Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 13337
Eingetragen
22.8.2014
Branche
Großhandel mit Tapeten und Bodenbelägen (ohne Teppiche)Großhandel mit SchuhenGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
Der Import und Vertrieb von Fußbodensortimenten, Innenausbauprodukten und Dekoartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thord-Peter Leffers
seit 16.2.2022
Geschäftsführer
Huibin Dai
seit 2.3.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KINGDOM INNOVATION PTE. LTD.SGP
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KINGDOM INNOVATION PTE. LTD.
Singapore
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Decoflooring GmbH

Siegburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Decoflooring GmbH, Siegburg

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Decoflooring GmbH wurde am 14. Juli 2014 gegründet und hat ihren Sitz in Siegburg.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Decoflooring GmbH liegt bei dem Import, Marketing und Vertrieb von Vinyl-Boden-Sortimenten.

Die Standorte der Gesellschaft sind:

a) 53721 Sieburg: Verwaltung

b) 53919 Weilerswist: Lager/ Logistik & Showroom

Die Strategie der Decoflooring GmbH bezieht sich auf:

• Ausbau der Marktanteile mit bestehenden Kunden und Neukunden.

• Entwicklung innovativer Produktsortimente in Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft in China (Hersteller und Hauptlieferant).

• Realisierung und Umsetzung einer kürzeren "Time-to-Market" im Vergleich zu europäischen Lieferanten und Produzenten.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft im Jahr 2023 stand weiterhin unter dem Einfluss des Ukrainekrieges, hoher Inflationsraten, steigender Zinsen und Energiepreise.

Demzufolge war eine Dämpfung der Kaufkraft zu verzeichnen.

Die deutsche Baumarktbranche hat 2023 mit einem Gesamtumsatz von 21,3 Mrd.€ abgeschlossen. Damit erlebte sie ein schwieriges Jahr und musste einen Umsatzrückgang von minus 3,1%.

Geschäftsverlauf

Durch Neukundengewinnung, den Ausbau bestehender Sortimente bei den bestehenden Kunden und die Übernahme von Wettbewerbssortimenten konnte die Decoflooring GmbH Umsatzzuwächse generieren (+23,4%) und übertraf damit die Erwartungen für 2023. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden.

Ertragslage

Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr von 57.112 TEUR um 13.362 TEUR (23,4 %) auf 70.474 TEUR gesteigert werden. Der Umsatzzuwachs konnte insbesondere durch den europaweiten Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit Baumarktgruppen generiert werden. Teilweise beruht er auf höherpreisigen Sortimenten.

Reduzierte Seefrachten und weiterhin konsequente Verhandlungen mit Logistikdienstleistern und der Muttergesellschaft hatten einen positiven Effekt auf die Ertragslage. Die Materialaufwandsquote konnte leicht von 86,7% im Vorjahr auf 85,1% reduziert werden.

Die Umsatzsteigerungen im Geschäftsjahr machten eine signifikante Investition in Personal notwendig. Hier war eine Steigerung von 1.326 TEUR auf 1.674 TEUR zu verzeichnen.

Das Jahresergebnis hat sich von 1.363 TEUR im Vorjahr um 660TEUR auf 703 TEUR verringert.

Finanzlage

Die Decoflooring GmbH hat im Berichtszeitraum einen positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 3.685 TEUR erwirtschaften.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stets gesichert, da die Gesellschaft fast vollständig über die Schwestergesellschaft finanziert ist (Lieferantenkredit). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Decoflooring GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 35.018 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (29.743 TEUR) um 17,7 % erhöht.

Die Vermögensstruktur hat sich ggü. dem Vorjahr kaum verändert und ist durch einen Anteil des Anlagevermögens in Höhe von 87 TEUR (0,25 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Dabei wurde im Wesentlichen in die Lagerausstattung investiert.

Der Bestand an Handelsware einschließlich unterwegs befindlicher Ware hat sich gegenüber dem Vorjahr von 18.784 TEUR auf 21.961 TEUR (+17 %) erhöht. Das entspricht 62,7% (Vorjahr 63,2%) der Bilanzsumme. Aufgrund der langen Bezugszeiten von China (mind. 3 Monate) und der hohen Pönalisierung bei Nicht- oder Minderlieferung durch die Baumärkte müssen wir immer und jederzeit einen ausreichenden Lagebestand sicherstellen.

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen hat sich aufgrund der Umsatzausweitung auf 11.132 TEUR erhöht (Vorjahr 9.812 TEUR). Dies entspricht einer Debitorenlaufzeit von 57,7 Tagen, resultierend aus den üblicherweise langen Zahlungszielen mit deutsch-europäischen Baumarktgruppen.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 6,9 % (Vorjahr 5,8%) gekennzeichnet. 93,1 % (Vorjahr 94,2 %) der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind der Umsatz und das operative Ergebnis. Diese Größen werden mit Hilfe von individuell entwickelten Excel-Auswertungen regelmäßig analysiert. Dabei stellt die Analyse der Umsatzentwicklung nach Kunden ein wesentliches Steuerungselement dar.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Mitarbeiterstamm erweitert, auch wenn die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin herausfordernd sind. Zum Bilanzstichtag beschäftigt die Gesellschaft 23 Mitarbeiter(innen) inkl. Geschäftsführung (Vorjahr 18).

Die Decoflooring GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem in Vertrieb und Logistik besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit sind integrale Bestandteile der Unternehmensprinzipien.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Der Ukrainekrieg, Inflation, nachlassende Wirtschaftsleistung in Deutschland und hohe Energiekosten werden auch in 2024 die deutsche Wirtschaft und das Kaufverhalten der Endverbraucher beeinflussen.

Daher rechnet die Gesellschaft im kommenden Jahr mit moderaten Umsatzzuwächsen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die kritischen Faktoren werden stark gestiegener Wettbewerbsdruck und Preisverfall bei den Baumarktkunden aufgrund von Überkapazitäten in Europa und Asien sein. Auch die Rekrutierung von Mitarbeitern gestaltet sich im Köln/Bonner-Raum weiterhin schwierig. Bis Ende dieses Jahres planen wir die Einstellung von 4 weiteren Mitarbeitern. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2024 eine leichte Ergebnisreduzierung im Vergleich zum Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 aufgrund es anhaltenden Preisdrucks durch die Wettbewerber.

Risiko- und Chancenbericht

Wesentlich für unser Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem:

Dazu zählen in erster Linie Abweichungsanalysen wie:

- der Umsatz-Soll-Ist-Abgleich und

- die Plan-GUV

Ausserdem:

- das Bestands-/ Dispo-System inkl. Meldebeständen

- Personaleinsatz- und Bedarfsplanung

Das Risikomanagement ist somit ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, und hängen nach wie vor von der Entwicklung der Seefrachtraten, Logistikpreisen und Rohstoffkosten in China ab.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme (IT) haben wir durch die Auslagerung an einen externen IT-Dienstleister minimiert. Dieser unterhält eine umfangreiche Wartung und Sicherung der relevanten Systeme und Daten.

Eine Währungssicherung der Importgeschäfte entfällt, da wir eine EUR-Preisstellung des chinesischen Herstellers (Schwestergesellschaft) verfolgen.

Die für die Decoflooring GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in konjunkturellen Entwicklungen zu sehen und hier insbesondere mit der Entwicklung des Bau- und Renovierungssektors. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte dabei das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Preissteigerungen im Einzelhandel können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken für den Vinylbodenmarkt können in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise (insbesondere des PVC ́s) und der Warenbezugskosten, hier Seefrachten, bestehen.

Auch die Abhängigkeit von wenigen großen Umsatzträgern (Baumarktgruppen) tragen zu einem gewissen Risiko bei. Dieses wird sich aber durch konsequente Neukundenakquise und den weiteren Ausbau bestehender Kunden verringern.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der vertrieblichen Erschließung neuer geographischer Absatzmärkte, dem Ausbau bestehender Kunden und der Akquise neuer Kunden.

Die Geschäftspolitik und die strategische Ausrichtung der Decoflooring wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

 

Siegburg, den 13.09.2024

gez. Huibin Dai

gez. Thord Leffers

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 86.677,00 74.791,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 86.675,00 74.789,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.675,00 74.789,00
B. Umlaufvermögen 34.904.464,98 29.650.397,69
I. Vorräte 21.961.390,43 18.784.536,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.143.765,54 10.066.229,89
1. sonstige Vermögensgegenstände 11.143.765,54 10.066.229,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.799.309,01 799.631,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.715,17 17.890,31
Bilanzsumme, Summe Aktiva 35.017.857,15 29.743.079,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.422.714,59 1.719.577,31
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 194.872,00 194.872,00
III. Gewinnvortrag 1.274.705,31 -88.125,40
IV. Jahresüberschuss 703.137,28 1.362.830,71
B. Rückstellungen 5.363.014,86 2.081.708,10
C. Verbindlichkeiten 27.232.127,70 25.941.793,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.827.355,69 24.884.427,35
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.404.772,01 1.057.366,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 35.017.857,15 29.743.079,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.528.186,07 7.948.793,97
2. Personalaufwand 1.673.672,39 1.326.194,91
a) Löhne und Gehälter 1.438.856,87 1.131.074,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 234.815,52 195.120,91
3. Abschreibungen 37.952,64 32.301,58
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 37.952,64 32.301,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.745.895,20 4.638.895,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.917,65 0,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 367.787,00 586.893,00
7. Ergebnis nach Steuern 704.796,49 1.364.508,71
8. sonstige Steuern 1.659,21 1.678,00
Jahresüberschuss 703.137,28 1.362.830,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Decoflooring GmbH, Siegburg

1. Allgemeine Angaben

Die Decoflooring GmbH, Siegburg, Amtsgericht Siegburg, HRB 13337, ist nach § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuches.

Der Jahresabschluss der Decoflooring GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 264ff. HGB) erstellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages herangezogen.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265ff. und § 275 f. HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden (§ 275 Abs.2 HGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256 a HGB.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit es einer Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert, gemindert um die Pauschalwertberichtigung, angesetzt.

Die übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen gemäß § 250 Abs.1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist im Anlagespiegel (Anlage 3 / Seite 4) dargestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 3 T€).

Die Kapitalrücklage von 195 T€ resultiert in voller Höhe aus anderen Zuzahlungen von Gesellschaftern in das Eigenkapital.

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen erfolgsabhängige Vergütungen von 810 T€ (Vorjahr 648 T€), ausstehende Rechnungen von 3.547 T€ (Vorjahr 757 T€), Abschlusskosten von 29 T€ (Vorjahr 49 T€) sowie Übrige von 51 T€ (Vorjahr 39 T€).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Inland 45.689 T€
EU-Ausland 24.605 T€
Drittland 180 T€
Gesamt 70.474 T€

Sie stammen ausschließlich aus dem Verkauf von Waren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von 653 T€.

4. Sonstige Angaben

4.1. Angaben zur Geschäftsführung

Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt:

Herr Huibin Dai, Kaufmann, Zhejian Province / China

Herr Thord Leffers, Vertriebsleiter, Bonn

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

4.2. Anzahl der Beschäftigten

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 20 (Vorjahr 15).

4.3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag aus fest abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt 611 T€ (Vorjahr 884 T€) über die Gesamtlaufzeit der Verträge. Daneben besteht ein Mietvertrag mit unbegrenzter Laufzeit, aus dem sich jährliche Verpflichtungen von 37 T€ ergeben.

4.4. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers

Die dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berufsausübungsgesellschaft, Bonn, als Abschlussprüfer der Decoflooring GmbH berechnet für das Geschäftsjahr 2023 Abschlussprüferleistungen von 20 T€, Steuerberatungsleistungen von 9 T€ und sonstige Leistungen von 37 T€.

 

Siegburg, den 16.04.2024

Decoflooring GmbH

gez. Huibin Dai

gez. Thord Leffers

Anlagespiegel

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Decoflooring GmbH, Siegburg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.867,10 0,00 0,00 13.867,10
13.867,10 0,00 0,00 13.867,10
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.334,88 49.838,64 32.339,75 178.833,77
161.334,88 49.838,64 32.339,75 178.833,77
Anlagevermögen insgesamt 175.201,98 49.838,64 32.339,75 192.700,87
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.865,10 0,00 0,00 13.865,10
13.865,10 0,00 0,00 13.865,10
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.545,88 37.952,64 32.339,75 92.158,77
86.545,88 37.952,64 32.339,75 92.158,77
Anlagevermögen insgesamt 100.410,98 37.952,64 32.339,75 106.023,87
Buchwert
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
2,00 2,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.675,00 74.789,00
86.675,00 74.789,00
Anlagevermögen insgesamt 86.677,00 74.791,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Decoflooring GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Decoflooring GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Decoflooring GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bonn, den 18. September 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Steuerberater GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berufsausübungsgesellschaft

Benedikt Owerdieck, Wirtschaftsprüfer

Ursula Gewehr, Wirtschaftsprüferin

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