Buffet Group Germany GmbHLiquidiert
Gewerbepark 52, 08258 Markneukirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jérôme Xavier Alexis Perrod seit 9.10.2014 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buffet Group Germany GmbHMarkneukirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für 2013A. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Buffet Group Germany GmbH (kurz BGG) ist Produzent von Holzblasinstrumente und gehört zur französischen Buffet Group. Das Produktionsprogramm umfasst Klarinetten, Oboen, Fagotte und Saxophone. Während Klarinetten im Boehm System und Oboen ausschließlich im unteren und mittleren Preissegment gefertigt werden, umfasst die Produktion der Klarinetten im Deutschen System, der Fagotte und Saxophone auch das obere Preissegment. Die Produktion bei der BGG ergänzt somit im Bereich der Klarinetten im Boehm System ideal das Portfolio der Buffet Group in Verbindung mit den in Frankreich bei der Buffet Crampon S. A. S. hergestellten Klarinetten für den professionellen Bereich. Mit den Marken Buffet Crampon (Boehmklarinetten und Oboen), W. Schreiber & Söhne (Deutsche Klarinetten und Fagotte) sowie Julius Keilwerth (Saxophone) repräsentiert die Buffet Group besonders traditionelle und weltbekannte Namen bei den Holzblasinstrumenten. Im Mai 2013 wurde mit dem Buffet Crampon SENZO und dem Julius Keilwerth MKX die Produktion von zwei neuen Saxophonmodellen aufgenommen. Seit Juni 2013 befindet sich erstmalig eine Student Bass Klarinette im Portfolio der BGG. Alle drei Instrumentenreihen haben sich rasch auf dem Markt etabliert. Die BGG veräußerte bis einschließlich 30.04.2013 die bei ihr hergestellten Instrumente ausschließlich an die Buffet Crampon S. A. S. und lieferte diese in das europäische Zentrallager in Frankreich. Von dort aus wurden die Instrumente über die weltweiten Kanäle der Buffet Group vertrieben. Durch eine Vertriebsumstellung innerhalb der Buffet Group veräußert die BGG seit dem 01.05.2013 neben der Buffet Crampon S.A.S. die Instrumente auch direkt an die deutsche Vertriebsniederlassung Buffet Group Distribution Germany GmbH und an die amerikanische Vertriebsniederlassung Buffet Group Inc. Umsatzerlöse mit Dritten wurden im Bereich der Oberflächenveredlung erzielt. Durch die Neugestaltung der Vertriebswege innerhalb der Buffet Group hält die BGG nun auch seit dem 01.05.2013 eigene Lagerbestände an Fertigwaren. Die BGG sieht im Markt für Holzblasinstrumente weltweit folgende Entwicklungen: die Preise für die vornehmlich aus dem asiatischen Raum stammenden Schülerinstrumente haben sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Der Absatz von professionellen Instrumenten steigt bei einem ebenfalls stabilen Preisniveau weltweit an. Im Bilde dieser Marktsituation positioniert sich die BGG als Hersteller von Instrumenten sowohl im Schülerbereich als auch von hochwertigen Instrumenten. Durch angesetzte strenge Qualitätskriterien kann sich die BGG auch bei den Schulinstrumenten von den, vornehmlich aus dem asiatischen Raum stammenden Mitbewerbern, absetzen. Moderne Produktionsverfahren ermöglichen eine Konkurrenzfähigkeit auch im Preissegment der Einsteigerinstrumente. Ergänzt durch die professionellen Instrumente der Buffet Crampon S. A. S. deckt die Buffet Group die gesamte Bandbreite der Holzblasinstrumente ab. Durch die Erwerb der B & S GmbH, einem renommierten Hersteller von Blechblasinstrumenten, mit Sitz ebenfalls in Markneukirchen, im Dezember 2012 durch die BGG wurde das Portfolio der Buffet Group um eine komplette Bandbreite an Blechblasinstrumenten ergänzt. Der Vertrieb der bei der B & S GmbH hergestellten Instrumente wurde im Jahr 2013 in die Vertriebswege der Buffet Group eingegliedert. Der Auftragsbestand der BGG für das Geschäftsjahr 2014 entwickelt sich zufriedenstellend und sichert dadurch eine dauerhafte Auslastung der Kapazitäten. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Unsere Ertragslage ist durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte, auch im Bereich der Schülerinstrumente geprägt. Die Gesamtstruktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil. Operativ entwickelte sich die BGG im vergangenen Geschäftsjahr unerwartet negativ. Der Umsatz sank im Jahr 2013 um 9,6 % oder € 1,2 Mio. auf € 11,3 Mio. Dieser Umsatzrückgang resultiert aus einem verringerten Produktionsvolumen, geringeren durchschnittlichen Erlösen und auch aus einer Änderung im Produktmix. Daneben geht auch der Aufbau des eigenen Bestandes an Fertigwaren in Höhe von € 0,5 Mio. zu Lasten des Umsatzes im Vorjahresvergleich. Die Herstellungskosten blieben trotzt des gesunkenen Umsatzes auf Vorjahresniveau, darin enthalten sind auch Anlaufkosten für die beiden neuen Instrumentenmodelle im Bereich Saxophon und Bassklarinette. Die Vertriebskosten und die allgemeinen Verwaltungskosten, die weitestgehend fixen Charakter haben, sind ebenfalls nahezu unverändert zum Vorjahr. Durch den Erwerb der Anteile an der B & S GmbH wurden die Veranwortungsbereiche in der Managementebene der BGG auf die neue Gesellschaft erweitert, was zu einer Weiterbelastung von Kosten und somit zu einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge geführt hat. Die Zinsen sind im Vorjahresvergleich, in erster Linie aufgrund der Finanzierung des Erwerbs der B & S Anteile, um T€ 470 gestiegen. Das Jahresergebnis der Gesellschaft liegt bei € -0,6 Mio. und somit € 1,0 Mio. unter Vorjahresniveau. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt als befriedigend zu bezeichnen. Vermögenslage Die Vermögenslage der BGG hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert: während die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen insgesamt um ca. € 0,1 Mio. rückläufig waren, blieb das Finanzanlagevermögen mit € 7,8 Mio. identisch. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von insgesamt € 0,2 Mio. getätigt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich insgesamt um € 3,0 Mio. auf € 11,0 Mio. Die Vorräte wurden hierbei um € 1,5 Mio. aufgebaut, zum einen durch den Aufbau eines Fertigwarenlagers in Höhe von 0,5 Mio. €, zu anderen durch den strategischen Einkauf von Rohmaterial für die Klarinettenfertigung. Die Forderungen erhöhten sich um € 1,9 Mio. Einfluss hierauf haben die Veränderung der Vertriebswege mit einem längeren Zahlungsziel für die amerikanische Niederlassung sowie weitere Ausleihungen an das Tochterunternehmen B&S Die Bilanzsumme ist hierdurch im Vergleich zum Vorjahr um € 2,9 Mio. auf € 19,3 Mio. angestiegen. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten mit insgesamt ca. € 0,6 Mio. identisch gegenüber dem Vorjahr sind, stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 3,5 Mio. auf € 17,9 Mio. Die BGG finanziert sich ausschließlich durch verbundene Unternehmen, so dass sich der Anstieg im Umlaufvermögen auch in einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wiederspiegelt. Finanzlage Ziel des Finanzmanagements der BGG ist es für eine optimale Kapitalstruktur zu sorgen. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich im Verbundbereich und ist somit sicher aufgestellt. Auch der Aufbau der Vorräte erfolgte durch den Verbundbereich finanziert. C. Chancen- und Risikobericht Die BGG profitiert nachhaltig von den langjährig etablierten Marken ihrer Produkte sowohl bei den Schulinstrumenten als auch hochwertigen Marktsegment. Im Zuge vieler neuer Händler-Marken mit importierter Ware aus Fernost wächst die Bedeutung etablierter Hersteller-Marken mit einer klaren und langjährigen Marktpositionierung. Dabei stehen nicht nur die Qualität der Produkte sondern auch die Service-Qualität und die Identifizierbarkeit der Marken im Vordergrund. Durch dieses Vertrauen in Marken legen sich die Händler auch wieder vermehrt Markenprodukte auf Lager. Weiter bietet die BGG als Produzent von Holzblasinstrumenten, insbesondere aus Gruppensicht zusammen gesehen mit den in Frankreich hergestellten professionellen Klarinetten, ein breites Produktsortiment an. Diese Kompetenz ist, mit Ausnahme des Mitbewerbers Yamaha, weltweit einmalig und bietet daher Chancen zu einer weiteren Marktdurchdringung und einem Ausbau des Vertriebsnetzes. Die BGG setzt weiterhin auf ständige Verbesserungen ihrer Produkte und Modernisierung der Produktionsverfahren. Ein gezieltes Produktionsmanagement und eine hohe Flexibilität der Mitarbeiter sichern die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Mitbewerbern aus Fernost, gerade auch im preislich hart umkämpften Markt der Schulinstrumente. Aber auch eine zunehmende Anerkennung als kompetenter Profiinstrumentenhersteller sichert einen kontinuierlichen Absatz und eröffnet zusätzliches Margensteigerungspotential im hochwertigen Produktbereich. Eine ständige Erweiterung und Verbesserung des Produktionsprogrammes im Frühjahr 2014 erfolgte bereits die Aufnahme der Produktion eines Oboen und Fagottmodells speziell für kleine Hände, eine Überarbeitung der Deutschen Klarinetten sowie der Oboen wird noch erfolgen bieten der BGG die Erschließung weiterer zusätzlicher Marktanteile. Durch die bereits bestehenden weltweiten Vertriebskanäle der Buffet Group sind die Produkte der BGG fest am Markt etabliert. Eine ständige Erweiterung des Vertriebsnetzes der Gruppe, wie z. B. durch die Eröffnung eines Showrooms in China im Jahr 2012, bieten die weitere Erschließung neuer Märkte auch für die Produkte der BGG. Unsere Marktposition betrachten wir nach langer Geschäftstätigkeit als gefestigt. Die wesentlichen Risiken für die BGG sind die wachsende Konkurrenz durch Hersteller aus Fernost, die Volatilität des US-Dollars, steigende Materialpreise insbesondere beim Rohholz für Klarinetten und Metallpreisen sowie steigende Energiekosten. Besonders im Segment der Schülerinstrumente und der Instrumente im mittleren Preissegment verstärken Hersteller aus Fernost und China den Wettbewerb am Markt. Dabei wächst sowohl die Qualität als auch die Produktvarianz des asiatischen Produktangebots. Insgesamt führt der verstärkte Wettbewerb im gesamten Blasinstrumentenbereich zu einem niedrigen Preisniveau und zu härter umkämpften Marktanteilen. Die BGG begegnet dieser Entwicklung mit der schon seit Jahren anhaltenden konsequenten Qualitätsstrategie, einer ständigen Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und einem permanenten Ausbau der Flexibilität der Mitarbeiter um deren Einsatz in den Produktionsbereichen der hergestellten unterschiedlichen Instrumentengattungen zu gewährleisten. Durch die erfolgte Vertriebsumstellung in Jahr 2013 und die damit verbundene direkte Lieferung und Fakturierung an die amerikanische Vertriebsgesellschaft der Buffet Group, birgt eine Schwächung des US-Dollars begrenzte Ertragsrisiken für die BGG. Dieses Risiko erhöht sich mit wachsendem Umsatzanteil in den USA. Trotz hoher Flexibilität des Mitarbeiterstammes besteht ein gewisses Personalrisiko immer dann, wenn wichtige Leistungsträger in der Produktion durch Krankheit für längere Zeit ausfallen. Dieses Personalrisiko trifft besonders auf kleine Abteilungen und auf die Produktion von besonders hochwertigen Kleinserien zu. Dort ist ein Ersatz anderer Mitarbeiter nicht immer leicht möglich. Dem begegnet die BGG schon länger durch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen um eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern mit einem sehr breiten Einsatzspektrum zu haben. D. Prognosebericht Durch die Ausweitung des Produktionsprogrammes und den weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes der Buffet Group erwartet die BGG für die nächsten 2 Jahre deutliche Umsatzsteigerungen sowie ein ausgeglichenes Jahresergebnisse. E. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor.
Markneukirchen, 6. Juni 2014 Die Geschäftsleitung Antoine Beaussant Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen unverändert maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear über 2 Jahre abgeschrieben. Abschreibungen für Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit notwendig werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen für Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig vorgenommen. Gebrauchte Vermögensgegenstände, welche die Buffet Group Germany GmbH im Jahr 2010 im Rahmen des Asset Deals von der Schreiber & Keilwerth Musikinstrumenten GmbH übernommen hat, wurden anhand eines Wertgutachtens anteilig zum pauschalen Gesamtkaufpreis bilanziert. Die Abschreibung dieser Vermögensgegenstände erfolgt pauschal über 2 Jahre (BGA und immaterielle Vermögensgegenstände) bzw. 3 Jahre (Maschinen und Mieteinbauten). Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ab dem Jahr 2008 das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Weiterhin wird eine Mietkaution in gezahlter Höhe bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. Waren sind zu Anschaffungskosten, d.h. zu gewogenen Durchschnittskosten oder niedrigeren Absatzmarktpreisen unter Berücksichtigung noch anfallender Vertriebskosten bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde das Vorratsvermögen verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zeitanteilige Abgrenzungen von Auszahlungen in 2013 insoweit diese erst im Jahr 2014 oder in den Folgejahren aufwandswirksam werden. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einen Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 8/8) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.997 (Vorjahr T€ 1.242) sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe von T€ 4.184 (Vorjahr T€ 3.166). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 195 (Vorjahr T€ 1.218). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen mit T€ 72 (Vorjahr T€ 171), personalbezogene Kosten mit T€ 215 (Vorjahr T€ 240) sowie übrige mit T€ 0 (Vorjahr T€33). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern (gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von T€ 8.549 (Vorjahr T€ 6.313). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 105 (Vorjahr T€ 327).
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 9.936 haben eine Laufzeit bis 30.6.2017. Die Tilgung erfolgt planmäßig in Höhe von T€ 750 jährlich und einer Tilgung der Restschuld zum Ende der Laufzeit. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miete, Leasing und Energieverträge) beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 535 (Vorjahr T€ 313). Davon fallen T€ 229 innerhalb des Jahres 2014 an. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Seit dem 1. Januar 2011 liefert die Buffet Group Germany GmbH die von ihr hergestellten Instrumente ausschließlich an verbundene Unternehmen. Umsätze mit Dritten werden mit Dienstleistungen erzielt. Aufteilung nach Regionen
Aufteilung nach Produktgruppen
Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus dem Verkauf von Metallabfällen in Höhe von T€ 48 (Vorjahr T€ 36), Erträge aus der Weiterberechnung von Management Kosten in Höhe von T€ 298 (Vorjahr T€ 81), Erträge aus Auflösung von Vorjahresrückstellungen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 0), Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen T€ 1 (Vorjahr € 15), Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 0), und übrige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 2). Sonstige AngabenGeschäftsführung Herr Antoine Beaussant, Präsident, Villennes sur Seine, Frankreich Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben der Geschäftsführerbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Abschluss der Buffet Group Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Buffet Crampon S. A. S., Mantes La Ville/Frankreich, einbezogen, der beim Commercial Court in Versailles erhältlich ist. Angaben zum Anteilsbesitz
Art der Beteiligung: u unmittelbar m mittelbar
Markneukirchen, 6. Juni 2014 Die Geschäftsleitung gez. Antoine Beaussant BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Buffet Group Germany GmbH, Markneukirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, 6. Juni 2014 Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pester, Wirtschaftsprüfer Frank, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen