€ 2.586). Der Geschäfts- oder Firmenwert der Gesellschaft beträgt nach planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 585 nun T€ 975 (i.Vj. T€ 1.560). Die Buchwerte der Sachanlagen liegen per 31.12.2018 insgesamt bei T€ 959 (i.Vj. T€ 956). Den Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 280 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 276 und Abgänge zu Restbuchwerten von T€ 2 gegenüber. Die Finanzanlagen der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und betragen unverändert T€ 8.

Das Umlaufvermögen beträgt T€ 24.561 (i.Vj. T€ 24.440), was im Wesentlichen auf die Position Waren (T€ 18.449) zurückzuführen ist. Die größten Positionen machen hier neue Pkw und VW-Nutzfahrzeuge, Vorführwagen sowie sonstige Gebrauchtwagen und abgemeldete Vorführwagen aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 6.054 (i.Vj. T€ 5.434). Von diesem Betrag bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.210 (i.Vj. T€ 2.728) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.267 (i.Vj. T€ 2.063).

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 55.

Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt T€ 3.352 nach T€ 3.018 im Vorjahr. Für Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften hat die Gesellschaft einen Betrag in Höhe von T€ 2.502 (i.Vj. T€ 2.281) zurückgestellt. Ferner wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 478 (i.Vj. T€ 437) für rückständigen Urlaub sowie geleistete Mehrarbeit gebildet.

Die Summe der Verbindlichkeiten beträgt T€ 23.019 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 597 verringert (i.Vj. T€ 23.616). Sie setzt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 9.167 (i.Vj. T€ 5.747), Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.878 (i.Vj. T€ 8.496) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 6.368 (i.Vj. T€ 8.875) zusammen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über die Volkswagen Bank, Braunschweig, in Form von Fahrzeugfinanzierung, Geldmarktkredite und Kontokorrentfinanzierung sowie über die Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach. Auf Grund der derzeit geltenden Kreditvereinbarungen kann die Liquidität unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der Kreditlinien als gesichert bezeichnet werden. Einer der Gesellschaft von der Volkswagen Bank, Braunschweig zur Verfügung stehenden Kreditlinie in Höhe von T€ 16.900 wurde zum Stichtag 31.12.2018 mit T€ 13.939 in Anspruch genommen. Gegenüber der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach, besteht zum Stichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 6.875 nach T€ 8.495 im Vorjahr.

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft beträgt T€ 91.249 (i.Vj. T€ 82.200). Die mit dem Verkauf von Kraftfahrzeugen erzielten Umsatzerlöse betragen dabei T€ 76.420 (i.Vj. T€ 68.570). Ferner wurden mit Ersatzteilen, Zubehör und Fremdleistungen T€ 8.032, mit dem Werkstattgeschäft T€ 6.143 und mit Kraft- und Schmierstoffen T€ 654 an Umsätzen erzielt.

Die Gesamtleistung der Gesellschaft beträgt T€ 91.873 (i.Vj. T€ 82.741). Der Rohertrag ermittelt sich aus der Summe der Umsatzerlöse und der Erhöhung bzw. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen abzüglich des Materialaufwandes und liegt somit bei T€ 15.346 (i.Vj. T€ 14.839). Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse liegt bei 83,2% (i.Vj. 82,0%). Der Personalaufwand beträgt T€ 10.592 (i.Vj. T€ 10.656) und die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse damit 11,6% gegenüber 13,0% im Vorjahr.

Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 585 haben das Ergebnis deutlich belastet. Insgesamt sind Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von T€ 878 (i.Vj. T€ 882) angefallen.

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ -956 (i.Vj. T€ -1.120). Das negative Ergebnis der Gesellschaft sowie die negative Abweichung zu unserer Planung für 2018 (T€ -414) sind im Wesentlichen auf die rückläufigen Bruttoerträge in den Geschäftsfeldern Vertrieb Neuwagen und Vertrieb Gebrauchtwagen zurückzuführen. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft in Höhe von T€ -997 (i.Vj. T€ -1.275) wurde gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Muttergesellschaft Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach, ausgeglichen.

Das Jahresergebnis vor Abführung führt unter Berücksichtigung der entsprechenden Bewegungsgrößen bei den Abschreibungen, bei den Rückstellungen, bei Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer zahlungswirksamer Erträge und Aufwendungen zu einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 3.920 nach einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vorjahr in Höhe von T€ -2.266. Die Veränderung dieser Kennzahl gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -330 (i.Vj. T€ 138), der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -3.564 (i.Vj. T€ 2.077). Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Bilanzstichtag 31.12.2018 bei T€ 58 (i.Vj. T€ 32).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2018 insgesamt nicht zufriedenstellend entwickelt. Die ursprüngliche Planung wurde wegen des Rückgangs in den Geschäftsbereichen Vertrieb Neuwagen und Vertrieb Gebrauchtwagen der Gesellschaft verfehlt. Das Jahresergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von T€ -997 lag T€ 583 unter den für 2018 prognostizierten Wert (T€ -414).

Die Beschäftigtenzahl beträgt zum 31.12.2018 154 (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr mit 150 (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) Mitarbeitern.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das laufende Jahr haben die führenden Wirtschaftsinstitute in ihrem aktuell vorgelegten Frühjahrsgutachten ihre ursprüngliche Prognose deutlich nach unten korrigiert. So gehen sie nun davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt lediglich um rund 0,8% wachsen wird. Im Herbst 2018 waren sie noch von einem Wachstum in Höhe von rund 1,5% ausgegangen. Für das Jahr 2020 wird derzeit mit einer Zunahme der Wirtschaftskraft um 1,7% gerechnet. Vor diesem Hintergrund könnten nach Prognosen von Automobilexperten die Neuzulassungen in Deutschland wieder in einem Korridor zwischen 3,4 Mio. und 3,5 Mio. Einheiten in 2019 liegen. Insgesamt sieht man der Absatzentwicklung für 2019 in Deutschland optimistisch entgegen, wobei die allgemeine "Diesel-Verunsicherung" Prognosen nach wie vor schwierig erscheinen lässt.

Im ersten Quartal des Jahres 2019 wurden insgesamt 880.092 Fahrzeuge (i.Vj. 878.611 Fahrzeuge) in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg bei den Neuzulassungen von 0,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die PKW-Besitzumschreibungen liegen nach den ersten drei Monaten rund 0,1% über dem Vorjahresniveau.

Aufgrund von Modellentwicklungen und zahlreichen Modellerneuerungen der für unsere Gesellschaft relevanten Marken des Volkswagen Konzerns, Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda sowie Seat sehen wir trotz der aktuellen Diskussion über Dieselmotoren und mögliche Fahrverbote in den nächsten Jahren insgesamt eine stabile Entwicklung.

Die aktuelle Produktpalette bei Volkswagen ist Anfang 2019 durch die Markteinführung des neuen Modells des neuen kleinen SUV auf Polo-Basis, den Volkswagen T-Cross, aufgewertet worden. Ferner wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 die neue, achte Generation des wichtigen Volumenmodells Volkswagen Golf Markteinführung in Deutschland haben. Ab Mitte des laufenden Jahres ist mit einem Facelift für das Volumenmodell Passat zu rechnen. Das neue Elektro-Fahrzeug ID wird Volkswagen zwar noch Ende 2019 vorstellen, in den Handel geht der Stromer allerdings erst Anfang des Jahres 2020.

Die Produktpalette bei Audi wird neben einigen Produktaufwertungen durch die Einführung des neuen Audi e-tron, dem ersten rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug in der SUV-Klasse der Marke Audi aktualisiert. Ferner folgt im laufenden Jahr die neue Generation des volumenträchtigen Kompaktwagens Audi A3.

Auch die Marke Skoda ergänzt sukzessive ihre aktuelle Modellpalette. Neben dem Modell Skoda Superb, das eine Produktaufwertung erfährt, ist ab 2019 der neue Skoda Scala erhältlich. lm laufenden Jahr wird ferner der neue kleine Skoda SUV Polar dazu beitragen, dass sich Skoda auch in 2019 weitere Marktanteile in Deutschland sichern kann. Skoda Elektro-Modelle werden dann in 2020 folgen.

Die Marke Seat kommt in 2019 mit dem Modell Cupra Ateca auf den Markt. Hierzu wurde Anfang 2018 die bisherige Produktbezeichnung Cupra als eigenständige Marke für besonders sportliche Seat-Varianten innerhalb des Volkswagen-Konzerns etabliert. Der neue Seat Taracco, ein SUV in der Oberklasse, wird ebenfalls im laufenden Jahr in Deutschland zu einem attraktiven Preis erhältlich sein und diese vergleichsweise junge und frische Marke in Deutschland weiter stärken.

Im ersten Quartal 2019 ergab sich bei unserer Gesellschaft eine Steigerung des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 715 Einheiten (i.Vj. 705 Einheiten) sowie Neufahrzeugauslieferungen in Höhe von insgesamt 594 Einheiten (i.Vj. 583 Einheiten). Damit liegen sowohl die Auftragseingänge als auch unsere Auslieferungen an Kunden per 31.03.2019 über unserer Planung. Geplant waren 574 Einheiten Auftragseingänge sowie 517 ausgelieferte Neufahrzeuge. Die Gebrauchtwagenauslieferungen liegen mit 551 Stück ebenfalls über dem Vorjahresniveau (i.Vj. 504 Einheiten) und rund 26,7% über den geplanten Stückzahlen (435 Einheiten). Die Lohnumsätze liegen im ersten Quartal 2018 mit insgesamt T€ 1.678 (i.Vj. T€ 1.588) rund 5,6% über dem Niveau des Vorjahres, jedoch 1,8% unter unserer Planung für den Bereich After Sales.

Für das Gesamtjahr 2019 ist von einer gegenüber 2018 besseren Ergebnisentwicklung der Gesellschaft auszugehen. Ziel des Managements der Gesellschaft ist weiterhin eine ständige Verbesserung der Kosteneffizienz durch die fortlaufende Optimierung aller relevanten Geschäftsprozesse in der Organisation.

Für das Jahr 2019 wird mit einem Unternehmensergebnis nach Steuern von T€ -232 geplant. Dieser Planung liegt ein Gesamtmarkt von rund 3,4 Mio. Neuzulassungen in Deutschland zugrunde. Gegenüber 2018 plant die Gesellschaft insbesondere im Neuwagen- und im After Sales-Bereich moderate Umsatzzuwächse und damit eine Steigerung des Gesamtumsatzes in Höhe von rund 0,9% auf T€ 92.043. Auf Basis von Stückzahlen sind insgesamt 2.297 Neufahrzeug-Auslieferungen und 1.782 Gebrauchtwagen-Verkäufe geplant. Die geplanten Lohnerlöse für das Geschäftsjahr 2019 liegen mit T€ 7.211 über dem Niveau des im Berichtsjahr erzielten Wertes.

Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Gesellschaft vor allem von der Geschäfts- und Modellpolitik des Herstellers abhängig.

Eine mögliche Unsicherheit im zu erwartenden Geschäftsverlauf könnte eine Verschärfung der ökologischen Diskussionen aufgrund einer möglichen Verteuerung der aktuell moderaten Treibstoffpreise bringen. Die von der Gesellschaft vertriebenen Marken der Volkswagen AG entwickeln jedoch verstärkt verbrauchsarme Motoren und umweltfreundliche Hybrid-Fahrzeuge. Ferner wird konzernweit mit hoher Priorität das Thema e-Mobility vorangetrieben.

Jedoch würden kurzfristig einsetzende Kostensteigerungen für Rohöl oder eine - aus heutiger Sicht eher unwahrscheinliche - Verschärfung von CO 2-Emissionsgrenzen möglicherweise zu rückläufigen Fahrzeugverkäufen führen. Aktuell stehen jedoch die Stickoxid-Emissionen von Dieselmotoren in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion. Die Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten der beschriebenen Risiken werden grundsätzlich als gering eingeschätzt.

Das derzeit niedrige Zinsniveau und die daraus resultierenden möglichen Zinssteigerungsrisiken variabel verzinslicher Kredite werden regelmäßig geprüft, um mit dem Einsatz geeigneter Zinssicherungsinstrumente, wie bereits in der Vergangenheit, rechtzeitig wieder Vorsorge zu tragen.

Risiken über den normalen Geschäftsverlauf hinaus sind derzeit nicht zu erwarten. Insbesondere gibt es keine Ansatzpunkte für eine Risikokonzentration oder für unternehmensbestandsgefährdende Risiken. Die Ende September 2015 im Volkswagen-Konzern aufgekommene Dieselthematik stellt aus unserer Sicht zum heutigen Tage ein beherrschbares Risiko für die von uns vertretenen Marken der Volkswagen AG auf dem deutschen Markt dar. Bei der Konzern-Kernmarke Volkswagen PKW haben wir jedoch für 2019 wegen der noch nicht absehbaren aktuellen Feinstaub-Problematik im Großraum Stuttgart, die möglicherweise auch weitere Regierungsbezirke in Baden Württemberg betreffen könnte, etwas vorsichtiger geplant.

Chancen für die Gesellschaft sehen wir mittelfristig in der raschen Umsetzung der zunehmenden Elektromobilisierung.

Durch eine regelmäßige Berichterstattung an den Verwaltungsrat der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach, beschäftigt sich die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig präventiv mit der Risikosituation des Unternehmens. Ferner hat die Gesellschaft die Funktion eines Risikomanagements eingerichtet, das laufend Ansatzpunkte für eine eventuell auftretende Risikokonzentration oder für den Eintritt von allgemeinen Unternehmensrisiken überwacht.

 

Pforzheim, den 5. Juli 2019

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hahn Automobile Pforzheim GmbH, Pforzheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hahn Automobile Pforzheim GmbH, Pforzheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hahn Automobile Pforzheim GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß 5 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 5. Juli 2019

KPMG AG
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