Amerigo Advisory GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Christoph Allaut-Schlegel seit 6.8.2018 | Vorstandsmitglied |
Haiko-Falk Wagener seit 14.4.2014 | Vorstandsmitglied |
Wolfgang Marschall seit 15.2.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Columbus Holding AktiengesellschaftRavensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Allgemeine Hinweise Die Columbus Holding AG hat ihren Sitz in Ravensburg und ist im Handesregister des Amtsgerichtes Ulm unter Nr. HRB 552371 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauer der EDVProgramme beträgt drei Jahre. Für Markenrechte kommt eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zum Ansatz. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze vermindert. Es wird die lineare Methode angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte sowie die sonstigen Ausleihungen zu Anschaffungskosten abzüglich eventuell notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages durchgeführt. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. Latente Steuern Für zukünftige Steueraufwendungen aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen für Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden von der Gesellschaft passive sowie aktive latente Steuern ermittelt. Daneben wurden für bestehende steuerliche Verlustvorträge von der Gesellschaft aktive latente Steuern gebildet. Von der Möglichkeit der Verrechnung von aktiven mit passiven latenten Steuern bis zum Betrag der passiven latenten Steuern wurde Gebrauch gemacht. Auf den weitergehenden Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. Der Steuersatz für die Bildung latenter Steuern beträgt derzeit rund 30 %. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes" in Anlage 4 zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sämtliche Forderungen eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 33 (VJ. TEUR 71) bestehen im Wesentlichen aus Finanzforderungen. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 5.115.785,00. Es ist eingeteilt in 5.115.785 Namensaktien im Nennbetrag von EUR 1,00 pro Aktie. Die Aktien sind nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragbar. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 511.579,78. Die Gewinnrücklagen betragen unverändert EUR 492.323,79. Rückstellungen für Pensionen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen und der Ausweis der Erträge (Verluste) aus der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Rückgang der Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von EUR 18.103,00 wird in Höhe von EUR -25.864,00 unter den Personalaufwendungen und in Höhe von EUR 7.761,00 unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (EUR 420.707,00) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (EUR 423.860,00) beträgt EUR 3.153,00. Gewinne dürfen gemäß § 253 Abs. 6 HGB nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Prüfungs- und Abschlusskosten, mögliche Rückzahlungsansprüche aus Kaufverträgen sowie Urlaubsansprüche und Mitarbeiterprämien gebildet. Verbindlichkeiten
Bankschulden in Höhe von TEUR 2.266 sind durch eigene Grundschulden abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Columbus Leasing GmbH (TEUR 2.762), Columbus Systems GmbH (TEUR 30) sowie Amerigo Advisory GmbH (TEUR 6), alle Ravensburg. Es handelt sich im Wesentlichen um Finanzverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären beinhalten Finanzverbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 30 (VJ. TEUR 20) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (VJ. TEUR 2) enthalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 816 (VJ. TEUR 736). Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen TEUR 15 (VJ. TEUR 13). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Betriebs- und Verwaltungskosten enthalten. Sie beinhalten Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 111 sowie gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 162. Finanzergebnis Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen aus verbundenen Unternehmen beliefen sich auf TEUR 442 (VJ. TEUR 772). Die Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen an verbundene Unternehmen beliefen sich auf TEUR 945 (VJ. TEUR 242). Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8 (VJ. TEUR 9) Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 8. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 103 (VJ. TEUR 14). III. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Kfz-Leasing, usw.) liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebes. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 17 Mitarbeiter (VJ. 15) beschäftigt. Sonstige Angaben Vorstand Dem Vorstand gehörten nachfolgende Personen an: Haiko-Falk Wagener, Zussdorf - Vorsitzender Wolfgang Marschall, Baienfurt Thomas Allaut, Ravensburg Aufsichtsrat Götz-Wolf Wagener, Wilhelmsdorf - Vorsitzender Kerstin Wagener, Berlin - stv. Vorsitzende Dr. Thomas Prüß, Ravensburg Gesamtbezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane Die Angabe der Bezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand der Gesellschaft schlägt vor den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.588.705,77 auf neue Rechnung vorzutragen Konzernabschluss Die Columbus Holding AG erstellt für die mit ihr verbundenen Tochtergesellschaften einen freiwilligen Konzernabschluss.
Ravensburg, den 08. April 2024 gez. Wolfang Marschall gez. Haiko-Falk Wagener gez. Thomas Allaut Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 18. Juli 2024 |
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