CoV Team GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dahmann seit 13.11.2019 | Geschäftsführer |
Marco Lüderitz seit 13.11.2019 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACT EUROPE GmbHWiesbadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ACT EUROPE GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 19. Februar 2015 Ernst
& Young GmbH
Ortinger, Wirtschaftsprüfer Reich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Darstellung der Umsatzerlöse wurde im Jahresabschluss 2012 geändert. Bisher wurden als Umsatzerlöse die Entgelte für Mediaschaltungen, Provisionen und Honorare und als Gegenposten die Aufwendungen für Mediaschaltungen in den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Im Gegensatz zum Jahresabschluss 2011 werden für den Jahresabschluss 2012 die Umsatzerlöse als Nettoumsatz ausgewiesen. Unter dem Nettoumsatz sind hierbei Provisionen für die Agenturleistungen und Honorare zu verstehen. Damit wird das Mediavolumen nicht mehr als Umsatzerlöse bzw. als Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Die Änderung erfolgt aufgrund besserer Vergleichbarkeit mit den Wettbewerbern, die in der Regel den Nettoumsatz ausweisen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst: Die in 2011 unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesenen Media-schaltungen wurden mit den unter den Umsatzerlösen ausgewiesenen Entgelten für Media-schaltungen in Höhe von TEUR 79.945 verrechnet. Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen waren im Vorjahr konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 2 enthalten. Diese Weiterbelastungen werden im Geschäftsjahr 2012 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis der Aufwendungen für bezogene Leistungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde entsprechend geändert. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren bis auf die Änderung zum Nettoausweis der Umsatzerlöse ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: a. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden ausschließlich unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen drei und dreizehn Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die Sachanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG im Wert von mehr als EUR 150 bis EUR 1.000 wurden bis zum Geschäftsjahr 2009 aus Vereinfachungsgründen auch für die Handelsbilanz zu einem Sammelposten zusammengefasst und jeweils pro Jahr zu einem Fünftel abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter unter EUR 150 werden bei Erwerb direkt aufwandswirksam erfasst. b. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Das latente Risiko des Forderungsausfalls wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Für erkennbare Risiken werden im Einzelfall in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. c. Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft bietet ihren Mitarbeitern zur Altersvorsorge und Risikoabsicherung ein "deferred compensation" Modell an. Dabei haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile in Altersversorgungsansprüche umzuwandeln. Eigene Beitragsleistungen durch die Gesellschaft sind ausgeschlossen. Zur Erfüllung dieser Versorgungszusage hat die Gesellschaft mit einem Versicherer eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, wonach alle Rechte und Ansprüche daraus der Gesellschaft zustehen. Zur Sicherstellung der Ansprüche der Versorgungsberechtigten sind alle Leistungsansprüche der Gesellschaft gegenüber der Versicherung an die Mitarbeiter verpfändet. Im Versorgungsfall steht der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens der Verpflichtung gegenüber dem pensionsberechtigten Mitarbeiter in gleicher Höhe gegenüber. Die Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, da die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkte deckungsgleich mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten sind. Damit bestimmt sich der Wert der Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag nach dem Wert des Deckungsvermögens gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB. Rückdeckungsanspruch und Pensionsrückstellungen werden nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert, ohne dass es dabei zu einem Ausweis eines Aktiv- oder Passivüberhangs kommt. Darüber hinaus bestehen unverfallbare Anwartschaften sowie laufende Rentenverpflichtungen. Die Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet. Dabei wurde eine jährliche Rentenanpassung mit 2% entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 7 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 5,04%. Es wurden die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. d. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. e. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. f. Umsatzerlöse Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die vereinbarte Leistung erbracht wurde. g. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. h. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der AEGIS Group plc (ab 26. März 2013: Dentsu Aegis Network Ltd.), London, Großbritannien, einbezogen werden. III. Erläuterungen zur Bilanza. Anlagevermögen Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. c. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. d. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Carat Deutschland GmbH, Wiesbaden, ergeben sich aus der Verlustübernahme im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4.929 (Vorjahr: Gewinn in Höhe von TEUR 898). e. Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen saldiert, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zu den "Pensionsrückstellungen". Der Rückdeckungsanspruch bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens für die Verpflichtung beträgt gemäß Bestätigung der Versicherungsgesellschaft TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 62). f. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für eine Schadensersatzzahlung in Höhe von TEUR 6.200 (Vorjahr TEUR 0) sowie für ausstehende Gutschriften in Höhe von TEUR 413 (Vorjahr: TEUR 0). g. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. h. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 23.544 (Vorjahr: TEUR 6.882) und Verbindlichkeiten aus dem Cashpool in Höhe von TEUR 18.226 (Vorjahr: TEUR 10.449). i. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Carat Deutschland GmbH, Wiesbaden, betreffen laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 2.597 (Vorjahr: TEUR 744). Im Vorjahr resultierte zusätzlich eine Verbindlichkeit aus der Abführung des Jahresergebnisses in Höhe von TEUR 898. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnunga. Umsatzerlöse Als Umsatzerlöse werden Provisionen und Honorare als Entgelt für die Agenturleistungen ausgewiesen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Fremdleistungen für Mediaschal-tungen und die entsprechend an die Kunden weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich als durchlaufende Posten behandelt, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Die Umsatzerlöse wurden im Inland in Höhe von TEUR 1.012 (Vorjahr: TEUR 2.293) und im Ausland in Höhe von TEUR 1.414 (Vorjahr: TEUR 1.455) erwirtschaftet. Das vor Ausweisänderung als Umsatzerlöse ausgewiesene Mediavolumen beträgt für 2012 TEUR 82.775 (Vorjahr: TEUR 79.945). b. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Schadensersatz in Höhe von TEUR 6.680 (Vorjahr: TUR 0) sowie Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 443 (Vorjahr: TEUR 485). c. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen Zinserträge aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 480 (Vorjahr: TEUR 0) und Zinserträge aus verbundenen Unternehmen aus dem Cashpooling in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 0). d. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen bestehen aus Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen aus dem Cashpooling in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 447) sowie aus Abzinsungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 14). V. Sonstige Angaben und Erläuterungena. Angaben zum Mutterunternehmen Die ACT EUROPE GmbH, Wiesbaden, gehört über ihre Gesellschafterin Carat Deutschland GmbH, Wiesbaden, zum Konzernkreis der AEGIS Group plc (ab 26. März 2013: Dentsu Aegis Network Ltd.), London, Großbritannien. Diese hat die ACT EUROPE GmbH, Wiesbaden, in den Konzernabschluss (kleinster sowie größter Kreis) mit einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt bei:
unter der Registernummer 1403668. Die deutsche Übersetzung wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. b. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2012 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langjährigen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 23) wie folgt:
c. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr war 1 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1). Er steht im Angestelltenverhältnis. d. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und bis zum Aufstellungsdatum folgende Personen an:
e. Bezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). f. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat. Der Beirat besteht aus mind. 3 Mitgliedern. Die Aufgaben des Beirates umfassen die Führung einschließlich Koordination der Gesellschaft in fachlicher und organisatorischer Hinsicht. Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:
Der Beirat hat für seine Tätigkeit keine Bezüge erhalten. g. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe der abgerechneten Prüfungshonorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Konzernabschluss der AEGIS Group plc (ab 26. März 2013: Dentsu Aegis Network Ltd.), London, Großbritannien, enthalten sind.
Wiesbaden, den 19. Februar 2015 ACT EUROPE GmbH Die Geschäftsführung Dirk Heumann Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Geschäft und RahmenbedingungenGeschäftsfeld und Organisation Die ACT EUROPE GmbH (im Folgenden auch ACT) ist für ihre Kunden in allen Belangen der Kommunikationsberatung, insbesondere Mediaplanung und -einkauf tätig. Dabei ist sie dahingehend in die deutsche Aegis Media Gruppe eingebunden, dass sämtliche administrativen Aufgaben über ein Shared-Service-Center, das bei der Schwestergesellschaft Dentsu Aegis Network Germany GmbH (vormals Aegis Media Central Services GmbH), Wiesbaden (im Folgenden AMCS), angesiedelt ist, abgewickelt werden. Diese Gesellschaft führt im eigenen Namen und auf eigene Rechnung den Mediaeinkauf für die ganze AEGIS Media Gruppe durch. Auch für Spezialdisziplinen wie beispielsweise "out-of-home media" oder "digital" kann die Gesellschaft auf entsprechende Agenturen im deutschen Netzwerk zurückgreifen. Durch die enge funktionale und organisatorische Einbindung der Gesellschaft innerhalb der deutschen Gruppe sowie durch die enge Abstimmung mit der englischen Konzerngruppe besteht ein mittelbarer Einfluss der Lagen und Entwicklungen dieser verbundenen Unternehmen auf die Lage der ACT. So ist beispielsweise die Zahlungsfähigkeit der ACT als operative Gesellschaft durch die Einbindung in den Cashpool der deutschen Gruppe unter Führung der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH (vormals AEGIS MEDIA (Central Europe & Africa) GmbH) (im Folgenden AMCEA) jederzeit gewährleistet. Die ACT zählt zu den operativen Gesellschaften im Verbund der deutschen AEGIS Media Gruppe. Diese wiederum nimmt eine führende Position innerhalb der Mediaagenturen in Deutschland ein. Mit Wirkung vom 26. März 2013 ist die Aegis Group plc, London, Großbritannien, vollständig durch die Dentsu Inc, Tokio, Japan, übernommen worden. Die bisherige Netzwerkstruktur der internationalen Aegis Group bleibt unter dem Namen Dentsu Aegis Network unverändert erhalten und bildet eine globale Kommunikationsgruppe für das digitale Zeitalter. Entwicklung der Branche Der Bruttowerbemarkt der Above-the-line-Medien ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 0,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro gestiegen und erweist sich damit als stabil. Nach einem dynamischen Start in das Jahr 2012 mit einem Anstieg von 3,7 Prozent im ersten Quartal vs. Vorjahreswert ebbte das Wachstum langsam ab. Insbesondere das dritte Quartal entwickelte sich - trotz medialer Großereignisse wie der Fußball EM und der Olympischen Spiele - unter Vorjahresniveau. Das vierte Quartal und das damit zusammenhängende Weihnachtsgeschäft sicherten letztlich den ausgeglichenen Jahresabschluss, obgleich der Dezember leicht unter dem Vorjahresergebnis schloss. Die im Jahresverlauf doch teilweise sehr entgegengesetzt verlaufenden Entwicklungen machen deutlich, dass sich die starken Turbulenzen innerhalb der globalen und der europäischen Wirtschaftsentwicklung auch im Werbemarkt entsprechend niedergeschlagen haben. Mit 1,7 Milliarden Euro waren auch in 2012 die Handelsorganisationen wieder das stärkste Segment im Werbemarkt - allerdings mit einem um 12,5 Prozent geringeren Investment als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Untersegment E-Commerce zeigte sich jedoch ein komplett gegenläufiges Bild. Hier wurden um fast ein Drittel die Werbeaktivitäten erhöht. Insbesondere Angebote aus dem Bereich Tourismus und Ticketverkauf als auch Mode-, Camping- und Sportartikelanbieter steigerten ihre Aktivitäten überproportional. Das zweite starke Segment ist der Automobilbereich. Mit knapp 1,65 Milliarden Euro Werbedruck behauptet die Automobilbranche den zweiten Platz, bei einem Wachstum von 7,4 Prozent vs. Vorjahr. Hier wurden insbesondere im Bereich Online die werb-lichen Aktionen intensiviert (bei einer Steigerungsrate von mehr als 70 Prozent). Beide Entwicklungen sind nur zwei von vielen Beispielen, die verdeutlichen, dass sich sowohl die Verbraucher- als auch die Werbemärkte immer weiter digitalisieren und die entsprechenden Kanäle verstärkt eingesetzt werden. Werbung in den Printmedien macht 2012 immer noch ca. 35 Prozent des gesamten deutschen Werbemarktes aus. Allerdings hat auch kein anderes Medium in den letzten Jahren so stark an Anteil eingebüßt wie der Printbereich (2008 lag der Anteil noch bei etwa 43 Prozent). Gerade die gedruckten Medien werden besonders hart von den Onlinemedien attackiert. Am schlimmsten hat es 2012 bei den zurückgehenden Werbeeinnahmen die Tageszeitungen getroffen (5,04 Milliarden Euro/minus ca. 7 Prozent). Hauptgrund hierfür war die Zurückhaltung der Handelsorganisationen, die ihren Werbedruck weiter reduzierten. Publikumszeitschriften gaben beim Bruttowerbedruck um etwa 4 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro nach, Fachzeitschriften um 0,7 Prozent auf 416 Millionen Euro. Andere Medien blieben stabil oder steigerten ihre Umsätze. Allen voran generierte der Online-Markt das absolut größte Wachstum (mit rd. 427 Millionen Euro/+ ca. 17 Prozent), gefolgt von TV (+226 Millionen Euro/+ ca. 2 Prozent) und Radio (+88,5 Millionen Euro/+ ca. 6 Prozent). Die Mediengruppe Kino lag durch ein starkes Jahresende im Gesamtjahr mit 9,8 Millionen Euro und ca. 10-11 Prozent im Umsatz-Plus. Die Werbeeinnahmen von Plakat stagnierten bei knapp 1,3 Milliarden Euro (plus 0,4 Prozent). 2. ErtragslageUmsatz- und Ergebnisentwicklung Die Darstellung der Umsatzerlöse wurde im Jahresabschluss 2012 geändert. Bisher wurden als Umsatzerlöse die Entgelte für Mediaschaltungen und Honorare ausgewiesen. Im Gegensatz zum Jahresabschluss 2011 werden für den Jahresabschluss 2012 die Umsatzerlöse als Nettoumsatz ausgewiesen. Unter dem Nettoumsatz sind hierbei Provisionen und Honorare für die Agenturleistungen zu verstehen. Damit ist das Mediavolumen nicht als Umsatzerlöse ausgewiesen. Die Änderung erfolgt aufgrund von besserer Vergleichbarkeit mit den Wettbewerbern, die in der Regel den Nettoumsatz ausweisen.
Investitionen und Produktentwicklung
Personal- und Sozialbereich
3. Finanzlage
Die Cashflow-Positionen stellen sich wie folgt dar (in TEUR):
4. VermögenslageDie Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 wie folgt dar (in TEUR):
5. Risikoberichta. Kontrollrisiken
b. Allgemeine externe Risiken aus Umfeld und Branche
c. Leistungswirtschaftliche Risiken Absatzrisiken
Technische Risiken
Zur Optimierung von Abläufen sowie zur Erhöhung u.a. von Serverkapazitäten und Back-up-Ressourcen ist die gesamte EDV-Infrastruktur an einen externen Dienstleister ausgegliedert. d. Finanzwirtschaftliche Risiken
Wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft grundlegend beeinträchtigen könnten, sind bis auf den genannten Punkt, wonach auf Grund der vertraglichen Konstellationen mit dem internationalen Großkunden dessen Betreuung ab dem Geschäftsjahr 2013 durch die Gesellschafterin, die Carat Deutschland GmbH, Wiesbaden, durchgeführt werden wird, nicht gegeben. Dennoch ist beabsichtigt, die ACT auf ihre Gesellschafterin zu verschmelzen. 6. PrognoseberichtKonjunkturelle Rahmenbedingungen und Marktchancen
Medienentwicklung und unternehmensstrategische Chancen
Unternehmensentwicklung nach dem Bilanzstichtag
7. Nachtragsbericht
Wiesbaden, 19. Februar 2015 Die Geschäftsführung Dirk Heumann |
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