Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 13388
Eingetragen
21.9.1994
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen AltwarenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Ausführung von Abbruch- und Erdarbeiten jeglicher Art sowie die Projektierung und Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen, wozu das Betreiben von Recyclinganlagen gehört.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilhelm Adam
seit 20.5.2025
Prokura
Prokura
Dirk Mensing
seit 26.1.2023
Prokura
Ilmi Viqa
seit 14.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ilmi Viqa
Weißenthurm
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AWR Abbruch GmbH

Mülheim-Kärlich (vormals: Urmitz)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

A. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die AWR Abbruch GmbH wurde am 24.01.1994 gegründet. Wir sind ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 nicht geändert. Zum 1. Oktober 2023 haben wir unseren Unternehmenssitz und unsere Hauptverwaltung nach Mülheim-Kärlich verlegt. Unseren Betriebshof in Urmitz/Rhein betreiben wir weiterhin sowie eine unselbständige Niederlassung in 70327 Stuttgart. Daneben werden ständige Baubüros und Lagerflächen an weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden- Württemberg und Bayern unterhalten. Damit erreichen wir eine ständige Präsenz in örtlicher Nähe zu unseren größten Maßnahmen und Kunden.

Die Geschäftstätigkeit der AWR Abbruch GmbH umfasst die Ausführung von Abbruch- und Erdarbeiten jeglicher Art und die Projektierung und Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen einschließlich des Betreibens von Recyclinganlagen. Als umfassend zertifiziertes Unternehmen bieten wir ganzheitliche Lösungen für Abbruch, Rückbau, Recycling und Flächensanierung an. Dabei sind wir überwiegend im Industrieabbruch tätig. Mit einem innovativen und leistungsfähigen Maschinenpark hat sich unsere Gesellschaft im technischen und umweltschonenden Bereich auf hohem Niveau qualifiziert. Unsere Kunden schätzen uns als kompetentes, leistungsstarkes, effizientes und ressourcenschonendes Full-Service-Abbruchunternehmen.

Mit unseren nunmehr rund 259 Mitarbeitern blicken wir auf eine erfolgreiche bald 30- jährige Unternehmenshistorie zurück. Durch kontinuierliche Investition in den Maschinenpark, der strengen Einhaltung höchster Sicherheitsvorschriften, hohe Zuverlässigkeit und Qualität zählen wir zu den Marktführern in der deutschen Abbruchbranche. Der ständige Präsenz unserer Gesellschaft in sensiblen Bereichen wie Flughäfen und Industrieanlagen spiegelt unsere Integrität und das Vertrauen unserer teils langjährigen Kunden wider.

B. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verringerte sich im Kalenderjahr 2023 um 0,3 %, nachdem es im Vorjahr 2022 noch um 1,8 % gestiegen war. Die gesamtwirtschaftliche Lage in der der deutschen Wirtschaft zeigte weiterhin geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine und den hiermit verbundenen Unsicherheiten und Folgewirkungen, insbesondere extremen Energie- und sonstigen Preissteigerungen. Verschärft wurden diese Rahmenbedingungen durch einen weiter anhaltenden Personal- und Fachkräftemangel sowie massive Material- und Lieferengpässe. Auch weitere globale Krisen belasten die deutsche Wirtschaft (Quelle: Statistisches Bundesamt Destatis, 2024).

Das Zinsumfeld blieb auch im Jahresverlauf 2023 herausfordernd. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag Anfang 2023 bei 2,42 %, stieg unter Schwankungen bis Ende Oktober 2023 auf bis zu 2,95 % (Quelle: Statistisches Bundesamt Destatis, 2024).

Die verschärften Rahmenbedingungen gingen am Arbeitsmarkt nicht spurlos vorüber. Er zeigte sich jedoch nach Angaben der Bundesregierung weitestgehend resistent. So stieg die Zahl der Arbeitslosen im Durchschnitt im Vergleich zum Vorjahr um 191.000 auf 2.609.000. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt damit um 0,4 % auf 5,7 % (Quelle: www.arbeitsagentur.de).

Die Abbruchbranche war in den zurückliegenden Jahren vergleichsweise wenig von den unmittelbaren negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen. Bereits angelegte Bauprojekte wurden, obgleich mit teilweisen Verzögerungen, fortgeführt und abgeschlossen. Die boomenden Jahre der Baubranche zeigten auch unmittelbare positive Auswirkungen auf die Abbruchunternehmen, da das Produktportfolio der Abbruchbranche, wie z. B. die Entkernung und der Abriss von Gebäuden bis zur Baureifmachung von potentiellen Bauflächen, ein elementarer Bestandteil der Bauaktivität ist.

Durch die verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Fachkräftemangel, Material- und Lieferengpässe, rasant steigende Bezugs- und Finanzierungskosten) verzeichnete die Baubranche im Berichtsjahr allerdings einen deutlichen Rückgang der Leistung. Die Bauindustrie vermeldete einen Umsatzrückgang für das Kalenderjahr 2023 von 5,0 %.

C. Geschäftsverlauf und Lage unseres Unternehmens

Ertragslage

Unter Einbezug einer deutlichen Bestandserhöhung der unfertigen Leistungen zum Abschlussstichtag bei gleichzeitiger 10 % geringfügiger Abnahme der Umsatzerlöse ergibt sich eine Gesamtleistung von 69.231 TEUR nach 50.831 TEUR im Vorjahr. Dies bedeutet eine Zunahme um 18.400 TEUR bzw. 36,2 %.

Die Preissteigerungen spiegeln sich insbesondere in unserem Materialaufwand wider. Dieser stieg mit 44,1 % überproportional zum Anstieg der Gesamtleistung auf 41.146 TEUR. Die Materialquote betrug somit 59,0 % nach 55,6 % im Vorjahr. Damit konnten wir ein Rohergebnis von 28.638 TEUR verzeichnen, welches damit um 5.869 TEUR bzw. 25,8 TEUR über dem Vorjahr liegt.

Einen weiteren deutlichen Anstieg verzeichneten insbesondere die Personalkosten (3.282 TEUR bzw. + 28,9 %). Der Anstieg der Gesamtleistung wurde somit weitestgehend durch die gestiegenen Material- und Personalkosten kompensiert.

Auch die übrigen Betriebskosten verzeichneten einen Anstieg, insbesondere die Bereiche Mieten, Pachten und Instandhaltungen. Letztlich konnte unser Betriebsergebnis lediglich von 675 TEUR auf 849 TEUR erhöht werden.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (+ 231 TEUR), neutraler Effekte und der Steueraufwendungen konnten wir einen Jahresüberschuss von 589 TEUR nach 408 TEUR im Vorjahr erzielen.

Vermögenslage

Zum Abschlussstichtag verzeichnen wir ein Gesamtvermögen von 23.536 TEUR nach 22.132 TEUR im Vorjahr. Die Erhöhung des Bilanzvolumens um 1.404 TEUR bzw. 6,3 % zeigt sich auf die Aktivseite insbesondere in einer deutlichen Erhöhung der flüssigen Mittel und Leistungsforderungen bei gleichzeitiger Reduktion des Bestands der unfertigen Leistungen nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen. Auf der Passivseite erhöhte sich der Bestand der Rückstellungen, der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstigen Verbindlichkeiten.

Das langfristig gebundene Vermögen beträgt 5.366 TEUR bzw. 22,8 % des Gesamtvermögens. Der um erhaltene Anzahlungen saldierte Bestand der Vorräte sank zum Bilanzstichtag um 1.725 TEUR auf 4.817 TEUR.

Wir verzeichnen eine überaus gesunde Eigenkapitalquote von 44,2 % nach 53,3 % im Vorjahr. Neben dem Stammkapital wird hier eine Gewinnrücklage sowie der Bilanzgewinn von in Summe 10.368 TEUR ausgewiesen. Aufgrund der guten Entwicklungen der vergangenen Geschäftsjahre erfolgte eine Gewinnausschüttung.

Im kurzfristigen Bereich konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.434 TEUR und im langfristigen Bereich um 282 TEUR stichtagsbezogen zurückgeführt werden.

Unter Einbezug der langfristigen Fremdmittel ist das langfristige Vermögen mit 7.060 TEUR überdeckt, so dass eine fristenkongruente Finanzierungsstruktur zu verzeichnen ist.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zahlungsausfälle im Kundenbereich sind die Ausnahme. Im kurzfristigen Finanzierungsbereich wird vorausschauend im Rahmen kurzfristiger Darlehen unter Beachtung der Zinsentwicklung disponiert.

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien der Banken. Die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund unserer guten Liquiditätslage allerdings nicht in Anspruch genommen werden.

Unseren laufenden Cashflow konnten wir deutlich steigern, so dass sich der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres auf 5.798 TEUR nach 2.358 TEUR im Vorjahr belief. Damit verzeichnen wir weiterhin einen ausreichenden positiven Liquiditätsbestand.

Personalbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 259 Mitarbeiter (Vorjahr: 190 Mitarbeiter) zur Belegschaft unseres Unternehmens. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter stieg deutlich von 179 im Vorjahr auf 225.

Der Personalbereich ist von einer relativ niedrigen Fluktuation gekennzeichnet und von einem gemischten Altersaufbau geprägt. Unsere Mitarbeiter nehmen laufend an Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung teil, so dass eine ständige Qualifizierung auf den Gebieten Entsorgung, Verwertung und Sanierung gewährleistet ist.

In den Bereichen Gesundheits-, Arbeits- und Unfallschutz wird eigens ausgebildetes Personal für Arbeitssicherheit vorgehalten. In diesen Bereichen haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Für unser Unternehmen haben diese Bereiche höchste Priorität.

Gesamtaussage

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen blicken wir weitestgehend zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück.

Unsere Gesellschaft verzeichnet eine solide Vermögens- und Finanzierungsstruktur, eine sehr gesunde Eigenkapitalquote verbunden mit einer sehr guten Liquiditätslage.

Massive Preissteigerungen im Material- und Maschinenbereich konnten wir weitestgehend auffangen. Unseren Personalbereich haben wir im Hinblick auf die gute Auftragslage aufgestockt, so dass wir mit einer geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine optimistische Erwartungshaltung für die kommenden Geschäftsjahre einnehmen.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Chancen

Unser langjährig etabliertes Renommee, unser Kundenprofil sowie unsere Spezialkenntnisse im industriellen Rückbau begünstigen eine weiterhin positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit.

Durch unsere diversifizierten Leistungsbereiche (Abbruch, Erdbau, Recycling und Verwertung) ist mit keinen wesentlichen Umsatzrückgängen zu rechnen.

Diese Aussichten und die bereits vorliegenden Auftragsvergaben, die über das folgende Geschäftsjahr hinausgehen, lassen grundsätzlich auch für die Zukunft einen positiven Geschäftsverlauf erwarten. Erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen der rückläufigen Bauindustrie sind ausgeblieben und lassen zum derzeitigen Zeitpunkt für das laufende Geschäftsjahr keine größeren Risiken erkennen.

Die Lage unseres Betriebsstandortes, die vorhandene Infrastruktur und unsere langjährige Erfahrung ermöglichen es uns, die Teilbereiche Schadstoffsanierung und -verwertung und deren Marktnischen zu nutzen und Projektentwicklungen in unserem Unternehmen voranzutreiben.

Trotz der deutlich erhöhten konjunkturellen Sensibilität erwarten wir derzeit keine wesentlichen Belastungen für das laufende Geschäftsjahr.

Markt- und branchenspezifische Risiken

Unser Unternehmen ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der Entwicklung der Märkte, insbesondere von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, abhängig. Im Wesentlichen ist hierbei auf die Besonderheiten im gewerblichen Wirtschaftsbau und die Abhängigkeit von der Investitionsneigung in der Industrie und im Dienstleistungsbereich hinzuweisen.

Der Wettbewerb auf unseren Märkten ist erheblich. Die Änderungen gesetzlicher Vorschriften, beispielsweise Vorschriften des Umweltrechtes und sich abzeichnender, drohender Entsorgungsnotstand, können unseren Ertrag belasten. Durch stetige Anpassung des Qualitätsmanagements und Erlangung von zusätzlichen Qualitätszertifizierungen sowie Einbindung von fachbezogenen Beratern, sehen wir in den permanenten Regeländerungen für das laufende Geschäftsjahr derzeit kein überdurchschnittliches Risiko. Branchenübliche, technische Risiken werden aufgrund der derzeit bestehenden Auftragslage für das Geschäftsjahr nicht gesehen.

Finanzwirtschaftliche Risiken von Forderungsausfällen werden durch entsprechende Vereinbarungen von Abschlagszahlungen in den Werkverträgen minimiert. Eine lfd. Überwachung der Forderungslisten ist durch unsere Verwaltung gewährleistet.

Projektrisiken

Bei der Planung und Durchführung, insbesondere komplexer Großprojekte, bestehen für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Unternehmens belasten. Mögliche Risikoquellen können sich aus Projekten mit hohen Auftragssummen ergeben. Die Gesellschaft verfügt über ein Projektcontrolling-System, das beispielsweise Kostenüberschreitungen rechtzeitig anzeigt. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der für das jeweilige Projekt verantwortlichen Mitarbeiter.

Im Rahmen des Projektcontrollings werden die wesentlichen Verträge kaufmännisch und technisch laufend überwacht.

Anstehende Projekte werden vor Auftragsannahme eingehend von den zuständigen Fachabteilungen geprüft. Soweit juristische Beurteilungen vorzunehmen sind, werden zuständige Fachpersonen einbezogen.

Nicht unerhebliche Risiken liegen bei Fremdunternehmen, die in die Abwicklung von Aufträgen eingebunden sind. Es werden für diese Unternehmen die notwendigen Überwachungsinstrumente genutzt. Das derzeitige Überwachungssystem wird laufend ergänzt und spezifiziert.

Prozessrisiken

Wir sind bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, so dass unser Unternehmen an Gerichtsverfahren beteiligt ist. Deren Ausgang lässt sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde.

Personalrisiken

Personalrisiken sehen wir in unserer Branche im allgemeinen Fachkräftemangel, konnten dem aber bisher durch zahlreiche Maßnahmen, ein gutes Personalmanagement und ein sozial ausgewogenes Umfeld entgegenwirken. In regelmäßigen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Spezielle Risiken auf dem Personalsektor sind aufgrund unserer vorausschauenden Personalplanung derzeit nicht erkennbar. Der demografische Faktor "Arbeit" findet in unseren Personalplanungen Beachtung.

Gesamtrisiko

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet haben. Bei Eintritt unvorhersehbarer und außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Über das branchenübliche Maß hinausgehende Risiken aus laufenden und in Planung befindlichen Geschäftstätigkeiten waren bis zum Beginn des Geschäftsjahres nicht erkennbar. Durch vorhandene Eigenkapitalausstattung sowie die zur Verfügung stehenden Kreditlinien werden die Liquiditätsrisiken beherrscht. Vorhandene Risiken werden laufend nach den Grundsätzen eines vorsichtigen Kaufmanns in unserem Rechnungswesen abgebildet und ausreichend bilanzmäßig im Jahresabschluss der Höhe nach ausgewiesen. Es sind keine Risiken erkennbar, die unser Unternehmen in ihrem Bestand gefährden könnten. Angemessener Versicherungsschutz bei Durchführung unserer operativen Tätigkeit ist vorhanden.

Risikomanagementsystem

In unserer Tätigkeit gehen wir Chancen und Risiken ein, die beide sorgfältig gegeneinander von uns abgewogen werden. Unser Geschäftserfolg ist abhängig davon, dass eingegangene Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontrollsystem als Bestandteil unseres Unternehmenskonzeptes geschaffen. Dieses System wird zur Anpassung neuer Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt, um die Geschäftsleitung schnell und regelmäßig aus der jeweiligen fachlichen Sicht zu unterrichten. Sie ermöglichen uns frühzeitig Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Die Ausübung des Risikomanagements erfolgt durch die Geschäftsleitung.

E. Prognosebericht

Die gestiegene Inflation sowie das Zinsniveau, die sich abschwächende Konjunktur sowie die Folgewirkungen der internationalen Krisen sorgen für eine gewisse Unsicherheit über die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprognose allerdings von einem Wachstum von 0,3 % aus (Quelle: www.bundesregierung.de). Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. erwartet branchenspezifisch allerdings ein Umsatzrückgang von rd. 4,0 %, der sich insbesondere aus dem rückläufigen Wohnungsmarkt ergibt (www.bauindustrie.de).

Für unser Unternehmen zeigt sich - aufgrund unseres spezialisierten und diversifizierten Tätigkeitsbereich - jedoch ein solider Auftragsbestand, so dass wir davon ausgehen können, dass das laufende Geschäftsjahr die Umsatzentwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres übertreffen wird. Unsere Kapazitäten im laufenden Geschäftsjahres sind ausgelastet. Unser Auftragsbestand entwickelt sich im laufenden Geschäftsjahr sehr gut und entsprechend unseren Planzahlen. Wir rechnen weiterhin mit einer stabilen Geschäfts- und Liquiditätslage. Eine über das laufende Geschäftsjahr reichende Auslastung scheint gesichert. Änderungen durch einschneidende rechtliche und politische Maßnahmen können jedoch Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung nehmen. Wir haben diese Überlegungen in unsere Prognosen und Risikoeinschätzungen einbezogen.

Der augenblickliche Personalstand gewährt eine sichere Abwicklung der vorliegenden Aufträge. Personalengpässe werden derzeit für das laufende Geschäftsjahr durch die Aufstockung des Personalstamms nicht erwartet.

Ein Teil unserer bestehenden Aufträge gelangt erst im Folgegeschäftsjahr zur Abrechnung. Deckungsbeitragsrealisierungen führen zu Teilgewinnverschiebungen in das Folgejahr. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 wiederum ein gutes Geschäftsergebnis.

Unsere Gesamtleistungsprognose für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 liegt oberhalb des Vorjahresniveaus. Wir erwarten einen Anstieg der Gesamtleistung von mindestens rund 5 %. Unserer Einschätzung nach wird sich dies auch positiv auf das Ergebnis auswirken, da wir insbesondere im Subunternehmerbereich Einsparungen erzielen konnten und der ausgebaute Personalbestand voll ausgelastet ist. Wir gehen davon aus, dass wir ein Ergebnis vor Steuern erzielen werden, welches sich signifikant um mindestens das dreifache oberhalb des Vorjahresniveaus bewegen wird.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir unsere Investitionen in üblicher Höhe geplant und an neue Projektentwicklungen angepasst.

Wir erwarten bei aller Prognoseunsicherheit keine existenzbedrohende Auswirkung auf die Liquidität des Unternehmens.

Eine Herausforderung unseres Unternehmens besteht darin, digitale Transformationen und Digitalisierungstendenzen in der gegenwärtigen Zeit anzunehmen und sich abzeichnende, sich verschärfende Umweltbestimmungen für unser Unternehmen nutzbar zu machen.

 

Mülheim-Kärlich, den 9. August 2024

AWR Abbruch GmbH

gez. Ilmi Viqa

Geschäftsführung

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 25.066,00 27.416,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.168,50 37.234,50 107.519,00
134.935,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 467.971,50 529.277,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.544.856,00 1.914.678,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 735.558,50 823.312,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.112,60 0,00
2.778.498,60 3.267.268,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.550.000,00 2.450.000,00
5.365.733,10 5.852.203,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 361.006,88 308.863,36
2. Unfertige Leistungen 58.496.820,80 43.939.978,64
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 282.176,10 227.432,58
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 590.000,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -54.322.768,21 -38.524.204,86
4.817.235,57 6.542.069,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.188.536,96 2.401.290,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.760,80 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.786.184,56 2.949.455,05
6.977.482,32 5.350.745,99
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.079.797,41 4.073.758,85
17.874.515,30 15.966.574,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 295.360,41 313.275,67
23.535.608,81 22.132.053,23

PASSIVA

30.09.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.000.000,00 1.400.000,00
III. Bilanzgewinn 2.368.190,18 10.378.926,98
10.394.190,18 11.804.926,98
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.099.904,22 990.647,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.142.511,75 3.858.687,09
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.878.191,10 4.417.058,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.472.500,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.390.940,56 946.957,94
davon aus Steuern ( 2.751.384,02 ) ( 479.385,62 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ( 66.062,26 ) ( 15.388,10 )
10.884.143,41 9.222.703,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 6.783,00
E. Passive latente Steuern 157.371,00 106.993,00
23.535.608,81 22.132.053,23

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2022 / 2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 54.674.230,54 60.752.654,13
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 14.556.842,16 -9.922.410,57
3. Sonstige betriebliche Erträge 552.625,55 1.421.456,90
- davon aus Währungsumrechnung ( 0,00 ) ( 0,00 )
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.446.708,18 -3.840.487,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -28.699.174,23 -41.145.882,41 -24.703.784,64 -28.544.272,23
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.782.451,81 -9.141.354,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung -2.844.319,13 -2.203.146,97
- davon für Altersversorgung ( -33.166,44) -14.626.770,94 -32.654,50 ) -11.344.501,13
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -848.335,41 -837.313,60
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.276.823,29 -10.714.707,25
- davon aus Währungsumrechnung ( 0,00 ) (0,00)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 33.059,01 25.711,73
- davon aus verbundenen Unternehmen ( 0,00 ) ( 0,00 )
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 417.221,37 30.314,13
- davon aus verbundenen Unternehmen ( 0,00 ) ( 0,00 )
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -218.679,75 -200.087,89
- davon aus Aufzinsung ( -2.954,00 ) ( -4.040,00 )
- davon an verbundene Unternehmen ( 0,00 ) ( 0,00 )
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -364.273,35 -226.631,86
- davon aus latenten Steuern ( -50.378,00 ) ( -30.227,00 )
12. Ergebnis nach Steuern 753.213,48 440.212,36
13. Sonstige Steuern -163.950,28 -32.591,00
14. Jahresüberschuss 589.263,20 407.621,36
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.378.926,98 9.971.305,62
16. Einstellung in die Gewinnrücklagen -6.600.000,00 0,00
17. Gewinnausschüttung -2.000.000,00 0,00
18. Bilanzgewinn 2.368.190,18 10.378.926,98

Anhang zum 30. September 2023

AWR Abbruch GmbH

Durchführung von Abbrucharbeiten

Mülheim-Kärlich

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma AWR Abbruch GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Koblenz unter der HRB 13388 geführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln und vorsichtig bewertet. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese bis zum Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Es wurde ausschließlich von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Die Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter haben wir nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten branchenüblichen AfA-Tabellen festgelegt.

Die Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden für die Zeit bis 31.12.2007 und für Anschaffungen ab dem 01.01.2010 in Anspruch genommen.

Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2 a EStG sowie die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG wurden wegen untergeordneter Bedeutung in die Handelsbilanz übernommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die unter den entgeltlich erworbenen, immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Für das selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgut wurde das Bilanzierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen wurden unter Berücksichtigung des § 253 Abs. 3 HGB zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellkosten angesetzt. Soweit die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit der handelsrechtlichen Wertuntergrenze. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in die Ermittlung einbezogen. Von dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abzusetzen, sofern sie auf bilanzierte Vorräte entfallen, wurde Gebrauch gemacht.

Die Leistungsforderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden durchgeführt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungen wurden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem restlaufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert bilanziert.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage I zum Anhang beigefügten Brutto-Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB.

3.2. Rechnungsabgrenzungsposten

Entsprechend den Vorschriften des § 268 Abs. 6 i. V. m. § 250 Abs. 3 HGB sind Laufzeitzinsen i. H. v. 114,1 TEUR (Vorjahr: 143,4 TEUR) bilanziert.

3.3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Es wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigt. Die Beträge der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. In den sonstigen Rückstellungen i. S. d. § 285 Nr. 12 HGB sind insbesondere Rückstellungen für Personalverpflichtungen i. H. v. 603 TEUR, Rückbauverpflichtungen i. H. v. 128 TEUR sowie übrige Rückstellungen i. H. v. 1.369 TEUR enthalten.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.5. Passive latente Steuern

Latente Steuern werden für die temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit sich die Unterschiede in künftigen Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren und die Steuerabgrenzung nach § 274 Abs. 1 HGB zwingend vorzunehmen ist. Aktive latente Steuern, die über mit ihnen verrechneten passiven Steuerlatenzen hinausgehen, werden in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht nicht angesetzt.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Wertansatz Handelsbilanz Wertansatz Steuerbilanz Temporäre Differenz
TEUR TEUR TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 5.366 4.955 411
Halbfertige Arbeiten 58.497 58.264 233
63.863 63.219 644
Passiva
Urlaubsrückstellung 386 325 -61
Rückstellung für Rückbauverpflichtung 127 68 -59
513 393 -120
Passive latente Steuern aus Saldo 157

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit dem unternehmensinternen Steuersatz in Höhe von 30,07 %.

3.6. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 30.09.2023 bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahren Gesamtbetrag 30.09.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.142.511,75 282.169,32 1.009.502,23 850.840,20 3.858.687,09
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.878.191,10 3.878.191,10 4.417.058,22
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.472.500,00 1.472.500,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 3.390.940,56 3.390.940,56 946.957,94
Stand am 30.09.2023 10.884.143,41 9.023.800,98 1.009.502,23 850.840,20 9.222.703,25
Vergleich 30.09.2022 9.222.703,25 7.080.191,52 1.102.595,93 1.039.915,80

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch diverse Sicherungsübereignungen besichert.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 268 Abs. 7 i. V. m. § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:

a)

Avalkredite:

Zum Bilanzstichtag bestehen Avalkredite für zu erbringende Sicherheiten:

Summe 16.675,0 TEUR

b)

Bürgschaften:

Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaftsübernahmen:

Gesamtsumme 44.430,8 TEUR

Das Risiko der Inanspruchnahme schätzen wir zur Zeit als sehr gering ein, da die begünstigten Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

3.8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf 23.995,6 TEUR. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- (22.490,1 TEUR) und Leasingverträgen (1.505,5 TEUR), um die Liquidität zu schonen.

3.9. Ausschüttungssperre

Nach § 268 Abs. 8 HGB besteht in Höhe des ausgeübten Bilanzierungswahlrechtes nach § 248 Abs. 2 HGB für selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter (BW 30.09.2023: 25.066,00 EUR) eine Ausschüttungssperre.

3.10. Bilanzgewinn nach § 368 HGB

Der Bilanzgewinn in Höhe von 2.368 TEUR beinhaltet unter Berücksichtigung der Gewinnausschüttung und der Gewinnrücklagendotierung (6.600 TEUR) einen Gewinnvortrag 1.779 TEUR.

4. Sonstige Angaben

4.1. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Jahresdurchschnitt wurden 225 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 50 Angestellte und 175 Arbeiter.

4.2. Organbezüge

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB.

4.3. Angabe zu Organmitgliedern

Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Geschäftsführer: Herr Ilmi Viqa, Kaufmann

4.4. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigt, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

4.5. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Nach § 286 Abs. 2 HGB wurde von der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB abgesehen.

4.6. Angabe zu Abschlussprüferhonorare

Die Abschlussprüferhonorare des zurückliegenden Geschäftsjahres belaufen sich auf 19 TEUR. Diese entfallen ausschließlich auf die Jahresabschlussprüfung.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 2.368.190,18 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mülheim-Kärlich, den 9. August 2024

gez. Ilmi Viqa

Anlagenspiegel

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.10.2022 Zugänge Zugänge aufgrund BP Abgänge Endstand 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 47.000,00 0,00 0,00 0,00 47.000,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.003,03 9.598,00 0,00 0,00 146.601,03
184.003,03 9.598,00 0,00 0,00 193.601,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 953.621,28 0,00 0,00 0,00 953.621,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.480.588,97 15.329,60 0,00 0,00 3.495.918,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.055.961,39 208.375,31 0,00 1.550,00 3.262.786,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.112,60 0,00 0,00 30.112,60
7.490.171,64 253.817,51 0,00 1.550,00 7.742.439,15
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.450.000,00 100.000,00 0,00 0,00 2.550.000,00
gesamt 10.124.174,67 363.415,51 0,00 1.550,00 10.486.040,18
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.10.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Zugänge aufgrund BP Abgänge Endstand 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 19.584,00 2.350,00 0,00 0,00 21.934,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.484,03 104.948,50 0,00 0,00 134.432,53
49.068,03 107.298,50 0,00 0,00 156.366,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 424.343,78 61.306,00 0,00 0,00 485.649,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.565.910,47 385.152,10 0,00 0,00 1.951.062,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.232.649,39 294.578,81 0,00 0,00 2.527.228,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.222.903,64 741.036,91 0,00 0,00 4.963.940,55
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
gesamt 4.271.971,67 848.335,41 0,00 0,00 5.120.307,08
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 30.09.2023 Stand am 30.09.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 25.066,00 27.416,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.168,50 107.519,00
37.234,50 134.935,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 467.971,50 529.277,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.544.856,00 1.914.678,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 735.558,50 823.312,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.112,60 0,00
2.778.498,60 3.267.268,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.550.000,00 2.450.000,00
gesamt 5.365.733,10 5.852.203,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AWR Abbruch GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AWR Abbruch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWR Abbruch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 29. Oktober 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

gez. Baltes, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt.

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