Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Valmet Flow Control GmbH
Von-Holzapfel-Straße 4, 86497 Horgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Montada seit 23.3.2026 | Prokura |
Yasin Künbül seit 15.6.2023 | Geschäftsführer |
Abdülkadir Cevik seit 12.3.2018 | Prokura |
Tobias Kraus seit 11.7.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Valmet Flow Control Oy | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Valmet Flow Control GmbHHorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Valmet Flow Control GmbH, HorgauA. Grundlagen der Gesellschaft1. Konzernzugehörigkeit Die Valmet Flow Control GmbH (nachfolgend Valmet FC GmbH) mit Sitz in Horgau ist zum 31. Dezember 2023 ein Teil der finnischen Valmet-Gruppe, die mit ca. 19.160 Beschäftigten in über 40 Ländern ihre Kunden über einen großflächigen Verkaufs- und Kundenservice in verschiedenen Branchen bedient. 1 Sie ist eine hundertprozentige Tochter der finnischen Valmet Flow Control Oy mit Sitz in Vantaa, Finnland (nachfolgend Valmet FC Oy). Oberste Konzerngesellschaft ist die Valmet Oyj mit Sitz in Espoo, Finnland (nachfolgend Valmet Oyj). Innerhalb des Valmet-Konzerns gehört die Valmet FC GmbH zum Berichtssegment "Flow Control" mit den Geschäftsbereichen "Projects", "Maintenance, Repair, Operations and Services" sowie "Valve Controls and Actuators". Daneben gibt es im Valmet-Konzern noch die vier weiteren Segmente "Automation Systems", "Paper", "Pulp and Energy" sowie "Services". 2 2. Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte Die Produkte von Valmet, wie Hochleistungs-Absperrklappen sowie pneumatische Antriebe, werden seit fast 100 Jahren in den verschiedensten Industrien eingesetzt. Die am Standort hergestellten Produkte halten Betriebstemperaturen von - 270° Celsius bis + 1.450° Celsius und Druckbereichen von Vakuum bis zu 400 bar stand. Die Hochleistungs-Absperrklappen werden in Nennweiten von 50 mm bis zu 2.500 mm und aus unterschiedlichsten Materialen hergestellt. Die Produkte kommen in der Industrie in einer großen Bandbreite zum Einsatz, wie zum Beispiel in der chemischen und petrochemischen Industrie, Erdgas- und Ölindustrie, LNG, Kernkraft- und Stromkraftwerken. Im Rahmen der Sales- und Service-Aktivitäten der Standorte Horgau, Langenfeld und Leuna werden in Deutschland auch weitere Absperrarmaturentypen aus anderen Lieferwerken anderer Val-met-Gesellschaften der Gruppe im definierten Marktsegment verkauft. Die ausländischen Marktsegmente werden fast ausschließlich von Konzerngesellschaften beliefert, die die Produkte wiederum von der Valmet FC GmbH erwerben. Die Gesellschaft ist durch diverse Verträge in den Valmet-Konzern eingebunden. Die Gesellschaft ist an den Cash-Pool der Valmet Oyj bei der BNP Paribas Fortis S.A./N.V. angeschlossen. Mit der Valmet FC Oy besteht ein Produktionsvertrag, nach dem die Valmet FC GmbH für die Valmet FC Oy produziert und im Gegenzug eine Kostenerstattung inklusive eines Markups erhält. Grundlage der Verkaufsaktivitäten der Gesellschaft ist im Wesentlichen ein Distributionsvertrag mit der Valmet FC Oy, nach dem die Valmet FC GmbH Produkte der Gruppe in Deutschland verkaufen darf. Daneben bestehen unter anderem diverse Serviceverträge, in denen empfangene (u.a. IT- und Shared-Services) und erbrachte (u.a. Marketing, Sales sowie Forschung und Entwicklung) Leistungen der Valmet FC GmbH geregelt werden. 3. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2023 wurden an den Valmet-Standorten Langenfeld, Leuna und Horgau insgesamt 166 (Vorjahr 175) Mitarbeiter beschäftigt. Wie im Vorjahr haben wir vier (Vorjahr sechs) jungen Menschen die Möglichkeit einer Ausbildung geboten. In unserem Geschäft ist die Qualität und die Expertise der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wir können uns nur dann langfristig am Markt durchsetzen, wenn unsere Mitarbeiter über eine hohe fachliche und soziale Kompetenz verfügen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Personalarbeit ist daher, wie in den Vorjahren, die Personalentwicklung. Wie in jeder Valmet-Gesellschaft werden bei uns regelmäßige Mitarbeitergespräche und -befragungen durchgeführt und aus den Ergebnissen Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet. Auch im Jahr 2023 gab es wieder konzernweite Mitarbeiterbefragungen rund um die Bereiche der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsatmosphäre. Analog zu den Vorjahren wurden unsere Mitarbeiter im Jahr 2023 sowohl in fachlichen als auch in Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten durch interne und externe Schulungsmaßnahmen fortgebildet. Wir verfolgen weiterhin das Ziel, jeden Mitarbeiter für die Position zu entwickeln, auf der er seine Fähigkeiten und Vorstellungen bestmöglich einbringen kann. Zusätzlich sichern wir unseren Nachwuchs dadurch, dass wir regelmäßig gewerbliche und kaufmännische Ausbildungsplätze anbieten. B. Gesamtwirtschaftliche und BranchenentwicklungDie Weltkonjunktur wurde im Jahr 2023 vor allem durch die hohen Inflationsraten, die geldpolitischen Anpassungen und die ausgebliebenen Investionen stark beeinflusst. Das Wachstum des chinesischen Marktes konnte, nach dem Aussetzen der Null-Covid-Strategie, die Erwartungen leicht übertreffen. Auch die USA konnte das jährliche Wachstum durch gestiegene Konsumausgaben der privaten Haushalte und der Unternehmensinvestionen erhöhen. Somit verzeichnete die Weltwirtschaft ingesamt im Jahr 2023 einen Zuwachs von 2,7 % des globalen realen Bruttoinlandsprodukts. 3 Die deutsche Wirtschaft hingegen ist in Europa nach wie vor stark von den Folgen der Corona-Pandemie, der Sanktionen und der Energiekrise betroffen. Durch die Auswahl neuer Lieferanten und eine Senkung der Energieverbräuche wurde versucht, der Abhängigkeit von russischen Rohstoff- und Energielieferungen entgegenzuwirken. Wirtschaftliche Risiken sowie politische Risiken, wie der andauernde Ukraine-Krieg sowie die Konflikte im Nahen Osten, blieben auch im Jahr 2023 hoch. Weitergegebene Preissteigerungen durch gestiegene Lohnkosten und Zinsen sowie Zusatzkosten in den Lieferketten haben die Investionstätigkeiten in den Betrieben abgekühlt. Folglich ist die Anzahl der Neuaufträge im Bereich der Industrie und Bauwirtschaft deutlich zurückgegangen, so dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um -0,2 % gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist. 4 Die weltweit erhöhte Inflation konnte im Jahr 2023 durch die geldpolitischen Entscheidungen gesenkt werden. Die noch im Vorjahr stark gestiegenen Preise im Bereich der Energieversorgung und Nahrungsmittel sind im Jahr 2023 gesunken, so dass die Inflationsrate in Deutschland im Jahresdurchschnitt bei 5,9 % lag. 5 C. Wirtschaftsbericht1. Geschäftsentwicklung Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Diese Steuerungskennzahlen entwickelten sich wie folgt:
Durch den verbesserten Auftragseingang zum Ende des Jahres 2022 und einen folglich guten Auftragsbestand konnten die Umsatzerlöse im Jahr 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Kompensationszahlungen der Gesellschafterin für die Produktionsaufwendungen konnten daher von EUR 8,6 Mio. um EUR 0,8 Mio. auf EUR 7,8 Mio. verringert werden. Die positiven Veränderungen der Zahlen des Jahres 2023 gegenüber den Planzahlen kommen im Wesentlichen aus dem erhöhten Anteil der Umsätze mit externen Kunden sowie den gestiegenen Kompensationen aufgrund von Aufträgen, die durch die Russland-Sanktionen ausgefallen sind. Der Auftragseingang belief sich auf EUR 49,2 Mio. (Vorjahr EUR 46,0 Mio.) und hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Der Auftragsbestand verminderte sich um EUR 4,5 Mio. und betrug zum 31. Dezember 2023 EUR 26,0 Mio. (Vorjahr EUR 30,5 Mio.). Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Hintergrund sind vor allem die gestiegenen Umsatzerlöse sowie Sondereffekte (u.a. Auflösung der Garantierückstellung) und gestiegene Zinserträge. Die Valmet FC GmbH wurde in den Jahren 2022 und 2023 komplett in den Valmet-Konzern integriert. Die Ziele der erwarteten Synergieeffekte, die mit der Übernahme im April 2022 aufgestellt wurden, sind im Jahr 2023 erreicht worden. Dies betrifft Kostensynergien insbesondere bei den Funktionskosten (z.B. IT, SSC und sonstige Services), Standortkosten, aber auch Lieferketten. Diese Maßnahmen werden auch die an uns weiterbelasteten Kosten vermindern und unsere Rentabilität erhöhen. Im Jahr 2023 lag der Fokus des Konzerns auf der Rückkehr zur kontinuierlichen Verbesserung. Insbesondere auf dem Beschaffungsmarkt konnten Lieferkettenengpässe und hohe Kostensteigerungen umgangen werden. Im Bereich der erneuerbaren Energien konnten wir im Jahr 2023 neue Projektaufträge gewinnen und Rahmenverträge abschließen. Die Erweiterung unserer Produktpalette durch Produkte, die Energieeinsparungen erzeugen, ist im Jahr 2023 sehr gut von unseren Kunden angenommen worden. Während das Projektgeschäft auch im Jahr 2023 hinter den Erwartungen zurückblieb, konnte das Servicegeschäft weiter ausgebaut werden. Insgesamt konnten die Auftragszahlen mit unseren Hauptkunden wieder gesteigert werden. 2. Ertragslage Neben den oben beschriebenen Veränderungen der Planungsgrößen Umsatz und Jahresüberschuss haben sich die folgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung in relevanter Größenordnung verändert: Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 48,8 Mio. bzw. auf 90 % (Vorjahr EUR 38,2 Mio., 99 %) des Umsatzes (ohne Kostenerstattungen und Weiterbelastungen). Damit lag das Bruttoergebnis vom Umsatz (ohne Kostenerstattungen und Weiterbelastungen) mit EUR 5,6 Mio. deutlich über dem Vorjahresniveau von EUR 0,4 Mio. Der Anstieg des Bruttoergebnisses resultiert hauptsächlich aus den gestiegenen Umsätzen mit externen Kunden. Die Vertriebskosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,4 Mio. erhöht. Diese Erhöhung kommt im Wesentlichen aus den gestiegenen Gehalts- und Bonuszahlungen sowie den erhöhten Intercompany-Umlagen aus Finnland. Die Verwaltungskosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr weiter vermindert. Diese Verminderung um EUR 0,1 Mio. ergibt sich im Wesentlichen aus den niedrigeren Eingangsrechnungen für die IT-Serviceverträge mit den finnischen Valmet-Gesellschaften. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich ingesamt um EUR 0,4 Mio. erhöht. Erträgen aus der Ausbuchung der Garantierückstellung und weiteren Rückstellungsauflösungen stehen vor allem verminderte Erträge aus der Währungsumrechnung gegenüber, die sich um EUR 0,2 Mio. reduziert haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend, im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderte, weiterbelastbare Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie Fremdwährungsaufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahezu unverändert. Während sich die Fremdwährungsaufwendungen um EUR 0,2 Mio. verminderten, stiegen die periodenfremden Aufwendungen und die Aufwendungen für Schadenersatz an. Die Personalaufwendungen haben sich insgesamt um EUR 0,2 Mio. vermindert. Die Personalanzahl war im Jahr 2023 relativ konstant, Veränderungen gab es hauptsächlich im Bereich der Sonderzahlungen sowie bei den Aufwendungen für Altersversorgung. Die Zinserträge haben sich um EUR 0,2 Mio. erhöht. Durch das gestiegene Zinsniveau und einen guten Cash-Pool-Bestand konnten höhere Zinserträge erwirtschaftet werden. Der Steueraufwand ist wie im Vorjahr vor allem durch die steuerlich abweichende Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie die abweichende Bewertung der Pensionsrückstellungen beeinflusst. Das Ergebnis nach Steuern/der Jahresüberschuss beträgt TEUR 4,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,8 Mio.). 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 von EUR 33,1 Mio. auf EUR 36,8 Mio. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen von EUR 0,4 Mio. und unter Berücksichtigung der Abschreibungen von EUR 0,5 Mio. liegt das Sachanlagevermögen zum Stichtag mit EUR 3,2 Mio. leicht unter dem Vorjahresniveau (EUR 3,3 Mio.). Die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes (EUR 0,5 Mio.) verstärkte diesen Effekt, so dass sich der Buchwert des Anlagevermögens um insgesamt EUR 0,6 Mio. verminderte. Der Bestand an Vorräten verminderte sich insgesamt auf EUR 10,2 Mio. (Vorjahr EUR 13,2 Mio.). Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe verringerte sich um EUR 1,5 Mio., während sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um EUR 0,7 Mio. nur leicht verringerte. Die fertigen Erzeugnisse und Waren verminderten sich auf EUR 2,3 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.). Bezogen auf das Gesamtvermögen beträgt der Vorratsbestand 28 % (Vorjahr 40 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte erhöhten sich um EUR 2,2 Mio. auf EUR 8,9 Mio. Ursächlich für die Steigerung ist das Jahresendgeschäft, bei dem unter anderem ein Großauftrag im Bereich der Papierbranche abgerechnet wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen verminderten sich nur leicht um EUR 0,3 Mio. auf EUR 5,2 Mio. Die Forderungen aus Cash-Pool-Vereinbarungen erhöhten sich um EUR 5,5 Mio. auf EUR 8,6 Mio. Der Hauptgrund hierfür ist vor allem das gute Jahresergebnis mit gestiegenen Forderungen und gesunkenen Vorräten sowie hohen Kompensationszahlungen. Das Eigenkapital liegt bei EUR 16,0 Mio. (Vorjahr EUR 13,1 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt somit 43,4 % (Vorjahr 39,6 %). Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr und belaufen sich auf EUR 14,3 Mio. (Vorjahr EUR 13,3 Mio.). Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Anpassung der Steuerrückstellung für das Jahr 2023, die im Vorjahr aufgrund des geringen Vorjahresergebnisses und der Vorauszahlungen entfiel. Die sonstigen Rückstellungen haben sich ingesamt um EUR 0,8 Mio. vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Finanzverkehr verminderten sich aufgrund der planmäßigen Darlehenstilgung um EUR 1,7 Mio. Das Darlehen der Valmet Oyi hat zum Bilanzstichtag eine Restverbindlichkeit von EUR 0,4 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr erhöhten sich um EUR 0,8 Mio. auf EUR 3,6 Mio. Im Geschäftsjahr schloss die Gesellschaft mit einem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 8,8 Mio. (Vorjahr EUR -2,5 Mio.) und einem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von EUR -0,5 Mio. (Vorjahr EUR -0,6 Mio.) ab. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Tilgung des Darlehens (EUR -1,7 Mio.) und die Ausschüttung an den Gesellschafter (EUR -1,1 Mio.) und beträgt EUR -2,8 Mio. (Vorjahr EUR -1,7 Mio.). Aufgrund der nicht vorhandenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten beinhaltet der Finanzmittelfonds nur die Cash-Pool-Forderungen gegen die Valmet Oyj. Die Forderungen erhöhten sich um EUR 5,5 Mio. auf EUR 8,6 Mio. zum Ende der Periode. 4. Finanzlage Die Gesellschaft war, wie auch bereits im Vorjahr, in das Cash-Pooling der Valmet-Gruppe integriert. Die hieraus resultierende Forderung zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 8,6 Mio. (Vorjahr EUR 3,1 Mio.). Externe Darlehensschulden bestanden keine. Die Gesellschaft konnte stets ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Die Liquidität ist sichergestellt. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft in einer Zeit, die durch Krisen und Unsicherheiten bestimmt ist, zufrieden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Valmet FC GmbH legt besonderen Wert auf die Kundenzufriedenheit. Unser Ziel ist, sowohl die pünktliche Auslieferung an die Kunden als auch eine hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten. Permanente Verbesserungsmaßnahmen in der Produktion und in den angeschlossenen Abteilungen sollen die Liefertermintreue sicherstellen. Die Sicherstellung einer guten Liefertermintreue ist elementar wichtig, um auf den Märkten wettbewerbsfähig sein und Bestandskunden halten zu können. Daneben gibt es noch Indikatoren und Kennzahlen, die die Entwicklung des operativen Geschäftes verfolgen und steuern. Neben dem hohen Interesse an pünktlichen Lieferungen stehen seitens der Lieferantenbewertung weiterhin verstärkt Lieferqualität, Liefertreue und Kommunikationsverhalten im Mittelpunkt. Ferner liegt ein Augenmerk auf dem Einkaufsvolumen; hier wird mittels gezielter Aktivitäten versucht, Vorteile auf dem internationalen Beschaffungsmarkt und im Rahmen von globalen Valmet-Rahmenverträgen zu erzielen. Die Reduzierung von Emissionen, sowohl in der Beschaffungslogistik als auch an allen Standorten, gewinnt konzernweit immer mehr an Bedeutung und wird auch in den Valmet-Gesellschaften anhand von globalen Zielen stetig verfolgt. Auch in diesem Jahr war das Thema Arbeitsschutz und -sicherheit von großer Bedeutung. So ist es ein vom Management vorgegebenes Ziel, die Kennzahlen rund um den Bereich Arbeitsschutz weiter zu verbessern und das Bewusstsein bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern für dieses Thema weiter zu schärfen. Diese Kennzahlen beinhalten z.B. die Anzahl der Arbeitsunfälle, gemeldete Risikobeobachtungen oder international gängige Kennzahlen wie "LTIF" (lost-time-injury frequency) bzw. Arbeitsunfälle gerechnet auf 1 Million Arbeitsstunden. Das definierte Ziel von null Arbeitsunfällen bzw. von einem LTIF = 0 konnte leider im Jahr 2023 nicht erreicht werden.
D. Chancen- und Risikobericht1. Risikoerkennung und -beurteilung Die Valmet FC GmbH ist Mitglied im Konzernverbund der finnischen Valmet Oyj. Die Gesellschaft ist in das monatliche konzernweite Reporting einbezogen. Abweichungen zur Planung (Soll-Ist-Vergleich) werden regelmäßig analysiert. Darüber hinaus wird über Fehlentwicklungen ad-hoc berichtet. Die im Konzern vorgeschriebenen internen Kontrollsysteme sind auch bei uns implementiert und stellen die Ordnungsmäßigkeit, die Sicherheit und auch die Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen sicher. Die wesentlichen Risiken werden laufend beobachtet, analysiert, und ggf. wird gegengesteuert. Im Rahmen des Risikomanagement-Systems des Valmet-Konzerns werden die Risiken durch die Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Zusätzlich finden regelmäßig Managementreviews und Strategiemeetings statt. Die Verantwortung für Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken obliegt dabei der Geschäftsführung der Gesellschaft. Darüber hinaus werden kurzfristig auftretende Risiken unabhängig von dem normalen Berichtsweg direkt an das Valmet Executive Team kommuniziert. Innerhalb des Konzerns gibt es ein Valmet Compliance Programm, dessen Einhaltung regelmäßig geprüft und zertifiziert wird. Des Weiteren bestehen im Valmet-Konzern Verhaltensregeln ("Code of Conduct") sowie die Valmet Values ("Valmet-Werte"), die in Richtlinien und sonstigen Vorgaben niedergelegt sind. Die Unternehmertätigkeit der Gesellschaft unterliegt verschiedenen branchenüblichen Risiken. Gegen diese wurden entsprechende Maßnahmen getroffen. Im Einzelnen bestehen folgende Risiken der künftigen Entwicklung, die in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben werden. 2. Marktrisiken Die Valmet FC GmbH vertreibt ihre Produkte weltweit und ist dementsprechend stark von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Die Gesellschaft ist daher durch Risiken aufgrund von Pandemien oder Kriegen erheblich betroffen. Lockdowns, Material- und Logistikengpässe, Preissteigerungen (Inflation) und Sanktionen (russische Kunden) wirken sich insbesondere in den letzten Jahren auf unsere Gesellschaft aus. Der Valmet-Konzern überwacht die Einhaltung der Sanktionen insbesondere gegenüber Russland und hat in diesem Zusammenhang umfangeiche Umsatzrückgänge zu verzeichnen, da die russische Gasindustrie einen wesentlichen Bereich unserer Aktivitäten betraf. Die Wettbewerbssituation ist aufgrund der Vielzahl an Wettbewerbern auf dem Markt für Industriearmaturen weiterhin hoch, wobei Projektaktivitäten weiterhin eine positive Auswirkung auf die Kapazitätsauslastung vieler Armaturenhersteller haben. Der Zusammenschluss der Neles-Gruppe mit Valmet im Frühjahr 2022 hat die Marktposition verbessert. Durch die intensive und vertraglich geregelte Einbindung unserer Gesellschaft in den Valmet-Konzern werden die Marktrisiken für unsere Gesellschaft vermindert. Die Valmet FC GmbH vertreibt ihre Produkte sowie andere vom Konzern hergestellte Produkte vor allem an Kunden in der DACH-Region. Kunden im Ausland werden überwiegend über andere Konzernunternehmen beliefert, wir erhalten für unsere Unterstützung eine entsprechende Vergütung. Die Marktbewegungen betreffen auch unsere Kunden in Deutschland, die zum Teil unsere und sonstige vom Konzern produzierte Produkte ins Ausland verbringen und dort installieren. Auftragsstornierungen durch Sanktionsvorgaben können erhebliche Auswirkungen auf das Umsatzvolumen haben. Da die Valmet FC GmbH aufgrund eines "Contract-Manufacturing-Compensation-Agreements" ihre Produktionskosten von der Gesellschafterin vergütet erhält, werden relevante Ergebnisauswirkungen verhindert. 3. Projektrisiken Die Produktion unserer Produkte erfolgt überwiegend auftragsbezogen. Das Risiko von technischen und kaufmännischen Abweichungen zwischen Angebots- und Auftragsabwicklung kann zu Budgetüberschreitungen und somit zu Margenminderungen oder sogar Verlusten führen. Diesen Risiken wird mit kundenspezifischen Vorkalkulationen für die Angebotserstellung oder kalkulierten Preislisten für Standardprodukte begegnet, die auf aktuellen Marktpreisen für Material und auf detaillierten Planungen basieren. Auf der Beschaffungsseite wird dem Risiko von Preisabweichungen durch frühzeitige Planung begegnet. Nach Projektabschluss werden die erbrachten Aufträge in Bezug auf Projektergebnisse überprüft und gegebenenfalls die entsprechenden Maßnahmen für einzelne Produkte eingeleitet. Während der Projektabwicklung wird laufenden Projektrisiken mit einem begleitenden Projekt-Management begegnet. Mit den getroffenen Maßnahmen sind wir in der Lage, eine erfolgreiche Projektabwicklung sicherzustellen. 4. Preisänderungsrisiken Die Valmet FC GmbH beschafft im Zuge ihrer Produktion und des Vertriebs ihre Vorprodukte auf dem Weltmarkt. Der Beschaffungsmarkt ist durch starken Preis-, aber auch Termindruck gekennzeichnet. Lieferkettenengpässe und hohe Inflationsraten haben die Preise in den Jahren 2022 und 2023 bestimmt. Die langfristige Zusammenarbeit mit ausgewählten Schlüssellieferanten wird gepflegt, oder es wird über das Valmet-Netzwerk auf globale Lieferanten von anderen Valmet-Werken zurückgegriffen. Ebenso wird versucht, mehr Rahmenverträge mit Lieferanten abzuschließen bzw. zu aktualisieren, um die kalkulierten Preise über einen definierten Zeitraum für eine steigende Anzahl an Artikeln zu fixieren. Auch der Absatzmarkt ist durch Preis- und Termindruck beeinflusst. Lieferschwierigkeiten und Terminprobleme können zu Pönalen und Schadenersatzforderungen von Kunden führen. Es wird versucht, dem Risiko durch Projektüberwachung zu begegnen. 5. Kundenrisiken Finanzielle Risiken können durch Forderungs- oder Kundenausfälle entstehen. Durch die zwischengeschalteten Konzernunternehmen bei Auslandslieferungen werden die Risiken für uns reduziert, bleiben aber für den Valmet-Konzern weiter bestehen. Das Risiko wird durch ein ausgeprägtes internes Forderungsmanagement (Kreditwürdigkeitsprüfung und Forderungsüberwachung) minimiert. Unsere Großkunden unterliegen einer besonders intensiven Beobachtung. 6. Lagerrisiken Der Lagerbestand stellt einen erheblichen Aktivposten dar und ist mit den üblichen Risiken, wie Marktpreisrisiken, Überbestände und Überalterung, behaftet. Die Rohmaterialien sind zum größten Teil standardisiert und werden für verschiedene Produkte benötigt. Die wertvollen Zukaufkomponenten werden auftragsbezogen bestellt. Für unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse liegen ebenfalls Kundenaufträge vor. Zudem wird teilweise mit Sicherheitsbeständen versucht, eine schnelle Lieferfähigkeit zu gewährleisten. In regelmäßigen Bestandsanalysen werden möglicherweise obsolete Teile herausgefiltert und deren weitere Verwendbarkeit analysiert. Im Rahmen der Stichtagsbewertung werden notwendige Abwertungen durchgeführt und an die Gesellschafterin weiterbelastet, da diese für die Produktionskosten aufkommt. 7. Inflations- und Zinsrisiken Die erheblichen Pensionsverpflichtungen unterliegen einem hohen Inflations- und Zinsänderungsrisiko. Beide relevanten Parameter werden durch die Weltwirtschaft und die Entwicklung in Deutschland beeinflusst. Wir bewerten die Pensionsrückstellungen in Zusammenarbeit mit einem externen Spezialisten und diskutieren die notwendigen Veränderungen der wesentlichen Parameter (Gehaltsprognose und Zinssatz). Wir gehen davon aus, dass das Risiko durch die miteinander verknüpften Parameter beschränkt ist, können es aber nicht beeinflussen. 8. Fremdwährungsrisiken Die Verträge mit ausländischen Kunden werden aus Sicht der Valmet FC GmbH fast ausnahmslos in EUR abgeschlossen. Auch die Beschaffung erfolgt zu einem großen Teil in EUR. Darüber hinaus haben die Verträge eine kurze Laufzeit, was die Fremdwährungsrisiken ebenfalls minimiert. Zum Bilanzstichtag bestand auf Kundenseite nur ein geringes Fremdwährungsrisiko. Auf Beschaffungsseite war zum Bilanzstichtag ebenfalls nur ein geringes Fremdwährungsrisiko vorhanden, gegebenenfalls werden größere Bestellungen in Fremdwährungen abgesichert. 9. IT-Risiken Wesentliche IT-Systeme werden von der Muttergesellschaft zentral zur Verfügung gestellt. Im Bereich der EDV werden von uns die strikten Vorgaben des Mutterkonzerns eingehalten. Die betriebswirtschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen an die eingesetzte Software werden regelmäßig erfüllt. Vorsorgemaßnahmen gegen mögliche Ausfälle unseres Service-Zentrums und zur Absicherung unserer operativen Systeme bestehen. 10. Personalrisiken Die Valmet FC GmbH ist im Rahmen der Projektakquisition und -abwicklung auf erfahrene und in den spezifischen Abläufen auf fachkundige Mitarbeiter angewiesen. Wie in den Vorjahren wurde die Zusammenarbeit mit anderen Valmet-Standorten weiter intensiviert, um die Vorteile der globalen Beschaffung, Produktion und Projektabwicklung im vollen Umfang auszunutzen. Die Mitarbeiterqualität ist für die Zuverlässigkeit unserer Produkte ein wesentliches Kriterium. Durch Weiterbildungsmaßnahmen, das Vergütungssystem und sonstige Mitarbeiterbindungsprogramme verbessern wir die Qualität und vermindern die Fluktuation. 11. Sonstige Risiken Für sämtliche rechtliche Risiken sind angemessene Rückstellungen gebildet worden. Gerichts- oder Schiedsforderungen, die einen bedeutenden Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Valmet FC GmbH haben, sind nicht anhängig oder angedroht. Liquiditätsrisiken sind durch den bestehenden konzernweiten Cash-Pool minimiert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht abzusehen. 12. Chancen Besonders im Geschäft mit Valmet Sales and Service Areas sowie im Ausbau des Ersatzteil- und Servicegeschäfts bestehen noch nicht ausgeschöpfte Umsatzpotentiale. An unseren drei Standorten in Deutschland wurden Service Center für alle Valmet-Armaturen, Antriebe und Smartprodukte eingerichtet, um ein besseres Serviceangebot für unsere Kunden realisieren zu können. Ein globales Netzwerk von Produktionsstandorten innerhalb des Valmet-Konzerns ermöglicht es, mögliche Kapazitätsengpässe auszugleichen oder den lokalen Standort temporär zu unterstützen. Die globale Energiewende bietet neue Chancen für unsere Produkte. Eingebunden in die Strategien des Valmet-Konzerns sehen wir gute Chancen, in den nächsten Jahren wieder zu den Wachstumsraten vor der Corona-Krise bzw. vor dem Ukraine-Krieg zurückzukehren und diese zu stabilisieren. Valmet will führend in seiner Technologie sein. Dies erfordert eine kontinuierliche Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von neuen Geschäftskonzepten, Produkten und unserem Prozess-Know-how für den Armaturenmarkt. Grundlage hierfür bildet unter anderem unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die wir für unseren Gesellschafter in Horgau ausführen. 13. Gesamtbeurteilung Wir sehen die bestehenden Risiken als beherrschbar an. Insbesondere durch die Einbindung in den Konzern werden Risiken, denen die lokale Gesellschaft unterliegt, von der Gesellschafterin getragen.Insgesamt sehen wir erhebliche Chancen und Potentiale, die die verbleibenden Risiken übersteigen. E. PrognoseberichtDie Abkühlung der Wirtschaft, insbesondere in der Chemie und Petrochemie-Branche, und die damit einhergehenden fehlenden Unternehmensinvestitionen, vor allem in Deutschland und Europa, wird auch das Jahr 2024 weiterhin beeinflussen. Der Krieg in der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland sowie der Konflikt im Nahen Osten werden sich langfristig auf die Entwicklung in der Welt und auf unsere Unternehmen auswirken. Die ersten Monate des Jahres 2024 bestätigen unsere Prognose. Während der hohe Auftragsbestand zum Vorjahresende die Umsatzerlöse in 2023 unterstützte, wirkt sich der wesentlich niedrigere Auftragsbestand negativ auf die Umsatzerlöse 2024 aus. Für das Folgejahr rechnen wir mit der folgenden Entwicklung unserer relevanten Steuerungskennzahlen:
Die Verminderung der Umsatzerlöse, im Vergleich zum Vorjahr, basiert vor allem auf der Minderung des Auftragsvolumens. Die Investitionen unserer Kunden, insbesondere in die Produkte der erneuerbaren Energien, sind noch zurückhaltend. Angekündigte Großprojekte wurden bisher verschoben und werden gegen Ende des Jahres 2024 erwartet. Daneben wird die Gesellschaft weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um das Ergebnis zu verbessern und auf die steigenden Kosten zu reagieren. Um die Wettbewerbsfähigkeit stetig zu verbessern, werden als Maßnahmen die Effizienzsteigerung unserer Prozesse (Verbesserung der eingesetzten IT-Systeme und Applikationen), die Überprüfung und Neuverhandlung mit Lieferanten in Bezug auf Preise und Konditionen, Bündelung von Volumina sowie die genaue Kostenkontrolle ergriffen. Das Jahresergebnis wird sich im Vergleich zu 2023 vermindern und sich an den Vorjahren vor 2023 orientieren. Es wird weiterhin mit Preissteigerungen im Bereich des Beschaffungsmarktes sowie im Personalbereich gerechnet. Die Entwicklung des Auftragseingangs wird stetig überwacht. Als erste Maßnahme wurden neue Produktschulungen am Standort Horgau organisiert, die das Vertriebsnetzwerk weiter stärken sollen. Weitere Kapazitätsreduzierungen am Produktionsstandort Horgau können nicht ausgeschlossen werden. Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einer leichten Steigerung des Auftragseingangs und somit mit höheren Umsatzsatzahlen im Vergleich zu 2024. Das Ergebnis wird auf einem ähnlichen Niveau wie 2024 liegen. Wir werden weiterhin durch geeignete Maßnahmen für eine geringere Personalfluktuation, Mitarbeiterweiterbildung und geringe Ausfallzeiten sorgen. Im Jahr 2023 kam es, wie im Vorjahr, zu einem Arbeitsunfall. Das Ziel von null Arbeitsunfällen im Jahr 2024 wollen wir durch vermehrte Schulungen, Sicherheitsrundgänge und Risikobeobachtungen erreichen. Die zuvor beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf heutigen Erwartungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Gesellschaft liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse des Unternehmens wesentlich von denjenigen abweichen, über die zukunftsgerichtete Aussagen gemacht wurden.
Horgau, 22. November 2024 Valmet Flow Control GmbH Yasin Künbül, Geschäftsführer
1 Valmet Annual Review 2023, S. 10.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Valmet Flow Control GmbH, HorgauA. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss der Valmet Flow GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig und gegenüber dem Vorjahr unverändert. Soweit es Bewertungsänderungen zum Vorjahr gab, wird an entsprechender Stelle darauf hingewiesen. Der Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aus dem Asset Deal mit der Metso Germany GmbH, Düsseldorf, mit Wirkung zum 1. Januar 2020 entstandene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 2.463 wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen mehr als EUR 250 und EUR 1.000 liegen, wurden bis Ende 2021 analog § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Bis zu einem Wert von EUR 250 wurden sie im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Seit 2022 werden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 1.000 direkt aufwandswirksam erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden gemäß dem Niederstwertprinzip diese angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt wurden. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Abwertungen wegen langer Lagerdauer wurden spezifiziert. Das führte 2023 zu einer um TEUR 220 höheren Abwertung als nach den bisherigen Regeln. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand in Folgeperioden darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) durchgeführt. Dabei wurde ein Rechnungszins von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,78 %), ein Gehaltstrend von 3,00 % (wie im Vorjahr) und ein allgemeiner Rententrend von 2,20 % (wie im Vorjahr) zugrunde gelegt. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Die pensionsähnliche Verpflichtung aus dem "Vorsorgeplan Mitarbeiter" in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr TEUR 225) wurde mit den gleichen Berechnungsparametern wie die Pensionsverpflichtung ermittelt. Lediglich beim allgemeinen Rententrend wurde 1,00 % (wie im Vorjahr) zugrunde gelegt. Sie wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit dem Zeitwert des bestehenden Deckungsvermögens saldiert. Die betreffenden Vermögensgegenstände sind dem Zugriff aller Gläubiger entzogen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt TEUR 120 (Vorjahr TEUR 117). Für die zur Bestimmung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB erforderliche zusätzliche Bewertung wurde ein Zinssatz (siebenjährige Durchschnittsbildung) von 1,75 % p.a. (Vorjahr 1,44 %) verwendet. Der ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich auf TEUR 197 (Vorjahr TEUR 864). Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen wurden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Sie erfassen die Erfüllungsrückstände aus der Beschäftigungsphase und auf der Grundlage abgeschlossener Verträge die vollen Aufstockungsbeträge für die gesamte Vertragslaufzeit. Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % p.a. (Vorjahr 1,44 %), eines Gehaltstrends von 3,00 % (wie im Vorjahr) sowie einer Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 3,00 % (wie im Vorjahr). Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % p.a. (Vorjahr 1,44 %) unter Beachtung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck sowie einem Gehaltstrend von 3,00 % (wie im Vorjahr). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Langfristige Rückstellungen wurden zum Barwert bewertet. Der Ermittlung des Barwerts liegt ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre zugrunde. Die Forderungen gegen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden nicht saldiert ausgewiesen, auch wenn diese saldierungsfähig sind. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wurden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Rückstellungen (insbesondere Pensionsrückstellungen) und den Firmenwerten. Passive latente Steuern ergaben sich nicht. Die Aktivierung der latenten Steuern unterblieb in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat die Gesellschaft den Geschäftsbereich Flow Control von der Metso Germany GmbH, Düsseldorf, im Rahmen eines Asset Deals erworben. Es wurden die Buchwerte übernommen und die Kaufpreisdifferenz als Geschäfts-/Firmenwert aktiviert. Für den entstandenen Geschäfts-/Firmenwert in Höhe von TEUR 2.463 wurde eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt, da dies den typischen Lebenszyklen der übernommenen Produktgruppe entspricht. Die Abschreibung im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 493. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Angaben basieren teilweise auf vorläufigen Jahresabschlüssen, die für die Gesellschaften in Indien und Thailand nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und für die Gesellschaft in Rumänien nach nationalen rumänischen Vorschriften aufgestellt werden. Die Gesellschaft in Russland wurde im Geschäftsjahr 2023 liquidiert. Daraus ergab sich keinerlei Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Gegenüber der Gesellschafterin bestehen saldierungsfähige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.557 (Vorjahr TEUR 1.233). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten folgende Posten:
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Andere Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen enthalten ergebnisneutrale Umstellungseffekte aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG und resultieren aus den Abzinsungen von langfristigen Rückstellungen. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die Rückstellung für Gewährleistungen entfällt ab 2023, da die Gewährleistungsrisiken von der Gesellschafterin übernommen werden. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr TEUR 423 Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahren). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr insbesondere Verbindlichkeiten aus Steuern, und zwar TEUR 737 (Vorjahr TEUR 254). Diese haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Betrag der Sicherungsrechte und Verbindlichkeiten und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten und die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr alle bis auf das Darlehen von verbundenen Unternehmen). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 423). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.508 (Vorjahr TEUR 911) sonstige finanzielle Verpflichtungen resultierend aus Miet- und Leasingverträgen, davon sind TEUR 759 im Jahr 2024 fällig. Der Rest ist zwischen 2025 und 2028 fällig. Ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 598 besteht gegenüber verbundenen Unternehmen. Hiervon sind TEUR 133 im Jahr 2024 und TEUR 465 in den Jahren 2025 bis 2028 fällig. Es besteht wie im Vorjahr kein Avalobligo. Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo in Höhe von etwa TEUR 3.595 (Vorjahr TEUR 6.379) zum Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Bewertungseinheiten Zum Stichtag bestanden wie im Vorjahr keine Währungssicherungsgeschäfte. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
Nach geographisch bestimmten Märkten verteilen sie sich wie folgt:
Ein Großteil der Umsätze mit Konzernunternehmen wird umsatzsteuerlich als Inlandsumsätze ausgewiesen, da diese an eine Betriebsstätte der Gesellschafterin in Deutschland berechnet werden. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 792 (Vorjahr TEUR 290) periodenfremde Erträge enthalten, die wie im Vorjahr nahezu ausschließlich aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 789; Vorjahr TEUR 285) resultieren. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 85 (Vorjahr TEUR 255) Erträge aus der Währungsumrechnung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von TEUR 693 (Vorjahr TEUR 655), Aufwendungen für Schadenersatz aus verspäteten Lieferungen in Höhe von TEUR 258 (Vorjahr TEUR 181) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 267). Daneben sind im Geschäftsjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 89 (Grunderwerbsteuer 2022) enthalten. Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 174 (Vorjahr TEUR 165) enthalten. Zinserträge in Höhe von TEUR 213 (Vorjahr TEUR 21) und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 48) betreffen verbundene Unternehmen. Während die Zinserträge überwiegend im Zusammenhang mit der Cash-Pool-Verzinsung entstanden, fielen die Zinsaufwendungen hauptsächlich für das erhaltene Darlehen an. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag enthält die kumulierten Jahresergebnisse der Jahre vor Inkrafttreten des zum 31. Dezember 2019 beendeten Gewinnabführungsvertrags. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Jahresergebnisse 2021 und 2022 in Höhe von insgesamt TEUR 1.153 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.041 (Vorjahr TEUR 840) ab. Die Geschäftsführung schlägt vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Ausschüttung des gesamten Jahresüberschusses. D. Sonstige PflichtangabenName der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der jeweilige Geschäftsführer übt bzw. übte seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. April 2023 ist Herr Penttilä mit Wirkung zum 30. April 2023 als Geschäftsführer ausgeschieden. Zum neuen Geschäftsführer ab 1. Mai 2023 wurde Herr Yasin Künbül, Stadtbergen, berufen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 15. Juni 2023. Vergütungen der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die nach § 285 Nr. 9a HGB und § 285 Nr. 9b HGB verlangten Angaben zu den Gesamtbezügen von aktiven und früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen sowie der für diese Personengruppe gebildeten Pensionsrückstellungen verzichtet, da aus diesen Angaben auf die Bezüge einer natürlichen Person geschlossen werden könnte. Konzernzugehörigkeit und Muttergesellschaft Die Valmet Flow Control GmbH wurde in den Konzernabschluss der Valmet Oyj, Espoo, Finnland, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Handelsregister in Helsinki, Finnland, unter der Registernummer 2553019-8 veröffentlicht.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Personen und verbundenen Unternehmen sind zu marktüblichen Konditionen vorgenommen worden. Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2023 wurde für den Abschlussprüfer ein Honorar von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 64) im Abschluss berücksichtigt, das vollumfänglich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung Die Angaben zu Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung sind in den oben aufgeführten Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Zusätzliche Angaben zur Anwendung des Umsatzkostenverfahrens Materialaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 33.019 (im Vorjahr TEUR 26.854) und gliedert sich wie folgt:
Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 14.775 (im Vorjahr TEUR 14.943) und gliedert sich wie folgt:
E. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind bis zur Erstellung des Jahresabschlusses keine Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben. Zu den durch den Ukraine-Krieg eintretenden Auswirkungen wird auf die Prognoseberichterstattung im Lagebericht verwiesen.
Horgau, 22. November 2024 Valmet Flow Control GmbH Yasin Künbül, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Valmet Flow Control GmbH, Horgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Valmet Flow Control GmbH, Horgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Valmet Flow Control GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 23. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Zheng Wang, Wirtschaftsprüferin ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss 2024Die Valmet Flow Control Oy mit Sitz in Vantaa, eingetragen im Zentralregister für Patente und Registrierungen von Finnland, Business-ID: Fl26442245, ist alleinige Gesellschafterin der Valmet Flow Control GmbH, HRB 22857, Amtsgericht Augsburg, Deutschland, nachfolgend bezeichnet als die "Gesellschaft", und hält hiermit unter Verzicht auf alle Formen und Fristen aus Gesetz und Satzung der Gesellschaft eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt einstimmig wie folgt:
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Die deutsche Fassung dieses Gesellschafterbeschlusses ist maßgebend.
25. November 2024 Valmet Flow Control Oy Jaana Widd Mika Sjöholm Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. November 2024 festgestellt. |
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