LDW Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Dr. Lachenmaier seit 26.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lloyd Dynamowerke GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Lloyd Dynamowerke GmbH entwickelt, vertreibt, plant und fertigt elektrische Maschinen. Außerdem bietet sie Beratungs- und Serviceleistungen für elektrische Maschinen und damit in Zusammenhang stehenden Anlagen an. Bei den elektrischen Maschinen handelt es sich vorzugsweise um Gleichstrommaschinen ab einer Achshöhe von 160 mm und Drehstrommaschinen ab der Achshöhe von 200 mm bis zu Achshöhen von 2.800 mm. Es werden jeweils sowohl Motoren wie Generatoren hergestellt. Die Maschinen werden überwiegend in größeren Anlagen z. B. in der Petrochemie, in Walzwerken, in der Energieerzeugung oder der Fördertechnik eingesetzt. Ein weiterer häufiger Einsatzbereich ist der Schiffbau. Bei den elektrischen Antrieben handelt es sich um qualitativ hochwertige, langlebige Wirtschaftsgüter aus dem Bereich Anlagen/Maschinenbau. Die Produktionszeit derartiger Maschinen kann von der Auftragsbestätigung bis zur Auslieferung der Maschine bis zu 14 Monate dauern. 2. Forschung & Entwicklung Das Forcieren der Aktivitäten zur Pflege sowie der Weiter- und Neuentwicklung von Produkten ist in der Mittelfristplanung kostenseitig erfasst und wird in einem branchenüblichen Umfang realisiert. Die Bereitstellung der hierfür erforderlichen Ressourcen ist Bestandteil unserer Personal- und Investitionsplanung. Darin ist auch die Leistung externer Dienstleister beinhaltet, die sich am Unternehmen beteiligt haben. Darüber ist die LDW als KMU an Forschungsprojekten von Hochschulen beteiligt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, blieb das Bruttoinlandsprodukt unverändert (preis- und kalenderbereinigt). (Quelle: https://de.statista.com/themen/26/bip/#topicOverview) Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken. Nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 befände sich Deutschland damit weiter in einer Rezession. Die Regierung rechnet in ihrer Herbstprojektion für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Frühjahr, als ein kleines Wachstum von 0,3 Prozent prognostiziert wurde. Für das kommende Jahr rechnet die Regierung mit einer Belebung der Wirtschaft und geht von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus. Einer der Gründe für die ökonomisch instabile Situation liegt beim Krieg in der Ukraine mit den einhergehenden hohen Energiepreise und einer zweitweise hohen Inflation sowie der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche. (Quelle: https://de.statista.com/themen/26/bip/#topicOverview) Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Gesamtjahr 2023 - trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr - erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Unterm Strich stand für 2023 ein Branchenumsatz von 237,9 Milliarden Euro zu Buche, was einem Plus von 6,0 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Die reale Produktion - also ohne Preiseffekte - stagnierte zwar im letzten Jahr (0,0 %), die Branche bleibt aber die einzige große Industriebranche in Deutschland, deren Produktionstätigkeit heute wieder über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Im Rahmen seiner aktuellen Prognose rechnet der ZVEI e. V. Verband der Elektro- und Digitalindustrie für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit einem Rückgang der realen Produktion um zwei Prozent im aktuellen Jahr. (Quelle:
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/
2. Geschäftsverlauf LDW konnte die Auftragseingänge - entgegen dem allgemeinen Markttrend - ausgehend von einem sehr schwachen Wert im Jahr 2021 von 17,6 Mio. € um 57 % auf 27,7 Mio. € im Jahr 2022 und im Jahr 2023 um weitere 45 % auf 40,1 Mio. € deutlich steigern. Die sehr guten Auftragseingänge im Geschäftsjahr 2023 sind durch einige Groß- und Wiederholaufträge geprägt, die bis in das Jahr 2027 reichen. Durch die erfreuliche Entwicklung der Auftragseingänge konnte die Auftragsreichweite und Grundauslastung gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Durch tlw. lange Vorlaufzeiten und Bauzeiten von bis zu 14 Monaten spiegeln sich die Zuwächse bei den Auftragseingängen jedoch noch nicht in gleichem Maße in der Umsatzentwicklung wider. Die weltweite Multikrise hat darüber auch bei LDW zu rückläufigen Umsätzen im Standardgeschäft geführt. In der zweiten Jahreshälfte 2023 waren sowohl rückläufige Umsätze und Auftragseingänge im Service und Reparaturgeschäft als auch im Bereich der Kompaktmaschinen zu verzeichnen. Darüber hinaus wurden Entscheidungen über fest eingeplante Projekte verschoben. 3. Lage 3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung konnte im Jahr 2023 von rd. 21,6 Mio. € im Vorjahr auf rd. 24,7 Mio. € gesteigert werden. Der Anstieg der Gesamtleistung wurde jedoch nahezu vollständig durch den Anstieg der Betriebskosten, wobei die Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio. € gestiegen sind, kompensiert. Der Anstieg der Personalaufwendungen im Jahr 2023 um rd. 1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend nicht auf einen Personalaufbau, sondern auf Tarifanpassungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtszeitraum um 0,6 Mio. € auf 4,2 Mio. € gestiegen. Insbesondere bei den Energie- und Vertriebskosten waren deutliche Kostensteigerungen zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich durch einen Forderungsverzicht um 1,9 Mio. € auf 2,2 Mio. € erhöht. Der Jahresabschluss 2023 weist einen Jahresüberschuss von 57 T€ aus, nach einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von 588 T€. Die Ertragslage ist insgesamt noch nicht zufriedenstellend und liegt unter den ursprünglichen Planerwartungen. 3.2 Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden und machten 13,4 % (Vorjahr 16,6 %) der Bilanzsumme aus. Die mittel- und langfristigen Darlehensverbindlichkeiten wurden vertragsgemäß getilgt. Zum 31.12.2023 betrugen diese 1,4 Mio. €. Die Gesellschaft verfügte zum 31.12.2023 über einen Barmittelbestand von 19 T€. Mit der vereinbarten Kontokorrent-Kreditlinie der Hausbank und den Barmitteln verfügte das Unternehmen zum Jahresende 2023 über freie Finanzmittel in Höhe von 459 T€. Darüber hinaus haben die mittelbaren Gesellschafter der LDW dem Unternehmen einen Betriebsmittelkreditrahmen in Höhe von 5,5 Mio. € eingeräumt, der zum 31.12.2023 nur mit 2,7 Mio. € in Anspruch genommen wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 6,8 % (Vorjahr 7,9 %) der Bilanzsumme. Dem standen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 30,4 % (Vorjahr 20,5 %) gegenüber. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 331 T€ getätigt (Vorjahr 814 T€). Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 rd. 2 Mio. €, die Eigenkapitalquote liegt bei 11,9 % (Vorjahr 10,8 %). Darüber hinaus wurden der LDW Gesellschafterdarlehen (mittelbarer und unmittelbarer Gesellschafter) in Höhe von insgesamt 5.781 T€ (Vorjahr 7.021 T€) zur Verfügung gestellt. 3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt zum 31.12.2023 rd. 3,6 Mio. € und damit rd. 21,6 % (Vorjahr 21,7 %) der Bilanzsumme. Der Schwerpunkt unseres Aktivvermögens liegt im Umlaufvermögen (T€ 13.073), der Anteil an der Bilanzsumme betrug Ende 2023 77,7 % (Vorjahr 77,2 %). Das Umlaufvermögen konnte darüber hinaus über erhaltene Anzahlungen von Kunden in Höhe von 4.288 T€ (Vorjahr 3.569 T€) refinanziert werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die zentralen Steuerungsgrößen beziehen sich auf die Kategorien Liquidität, Kosten- und Kapitaleffizienz. Für unsere Unternehmenssteuerung ist insbesondere unser Cashflow relevant:
Aufgrund der positiven Auftragsentwicklung im Jahr 2023 sowie unserer Planung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir mittelfristig keine Einschränkung der Liquidität, so dass wir auch weiterhin pünktlich unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Die Kosteneffizienz (EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt 2,6 % (Vorjahr -0,25 %). Die Kapitaleffizienz (Eigenkapitalrentabilität: Ergebnis nach Ertragssteuern / Eigenkapital) beträgt 2,8 % (Vorjahr -28,8 %). III. PrognoseberichtDer Wandel in den Energiemärkten wird erhebliche Investitionen in die Gasinfrastruktur nach sich ziehen. In diesem Umfeld sind wir mit unseren bewährten explosiongeschützten Drehstrommotoren sehr gut aufgestellt und mit wichtigen Herstellern von Gaskompressoren und ähnlichen Investitionsgütern sehr gut vernetzt. Uns erreichen aktuell eine Vielzahl von Anfragen für Antriebsmotoren und Generatoren von Schiffen. Von den Schiffsbauern werden baugrößenoptimierte, energiesparende und umweltschonende Schiffe erwartet bei gleichzeitig optimiertem Verhältnis von Zuladung zur Gesamtmasse der Schiffe. Wir haben in diesem Zielmarkt, gerade auch was die sehr komplexen Zertifizierungsprozesse anbelangt, eine jahrzehntelange Erfahrung, ausgezeichnete Referenzen, sowie technologisch sehr fortgeschrittene und auf die oben genannten Kundenanforderungen zugeschnittene Lösungen. Wir erwarten daher, dass wir den sehr hohen Auftragseingang des Vorjahres zum Geschäftsjahresende übertreffen können. Durch Optimierung unserer internen Prozesse in den für uns wichtigen Feldern "Service und Ersatzteile", "Retrofit und Ersatzinvestitionen" sowie der Stärkung der diesbezüglichen Vertriebsaktivitäten erwarten wir hieraus wertvolle Beiträge zu Umsatz und Ergebnis. Basierend auf unserer Unternehmensplanung gehen wir aufgrund der guten Auftragseingänge von einer Steigerung der Gesamtleistung im Jahr 2024 um rd. 2,5 Mio. € auf 27,2 Mio. € aus. Bei weiterhin steigenden Betriebskosten erwarten wir im Jahr 2024 erneut lediglich ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis. Im Geschäftsjahr 2025 erwarten wir eine weitere Steigerung der Gesamtleistung auf rd. 28,0 Mio € bis 29,5 Mio. € sowie einen Jahresüberschuss von rd. 0,5 Mio. € bis 0,7 Mio. €. Die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien wird nach unserer Planung im gesamten Jahr 2024 sowie im Jahr 2025 innerhalb der aktuell vereinbarten Kreditlinien verlaufen. Inklusive der von den Gesellschaftern eingeräumten Kreditline verbleibt dem Unternehmen im Planungszeitraum genügend freie Kreditlinie, um Projektverschiebungen und sonstige Planungsrisiken aufzufangen bzw. weiteres Geschäft zu generieren. IV. Chancen- und RisikoberichtDie Steuerung und Umsetzung aller auf die Chancen und Risiken gerichteten Maßnahmen erfolgt im Rahmen der Gesellschafterversammlungen sowie den regelmäßig stattfindenden Führungskreisbesprechungen. Die zentralen Chancen sind:
Die zentralen Risiken (im Sinn von Abwärtsrisiken) sind:
Das Partizipieren an einem stärker verlaufenden Wachstum stellt gleichzeitig eine Chance und ein Risiko (im Sinn von Aufwärtsrisiko) dar. Die angemessene Handhabung der Risiken stellt sich wie folgt dar:
Es werden derzeit keine bestandsgefährdende Risiken gesehen. V. Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien, sofern erforderlich. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle bilden die absolute Ausnahme. Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen der LDW zu dem Großteil der Kunden. Auf Basis der aktuellen Planung wird die Gesellschaft ihren Verbindlichkeiten auch zukünftig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nachkommen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen aus einer Mischung aus Gesellschafterdarlehen, Bankendarlehen sowie Guthaben bei verschiedenen Banken und mittels Lieferantenkrediten. Weiterhin können als Zahlungsbedingungen größerer Aufträge erfolgreich Anzahlungen und Zwischenzahlungen vereinbart werden, die in der Regel durch Bürgschaften abzusichern sind. Allerdings bestehen Risiken, dass Anzahlungen und Zwischenzahlungen aufgrund fehlender Bürgschaften nicht von den Kunden bezahlt werden, so dass es zu Liquiditätsengpässen kommen kann. Das Ziel der Unternehmenssteuerung besteht darin, die Wachstums- und Entwicklungsfähigkeit gegen jegliche finanziellen Risiken abzusichern. Sofern Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Zulieferer. Das Unternehmen verfolgt eine konservative Risikopolitik. VI. ZweigniederlassungenDas Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.
Bremen, den 11. Dezember 2024 Dr.-Ing. Maximilian Lachenmaier Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie Lloyd Dynamowerke GmbH mit Sitz in Bremen eingetragen beim Handelsregister Bremen (HRB 32443) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gem. § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Diese betreffen im Wesentlichen Software und Lizenzen, wobei die Nutzungsdauern zwischen drei bis sieben Jahre betragen. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei den Sachanlagen sind wir von Nutzungsdauern zwischen zwei und fünfzehn Jahren ausgegangen. Für Vermögensgegenstände mit einem Nettoanschaffungsbetrag größer € 150,00 und bis zu € 1.000,00 wurden Sammelposten gebildet, die über fünf Jahre planmäßig gewinnmindernd aufgelöst werden. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet oder zu niedrigeren Tageswerten (letzter Einkaufspreis) angesetzt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt mit ihren Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. In den Herstellungskosten sind alle direkt zurechenbaren Kosten enthalten. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten. Vorhersehbare Verluste werden mit dem Ziel der verlustfreien Bewertung durch Bewertungsabschläge oder die Bildung von Rückstellungen für Drohverluste berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die geleisteten Anzahlungen und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt ebenfalls zu Nennwerten. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum des Folgejahres sind. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. In Bezug auf den garantiebehafteten Umsatz wird eine pauschale Gewährleistungsrückstellung gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. 3. Angaben zur Bilanza) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen vollständig wie im Vorjahr aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. c) Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt € 500.000,00. Zum 31.12.2023 beträgt die Einzahlung in die freie Kapitalrücklage € 2.399.625,00. d) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderem Rückstellungen für Gewährleistungen, personalbezogene Rückstellungen sowie ausstehende Eingangsrechnungen. e) Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich überwiegend um langfristige Darlehensverträge (T€ 5.781, Vorjahr T€ 7.021), davon bestehen T€ 392 (Vorjahr T€ 392) gegenüber Gesellschaftern. Bis auf Darlehen gegenüber Kreditinstituten und Darlehen gegenüber Gesellschaftern (Restlaufzeit größer ein bzw. fünf Jahren) haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und gliedern sich wie folgt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 169 (Vorjahr T€ 250) durch Eigentumsvorbehalte und in Höhe von T€ 1.233 (Vorjahr T€ 1.696) durch Sicherheitsübereignungen an Maschinen besichert. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Weiterbelastungen (T€ 61), aus Versicherungsentschädigungen (T€ 4), aus periodenfremden Erträgen aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ 127) sowie sonstigen periodenfremden Erträgen (T€ 22) enthalten. Im Vorjahr sind zudem Erträge aus der Währungsumrechnung von € 8,33 enthalten. Darüber hinaus sind Erträge aus einem Forderungsverzicht auf ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.850 enthalten. Es handelt sich dabei um einen Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 32 HGB. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. T€ 0 (Vorjahr T€ 1) enthalten. Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 229 (Vorjahr T€ 12) enthalten. 5. Sonstige Angabena) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden voraussichtliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von T€ 867. Die zugrundeliegenden Verträge haben Laufzeiten von bis zu 60 Monaten. Gegenüber dem verbundenen Unternehmen LDW Grundstücks GmbH besteht eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 565 (Vorjahr T€ 597). Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten. Darüber hinaus bestanden, mit Ausnahme der unter den Verbindlichkeiten genannten Sicherheiten, keine weiteren Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten zugunsten Dritter. b) Angabe nach § 285 Nr. 15a HGB Es besteht ein Forderungsverzicht mit Besserungsvereinbarung eines mittelbaren Gesellschafters in Höhe von T€ 1.850. Der Verzicht steht unter der auflösenden Bedingung, dass die Eigenkapitalquote der Lloyd Dynamowerke GmbH den Wert von 25% erreicht oder überschreitet. Dies gilt jedoch nicht, soweit das Wiederaufleben der Forderung dazu führt bzw. führen würde, dass die Eigenkapitalquote der Lloyd Dynamowerke GmbH den Wert von 25% unterschreitet. Ein Wiederaufleben der Forderung würde das Jahresergebnis der Lloyd Dynamowerke GmbH in Höhe von T€ 1.850 belasten. c) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 127 Mitarbeiter, davon 41 Angestellte und 86 Gewerbliche, beschäftigt. d) Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Lloyd Dynamowerke GmbH waren im Berichtsjahr:
Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.
Bremen, den 11. Dezember 2024 Lloyd Dynamowerke GmbH Dr.-Ing. Maximilian Lachenmaier Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lloyd Dynamowerke GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lloyd Dynamowerke GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lloyd Dynamowerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 11. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Geers, Wirtschaftsprüfer ppa. Konstantin Kessler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.12.2024 festgestellt. |
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