Bankservicegesellschaft Rhein-Main mbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 51459
Eingetragen
24.1.2001
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Das Erbringen von Dienstleistungen, aller Art für Finanzinstitute, insbesondere für Sparkassen und Banken, soweit diese Teilakte aus ihren Betriebsabläufen aufsichtsrechtlich auf Dritte auslagern dürfen. Die Gesellschaft erbringt keine Bankdienstleistungen, Versicherungsdienstleistungen oder andere zulassungspflichtige Geschäfte. Teilakte nach Absatz 1, insbesondere Belegerfassung, kann die Gesellschaft auch für Nichtfinanzinstitute erbringen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Bankservicegesellschaft Rhein-Main mbH

Kriftel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

  Euro 31.12.2009
Euro
31.12.2010
Euro
31.12.2008
Euro
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital   500.000,-- 500.001,-- 1.000.000,--
B. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 672.813,--     826.894,--
2. Geschäfts- oder Firmenwert 39.995,--     43.330,--
  712.808,--     870.224,--
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.045.497,--     958.110,--
    1.758.305,-- 1.758.306,-- 1.828.334,--
C. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 352.748,10     386.619,61
- davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 128.278,54 Euro (Vorjahr: 138.722,52 Euro)        
2. Sonstige Vermögensgegenstände 20.765,91     7.789,76
  373.514,01     394.409,37
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.005.079,09     13.583,24
    1.378.593,10 1.378.594,10 407.992,61
- davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.005.079,09 Euro (Vorjahr: 13.583,24 Euro)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten   24.679,51 24.680,51 24.144,47
    3.661.577,61 3.661.578,61 3.260.471,08

Passiva

       
  Euro 31.12.2009
Euro
31.12.2008
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,--   2.500.000,--
II. Gewinnvortrag 162.754,36   -,--
III. Jahresüberschuss 257.405,07   162.754,36
    2.920.159,43 2.662.754,36
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 42.103,14   14.797,--
2. Sonstige Rückstellungen 585.490,75   380.240,--
    627.593,89 395.037,--
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.657,56   65.674,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.657,56 Euro (Vorjahr: 43.035,01 Euro)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 58.351,95   59.420,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 58.351,95 Euro (Vorjahr: 59.420,43 Euro)      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 36.814,78   75.184,30
- davon aus Steuern   113.824,29 200.279,72
28.365,26 Euro (Vorjahr: 74.573,34 Euro)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 768,72 Euro (Vorjahr: 610,20 Euro)        
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 36.814,78 Euro (Vorjahr: 75.184,30 Euro)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten   -,-- 2.400,--
    3.661.577,61 3.260.471,08

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB).

Von den Erleichterungsvorschriften nach § 274a Nr. 1 und § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich etwaiger Anschaffungsnebenkosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear oder degressiv vorgenommen. Bei Zu- und Abgängen wird eine zeitanteilige Jahresabschreibung verrechnet. Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten 150,-- Euro nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Die Anschaffungskosten von beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens zwischen 150,-- Euro und 1.000,-- Euro werden in einen Sammelposten aufgenommen, der ab dem Jahr der Anschaffung jährlich in Höhe eines Fünftels abgeschrieben wird.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller Risiken bilanziert.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und allen ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

3. Angaben zur Bilanz

Forderungen gegen die Gesellschafter sind mit 128 TEUR (Vorjahr: 139 TEUR) in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und mit 1.005 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR) in den Guthaben bei Kreditinstituten enthalten.

4. Organmitglieder

Geschäftsführer:

Udo Brönner (Vorsitzender)  
Karl-Heinz Thies  
Aufsichtsrat:  
Michael Baumann
(Vorsitzender ab 10. Juli 2009;
stellvertretender Vorsitzender bis 9. Juli 2009)
Leiter "Zentralbereich Organisation/IT und Bau" der Nassauischen Sparkasse
Torsten Siebeneicher
(stellvertretender Vorsitzender ab 10. Juli 2009;
Vorsitzender bis 9. Juli 2009)
Ressortleiter "Organisation und IT-Service" der Frankfurter Sparkasse
Johannes Scholer Ressortleiter "Unternehmenssteuerung" der Frankfurter Sparkasse
Friedhelm Seekatz Leiter "Zentralbereich Finanzen und Controlling" der Nassauischen Sparkasse

 

Kriftel, 18. Februar 2010

Bankservicegesellschaft Rhein-Main mbH

Brönner

Thies

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

An die Bankservicegesellschaft Rhein-Main mbH

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Bankservicegesellschaft Rhein-Main mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Frankfurt am Main, den 2. März 2010

Sparkassen und Giroverband Hessen-Thüringen
- Prüfungsstelle -

Biba, Wirtschaftsprüfer

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