Auto Bierschneider GmbH

Sulzweg 2, 92360 Mühlhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 8278
Eingetragen
22.2.1988
Branche
Reparatur und Instandhaltung von KrafträdernReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Sonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Reparatur und der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nicolà Schuster
seit 6.6.2024
Prokura
Markus Schuster
seit 13.10.2020
Prokura
Bernhard Öttl
seit 23.2.2016
Geschäftsführer
Michael Fleischmann
seit 6.2.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

97.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Auto Bierschneider Holding GmbH
Germany
80.975 €
79.00%
D**** F**********
10.763 €
10.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Bierschneider GmbH

Mühlhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, MÜHLHAUSEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 35.288.987,51 25.256.060,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 136.821,27 91.860,27
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.818,27 91.857,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3,00 3,00
II. Sachanlagen 31.254.260,99 21.537.723,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.845.085,93 9.897.706,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.446.628,00 1.468.007,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.019.904,00 6.675.505,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 942.643,06 3.496.505,02
III. Finanzanlagen 3.897.905,25 3.626.476,97
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.447.907,80 3.447.907,80
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 349.997,45 178.569,17
3. Sonstige Ausleihungen 100.000,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 66.334.176,68 77.245.720,29
I. Vorräte 55.445.656,53 67.169.611,81
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.947,81 2.947,81
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 36.554,79 25.713,18
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 55.091.053,93 66.075.570,82
4. Geleistete Anzahlungen 315.100,00 1.065.380,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.566.429,97 8.804.044,34
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.387.800,02 3.177.408,90
2. Sonstige Vermögensgegenstände 5.178.629,95 5.626.635,44
III. Wertpapiere 420.408,97 498.584,65
1. Sonstige Wertpapiere 420.408,97 498.584,65
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 901.681,21 773.479,49
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 419.200,36 460.910,49
102.042.364,55 102.962.691,45

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 40.893.604,98 40.032.888,14
I. Gezeichnetes Kapital 102.500,00 102.500,00
II. Kapitalrücklage 75.113,46 75.113,46
1. Andere Zuzahlungen in das Eigenkapital 75.113,46 75.113,46
III. Bilanzgewinn 40.715.991,52 39.855.274,68
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.211.151,04 4.019.942,77
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 200.523,82 210.211,57
2. Steuerrückstellungen 3.782.503,68 2.966.331,14
3. Sonstige Rückstellungen 1.228.123,54 843.400,06
C. VERBINDLICHKEITEN 55.494.826,91 58.452.604,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.115.947,00 42.102.029,85
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.285.710,36 1.204.299,61
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.420.811,48 2.809.814,10
4. Sonstige Verbindlichkeiten 12.672.358,07 12.336.461,04
- davon aus Steuern: EUR 2.043.663,54 (Vorjahr: EUR 1.669.733,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 39.422,33 (Vorjahr: EUR 32.123,11)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 442.781,62 457.255,94
102.042.364,55 102.962.691,45

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 216.154.293,32 222.761.462,97
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.667.712,77 1.495.908,85
3. Materialaufwand -181.728.967,24 -190.896.160,38
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -177.989.379,56 -187.457.156,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.739.587,68 -3.439.003,63
4. Personalaufwand -16.031.120,67 -13.834.066,73
a) Löhne und Gehälter -13.259.755,55 -11.413.268,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.771.365,12 -2.420.798,44
- davon für Altersversorgung: EUR 98.794,43 (Vorjahr: EUR 102.245,42)
5. Abschreibungen -1.809.777,75 -1.456.112,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.809.777,75 -1.456.112,90
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.609.999,13 -6.599.763,25
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 84.882,78 31.302,02
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -78.175,68 -29.474,21
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.229.897,49 -589.529,53
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.438.065,80 -2.970.076,29
11. Ergebnis nach Steuern 5.980.885,11 7.913.490,55
12. Sonstige Steuern -120.168,27 -62.783,90
13. Jahresüberschuss 5.860.716,84 7.850.706,65

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, MÜHLHAUSEN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Auto Bierschneider GmbH hat ihren Sitz in Mühlhausen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 8278 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Bilanzierung erfolgt nach teilweiser Ergebnisverwendung.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden die gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) ergänzt durch die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) angewendet.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden im Einzelnen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bis zu 15 Jahren, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Es liegen Nutzungsdauern zwischen zwei und 73 Jahren zugrunde. Für die in 2023 angeschafften abnutzbaren Vermögensgegenstände wurde die Jahresabschreibung pro rata temporis ermittelt und verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelwerten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Der niedrigere beizulegende Wert wurde für die Fahrzeugbestände ausgehend von den bis zur Jahresabschlusserstellung erzielten bzw. voraussichtlich erzielbaren Veräußerungserlösen ermittelt. Hinzu kamen pauschale Wertabschläge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, aktive Rechnungsabgrenzungsposten und liquide Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko, insbesondere für ausländische Forderungen, wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Der modifizierten Teilwertmethode liegen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, zugrunde. Eine Fluktuationsrate und ein Rententrend waren nicht zu berücksichtigen. Die Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 % (Vj. 1,78 %) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Gemäß dem Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert im Sinne des § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB) von € 218.846,18 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung von € 419.370,00 € unter Anwendung des Passivprimats saldiert. Der verbleibende Betrag ist unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Aus dem Unterschiedsbetrag zwischen der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben bzw. der letzten zehn Jahre ergibt sich eine Ausschüttungssperre von € 2.234,00.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Abzinsung mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Abzinsung mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Bilanzstichtag passiviert, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Bei zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen werden sich daraus insgesamt ergebende steuerliche Belastungen gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Bewertungsparametern bei der Pensionsrückstellung, den Wertpapieren, den sonstigen Rückstellungen und dem Firmenwert, passive latente Steuern resultieren aus der abweichenden Behandlung erhaltener Zuschüsse und unterschiedlichen Bewertungsparametern bei den sonstigen Verbindlichkeiten. Sie werden mit den geltenden Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuersätzen von insgesamt rund 30 % bewertet. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für die Berücksichtigung sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern insgesamt ergebender Steuerentlastungen als aktive latente Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist im Beiblatt zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen insgesamt € 0,00 (Vj. € 1.567,46). Es handelte sich im Vorjahr um unverzinsliche Forderungen gegen Geschäftsführer aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten € -297.444,97 (Vj. € -92.780,96) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Kapitalrücklagen von € 75.113,46 resultieren aus der Verschmelzung der Auto Bierschneider GmbH, Greding. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von € 34.855.274,68.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Personalkosten 527.639,00
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 495.300,00
Jahresabschlusserstellung und -prüfung 89.147,83
Rechtsstreitigkeiten 20.800,00
Sonstiges 95.236,71
1.228.123,54

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt
davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
davon Restlaufzeit mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.115.947,00 11.124.862,37 22.991.084,63 5.141.322,37
Vorjahresbeträge 42.102.029,85 10.789.897,50 31.312.132,35 2.243.451,27
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.285.710,36 2.285.710,36 0,00 0,00
Vorjahresbeträge 1.204.299,61 1.204.299,61 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.420.811,48 6.420.811,48 0,00 0,00
Vorjahresbeträge 2.809.814,10 2.809.814,10 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 12.672.358,07 12.338.121,07 334.237,00 0,00
Vorjahresbeträge 12.336.461,04 11.568.438,00 768.023,04 0,00
Gesamt 55.494.826,91 32.169.505,28 23.325.321,63 5.141.322,37
Vorjahresbeträge 58.452.604,60 26.372.449,21 32.080.155,39 2.243.451,27

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 34.115.947,00 (Vj. € 42.102.029,85) sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und -abtretungen sowie Bürgschaften gesichert. Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 6.420.811,48 (Vj. € 2.809.814,10) bestehen verlängerte Eigentumsvorbehalte gemäß der jeweiligen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Lieferanten. Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beläuft sich damit auf € 40.536.758,48 (Vj. € 44.911.843,95).

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag von € 5.950.034,40 (Vj. € 6.105.462,98) enthalten, bei dem es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt, welche die Gläubiger im Rahmen des Factorings an ein Kreditinstitut verkauft haben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten € 44.289,56 (Vj. € 60.667,38) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind € 91.575,23 (Vj. € 91.819,60) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse in Höhe von insgesamt TEUR 146.568:

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften belaufen sich auf T€ 6.096, davon T€ 2.572 zugunsten von verbundenen Unternehmen und T€ 2.985 zugunsten von nahestehenden Unternehmen der Bierschneider-Gruppe.

Haftungsverhältnisse in Höhe von T€ 123.608 bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Grundschulden und Sicherungsübereignungen, davon T€ 121.407 zugunsten von verbundenen Unternehmen und T€ 2.201 zugunsten von nahestehenden Unternehmen der Bierschneider-Gruppe. Für diese und weitere Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens von T€ 14.349 wurde die Gewährleistung für fremde Leistungen wurde durch die selbständige und gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen.

Zugunsten eines nahestehenden Unternehmens der Bierschneider-Gruppe wurde die Gewährleistung für fremde Leistungen durch Patronatserklärungen in Höhe von TEUR 1.000 übernommen.

Weiterhin wurde die Gewährleistung für die Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung von Fahrzeugen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.308 und die Gewährleistung für Leasingverbindlichkeiten eines nahestehenden Unternehmens der Bierschneider-Gruppe durch eine Ankaufverpflichtung von TEUR 1.117 übernommen.

Somit beträgt die Gewährleistung für fremde Leistungen insgesamt T€ 140.472.

Die Haftungsverhältnisse von insgesamt T€ 146.568 betreffen mit T€ 138.726 verbundene Unternehmen und mit T€ 7.303 nahestehende Unternehmen der Bierschneider-Gruppe.

Wir gehen davon aus, dass das Risiko der Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen sehr gering ist, weil sämtliche Unternehmen der Gruppe termingerecht ihren Verpflichtungen nachkommen.

Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Es bestehen zum 31. Dezember 2023 Rücknahmeverpflichtungen von Gebrauchtwagen gegenüber Autovermietern aus vertraglichen Vereinbarungen, sogenannte "buy back-Verträge". Der Vorteil dieser Verträge besteht darin, dass mit einer genauen Menge und Art (Marke, Ausstattung usw.) sowie Rücklieferzeitraum der Gebrauchtwagen kalkuliert werden kann. Das Verwertungsrisiko für eventuell schwerer abzusetzende Fahrzeuge stellt einen Nachteil dieser Verträge dar.

Die Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 218.846,18 ist an den Pensionsberechtigten verpfändet.

Es besteht ein Betriebsüberlassungs- und Pachtvertrag mit dem verbundenen Unternehmen Bierschneider Verpachtung - Kfz-Werkstätte GbR über das bewegliche und unbewegliche Vermögen der GbR.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

zahlbar innerhalb von 1 Jahr
T€
zahlbar innerhalb von 1 - 5 Jahren
T€
zahlbar innerhalb von mehr als 5 Jahren
T€
Pacht- und Mietzinsverpflichtungen 1.025 2.459 4.320
und Wartungsverträgen 285 22 0
Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben 1.060 0 0
Verpflichtungen aus sonstigen Verträgen, Werbeverträgen, Bandenwerbung und Händler-Audit 51 21 0
2.421 2.502 4.320

Der Gesamtbetrag beläuft sich somit auf T€ 9.243 zahlbar bis zum Jahr 2038. T€ 6.327 betreffen finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, T€ 349 bestehen gegenüber nahestehenden Unternehmen der Bierschneider-Gruppe.

Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen.

Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Aufgliederung der Umsatzerlöse:

T€ %
Neufahrzeuge 44.768 20,71
Gebrauchtfahrzeuge 122.486 56,67
Teiledienst/Kundendienst 17.594 8,14
Großhandel Ausland 27.373 12,66
Sonstige 3.933 1,82
216.154 100,00

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von T€ 116 aus Gewinnen aus Anlagenabgängen.

Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten T€ 59 (Vj. T€ 5) Zinsen von verbundenen Unternehmen.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen von T€ 13 (Vj. T€ 13) aus dem zu verrechnenden Vermögen und Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von T€ 7 (Vj. T€ 8) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Angaben zur Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

Frau Doris Fleischmann, Berching, Bilanzbuchhalterin

Herr Michael Fleischmann, Berching, Kfz-Meister

Herr Bernhard Öttl, Dietfurt a. d. Altmühl, Kraftfahrzeug Technikermeister

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die Auto Bierschneider GmbH, Mühlhausen, wird in den Konzernabschluss der Auto Bierschneider Holding GmbH mit Sitz in Mühlhausen einbezogen, die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufstellt. Es handelt sich dabei um einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 291 HGB. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Auto Bierschneider Holding GmbH, Mühlhausen, werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und dort bekannt gemacht.

Angaben zum Anteilsbesitz

An der Auto Bierschneider GmbH mit Sitz in Riedenburg werden 100 % der Anteile gehalten. Die Auto Bierschneider GmbH, Riedenburg, weist in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in Eigenkapital von € 8.125.381,20 und einen Jahresüberschuss von € 1.616.708,05 aus.

An der Lackierzentrum Kießling Abensberg GmbH & Co. KG mit Sitz in Abensberg werden mittelbar über die Auto Bierschneider GmbH, Riedenburg, 50 % der Anteile gehalten. Die Lackierzentrum Kießling Abensberg GmbH & Co. KG weist in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von € 569.845,59 aus.

Angaben zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer

2023 2022
Angestellte 269 245
gewerbliche Arbeitnehmer 55 51
324 296

Die folgende Tabelle zeigt alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen:

Art des Geschäfts Verkäufe T€ - brutto Käufe T€ - brutto Erbringung von sonstigen Dienstleistungen T€ - brutto Bezug von sonstigen Dienstleistungen T€ - brutto Forderungen T€ - brutto Verbindlichkeiten T€ - brutto
Art der Beziehung
verbundene Unternehmen 16.653 7.094 3.092 2.464 -297 44
nahestehende Unternehmen 1.165 2.275 1.098 325 25 18
Nahestehende Personen - - 12 3 - -
Art des Geschäfts geleistete Mietzahlungen - netto
T€
Pacht- und Mietzinsverpflichtungen in Folgejahren - netto T€ ** gegebene Darlehen
T€
Bürgschaften
T€
gegebene Sicherheiten/ Bürgschaften T€- brutto *
Art der Beziehung
verbundene Unternehmen 360 6.327 350 30.939 138.726
nahestehende Unternehmen 402 349 100 *** 30.939 7.303
Nahestehende Personen 144 458 - *** - -

* Dieser Betrag ist in den Haftungsverhältnissen enthalten.

** Dieser Betrag ist in den finanziellen Verpflichtungen (Pacht- und Mietzinsverpflichtungen) enthalten.

*** Dieser Betrag ist in den sonstigen Ausleihungen enthalten.

Angabe der Abschlussprüferhonorare

Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers erfolgt im Konzernabschluss der Auto Bierschneider Holding GmbH, Mühlhausen.

VII. Nachtragsbericht

Das neu errichtete Gebrauchtwagenzentrum in Manching wurde Anfang 2024 eröffnet.

 

Mühlhausen, 14. Juni 2024

Auto Bierschneider GmbH Mühlhausen

Die Geschäftsführung

Doris Fleischmann

Michael Fleischmann

Bernhard Öttl

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 541.130,47 88.858,23 0,00 0,00 629.988,70
Geschäfts- oder Firmenwert 125.841,16 0,00 0,00 0,00 125.841,16
666.971,63 88.858,23 0,00 0,00 755.829,86
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.787.353,88 1.387.262,92 9.137.668,82 -1.130.777,06 22.181.508,56
Technische Anlagen und Maschinen 4.061.678,49 1.320.509,79 0,00 -66.727,41 5.315.460,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.269.826,49 6.787.779,53 0,00 -3.445.031,29 14.612.574,73
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.496.505,02 6.593.452,09 -9.137.668,82 -9.645,23 942.643,06
31.615.363,88 16.089.004,33 0,00 -4.652.180,99 43.052.187,22
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.447.907,80 0,00 0,00 0,00 3.447.907,80
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 178.569,17 200.000,00 0,00 -28.571,72 349.997,45
Sonstige Ausleihungen 0,00 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
3.626.476,97 300.000,00 0,00 -28.571,72 3.897.905,25
35.908.812,48 16.477.862,56 0,00 -4.680.752,71 47.705.922,33
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 449.273,20 43.897,23 0,00 493.170,43
Geschäfts- oder Firmenwert 125.838,16 0,00 0,00 125.838,16
575.111,36 43.897,23 0,00 619.008,59
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.889.647,47 446.775,16 0,00 3.336.422,63
Technische Anlagen und Maschinen 2.593.671,49 320.756,12 -45.594,74 2.868.832,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.594.321,49 998.349,24 0,00 5.592.670,73
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.077.640,45 1.765.880,52 -45.594,74 11.797.926,23
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
10.652.751,81 1.809.777,75 -45.594,74 12.416.934,82
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.818,27 91.857,27
Geschäfts- oder Firmenwert 3,00 3,00
136.821,27 91.860,27
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.845.085,93 9.897.706,41
Technische Anlagen und Maschinen 2.446.628,00 1.468.007,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.019.904,00 6.675.505,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 942.643,06 3.496.505,02
31.254.260,99 21.537.723,43
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.447.907,80 3.447.907,80
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 349.997,45 178.569,17
Sonstige Ausleihungen 100.000,00 0,00
3.897.905,25 3.626.476,97
35.288.987,51 25.256.060,67

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, MÜHLHAUSEN

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftstätigkeit

Die Firmengruppe "Bierschneider" ist ein erfolgreich geführtes mittelständisches Familienunternehmen mit 23 Standorten, die sich als Dienstleister in der Automobilbranche durch höchste Kunden-, Mitarbeiter- und Serviceorientierung auszeichnet. Mittelpunkt unseres Handelns sind der Mensch und das Automobil. Wir stehen für kompetente Beratung, höchste Kundenzufriedenheit, gut ausgebildete Mitarbeiter und ein faires Miteinander.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Firmengruppe Bierschneider einen Umsatz von rund 770 Mio. Euro nach rund 710 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Gruppe beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter.

Unsere Gesellschaft (das Mutterhaus) Auto Bierschneider GmbH, Gründung durch Herrn Georg Bierschneider im Jahre 1977, betreibt in 92360 Mühlhausen, Sulzweg 2, Autohandel für die Marken Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge, Audi, SEAT, Cupra und Škoda sowie Werkstattbetrieb, Ersatzteileverkauf und Mietwagenstation.

Seit April 2010 betreiben wir eine Zweigniederlassung als SEAT-Zentrum in Ingolstadt, Schütterlettenweg 1/3. Seit Februar 2014 ist die Zweigniederlassung Ingolstadt, Schütterlettenweg 1/3, auch VW-Servicestandort.

Durch den Verschmelzungsvertrag mit der Auto Bierschneider GmbH, Industriestraße 2, 91171 Greding zum 1. Januar 2017, sind wir am Standort Greding seitdem mit einer weiteren Niederlassung vertreten. Greding ist Servicestandort der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Škoda.

Anfang 2023 wurden die Geschäftsräume der ehemaligen Firma Daffner in Neumarkt übernommen. Für den Standort wurde ein Händlervertrag für die Marke Škoda abgeschlossen und es werden dort Gebrauchtwagen der Marken Seat und CUPRA vertrieben.

Seit Mai 2023 wird eine Zweigniederlassung in Manching geführt, dort wurde im Januar 2024 das Gebrauchtwagenzentrum eröffnet und das Markenangebot mit MG erweitert.

Mit den Herstellerfirmen VW, Audi, SEAT und Škoda sowie MG sind folgende Verträge geschlossen:

VW Händlervertrag Pkw

VW Händlervertrag Nutzfahrzeuge

SEAT Händlervertrag

Cupra Händlervertrag

Škoda Händlervertrag

Serviceverträge für VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, SEAT, Cupra und Škoda

Händler - und Servicevertrag für MG

II. Strategie

Wir verfolgen eine 3-Säulen-Strategie, um größere Schwankungen am Markt ausgleichen zu können:

Großhandelsverkauf im In- und Ausland

Geschäft mit Firmenkunden

Endkundengeschäft Neu- und Gebrauchtwagen sowie im Servicebereich

III. Produkt- und Sortimentspolitik

Der Volkswagenkonzern treibt den grundlegenden Systemwechsel in der individuellen Mobilität voran und will deshalb bis 2028 fast 70 neue Elektro-Modelle auf den Markt bringen. In den kommenden zehn Jahren sollen nicht weniger als 22 Millionen Elektroautos von den Bändern rollen. Um die Elektromobilität zu forcieren, hat VW Partnerschaften mit Batterieherstellern in Europa und China geschlossen. Der Konzern plant Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro in die Neuausrichtung. Außerdem will der Volkswagenkonzern bis 2050 komplett CO 2-neutral werden, was den Klimazielen von Paris entspricht. In Europa sollen bis zum Ende des Jahrzehnts nun mindestens 70 % der Verkäufe auf ausschließliche Elektrofahrzeuge entfallen.

Die Produktion der ersten Volkswagen ID.3 startete im Dezember 2019; die ersten Fahrzeuge der ID Reihe wurden im Sommer 2020 ausgeliefert. Im Jahr 2020 präsentierte VW das SUV ID.4, 2021 wurde der ID.5 vorgestellt. Seit Oktober 2023 kann der neue ID.7 bestellt werden. Im Bereich der Nutzfahrzeuge steht der VW ID Buzz zur Verfügung. Bis 2026 sollen insgesamt 10 weitere neue ID-Modelle auf den Markt kommen. Außerdem ist der Bau eines günstigen massentauglichen Elektrofahrzeugs bis 20.000 EUR angekündigt worden.

Im Jahr 2024 erfolgt die Markteinführung des Audi Q6 e-tron. Auch der Audi A6 e-tron soll noch in 2024 bestellbar sein. Ab 2026 sollen bei Audi keine Modelle mehr mit Verbrennungsmotoren auf den Markt kommen, was bedeutet, dass bis 2025 noch einmal die Verbrenner-Modelle aktualisiert werden.

Auch unsere Marken Seat und die Seat-Schwestermarke Cupra mit dem ersten vollelektrischen Modell Born, Škoda sowie unsere neue Marke MG bieten attraktive Elektrofahrzeuge für verschiedene Ansprüche und Preisklassen.

Die breite Produktpalette der Hersteller VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra und Škoda sowie MG verschafft uns eine sehr gute Ausgangsposition. Auch hinsichtlich optimierter klassischer Antriebe und alternativer Antriebe bzw. deren Kombination sind wir durch unsere Herstellermarken bestens gerüstet.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem im Jahr 2021 das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 2,7 % gestiegen ist, nahm das Bruttoinlandsprodukt in 2022 um 1,8 % zu. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/)

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging 2023 um 0,3 % zurück. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief dabei in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Nach Angaben des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) hat der deutsche Automarkt mit 2,84 Millionen Neuzulassungen im Jahr 2022 insgesamt 7,3 % zum Vorjahr gewonnen. VW verzeichnete ein Plus von 7,9 % und bleibt mit einem Anteil von 18,2 % weiterhin Marktführer. Die Tochter Audi verzeichnete in 2023 ein Plus von 15,7 %. SEAT nahm um 18,8 % zu, während die Anzahl der Neuzulassungen von Škoda um 17,1 % zunahm.

(Quelle: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm01_2024_n_12_23_pm_komplett.html)

Für 2024 rechnen Experten mit einem Rückgang auf rund 2,65 Millionen neu zugelassene PKW und damit rund 7 % im Vergleich zu 2023.

(Quelle:https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/automarkt-waechst-dank-sondereffekt-19-prozent-mehr-neuzulassungen-im-januar-3478466)

Im Jahr 2023 lag die CO 2 -Emission der neu zugelassenen Pkw pro Kilometer bei 114,9 Gramm (Vorjahr 109,6 g/km). Grund dafür dürfte vor allem sein, dass im Januar 2023 die Kaufprämie für Elektroautos reduziert wurde. Viele Käuferinnen und Käufer hatten deshalb noch im Dezember 2022 den Kauf getätigt, um die volle Prämie zu erhalten. Insgesamt wurden laut KBA im vergangenen Jahr mehr als 524.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen. Das waren 11,4 % mehr als 2022. Der BEV-Anteil an allen Neuzulassungen betrug demnach 18,4 %. Auch das ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr: 2022 betrug der BEV-Anteil noch 17,7 %. Doch auch größere Fahrzeuge und weniger Hybride könnten für mehr CO 2 -Emissionen gesorgt haben. Zum einen sind die Neuzulassungen der Plug-in-Hybride (-52 %) nach dem Auslaufen der Förderung so deutlich eingebrochen, dass auch der Zuwachs bei den BEVs diese Entwicklung nicht vollständig ausgleichen konnte. Zum anderen haben Oberklasse-Pkw (+12,9 %) und Sportwagen (+12,7 %), die mehr CO 2 als Kleinwagen ausstoßen, einen überdurchschnittlichen Zulassungsanstieg verzeichnet.

(Quelle:https://www.springerprofessional.de/automobilwirtschaft/emissionen/neuwagen-stiessen-2023-im-schnitt-mehr-co2-aus/26630858 :~:text= Die%20durchschnittlichen%20CO 2 %2DEmissionen,%2DBundesamts%20(KBA)%20hervorgeht.)

Als Ziele für die durchschnittlichen Emissionen hat die EU-Kommission eine Einsparung zu 2021 in Höhe von 55 % ab dem Jahr 2030 und volle 100 % ab 2035 festgelegt. Das bedeutet, dass alle zugelassenen Neuwagen ab 2035 emissionsfrei sein müssen.

(Quelle: https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2023/03/28/fit-for-55-council-adopts-regulation-on-co2-emissions-for-new-cars-and-vans/)

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Umsatz- und Absatzmengenentwicklung

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Geschäftsjahr 2023 können wir auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das Ergebnis nahm im Vergleich zum Jahr 2022 wie erwartet ab.

Der Umsatzrückgang resultiert vor allem daraus, dass an die Autovermieter im Jahr 2022 weniger Neuwagen geliefert wurden. Somit waren zeitversetzt um ein halbes Jahr folglich weniger Gebrauchtwagen für die Vermarktung verfügbar.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 nahm gegenüber dem Vorjahr um rund 3,0 % ab.

Der Neuwagenumsatz erhöhte sich um 17,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Gebrauchtwagenumsatz (inklusive Exporte) nahm um 9,4 % ab.

Der Teile und Serviceumsatz erhöhte sich um 11,2 %.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden gegenüber dem Vorjahr 45,8 % mehr Neuwagen in Stück verkauft bzw. ausgeliefert, was zum einen am Anstieg des Autovermietergeschäfts und zum anderen am gesteigerten Einzelkunden- und Firmenkundengeschäft liegt.

Durch weniger abgesetzte Fahrzeuge im Großhandelsgeschäft wurden, trotz eines deutlichen Anstiegs des Absatzes an Einzel- und Gewerbekunden, insgesamt 8,6 % weniger Gebrauchtwagen in Stück verkauft.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Umsatzerlöse um 3,0 %. Gleichzeitig ging der Materialaufwand um 4,8 % zurück.

Es wurde ein um 8,0 % höherer Rohertrag als im Vorjahr erwirtschaftet.

Der Personalaufwand nahm im Berichtsjahr durch die höhere Mitarbeiterzahl und das steigende Lohn- und Gehaltsniveau um 15,9 % zu.

Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich um 24,3 % im Vergleich zum Vorjahr, was mit weiteren Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr zu begründen ist.

Das Jahresergebnis verringerte sich um 25,3 % und damit stärker als im Lagebericht 2022 prognostiziert, was auf Kostensteigerung in vielen Bereichen durch die hohe Inflation und das höhere Zinsniveau zurückzuführen ist.

2. Finanzlage

Der Kapitalbedarf unserer Gesellschaft ist durch unsere Kreditinstitute - insbesondere durch die Finanzierung der Neu- und Gebrauchtwagenbestände - gewährleistet.

Die aus dem Geschäftsverlauf erzielten hohen Zahlungsmittelzuflüsse haben sich während des Geschäftsjahres 2023 positiv auf unsere Liquidität ausgewirkt. Die Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt.

Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen) beträgt T€ 7.670 nach T€ 9.307 im Vorjahr.

Die in 2023 getätigten Investitionen in die Autohäuser in Manching und Neumarkt wurden überwiegend durch Darlehen finanziert. Für die geplanten Investitionen 2024 insbesondere in Neumarkt sollen weitere Darlehensaufnahme erfolgen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme nahm um T€ 921 leicht ab. Auf der Aktivseite nahmen vor allem die Fahrzeugbestände im Vergleich zu 2022 ab. Die Verringerung des Fahrzeugbestandes in Höhe von T€ 11.057 ist zum einen auf den Abverkauf von Gebrauchtfahrzeugen im vierten Quartal zurückzuführen. Der niedrigere Bestand wurde in den ersten Monaten des Jahres 2024 zum Großteil bereits wieder aufgebaut.

Im Bereich des Anlagevermögens wurden Investitionen von rund 16,5 Mio. Euro getätigt, vor allem in den Neubau des Gebrauchtwagenzentrums in Manching (rund 4,0 Mio. Euro), in den neuen Standort in Neumarkt (rund 2,8 Mio. Euro) und in Vermietfahrzeuge (rund 5,0 Mio. Euro).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Jahr 2022 um T€ 1.210 da im Jahr 2022 coronabedingt und wegen der Lieferschwierigkeiten der Hersteller die Auslieferungszahlen zum Jahresende rückläufig waren. Der Forderungsbestand war dennoch niedriger als in den Jahren vor Corona.

Das Eigenkapital hat sich leicht von T€ 40.033 auf T€ 40.894 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 40,1 % nach 38,9 % im Vorjahr.

C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

I. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere beiden wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Daneben ziehen wir weitere Indikatoren für die interne Steuerung des Unternehmens heran. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

Umsatzerlöse T€ 216.154 nach T€ 222.761 im Vorjahr

Jahresüberschuss T€ 5.861 nach T€ 7.851 im Vorjahr

EBIT T€ 9.522 nach T€ 11.408 im Vorjahr

EBITDA T€ 11.332 nach T€ 12.865 im Vorjahr

Eigenkapitalrentabilität 14,3 % nach 19,6 % im Vorjahr

Gesamtkapitalrentabilität 9,3 % nach 11,1 % im Vorjahr

Umsatzrentabilität 4,4 % nach 5,1 % im Vorjahr

II. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte unsere Gesellschaft 382 Mitarbeiter.

Wir beschäftigen ein sehr junges Team, da wir ständig viele junge Menschen ausbilden und versuchen, diese auch zu übernehmen. Die Auszubildenden werden ideal geschult, lernen von Anfang an unsere Arbeitsweise, Kundenfreundlichkeit, Flexibilität und vor allem unser Arbeitstempo. Aus diesem Potential beziehen wir unsere qualifizierten Mitarbeiter.

Ständige fachliche Aus- und Weiterbildung ist für uns eine Grundvoraussetzung. Die Fluktuation ist in unserem Hause sehr gering. Es herrscht ein freundliches, motivierendes Arbeitsklima, von der Geschäftsleitung bis hin zum Auszubildenden. Die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern basiert auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt, unsere geschätzten Mitarbeiter sind wichtiger Teil des Unternehmenserfolges, durch den wir langfristig Arbeitsplätze sichern und weiter ausbauen.

Wir versuchen stets, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere Mitarbeiter so gut wie möglich zu gestalten. Vor allem für Frauen ist dies ein sehr wichtiger Aspekt. Ein wichtiger Bestandteil unseres Personalmanagements ist es, Mitarbeitergespräche regelmäßig und strukturiert und im Sinne der Geschäftsleitung und zweiten Führungsebene zu gewährleisten.

Wir wollen in Zukunft ein noch attraktiverer Arbeitgeber sein und arbeiten deshalb an einem künftig noch motivierenderen Einkommenssystem und an noch flexibleren Arbeitszeiten.

D. Prognosebericht

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von einem moderat steigenden Umsatz bei einem leicht rückläufigen Ergebnis aus.

2021 und 2022 waren Ausnahmejahre: In Folge der Corona-Pandemie stiegen die Preise sowohl für Neuwagen als auch für Gebrauchtwagen stark an. Dadurch konnten deutlich höhere Erträge als üblich verzeichnet werden. In 2023 hat sich die Situation am Neu- und Gebrauchtwagenmarkt wieder normalisiert.

Für 2024 gehen wir von einem weiteren leichten Rückgang der Preise am Gebrauchtwagenmarkt aus, da wieder mehr Neuwagen verfügbar sind und sich die Lieferengpässe auflösen.

Das voraussichtliche Ergebnis wird unter dem Niveau von 2021/2022 liegen und auf das eines normalen Geschäftsjahres zurückgehen.

Die finanziellen Kennzahlen werden trotz des im Vergleich zu 2023 rückläufigen Ergebnisses unserer Einschätzung nach auf einem guten Niveau bleiben.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens positiv, da wir die Zeit während der verschiedenen Lockdownphasen in 2020 und 2021 genutzt haben und unter anderem an unserem Geschäftsmodell gearbeitet haben. Wir haben unsere Onlinepräsenz auf den verschiedenen Plattformen weiter ausgebaut und verbessert.

Im Gebrauchtwagenbereich ist eine exakte Vorhersage schwierig, deshalb beobachten wir sowohl die langfristigen Markttrends als auch die kurzfristigen Entwicklungsmöglichkeiten sehr genau. Diese Marktnähe erlaubt es uns, stets die gefragten Modelle zu attraktiven Konditionen anbieten zu können.

Daher sehen wir uns auch in Zukunft in der Lage, unseren Gebrauchtwagenabsatz auf diesem hohen Niveau konstant halten zu können und diesen vor allem im Privatkundenbereich sogar noch auszubauen.

Im Servicebereich können wir aufgrund unserer Firmen- und Großkunden eine positive Entwicklung erwarten. Des Weiteren hat sich gerade im Servicebereich bereits positiv ausgewirkt, dass wir in den letzten Jahren den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen im regionalen Markt forciert haben.

Außerdem sehen wir große Chancen durch das im Januar 2024 eröffnete Gebrauchtwagenzentrum in Manching sowie den im Jahr 2023 neu hinzugekommenen Škoda Händlervertrag an unserem Standort in Neumarkt.

Auf Grund der starken Marktposition unserer Firmengruppe und der vielfältigen Modellpalette unserer Fahrzeugmarken sehen wir der nahen Zukunft trotz des Krieges in der Ukraine und der aktuellen Eskalation im Nahostkonflikt positiv entgegen. Positive Impulse erhoffen wir von der sich abschwächenden Inflation.

E. Chancen- und Risikobericht

Wir arbeiten weiterhin an einer lukrativen Einkaufs- und Absatzpolitik, um unsere Marktchancen zu nutzen und wollen dadurch künftige Erträge sichern. Die in der Vergangenheit erarbeitete Einkaufsstrategie, die konsequente Nutzung sämtlicher Vertriebswege und die strenge Überwachung der Gebrauchtwagenstandtage haben sich in den vergangenen Geschäftsjahren positiv ausgewirkt, ebenso die bereits umgesetzte optimierte Ablauforganisation. Diese Maßnahmen werden konsequent fortgeführt.

Um unsere Marktgebiete optimal nutzen zu können, betreiben wir seit einigen Jahren aktiv den Außendienst und haben dadurch bereits deutliche Umsatzsteigerungen erwirken können.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Wir haben unsere Unternehmensgruppe in 2016 strategisch neu ausgerichtet und die Führungsebene mit Herrn Öttl als weiteren Geschäftsführer gestärkt. Zusammen mit der zweiten Führungsebene wurden intensiv strategische Ziele erarbeitet, die wir zusammen mit unseren Mitarbeitern in naher Zukunft erreichen wollen. Es ist uns wichtig, dass jeder Mitarbeiter sein Ziel kennt und entsprechend eigenverantwortlich agiert. Wir sind überzeugt, dass nur dadurch der gewünschte Unternehmenserfolg erreicht und erhalten werden kann.

Zusätzlich wollen wir in 2024 das erarbeitete und bereits umgesetzte Kostenmanagement weiter verbessern. Außerdem haben wir die Controlling-Abteilung nochmals vergrößert und ein neues Controlling-Tool im Einsatz, damit wir alle Kosten und Erlöse genauestens analysieren können.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir bereit, beherrschbare Risiken einzugehen. Über die identifizierten Risiken für unser Unternehmen berichten wir nach der Gesamtwirkung (Eintrittswahrscheinlichkeit und Gesamtwirkung) in absteigender Reihenfolge:

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Risiken

Sollte ein Andauern des Ukraine-Krieges die Verwerfungen auf den weltweiten Rohstoff- und Energiemärkten weiter verschärfen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer gewerblichen und privaten Kunden, insbesondere durch eine erneut stark steigende Inflation, belasten und zu einem Nachfragerückgang führen. Die konkreten Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die allgemeine Konjunkturentwicklung und das Branchenwachstum lassen sich derzeit auch für 2024 noch nicht abschließend beurteilen. Auch der Nahostkonflikt kann zu negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung führen.

Die Auswirkungen dieser Risiken beeinflussen vor allem die Vermarktung unseres Gebrauchtwagenbestandes. Aktuell sind die Gebrauchtwagenpreise - mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen - stabil bzw. gehen nur leicht zurück. Der Rückgang der Preise ist unter anderem auch auf die hohen Zinsen und die verschiedenen geopolitischen Konflikte zurückzuführen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen

Mögliche Risiken aus Leasingrückläufern können durch Restwertabsicherungsmodelle abgesichert werden. Mit Autovermietgesellschaften wurden in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 sogenannte "Buy-back-Verträge" abgeschlossen.

Aufgrund unserer optimalen Absatzpolitik können wir aus heutiger Sicht die zurückzunehmenden Gebrauchtwagen aus diesen Verträgen sehr gut vermarkten.

Erkennbare Risiken bei einzelnen Fahrzeugen aufgrund des Modells oder der Ausstattung wurden durch Rückstellungen im Jahresabschluss ausreichend berücksichtigt.

Ein mögliches Ertragsrisiko im Neuwagenbereich könnte entstehen, wenn aufgrund rückläufiger Konjunktur die Nachfrage nach Neuwagen zurückgeht. Dies kann vor allem dann passieren, wenn die Hersteller keine neuen Aktionen zur Verkaufsförderung hervorbringen.

Auch können Probleme bei neuen Modellen dafür sorgen, dass sich die Auslieferungen über einen langen Zeitraum hinauszögern.

Forderungsausfälle

Das Risiko von Forderungsausfällen begrenzen wir durch unser striktes Debitorenmanagement, dem verbleibenden Risiko haben wir bilanziell durch ausreichende Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen.

Zinsänderungrisiken

Infolge der steigenden Inflationsraten ist das Zinsniveau im Jahr 2023 stark angestiegen, aktuell zeichnen sich aber bereits erste Schritte zur Zinssenkung ab. Unsere Zinsaufwendungen für bestehende und neue Finanzierungen werden daher zukünftig leicht sinken.

IT-Risiken

Der unternehmensweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie und damit der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Zum Schutz unserer Systeme vor unbefugtem Zugriff, der Modifikation oder dem Abzug sensibler Daten und der Zerstörung oder mangelnder Verfügbarkeit der Systeme durch Störungen, Schadensfälle oder Cyber-Angriffe setzen wir eine moderne IT-Infrastruktur sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich ein, so dass wir das Risiko als niedrig einschätzen.

Gesamtbewertung der Risikosituation

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sowie einer ausreichend möglichen Einkaufsfinanzierung sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

F. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Kreditinstituten.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir daher eine konservative Risikopolitik.

G. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Geschäftsverlauf unserer Zweigniederlassung im Schütterlettenweg in Ingolstadt ist seit 2010 positiv. Hier konnten wir mit den Marken SEAT und Cupra unser Produktportfolio ideal abrunden. Der Anfang 2014 entstandene VW-Servicestützpunkt hat sich ebenfalls erfreulich entwickelt.

Der Anfang 2017 im Rahmen der Verschmelzung übernommene Standort in Greding wurde erfolgreich in unser Unternehmen eingegliedert und wir profitieren von Synergieeffekten.

Anfang 2023 wurden die Geschäftsräume der ehemaligen Firma Daffner in Neumarkt übernommen. Seitdem werden dort Gebrauchtwagen der Marke Seat und CUPRA vertrieben. Neu hinzu gekommen ist ein Händlervertrag für die Marke Škoda.

Der Neubau des Gebrauchtwagenzentrums unserer Zweigniederlassung in Manching ist abgeschlossen, die Eröffnung fand Anfang des Jahres 2024 statt.

 

Mühlhausen, 14. Juni 2024

Auto Bierschneider GmbH

Die Geschäftsführung

Doris Fleischmann

Michael Fleischmann

Bernhard Öttl

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

AUTO BIERSCHNEIDER GMBH, MÜHLHAUSEN

An die Auto Bierschneider GmbH, Mühlhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Bierschneider GmbH, Mühlhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Bierschneider GmbH, Mühlhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Deggendorf, 14. Juni 2024

Dr. Kittl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer

Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung vom 10. Oktober 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Offenlegung des Ergebnisverwendungsbeschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat am 10. Oktober 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn von € 40.715.991,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.