SCHEDEL BAD + DESIGN GMBH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sanitärkeramik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Thoß seit 18.4.2023 | Prokura |
Stephanie Jacob seit 5.11.2019 | Prokura |
Manuela Schwabe seit 29.1.2015 | Prokura |
Oliver Schedel seit 9.11.2011 | Geschäftsführer |
Daniel Hofmann seit 14.7.2010 | Prokura |
Markus Schedel seit 11.9.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.70% | |
| 37.80% | |
W******* E**** S****** | 2.75% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kunststofftechnik Schedel GmbHFalkenstein/Vogtl.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HRB 7642 AMTSGERICHT CHEMNITZLagebericht für das Geschäftsjahr 2023Zum Geschäftsverlauf Entwicklung im Jahr 2023 Nach Angaben des statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Einen besonders deutlichen Rückgang verzeichnete das produzierende Gewerbe (-2%) einschließlich des verarbeitenden Gewerbes (-0,4%). Lediglich der Dienstleistungssektor stütze die Wirtschaft durch moderates Wachstum, während sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben gesunken sind. Für die Kunststofftechnik Schedel GmbH war das Geschäftsjahr 2023 ein Jahr der Restrukturierung und Konsolidierung in einem schwierigen Umfeld. Auch wenn der Umsatz knapp hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten das geplante Ertragsziel leicht übertroffen werden. Umsatz-, Produkt- und Sortimentsentwicklung Im Geschäftsbereich Sanitär waren die Umsätze und Mengen nach einem guten ersten Quartal ab Mai 2023 stark rückläufig. Die hohe Inflation schmälerte die private Kaufkraft, die steigenden Finanzierungskosten bremsten insbesondere die Konjunktur am Bau und bei den Konsumgütern. Auch unter diesen Rahmenbedingungen wurde die Produktpalette weiterentwickelt und den Marktbedingungen angepasst. Themen wie Duschplatzlösungen für Teilsanierung und Modulbauweise rücken zunehmend in den Fokus. Die im Süd-Osteuropäischem Raum vorhandenen Potentiale für weitere Marktanteile werden durch stärkere Präsenz insbesondere in Tschechien erschlossen. Der Exportanteil, vorrangig in das europäische Ausland, beträgt im Sanitärgeschäft zurzeit 9%. Unter dem Begriff "Formteile" werden Waren für den Automobilzulieferbereich, Dammsysteme sowie Verkaufs- und Transportverpackungen für verschiedene Industriezweige produziert. Diese Sparte konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals stark wachsen. Es gelingt weiterhin, Neukunden innerhalb des Automotivbereiches, aber auch in anderen Branchen, z.B. Bau, Verpackung, Medizintechnik u.ä. zu gewinnen und dort Kundenbindung bei guter Ertragslage zu erreichen. Mit dem vorhandenen Know-how, hoher Produktqualität sowie Standortnähe sind wir für unsere Kunden ein kompetenter Partner bei der Entwicklung von Komplettlösungen, technischen Verpackungen sowie kundenspezifischen Logistikbaukästen und Versandtrays. Der Exportanteil liegt bei 11%. Weitere Umsätze wurden mit dem Handel mit Werkzeugen für die Kundenaufträge im Formteil-bereich sowie administrativen Dienstleistungen erzielt. Investitionstätigkeit Im Jahr 2023 wurde ein Investitionsvolumen von 331 TEUR (einschließlich Anzahlungen, ohne Finanzanlagen) umgesetzt. Es wurden Neuanschaffungen in den Bereichen der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der Kommunikationstechnik und der IT-Infrastruktur getätigt. Im kommenden Jahr liegt der Fokus auf der Fortführung der Erneuerung des Maschinenparkes nach energetischen und prozessorientieren Gesichtspunkten, wofür erste Anzahlungen (288 TEUR) geleistet wurden. Zur wirtschaftlichen Lage Vermögenslage Das immaterielle Vermögen hat einen Buchwert von 27 TEUR, der Buchwert der Sachanlagen beträgt 2.403 TEUR. Alle Wirtschaftsgüter wurden planmäßig abgeschrieben, außerplanmäßige Abschreibungstatbestände haben sich nicht ergeben. Unter den Finanzanlagen sind zum einen die Kommanditbeteiligung an der Schedel Grundbesitz Verpachtungs-GmbH & Co.KG (10 TEUR) sowie Ausleihungen (1.069 TEUR) an selbige Firma ausgewiesen, welche im Jahr 2023 planmäßig getilgt wurden. Der Wert des Vorratsvermögens beträgt 2.378 TEUR (Vorjahr 2.938 TEUR). Die Höhe der Lagerbestände konnte dem Geschäftsvolumen angepasst und weiter optimiert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich im Jahresdurchschnitt auf 2.086 TEUR. Diese Entwicklung entspricht dem Geschäftsverlauf. Es wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 8 TEUR gebildet. Des Weiteren wurde eine Pauschalwertberichtigung in nachweisbarer Höhe eingestellt (46 TEUR). Der Forderungsbestand ist durch eine Warenkreditversicherung sowie diverse Delkrederevereinbarungen mit Einkaufsverbänden abgesichert. Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände betragen 654 TEUR. Bei einer Bilanzsumme von 9.548 TEUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 58%. Für alle ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken, die sich aus dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 ergeben haben und die bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden sonstige Rückstellungen in einer Gesamthöhe von 1.172 TEUR gebildet. Die Rückstellung für Steuern betragen 101 TEUR. Finanzlage Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 1.201 TEUR. Dabei handelt es sich um langfristige Bankverbindlichkeiten zur Finanzierung der Investitionen in das Anlagevermögen. Alle Darlehensverbindlichkeiten wurden planmäßig bedient. Die Kontokorrentrahmen der Betriebsmittelkredite wurden nur in der ersten Jahreshälfte 2023 sporadisch in Anspruch genommen. Die Hausbanken stellen diese weiterhin in voller Höhe zur Verfügung. Insgesamt stehen ausreichende Mittel zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes zur Verfügung. Alle laufenden Zahlungsverpflichtungen konnten termingerecht bedient werden. So weit vereinbart, konnten Lieferantenskonti in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 720 TEUR, die sonstigen Verbindlichkeiten 809 TEUR. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist es gelungen, in die Gewinnzone zurückzukehren, die Ertragslage war im Hinblick auf die Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Bei deutlich verbessertem Rohergebnis wurde ein Cash-Flow in Höhe von 775 TEUR erwirtschaftet. Auf den Beschaffungsmärkten trat insbesondere bei den Rohmaterialien eine Normalisierung, auch bedingt durch die insgesamt schwache Nachfrage ein. Die Einkaufsprozesse sowie die Lagerhaltung konnten optimiert werden, die Materialkostenquote lag wieder bei unter 30%. Die Zahl der Arbeitsplätze betrug im Jahresdurchschnitt 144 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Durch den massiven Umsatzrückgang im personalintensiven Geschäftsbereich Sanitär waren Anpassungen der Kapazitäten unumgänglich. Die eingesetzten Leiharbeitskräfte wurden weiter reduziert sowie Arbeitszeitguthaben abgebaut. Aus wirtschaftlichen Gründen und nach eingehender Prüfung und Abwägung aller Möglichkeiten wurde zur Jahresmitte die Entscheidung getroffen, den Unternehmensbereich Werkzeugbau mit drei Arbeitsplätzen zu schließen und auf externe Dienstleister zurückzugreifen. Zur Sicherung der Arbeitsplätze des Stammpersonals trat das Unternehmen entsprechend des Arbeitsausfalls ab April 2023 in die Kurzarbeit ein. Die Personalkostenquote blieb durch die getroffenen Maßnahmen konstant. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden insbesondere die Vertriebs- und Verwaltungskosten einer Prüfung unterzogen und Einsparungen erreicht. Prognosebericht Trend und Konjunkturprognose Nach den Prognosen des ifo Institutes wird die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2024 stagnieren. Für die kommenden beiden Jahre wird eine nur langsame Erholung mit einem Wachstum von 0,9% für 2025 und 1,5% für 2026 erwartet. Diese Entwicklung ist in erster Linie dem Strukturwandel durch Energiewende, Digitalisierung und demographischen Wandel geschuldet. Des Weiteren bleibt die Nachfrage in allen Wirtschaftsbereichen auf niedrigem Niveau. Auch die nicht unerheblichen Reallohnsteigerungen führten nicht zu einer Erhöhung der privaten Nachfrage. In der Baubranche ist die Entwicklung insbesondere im Bereich Wohnbau dramatisch. Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ging im Jahr 2023 um mehr als 40% zurück, bei Mehrfamilienhäusern um ca. 25%. Für das Jahr 2024 wird nochmals ein Rückgang von 15% erwartet (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe). Für die Produkte des Bereiches Sanitär wird 2024 einhergehend mit den Entwicklungen der Baubranche nochmals ein Rückgang der Mengen erwartet. Die Verkaufspreise werden sich dabei auf ähnlichem Niveau des Jahres 2023 befinden. Die Umsatzzahlen der ersten acht Monate des Geschäftsjahres 2024 bestätigen die Prognosen. Die moderat geplanten Ertragsziele wurden erreicht, so dass ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet wird. Auf den Beschaffungsmärkten erwarten wir stabile Verhältnisse bei sich weiter abschwächender Inflation. Durch das anhaltend hohe Zinsniveau und unsichere Rahmenbedingungen dürften davon zumindest im Jahr 2024 kaum Impulse auf die Bauwirtschaft ausgehen. Im Geschäftsbereich Formteile wird sich das Wachstum der vergangenen beiden Geschäftsjahre nicht fortsetzen. Die schwache Konjunktur im Bereich Automotive durch eine niedrige Nachfrage im Inland, fehlendes Exportgeschäft und hohe Kostenbelastung am Standort Deutschland verzögern Neuentwicklungen im Seriengeschäft. Das Umsatzvolumen wird im Geschäftsjahr 2024 mengenbedingt und bei stabilen Verkaufspreisen um ca. 5% gegenüber dem Vorjahr sinken und sich auch in den Folgejahren auf ähnlichem Niveau bewegen. Chancen Mit den Geschäftsfeldern Formteile und Sanitär agiert die Kunststofftechnik Schedel GmbH in unterschiedlichen Märkten. Damit ist das Unternehmen nicht abhängig von der Entwicklung einer einzelnen Branche. Die hohe Innovationskraft und unser Know-How von der Entwicklung bis zur Fertigung sichert der Gesellschaft weiterhin eine gute Nachfrage unserer Produkte. Der Werkstoff EPS hat in den Industrieunternehmen der globalisierten Welt einen nach wie vor hohen Stellenwert. Zweifeln an der Nachhaltigkeit unserer Materialien kann mit sachlichen Argumenten, die den Einsatz von Produkten aus EPS alternativlos machen, entgegengewirkt werden. Die Möglichkeit zur dissipativen Ausstattung der Teile sowie ausgereifte und preisgünstige Produktionsverfahren, hohe Transportsicherheit und ein geschlossener Wert-stoffkreislauf sind die besonderen Stärken der Schedel Produkte gegenüber Alternativprodukten. Auf Grund des zunehmenden Defizits an bezahlbarem Wohnraum erwarten wir spätestens im Jahr 2025 staatliche Regulierungsmaßnahmen für die Bauwirtschaft, um Investitionsanreize zu schaffen. Bezüglich des Neubaus von Bädern, aber auch im Sanierungsbereich entsteht derzeit ein hoher Nachholbedarf, von dem das Unternehmen in den kommenden Jahren profitieren kann. Mit der Entwicklung von Produkten in System- oder Modulbauweise und auch für Teilsanierungen wurden hier bereits die richtigen Weichen gestellt. Risiken In Anbetracht der Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung des Unternehmens sowie des erwarteten ausgeglichenen Ergebnisses sind keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft bekannt und erkennbar. Die Beschaffungsmärkte werden auch weiterhin volatil auf Lieferengpässe, Naturkatastrophen und geopolitische Ereignisse reagieren. Auch die Auswirkungen der Energiewende und die Kostenentwicklung im Energiesektor sind derzeit nur schwer abschätzbar. Der zunehmende Fachkräftemangel sowie die Verknappung von Ladekapazitäten stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Im Bereich Sanitär agiert das Unternehmen in einem oligopolistischen Markt, in dem weiterhin ein harter Preiskampf mit dem Ziel der Marktverdrängung geführt wird. Bei andauernder Konjunkturschwäche des Wohnungsbaus entstehen bei weiterem Rückgang des Geschäftsvolumens Überkapazitäten. Die Nachfrage der Industriekunden nach technischen Formteilen und Verpackungen wird zunehmend von Nachhaltigkeitskriterien geprägt. Hier besteht die Gefahr, dass EPS trotz besserer Produkteigenschaften, flächendeckender Recyclingmöglichkeiten und Preisvorteilen durch alternative Produkte ersetzt wird. Risikomanagement Alle Risiken werden regelmäßig bewertet und verschiedene Szenarien erarbeitet. Auf Grund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird in den kommenden beiden Geschäftsjahren kein Wachstum erwartet. Aus diesem Grund können nur konsequente Kosteneinsparungen in allen Bereichen eine ausreichende Ertragslage sichern. Dies kann durch Prozessoptimierung in allen Bereichen gelingen. Energieeinsparpotentiale an den Produktionsanlagen sind erkannt und werden im Rahmen des Investitionsplans sowie intensiver Mitarbeiterschulung umgesetzt. Die Personalkostenquote muss entsprechend der vorhandenen Möglichkeiten gesenkt werden. Dies stellt angesichts des unvermindert herrschenden Fachkräftemangels einerseits sowie des rückläufigen Geschäftsvolumens andererseits eine große Herausforderung dar. Die Bereitstellung des benötigten Personals setzt attraktive Arbeits- und Entlohnungsmodelle bei guten Bedingungen für die Beschäftigten voraus. Daher ist es unumgänglich, mit dem allgemeinen Lohn- und Gehaltsniveau Schritt zu halten, leistungsgerecht zu entlohnen und in Führungskompetenz zu investieren. Gleichzeitig müssen die Prozesse so ausgestaltet werden, dass ein effektiver und gewinnbringender Personaleinsatz möglich ist. Das Instrument der Kurzarbeit konnte bis in die erste Jahreshälfte 2024 genutzt werden. Des Weiteren wurden schrittweise sämtliche Leiharbeitskräfte abgebaut sowie freiwerdende Stellen nicht neu besetzt. Eine weitreichende Entscheidung haben die Gesellschafter im Februar 2024 mit der Neuausrichtung des Vertriebes im Geschäftsfeld Sanitär getroffen. Bislang waren in der Tochtergesellschaft Schedel Bad+Design GmbH angestellte Außendienstmitarbeiter in allen Teilen Deutschlands sowie in Österreich und in der Schweiz tätig. Mit Beginn der Coronapandemie hat sich die Digitalisierung rasant weiterentwickelt, insbesondere Kundengespräche, aber auch Messen und Schulungen wurden auf digitale Formate umgestellt. Ein erheblicher Teil der klassischen Außendiensttätigkeit entfällt dadurch. Einhergehend mit dem anhaltenden Umsatz- und Mengenrückgang waren die Anpassung der Strukturen und Kapazitäten und somit betriebsbedingte Kündigungen unumgänglich. Diese Maßnahme konnte bis Ende August 2024 einschließlich aller rechtlichen und finanziellen Aspekte abgeschlossen werden. Die damit verbundenen, einmaligen Aufwendungen werden das Ergebnis des Jahres 2024 belasten, sich aber in der Folgezeit mehr als kompensieren. Die Betreuung der Kunden wird vom Verkaufsinnendienst, der Abteilung Produktentwicklung und Technik sowie von der Geschäftsleitung übernommen. Vereinzelt werden freie Handelsvertreter den Vertrieb verstärken. Im Fokus der Geschäftsleitung steht die Stabilisierung der Ertragslage. Dafür werden Einsparpotentiale eruiert sowie Strukturen auch weiterhin überdacht und angepasst. Notwendige Investitionen werden nach vorheriger Sicherstellung der Finanzierung geplant und durch-geführt. Die Liquiditätslage der Kunststofftechnik Schedel GmbH ist stabil. Die Hausbanken werden fortlaufend über den Geschäftsgang informiert und stehen als Finanzierungspartner zur Verfügung. Die Gesellschafter stehen auch weiterhin uneingeschränkt hinter dem Unternehmen und geben der Geschäftsleitung den notwendigen Rückhalt.
Falkenstein, 17.09.2024 Markus Schedel BILANZAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
ANHANGI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. ANGABEN ZUR BILANZ Das Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung steuerlich zulässiger Sätze abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in voller Höhe abgeschrieben. Zur Entwicklung des Anlagevermögens:
Beim Vorratsvermögen sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, fertige und unfertige Erzeugnisse zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips und zur Berücksichtigung des Prinzips verlustfreier Bewertung wurden vorgenommen. Forderungen kamen mit dem Nennwert zum Ansatz. Erkennbare Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Einstellung von Einzel- und Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wurde § 253 Abs. 2 HGB berücksichtigt. Zwischen dem handelsrechtlichen Wertansatz der Rückstellung für Gewährleistungen /Kulanz und dem steuerlichen Wertansatz besteht eine Differenz, die künftig zu einer Steuerentlastung führen wird. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Aktivierung von latenten Steuern wurde nicht in Anspruch genommen. Rückstellungen wurden nach Maßgabe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. a) Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (Beträge in TEUR):
b) Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten (Beträge in TEUR): Der Gesamtbetrag der durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 1.201. Die Besicherung erfolgt durch Grundschulden, Höchstbetragsbürgschaften, Sicherungsübereignung, Ausfallbürgschaft und Abtretung von Leistungen aus Lebensversicherungen. c) Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 2. IV. ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Aus Leasingverträgen bestehen folgende Verpflichtungen (Beträge in TEUR):
VI. ZUM LAGEBERICHT Der Lagebericht vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild. VII. SONSTIGE ANGABEN 1) Beschäftigte Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2) Geschäftsführung a) Mitglieder der Geschäftsführung (WJ 2023)
Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und vom Selbstkontrahierungsverbot befreit und üben die Geschäftsführungsfunktion bei der Kunststofftechnik Schedel GmbH neben weiteren Organstellungen in der Schedel-Gruppe aus. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird auf § 286 (4) HGB hingewiesen. 3) Anteilsbesitz
4) Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. NACHTRAGSBERICHTERSTATTUNG Der Vertrieb im Geschäftsfeld Sanitär wurde im Folgejahr 2024 soweit umgestellt, dass dieser nicht mehr über die Schedel Bad + Design GmbH mit deren Außendienstarbeitern, sondern weitestgehend über den Verkaufsinnendienst, die Abteilung Produktentwicklung und Technik sowie der Geschäftsleitung bei der Kunststofftechnik Schedel GmbH selbst erfolgt.
Falkenstein, den 17.09.2024 Markus Schedel Oliver Schedel Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen und nicht auf den hier offengelegten gekürzten Jahresabschluss. (Hinweis nach § 328 Absatz 1a Satz 2 HGB)BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSAn die Kunststofftechnik Schedel GmbH, FalkensteinPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Kunststofftechnik Schedel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kunststofftechnik Schedel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 17. September 2024 Dünkel
& Kollegen GmbH
Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer |
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