dbs-Immo eGbR
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Anton Daschner seit 19.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Andreas Georg Nikolaus Seliger seit 19.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Martin Günter Brahmer seit 19.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.33% | |
| 28.33% | |
| 28.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
db-matik AGRodingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die db-matik AG ist Marktführer für High-Tech-Produktionsanlagen zur Herstellung von Elektronik auf Folie. Kernkompetenzen sind Produktionslinien, Automatisierungslösungen, Industrielle Software sowie die Fertigung von High-End-CNC-Präzisionsteilen. Dabei versteht sich die db-matik AG als Dienstleister zur Unterstützung von Automatisierungsmaßnahmen mit dem Ziel die Produktivität des Kunden auf seinem Heimatmarkt auf international wettbewerbsfähiges Kostenniveau zu bringen. Die Gesellschaft ist seit 2004 in diesem anspruchsvollen Marktsegment tätig und ist seit 2017 zum soliden Mittelständler mit etwa 100 Facharbeitern gewachsen. Seitdem hat sich die Leistung verdreifacht und das Unternehmen strebt ein gleichbleibendes Wachstum für die nächsten 5 Jahre an. Wirtschaftliches Umfeld Laut statistischem Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 insgesamt um voraussichtlich 0,3% gesunken [vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024]. Der Verband der deutschen Maschinenbaubranche VDMA berichtet über seinen Chefvolkswirt der Tagesschau vom 02.02.2024 von einem Minus von 12% zum Vorjahr. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehle es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. In 2023 reichte aber laut diesem Pressebericht der vorhandene Auftragsbestand für eine stabile Umsatzentwicklung aus. Eigene Erfahrungen belegen dies mit der Ergänzung, dass insbesondere die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik aktuell Planungssicherheit vermissen lässt. Durch abrupte Abkündigung von Fördergeldern und geplanten Investitionen, sowie dem Abwarten auf Zinssenkungen stehen viele Investitionsbudgets derzeit noch on hold. Geschäftsverlauf (einschließlich Geschäftsergebnis) Die zu Beginn 2023 günstige Auftragslage versetzte die db-matik AG in 2023 abermals in die Lage, ihre Kennzahlen deutlich zu steigern. So konnte der Umsatz etwa verdoppelt, die wegen stichtagsbezogener Umsatzgenerierung besser geeignete Kennzahl der Leistung konnte sogar um etwa 40% gesteigert werden. Das Wachstum wirkte sich auch positiv auf die Ergebnissituation aus, so dass db-matik ihr EBITDA auf über 13 % steigern konnte. Darüber hinaus besteht auch für 2024 ein weitreichender Auftragsbestand. Geschäftsverlauf (einschließlich Geschäftsergebnis) Folgende Kennzahlen geben einen Überblick über die Geschäftsentwicklung:
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 0,6 Mio Euro (VJ 0,1 Mio Euro). Ertragslage In 2023 konnte die db-matik nach 2022 die Leistung erneut um ca. 40% steigern. Der Umsatz wurde gegenüber 2022 sogar mehr als verdoppelt. Die Personalkosten konnten im Verhältnis zur Leistung stark zurückgefahren werden, absolut erhöhten sie sich aber aufgrund von Tarifsteigerungen und vielen Neueintritten. Eine steigende Produktivität im Verhältnis Rohertrag/Personalkosten von 1,44 (2022) auf 1,56 in 2023 zeigt jedoch, dass die gestiegenen Gehaltskosten überkompensiert werden konnten. Gleichzeitig stieg aufgrund nachlassender Konjunkturlage und erhöhtem Wettbewerb auch der Preisdruck bei Serienartikeln. Finanzlage Die verfügbare Liquidität in Form von nicht genutzten KK-Linien lag zum Stichtag bei über 1,8 Mio EUR. Zusätzlich lagen flüssige Mittel iHv. über 0,9 Mio EUR vor. Der Vorratsbestand ist zu über 80% durch erhaltene Anzahlungen gedeckt. Dank einer sehr hohen Anzahlungsquote von bis zu 90% vor Auslieferung bei Großmaschinen kann die db-matik schnell wachsen ohne dass sich Liquiditätsengpässe durch hohes Working Capital ergeben. Außerdem stellen die Banken mittlerweile auch Auftragsfinanzierungen zur Verfügung, wenn die Projektzeiten ein Jahr übersteigen. Insgesamt war die db-matik AG in 2023 zu jeder Zeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Das Eigenkapital erreicht mit 2,4 Mio Euro zum Bilanzstichtag eine Quote von 24,1 % (Vj.: 17,7 %) der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme ist im Jahr 2023 von 9,7 Mio Euro auf 9,8 Mio Euro gestiegen. Im Vorjahr überstiegen die erhaltenen Anzahlungen die Vorratsbestände noch um 2,1 Mio Euro, was sich bilanzverlängernd auswirkte und durch eine teilweise Umsatzrealisierung dieser Auftragsbestände wieder gesunken ist. Gegenläufig hierzu erhöhten sich Eigenkapital (0,6 Mio Euro) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1,2 Mio Euro). Die Investitionen im Anlagevermögen betragen in 2023 0,8 Mio Euro bei Abschreibungen i.H.v. 0,7 Mio Euro. Auf Kreditoren entfallen 1,0 Mio Euro (VJ 0,6 Mio Euro) oder 10 % (VJ 6%) der Bilanzsumme. Die passiven latenten Steuern bilden mit 0,6 Mio Euro einen Anteil von 6%. Gesamtaussage Die db-matik AG ist in 2023 in eine neue Liga mit namhaften Kunden und entsprechender Anforderungen aufgestiegen. Der kundenseitig neu eingeforderte Professionalitätsgrad soll durch organisatorische Maßnahmen in 2024 in die operationalen Strukturen einfließen und zum neuen internen Standard werden. Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen ist einer Zahl von Risiken ausgesetzt, die insbesondere aus dem zunehmenden Projektgrößen innerhalb der Geschäftsbeziehungen und einem begrenzten Facharbeiterangebot resultieren. Bei der db-matik AG bestehen jedoch deutlich mehr Chancen als Risiken. Die Generierung von Skaleneffekten durch ähnlich aufbauende Produktionsanlagen im Auftragsbestand und das neue Auftragspotential bei Großkunden durch erfolgreiche Erstprojekte eröffnen vielversprechende Chancen für das Unternehmen. Die gestiegene Produktivität aufgrund höherer Qualifikation der Belegschaft kann zusätzlich den Ertrag erhöhen. Der weiterhin gute Zulauf von hochqualifizierten Mitarbeitern und die Stabilisierung der Lieferketten sowie der Belegschaft reduzieren den Mehraufwand und stärken die Wettbewerbsposition. Sollten die von der EZB in Aussicht gestellten Zinsentlastungen kommen und sich die europäische Wirtschaft stabilisieren, geht der Vorstand von einer nachhaltigen Steigerung des Auftragsbestands aus. Risiken aufgrund von steigenden Energiepreisen bestehen nach Auffassung des Vorstands aufgrund selbst erzeugter Energie kaum. Ungünstige Marktentwicklungen wie eine Abschwächung der globalen oder auch europäischen Konjunktur, politische Unsicherheiten oder Handelsbeschränkungen könnten zu einer Verringerung der Nachfrage nach Maschinen und Ausrüstungen führen. Um diesem Risiko zu begegnen, spielt der Vorstand verschiedene Szenarien durch und zieht entsprechende Maßnahmen zur Diversifizierung der Märkte oder zur Anpassung des Produktangebots in Erwägung. Das Unternehmen ist verschiedenen Ausfallrisiken ausgesetzt, einschließlich Lieferanten- oder Kundeninsolvenzen, technologischer Obsoleszenz oder unvorhergesehener Ereignisse wie Naturkatastrophen oder politische Unruhen. Eine angemessene Diversifizierung der Lieferanten- und Kundenbasis sowie der Einsatz von Versicherungen können ebenfalls dazu beitragen, die Auswirkungen von Ausfällen zu mildern. Das Unternehmen ist operationellen Risiken im Zusammenhang mit der Auftragsabwicklung und der Gewährleistung ausgesetzt. Fehler in der Produktion, Verzögerungen bei Lieferungen oder Qualitätsprobleme können zu Kundenunzufriedenheit, Vertragsstrafen oder Rechtsstreitigkeiten führen. Eine gründliche Planung, Überwachung und Kontrolle der Produktions- und Lieferprozesse sowie eine kontinuierliche Verbesserung der Qualitätssicherungsmaßnahmen sind erforderlich, um dieses Risiko zu minimieren. Außerdem besteht das Risiko, dass die technische Komplexität neuer Anlagen bei erheblich größeren Projekten unterschätzt wird. Die somit verlängerten Inbetriebnahmezeitfenster der entwickelten Anlagen können die Umsatzrealisierung verzögern. Dies zieht verzögerte Abschlagszahlungen und somit auch Liquiditätsrisiken nach sich. Zusätzlich sollte das Unternehmen eine angemessene Rückstellung für Gewährleistungsansprüche bilden, um finanzielle Belastungen zu bewältigen. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung für 2024 ist auftragsseitig bereits weitgehend eingefahren und vorgefertigt. Die Auftragseingänge sind noch verhalten und decken die geplanten Umsätze für das Jahr 2024 noch nicht ganz ab. Die Kundenstruktur entwickelt sich weiter in Richtung großer Industriekunden. db-matik verstärkt seinen Außendienst-Vertrieb in 2024 und plant die internen Abläufe weiter zu professionalisieren. db-matik hat erneut einen 5 Jahresplan bis 2028 erarbeitet und plant hier weiter stark expansiv. Dauerhaftes Ziel ist neben der Umsatzausweitung die Verbesserung der Produktivität und somit der Ertragslage. Für 2024 wird gemäß Budgetplanung mit einer prozentual zweistelligen Umsatz-/Leistungssteigerung gegenüber 2023 geplant, welche durch unterproportionale Kostensteigerungen das operative Betriebsergebnis um ca. 2 Prozentpunkte verbessert. Die nach wie vor stärkste Sparte bei db-matik ist das Rolle-zu-Rolle Segment, welches sich nach und nach auf Roll-to-Sheet oder auch Roll-to-Part fortentwickelt. In Zukunft rechnet der Vorstand weiterhin mit stark wachsender Nachfrage bei Produktionslinien für gedruckte Elektronik, wie sie vermehrt für die Produktion von Sensorik, Displays, Beleuchtung (Professionelle Systeme wie z.B. Interieur Automotive) und insbesondere für neue Technologien in der Batteriesparte eingesetzt werden. Mittelfristig wird aber auch mit verstärkten Umsätzen aus Service-, Wartungs- und Softwaredienstleistungen geplant. Diese sollen dauerhaft Anteile von über 10% erreichen. Sonstige Angaben Die Gesellschaft betätigt sich nicht im Bereich der institutionellen Grundlagenforschung. Zweigniederlassungen bestehen nicht. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die db-matik AG hat ihren Sitz in Roding und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg (Reg.Nr. HRB 16421). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagen). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist nicht börsennotiert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird in Anspruch genommen. Die Herstellungskosten enthalten neben den Materialeinzelkosten sämtliche dem Vermögensgegenstand unmittelbar zurechenbare Kosten, sowie notwendige Gemeinkosten. Forschungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Zugangsbewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und - preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten und den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens . Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt gem. § 268 Abs. 5 HGB. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten beträgt 1.732.304,59 € im Geschäftsjahr. Davon entfallen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 284.495,70 €. Unspezifische Grundlagenforschung wird nicht vorgenommen.
Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr gegen Vorstände von 44.422,03 € (VJ: 33.288,82 €) enthalten. Diese Forderungen werden zwischen 0 % und 3,00 % verzinst. Eigenkapital Das Grundkapital von 51.000,00 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Grundkapital in Höhe von 51.000,00 € ist aufgeteilt in 51.000 Stück Namensaktien. Die Bilanz wurde unter der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses gem. § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt und der Bilanzgewinn berechnet sich gem. § 158 Abs. 1 AktG wie folgt:
Der Gesamtbetrag des ausschüttungsgesperrten Betrages i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB beträgt 549.265,41 €. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs- u. Überstundenverpflichtungen iHv 410.205,51 € (VJ: 335.888,72 €) und für Gewährleistungsverpflichtungen iHv 97.640,64 € (VJ: 64.133,22 €). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind folgendermaßen gesichert: Sicherungsübereignung von Maschinen und Anlagen, Abtretung der Einspeisevergütung, Globalzession, Raumsicherungsübereignung von Gegenständen und Waren, Grundschuld, Verpfändung des Anspruchs auf Auflassung, Rückzahlung des Kaufpreises sowie Freistellungserklärung und Bürgschaften von Gesellschaftern. Latente Steuern Latente Steuern werden gebildet für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von Verlust- und Zinsvorträgen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragssteuersatzes von aktuell 29,66%. Der Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet. Die passiven latente Steuern haben sich um 50.107,46 € auf 589.949,00 € erhöht. Dabei wurde die aktive latente Steuerforderung gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB verrechnet angesetzt. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betragen in 2023 insgesamt 272.090,90 €. Die außerplanmäßige Abschreibung entfällt auf bereits entstandene und voraussichtlich noch entstehende Mehrkosten für die Herstellung einer neuartigen Anlage. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Stand der in Anspruch genommenen Avale beträgt zum 31.12.2023: 4.664.184,36 €. Die Avale wurden an Kunden zur Absicherung von Anzahlungsgeschäften ausgereicht. Es bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, betragen 367.720,78 €, wobei 271.130,32 € auf Zinsen für bestehende Darlehen entfallen. Arbeitnehmer Durchschnittlich waren in 2023 102 Mitarbeiter, davon 24 Mitarbeiter in Teilzeit, beschäftigt. Am Bilanzstichtag waren 117 Mitarbeiter beschäftigt, davon 12 Auszubildende. Vorstand Christian Daschner, Techniker, verantwortlich für den Bereich Vertrieb und Finanzen Martin Brahmer, Maschinenbauingenieur, verantwortlich für den Bereich Entwicklung und Produktion Andreas Seliger, Elektronikentwickler, verantwortlich für den Bereich Elektronik und Software Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b unterbleiben gemäß § 286 Abs.4 HGB. Aufsichtsrat Dr. Marc Werkmeister, Kaufmann Prof. Ulrich Moosheimer, Professor Prof. Wolfgang Aumer, Professor Der Aufsichtsrat erhielt in 2023 die vereinbarte Vergütung i.H.v. 31.460,38 €. Angabe des Honorars des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt 17.450,00 € und teilt sich folgendermaßen auf: • Jahresabschlussprüfung 2023 i.H.v. 17.450,00 € • In 2023 erbrachte andere Bestätigungsleistungen und sonstige Leistungen i.H.v. 0 € Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 633.577,51 € ab. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.728.000,71 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Roding, den 22.03.2024 gez. Christian Daschner gez. Martin Brahmer gez. Andreas Seliger Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im Jahr 2023 mehrmals gemeinsam mit den Vorständen getroffen. Die Treffen fanden sowohl persönlich als auch online statt. Um die operative Lage des Unternehmens im Blick zu behalten, nahm der Aufsichtsrat auch wiederholt an db-matik internen Veranstaltungen wie Führungskräfte-Meetings teil. Die db-matik konnte im Jahr 2023 ihre Leistung um ca. 40% steigern, wobei der Umsatz sogar mehr als verdoppelt wurde. Aufgrund Tarifsteigerungen und Neueintritten stiegen die Personalkosten, jedoch konnte eine gesteigerte Produktivität die Kosten überkompensieren. Der Preisdruck bei Serienartikeln nahm aufgrund nachlassender Konjunktur und erhöhtem Wettbewerb zu. Die zur Erreichung des Budgets der Geschäftsentwicklung für 2024 erforderlichen Aufträge liegen größtenteils vor und sind bereits teilweise vorgefertigt. Das Unternehmen plant weiterhin stark expansiv zu sein, mit dem Ziel der Umsatzausweitung und Verbesserung der Produktivität. Es wird mit einer zweistelligen Umsatzsteigerung gerechnet und verstärkten Umsätzen aus Service- und Softwaredienstleistungen. Der Aufsichtsrat unterstützte den Vorstand hinsichtlich der Weiterbildung für Führungskräfte. Außerdem half der Aufsichtsratsvorsitzende bei der Erstellung des Budgets 2024 sowie bei einer umfangreichen Mittelfristplanung bis 2028. Demnach soll das Wachstum durchschnittlich knapp 20% Umsatz-/Leistungszuwachs pro Jahr betragen, was nicht ganz an die Zuwächse 2022/2023 herangereicht wird, aber dennoch einen prägnanten Aufbau für ein Produktionsunternehmen darstellt. Bis zur Jahresmitte 2024 hielten sich die Auftragseingänge noch zurück. Die Vertriebsbemühungen des Vorstands wurden stark erhöht, insbesondere für das Seriengeschäft, welches stabile und wiederkehrende Umsätze generieren würde. Der Auftragsüberhang für 2024 kann bei pünktlicher Auslieferung jedoch auch ohne zusätzliche Neuaufträge zu einer Erreichung des Budgets führen.
Roding im Juli 2024 gez. Dr. Marc Werkmeister sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die db-matik AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der db-matik AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der db-matik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, 22. März 2024 Schuler
Kretzschmar Partnerschaft mbB
gez. Fabian Kretzschmar, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Curt Schuler, Wirtschaftsprüfer |
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