Bestattungshaus Heinke GmbH
Selbe AdresseBestattungsinstitute
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rudolf Georg Jan Becker seit 27.9.2022 | Geschäftsführer |
Andreas Hans Herbert Lange seit 27.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMONDIS Ludwigslust-Parchim GmbHLudwigslustJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANGfür das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2023 REMONDIS Ludwigslust-Parchim GmbH Registergericht Schwerin Handelsregister-Nummer HRB 14421 I. GRUNDLAGEN Die REMONDIS Ludwigslust Parchim GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetztes (BilRUG), der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrages und der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien erstellt. Gemäß den Vorschriften des § 73 Abs. 1 Nr. 2 KV M-V wurde der Jahresabschluss nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNG-, BEWERUNGS- UND AUSWEISMETHODEN Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften bezüglich der Gliederung und den Ausweis von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt. Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert/ geändert: In der Bilanz: - der gesonderte Ausweis der Forderungen gegenüber Gesellschaftern - gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen In der Gewinn- und Verlustrechnung: - Eingefügte Zwischensummen: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern - Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassungen an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aktiva Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Es kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagengruppen zugrunde gelegt worden: - Maschinen und maschinelle Anlagen 6-15 Jahre - Fahrzeuge des Entsorgungsbereichs 6 Jahre Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträglich Anschaffungskosten. Dem Vermögengenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und im selben Monat voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagenspiegel der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderung aktiviert. Für die Bewertung wurden die letzten Einkaufspreise herangezogen. Für wesentliche Teile der Roh- Hilfs und Betriebsstoffe werden Festwerte gebildet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung dieser Kosten ist insbesondere bei Wertstoffen aus dem Recyclingprozess unverhältnismäßig aufwändig, so dass diese retrograd aus dem Veräußerungswert abzüglich Gewinne und anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten abgeleitet werden. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile. Der Ansatz von Forderungen und sonstiges Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung von liquiden Mitteln erfolgt zu Nennwerten. Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern diese sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlags kombinierten Steuersatzes. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung von Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerung in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Wertansätze der Haftungsverhältni sse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. III. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZ Anlagevermögen: Der Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Latente Steuern: Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastung ergeben. Dabei werden auch die permanenten Differenzen berücksichtigt. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 €. Kapitalrücklage: Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 1.418.666,00 € Rückstellungen: Die Höhe der gesamten Rückstellungen betragen im Berichtsjahr 796.304,60 €. Diese unterteilen sich in Steuerrückstellung (125.485,00 €) und sonstigen Rückstellungen (670.819,60 €) Die sonstigen Rückstellungen wurden hauptsächlich für Entsorgungskosten, Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie ausstehender Eingangsrechnung und unterlassener Instandhaltung gebildet. Verbindlichkeiten: Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.
IV. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES Weder zum Jahresende 2023 noch zum Jahresanfang 2024 ist mit einem baldigen Ende des Ukraine-Konflikts zu rechnen. Politisch sind keinerlei Entspannungssignale auszumachen. Aus diesem Grund ist weiterhin für das Jahr 2024 von erheblichen Unsicherheiten im Kosten- und Investitionsbereich auszugehen. Entgegen der Hoffnung von Finanzfachleute ist auch kein signifikantes Sinken der Inflation in Deutschland zu erkennen, auch hier bleiben starke Unsicherheiten, sei es im Bereich des Einkaufs oder auch der Personalkostenentwicklung. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. V. ERGÄNZENDE ANGABEN Arbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Der hauptsächliche Anteil dieser finanziellen Verpflichtungen, bilden die langfristigen Mietverträge mit der REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Nord für die Bereitstellung der Betriebshöfe in Ludwigslust und Parchim Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im abgeschlossenen Geschäftsjahr beträgt 12.000 €. VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILGUNGSUNTERNEHMEN Die REMONDIS Ludwigslust-Parchim GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Abfallwirtschaftsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH mit einem Anteil von 74,9 % und der REMONDIS Kommunale Dienste Nord GmbH mit einem Anteil von 25,1 %. VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören an: Jan Becker Andreas Lange Geschäftsführer Geschäftsführer Bezüglich der Angabe von Gesamtbezügen der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. REMONDIS Ludwigslust-Parchim GmbH
Ludwigslust, den 26. März 2024 Jan Becker, Andreas Lange Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29. April 2024 |
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