Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 729771
Eingetragen
19.2.2018
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Stahlhandel mit diversen Stahlprodukten und Produkten aus Stahl aller Art und Güte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eric Schroth
seit 17.10.2024
Geschäftsführer
Timo Stibitz
seit 9.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TS Holding GmbH
Germany
18.750 €
75.00%
Timo Stibitz
Reilingen
6.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TS Steel Trade GmbH

Walldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

TS Steel Trade GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftshistorie und Geschäftsmodell

Die TS Steel Trade GmbH im Januar 2018 gegründet und beschäftigt sich seither mit dem weltweiten Handel von Stahlprodukten aller Art, verstärkt auch mit deklassierten Stahlprodukten, Sonderposten, Restmengen sowie Überwalzmengen.

Die TS Steel Trade GmbH tritt dabei als reiner Händler und Dienstleister auf und besitzt keine eigenen Lager. Ausnahmen stellen Konsignationslager dar.

Zum Bilanzstichtag 2023 hatte die Gesellschaft einen Standort in Walldorf, sowie mehrere Mitarbeiter im Außendienst. Im Januar 2023 wurde der Unternehmenssitz von Schwetzingen nach Walldorf verlegt.

1.2 Personal

Die TS Steel Trade GmbH wurde mit 4 Mitarbeitern gegründet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 20 Mitarbeiter im Sinne des § 285 Nr. 7 HGB sowie 2 Auszubildende und ein Geschäftsführer beschäftigt (in 2022 waren dies: 25 Mitarbeiter / 2 Auszubildende / 1 Geschäftsführer). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 waren 24 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

2. Wirtschaftsbereich

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (Quelle: Destatis). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie der Inflation. Ruth Brand, Präsidentin des Statischen Bundesamtes, sagte bei einer Pressekonferenz in Berlin: ""Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen" (Quelle:Bundesbank.de)

2023 unterlag, im Gegensatz zu 2021 und 2022, der Stahlpreis nicht mehr den gravierenden Schwankungen. Als Indikator kann hier der Stahlpreis für Warmbreitband (Hot-Rolled Coil) verwendet werden. Die Spitzen durch Corona und dem Ukrainekrieg sind hinter uns und der Preis ist wieder auf einem normalen Niveau (siehe Abbildung oben). Solche Preisentwicklungen, bzw. diese Stabilität im Preis, waren in nahezu allen Produktgruppen der TS Steel Trade GmbH wiederzufinden.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der TS Steel Trade GmbH war in Anbetracht des wirtschaftlichen Umfeldes insgesamt positiv. Dank unserer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, Banken sowie unseren ausgezeichneten Netzwerken konnten wir uns gut im Geschäftsjahr 2023 behaupten.

Eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland führte dazu, dass wir im Berichtsjahr unser rasantes Umsatzwachstum der letzten Jahre nicht fortführen konnten. Insgesamt verzeichnen wir im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang auf 63,9 Mio. Euro - ein Minus von 14%. Der Umsatzrückgang ist dabei dem niedrigeren Preisniveau des Berichtsjahres im Vergleich zum Vorjahr zuzuschreiben.

Trotz gesunkenem Umsatz zusammen mit deutlichen Kostensteigerungen konnte ein Jahresüberschuss von 0,6 Mio. Euro erwirtschaftet werden, welcher deutlich unter unserer Erwartung zum Jahresanfang 2022 liegt. In der Retroperspektive für das Berichtsjahr, inklusive

• des Jahresverlaufes

• der sehr schlechten wirtschaftlichen Stimmung in Europa,

• einer leichten Rezession in Deutschland 2023 und

• der massiv gestiegenen Zinsen und

• einiger Forderungsverluste

sind wir mit dem Jahresergebnis dennoch zufrieden.

2.3 Lage des Unternehmens

Die Finanz- und Vermögenslage der TS Steel Trade GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt gut entwickelt. Die Ertragslage hat sich etwas verschlechtert, weist aber weiterhin ein positives Ergebnis auf.

2.3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 14% reduziert. Die Handelsspanne (Differenz der Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) im Berichtsjahr hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr gut entwickelt und um ca. 3,2% erhöht. Der Jahresüberschuss ist aufgrund von Kostensteigerungen jedoch entgegen unserer Planung von 1.367 TEUR auf 632 TEUR gesunken.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr trotz ausgelagerter Buchhaltung um 9,2% erhöht. Insofern sind die Kosten für die Buchführung deutlich gestiegen.

Abschreibungen haben auch in diesem Berichtsjahr keine Relevanz, da aufgrund unseres Geschäftsmodells weiterhin keine nennenswerten Investitionen getätigt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 1,7 Mio. EUR auf 3,5 Mio. Euro gestiegen, insbesondere bedingt durch erhöhte Buchführungskosten, Reisekosten und einigen Forderungsverlusten. Unser Finanzergebnis hat sich aufgrund höherer Inanspruchnahmen unserer Kreditlinien ebenfalls um rd. 0,4 Mio. EUR vermindert. Nach Anrechnung der Ertragssteuern verbleibt somit ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,6 Mio. EUR.

Die Gesamtkapitalrendite, die im Verhältnis des Jahresüberschusses plus Fremdkapitalzinsen zur Bilanzsumme errechnet wird, liegt mit 6,0% fast identisch zum Vorjahreswert von 6,5%.

Die Auftragslage ist als sehr gut zu bezeichnen.

2.4 Finanzlage

Unsere Finanzlage war zum Bilanzstichtag als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rd. 45% der Bilanzsumme aus und haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 4 Mio. EUR reduziert. Zwecks Finanzierung der Preisentwicklung bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche im Jahr 2023 mittelmäßig in Anspruch genommen wurden. Die Ausnutzung in 2024 hat sich nicht wesentlich verändert.

Um unsere Kapitalstruktur zu verbessern, thesaurieren wir die gesamten Gewinn.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,9% der Bilanzsumme und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 60% verringert. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen von 9,2 Mio. Euro und die Bankbestände von 0,4 Mio. Euro übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) bei weitem.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der TS Steel Trade GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 23,2 Mio. EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 um 16 % reduziert.

Im Bereich der Mittelverwendung (Aktivseite) beträgt unser Anlagevermögen zum 31.12.2023 im Verhältnis zur Bilanzsumme rd. 2,5 % und ist branchenbedingt nach wie vor von untergeordneter Bedeutung. Die stärkste Mittelbindung zeigt mit 49 % oder 11,4 Mio. EUR der Bilanzsumme die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Die Summe der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gegen Gesellschafter und die sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich insgesamt auf 2,2 Mio. EUR bzw. 9,0 % der Bilanzsumme. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 1,7% der Bilanzsumme bzw. 0,4 Mio. EUR. Der Vorratsbestand konnte von 15,8 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 10,8 Mio. EUR im Berichtsjahr reduziert werden.

Unsere DSO bzw. DPO ermitteln sich wie folgt, wobei diese Berechnung zum jeweiligen Bilanzstichtag gemacht wurde und keinen Durchschnitt darstellt:

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
Days Sales Outstanding 52 Tage 37 Tage +39%
Days Payables Outstanding 13 Tage 28 Tage -51%

Auf der Seite der Mittelherkunft konnte das Eigenkapital infolge des Jahresüberschusses von 5,2 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR gesteigert werden. Aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme und der Thesaurierung ist die Eigenkapitalquote von 18,9% auf 25,4% gestiegen.

Innerhalb der kurzfristigen Verbindlichkeiten haben die Lieferanten nach den Kreditinstituten den größten Anteil.

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsquote, Betriebsergebnis-Marge, eine vereinfachte Quick Ratio (Liquidität 2. Grades) und die Current Ratio heran.

Trotz gesunkener Preise und Umsatz konnten wir unseren Rohertrag erhöhen und somit unsere Rohertragsquote (Rohergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung) um 3,6% auf 12,9% verbessern.

Die Betriebsergebnis-Marge (Betriebsergebnis zu Umsatz) ist dagegen von 3,2% im Vorjahr auf 2,7% gesunken.

Zur Vereinfachung ermitteln wir die Quick Ratio im Verhältnis aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen fremde Dritte als auch gegen verbundene Unternehmen zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten als auch gegenüber unseren verbundenen Unternehmen. Die Quick Ratio belief sich demnach zum Stichtag auf 347%, im Vergleich zu 2022 mit 136%.

In der Betrachtung des Current Ratio (Liquidität 3. Grades) erweitern wir Zähler und Nenner des Quick Ratio einerseits um die Vorräte als kurzfristige Vermögenswerte sowie die erhaltenen Anzahlungen als kurzfristige Verbindlichkeiten. Entsprechend ergibt sich ein Current Ratio von 543% im Vergleich zu 399% im Vorjahr.

2.7 Gesamtaussage

Aufgrund unserer Umsatz und Ergebnisentwicklung schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, und somit unser wirtschaftliche Lage insgesamt, als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel und Vorräte deutlich gedeckt.

Trotz aller externen Einflüsse konnten wir bei gesunkenem Umsatz zusammen mit deutlichen Kostensteigerungen einen guten Jahresüberschuss erwirtschaften. Dies zeigt uns einmal mehr, dass unser Geschäftsmodell sehr robust ist und wir gut auf externe Faktoren reagieren können oder diese frühzeitig Einpreisen. In der Retroperspektive für das Berichtsjahr sind wir mit dem Jahresergebnis daher zufrieden.

3. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Lieferanten- und Kundenstämme weiter ausbauen und unseren Vertrieb forcieren, um auch so neue Märkte und Produkte ins Portfolio mit aufzunehmen

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens stabil ein. Die Stahlbranche bietet ein großes Potential, ist aber auch stark von der wirtschaftlichen Stimmung sowie einer positiven Konjunktur abhängig. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch weltweite Lieferanten in unserem Netzwerk, Partnerschaften und Vertriebskooperationen.

In unserer Planung gehen wir bei gleichbleibendem Stahlpreis von keiner Umsatzsteigerung und einem gleichbleibenden Rohertrag im Jahre 2023 aus. Sollte die Konjunktur nicht anziehen, wird der Jahresüberschuss auf einem ähnlichen Niveau wie im Berichtsjahr liegen.

Investitionen im Bereich Digitalisierung, der Optimierung unserer Prozessabläufe wurden 2023 geleistet und die nächsten Jahre umgesetzt. Zusammenfassend erwarten wir für 2024 ein positives Geschäftsjahr mit gleichbleibendem Umsatz. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Wir rechnen für das gesamte Jahr mit einem bleibenden, moderaten Preisniveau und schwankenden Währungen. Die Zinsentwicklung und die Zinsdifferenz zwischen EUR und USD werden sowohl für die Fremdwährungsgeschäfte relevant sein, sowie für unsere eigene Zinsbelastung. Die Absicherung unserer Devisengeschäfte bleibt weiterhin eines der wichtigsten Finanzinstrumente.

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen, da auf alle Eventualitäten reagiert werden kann.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der generellen wirtschaftlichen Stimmung in Europa und den geopolitischen Risiken. Vor dem Hintergrund unseres weltweiten Netzwerkes und der Stabilität des Auftragsvolumen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Da wir keine unverkauften Lagerbestände aufbauen werden, stellt das Preisniveau aus unserer Sicht kein signifikantes Risiko dar. Auf steigende Preise im Beschaffungsbereich können wir aufgrund eingeräumter Kreditlinien unserer Banken flexibel reagieren und stehen diesbezüglich im ständigen Austausch mit unseren Finanzpartnern.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Ertragsorientierte Risiken

Anzeichen für Risiken durch einen erheblichen den Rückgang der Nachfrage sehen wir aktuell keine. Da in Zukunft noch mehr als heute unsere bisherigen USPs zu entscheidenden Faktoren werden, sehen wir klare Kosten- und Wettbewerbsvorteile und gehen davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind.

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle versuchen wir wieder deutlich zu reduzieren. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung für jeden Kunden. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Die Kreditlinien werden im engen Austausch mit unseren Banken stetig geprüft.

Des Weiteren haben wir zur Absicherung und Reduzierung der Risiken aus Schwankungen von Fremdwährungsposten derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Der Abschluss von Devisenterminkontrakten erfolgt dabei ausschließlich, um den ökonomischen Wert des Cashflows in Fremdwährungen sicherzustellen.

4.2 Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine hohe Anzahl an bestehenden Lieferantenbeziehungen zurückgreifen. Unser hervorragendes Netzwerk werden wir weiter pflegen und 2024 wieder weiter ausbauen. Besuche vor Ort bei neuen Lieferanten und Kunden werden wieder stärker in den Fokus rücken.

Unsere Zuverlässigkeit und Flexibilität mit Kunden und Lieferanten sichert uns Wettbewerbsvorteile, die wir konsequent nutzen können.

4.3 Gesamtaussage

Herausforderungen in der künftigen Entwicklung sehen wir unter anderem in der Konjunktur innerhalb Europas, unabhängig ob das Preisniveau dadurch steigt oder rückläufig wird. Ohne freien Warenbestand ist das Risiko von Preisschwankungen überschaubar, solange wir die Preisschwankungen annehmen und verfolgen.

Welche Risiken und Folgen sich aus den geopolitischen Ereignissen ergeben, ist unvorhersehbar. Entgegnen werden wir eventuell resultierende Folgen, indem wir weiterhin sehr nah am Markt agieren, gut informiert bleiben und als junges, kleines Unternehmen schnell handeln und kurzfristig geeignete Maßnahmen ableiten.

Betandsgefährdende Tatsachen oder Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Walldorf, den 26. Juni 2024

Timo Stibitz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 590.154,00 448.664,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 200.928,00 179.307,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 81.583,00 117.583,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 119.345,00 61.724,00
II. Sachanlagen 389.201,00 269.332,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.201,00 183.781,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 85.551,00
III. Finanzanlagen 25,00 25,00
B. Umlaufvermögen 22.539.886,71 26.835.370,74
I. Vorräte 10.787.114,23 15.788.630,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.374.343,07 9.156.937,86
1. Forderungen gegen Gesellschafter 23.769,72 848.141,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 824.490,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 446.092,44 449.539,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 425.981,58 434.178,94
3. sonstige Vermögensgegenstände 10.904.480,91 7.859.256,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 117.949,02 62.549,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 378.429,41 1.889.801,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 195.654,34 352.953,19
Summe Aktiva 23.325.695,05 27.636.987,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.846.929,22 5.215.311,45
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.190.311,45 3.823.441,10
III. Jahresüberschuss 631.617,77 1.366.870,35
B. Rückstellungen 2.354.810,04 1.030.859,35
C. Verbindlichkeiten 15.123.955,79 21.390.817,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.458.129,30 14.861.521,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.458.129,30 12.261.521,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 555.500,00 6.128,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 555.500,00 6.128,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 591.869,73 375.704,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 91.869,73 375.704,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 500.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.518.456,76 6.147.463,52
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.618.306,76 6.147.463,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 900.150,00
Summe Passiva 23.325.695,05 27.636.987,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.365.812,66 6.961.912,60
2. Personalaufwand 3.090.382,84 2.829.792,57
a) Löhne und Gehälter 2.752.475,30 2.523.057,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 337.907,54 306.735,19
davon für Altersversorgung 10.626,28 16.803,84
3. Abschreibungen 104.858,83 73.820,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 104.858,83 73.820,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.491.347,55 1.676.270,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 77.627,59 9.792,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.410,33 60.012,05
davon aus verbundenen Unternehmen 7.057,22 34.752,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 815.433,59 437.637,53
davon an verbundene Unternehmen 5.500,00 6.128,02
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 19.689,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 257.984,41 635.160,96
8. Ergebnis nach Steuern 635.215,77 1.369.241,85
9. sonstige Steuern 3.598,00 2.371,50
10. Jahresüberschuss 631.617,77 1.366.870,35

Kapitalflussrechnung nach DRS 21

EUR Geschäftsjahr
EUR
Periodenergebnis 631.617,77
+ Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 104.858,83
+ Zunahme der Rückstellungen 1.725.496,28
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge 3.000,00
+ Abnahme der Vorräte 5.001.516,67
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.489.447,56
- Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 764.957,03
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.197.096,22
- Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 386.889,43
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 466,00
+ Zinsaufwendungen 101.684,43
+ Ertragsteueraufwand 257.984,41
Ertragsteueraufwand/-ertrag -257.984,41
Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge -504.801,37
+/- Ertragsteuerzahlungen -762.785,78
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.219.448,37
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 58.779,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 188.035,83
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -246.814,83
Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 4.384.296,22
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 3.000,00
- Gezahlte Zinsen 101.684,43
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.482.980,65
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -3.510.347,11
+ Wechselkurs- und bewetungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -23.321,51
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -1.627.091,49
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -5.160.760,11

Anhang zum 31. Dezember 2023

TS Steel Trade GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TS Steel Trade GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Walldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 729771

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Der entgeltlich erworbene Kundenstamm wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Abschreibung über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von insgesamt 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-20 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Wertpapiere sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Zur Absicherung und Reduzierung der Risiken aus Schwankungen von Fremdwährungsposten werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Der Abschluss von Devisenterminkontrakten erfolgt ausschließlich, um den ökonomischen Wert der Cashflows in Fremdwährungen sicherzustellen. Derivative Finanzinstrumente werden einzeln zu Anschaffungskosten oder dem ggf. niedrigeren Marktwert am Stichtag bewertet. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem Terminkurs und dem Kurs am Bilanzstichtag. Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB werden nicht gebildet.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 183.012,10 EUR und zum Ende des Geschäftsjahres 221.104,57 EUR.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 543.930,60 EUR (Vorjahr: 1.321.219,14 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022 Stand zum 31.12.2023 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro TEuro TEuro %
Steuerrückstellungen 614 212 -402 -65,4
Gewerbesteuer 289 212 -77 -26,6
Körperschaftsteuer 325 0 -325 -100,0
Sonstige Rückstellungen 417 2.143 1.726 413,8
Abschluss- und Prüfungskosten 52 33 -19 -36,5
sonstige Rückstellungen 365 2.110 1.745 477,9
Rückstellungen gesamt 1.031 2.355 1.324 128,4

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Personalkosten in Höhe von 413.640,5 EUR
Rückstellung für Abschluss und Prüfung in Höhe von 33.000,00 EUR.
Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.622.146,9 EUR

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken und Besicherungen

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 10.458 10.458 0 0
erhaltene Anzahlungen 172 172 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 2.122 2.122 0 0
gegenüber verbunden Unternehmen 592 92 0 500
gegenüber Gesellschaftern 556 556 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.225 0 0 900
Summe 15.124 13.399 0 1.400

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Abtretung aller Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen der TS Steel Trade GmbH besichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Haftung aus Bürgschaften 4.342 5.333
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 4.342 5.333
Haftung aus gesamtschuldnerischer Verpflichtung 1.812 2.075
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.812 2.075
Summen 6.154 7.408

Inanspruchnahmerisiko § 285 Nr 27 HGB

Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage derzeit nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.550.000,00 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die Verpflichtungen resultieren aus Leasing- und Mietverträgen.

D. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 24
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 24

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Timo Stibitz, Kaufmann

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 23.651,46
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 118,26
= neuer Kreditbestand 23.769,72

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 631.617,77 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 5.821.929,22 EUR, der zu verwenden ist. Der gesamte Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Walldorf, den 26. Juni 2024

Timo Stibitz

sonstige Berichtsbestandteile

Erklärung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB für das Geschäftsjahr 2023

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsetzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben werden.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in der verkürzten Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TS Steel Trade GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TS Steel Trade GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TS Steel Trade GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. Juni 2024

KSP AUDIT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christoph Michels, Wirtschaftsprüfer

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