Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 33790
Eingetragen
25.10.2004
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel und Vertrieb mit Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör sowie Industriebedarfsartikeln und Werkstattausrüstungen

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Garske
seit 25.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bernhard-Lichtenberg-Straße 9, 10407 Berlin
57.600 €
75.00%
Germany
19.200 €
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autoteile Berlin GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

1. Lagebericht

Als Großhandelsunternehmen für Kraftfahrzeug-Ersatzteile, Werkstattausrüstung und Industriebedarf versorgte die AUTOTEILE BERLIN GmbH im Geschäftsjahr 2013 mehr als 2.000 gewerbliche Abnehmer im Kfz-Reparatur- und Servicemarkt in Berlin und Brandenburg. Qualifizierte Dienstleistungs- und Service-Angebote sowie professionelle Schulungsangebote und marktorientierte Bevorratung an vier Standorten gewährleisten die fach- und bedarfsgerechte Versorgung der regionalen Kfz-Reparaturfachbetriebe.

1. 1 Branchensituation

Das Geschäftsjahr 2013 war wie das Geschäftsjahr 2012 weiterhin durch Reparatur-Zurückhaltung bei den Fahrzeughaltern geprägt. Neben der weiterhin steigenden Neuorientierung der Verbraucherinteressen hin zur Kombination verschiedener Verkehrsmittel (ÖPVN, Carsharing, Kurzzeitmiete, Mietfahrrad, usw.) in Bezug auf die individuelle Mobilität leidet das Wartungs- und Reparaturverhalten vor allem unter der zunehmenden Ansicht, dass die modernen Fahrzeuge durch die technologische Ausstattung erst bei Signalisierung von Fehlern Wartungsarbeiten benötigen.

So sinkt weiterhin das Verständnis für Pflege, Wartung und rechtzeitige Reparatur, wie auch 2013 die verschiedenen Technischen Überwachungsorganisationen in ihren Jahresberichten bestätigen. Die Mängelstatistiken im Bereich Achse, Bremse, Antrieb zeigen seit Jahren einen steigenden Trend.

Die deutschlandweit festgestellten leichten Zuwächse des Fahrzeugbestandes haben den regionalen Markt Berlin-Brandenburg nicht tangiert. Hier blieben die Zulassungszahlen annähernd stabil. Die gut strukturierte Nahverkehrssituation im Stadtgebiet von Berlin sowie weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Individualverkehrs durch die Exekutive haben den Anteil des "ruhenden" Kfz-Verkehrs (in Verbindung mit dem o.g. Verbraucherverhalten) weiter erhöht.

1.2 Geschäftsentwicklung

Das niedrige Niveau vom Reparatur- und Serviceaufkommen in Berlin-Brandenburg sorgte im Geschäftsjahr 2013 für einen intensiven Wettbewerb. Zwischen dem markengebundenen (OEM) und den markenungebundenen (IAM) Reparatur- und Servicemarkt sowie den freien Ersatzteilversorgern der Region Berlin-Brandenburg wird dieser Wettbewerb vorrangig über die Preisgestaltung ausgetragen. Erschwerend hierbei sind die nunmehr deutlichen Aktivitäten weiterer europäischer Ersatzteilhändler auf dem deutschen Markt. Hier sind sich festigende Strukturen erkennbar, die die bisher praktizierte "deutsche Preisgestaltung" unserer Zulieferer nachhaltig in Frage stellen. Bereits langjährige Mahnungen der deutschen Ersatzteilhändler, die aktuelle geführten Jahresgespräche mit der Zulieferindustrie sowie hier bereits angedeutete Reaktionen werden in den nächsten Monaten sicherlich neue Preisstrukturen im deutschen IAM abbilden. Neben der Chance, dass eine Preis-Harmonisierung im europäischen Ersatzteilmarkt umgesetzt werden kann ist hier vor allem das Risiko der Vorratsabwertung zu beachten.

1.2.1 Ertragslage und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2012 eingeleitete Konsolidierungsmaßnahmen haben in dem hier bewerteten Geschäftsjahr vollumfänglich zur Ertragsverbesserung beigetragen. Alle eingeleiteten Anpassungen haben unter Beibehaltung gleich bleibender oder besserer Servicequalität bei leichtem Rückgang des Umsatzes um ca. -2,8% den Rohertrag um +4,1% gesteigert. Die Neuordnung des Personal-Bestandes um -15% und ein durch massive Verbesserungen der Warenbezugskonditionen gesenkter Wareneinsatz von -6,5% sind die Hauptindikatoren für das positive Betriebsergebnis.

Der Einsatz neuer Telefon-Technologie, die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Konsolidierungsprozesse sowie die Neuausrichtung unserer Warensortimente konnten ebenfalls erfolgreich zur Ergebnisverbesserung beitragen.

1.2.2 Personalentwicklung

Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Abschluss von nur einem Ausbildungsvertrag in 2013 ist vor allem auf außergewöhnlich wenige und zugleich mangelhafte Bewerbungen zurückzuführen. Entsprechend eingeleitete Maßnahmen zur Anwerbung von Auszubilden zeigen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes, dass hier eine Erholung zu verzeichnen ist. Es bleibt aber wie 2012 festzustellen, dass kaufmännische Berufsbilder in unserer Branche wenig von den Jugendlichen nachgefragt werden. Im Geschäftsjahr 2014 plant die AUTOTEILE BERLIN GmbH die Besetzung von 4 Ausbildungsplätzen.

1.3 Risikobericht

Die Autoteile Berlin GmbH ist in der Zusammenarbeit mit Kredit gewährenden nationalen Banken langfristig und konservativ aufgestellt. Die eingeräumten Kreditlinien sind entsprechend der Umsatzgröße angepasst und wurden in 2013 teilweise in Anspruch genommen.

Fremdwährungsrisiken aus Forderungen oder Verbindlichkeiten sind nicht vorhanden, da das Geschäftsvolumen grundsätzlich in EURO abgerechnet wird. Nennenswerte Zinsänderungsrisiken sind durch vertragsorientierte Bankenverbindungen nicht gegeben. Forderungsausfälle haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft. Die verbleibenden Ausfallrisiken werden durch ständige Verbesserungen des Risiko- und Forderungsmanagements minimiert. Risiken, welche die Entwicklung der Autoteile Berlin GmbH einzeln oder kumulativ nachhaltig beeinträchtigen, sind in der Bilanz ausreichend abgebildet. Risiken, die zu einer Bestandsgefährdung führen könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

2 . Voraussichtliche Entwicklung

Im Fokus der zukünftigen Planungen muss weiterhin die differenzierte Betrachtung des lokalen Verbraucherverhaltens liegen. Der automobile OE-Markt (OEM) erhöht weiterhin auf Grund der Annahme eines "Individal-Bedürfnisses" des Autofahrers seine Modellvielfalt. Das stellt den freien Reparatur- und Servicemarkt auch in Zukunft vor große Herrausforderungen in Bezug auf seinen Ersatzteilbedarf - vor allem aber in Bezug auf Informationen zu den vielfältigen Fahrzeugmodellen. Mit Flexibilität, Orientierung auf den individuellen Bedarf des Autofahrers und Unterstützung durch den freien Ersatzteilhandel kann der Reparatur- und Service-Markt diese Entwicklung meistern.

AUTOTEILE BERLIN steht hier allen Kfz-Werkstatt-Kunden professionell zur Seite und wird mit Informationsveranstaltungen, Seminaren und Weiterbildungsmaßnahmen eine fundierte Grundlage für die Marktanpassungen der Reparatur- und Servicebetriebe vermitteln.

Preisinformationen über Online-Medien sowie das veränderte Kostenbewusstsein der Fahrzeug-Besitzer gestalten den Reparatur- und Service-Markt immer transparenter. Komplette Services und Dienstleistungen der Ersatzteilversorger werden immer entscheidender für die Werkstattbranche. AUTOTEILE BERLIN greift hierbei auf über 20-jährige Erfahrungen zurück und wird mit gezielten Maßnahmen und hochqualifizierten Mitarbeitern die Werkstatt-Kunden umfassend begleiten.

3 . Strategische Maßnahmen

Weiterhin ist die hohe regionale Marktabdeckung durch die AUTOTEILE BERLIN GmbH in der Ersatzteilversorgung Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens. Die geplanten Maßnahmen, wie innovativen Marketingaktionen und optimierte Logistikprozesse werden die Marktpräsenz des Unternehmens stärken.

Die Investition in ein innovatives Bestellsystem wird im Geschäftsjahr 2014 und ff. dazu führen, dass die Geschäftsergebnisse in den Folgejahren sich erheblich verbessern werden.

Zeitgemäße Informationsplattformen für technische Daten, Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Kunden und gut geschulte Mitarbeiter unseres Unternehmens werden uns in die Lage versetzen, neben der Versorgung mit Ersatzteilen für eine professionelle Reparatur und einen umfassenden Service an modernen Kraftfahrzeugen auch den "modernen" Fahrzeugbesitzer von der Leistungsfähigkeit des IAM zu überzeugen.

 

Berlin, 25.02.2014

Autoteile Berlin GmbH

Geschäftsführung

Reinhard Garske

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 965.272,52 1.049.161,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.678,00 35.946,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 42.678,00 35.946,00
II. Sachanlagen 922.074,52 1.012.695,64
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 428.176,75 440.466,75
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.897,77 572.228,89
III. Finanzanlagen 520,00 520,00
1. sonstige Finanzanlagen 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen 2.633.239,72 2.471.131,94
I. Vorräte 2.184.792,14 1.873.780,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 412.814,27 524.641,26
1. sonstige Vermögensgegenstände 412.814,27 524.641,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 35.633,31 72.710,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.221,10 14.483,64
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 84.935,69 51.747,27
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.695.669,03 3.586.524,49

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 900.902,72 879.036,41
I. gezeichnetes Kapital 76.800,00 76.800,00
II. Gewinnrücklagen 904.000,00 1.000.000,00
III. Verlustvortrag 197.763,59 -96.202,75
IV. Jahresüberschuss 117.866,31 -293.966,34
B. Rückstellungen 54.267,96 35.285,53
C. Verbindlichkeiten 2.729.087,83 2.661.721,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.492.601,47 1.451.501,49
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.236.486,36 1.210.219,71
D. Passive latente Steuern 11.410,52 10.481,35
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.695.669,03 3.586.524,49

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Rohergebnis 3.790.434,58 3.624.110,99
2. Personalaufwand 1.906.270,39 2.132.601,12
a) Löhne und Gehälter 1.582.437,59 1.779.133,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 323.832,80 353.467,95
davon für Altersversorgung 35.740,47 19.991,62
3. Abschreibungen 157.397,31 165.050,19
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 147.397,31 155.050,19
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 10.000,00 10.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.559.406,54 1.567.445,37
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23.223,10 15.554,87
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.307,44 1.956,92
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.099,50 80.012,17
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 121.791,38 -303.486,07
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 337,42 -13.686,70
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 929,17 3.268,79
10. sonstige Steuern 3.587,65 4.166,97
11. Jahresüberschuss 117.866,31 -293.966,34

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde unter Anwendung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes wurden beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen zwei und 33 Jahren) angesetzt.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde die Bewertung nach § 6 Abs.2a EStG vorgenommen. Es wurde ein Sammelposten gebildet, der auf fünf Jahre zu je 20 % abgeschrieben wird. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen ab 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von Euro 150,00 bis Euro 410,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bewertet.

Das Vorratsvermögen wurde mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Einkaufspreisen oder dem letzten niedrigeren Einkaufspreis bewertet. Im Berichtsjahr wurden Abschläge für branchentypische Gefahren in Höhe von Euro 10.000,00 vorgenommen.

Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, die der Erfüllung einer Altersvorsorgeverpflichtung nach § 253 HGB (Plan Assets) dienen, werden zum Zeitwert bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Dem Geschäftsführer wurde in den Vorjahren eine Versorgungszusage erteilt. Die Bewertung erfolgte auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Berechnungsparameter ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Bewertungsmethode: PUC-Methode
Rechnungszins: 4,88 % p.a.
Rententrend: 1,50 % p.a.
Gehaltstrend: 0,00 % p.a.
Biometrische Annahmen: © Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck
Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln

Zugunsten des Pensionsberechtigten verpfändete Wertpapiere und Rückdeckungsversicherungen mit einem beizulegenden Wert von Euro 355.282,69 wurden mit der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von Euro 270.347,00 verrechnet. Der übersteigende Betrag in Höhe von Euro 84.935,69 wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der Wertpapiere und der Rückdeckungsversicherungen belaufen sich auf Euro 280.509,00; der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen auf Euro 270.347,00. Zum Bilanzstichtag erfolgt somit kein Ausweis unter den Pensionsverpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Für die unterschiedlichen Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz bei Wertpapieren und der Pensionsrückstellung werden passive latente Steuern in Höhe von Euro 11.410,52 ausgewiesen.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen insgesamt Euro 121.950,93.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden, Bürgschaften sowie Abtretungen von Lebensversicherungsansprüchen des Gesellschafters gesichert.

Zum 31. Dezember 2013 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von Euro 305.609,55 p.a., die weder in der Bilanz ausgewiesen noch gemäß § 251 HGB unter der Bilanz anzugeben sind.

Dabei handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen für 2014.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Abschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten (Euro 10.000,00), betreffen das Vorratsvermögen der Gesellschaft und wurden aufgrund der branchentypischen Gefahren des sich auf dem Markt abzeichnenden Preisverfalls vorgenommen.

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt wurden 59 Mitarbeiter (Vorjahr: 69) ohne Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigt

Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte die Geschäftsführung durch

Reinhard Garske, Berlin

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mit Wirkung zum 01.01.2014 werden Frau Anna Dirks, Berlin, und Herr Vincent Gynther, Berlin, zu Prokuristen bestellt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgt am 03.01.2014.

Bei den Angaben der Geschäftsführergehälter macht die Gesellschaft von den Befreiungsvorschriften nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB Gebrauch.

Zum Abschlussstichtag beliefen sich die an den Geschäftsführer ausgereichten Darlehen auf Euro 121.950,93. Die Kredite sind mit 5,0 % bzw. 5,5% zu verzinsen. Vereinbarungsgemäß hat die Tilgung spätestens bis zum 30.06.2015 zu erfolgen.

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2013
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2013
Euro
Buchwert 31.12.2013
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.597,83 -476,30 0,00 178.460,53 25.661,00 9.808,70
geleistete Anzahlungen 0,00 17.017,00 0,00 0,00 17.017,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 204.597,83 16.540,70 0,00 178.460,53 42.678,00 9.808,70
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 504.980,51 0,00 0,00 76.803,76 428.176,75 12.290,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.565.967,83 52.288,00 33.260,29 1.091.097,77 493.897,77 125.298,61
Summe Sachanlagen 2.070.948,34 52.288,00 33.260,29 1.167.901,53 922.074,52 137.588,61
Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 520,00 0,00 0,00 0,00 520,00 0,00
Summe Finanzanlagen 520,00 0,00 0,00 0,00 520,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.276.066,17 68.828,70 33.260,29 1.346.362,06 965.272,52 147.397,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2014 festgestellt.

 

Berlin, 25.02.2014

Autoteile Berlin GmbH

Reinhard Garske, Berlin

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autoteile Berlin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriftenliegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 21. März 2014

HVR Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerd Marschall, Wirtschaftsprüfer

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