Wealth Values GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Evgeny Porokhnya seit 9.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Vladimir Platunov seit 9.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EKC.AGWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023EKC.AG, John-Skilton-Str. 12, 97074 WürzburgGeschäfts- und Rahmenbedingungen Mit dem Hauptsitz im unterfränkischen Würzburg sowie einer Schwestergesellschaft in Istanbul und einem weiteren verbundenen Unternehmen in Moskau, unterhält unser Unternehmen noch weitere internationale Kooperations- bzw. Repräsentations-Offices wie z. B. in China. Wir kooperieren mit diversen Partnerminen und Produktionen, haben mehrere exklusive Verkaufsrechte und langjährige Lieferverträge mit unseren Partnern aus der ganzen Welt. Deshalb können wir unseren Kunden eine stabile, verlässliche und langfristige Versorgung mit den nötigen Rohstoffen sowie die weltweite, einwandfreie Logistik und Lagerung bei Bedarf garantieren. Die EKC.AG hat ihren Firmensitz seit fast 17 Jahren in Würzburg. Seit September 2023 ist das Unternehmen in ihren neuen Büroräumlichkeiten in der John-Skilton-Str. 12 in 97074 Würzburg ansässig. Mittels Namensänderung wurde im Dezember 2022 aus der ehemaligen EK-Company AG die EKC.AG. Entstanden ist die Aktiengesellschaft im Jahr 2016 im Rahmen einer formwechselnden Umwandlung. Zuvor firmierte diese als EK-Company GmbH & Co. KG. Das Unternehmen importiert Waren aus verschiedenen Ländern wie z. B. Südafrika, China, Indien, Pakistan, Türkei sowie verschiedenen Mitgliedsstaaten. Weiterhin werden einige Produkte von uns erstaufbereitet: gesiebt, gecrasht, gewaschen, fraktioniert und ggf. verpackt eingelagert und so weiter. Die Kunden setzen sich aus Händlern und Endverbrauchern zusammen. Die meisten Verträge sind langfristiger Natur und werden persönlich verhandelt. Nach dem man sich über die Eckparameter einig ist, werden die Aufträge von unseren Mitarbeitern in das SAP-Auftragssystem eingegeben, danach werden entsprechende Mechanismen wie Währungssicherung, Frachtsicherung, Banksicherheiten ggf. Akkreditive und so weiter in die Wege geleitet, damit einer reibungslosen Ausführung nichts mehr im Wege steht. Gegründet wurde die EKC.AG im Jahr 2006 damals als "Europakontakt e.K." von dem Unternehmer Vladimir Platunov. Heute führen Vladimir Platunov (CEO der EKC.AG) und Evgeny Porokhnya (CFO der EKC.AG) das Unternehmen gemeinsam. In den Jahren 2006 bis 2009 operierte die Gesellschaft rein als Vermittler bei Geschäften, die überwiegend in dem Rohstoffsektor waren. Mit der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 waren wir jedoch gezwungen, uns neu zu orientieren. Statt weiterhin zu vermitteln, stellten wir uns als eigenständiges Rohstoff-Handelshaus auf. Dabei spezialisierten wir uns auf die Geschäftsfelder feste Brennstoffe und Industriemineralien, später kamen dann bestimmte Chemieprodukte bzw. Metalle hinzu. Die EKC.AG ermöglicht ihren Kunden den Zugang zu globalen Märkten und nutzt die Markterfahrung sowie das eigene Netzwerk, um wettbewerbsfähige Preise zu sichern. Zudem bieten wir maßgeschneiderte Hedging-Strategien und finanzielle Instrumente, um das Risiko von Preisschwankungen zu minimieren. Dies ist besonders wichtig in Märkten mit hoher Volatilität. Ebenso entscheidend im Rohstoffhandel ist die Logistik. Wir übernehmen die Koordination von Transport, Lagerung und Lieferung, was die Komplexität für die Käufer reduziert und die Zuverlässigkeit der Versorgung verbessert, außerdem senkt es die Kosten durch die optimierten Lieferketten. Die EKC.AG stellt zudem sicher, dass die Rohstoffe den Qualitätsstandards entsprechen, indem wird die Qualitätsprüfungen durch unabhängige Labore sicherstellen bzw. dem Kunden gewährleisten. Marktsituation: 1. Wirtschaftliche Entwicklungen und Markttrends Im Jahr 2023 zeigten die Rohstoffmärkte eine hohe Volatilität, getrieben durch geopolitische Spannungen, Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft und verstärkte regulatorische Maßnahmen gegen den Klimawandel. Trotz dieser Herausforderungen verzeichneten einige Segmente, insbesondere Metalle wie Kupfer und Lithium, eine robuste Nachfrage, angetrieben durch die steigende Popularität von Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energietechnologien. 2. Preisentwicklungen Die Preise blieben für viele Schlüsselrohstoffe auf hohem Niveau oder stiegen weiter an, aber es gab auch einen Rückgang bei überproduzierter Ware wie etwa Magnesit. Bauxit und Chromerz blieben ebenfalls stabil im Preis, jedoch wurde die Verfügbarkeit schlechter, was in erster Linie aus den Logistikketten und den daraus resultierenden Schwierigkeiten hervorgeht. 3. Technologische Fortschritte und Nachhaltigkeit Technologische Innovationen spielten eine entscheidende Rolle bei der Effizienzsteigerung und der Verringerung der Umweltauswirkungen in der Rohstoffgewinnung. Unternehmen investierten zunehmend in nachhaltigere Technologien und Verfahren, um die Umweltauflagen zu erfüllen und auf den wachsenden Druck von Verbrauchern und Investoren zu reagieren. 4. Geopolitische Einflüsse und regulatorische Veränderungen Die geopolitische Lage, insbesondere der Konflikt zwischen großen Wirtschaftsmächten, hatte erhebliche Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt. Handelsbeschränkungen und Sanktionen beeinflussten die Handelsströme und führten zu einer Neuordnung der globalen Lieferketten. Gleichzeitig trieben strengere Umweltvorschriften die Branche zu schnelleren Anpassungen und Innovationen. 5. Zukunftsausblick Für das Jahr 2024 wird eine Fortsetzung der robusten Nachfrage nach Schlüsselrohstoffen erwartet, insbesondere angesichts der globalen Bestrebungen zur Dekarbonisierung und Digitalisierung. Die Märkte werden jedoch voraussichtlich weiterhin volatil bleiben, bedingt durch schwankende, globale Wirtschaftsaussichten und politische Unsicherheiten. Es zeigt, dass der Rohstoffsektor im Jahr 2023 sowohl mit signifikanten Herausforderungen als auch mit vielversprechenden Chancen konfrontiert war. Die Branche bleibt ein entscheidender Pfeiler der globalen Wirtschaft, der die Zukunft der nachhaltigen Entwicklung und des technologischen Fortschritts wesentlich mitgestaltet. Die EKC.AG erwartet für das Folgejahr 2024 eine stabile (erste Jahreshälfte) bis leicht rückläufige Nachfrage (zweite Jahreshälfte). Es werden vermehrt neue Regionen umworben wie z. B. arabische Länder, USA, Süd- und Lateinamerika sowie Indien. Die Umsätze werden auf dem Niveau vom Vorjahr +/-10% erwartet. Das Langzeitziel von 100 Millionen bis zum Jahr 2030 ist in Takt. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage: Ertragslage: Geschäftsverlauf: Der Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2023 ist als neutral zu bezeichnen und hat sich wie nachstehend dargestellt entwickelt. Umsatz: Die EKC.AG erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen leicht rückläufigen Umsatz im Vergleich zum Rekordumsatz im Vorjahr. Wareneinsatzquote: Die Wareneinsatzquote hat sich in 2023 jedoch leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr. Personalkosten: Die Personalkosten sind im Wirtschaftsjahr 2023 erneut gesunken. Finanzlage: Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Prognosebericht: 1. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie bleibt ein zentraler Faktor. Sollten die führenden Volkswirtschaften weiterhin ein stabiles Wachstum aufweisen, könnte dies die Nachfrage nach Rohstoffen wie Metallen, Mineralien und Baumaterialien verstärken. Eine Verlangsamung der Wirtschaft könnte jedoch zu einem Rückgang der Nachfrage und fallenden Preisen führen. Aufgrund des zuletzt "hohen" globalen Zinsumfeldes in den wichtigsten Weltmärkten, fiel der Bausektor in mehreren Regionen. Dieser Abfall sorgte für Überkapazitäten diverser Warengruppen, was zu einer geringeren Nachfrage und dem Preisdruck führt. Handelskonflikte, Sanktionen und regionale Konflikte können zu Versorgungsengpässen führen und die Preise zusätzlich volatil machen. Der fortschreitende globale Übergang zu erneuerbaren Energien und die Elektrifizierung des Verkehrs sind entscheidende Treiber für die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen wie Nickel, Grafit, Lithium und Silizium. Die Investitionen in Batterietechnologien und erneuerbare Energiequellen dürften die Nachfrage nach diesen und anderen kritischen Rohstoffen weiterhin hochhalten. Gleichzeitig führen die verschärften Umweltvorschriften und der steigende Fokus auf nachhaltige Beschaffung, die Rohstoffmärkte zu erhöhten Kosten, welche aus höheren Standards für den Umweltschutz und die Reduzierung von CO 2 -Emissionen entstehen. Das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern, insbesondere in Asien, wird voraussichtlich weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die Rohstoffmärkte haben. Eine steigende urbane Bevölkerung und zunehmende industrielle Aktivitäten könnten zu einer erhöhten Nachfrage nach Baumaterialien, Metallen, Mineralien und Energie führen. Für die EKC.AG ergeben sich daraus Chancen neue Märkte mit neuen Rohstoffen zu beliefern. Als flexibler Händler folgt die EKC.AG dem globalen Trend und stellt die Weichen für das Langzeitziel schon heute auf. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen erwarten wir für die Gesellschaft in 2023 gegenüber dem Vorjahr einen leicht sinkenden Umsatz. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine stabile Umsatzentwicklung. Die Prognose für den Rohstoffmarkt in 2024 hängt stark von wirtschaftlichen und geopolitischen Faktoren ab. Während bestimmte Segmente wie grüne Technologien und Energiemetalle wahrscheinlich eine robuste Nachfrage erleben werden, könnten andere Bereiche durch wirtschaftliche Unsicherheiten und politische Entwicklungen beeinträchtigt werden. Die EKC.AG beobachtet diese Dynamiken genau, um ihre Strategien entsprechend anzupassen. Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen der Gesellschaft und auf bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft stehen, können die Geschäftsentwicklung der EKC.AG beeinflussen. Die EKC.AG strebt innerhalb der nächsten Jahre eine deutliche Vergrößerung der Ergebnisse an. Aufgrund der derzeitigen Marktsituation würde dies bedeuten, dass weitere Marktanteile und neue Lieferketten entstehen. Die geplanten Investitionen werden dabei durch den laufenden Cash-Flow und Banklinien finanziert. Eine Kapitalerhöhung ist derzeit nicht geplant. Da Mitbewerber in Europa ihrer Verpflichtung, die Geschäftszahlen zu veröffentlichen, nicht regelmäßig nachkommen, ist ein direkter Vergleich zur Analyse der Marktposition nicht möglich. 2. Projekte und Planungen: Die EKC.AG hat personell aufgestockt und expandiert in neue Absatzmärkte wie Nah Osten, Süd- und Lateinamerika, Indien und USA. Das Unternehmen hat neue Rohstoffe bzw. Metalle wie Lithium, Nickel und Silizium eingeführt. Lithium, Nickel und Silizium sind Schlüsselmaterialien in einer Vielzahl von Industrien und Technologien. Lithium wird in der Batterienindustrie, aber auch in Glas- und Keramik, Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Nickel ist ein wichtiger Bestandteil bei Superlegierungen. Silizium ist das am häufigsten verwendeten Material in der Herstellung von Halbleitern und Mikrochips und wird ebenfalls für die Herstellung von Solarzellen verwendet. Im Jahr 2024 sind folgende Zertifizierungen geplant: a) die ISO 14001 sowie b) die ISO 45000, die Einführung der ISO-Normen 14001 und 45001 bietet uns bedeutende Vorteile und markiert einen positiven Schritt in Richtung verbessertem Umweltmanagement und verstärkter Arbeitssicherheit. Diese Normen sind wesentliche Bausteine für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ernst nehmen und langfristig wettbewerbsfähig bleiben möchten Chancen- und Risikobericht: 1. Krisen- und Währungsrisiko Nachdem weiterhin der US Dollar die Hauptwährung für den Einkauf der Waren darstellt, während der Euro im Verkauf die wichtigste Währung ist, besteht ein eminentes Risiko für den Fall einer drastischen Verschiebung des USD-Euro Verhältnisses. Führende deutsche Wirtschaftsinstitute erwarten für 2023/2024 nur noch ein Wachstum von ca. 1,5-2 Prozent, bedingt durch die schwer einschätzbaren Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise. In China herrscht ein hohes und fortwährendes, allgemeines Maß an politischer Unsicherheit sowie zunehmende wirtschaftliche Desintegration. Dies kann die wirtschaftlichen Aussichten, sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit Auswirkungen auf die zukünftigen Verkäufe merklich beeinträchtigen - im Guten wie im Schlechten. Die EKC.AG setzt daher aktiv verschiedene Währungssicherungsmechanismen ein, um den USD-EUR- bzw. EUR-CNY-Kursschwankungen entgegenzuwirken. 2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken sind trotz der aktuellen Schwierigkeiten gering. 3. Weitere wesentliche Risiken 3.1 Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die EKC.AG wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. 3.2 Personalrisiken Die EKC.AG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Es besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal und es wird europaweit immer schwerer solches zu finden. Vor allem bei jüngeren Generationen ist der Mangel an Enthusiasmus augenfällig. Da die EKC.AG bereits traditionell personell recht international aufgestellt ist, wird Personal inzwischen weltweit gesucht. Hauptsache dabei ist die Mehrsprachigkeit sowie ein gutes kaufmännisches Wissen. Aus- und Weiterbildung von bestehendem Personal wird aktiv gefördert. 3.3 Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. 3.4 IT-Risiken Auf Grund der kontinuierlichen Investitionen in die IT ist die Hard- und Software-Ausstattung als aktuell und risikominimal zu bezeichnen. Hardwareseitig sind ausschließlich Geräte namhafter Hersteller mit entsprechendem Support im Einsatz. IT-Risiken bestehen insofern nicht, da wir die eingesetzte Hard- und Software stets auf einem aktuellen Stand halten. Es ist allerdings in der Planung, die von uns eingesetzte ERP-Software in den kommenden Jahren noch mehr durch Cloud-ERP-Lösungen zu ersetzen. Entsprechende Systeme z. B. von SAP haben wir bereits auf ihre Tauglichkeit geprüft. Es besteht zudem eine IT-Versicherung seitens der Allianz, welche Schäden im Bereich IT und die daraus resultierende Veruntreuung vollständig abdeckt. 3.5 Sonstige Risiken Wesentliche übrige Risiken wie zum Beispiel rechtliche Risiken (Schadenersatzansprüche und Rechtsstreitigkeiten) oder Regulierungs- und Umweltrisiken sehen wir zurzeit nicht, da wir, soweit dies möglich ist, durch Versicherungen abgesichert sind. 4. Chancen Die Chancen im Rohstoffmarkt für das Jahr 2024 sind vielfältig und spiegeln die Dynamik globaler Wirtschafts-, Technologie- und Umwelttrends wider. Mit der globalen Bewegung hin zu einer grüneren Wirtschaft und dem steigenden Fokus auf nachhaltige Praktiken werden Rohstoffe, die in umweltfreundlichen Technologien und erneuerbaren Energien verwendet werden, voraussichtlich an Bedeutung gewinnen. Dazu gehören Lithium, Kobalt und Nickel für Batterietechnologien, seltene Erden für Elektromotoren und Photovoltaiksysteme. Die fortschreitende Digitalisierung und dem Einsatz neuer Technologien erhöhen die Nachfrage nach spezifischen Rohstoffen. Silizium für Halbleiter und Mikrochips sowie spezielle Metalle für fortschrittliche Legierungen und Komponenten in der Elektronik und Robotik bieten erhebliche Chancen. Globale Initiativen zur Modernisierung und Erweiterung der Infrastruktur, einschließlich Transportnetzen, Energieversorgung und urbaner Entwicklung, werden die Nachfrage nach Basismetallen wie Eisen, Aluminium und Stahl sowie nach Zement und anderen Baumaterialien ankurbeln. Diese vielfältigen Chancen im Rohstoffmarkt zeigen, dass Anpassungsfähigkeit, technologische Innovation und Engagement für Nachhaltigkeit entscheidend sein werden, um die Möglichkeiten, die sich 2024 und darüber hinaus bieten, voll auszuschöpfen Wie bereits oben geschildert, sieht die EKC.AG positiv in die nahe Zukunft, vor allem der Rohstoffmarkt wird sich weiterhin erholen und vermutlich andere Märkte "outperformen". Wir sind gerüstet und erwarten positive und nachhaltige Gesamtergebnisse. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind durch die Beurteilung der aktuellen Risikolage nicht erkennbar. Bereits erkannte Risiken werden permanent durch die Geschäftsführung verfolgt und durch geeignete Gegenmaßnahmen angemessen berücksichtigt. Es existiert ein Standardberichtswesen für risikorelevante Vorgänge. Die Gesamtsituation von Einzelrisiken stellt sich für die EKC.AG somit als transparent und steuerbar dar. Als Ergebnis der Risikoanalyse einschließlich der Berücksichtigung geeigneter Gegenmaßnahmen, Vorsorgen und Absicherungen, sehen wir auf Basis der aktuellen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken und schätzen die Gesamtrisiko- und Gesamtchancenlage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ein. Es muss damit gerechnet werden, dass die Einkäufe aus "Nicht-Euro-Ländern" durch eine Abwertung des Euros erheblich verteuern werden. Dies hätte ggf. negative Auswirkungen auf die geplante Expansion. Die EKC.AG hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls gewandelt. Aus dem ursprünglichen Kohlehändler wurden wir zum Mineralienhändler. Die Mineralien, welche sich aktuell in unserem Portfolio befinden sind vor allem unabdingbar für die Elektromobilität, Solarstromerzeugung, Glasfaserausbau sowie Reduzierung der CO 2 -Werte. Dies haben wir frühzeitig erkannt und uns frühzeitig auf entsprechende Partnerschaften weltweit eingelassen. Dies wird schon bald positiv zum Wachstum des Unternehmens beitragen. Forschungsbericht In einem dynamischen globalen Marktumfeld ist es für die EKC.AG unerlässlich, ständig innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu leisten, um strategische Vorteile zu erzielen und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Dieser Forschungsbericht fasst die Schlüsselaktivitäten des Jahres 2023 zusammen und skizziert die zukünftigen Forschungsrichtungen für 2024. Forschungsziele 1) Markttrends und -analyse: Verständnis der globalen Angebot- und Nachfragedynamik und deren Auswirkungen auf die Preisgestaltung. 2) Technologieentwicklung: Erforschung neuer Technologien zur Effizienzsteigerung in der Logistik und im Handel. 3) Nachhaltigkeitsinitiativen: Entwicklung von Strategien zur Integration von Nachhaltigkeit in allen Geschäftsprozessen. Forschungsprojekte und Initiativen 1. Markttrends und Prognosemodelle 1) Ziel: Entwicklung präziser Prognosemodelle für Preisschwankungen wichtiger Rohstoffe. 2) Methodik: Einsatz von KI und maschinellem Lernen zur Analyse historischer Preisdaten und makroökonomischer Indikatoren. 3) Ergebnisse: Erstellung eines Modells, das mit einer Genauigkeit von 85% Preisbewegungen vorhersagen kann. 4) Zukünftige Schritte: Erweiterung des Modells um geopolitische Faktoren zur weiteren Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit. 2. Technologieentwicklung in der Logistik 1) Ziel: Minimierung der Transportkosten und Maximierung der Lieferzuverlässigkeit. 2) Methodik: Pilotprojekt zur Nutzung von Blockchain-Technologie für transparentere und sicherere Lieferketten. 3) Ergebnisse: Reduktion der Durchlaufzeiten um 20% und Verbesserung der Datensicherheit. 4) Zukünftige Schritte: Skalierung der Lösung auf allen Handelsrouten. 3. Nachhaltigkeitsbewertung und -integration 1) Ziel: Entwicklung eines Nachhaltigkeitsbewertungstools zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Lieferketten. 2) Methodik: Zusammenarbeit mit Umweltwissenschaftlern und Anwendung internationaler Standards. 3) Ergebnisse: Schaffung eines Bewertungssystems, das zur Auswahl von Lieferanten mit den besten Umweltpraktiken führt. 4) Zukünftige Schritte: Vollständige Implementierung des Bewertungssystems in den Beschaffungsprozess bis Ende 2024. Herausforderungen und Risiken Die Hauptherausforderungen im Jahr 2023 umfassten die Volatilität der Rohstoffpreise und die Anpassung an neue Umweltregulierungen. Risiken bestehen weiterhin in politischen Instabilitäten in Schlüssellieferländern. Zusammenfassung und Ausblick Die Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen der EKC.AG haben deutlich zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und zur Stärkung unserer Marktposition beigetragen. Für 2024 ist geplant, die entwickelten Technologien weiter zu verfeinern und unsere Führungsrolle in den Bereichen Nachhaltigkeit und technologische Innovation zu festigen. Zielsetzungen des Unternehmens: Schneller Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditunternehmen zwecks größtmöglicher Unabhängigkeit von denselben. Expansion in weitere Märkte. Auf Grund sorgfältiger Marktbeobachtungen und Analysen rechnen wir im Jahr 2024 mit gleichem Umsatz. Dies haben wir in unserer Geschäftsplanung berücksichtigt. Die EKC.AG erwartet vor dem Hintergrund des Auftragsbestandes zum Bilanzstichtag einen positiven Rohertrag aus dem operativen Geschäft sowie ein positives Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Eine weitergehende Vorausschau auf das Geschäftsjahr 2024 lässt sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht definitiv treffen, da die weitere konjunkturelle Lage abzuwarten bleibt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff Handelsgesetzbuch (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht in angemessenem Umfang gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages zum Bilanzstichtag angesetzt um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft abzudecken (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Unter den sonstigen Rückstellungen befinden sich unter anderem eine Rückstellung für Personalkosten (Tantieme) i. H. v. 71.854,00 EUR, eine Rückstellung für Aufbewahrung i. H. v. 26.040,00 EUR, eine Rückstellung für Gewährleistungen i. H. v. 175.728,00 EUR und eine Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses i. H. v. 37.600,00 EUR. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Zum 31.12.2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 50.000,00 EUR ist eingeteilt: 50.000 Stückaktien zum Nennwert von je 1,00 EUR. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Es handelt sich um Namensaktien. Die Anteile an der Gesellschaft werden seit 01.12.2020 zu 100,00 % von der P & P Holding GmbH, Würzburg gehalten. Entwicklung der Kapitalrücklagen Im Geschäftsjahr erfolgte bei den Kapitalrücklagen keine Veränderung. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Bei den Gewinnrücklagen erfolgte keine Veränderung. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt: 1.540.231,71 EUR. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 0,00 EUR . Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Bezüglich der Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Negativerklärung bezüglich des Umlaufvermögens, insbesondere der Waren und Forderungen - außerhalb des Factorings. Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Absicherungen (i. d. R. Eigentumsvorbehalt). Unter den Forderungen aus Lieferung und Leistungen befindet sich auch eine Verpflichtung gegenüber dem Factoringunternehmen Südfactoring i. H. v. 2.453.680,00 EUR. Als Sicherheit wurden hier sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Verträgen über Lieferungen und Leistungen abgetreten. Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 8. Bei den Arbeitnehmern handelt es sich um Angestellte. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Herr Evgeny Porokhnya ausgeübter Beruf: Vorstandsmitglied Vorstand für alle Bereiche Herr Vladimir Platunov ausgeübter Beruf: Vorstandsmitglied Vorstand für alle Bereiche Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Frau Elena Porokhnia (Aufsichtsratsvorsitzende) ausgeübter Beruf: kfm. Angestellte Frau Tatsiana Platunova (Stellv. AR-Vorsitzende) ausgeübter Beruf: kfm. Angestellte Frau Baiba Reischl ausgeübter Beruf: kfm. Angestellte Die Gesamtvergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats beträgt im Wirtschaftsjahr 2023: Euro 0,00. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zu den zu Gunsten einzelner Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats vergebenen Krediten wird ausgeführt:
Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf EUR 20.181,34. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Aufsichtsrats beläuft sich auf EUR 0,00. Angaben gem. § 285 Nr. 14a HGB Ab dem 01.12.2020 werden sämtliche Aktien von der P & P Holding GmbH (= Mutterunternehmen) mit dem Sitz in Würzburg gehalten. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Es besteht ein Avalkredit i. H. v. EUR 20.000,00. Ergebnisverwendungsvorschlag gem. § 285 Nr. 34 HGBDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Vladimir Platunov Evgeny Porokhnya
Bericht des AufsichtsratsDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der EKC.AG sowie der Prüfungsbericht zum 31.12.2023 der Abschlussprüferin (C.M. Scheerer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Schweinfurt) haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Die Beratungen fanden in Gegenwart der Abschlussprüferin statt. Diese hat über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet und Fragen beantwortet. Der Jahresabschluss der EKC.AG wurden von der Abschlussprüferin mit einem uneingeschränkten Bestätigsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat nimmt das Ergebnis der Abschlussprüfung und der Prüfung zustimmend zur Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Jahresabschluss der EKC.AG. Der Jahresabschluss 2023 ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt der Aufsichtsrat an.
Würzburg, den 05.09.2024 Einladung / TO HauptversammlungProtokoll der Sitzung des Aufsichtsrates der EKC.AG und der Hauptvesammlung Am 07.12.2023 um 10.00 Uhr in Würzburg Anwesend sind: 1. Frau Elena Porokhnia (Aufsichtsratsvorsitzende) 2. Frau Tatsiana Platunva (Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende) 3. Frau Baiba Reischl (Aufsichtsrätin) 4. Herr Evgeny Porokhnya (Vorstand) 5. Herr Vladimir Platunov (Vorstand) Damit waren sowohl der Aufsichtsrat als auch der Vorstand vollständig vertreten. Zu Beginn eröffnet Frau Porokhnia als Aufsichtsratsvorsitzende die Sitzung. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Beschlussfassung über die Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für das Wirtschaftsjahr 2023 3. Verschiedenes TOP 1: Eröffnung und Begrüßung Die Sitzung wird von der Aufsichtsratsvorsitzenden Frau Porokhnia eröffnet und die Tagesordnung verkündet. TOP 2: Beschlussfassung über die Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für das Wirtschaftsjahr 2023 Da die Gesellschaft erstmals im Jahr 2019 die Grenzen der Größenklasse einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB überschritten hat, diese auch in den darauffolgenden Jahren 2020, 2021, 2022 sowie voraussichtlich auch im Geschäftsjahr 2023 erneut übersteigen wird und somit eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB darstellt, ist die EKC.AG gem. §§ 316 Abs. 1 ff. HGB prüfungspflichtig. Aus diesem Grund wird heute folgender Beschluss gefasst: Die Wirtschaftprüfungskanzlei C.M. Scheerer GmbH mit Sitz in Schweinfurt soll als Abschlussprüfer für das Wirtschaftsjahr 2023 gewählt werden. Dabei soll ein entsprechendes Angebot eingeholt werden. Der Aufsichtsrat wird daher angewiesen, die oben genannte Wirtschaftsprüferin gem. § 111 AktG i.V.m. § 290 HGB zu beauftragen. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst. Sollte die Prüfungspflicht aufgrund einer Unterschreitung der Größenmerkmale im Jahr 2023 aubleiben, einigen sich der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung darauf, das eine freiwillige Prüfung des Jahres 2023 erfolgen soll. Der Beschluss erfolgte einstimmig. TOP 3: Verschiedenes Nachdem sich keine weiteren Wortmeldungen mehr ergeben, schließt die Aufsichtsratsvorsitzende die Aufsichtsratsitzung.
Würzburg, den 07.12.2023 sonstige Berichtsbestandteile
gez. Vladimir Platunov gez. Evgeny Porokhnya Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EKC.AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EKC.AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EKC.AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Schweinfurt, den 05. Juni 2024 C.
M. Scheerer GmbH
Claudia M. Scheerer, Wirtschaftsprüferin |
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