KLN Ultraschall AG
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Ewerszumrode seit 2.3.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Crestek, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Crest Europe GmbHStraubenhardtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023A. GRUNDLAGE DES KONZERNSI. Beschreibung der GeschäftstätigkeitDie Crest Europe GmbH ist Teil der international tätigen CREST-Gruppe, Ewing / New Jersey, USA. Weltweit beschäftigt die CREST-Gruppe an 20 Standorten in 15 Ländern mehr als 1.000 Mitarbeiter. Die Entwicklung sowie der Bau von Anlagen der Kunststoff- Verbindungstechnik und der Ultraschall-Reinigungstechnik sind die Hauptbetätigungsfelder der Unternehmensgruppe. Innerhalb des Teilkonzerns Crest Europe GmbH ist der Bereich Kunststoff-Verbindungstechnik durch die KLN Ultraschall AG, Heppenheim, und die Rinco Holding AG, Romanshorn, und der Bereich Ultraschall-Reinigungstechnik durch die Martin Walter Ultraschalltechnik AG, Straubenhardt vertreten. II. Forschung und EntwicklungDie Crest-Europe Gruppe deckt im Bereich der industriellen Reinigungstechnik sowie Kunststoffverbindungstechnik nahezu alle am Markt gängigen Verfahren ab. Alle Verfahren befinden sich in einem kontinuierlichen Prozess der Optimierung. Bedingt durch den steigenden Automatisierungsgrad von Fertigungsprozessen werden immer häufiger Komplett-Lösungen inklusive Handling-Systemen und übergeordneten Datenerfassungssystemen entwickelt. Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt sehen wir im Bereich E-Motion-Maschinen, vor allem im Bereich Automobilindustrie. Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Berichtsjahr durchschnittlich 14 Mitarbeiter beschäftigt. Der Gesamtaufwand betrug ca. € 1,4 Mio. B. WIRTSCHAFTSBERICHTI. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogenen RahmenbedingungenNach der pandemiebedingten Rezession in den Vorjahren erholte sich die Wirtschaft und es gab einen Aufschwung durch eine erhöhte Nachfrage und eine Nachholung von aufgeschobenen Investitionen. Gedämpft wurde der Aufschwung durch stark erhöhte Material- und Energiepreise sowie Lieferengpässen bedingt durch den andauernden Ukrainekrieg und den anhaltenden Lockdown in China. Die Situation der Lieferengpässe hat sich zum Ende des Geschäftsjahres deutlich verbessert. Auch die deutsche Automobilindustrie konnte nach einem schwachen Vorjahr wieder im Umsatz und in den Absatzzahlen zulegen (+ 10,0 % bzw. + 7,3 %) Davon profitierten auch die Zulieferer. Das Bruttoinlandsprodukt ist laut Deutscher Bundesbank in 2023 mit 0,3% leicht gesunken. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Laufe des Jahres 2023 stabil. Die Arbeitslosenquote stagnierte bei ca. 5 %, und erhöhte sich im Jahresverlauf leicht. II. Geschäftsverlauf1) UmsatzentwicklungIm abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Konzernumsatz von € 66,9 Mio. auf € 69,3 Mio., wie im Vorjahr prognostiziert. Dies entspricht einer Steigerung von 3,7 %. Im Bereich Kunststoffverbindungstechnik konnte der Umsatz um über 5,0 % gesteigert werden. In der Reinigungstechnik mussten wir einen Rückgang von 2,2 % hinnehmen. Die Gesamtleistung des Konzerns beträgt € 70,0 Mio. 2) GeschäftsergebnisDas Konzernergebnis im Sinne des § 298 Abs. 1 i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB konnte von T€ 3.440 auf T€ 4.890 verbessert werden. Dies lag zum einen daran, dass der im Vorjahr enthaltene Verlust aus dem Verkauf der RATIONAL-Beteiligung entfiel, und zum anderen an den weniger stark gestiegenen Materialbeschaffungen (+6,7 %). III. Lage1) ErtragslageDie Ergebnisquellen des Geschäftsjahres 2021/2022 und 2022/2023 werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Die Umsatzerlöse teilen sich in nach Produktgruppen wie folgt auf:
Beim Materialaufwand spürten wir die stark gestiegenen Materialpreise, die wir wegen langen Projektzeiten nur bedingt an die Kunden weitergeben konnten. In Relation zur Gesamtleistung ergab sich somit eine Erhöhung des Materialaufwands von 6,6 %-Punkte auf 40,0 %. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert um T€ 1.370 bzw. 5,0 %. Die Personalaufwandsquote liegt bei 37,0 %. Die Reduzierung ist auf die noch anhaltende Kurzarbeit und einem weiteren Abbau der Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2022/2023 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem durch den Wegfall des Sondereffekts RATIONAL im Vorjahr zurückgegangen. Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich - entgegen der Prognose des Vorjahres - somit auf T€ 7.466 (Vorjahr T€ 5.216). Das Zinsergebnis in Höhe von T€ -683 hat sich durch höhere Zinserträge verbessert. Der Konzernjahresüberschuss stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der vorgenannten Effekte von T€ 3.440 auf T€ 4.890. 2) FinanzlageDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist zurückgegangen und beträgt T€ 3.615. Die Prognose des Vorjahres (gleichbleibendes Niveau) wurde allerdings nicht vollständig erreicht. Der Grund lag vor allem im Aufbau von Vorräten und erhöhten geleisteten Anzahlungen. Der NetCash (liquide Mittel einschließlich Wertpapiere abzüglich Bankverbindlichkeiten) belief sich auf T€ 14.273. Der Konzern finanziert sich durch geringe Bankdarlehen. Diese konnten im Geschäftsjahr planmäßig zurückgeführt werden und belaufen sich zum Stichtag auf T€ 2.418. Die Schuldentilgungsfähigkeit ist weiterhin gewährleistet. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung. 3) VermögenslageInsgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 2.620 investiert. Aufgrund dieser Investitionen hat sich das AV trotz Abgängen und Währungsdifferenzen um T€ 281 auf T€ 21.464 erhöht. Das Vorratsvermögen stieg um T€ 2.821 auf T€ 28.921. Bei den RHB wurde eine höhere Bevorratung in Kauf genommen, um Lieferengpässen entgegenwirken zu können. Ein weiterer wesentlicher Grund für das höhere Vorratsvermögen sind geleistete Anzahlungen i.H.v. M€ 1,2. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich auf T€ 40.476 bzw. um 7,5 % erhöht. Der Bestand an flüssigen Mitteln liegt bei T€ 12.622. Das Eigenkapital konnte aufgrund des Konzernergebnisses weiter aufgebaut werden. Im Vorjahrvergleich stieg es um T€ 4.683 auf insgesamt T€ 75.469, die Eigenkapitalquote verbesserte sich und liegt nun bei 71,4 % (Vorjahr 70,3 %). IV. Finanziell LeistungsindikatorenDie eingesetzten finanziellen Steuerungsgrößen richten sich nach den Interessen und Ansprüchen der CREST-Gruppe und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Entsprechend orientieren sich die Steuerungsgrößen an der CREST-Gruppe. Das umfassende Kennzahlensystem dient dabei als Instrumentarium für die finanzwirtschaftliche Steuerung. Das größte Gewicht entfällt dabei auf:
Diese Steuerungsgrößen definieren die Balance zwischen Wachstum, Rentabilität und Finanzkraft, auf der eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens aufbaut. Diese Kennzahlen sind wie unter der Ertrags- und Finanzlage beschrieben alle im tolerierbaren Bereich. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden erhoben, werden jedoch nicht maßgeblich zur Steuerung der Gruppe herangezogen. V. Zusammenfassende LagebeurteilungUmsatz und Jahresüberschuss konnten gegenüber dem Vorjahr trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gesteigert werden. Die Zahlungsbereitschaft war im Verlauf des Geschäftsjahres jederzeit gegeben. Die Finanz- und Vermögenslage ist weiterhin stabil. C. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIESSLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGI. PrognoseberichtDie Ökonomen rechneten in 2023 für das kommende Jahr mit einem moderaten Wachstum der Wirtschaft. Diese Entwicklung zeigt sich auch im Auftragsbestand, da bereits zum 30.06.2023 ein um 29 % höher Bestand gegenüber dem Vorjahr vorhanden war. Die Konzernleitung geht aufgrund der oben genannten Ausführungen zur guten Auftragslage sowie den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen von einer leichten Umsatzsteigerung aus. Für das bereits begonnene Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir, dass die Umsatzerlöse wieder auf das Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 sinken werden. Wir gehen weiter davon aus, dass aufgrund gestiegener Materialkosten das Betriebsergebnis (EBIT) leicht zurückgehen wird. Dieser Trend wird auch im Geschäftsjahr 2024/2025 anhalten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird sich auf Vorjahresniveau bewegen, da größere Zahlungen außerhalb der normalen Geschäftstätigkeit nicht stattfinden werden. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 planen wir mit demselben Cashflow-Niveau. Die finanziellen Folgen der Ukrainekrise auf den Crest-Konzern beurteilen wir vor dem Hintergrund ihres aktuell dynamischen Verlaufs und der bereits absehbaren erheblich nachteiligen Auswirkungen auf die deutsche und internationale Wirtschaft zwar als potentiell negativ, sehen aber keinen Grund zur Besorgnis. Der Umsatzanteil mit Kunden in den Krisengebieten ist nicht signifikant. Wir gehen weiterhin vorsichtig von unseren oben genannten Prognoseergebnissen aus. II. RisikoberichtEin frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Das Risikomanagementsystem beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Das interne Kontrollsystem analysiert und bewertet Risiken systematisch und kontinuierlich. Der Konzern ist in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken näher erläutert: Bestandsgefährdende Risiken für den Crest Europe GmbH-Teilkonzern sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, die über die normalen Risiken hinausgehen, sind nicht bekannt. Wesentliche Risiken sehen wir vor allem in Versorgungslücken und Preissteigerungen als Folge des Ukrainekrieges. Es ist nicht absehbar, in welchem Ausmaß dieser Auswirkungen auf unsere Absatz- und Beschaffungsmärkte haben wird. Durch einen Rückgang der Nachfrage kann es zu Umsatzrückgängen kommen, die aktuell in ihrem Ausmaß nicht quantifizierbar sind. Auf der anderen Seite kann es zu Produktionsausfällen bei Lieferanten und dadurch zu Lieferengpässen und einer Verknappung von Rohstoffen kommen. Die Umsätze und der Materialaufwand bilden einen zentralen Bestandteil des monatlichen Berichtswesens, auf dessen Basis wesentliche Abweichungen erkannt werden. Die oben genannten ansteigenden Rohstoff- und Energiepreise können dazu führen, dass auf der Absatzseite Aufträge von Kunden ausbleiben. Eng damit verknüpft sind Versorgungslücken und Lieferengpasse von Vormaterialien, sodass das für unsere Produkte benötigte Material nicht oder nur schlecht zur Verfügung steht. Störungen in der Lieferkette bzw. Lieferengpässe bei den Vorprodukten wird durch längerfristige Rahmenlieferverträge bzw. durch eine gezielte Lieferantenauswahl gegengesteuert. Die zuletzt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise stellen eine Herausforderung dar. Die Inflationsrate hat sich im Jahresverlauf 2023 deutlich abgeschwächt. Das Krisenmanagement stellt sich auf verschiedene Szenarien ein und arbeitet an alternativen Lösungen. III. ChancenberichtFür das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen die Ökonomen in Deutschland mit einer wirtschaftlichen Stagnation und auf dem europäischen Markt mit einem moderaten Wirtschaftswachstum. Wir sehen unsere Chancen weiterhin in unserer hohen Produktqualität und Beratungskompetenz einhergehend mit der Weiterentwicklung von remote-Software in den Geräten. Dies sorgt zu mehr Kundenzufriedenheit, die mit einer höheren Kundenbindung einhergeht. Eine weitere Chance sehen wir im Bereich E-Motion. Hier entwickeln wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden neue Produkte, die uns auch zukünftige Umsätze generieren sollen. Chancen werden unter anderem auch darin gesehen, dass das Produktportfolio weiter diversifiziert und dadurch auch der Kundenstamm erhalten und ausgebaut wird.
Straubenhardt, den 20. August 2024 Brian D. Kivisto Konzernbilanz zum 30. Juni 2023AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der Crest Europe GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
2. Angabe der Befreiung von TochterunternehmenVon den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB wird für die Tochtergesellschaften KLN Ultraschall AG, Heppenheim, und Martin Walter Ultraschalltechnik AG, Straubenhardt, für das Geschäftsjahr 2022/2023 Gebrauch gemacht. II. Konsolidierungskreis1. Angaben zu allen KonzernunternehmenDer Konzernabschluss umfasst neben der Crest Europe GmbH alle wesentlichen Tochtergesellschaften, an denen die Crest Europe GmbH direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. In den Konzernabschluss wurden neben der Crest Europe GmbH folgende Unternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen:
2. Angaben zu nicht konsolidierten TochterunternehmenDie folgende Gesellschaft wird aufgrund von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss gemäß § 296 Abs. 2 HGB einbezogen, weil ihr Jahresergebnis und ihre Umsatzerlöse weniger als 1 % des Konzernergebnisses bzw. -umsatzes ausmachten:
3. Angabe von Unternehmen mit Aufstellung des Konzernabschlusses für den kleinsten und größten Kreis von UnternehmenMutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Crestek , Inc. mit Sitz in Ewing, New Jersey, USA. Die Crest Europe GmbH, Straubenhardt als abgabepflichtiges Mutterunternehmen stellt damit für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Crest Europe GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum KonsolidierungsstichtagDer Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Abschluss der Mecasonic Portugal LDA ist auf den Stichtag 31. Dezember 2022 aufgestellt. Zur Einbeziehung in den Konzernabschluss wurde ein Zwischenabschluss gemäß § 299 Abs. 2 Satz 2 HGB erstellt. Auf Vorgänge besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Tochterunternehmens zwischen diesen Stichtagen wurde eingegangen. Der Bilanzstichtag aller anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 30. Juni 2023. 2. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Tochterunternehmen KLN Ultraschall AG und Martin Walter Ultraschalltechnik AG erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die Kapitalkonsolidierung des (Teil-)Konzernabschlusses der Rinco Holding AG erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung. 3. SchuldenkonsolidierungBei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 4. Aufwands- und ErtragskonsolidierungKonzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 5. ZwischenergebniseliminierungZwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden sowohl für das Anlagevermögen als auch für das Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. AnlagevermögenDas Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird teilweise in Anspruch genommen. Diese werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungskosten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (3 bis 50 Jahre) linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. VorräteDie Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungsgemeinkosten und den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Vermögensgegenstände des UmlaufvermögensForderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. in Anwendung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für Ausfall und allgemeine Kreditrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. RückstellungenRückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 bzw. S.2 HGB abgezinst. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit Methode) angewendet.
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,80 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,57 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 94. Dieser Unterschiedsbetrag ist innerhalb des Konzerns gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag. Es wurde vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und dieser Zuführungsbetrag jährlich mit 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt zum 30.06.2023 T€ 116. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz1. MitzugehörigkeitsvermerkeEinzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 2.696 (Vorjahr: T€ 5.709) sowie Forderungen aus Darlehen mit T€ 19.961 (Vorjahr: T€ 15.950). Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.143 (Vorjahr: T€ 1.422) sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen mit T€ 0 (Vorjahr: T€ 7). 2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. 3. Angabe zu Restlaufzeitvermerken von Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Grundschulden) gesichert sind, beträgt T€ 781. 4. Latente SteuernDie Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 16,0 % (Schweiz) und 30,0 % (Deutschland). Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: Differenzen aus abweichender Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz auf Jahresabschlussebene betreffend den Bilanzposten "selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" und "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" aufgrund der Bildung einer steuerrechtlichen Rücklage gemäß § 6b EStG (primäre Steuerlatenzen). Differenzen aus abweichendem Bilanzansatz zwischen Einzel- und Konzernabschlussebene betreffend die Bilanzposten "Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten", "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken", "technische Anlagen und Maschinen", "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung", "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" und "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" aufgrund der Neubewertung von Vermögensgegenständen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB (sekundäre Steuerlatenzen). Zu den in der Konzernbilanz angesetzten latenten Steuern wird im Hinblick § 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB folgendes erläutert: Im Geschäftsjahr erfolgte Zuführung von aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 52 bezogen auf einen Steuersatz von 16 %, eine Zuführung von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 141 bezogen auf einen Steuersatz von 30% sowie eine Auflösung von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 90 bezogen auf einen Steuersatz von 16%. 5. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Angabe betrifft Miet- und Leasingverpflichtungen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten beträgt T€ 436. Die Verträge haben Restlaufzeiten von 1 bis 60 Monaten. Die Nutzung von Miet- und Leasingverträgen vermindern das betriebsnotwendige Kapital im Vergleich mit Eigeninvestitionen. Risiken verbleiben beim Vermieter oder Leasinggeber. Liquide Mitte werden freigesetzt. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher BedeutungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen ist u.a. der Ertrag aus der Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 644 ausgewiesen. 3. Erläuterungen der periodenfremden Aufwendungen und ErträgeIn der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 168 enthalten, welche die Auflösung von Rückstellungen betreffen. Der periodenfremde Aufwand in Höhe von T€ 58 resultiert aus der Anpassung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode von Pensionsrückstellungen nach BilMoG. 4. Abzinsung von RückstellungenUnter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen i.H.v. T€ 85 (Vorjahr: T€ 106) enthalten. 5. Gewinne bzw. Verluste aus WährungsumrechnungenDie sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnungen i.H.v. T€ 635 (Vorjahr: T€ 738) bzw. Verluste aus Währungsumrechnungen i.H.v. T€ 952 (Vorjahr: T€ 727). VII. Sonstige Angaben1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Brian David Kivisto Stefan Wind (bis zum 13. Juni 2023) 3. Vergütungen der GeschäftsführerHinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer sowie der ehemaligen Geschäftsführer gemäß § 314 Nr. 6 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 107 und gliedert sich wie folgt:
5. Aktivierte EntwicklungskostenIm Bereich Forschung und Entwicklung beträgt der Gesamtbetrag aller im Konzern anfallenden Kosten im Geschäftsjahr € 1,4 Mio., wovon T€ 464 als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. 6. Vorgänge von besonderer BedeutungVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nicht ergeben. 7. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung des MutterunternehmensAuf neue Rechnung werden der Jahresüberschuss in Höhe von € 8.663.222,60 und der Gewinnvortrag in Höhe von € 50.060.076,79 vorgetragen. 8. Unterschrift der Geschäftsführung
Straubenhardt, den 20. August 2024 Brian David Kivisto, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022/2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Überleitung des Finanzmittelfonds gemäß DRS 21 auf den Bilanzposten:
Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden - mangels Vorhandenseins - nicht gekürzt. Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Crest Europe GmbH PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Crest Europe GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Crest Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht und für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 30. August 2024 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer Dieses Dokument ist qualifiziert elektronisch signiert. Maßgeblich ist nur die digital signierte Version. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGBKLN Ultraschall AG, HeppenheimDas Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Crest Europe GmbH, Straubenhardt, hat als Alleingesellschafterin am 29. November 2023 folgenden Beschluss gefasst: "Der Befreiung der KLN Ultraschall AG von der Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Jahresabschlussunterlagen und der Aufstellung eines Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022/2023 nach § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt". Das Mutterunternehmen hat sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Crest Europe GmbH, Straubenhardt, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird mitgeteilt.
Straubenhardt, den 29.11.2023 gez. Brian D. Kivisto Die Geschäftsleitung Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGBMartin Walter Ultraschalltechnik AG, StraubenhardtDas Mutterunternehmen der Gesellschaft, die Crest Europe GmbH, Straubenhardt, hat als Alleingesellschafterin am 29. November 2023 folgenden Beschluss gefasst: "Der Befreiung der Martin Walter Ultraschalltechnik AG von der Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Jahresabschlussunterlagen und der Aufstellung eines Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022/2023 nach § 264 Abs. 3 HGB wird zugestimmt". Das Mutterunternehmen hat sich zur Verlustübernahme entsprechend den Vorschriften des § 302 AktG für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen verpflichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Crest Europe GmbH, Straubenhardt, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird mitgeteilt.
Straubenhardt, den 29.11.2023 gez. Brian D. Kivisto Die Geschäftsleitung |
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