BEST OF BASIC GmbH TextileinzelhandelLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 13316
Eingetragen
30.3.1989
Branche
Einzelhandel mit TextilienGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Einzelhandel mit Textilien aller Art, insbesondere mit Damenstrickwaren und Accessoires.

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Schwake
seit 19.10.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Best of Basic GmbH i. I. Insolvenzverwalter RA Dr. Volker Viniol

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 29.04.2008

Lagebericht


für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 - 29.04.2008
Best of Basic GmbH i.I.


Die Gesellschaft war im Berichtsjahr auf dem Gebiet des Textileinzelhandels tätig. Sie vertrieb Shirts und Strickwaren für Frauen über mehrere Filialbetriebe.

Für die Gesellschaft waren im Durchschnitt  50 Mitarbeiter im Berichtsjahr tätig.

Im Berichtszeitraum ist ein weiterer Verlust eingetreten in Höhe von € 364.299,68. Dieser Verlust ist auf den allgemeinen Konjunktureinbruch im Textileinzelhandel zurückzuführen. Es mussten 4 unrentable Filialen in Aalen, Pforzheim, Leonberg und Ludwigshafen geschlossen werden. Die Kosten konnten dem rückläufigen Umsatz nicht zeitnah angepasst werden.

Außerdem ist das Ergebnis mit insolvenzbedingten Kosten belastet (Massekosten € 100.000,00 und nicht abziehbaren Vorsteuern mit € 38.995,69).

Die Geschäftsführung stellte deshalb mit Schreiben vom 14.03.2008 beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Das Insolvenzverfahren wurde am 30.04.2008 eröffnet.

Zum Insolvenzverwalter wurde Herr RA Dr. Volker Viniol bestellt.

Der Geschäftsbetrieb wurde am 31.08.2008 vom Insolvenzverwalter endgültig eingestellt.

Nach dem letzten Bericht des Insolvenzverwalters vom 19.06.2008 kann an die Gläubiger gem. § 38 InsO keine  Quote bezahlt werden.



Stuttgart, den 29.09.2008

Dr. Volker Viniol
Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter
  

Bilanz

Aktiva

29.4.2008
EUR
A. Anlagevermögen 34.807,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.805,00
II. Sachanlagen 31.002,00
B. Umlaufvermögen 369.804,05
I. Vorräte 229.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 33.785,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 107.018,95
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.099.425,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.504.037,00

Passiva

29.4.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59
II. Kapitalrücklage 511.291,88
III. Verlustvortrag 1.271.982,74
IV. Jahresfehlbetrag 364.299,68
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.099.425,95
B. Rückstellungen 218.330,00
C. Verbindlichkeiten 1.285.707,00
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 639.855,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.504.037,00

Anhang


für das Rumpfgeschäftsjahr 01.01.2008 - 29.04.2008
Best of Basic GmbH i.I.


A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN


Allgemeine Angaben


Mit Schreiben vom 14.03.2008 stellte die Gesellschaft beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit.

Mit Beschluss vom 20.03.2008 ordnete das Amtsgericht Stuttgart Sicherungsmaßnahmen gem. §§ 21, 22 InsO an. Am 30.04.2008 wurde dann das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet.

Zum Insolvenzverwalter wurde Herr RA Dr. Volker Viniol bestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Filialunternehmen im Textileinzelhandel, das sich auf den Verkauf von Shirts und Strickwaren für Frauen spezialisiert hat.

Die Gesellschaft erzielte seit dem Jahr 2002 Verluste. Lediglich im Jahr 2005 konnte ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.

Im Vorjahr und im Berichtsjahr kam es im Textileinzelhandel zu einem allgemeinen Konjunktureinbruch. Es kam zu Umsatzrückgängen. Es wurden unrentable Filialen in Aalen, Pforzheim, Leonberg und Ludwigshafen geschlossen.

Die Kosten konnten den sinkenden Umsätzen nicht zeitgleich angepasst werden.

Es kam zu erheblichen Liquiditätsengpässen. Dies führte letztlich zum Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Nach Insolvenzeröffnung hat der Insolvenzverwalter den Geschäftsbetrieb mit ca. 50 Mitarbeitern fortgeführt.


Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Bilanzbuchhaltung wurde von der Gesellschaft selbst geführt.

Bei der Bewertung auf den Bilanzstichtag wurde nicht mehr vom Going-Concern-Prinzip ausgegangen.

Das Anlagevermögen wurde vielmehr in Höhe des voraussichtlichen Verkaufserlöses angesetzt.

Die Bewertung des Umlaufvermögens wurde ebenfalls mit seinen voraussichtlaichen Verkaufserlösen bewertet.

Die Forderungen, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennbeträgen ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden mit den Beträgen angesetzt, die voraussichtlich für die ungewisse Verpflichtung aufgebracht werden  müssen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen worden.


B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ


A K TI V A 


Anlagevermögen


Bei dem immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um gewerbliche Schutzrechte.

Beim Sachanlagevermögen sind ein Pkw und bestimmte geringfügige Geschäftsausstattungen ausgewiesen.



Umlaufvermögen


Eine Inventur für die Vorräte konnte die Gesellschaft zum 29.042008 nicht vorlegen.

Insbesondere die Warenvorräte wurden unter Beachtung, dass der Geschäftsbetrieb fortgeführt wird, im Wege der Schätzung ermittelt. Dabei wurden auch die Abschläge auf die Werthaltigkeit des Vorratsvermögens berücksichtigt, wie Sie der Insolvenzverwalter in seinem Gutachten vom 19.06.2008 vorgenommen hat.

Wegen des insgesamt hohen Verlustes erscheint diese Form der Ermittlung des Werts der Vorräte vertretbar zu sein.

Zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird auf den beiliegenden Kontennachweis verwiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dem Gutachten des Insolvenzverwalters vom 19.06.2008 entnommen worden.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei den Banken wurden mit den Kassenbüchern vom 29.04.2008 bzw. den Kontoauszügen vom 29.04.2008 der Banken abgestimmt.



P A S S I V A 


Eigenkapital


Zu den einzelnen Positionen des Eigenkapitals wird auf den beiliegenden Kontennachweis verwiesen.

Der Verlust wurde ausgewiesen vor Verteilung des Verlustes auf die Gesellschafter.

Rückstellungen


Zur Zusammensetzung der Rückstellungen wird auf den beiliegenden Kontennachweis verwiesen.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen ausgewiesen worden:

Massekosten  € 100.000,00
Mietrückstände € 44.000,00
Sozialversicherung € 50.000,00
Kosten Avale  € 3.500,00
Rückstellungen insgesamt   € 197.500,00


Auf dem Konto 0977 sind die Rückstellungen für den Abschluss und die Steuererklärungen zum 31.12.2007 sowie mit € 4.000,00 für den Abschluss zum 29.04.2008 ausgewiesen worden.

Daneben wurden die Kosten der Finanzbuchhaltung für das Jahr 2007 mit € 6.000,00 zurückgestellt.


Verbindlichkeiten


Wie sich die Verbindlichkeiten im Einzelnen zusammensetzen, kann dem beiliegenden Kontennachweis entnommen werden.


C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG


Wie sich die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen zusammensetzen, kann dem beiliegenden Kontennachweis zur GuV-Rechnung entnommen werden.

Das Ergebnis ist mit den insolvenzbedingten Massekosten von € 100.000,00 und den nicht abzugsfähigen Vorsteuern (§ 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG) von € 38.995,69 belastet.

D. SONSTIGE ANGABEN


Die Firma der Gesellschaft lautet:

Best of Basic GmbH


Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Stuttgart.

Die Gesellschaft wurde mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 09.01.1989 gegründet.

Die Gesellschaft ist seit 30.03.1989 unter der Nummer 13316 im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.564,59.

Alleingesellschafter ist Herr Johannes Schwake.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist ebenfalls Herr Johannes Schwake. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gegenstand des Unternehmens ist der Einzelhandel mit Textilien aller Art, insbesondere mit Damenstrickwaren und Accessoires.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


Stuttgart, den 29.08.2008


Dr. Volker Viniol
Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter
  

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