Messner GmbH & Co. KG

78573 Wurmlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 450808
Eingetragen
15.3.1988

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Messner GmbH & Co. KG

Wurmlingen

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

1. Konjunkturelle Entwicklung

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die aktuellen Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession.

Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen, psychologisch hilft da auch die Bundestagswahl.

Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 5,9% um 0,2 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2023.

Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,3% in diesem und 1,6% im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird allerdings nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten und die Maut&CO 2 -Steuern den Preisdruck hochhalten.

Das Defizit im Staatshaushalt wird sich im kommenden Jahr auf 1,8% der Wirtschaftsleistung zurückbilden, nach 2,1% in diesem Jahr. Der Leistungsbilanzsaldo wird bis zum Jahr 2025 auf 6,6% der Wirtschaftsleistung sinken.

Die Risiken für die vorliegende Prognose sind mannigfaltig. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass die jüngsten Preisrückgänge Bestand haben. Hiervon dürften die Industrie- und Konsumkonjunktur profitieren. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben.

Ein weiteres erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzpolitik aus. Zwar konnte eine Einigung für den Haushalt 2024 erzielt werden und die Einhaltung der Schuldenbremse dürfte gewährleistet sein. Allerdings ist es bei der derzeitigen Haushaltssituation sowie vor allem im Hinblick auf die schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2025 nicht unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen auf die lange Bank geschoben werden. Dieser Stillstand und die Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen lähmen die Konjunktur und hemmen das langfristige Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum zurückgehalten werden. Sollte sich die Unsicherheit, anders als in der vorliegenden Prognose unterstellt, nicht auflösen, dürfte die erwartete Erholung in weite Ferne rücken.

Quelle: ifo Konjunkturprognose vom 6.3.24

b) Branchenspezifische Entwicklung

Die folgenden Grafiken zeigen die Entwicklung in den Branchen Handel und Bauhauptgewerbe. Zu beachten ist, dass das Segment Holzbau und Holzhandel, in denen Messner seinen Schwerpunkt hat, ein besseres Entwicklungspotential hat als der Baustoffhandel und die konventionelle Bauwirtschaft. Der Grund dafür ist Holz als nachwachsender und CO 2 -bindender Rohstoff, der viel mit aktivem Klimaschutz zu tun hat.

Bild

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima markant verbessert. Von Optimismus sind die Firmen aber noch ein Stück entfernt. Der Auftragsbestand war weiter rückläufig. Auch im Handel konnte der Index deutlich zulegen. Die Händler zeigten sich mit den laufenden Geschäften zufriedener. Zudem waren die Erwartungen nicht mehr so pessimistisch. Insbesondere der Einzelhandel sieht einen Hoffnungsschimmer. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die aktuelle Lage wurde etwas besser beurteilt. Nach dem historischen Tief im Vormonat legten die Erwartungen etwas zu. Die Aussichten bleiben jedoch düster.

Bild

Die Beschränkungen im Wohnungsbau (Stornierungen und Auftragsmangel) sind zwar immer noch hoch, scheinen aber ihren Hochpunkt überschritten zu haben.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

a) Umsatz und Rohertrag

Die Umsatzerlöse gingen im Vergleich zum Rekordjahr 2022 um 5 Mio. auf 24,7 Mio. € zurück. Dies war sowohl auf Nachfragerückgänge, als auch auf einen daraus resultierenden Preisverfall im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Die Handelsspanne verschlechterte sich leicht aufgrund fallender Preise und zunehmendem Wettbewerbsdruck. Als Rohertrag insgesamt konnten wir 6,5 Mio. € erzielen.

b) Kosten und Ergebnis

Die Personalkosten konnten um 5,4% auf 3,7 Mio. € reduziert werden, da rasch auf die veränderte Marktlage reagiert wurde. Die Abschreibungen reduzierten sich leicht auf 0,37 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch rigoroses Cost-Cutting um über 10% gesenkt werden, Energiepreisrückgänge spielten dabei auch eine Rolle. Der Zinsaufwand stieg merklich an, da Kredite für einen Hallenneubau aufgenommen wurden. Der Cashflow halbierte sich auf 0,6 Mio. €. Umsatz und Ergebnis sind wegen der Ausführungen unter 2a) und 2b) stärker zurückgegangen als im Lagebericht 2022 prognostiziert.

c) Aktiva

Der fast abgeschlossene Hallenneubau war für die Logistikkostenoptimierung wichtig, ansonsten gilt für uns: zusätzlich investiert wird nix, until twenty six. Die Vorräte konnten wir um über 23% gesenkt werden, was auf Preiseffekte und den aktiven Bestandsabbau zum Jahresende zurückzuführen war. Die Kundenforderungen reduzierten sich in etwa proportional zum Umsatz um 12%. Der freie Liquiditätspuffer lag zum Jahresende bei sehr komfortablen 2,1 Mio. €.

d) Passiva

Die Eigenmittelquote (einschließlich Gesellschafterdarlehen) konnte trotz kreditfinanzierten Investitionen und damit einhergehender Bilanzverlängerung über 37 % gehalten werden. Die Bankverbindlichkeiten wurden maximal möglich getilgt, erhöhten sich in Summe aber wegen der Hallen-Investition um 2,1 Mio. €. Die Lieferantenverbindlichkeiten erhöhten sich um 108 T€ auf 351 T€.

3. Voraussichtliche Entwicklung

a) Chancen

Die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sind dramatisch um ca. 40% eingebrochen, sie werden von den aktuellen politischen Machthabern auf allen Ebenen nicht gewünscht und gefördert. Wachstum versprechen jedoch der Sanierungsmarkt, sozialer Wohnungsbau und öffentliche Bauvorhaben, da ist Geld vorhanden und wenn es mal ausgehen sollte, werden vermutlich die Steuern erhöht. Die meisten Holz-Handwerker haben genug Aufträge für die kommenden Monate. Wir rechnen 2024 mit weiteren Mengenrückgängen, die aber durch Preiserhöhungen teilweise kompensiert werden und somit nur zu leichten Umsatzrückgängen führen.

b) Risiken

Das größte Geschäftsrisiko besteht zur Zeit in der Verunsicherung der Bauherren durch die massiven Eingriffe des Wirtschaftsministers und der EZB. CO 2 -Steuer und Mauterhöhung, restriktive Heizungsvorschriften, Abdrehen der KfW-Förderung und die stark gestiegenen Zinsen haben den Wohnungsbau in Deutschland zum Erliegen gebracht. Wir gehen im laufenden Jahr von mehr Forderungsausfällen aus. Das Debitorenmanagement verfolgt weiterhin eine konsequent, restriktive Kreditlimitpolitik. Zunehmende Bürokratie und überregulierte Lieferkettenvorschriften belasten das Geschäft zusätzlich. Wegen dieser zahlreichen Risiken rechnen wir mit einer deutlich geringeren Rendite für 2024.

II. Zusätzliche Informationen

1. Risikomanagement

a) Risikomanagementziele und -methoden

Das Risikomanagement ist bei Messner direkt der Geschäftsleitung angegliedert. Ziel ist es, alle relevanten Risiken frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit zu beseitigen oder zu minimieren. Die Risikomatrix nach Eintrittswahrscheinlichkeit und finanziellen Auswirkungen hilft dabei jedes Risiko richtig zu priorisieren. Wöchentlich werden alle wichtigen Geschäftsvorfälle und Rechtsfälle in der Management-Konferenz analysiert und Maßnahmen zur Risikominimierung beschlossen. Ein umfangreiches Versicherungsschutzkonzept gemeinsam mit anderen Holzhändlern ist unter der Konsortialführung der Sparkassen-Versicherung implementiert worden.

b) Operative Risiken

Naturkatastrophen: Nachdem wir Erfahrungen mit Überschwemmung, Feuer, Sturm und Hagel gemacht hatten, haben wir diesbezüglich Präventionsmaßnahmen ergriffen.

Preisänderungs- und Bestandsrisiken: Ungängige Vorräte wurden nach § 253 (4) HGB marktgerecht abgewertet. Bei Vorräten des Verkaufssortiments bestand wegen Preisrückgängen Wertberichtigungsbedarf. Es bestehen keine langfristigen Preisvereinbarungen.

Rohstoffrisiken: Durch politische Unsicherheiten, Witterung, Schädlingsbefall, fehlende Sägewerkskapazitäten oder Transportengpässe kann die Beschaffung einzelner Sortimente verzögert oder verteuert werden. Betroffen sind vor allem Waren mit außereurop. Ursprung.

Wechselkursrisiken: Abhängigkeiten von Währungskursschwankungen bestehen verkaufsseitig keine und einkaufsseitig nur in wenigen Warengruppen. Finanzinstrumente zur Kurssicherung waren aufgrund des relativ geringen Anteils nicht mehr nötig.

Forderungsausfallrisiken: Obwohl einige Kunden dem Baugewerbe mit etwas schlechterem Zahlungsverhalten zuzurechnen sind, liegen die Außenstandstage weit unter dem durchschnittlichen Zahlungsziel. Forderungsausfälle waren in 2023 unter 0,1% des Umsatzes. Alle größeren Kundenforderungen sind bei der R+V kreditversichert.

IT-Risiken: Störungen des Telefon- und Datennetzes und der Server können unsere Geschäftsprozesse stark beeinträchtigen. Darum wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen wie doppelte Anschlüsse, Backup, Firewalls, Virenscanner, redundante Serverparks, Richtfunkstrecke, externe Cloud-Datenbanken etc. installiert.

Liquiditätsrisiken: Trotz der stagnierenden Geschäftsentwicklung ist genug Spielraum im Rahmen der Banklinien gegeben um saisonale und konjunkturelle Zahlungsstromschwankungen auszugleichen. Bestehende Finanzierungen werden mit maximal möglichen Raten getilgt, um den Zinsaufwand zu reduzieren.

2. Forschung und Entwicklung

Wir erweitern unser Sortiment laufend um moderne und innovative Produkte aus dem Bereich Bauen und Wohnen mit Holz. Dadurch sind wir zu einem der führenden Holzhändler in Süddeutschland geworden und wurden schon in vielen Bereichen ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Woody-Award im November 2023 für ein perfektes Ausstellungskonzept.

3. Zweigniederlassungen

Die Firma Messner GmbH & Co. KG hat ihren Stammsitz in Wurmlingen, Daimlerstraße. Eine Zweigniederlassung existiert in Freiburg. Weitere nahestehende operative Unternehmen sind die Franz Habisreutinger GmbH & Co. KG mit Standorten in Weingarten, Baienfurt, Bad Wörishofen, Gersthofen, Kempten, Konstanz, Neu-Ulm und Nürtingen und die Griffwerk GmbH in Blaustein.

III. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren nach CSR-RUG

1. Umweltbelange

Umweltschutzbelange, auch wenn sie im reinen Handel naturgemäß geringere Auswirkungen haben, werden ernst genommen. Auflagen zur Rücknahme und Entsorgung von Verkaufs- und Transportverpackungen und Holzresten werden von uns oder in Zusammenarbeit mit Dritten erfüllt. Bereits seit langem unterstützt Messner Gütesiegel die sich für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich verträgliche Waldwirtschaft einsetzen und ist PEFC- und FSC-zertifiziert. Auch die EUTR Regelungen zum Urwaldschutzgesetz werden eingehalten und umfassend dokumentiert, damit weltweit die biologische Artenvielfalt geschützt wird. Der Wasserverbrauch unseres Geschäftsprozesses ist minimal und die Luftverschmutzung beschränkt sich hauptsächlich auf die Kraftfahrzeuge. Unsere Staplerflotte ist überwiegend elektrisch betrieben und einige der PKW auch. Messner gewinnt seine Energie ressourcenschonend aus einer Pelletsheizung und eigenen Photovoltaik-Anlagen.

2. Arbeitnehmerbelange

Für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter unabdingbar. Darum legen wir viel Wert auf gute Berufsausbildung und permanente Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unter anderem die Schulungsbereiche: Anwendungstechnik, Verkehrssicherheit und Persönlichkeitsentwicklung, sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Die Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation wie z.B. zur Geschlechtergleichstellung oder zu Teilzeitansprüchen werden eingehalten. Wir pflegen den regelmäßigen sozialen Dialog mit Arbeitnehmern über deren Rechte und Pflichten, auch über eine interne Wissensplattform. Alle Mitarbeiter sind am Firmen-Ergebnis beteiligt und entsprechend motiviert. Beim Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wird mit der Berufsgenossenschaft, dem Betriebsarzt, externen Sicherheitsfachkräften, den Krankenkassen, dem Landratsamt und dem TÜV zusammengearbeitet, um Unfälle weitestgehend zu vermeiden und die Mitarbeitergesundheit zu fördern.

3. Soziale Belange

Messner engagiert sich in vielfältigster Weise für den Dialog auf kommunaler und überregionaler Ebene. Regionale Initiativen, Vereine, Kirchen, Brauchtum, Sport und Musik werden mit hohen EUR-Beträgen unterstützt. Die Geschäftsführer engagieren sich ehrenamtlich in der Vollversammlung der IHK (Oberschwaben), als Vorstand des Berufsverbandes GDHolz (Berlin), in der Einkaufskooperation Holzring (Bremen) und bei der ZEB (Paderborn).

4. Achtung der Menschenrechte

Messner achtet umfassend auf die Einhaltung der Menschenrechte in unserem Betrieb und unsere Einkäufer überprüfen alle Lieferanten der Lieferkette auf deren Einhaltung von Menschenrechten, wie Vermeidung von Kinder- oder Zwangsarbeit, soweit in der betrieblichen Praxis möglich bzw. durch das Lieferkettengesetz vorgeschrieben.

5. Bekämpfung von Korruption und Bestechung

Um Korruption und Bestechung zu bekämpfen wurde ein hochmodernes Hinweisgeber IT-System implementiert, welches völlige Anonymität für weltweite Hinweise garantiert und welches mit systematischen Work-Flows die rechtlich einwandfreie Abarbeitung möglicher Fälle gewährleistet.

 

Wurmlingen, im März 2024

Bilanz

Aktivseite

31.12.2023
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.544,34 2.702,34
II. Sachanlagen 4.834.016,46 2.625.913,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.455.100,00 1.898.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.795.810,86 1.862.090,61
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.090.518,14 556.024,60
10.176.989,80 6.945.530,98

Passivseite

31.12.2023
Vorjahr
A. Kapital
I. Kapitalanteile 1.148.816,52 1.140.291,41
II. Gewinnrücklagen 1.700.000,00 1.600.000,00
B. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 991.955,34 896.159,54
C. Rückstellungen 559.988,00 800.700,00
D. Verbindlichkeiten 5.776.229,94 2.508.380,03
10.176.989,80 6.945.530,98

Gewinn- und Verlustrechnung

Berichtsjahr
Vorjahr
1. Rohertrag 6.471.877,67 7.707.888,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.046.731,88 -3.280.687,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -679.105,31 -3.725.837,19 -658.628,78
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -371.190,50 -420.652,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.048.450,34 -2.296.111,36
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.467,26 1.009,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -64.671,10 -38.721,39
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -52.930,05 -152.784,74
8. Ergebnis nach Steuern 236.265,75 861.312,00
9. Sonstige Steuern -17.065,95 -16.093,61
10 Jahresüberschuss 219.199,80 845.218,39

Aus dem Jahresüberschuss wurden 100.000,00 € den Gewinnrücklagen zugeführt. Der Restbetrag von € 119.199,80 wurde den Gesellschaftersonderkonten gutgeschrieben.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Messner GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Wurmlingen und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRA 450808.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften gültigen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB sowie des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Soweit steuerlich zulässig wurde degressiv abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 4 HGB anzusetzen war.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos, der Unverzinslichkeit und der Inanspruchnahme von Skonto mit 2 % vom Nennwert nach Abzug der Umsatzsteuer gebildet.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.474,34 0,00 0,00 3.474,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.783.427,11 0,00 0,00 3.783.427,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.145.532,11 0,00 0,00 1.145.532,11
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.150.480,99 226.117,96 34.320,00 3.342.278,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.943,89 2.364.875,57 0,00 2.400.819,46
II. insgesamt 8.115.384,10 2.590.993,53 34.320,00 10.672.057,63
kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 772,00 1.158,00 0,00 1.930,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.257.899,60 102.496,29 0,00 2.360.395,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 836.423,82 40.467,00 0,00 876.890,82
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.395.147,25 227.069,21 21.462,00 2.600.754,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
II. insgesamt 5.489.470,67 370.032,50 21.462,00 5.838.041,17
Buchwerte
Stand 1.1.2023
Stand 31.12.2023
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.702,34 1.544,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.525.527,51 1.423.031,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 309.108,29 268.641,29
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 755.333,74 741.524,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.943,89 2.400.819,46
II. insgesamt 2.625.913,43 4.834.016,46

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

c) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ungewisse Verbindlichkeiten im Personalbereich, Gutschriften und Abrechnungen sowie Abschlusskosten, die im wesentlichen kurzfristigen Charakter haben.

Auf eine Abzinsung für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nach § 253 Abs. 2 HGB wurde aus Wesentlichkeitsgründen sowie aufgrund der Annahme, dass sich die künftigen Wertsteigerungen mit dem gegenläufigen Effekt aus der Abzinsung ausgleichen, verzichtet.

d) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen insgesamt € 991.955,34 (Vorjahr € 896.159,54) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen insgesamt € 4.004.039,40 (Vorjahr € 1.866.666,60), davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 573.757,36 (Vorjahr € 333.333,38) und mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahre € 2.010.847,58 (Vorjahr € 1.133.333,40). Die gesicherten Beträge belaufen sich auf € 3.823.850,68. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden gesichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt € 351.270,87 (Vorjahr: € 242.851,25) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betragen € 1.028.333,44 (Vorjahr: 184.817,56) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 392.586,23 (Vorjahr € 214.044,62) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von T€ 45,1 (Vorjahr: T€ 26,7). Hierunter sind vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Förderprogrammen ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 19,3 (Vorjahr: T€ 12,9).

V. Sonstige Angaben

a) Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftendende Gesellschafterin ist die Messner Verwaltungs-GmbH, Weingarten (Stammkapital € 25.564,59).

b) Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführer) 66,5 Angestellte und Monatslöhner (Vj. 72,0).

c) Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Maximilian Habisreutinger, Kaufmann, und

Felix Habisreutinger, Kaufmann.

Die Angabe der Bezüge ist unterblieben (§ 286 Abs. 4 HGB).

d) Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen und Leasingverträgen mit einem Jahresbetrag von T€ 126.

f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Wurmlingen, den 12. März 2024

Messner Verwaltungs-GmbH

Maximilian Habisreutinger, Geschäftsführer

Felix Habisreutinger, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss wurde für Offenlegungszwecke verkürzt. Zum ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erstellt:

An die Messner GmbH & Co. KG, Wurmlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Messner GmbH & Co. KG, Wurmlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Messner GmbH & Co. KG, Wurmlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

Unser vorstehender Prüfungsbericht wird erstattet nach § 321 HGB und nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.

 

Ulm (Donau), den 11. Juni 2024

WAIBLINGER Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Jörg O. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer

Anlage zum Bestätigungsvermerk:

Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 7.11.2024 festgestellt.

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