Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 55946
Vorher
FPO Bikes GmbH
Eingetragen
26.8.2005
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
der Großhandel, der Import und Export mit und von Fahrrädern sowie Zweiradteilen und -zubehör, Sportbekleidung, Sportartikeln aller Art und artverwandte Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Beate Delwisch
seit 5.6.2025
Prokura
Thomas Henke
seit 28.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HERCULES GMBH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der HERCULES GMBH, Köln

A. Lagebericht

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft (Quelle: Zweirad-Industrie-Verband e.V.)

Entgegen den Erwartungen und des allgemeinen negativen Konsumklimas haben 2023 sowohl die Fahrradproduktion wie auch die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht - vergleichbar mit dem coronabedingten Fahrrad-Boomjahr 2020. Insgesamt ist der Fahrrad- bzw. E-Bike-Bestand in Deutschland 2023, wie in den vergangenen Jahren, weiter gewachsen - auf 84 Millionen (2022: 82,8 Millionen), mit einem Anteil von ca. 11 Millionen E-Bikes. Der Trend geht dabei neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern - zum Beispiel für die Freizeit, den Sport oder den Transport. Eine Marktsättigung ist deshalb laut ZIV weiterhin nicht absehbar.

Nach dem Allzeithoch in der Fahrrad- und E-Bike-Produktion in Deutschland im Jahr 2022, das angesichts der zwischenzeitlich eingebrochenen Nachfrage zu übervollen Lägern beitrug, hat sich die Produktion 2023 mit 2,3 Millionen Einheiten auf dem Niveau des Boom-Jahres 2020 und damit auf einem sehr guten Wert eingependelt.

Mit Blick auf den Markt- und Innovationstreiber E-Bike nehmen die Unternehmen aus der deutschen Fahrradbranche inzwischen weltweit die Vorreiterrolle ein. ,Engineered in Germany' und ,Made in Europe' sind bei E-Bikes die Garanten für Ingenieurskunst, Design, Qualität, Nachhaltigkeit und Werterhalt.

Das E-Bike ist der Motor der Fahrradbranche und das in fast allen Produktsegmenten. 2023 wurden in Deutschland mit 53 % (2022 48 %) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 %) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte Fahrräder (47 %) stehen 2023 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. Damit ist die Verkaufsmenge insgesamt leicht rückläufig und ungefähr wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Herausragend ist dabei der hohe Fachhandelsanteil, der 2023 um einen Prozentpunkt auf 77 % gestiegen ist, während SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter mit einem Marktanteil von 1 % (minus 1 Prozentpunkt) weiter an Bedeutung verloren.

Insgesamt zeigen die Marktdaten sehr deutlich, dass die Menschen in Deutschland dem Radfahren im Alltag und in der Freizeit und den dazugehörigen hochwertigen Produkten einen großen Stellenwert zumessen.

Der Fahrradmarkt ist demnach auf einem hohen Niveau stabil und hat sich 2023 vom allgemeinen negativen Konsumklima entkoppelt. Fahrräder und vor allem E-Bikes in sehr guter Qualität und mit innovativer Technik werden von den Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt, ebenso wie die Beratung und der Service durch qualifizierte Fachhändler und deren Werkstätten.

Zu einem wichtigen Markttreiber hat sich zudem das Fahrradleasing über den Arbeitgeber entwickelt. Von dieser Entwicklung profitiert insbesondere der stationäre Fachhandel stark.

2. Umsatzentwicklung

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR EUR %
Umsätze 66.916 66.998 -82 -0,1
Erlösschmälerungen -2.173 -1.583 -589 37,2
Insgesamt 64.743 65.414 -671 -1,0

Der Umsatz der HERCULES GMBH im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich leicht um 1,0 % auf 64,7 Mio. €.

3. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 37 nach 38 in 2022.

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

2023 2022
% %
Sachanlageintensität 18.1 18,7
Vorratsintensität 47,4 22,8
Eigenkapitalquote 87,8 78,0

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2. Ertragslage

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 11.030 14.282 -3.252 -22,8
Personal- und Sachaufwand -6.968 -6.217 751 12,1
Abschreibungen -693 -824 -131 -15,8
Finanzergebnis 199 -22 221 1.004,6
Steuern -1.044 -2.111 -1.067 -50,5
Jahresüberschuss 2.524 5.109 -2.582 -50,6

Die weiterhin gute Ertragslage zeigt sich in der Rohergebnisspanne von 17,0 % nach 21,8 % im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss betrug 2.524 T€ nach 5.109 T€ im Vorjahr.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken ist ein System eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

umfassendes Warenwirtschaftssystem

tagesgenaue Erfassung der Finanzbuchhaltungsdaten

monatliche kurzfristige Erfolgsrechnung

kurz- und mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung

Festlegung risikopolitischer Ziele und Strategien

permanente Marktbeobachtung und -analyse

Entwicklung innovativer Produkte unter Einbeziehung von Mitgliedern und Lieferanten

Entwicklung und Umsetzung geeigneter Werbemaßnahmen

Die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird regelmäßig durch unseren Versicherungsmakler überprüft

Zur Abdeckung von Risiken im Eigengeschäft wurden Abwertungen auf den Warenbestand vorgenommen sowie Risikovorsorge im Bereich der Forderungen gebildet.

2. Risiko- und Chancenbericht

Als gesamtwirtschaftliche Risiken, die speziell unsere Branche betreffen, werten wir eine gewisse zeitliche Überbevorratung auf allen Handelsebenen sowie die gestiegenden Finanzierungskosten.

Risiken im Bereich der IT-Sicherheit sind auch in diesem Jahr von großer Bedeutung. Hier gilt es, diese Risiken nicht nur durch entsprechende Organisationsstrukturen, sondern auch durch technische Maßnahmen wie bspw. regelmäßige Systemupdates und Support-Packages, mittels der erneuerten ERP-Systemlandschaft sowie durch ein permanentes und hochqualifiziertes Informationssicherheits-Management-System bestmöglich zu reduzieren.

Die Einhaltung der Compliance-Vorschriften im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern und externen Geschäftspartnern dient als Wertekompass für unser Handeln. Die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Regelungen unterliegt ebenso der regelmäßigen Kontrolle durch die Führungsmitarbeiter wie die Prüfung aller neuen Vertragsbeziehungen und das Handeln unserer Mitarbeiter im Rahmen unserer bereits bestehenden, großenteils langjährigen Geschäftsbeziehungen.

Auch das vergangene Geschäftsjahr war weiterhin geprägt von geopolitischen Spannungen, die global in die Volkswirtschaften ausstrahlen. Ein Ende dieser durch Ungewissheit geprägten Situation ist nicht absehbar.

Das Fahrrad und E-Bike haben als gefragte Mobilitätsformen deutlich zugenommen, verstärkt durch die Sensibilität der Menschen für ihre Gesundheit und das Klima.

Zur Zeit sehen wir weder größere Risiken in Hinsicht auf Forderungsausfälle noch hinsichtlich der Liquidität. Wesentliche sonstige Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre weitere Entwicklung negativ beeinflussen könnten, gibt es nicht.

IV. Prognosebericht

Die HERCULES ist immer mehr als die Summe ihrer Teile. Wir schaffen Produkte, die Emotionen wecken. Innovatives Design und modernste Fahrradtechnologie, die handwerkliche Sorgfalt in Fertigung und Montage, die Liebe zum Detail und unsere Leidenschaft, mit der wir Fahrräder bauen.

Daher verfolgen wir konsequent das Ziel, neueste innovative Lösungen mit unverwechselbarem Design zu verbinden. Begeisterung fürs Fahrrad - das ist unsere Leidenschaft, die uns täglich antreibt und inspiriert neue Wege zu gehen.

Die Prognose von 2022 für 2023 konnte nicht ganz erreicht werden.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird weiter positiv gesehen. Auf Basis unserer Planungen erwarten wir daher für 2024 bei vergleichbaren Umsatzerlösen ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 höheres Jahresergebnis.

 

Köln, den 21. Mai 2024

Die Geschäftsführung

gez. G. Honkomp

gez. E. Hageböck

BILANZ ZUM 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.667,00 223.840,00
2. Geleistete Anzahlungen 413.650,92 173.404,84
521.317,92 397.244,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.162.151,85 5.356.720,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.453,00 859.716,00
5.864.604,85 6.216.436,85
6.385.922,77 6.613.681,69
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 15.410.745,30 7.581.800,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.522.569,47 7.678.898,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.555.233,06 10.854.807,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.258.704,16 160.102,95
10.336.506,69 18.693.808,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 248.663,01 318.839,79
25.995.915,00 26.594.448,64
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 93.884,43 90.593,09
32.475.722,20 33.298.723,42

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 25.881.413,70 20.772.705,19
III. Jahresüberschuss 2.523.912,57 5.108.708,51
28.505.326,27 25.981.413,7
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 582.742,00 3.062.053,00
2. Sonstige Rückstellungen 110.000,00 151.500,00
692.742,00 3.213.553,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.918.918,77 3.567.567,45
(-). Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 10.881,84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 103.034,73 225.050,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 115.535,62 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 140.164,81 300.257,10
3.277.653,93 4.103.756,72
32.475.722,20 33.298.723,42

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 64.742.708,77 65.414.351,68
2. Sonstige betriebliche Erträge 490.278,75 640.028,12
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -54.203.288,45 -51.772.809,55
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.433.331,91 -2.337.423,38
b) Soziale Abgaben -502.042,78 -2.935.374,69 -501.377,44
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -693.111,22 -823.652,03
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.018.336,09 -3.365.564,69
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 266.221,52 58.901,41
- davon von verbundenen Unternehmen: 58.901,41 € (Vorjahr: 30.001,05 €)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -67.225,24 -80.558,56
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.043.670,54 -2.110.558,81
10. Ergebnis nach Steuern 2.538.202,81 5.121.336,75
11. Sonstige Steuern -14.290,24 -12.628,24
12. Jahresüberschuss 2.523.912,57 5.108.708,51

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der HERCULES GMBH (Amtsgericht Köln, HR B 55946) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 250,01 € bis 800,00 € wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Verpflichtungen und Risiken. Ihr Ansatz erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

1. Anlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung nachfolgend ausführlich dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.252.362,20 38.212,83 0,00 1.290.575,03
2. Geleistete Anzahlungen 173.404,84 240.246,08 0,00 413.650,92
1.425.767,04 278.458,91 0,00 1.704.225,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.036.994,43 0,00 0,00 6.036.994,43
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.936.014,04 186.893,39 3.461,53 2.119.445,90
7.973.008,47 186.893,39 3.461,53 8.156.440,33
9.398.775,51 465.352,30 3.461,53 9.860.666,28
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.028.522,20 154.385,83 0,00 1.182.908,03
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.028.522,20 154.385,83 0,00 1.182.908,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 680.273,58 194.569,00 0,00 874.842,58
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.298,04 344.156,39 3.461,53 1.416.992,90
1.756.571,62 538.725,39 3.461,53 2.291.835,48
2.785.093,82 693.111,22 3.461,53 3.474.743,51
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.667,00 223.840,00
2. Geleistete Anzahlungen 413.650,92 173.404,84
521.317,92 397.244,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.162.151,85 5.356.720,85
2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.453,00 859.716,00
5.864.604,85 6.216.436,85
6.385.922,77 6.613.681,69

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 2.555 T€ betreffen in Höhe von 2.555 T€ die Gesellschafterin und resultieren aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.259 T€ (Vorjahr: 160 T€) beinhalten Forderungen für Kautionen von 4 T€ (Vorjahr: Kautionen 4 T€) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Personalkosten (68 T€), Abschlusskosten (25 T€) und übrige Rückstellungen (17 T€).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 1.007.383,84 € (Vorjahr: 1.173.956,11 €) und von mehr als einem Jahr in Höhe von 2.270.270,09 € (Vorjahr: 2.918.918,77 €); davon hat ein Betrag von 0,00 € (Vorjahr: 324.324,05 €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 6.000 T€ durch eine Grundschuld und eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschafterin abgedeckt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 56.245,01€ (Vorjahr: 69.778,92 €) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von 18.199,02€ (Vorjahr: 18.353,23 €) enthalten.

6. Finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB in Höhe von 380.700 T€ gegenüber Banken (Mithaftung für verbundene Unternehmen). Es besteht - auch aufgrund der Vergangenheitserfahrungen - kein Risiko der Inanspruchnahme.

Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen mit einer jährlichen Belastung von rd. 301 T€.

D. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 146,08 € (Vorjahr: 2.984,56 €) enthalten. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.025,55 € (Vorjahr 17.147,77 €) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Anzahl
Kaufmännische Mitarbeiter 32
Gewerbliche Mitarbeiter 5
37

2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt insgesamt 39 T€ und teilt sich auf in Abschlussprüfungsleistungen (17 T€), Steuerberatungsleistungen (10 T€) und sonstige Leistungen (12 T€).

3. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Georg Honkomp, Kaufmann

Herr Egbert Hageböck, Kaufmann

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 21. Mai 2024

gez. Georg Honkomp

Geschäftsführung

gez.Egbert Hageböck

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HERCULES GMBH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HERCULES GMBH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HERCULES GMBH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger Komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger Komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 21. Mai 2024

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volksw. T. Schiffarth, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 24.09.2024 festgestellt.

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