Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 7826
Vorher
LG Umwelttechnik GmbH
Eingetragen
19.9.2005
Branche
Vermietung von Baumaschinen und -gerätenBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungBeseitigung von Umweltverschmutzungen an Gebäuden
Gegenstand
Altlastensanierung von umweltbelasteten Grundstücken, Abbruch und Entsorgung, Recycling von kontaminierten Böden und Aushub sowie Brandschädenbeseitigung und Schadstoffsanierung von Bestandsgebäuden, Baumaschinenhandel und -vermietung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Arnd Bitter
seit 11.12.2024
Prokura
Markus Rose
seit 14.12.2022
Prokura
Anna Christin Rose
seit 6.2.2020
Prokura
Manuel Gräf
seit 31.8.2017
Geschäftsführer
Oliver Linkamp
seit 19.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Linkamp Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Linkamp GmbH

Anröchte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Als Spezialist für Abbrucharbeiten, Schadstoffsanierung, Recycling, Siebarbeiten und Entkernungsarbeiten gehört unser Unternehmen, die Linkamp GmbH, Anröchte, zu den führenden Anbietern in diesem Markt. Als familienorientiertes Unternehmen stehen - neben der Zufriedenheit unserer der Kunden - die Mitarbeiter im Fokus unserer Tätigkeit.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmendaten

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Jahr 2023. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste das Jahresergebnis unseres Unternehmens nicht merklich.

b) Geschäftsverlauf und VFE-Lage für das Geschäftsjahr 2023

Die Ergebnisquellen der Ertragslage stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Ergebnisveränderung
TEUR
Betriebsergebnis 9.896 5.163 4.733
Zinsergebnis -37 34 -71
Steuerergebnis 3.301 1.704 -1.597
Jahresergebnis 6.557 3.493 3.064

Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung der Gessamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung Auftäge in Arbeit) von 36,8% zu verzeichnen. Insoweit konnte der Planansatz übertroffen werden. Der Personalaufwand erhöhte sich um 29,5% gegenüber dem Vorjahr. In der Kostenstruktur sind keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr durch Ausschüttung des Finanzanlagevermögens verändert. Die Struktur unseres betrieblichen kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 38,0% und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Der Kapitalfluss der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.763 1.951
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.906 -1.186
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.501 450
Veränderung des Finanzmittelfonds 2.168 1.215

c) Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage ist nach wie vor als gut bezeichnen.

3. Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir, wie auch in den Vorjahren, als gefestigt.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 rechnen wir mit einer weiteren hohen Gesamtleistung. Das Jahresergebnis erwarten wir auf gleichem Niveau wie das Jahr 2022.

Ansonsten erwarten wir weiterhin eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

4. Chancen und Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Die wirtschaftlichen Zahlen der Gesellschaft wurden bisher nicht nennenswert von der Corona-Pandemie als auch nicht vom Ukraine-Krieg negativ beeinflusst.

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.715.483,00 4.721.301,49
I. Sachanlagen 1.707.483,00 1.422.073,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 159.344,00 194.755,00
2. technische Anlagen und Maschinen 155.239,00 163.568,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.392.900,00 1.063.750,00
II. Finanzanlagen 8.000,00 3.299.228,49
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.298.748,49
2. Genossenschaftsanteile 8.000,00 480,00
B. Umlaufvermögen 12.716.141,42 10.881.314,78
I. Vorräte 0,00 0,00
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 47.761.639,58 31.355.522,60
2. fertige Erzeugnisse und Waren 34.960,00 44.964,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47.796.599,58 31.400.486,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.051.052,38 6.384.524,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.802.908,73 5.621.375,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.573,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.246.570,13 763.148,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 187.445,54 209.518,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.665.089,04 4.496.790,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.193,88 16.997,70
Aktiva 14.469.818,30 15.619.613,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.504.643,43 7.448.558,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 3.930.865,70
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 3.492.693,14
IV. Bilanzgewinn 5.479.643,43
davon Gewinnvortrag 922.808,33
B. Rückstellungen 3.478.518,01 843.722,72
1. Steuerrückstellungen 1.882.533,60 25.729,00
2. sonstige Rückstellungen 1.595.984,41 817.993,72
C. Verbindlichkeiten 5.486.656,86 7.327.332,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.000.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 48.568,12 2.109.485,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 2.079.171,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 48.568,12 30.313,64
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.735.244,11 1.161.633,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.735.244,11 1.161.633,62
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.702.844,63 3.056.213,75
davon aus Steuern 1.833.893,15 2.605.730,71
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 309.115,09 170.363,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.702.844,63 3.056.213,75
Passiva 14.469.818,30 15.619.613,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 51.265.484,26 45.242.078,27
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 16.406.116,98 4.238.517,40
3. sonstige betriebliche Erträge 840.139,61 695.426,17
4. Materialaufwand 7.530.910,53 6.575.084,90
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.200.121,75 2.688.568,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.330.788,78 3.886.516,22
5. Personalaufwand 15.783.359,14 12.187.333,67
a) Löhne und Gehälter 12.410.047,72 9.524.405,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.373.311,42 2.662.927,80
davon für Altersversorgung 23.715,26 23.765,23
6. Abschreibungen 803.154,55 486.401,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 803.154,55 486.401,84
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 34.496.848,18 25.764.460,54
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15.363,06 10.495,03
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.526,24 35.587,68
davon Erträge aus Abzinsung 1.072,26 228,24
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.429,61 11.785,82
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 351,42
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.303.768,04 1.704.308,64
12. Ergebnis nach Steuern 6.558.160,10 3.492.729,14
13. sonstige Steuern 1.325,00 36,00
14. Jahresüberschuss 6.556.835,10 3.492.693,14
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 922.808,33
16. Ausschüttung 2.000.000,00
17. Bilanzgewinn 5.479.643,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Linkamp GmbH, Anröchte

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Linkamp GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Anröchte
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Paderborn
Register-Nr.: 7826

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für einen Teilbetrag von TEUR 780 wurden Festwerte angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurden bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Ermittlung erfolgte nach der direkten Methode unter Ansatz der Einzelkosten und notwendigen Gemeinkosten. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden nach § 268 (5) S. 2 HGB aktivisch ausgewiesen. Der das übrige Vorratsvermögen übersteigende Betrag der erhalten Anzahlungen wird passivisch ausgewiesen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht gegenüber dem Vorjahr geändert.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angabe zu sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 209).

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

- Urlaubsrückstellung für bis zum Bilanzstichtag nicht genommenen Jahresurlaub

- Bonus- und Tantiemerückstellung für Mitarbeiter

- Rückstellung für Abschluss und Prüfung

- Rückstellung für eine zukünftige Betriebsprüfung

- Rückstellung für Altaktenaufbewahrung

- Rückstellung für Prozesskosten

- Rückstellung für die Rückbauverpflichtung einer Halle

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.438.088,74 EUR (Vorjahr: 7.327.332,41 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt EUR 1.863,11 (Vorjahr: 3.000,00 EUR) ausgewiesen unter den sonstigen Verbindlichkeiten und EUR 0,00 (Vorjahr: 127.000,00 EUR) aus dem laufenden Leistungsverkehr ausgewiesen unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen mit einer jährlichen Verpflichtung in Höhe von TEUR 10.249. Hiervon werden folgende Beträge im Rahmen einer Betriebsaufspaltung vom Gesellschafter angemietet: Bebaute Grundstücke mit einer Miete von TEUR 245 p.a. und bewegliches Anlagevermögen mit einer Miete von ca. TEUR 10.004 p.a.. Die Mietvereinbarungen mit dem Gesellschafter im Rahmen der Betriebsaufspaltung ist unbefristet. Die Restlaufzeit der sonstigen Verpflichtungen gegenüber Dritten beträgt im Schnitt 3 Jahre.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Das Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses beträgt TEUR 21. Andere Beratungsleistungen wurden nicht vom Abschlussprüfer erbracht.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 297
Angestellte 38
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 335

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Oliver Linkamp ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Manuel Gräf ausgeübter Beruf: Dipl.Ing.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Anröchte, 16. Juli 2024

gez. Oliver Linkamp

gez. Manuel Gräf

sonstige Berichtsbestandteile

 

Anröchte, den 26.08.2024

gez. Oliver Linkamp, Geschäftsführer der Linkamp Holding GmbH

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Linkamp GmbH, Anröchte

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Linkamp GmbH, Anröchte - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linkamp GmbH, Anröchte für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Soltau, den 16. Juli 2024

Grunewald Hartmann Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörn Grunewald, Wirtschaftsprüfer

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