Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 77891
Vorher
Aktiengesellschaft "Ad acta" CX. VermögensverwaltungBLOCK Frische Handel AGBLOCK HOUSE Handels AG
Eingetragen
22.11.2000
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
der Handel, der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen sowie der Güternahverkehr mit frischen Lebensmitteln und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere das Halten und das Verwalten von Beteiligungen und die Übernahme einer Zwischenholdingfunktion bei der Eugen Block-Gruppe, Hamburg.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl-Heinz Krämer
seit 30.5.2022
Vorstandsmitglied
Michael Postinett
seit 30.5.2022
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eugen Block Holding GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Die BLOCK Gruppe ist in den Geschäftsfeldern:

Gastro (Block House Restaurantbetriebe AG, Jim Block Restaurantbetriebe GmbH u. a. Gesellschaften)

Food (Block Foods AG mit ihren Tochtergesellschaften)

Hotellerie (u. a. Elysée Hotel AG)

tätig.

Im Geschäftsbereich Gastro betreibt die BLOCK Gruppe nach einem einheitlichen Konzept unter der Marke "BLOCK HOUSE" deutschlandweit 45 (Vj. 44) Steakhäuser.

Im Ausland wurden in 2022 unverändert zum Vorjahr insgesamt 11 BLOCK HOUSE Restaurants als Franchiseunternehmen geführt.

Unter der Marke "Jim Block" werden 12 (Vj. 12) Burger-Restaurants betrieben.

Das Block Bräu betreibt seit April 2012 an den Landungsbrücken in Hamburg ein Brauhaus.

Darüber hinaus wird mit dem Fischhaus am Schaalsee in Zarrentin ein weiteres Restaurant mit 10 Hotelzimmern betrieben.

Der Geschäftsbereich Food produziert und vertreibt Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie. Die Block House Fleischerei GmbH übernimmt in diesem Geschäftsbereich die Be- und Verarbeitung von Fleischwaren.

Das Kerngeschäft der Block Menü GmbH besteht in der Zubereitung von frischen und tiefgekühlten Menükomponenten für die gruppeneigenen Restaurants, den Lebensmitteleinzelhandel, die gehobene Gastronomie, die Systemgastronomie sowie Hotellerie.

Die Block Handels GmbH vertreibt Saucen, Salatdressings, Sour Cream, TK-Burger und andere Produkte, insbesondere an den Lebensmitteleinzelhandel und seit 2018 auch über den eigenen Online-Shop.

Im Geschäftsbereich Hotellerie betreibt die Elysee Hotel AG das 5-Sterne Superior Hotel "Grand Elysee Hamburg". Bezogen auf die verfügbaren Zimmer ist es mit 510 Zimmern das größte Privathotel Deutschlands in seiner Klasse. Die Tagungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten sind in ihrer Anzahl und Ausprägung einmalig.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum Vorjahr war in Deutschland in 2022 ein höheres Bruttoinlandprodukt (im Fol-genden "BIP" genannt) zu verzeichnen. Die deutsche Wirtschaft hat somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase, gefolgt vom Corona-Krisenjahr 2020, das zweite Jahr in Folge eine erkennbare Erholung durchlaufen. Preisbereinigt stieg das BIP im Vergleich zum Vorjahr um +1,9 %

(Vj. +2,6 %), kalenderbereinigt um +2,0 % (Vj. +2,6 %). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wurde Anfang des Geschäftsjahres weiterhin durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie bestimmt. Darüber hinaus wirkte sich der am 24. Februar 2022 beginnende Russische Angriffskrieg auf die Ukraine negativ auf die Wirtschaftsentwicklung aus. Auch führten die gegenüber Russland verhängten Wirtschaftssanktionen zu stark steigenden Energiepreisen, welche maßgeblich zu einer in Deutschland im Jahr 2022 zu verzeichnenden Inflationsrate von 7,9 % beitrugen (Vj. 3,1 %), wobei sich der Anstieg des Preisniveaus im zweiten Halbjahr 2022 entgegen den Erwartungen abschwächte.

Auch entwickelte sich die deutsche Wirtschaft trotz Lieferkettenproblemen und Energiekrise unter anderem aufgrund der Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung und aufgrund des gefestigten privaten Konsums stabiler als ursprünglich erwartet. Betrachtet man das Jahr 2022 im Indexvergleich (2015 = 100) isoliert, so lässt sich konstatieren, dass verglichen mit dem Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, das Niveau von 2019 (107,31) in 2022 (107,57) preis- und kalenderbereinigt sogar leicht übertroffen wurde.

Die privaten Konsumausgaben waren im Jahr 2022 preisbereinigt um +3,4 % höher als in 2021 und lagen damit weiterhin leicht unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

Die Unternehmen des Gastgewerbes insgesamt in Deutschland setzten in 2022 nominal +55,7 % (Vj. +0,1 %) mehr und real +45,4 % (Vj. -2,2 %) mehr als im Jahr 2021 um. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe in 2022 real -12,5 % und nominal -0,2 % weniger umgesetzt. Ursache für die nominale Erreichung des Vorkrisenniveaus sind die stark gestiegenen Verbraucherpreise mit +7,9 % im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2021.

Die Block Gruppe liegt im Branchenvergleich auf Basis des Umsatzrankings der Full Service Gastronomie auf dem 3. Platz hinter L'Osteria und Gastro & Soul (Vj. Rang 4).

Unter den TOP 100 der deutschen Gastronomiebetriebe liegt die Block Gruppe in 2022 auf Rang 15 (Vj. Rang 20). Die Geschäftsleitung führt dies einerseits auf das positive Image und die Nachhaltigkeit der Marke Block House, andererseits auf die konsequente Weiterentwicklung von Qualität und Servicestandards zurück.

Das Grand Elysee trägt die Auszeichnung: "Exzellente Ausbildung in der Hotellerie", verliehen durch die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) und auditiert durch DEKRA. Diese Auszeichnungen stehen für eine hervorstechende Ausbildung und fachliche Qualität. Es gibt 5 verschiedene Ausbildungsberufe und beste Perspektiven.

Nachdem das Marktumfeld auch in 2022 durch externe Faktoren negativen Veränderungen unterworfen war, entwickelte sich dieses entsprechend der neuen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die postpandemischen Folgen der Corona-Pandemie gepaart mit den negativen Entwicklungen resultierend aus dem Russisch-Ukrainischen Krieg werden, verglichen mit 2019, auch im Geschäftsjahr 2023 zu erheblichen finanziellen Auswirkungen führen. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen in den Abschnitten 5. bis 7.

3. Ertragslage

Entsprechend der vorstehend beschriebenen Entwicklungen verzeichnet der Konzern eine Umsatzsteigerung von insgesamt +35,8 % auf TEUR 340.475.

Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen stellte sich in 2022 wie folgt dar:

2022 2021 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Bereich Gastro 155.030 91.275 63.755 69,8
Bereich Food 151.601 141.939 9.662 6,8
Bereich Hotellerie 32.303 16.127 16.176 100,3
Übrige 1.541 1.353 188 13,9
340.475 250.694 89.781 35,8

Die Umsatzerlöse im Bereich Gastro lagen um 69,8 % über dem Vorjahr. Ursache für die deutliche Steigerung der Umsatzerlöse ist der postpandemische Corona-Verlauf. So waren im Geschäftsjahr 2021 die gastronomischen Betriebe von Januar bis ca. Mitte Mai vollständig geschlossen, während im Geschäftsjahr 2022 die ersten Monate lediglich durch COVID-Einschränkungen wie 2G und 3G-Regelungen sowie der Maskenpflicht in Hotels und Restaurants geprägt waren. Insgesamt konnten 98 % der Umsatzerlöse aus dem Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, erreicht werden. Im Geschäftsbereich Food konnten die Umsatzerlöse ein weiteres Jahr in Folge gesteigert werden und sind im Berichtsjahr um 6,8 % gestiegen - dies entspricht einem Umsatzniveau von 120 % verglichen mit jenem des Berichtsjahres 2019.

Auch der Geschäftsbereich Hotellerie hat im Jahr 2022, bedingt durch den postpandemischen Corona-Verlauf, eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse um 100,3 % verzeichnet. Das erste Quartal 2022 war jedoch weiterhin maßgeblich durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die damit weiterhin verbundenen Eindämmungsverordnungen (u. a. Veranstaltungsauflagen) gestört. Daraus ergibt sich lediglich ein Umsatzniveau von 84 % im Vergleich zum Berichtsjahr 2019. Die Rohertragsquote lag mit 53,7 % über dem Vorjahresniveau (49,1 %) - diese liegt damit allerdings weiterhin unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2019 (57,3 %). Ursächlich hierfür ist der in 2022 gestiegene Anteil der margenstärkeren Umsätze in den Geschäftsbereichen Gastro und Hotellerie. Einhergehend mit der Umsatzsteigerung erhöht sich der Rohertrag absolut um TEUR +61.697 auf TEUR 184.173.

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl nahm im Geschäftsjahr 2022 um 194 bzw. 8,0 % auf 2.426 zu. Der Personalaufwand pro Kopf stieg von TEUR 31,8 p.a. auf TEUR 39,8 p. a. (25,2 %). Die Erhöhung des Personalaufwands um TEUR 25.576 bzw. 36 % auf TEUR 96.528 ist unter anderem auf Lohnerhöhungen resultierend aus neu geschlossenen Tarifverträgen, die geringere Nutzung von Kurzarbeit-Möglichkeiten, Zahlung von Inflationsausgleichsprämie sowie auf die Erhöhung des Personalbestandes zurückzuführen.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 10.934 auf TEUR 57.638 ergibt sich im aktuellen Geschäftsjahr einerseits aus den allgemeinen Preissteigerungen sowie andererseits aus umsatzabhängigen Aufwendungen wie Fremdreinigung (TEUR +1.659), Ausgangsfrachten (TEUR +1.268), dem Einsatz von Leiharbeitskräften (TEUR +1.252), Verwaltungskosten wie EDV-Kosten inkl. Beratungskosten (TEUR +392) und Nebenkosten des Geldverkehrs (TEUR + 673) sowie Instandhaltung und Reparaturen (TEUR +1.114).

Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 59 (VJ. TEUR 0) resultieren aus der anteiligen Ausschüttung vom Jahresüberschuss einer bereits veräußerten Beteiligung an der "Erste Flensburger Gasthausbrauerei Betriebs GmbH" aus den Jahren 2021 und 2020.

Das Finanzergebnis liegt unter anderem durch die gesunkenen Aufwendungen für Zinsderivate sowie geringere Aufzinsung von Rückstellungen mit TEUR -4.153 um TEUR 277 unter dem Vorjahr (TEUR-4.430).

Insbesondere durch die Steigerung der Umsatzerlöse ergibt sich somit im Berichtsjahr ein Konzernergebnis in Höhe von TEUR 9.795, das um TEUR +6.744 über dem des Vorjahres (TEUR 3.051) liegt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie im Geschäftsjahr 2022 einerseits merklich nachgelassen haben, der Russisch-Ukrainische Krieg sowie die damit verbundene Energie- und Rohstoffknappheit andererseits einen erheblichen Einfluss auf die Ertragslage der Eugen Block Holding GmbH hatten. Im Vorjahr sind wir von einem soliden Jahresergebnis bei deutlich steigenden Umsätzen ausgegangen. Insgesamt konnten wir, trotz der globalen Auswirkungen zuvor genannter Ereignisse, unsere Erwartungen aufgrund einer defensiven Planung übertreffen.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögensstruktur im Konzern ist geprägt durch den hohen Anteil des Sachanlagevermögens (78,9 % der Bilanzsumme bzw. TEUR 240.193). Wesentliche Bestandteile des Anlagevermögens sind die Grundstücke und Bauten (TEUR 176.034), wovon TEUR 70.416 auf die Hotelimmobilie sowie TEUR 59.716 auf den Lademannbogen (59, 63, 65, 127 bis 129) für Büro-, Lager- und Produktionsimmobilien entfallen.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Konzern in 2022 auf TEUR 33.619. Dies betraf unter anderem den Umbau der Fleischerei im Lademannbogen 127 (TEUR 11.050), den Baufortschritt des neuen Hotels in Zarrentin (TEUR 6.041), die eröffneten Block House Restaurants in Mannheim und Köln (TEUR 3.243), die geplanten Block House Restaurants in Hamburg, Stuttgart und München (TEUR 3.224), die Erweiterung der Block Menü in Zarrentin (TEUR 2.691), den Erwerb von technischen Anlagen und Maschinen für die Block House Fleischerei (TEUR 2.032), die Planung und Baugrubenvorbereitung für das Hotelprojekt in Berlin (TEUR 1.612) sowie den Erwerb von technischen Anlagen und Maschinen für die Block Menü (TEUR 905).

Im Umlaufvermögen sind hingegen nur 20,9 % des Gesamtvermögens gebunden. Hiervon betreffen 9,0 % das Vorratsvermögen, 9,8 % die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie 2,1 % die liquiden Mittel.

Am 23. Juni 2022 wurde der mit den finanzierenden Kreditinstituten bestehende Konsortialvertrag geändert In diesem Zusammenhang wurde das bestehende Finanzierungsvolumen von TEUR 50.000 um TEUR 31.000 zur Finanzierung von Investitionen in Ausstattung, Maschinen, Läger sowie Produktionsstätten erhöht. Im betrachteten Geschäftsjahr wurde dieses Volumen jedoch lediglich bereitgestellt und nicht abgerufen. Die vereinbarten Finanzkennzahlen wurden neu definiert und die Besicherung neu strukturiert.

Die Inanspruchnahme aus dem Konsortialvertrag mit einem angepassten Darlehensrahmen über TEUR 81.000, betrug zum Bilanzstichtag TEUR 28.625 (Vj. TEUR 30.125). Bei kreditgewährenden Versicherungen betrug die Inanspruchnahme zusätzlich TEUR45.359 (Vj. TEUR 47.071). Insgesamt beläuft sich die Finanzierung über Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährenden Versicherungen auf TEUR 131.936 (Vj. TEUR 147.031). Von diesen sind TEUR 116.175 mittel- bis langfristig und TEUR 15.761 kurzfristig gewährt. Die Reduzierung dieser Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag ist insbesondere auf die zügige Tilgung eines in 2020 aufgenommenen KfW-Darlehens mit TEUR 18.000 zurückzuführen, welches in 2021 um TEUR +24.000 auf TEUR 42.000 erhöht wurde, wobei im 2. Hj. 2021 bereits TEUR -5.250 regulär getilgt wurden, sodass zum Bilanzstichtag nach einer weiteren Tilgung von TEUR -10.500 in 2022 eine Restschuld in Höhe von TEUR 26.250 verblieb. Die bisherigen Tilgungen beliefen sich insgesamt auf TEUR -15.750.

Das Eigenkapital hat sich bedingt durch das Jahresergebnis um TEUR 9.795 auf TEUR 123.246 erhöht. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 40,5 % (Vj. 36,7 %).

5. Prognosebericht

Der andauernde Russisch-Ukrainische Krieg und die damit einhergehenden Unsicherheiten belasten die Weltwirtschaft weiterhin. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf sowie nicht zuletzt der zukünftigen Positionierung Chinas ab und ist daher von hoher Volatilität geprägt. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse ist derzeit keine verlässliche Prognose in Bezug auf die globale Entwicklung in 2023 möglich.

Die Erzeugerpreise sind laut statistischem Bundesamt im März 2023 um +7,5 % zum Vorjahresmonat (Februar 2023 +15,8% / Januar 2022 + 17,6%) gestiegen. Dies verdeutlicht einerseits einen sukzessiven Rückgang, bedeutet allerdings in dieser Höhe erfahrungsgemäß eine nachgelagerte, weiterhin erhöhte Inflationsrate in den kommenden Monaten. Aus heutiger Sicht ist daher nicht davon auszugehen, dass die mittelfristig angestrebte Inflationsrate der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 % im laufenden Geschäftsjahr 2023 erreicht werden kann.

In diesem Zusammenhang gilt die Annahme als realistisch, dass sich der Leitzins der EZB in den kommenden Monaten zunächst weiter erhöht und anschließend auf einem hohen Niveau von ca. 4,0 % stagnieren wird - mit dem Ergebnis herausfordernderer Finanzierungen von Investitionsvorhaben sowie einer merklichen Erhöhung der variablen Zinskonditionen im Darlehensportfolio. Perspektivische Auswirkungen für das Jahr 2023 und darüber hinaus lassen sich derzeit noch nicht abschließend bewerten.

Mit der Entscheidung zum Ausstieg aus der Atomkraft sind zum 15. April 2023 die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet worden. Kompensiert wird der sich ergebende Fehlbetrag zur Sicherung der Grundlast in den wind- und sonnenarmen Monaten über die Einspeisung u. a. französischen Atomstroms sowie der Stromgewinnung aus importiertem Fracking Gas. Somit zeichnet sich aus heutiger Sicht das Risiko einer erneuten Energieabhängigkeit Deutschlands in Verbindung mit deutlich gestiegenen Kosten ab, dessen Auswirkungen für die Zukunft derzeit nicht verlässlich prognostiziert werden können.

Zwar wurde von der Deutschen Regierung ein weiteres Konjunkturpaket in Form der sog. Energiepreisbremse auf den Weg gebracht, um die Wirtschaft zu stützen, jedoch werden die Gesamtauswirkungen hierdurch lediglich begrenzt abgemildert.

Der Index der ZEW-Konjunkturerwartung lag im April 2023 bei 4,1 und liegt damit noch im positiven Bereich. Das DIW-Konjunkturbarometer zeigt für das erste Quartal 2023 einen Wert von 91,2 Punkten und liegt damit unter der 100 Punkte-Grenze. Werte über dieser Grenze deuten auf eine überdurchschnittliche Konjunkturlage hin, während Werte unterhalb auf eine unterdurchschnittliche Konjunkturlage hinweisen. Diese Einschätzung wird von den Hochrechnungen der EU-Kommissionen sowie der Bundesregierung gestützt. So wird für Deutschland in 2023 nicht länger eine Rezession prognostiziert, sondern indes ein Wirtschaftswachstum von 0,4 % angesetzt sowie im Folgejahr von 1,6%.

Unsere Unternehmensplanung ist nach unserer Einschätzung zwar auf ein konservatives Szenario ausgerichtet, es können jedoch nicht alle Unwägbarkeiten vorhergesehen und berücksichtigt werden. Unter diesen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wird insgesamt für das Geschäftsjahr 2023 von einem günstigeren Geschäftsverlauf mit im Vergleich zum Vorjahr moderat steigenden Umsätzen sowie einem Jahresergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen.

Mittel- bis langfristig sehen wir uns in unseren Geschäftsbereichen unverändert gut positioniert. Aufgrund des insgesamt für 2023 erwarteten positiven operativen Ergebnisses ergeben sich nach unserer Einschätzung keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Unternehmensgruppe verfügt zum Bilanzstichtag über eine freie Liquidität in Höhe von EUR 17,15 Mio. zzgl. der nicht in Anspruch genommenen Tranche C in Höhe von EUR 31,0 Mio. im Rahmen des bestehenden Konsortialdarlehensvertrages (inkl. Barbestände). Das im März 2020 aufgenommene KfW-Darlehen über EUR 42 Mio. wurde im Geschäftsjahr 2021 vollständig in Anspruch genommen. Nach Abzug der Tilgung im 2. Halbjahr 2021 von EUR 5,25 Mio. sowie in 2022 von EUR 10,5 Mio. verbleiben zum Bilanzstichtag EUR 26,25 Mio. Für die Unternehmensgruppe wird für das Jahr 2023 ein positiver Cashflow erwartet, der ausreichend ist, um die geplanten eigenfinanzierten Investitionen zu tätigen. Für die Investitionsprojekte Hotel Zarrentin sowie den Umbau der Fleischerei sind Finanzierungen vertraglich fixiert. Für das Investitionsprojekt Block Menü Erweiterung in Zarrentin ist eine Finanzierung in Verhandlung. Die Unternehmensgruppe ist damit auch unter konservativen Annahmen über die weitere Entwicklung des Russisch-Ukrainischen Krieges sowie die damit einhergehenden Unsicherheiten für das Geschäftsjahr 2023 durchfinanziert.

6. Risikobericht

Risiken aufgrund von Seuchen und Pandemien

Insgesamt lässt sich für das Jahr 2022 festhalten, dass die Corona-Pandemie in eine endemische Phase eingetreten ist und die Auswirkungen in Zukunft nicht mehr mit jenen aus den Vorjahren zu vergleichen sind.

Gleichwohl besteht weiterhin das Risiko einer Ausbreitung von Virusvarianten, einhergehend mit politisch angeordneten Einschränkungen auf den operativen Geschäftsbetrieb bis hin zu erneuten Betriebsschließungen. Aus heutiger Sicht ist diese Situation allerdings nicht zu erwarten und es liegt derzeit keine dahingehende mediale Berichterstattung vor, die eine besondere Sensibilisierung erfordert. In Anbetracht der Dynamik der Ereignisse, die sich in den vergangenen Jahren gezeigt hat, ist eine verlässliche Prognose derzeit jedoch nicht fundiert darstellbar.

Risiken infolge weltpolitischer Ereignisse

Der anhaltende Krieg zwischen der Ukraine und Russland hat weiterhin erheblichen Einfluss auf die weltpolitische und damit einhergehende gesamtwirtschaftliche Lage. Eine Ausweitung des vorherrschenden Krieges auf weitere europäische Staaten, einschließlich der damit einhergehenden, absehbaren und nicht absehbaren Auswirkungen, kann nicht vollends ausgeschlossen werden. Es gilt allerdings zum jetzigen Zeitpunkt als unrealistisches Szenario. Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland, die weltpolitische Sicherheitslage und mögliche militärische Eskalationen, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und zu erwartende zusätzliche Belastungen der Privathaushalte können jedoch das Konsumentenverhalten beeinflussen.

Aus diesem Grund kommt die Geschäftsführung zu dem Schluss, dass die russische Invasion kurz- bis mittelfristig erhöhte Aufwendungen zur Folge hat, die sich negativ auf das Ergebnis in 2023 auswirken werden. Aus heutiger Sicht sind die langfristigen Folgen auf die operativen Geschäftsprozesse der Block Gruppe jedoch noch nicht verlässlich abschätzbar.

Risiken in Bezug auf die geopolitische Entwicklung Chinas

Angesichts des sog. "Decoupeling" - Prozesses zwischen den USA und China zeichnet sich derzeit das Bild einer proamerikanischen Tendenz der Europäischen Union und infolgedessen der Bundesrepublik Deutschland ab. Daraus ergibt sich auch für die Bock Gruppe die Notwendigkeit einer geopolitischen Exposition zur Risikoprävention.

Zunächst lässt sich mit Gewissheit festhalten, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine direkten Auswirkungen resultierend aus der operativen Geschäftstätigkeit der Block Gruppe erkennbar sind. Als Absatzmarkt und Produktionsstandort ist China gegenwärtig nicht relevant.

Gleichwohl ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich bei einer Intensivierung der von Zurückhaltung geprägten Chinastrategie, punktuell Einflüsse auf die Block Gruppe entlang der gesamten Lieferkette ergeben könnten.

Dementsprechend räumt die Block Gruppe diesem potenziellen Risiko, nicht zuletzt dem Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG) geschuldet, einen bedeutsamen Stellenwert in der ganzheitlichen Betrachtung als Teil der Risikoanalyse ein. Denn insbesondere der Konflikt zwischen China und Taiwan droht weiterhin zu eskalieren - mit kaum absehbaren Folgen für die Weltwirtschaft sowie den globalen Handel.

Beschaffungsrisiken

Bereits im ersten Quartal des Jahres 2022 führte der Russland-Ukraine Konflikt zu einer Verknappung der europaweiten Energieversorgung und einem entsprechend deutlichen Anstieg der Energiekosten. Die massiven Preissteigerungen im Energiesektor belasten die davon abhängigen Wertschöpfungsprozesse bei Dienstleistungen und Produkten weiterhin. Eventuelle Langzeitauswirkungen auf die Gastronomie, Hotellerie sowie Lebensmittelproduktion und -vertrieb können heute jedoch noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. In welchem Umfang die sog. Energiepreisbremse branchenübergreifend zu essenziellen Entlastungen führen wird, bleibt als ergebnisoffen abzuwarten.

Risiken im Personalbereich

Die gestiegenen Verbraucherpreise belasten im Jahr 2023 Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen, sodass durch die erkennbare Zunahme von Streikmaßnahmen das Risiko einer Lohn- Preis-Spirale im Euroraum zunehmen könnte.

Finanzierungsrisiken

Die Geschäftsleitung erkennt das Zinsrisiko als bedeutsam an. Zur Begrenzung dieses Risikos wurden für variable Teile der verzinslichen Kredite ein SWAP abgeschlossen. Wie bereits prognostiziert geht die Geschäftsleitung davon aus, dass sich der Leitzins der EZB in den kommenden Monaten zunächst weiter erhöht und anschließend auf einem hohen Niveau von ca. 4,0 % stagnieren wird. Dies wird zu einer merklichen Erhöhung der variablen Zinskonditionen im Darlehensportfolio führen. Allerdings finanzieren wir uns mit Ausnahme des Konsortialdarlehens nahezu ausschließlich über langfristige Festzinsvereinbarungen. Zudem ist die variable Finanzierung des Konsortialdarlehen teilweise über abgeschlossene Zinsswaps bis Mitte 2024 abgesichert. Darüber hinaus ergeben sich Herausforderungen für die Finanzierung von neuen Investitionsvorhaben und Refinanzierungen werden nur zu einem höheren Zinssatz möglich sein.

Operative Risiken

In allen Geschäftsfeldern bestehen darüber hinaus folgende allgemeine Marktrisiken.

Im Geschäftsbereich Hotellerie gehen wir grundsätzlich unverändert von einem intensiven Wettbewerb im Hamburger Hotelmarkt aus. Grund hierfür sind die Hotelneueröffnungen der Vergangenheit sowie aktuelle Renovierungs- und Neubauprojekte von Wettbewerbern, die insgesamt darauf hindeuten, dass Hamburg als Destination unverändert eine hohe Aufmerksamkeit bei Anbietern und Nachfragern genießt.

Die Kostenrisiken in der Block Gruppe werden wesentlich durch die Kostengruppen Personal, Wareneinsatz und Betriebskosten geprägt. Traditionell liegt in der Block Gruppe das Augenmerk der Geschäftsleitung auf einer vorsichtigen, jeweils am Umsatz ausgerichteten Entwicklung der Personalkosten und des Wareneinsatzes. Bezüglich des Wareneinsatzes liegt das Hauptrisiko in der Entwicklung der Fleischpreise, die sich aufgrund der Weltmarktsituation für Rindfleisch sehr volatil zeigten.

Der schwierigen Situation in Südamerika und unserem steigenden Qualitätsfleischbedarf geschuldet, haben wir bereits in 2014 mit Kooperationspartnern ein Rinderaufzuchtprogramm in Deutschland initiiert. Im Mittel wurden pro Jahr 7.500 Weiderinder gehalten, sowie 5.500 pro Jahr geschlachtet. In 2022 wurden im Rahmen des Rinderaufzuchtprogramms ca. 4.600 Rinder geschlachtet. Gleichzeitig wurde die Aufzucht von Black Angus Rindern in Deutschland weiter ausgebaut. Mittlerweile umfasst das Programm 6 Betriebe unter Vertrag zum Aufbau einer Mutterkuhherde und Mast. Die Akquirierung neuer Partnerbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zur Sicherung der Rohstoffe wird in 2023, nicht zuletzt der anhaltend positiven Resonanz geschuldet, kontinuierlich weiterverfolgt.

Für Risiken im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen werden regelmäßig Krisenübungen durchgeführt. Darüber hinaus sind die Qualitätsanforderungen an Lieferanten und eigene Mitarbeiter regelmäßig schärfer als es die gesetzlichen Vorgaben (HACCP, Chargenrückverfolgung, Qualitätssicherung, IFS-Zertifizierung) verlangen. Die notwendigen technischen Voraussetzungen zur Verhinderung dieser Risiken werden ebenfalls regelmäßig erneuert.

Für traditionelle Risiken der Unterbrechung des Geschäftsbetriebes besteht in der Gruppe ein umfassender Versicherungsschutz in Form einer All-Risk-Police, die kontinuierlich überprüft und angepasst wird.

Soweit der Einkauf von Fleisch aus Südamerika im Wege des Direktimports in USD erfolgt, werden Währungsrisiken über Devisentermingeschäfte minimiert. Der Verkauf erfolgt nahezu ausschließlich auf Euro-Basis, so dass hier Risiken aus Wechselkursschwankungen nahezu ausgeschlossen sind.

Im Geschäftsbereich Gastro besteht aufgrund der hohen Anzahl von Bar- und EC-/Kreditkarten- zahlern kein ausgeprägtes Kontrahenten- und Bonitätsrisiko. Im Geschäftsbereich Food und Hotellerie wird dieses durch ein stringentes Forderungsmanagement weitestgehend reduziert.

7. Chancenbericht

Chancen sehen wir darin, das bewährte Konzept unserer Block House Restaurants auch auf zusätzliche Standorte auszuweiten. Wie in der Vergangenheit auch, werden wir dabei jedoch nur in solche Standorte investieren, von denen wir überzeugt sind, dass diese nachhaltig gute Umsätze und Ergebnisse erwirtschaften können.

Die Corona-Pandemie bringt nicht nur Risiken, sondern bietet auch Chancen. Freiwerdende, attraktive Standorte für gastronomische Betriebe können wir für unsere Block House Restaurants nutzen, um in der nun postpandemischen Phase die Anzahl der Betriebe zu erhöhen und unsere Umsatz- und Ertragslage nachhaltig zu verbessern (z. B. München, Mannheim, Köln).

Darüber hinaus sehen wir insbesondere im Geschäftsbereich Foods weitere Umsatz- und damit auch Ertragspotenziale.

 

Hamburg, im Juni 2023

Stephan von Bülow

Michael Kafka

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 66.179,22 129.156,84
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 493.707,26 572.885,51
3. Geleistete Anzahlungen 163.155,62 22.996,00
723.042,10 725.038,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 176.034.314,87 179.778.842,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.003.484,06 13.108.544,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.636.071,83 9.307.872,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.520.076,55 18.143.564,20
240.193.947,31 220.338.823,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
240.918.989,41 221.065.861,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.259.129,72 17.851.382,49
2. Unfertige Erzeugnisse 115.337,76 131.803,44
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 11.056.725,43 9.345.838,08
27.431.192,91 27.329.024,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.876.534,50 16.236.581,27
2. Sonstige Vermögensgegenstände 10.610.213,33 10.401.613,99
28.486.747,83 26.638.195,26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.250.956,25 32.669.395,72
62.168.896,99 86.636.614,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.289.809,38 1.018.520,25
304.377.695,78 308.720.997,12

Passiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11.010.000,00 11.010.000,00
II. Kapitalrücklage 13.357.746,61 13.357.746,61
III. Bilanzgewinn 98.877.926,11 89.083.335,33
123.245.672,72 113.451.081,94
B. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse 1.051.669,57 1.024.652,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.281.053,65 4.842.526,08
2. Sonstige Rückstellungen 13.812.479,65 13.360.520,53
17.093.533,30 18.203.046,61
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährende Versicherungen 131.936.271,35 147.030.594,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.975.321,62 15.686.714,14
3. Sonstige Verbindlichkeiten 9.725.939,76 9.419.839,34
159.637.532,73 172.137.148,11
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.866.287,46 2.404.068,46
F. Passive latente Steuern 1.483.000,00 1.501.000,00
304.377.695,78 308.720.997,12

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 340.475.475,26 250.694.338,33
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.080.974,32 -2.152.915,52
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.220.446,16 892.711,70
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.048.770,46 18.175.637,69
345.825.666,20 267.609.772,20
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 148.094.457,16 119.501.647,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.508.930,75 7.456.817,13
158.603.387,91 126.958.464,14
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 80.484.261,86 59.309.121,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 16.043.564,92 11.642.577,83
96.527.826,78 70.951.699,36
7. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.746.171,87 13.666.396,63
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 57.942.683,57 46.994.628,25
9. Erträge aus Beteiligungen 59.145,94 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134.803,25 132.931,38
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.287.768,62 4.562.611,37
12. Ergebnis vor Steuern 14.911.776,64 4.608.903,83
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.117.185,86 1.557.673,43
14. Ergebnis nach Steuern/Konzernjahresüberschuss 9.794.590,78 3.051.230,40
15. Gewinnvortrag 89.083.335,33 86.032.104,93
16. Bilanzgewinn 98.877.926,11 89.083.335,33

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 130275), für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden sind gemäß § 308 HGB nach den auf den Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem Stichtag aller einbezogenen Einzelabschlüsse.

B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für Tochtergesellschaften i. S. v. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB sind. Die verbundenen Unternehmen werden vollständig in den Konzernabschluss einbezogen.

Bezüglich des Umfanges des Konsolidierungskreises wird auch auf Punkt G. verwiesen. Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

C. Konsolidierungsmethoden

In den Konzernabschluss werden die aufgestellten Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften übernommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die Altfälle (erstmaliger Einbezug vor dem 1. Januar 2010) gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem konsolidierungspflichtigen Eigenkapital.

Erstkonsolidierungsstichtag ist der 1. Januar 2003.

Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von insgesamt TEUR 4.088 wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und sind zum Bilanzstichtag vollständig planmäßig abgeschrieben.

Weitere aktivische (TEUR 12.326) und passivische Unterschiedsbeträge (TEUR 126) aus der Kapitalkonsolidierung wurden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt direkt mit den Rücklagen verrechnet.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet.

Aufwendungen und Erträge wurden im Rahmen der Ertragskonsolidierung eliminiert, soweit sie in Beziehung der Konzerngesellschaften untereinander bestanden.

Wesentliche Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2022 nicht angefallen und wurden deshalb nicht eliminiert.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und selbst geschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer - angesetzt.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Der Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse wird in Höhe der gewährten Beträge angesetzt und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

E. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens wird in Anlage 6 dargestellt, die integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 8.354 (Vj. TEUR 7.402).

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn wird ein Gewinnvortrag von TEUR 89.083 ausgewiesen.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Rückbauverpflichtungen 3.482 3.062
Ausstehende Rückvergütung/Delkredere 2.938 3.447
Tantiemen/Prämien/Gewinnbeteiligungen 2.834 2.496
Nicht genommener Urlaub/Überstunden 2.156 1.271
Ausstehende Rechnungen 504 610
Berufsgenossenschaft 331 19
Mieten 301 825
Erlösschmälerungen Einzelhandel 286 277
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 267 241
Personalentlassungen 141 380
Prozesskosten 35 104
Übrige 537 629
13.812 13.361

5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
davon
Insgesamt bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährenden Versicherungen 131.936 15.761 58.957 57.218
(Vj.) (147.031) (14.997) (47.354) (84.680)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.975 17.975 0 0
(Vj.) (15.687) (15.687) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 9.726 9.726 0 0
(Vj.) (9.420) (9.420) (0) (0)
159.637 43.462 58.957 57.218
(Vj.) (172.138) (40.104) (47.354) (84.680)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährenden Versicherungen sind insgesamt TEUR 105.686 wie folgt besichert:

Grundschulden auf Betriebsgrundstücken

Abtretung von Rechten aus Miet- und Pachtverträgen

Sicherungsübereignung von Anlagen und Maschinen

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen des Weiteren branchenübliche Eigentumsvorbehalte an gelieferten Gegenständen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 1.148 (Vj. TEUR 2.413) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 236 (Vj. TEUR 59) enthalten.

6. Latente Steuern

Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,4 % (Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag) zu Grunde gelegt. Aus Ansatzunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz (Immobilien, Rückstellungen) resultieren zum Bilanzstichtag passive latente Steuern von TEUR 1.928 (Vj. TEUR 1.967) und aktive latente Steuern von TEUR 445 (Vj. TEUR 466). Aktive und passive Steuerlatenzen werden miteinander saldiert, so dass zum Bilanzstichtag passive latente Steuern von TEUR 1.483 (Vj. TEUR 1.501) ausgewiesen werden. Dementsprechend beinhaltet der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Erträge aus latenten Steuern von TEUR 18 (Vj. TEUR 153).

Stand 01.01.2022 Veränderung Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 466 -21 445
Passive latente Steuern -1.967 39 -1.928
Saldierte Steuerlatenzen -1.501 18 -1.483

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze verteilen sich folgendermaßen auf die Tätigkeitsgebiete:

2022 2021
TEUR TEUR
Bereich Gastro 155.030 91.275
Bereich Food 151.601 141.939
Bereich Hotellerie 32.303 16.127
Übrige 1.541 1.353
340.475 250.694

Die Umsatzerlöse werden vorwiegend in Deutschland und nur zu einem geringen Teil in den europäischen Nachbarländern erzielt, so dass keine weitere Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten erfolgt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne von TEUR 50 (Vj.TEUR 64).

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.382 ausgewiesen. Es handelt sich insbesondere um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 727), Erträge aus Betriebskostenabrechnungen (TEUR 393) sowie Erträge aus Pachtverzichten für Vorjahre (TEUR 187).

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 360 (Vj. TEUR 323) enthalten.

4. Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 17 (Vj. TEUR 126) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

F. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 50.673, die sich wie folgt zusammensetzen:

2022
TEUR
Mietverträge 49.252
Leasingverträge 1.421
50.673

Bei den Mietverpflichtungen handelt es sich insbesondere mit rd. EUR 39,0 Mio. um Verpflichtungen aus den fest abgeschlossenen Mietverträgen für das Betreiben der Block House Restaurants sowie mit rd. EUR 9,1 Mio. für das Betreiben der Jim Block Restaurants.

Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen das Leasing von Kraftfahrzeugen und anderer Betriebsausstattung.

Zudem hat sich die Eugen Block Holding GmbH aufgrund des Förder- und Umlagevertrages vom 15. Oktober 2018 verpflichtet, jährlich 10 % des Konzernjahresüberschusses als Spende an die Block Stiftung zu leisten. Die Erfüllung dieser Verpflichtung darf jedoch eingeschränkt oder verweigert werden, wenn wesentliche wirtschaftliche Interessen der Unternehmensgruppe beeinträchtigt werden. Der zugrundeliegende Vertrag ist fest bis zum 31. Dezember 2023 abgeschlossen.

Weitere wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen nicht.

2. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Sicherungsgeschäfte:

Nominalbetrag Marktwert
Art Anzahl TEUR TEUR
Absicherung Zinssatzänderungsrisiken
Zinsswapvereinbarungen 1 13.499 -82

Die Bewertung der Sicherungsgeschäfte erfolgte nach der Mark-to-Market-Methode.

Die Bildung einer Drohverlustrückstellung für negative Marktwerte war nicht erforderlich, da ein Sicherungszusammenhang zwischen diesen derivativen Finanzinstrumenten und den Grundgeschäften besteht.

Zur Risikoabsicherung von Beschaffungsgeschäften in USD werden ausschließlich Micro-Hedges verwendet, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments (Devisentermingeschäft) abgesichert wird.

Insgesamt wurde ein Einkaufsvolumen von Rohstoffen in Höhe von TUSD 861 durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt TEUR 7.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 231 und betrifft mit TEUR 221 Abschlussprüferleistungen, mit TEUR 7 andere Bestätigungsleistungen und mit TEUR 3 sonstige Leistungen.

4. Mitarbeiterzahl

Es wurden durchschnittlich (ohne Geschäftsführung) beschäftigt:

2022 2021
Gewerbliche Mitarbeiter 1.658 1.570
Angestellte 484 450
Aushilfen 174 111
2.316 2.131
Auszubildende 110 101
2.426 2.232

5. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich liquide Mittel.

6. Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Herr Stephan von Bülow (Vorsitzender der Geschäftsführung), Diplom-Betriebswirt, Hamburg

Herr Michael Kafka, Kaufmann, Großhansdorf

7. Aufsichtsrat

Zu Aufsichtsräten sind bzw. waren bestellt:

Herr Prof. Norbert Aust (Vorsitzender), Hamburg (seit dem 1. Oktober 2022)

Herr Dr. Andreas Costard (stellvertretender Vorsitzender), Hamburg

Frau Christina Block, Hamburg

Herr Philipp Block, Hamburg

Herr Dirk Block, Hamburg

Herr Harm Humburg, Neu-Isenburg

Herr Christian Berner, Hamburg (seit dem 1. April 2022)

Frau Ramona Strege, Heilshoop (seit dem 1. Dezember 2022)

Frau Bärbel Peter, Quickborn (bis zum 30. November 2022)

G. Anteilsbesitzliste

1. Mutterunternehmen

Eugen Block Holding GmbH

2. Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen des Mutterunternehmens an Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden

Anteil %
Block House Restaurantbetriebe AG, Hamburg 100,00
Block House Restaurantbetriebe Franchise GmbH, Hamburg 100,00
Jim Block Restaurantbetriebe GmbH, Hamburg 100,00
Fischhaus am Schaalsee GmbH, Hamburg 100,00
Gasthaus Block Harkebrügge GmbH, Hamburg 100,00
Block Foods AG, Hamburg 100,00
Block House Fleischerei GmbH, Hamburg 100,00
Block Menü GmbH, Hamburg 100,00
Block Handels GmbH, Hamburg 100,00
Block Personal Service GmbH, Hamburg 100,00
Block Logistik GmbH, Hamburg 100,00
Block Daten GmbH, Hamburg 100,00
Block Systems GmbH, Hamburg 100,00
HAM Hamburg Airlines Luftfahrtgesellschaft GmbH, Hamburg 100,00
Elysee Hotel AG Hamburg, Hamburg 100,00
Block Bau GmbH, Hamburg 100,00
Block Head College GmbH Akademie der Gastronomie, Hamburg 100,00
Block Bräu GmbH, Hamburg 100,00
Block Marketing GmbH 100,00

Diese Gesellschaften erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und können daher von den dort geregelten Befreiungsvorschriften Gebrauch machen.

 

Hamburg, 14. Juni 2023

Eugen Block Holding

Geschäftsführung

Stephan von Bülow

Michael Kafka

Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022 Zugänge
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 815.665,77 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.610.523,11 168.473,33
3. Geleistete Anzahlungen 22.996,00 147.855,62
5.449.184,88 316.328,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.427.164,15 3.067.965,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.440.589,23 1.314.843,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.375.329,97 3.088.358,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.143.564,20 25.831.492,28
397.386.647,55 33.302.659,80
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.000,00 0,00
2.000,00 0,00
402.837.832,43 33.618.988,75
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 815.665,77
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 4.778.996,44
3. Geleistete Anzahlungen -7.696,00 0,00 163.155,62
-7.696,00 0,00 5.757.817,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.632.835,69 0,00 303.127.965,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 545.957,88 7.500,00 30.293.890,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.882,36 91.604,65 55.655.966,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.454.979,93 0,00 41.520.076,55
7.696,00 99.104,65 430.597.898,70
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 2.000,00
0,00 0,00 2.000,00
0,00 99.104,65 436.357.716,53
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 686.508,93 62.977,62 0,00 749.486,55
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.037.637,60 247.651,58 0,00 4.285.289,18
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.724.146,53 310.629,20 0,00 5.034.775,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.648.321,23 8.445.329,37 0,00 127.093.650,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.332.044,98 1.965.149,75 6.788,43 17.290.406,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.067.457,81 3.025.063,55 72.626,87 46.019.894,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
177.047.824,02 13.435.542,67 79.415,30 190.403.951,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
181.771.970,55 13.746.171,87 79.415,30 195.438.727,12
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 66.179,22 129.156,84
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 493.707,26 572.885,51
3. Geleistete Anzahlungen 163.155,62 22.996,00
723.042,10 725.038,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 176.034.314,87 179.778.842,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.003.484,06 13.108.544,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.636.071,83 9.307.872,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.520.076,55 18.143.564,20
240.193.947,31 220.338.823,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
2.000,00 2.000,00
240.918.989,41 221.065.861,88

Konzernkapitalflussrechnung der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Konzernjahresüberschuss 9.795 3.051
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens 13.746 13.666
+ Zunahme der Rückstellungen 433 326
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -511 -823
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1 -229
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie anderer Aktiva, soweit diese nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.270 -3.969
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, soweit diese nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.180 8.547
+ Zinsaufwendungen (saldiert) 4.153 4.430
- Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 -12.000
+ Ertragsteueraufwand 5.117 1.558
+/- Ertragsteuererstattungen/-zahlungen -8.279 263
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 27.365 14.820
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 19 128
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände -33.619 -37.979
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 600
+ Erhaltene Zinsen 135 133
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -33.465 -37.118
+/- Einzahlungen durch/Auszahlungen an die Gesellschafter -952 567
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 40.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -15.095 -16.144
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 0 30.869
- Gezahlte Zinsen -4.271 -4.437
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -20.318 50.855
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -26.418 28.557
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 32.669 4.112
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.251 32.669

Konzerneigenkapitalspiegel der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2022

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage nach § 272 II 4 HGB Gewinnvortrag
TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2020 11.010 13.358 83.122
Vortrag aus dem Vorjahr 0 0 2.909
Gewinnausschüttung 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0
31. Dezember 2021 11.010 13.358 86.031
Vortrag aus dem Vorjahr 0 0 3.052
Gewinnausschüttung 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0
31. Dezember 2022 11.010 13.358 89.083
Konzernjahresschuss Summe Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR
31. Dezember 2020 2.909 86.031 110.399
Vortrag aus dem Vorjahr -2.909 0 0
Gewinnausschüttung 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 3.052 3.052 3.052
31. Dezember 2021 3.052 89.083 113.451
Vortrag aus dem Vorjahr -3.052 0 0
Gewinnausschüttung 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 9.795 9.795 9.795
31. Dezember 2022 9.795 98.878 123.246

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eugen Block Holding GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunfts-orientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 14. Juni 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jens Lingthaler, Wirtschaftsprüfer

Dirk Heide, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14. Juni 2023 gebilligt worden.

BERICHT DES AUFSICHTSRATES ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

Der Aufsichtsrat ist während des Geschäftsjahres durch mündliche Berichterstattung und auf schriftlichem Wege von den Geschäftsführern der Gesellschaft laufend über den Gang der Geschäfte und alle wesentlichen Vorgänge und Vorhaben unterrichtet worden. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung in dem durch Gesetz und Satzung bestimmten Rahmen überwacht.

Die zum Abschluss für das Geschäftsjahr 2022 gewählte Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Hamburg, hat den Jahres- und Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts der Eugen Block Holding GmbH geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat daher dem Ergebnis der Prüfung des Jahres- bzw. Konzernabschlusses und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts durch den Abschlussprüfer zugestimmt und den von den Geschäftsführern aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss und Lageberichte bzw. Konzernlagebericht festgestellt bzw. gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt den Geschäftsführern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die unverändert sachliche und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Gesellschaft.

 

Hamburg, den 14. Juni 2023

Prof. Norbert Aust, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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