SEBERS Medical GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Eisenträger seit 30.1.2018 | Prokura |
Stephan Rusch seit 7.9.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
München Ticket GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÜNCHEN TICKET GMBH, MÜNCHENI. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft vertreibt Veranstaltungstickets für unterschiedliche Events sowie Tickets für Museen unter Nutzung unterschiedlicher Software. Weitere Leistungen sind verschiedene Dienstleistungen für Events, Event-Locations und Museen. Die elektronische Zutrittskontrolle als Eigenentwicklung kommt im Großraum München vielfach zum Einsatz. Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumlichkeiten in München, Seidlstr. 30. Die Gesellschaft unterhält dabei drei eigene Vorverkaufsstellen im Stadtgebiet München. II. Allgemeine Situation Die Entwicklung der konjunkturellen Lage in Deutschland zeigt sich laut Statistischem Bundesamt in 2023 rückläufig. So ging das Bruttoinlandsprodukt 2023 deutschlandweit preisbereinigt um rd. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Dies ist auf hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zurückzuführen. Der Dienstleistungssektor konnte seine wirtschaftlichen Aktivitäten allerdings ausweiten und stützte die deutsche Wirtschaft. Obwohl die Wirtschaft in Deutschland insgesamt im Jahr 2023 geschrumpft ist, verzeichnet Bayern im selben Jahr ein Wachstum. In Bayern stieg gemäß Statistischem Bundesamt das Bruttoinlandsprodukt sogar um rd. 7,2 %. Der Krieg in der Ukraine machte sich allerdings auch in 2023 in gestiegenen Beschaffungskosten ganzjährig bemerkbar. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt die Wachstumsprognose Deutschlands für das Jahr 2024 auf 0,2%. Der IWF begründet dies mit schwacher Verbraucherstimmung als kurzfristiges und der alternden Bevölkerung als langfristiges Problem. Für 2025 sagt der Währungsfonds ein Wachstum von 1,3% für Deutschland voraus. Trotz dieser Aussichten des IWF war im Jahr 2023 ein deutlicher Nachholbedarf der Kunden der Freizeit- und Veranstaltungsbranche spürbar. Hierauf rückführend und durch den Wegfall von Coronaeinschränkungen stellten sich die allgemeinen Marktbedingungen für die München Ticket GmbH im Jahr 2023 positiver als 2022 dar. Das Jahr 2023 zeigte sich als ein "starkes" Jahr der Veranstaltungswirtschaft. Stark gestiegene Personalkosten durch Inflationsausgleichszahlung oder Tarifabschlüsse und allgemein gestiegene Beschaffungskosten wirkten sich allerdings negativ auf das Jahresergebnis aus. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Berichtsjahr von TEUR 8.071 um TEUR 2.310 auf TEUR 10.381 gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von rd. 28,6%. Bei der Gesamtzahl der abgesetzten Tickets wurde das Vorjahresergebnis spürbar überschritten (rd. 30,4%). Die Eigenverkaufszahl (München Ticket als Vorverkäufer) ist im Vergleichszeitraum ebenso um 39,2% gestiegen. Folgende Faktoren waren für die Absatzentwicklung im Jahr 2023 maßgebend:
Der betriebliche Aufwand (Material, Personal, Abschreibungen und sonstiger Aufwand) ist mit TEUR 11.315,5 um rd. 18,4% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Zunahme ist zum einen auf den gestiegenen Ticketabsatz und zum anderen auf gestiegene Personalkosten oder gestiegene Kosten für Zahlungsabwickler zurückzuführen. Damit ergab sich ein Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) in Höhe von TEUR 133,1 (Vj. TEUR 277,4). Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 96 zurückgegangen. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR - 278 (Vj. TEUR -182). Zum Jahresergebnis 2022 hatte aber auch ein Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1,2 Mio. EUR der Landeshauptstadt München beigetragen. Das prognostizierte Ergebnis 2023 ist aufgrund der starken kundenseitigen Nachfrage nach Veranstaltungen aller Genres deutlich besser ausgefallen. Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung: *)
*) Die dargestellten Kennzahlen beziehen sich auf die jeweilige Gesamtleistung (2023: TEUR 10.665,3 und 2022: TEUR 8.230) Vermögenslage Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 676 getätigt, insbesondere für Erweiterungen des Ticketshops und den Ausbau des Zutrittskontrollsystems. Rückstellungen und liquide Mittel sind die wesentlichen Bilanzpositionen und korrespondieren miteinander. Die Rückstellungen beinhalten die Verpflichtungen gegenüber den Veranstaltern für Veranstaltungen, die im Folgejahr stattfinden. Die aus den Ticketverkäufen vereinnahmten Gelder werden unter den liquiden Mitteln ausgewiesen. Beide Bilanzpositionen müssen daher immer gemeinsam betrachtet werden. Das langfristig verfügbare Kapital deckt das langfristig gebundene Vermögen ab. Die Kapital- und Vermögensstruktur ist als positiv zu bezeichnen. Vermögens- und Kapitalstruktur: *)
*) Die dargestellten Kennzahlen beziehen sich auf die jeweiligen Bilanzsummen (2023: TEUR 30.743 und 2022: TEUR 36.019) Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 416 (Vorjahr: TEUR 7.832). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 1.200 (Vorjahr TEUR 1.600). Dieser resultiert aus einem Betriebskostenzuschuss der Landeshauptstadt München. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr fristgemäß erfüllt. IV. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen Das BIP Deutschlands ist im 1. Quartal 2024 (im Vergleich mit dem gleichen Quartal des Vorjahres preisbereinigt) um 0,9 % gesunken. Diese Entwicklung konnte bei den Absatzzahlen der Gesellschaft im 1. Quartal 2024 nicht festgestellt werden. Die Absatzzahlen haben sich auch im ersten Quartal 2024 äußerst positiv entwickelt. Die hohe Nachfrage der Kunden der Freizeit- und Veranstaltungsbranche setzt sich unverändert fort. Zusätzlich wird ein überdurchschnittlich hohes Veranstaltungsangebot rund um die EM 2024 erwartet. Die Absatzzahlen der München Ticket GmbH (gesamt) steigen weiter. Zwischen Januar und März 2024 ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs um rd. 34,3% auf rund 1.162 Tsd. Tickets zu verzeichnen. Im Vergleich zu 2019 stellt dies ein, um 70,6% höheres Volumen dar. Die massive Steigerung ist beeinflusst von einmaligen Sondereffekten durch den Vorverkauf für Großveranstaltungen und Sonderausstellungen der Museen. Das Ergebnis vor Steuern liegt bis Ende Februar 2024 mit einem vorläufigen Ergebnis i.H.v. TEUR 493 um rd. TEUR 563 über dem Vorjahreswert (TEUR -70) im entsprechenden Vergleichszeitraum. Die Gesellschaft geht in 2024 von einem voraussichtichen Investitionsvolumen von rund TEUR 620 aus, wobei insbesondere Weiterentwicklungen der EDV-Systeme und eine Neuentwicklung der Portaltechnologie vorgesehen sind. Es zeigt sich, dass Bestandskunden, für die ein optimaler Service in Pandemie-Zeiten geleistet wurde, ihre wieder anlaufenden Geschäfte weiterhin und auch verstärkt mit und über die Gesellschaft abwickeln. Die Kunden der Freizeit- und Veranstaltungsbranche haben weiterhin Nachholbedarf und neue Veranstaltungsformate werden stark nachgefragt. Im Bereich Technologie wird das Produkt Endkundenportal (Webshop) neu entwickelt, um dem Kunden die bestmögliche User Experience bieten zu können und somit die Buchbarkeit von Veranstaltungsangeboten zu erleichtern. Hierzu wird auch die Ausweitung attraktiver Zahlarten auf weitere Online-Vertriebskanäle beitragen. Die Gesellschaft geht davon aus, das prognostizierte Ergebnis (Jahresüberschuss) i.H.v. TEUR 5 in 2024 erreichen zu können. V. Risiken der künftigen Entwicklung Das Hauptrisiko der zukünftigen Entwicklung liegt in den Unwägbarkeiten zum Fortgang des Russland-Ukraine-Kriegs, welcher sich weiterhin beschaffungsseitig durch gestiegene Preise negativ auswirken wird. Auch eine Abschwächung der Nachfrage nach Veranstaltungstickets aufgrund zu stark steigender Ticketgrundpreise in Zusammenhang mit rückläufiger Kaufkraft der Kunden kann sich negativ auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirken. Weiterhin kann sich die Beschaffung von Personal als schwieriger erweisen, da die Erwartungshaltungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sich zunehmend noch stärker voneinander unterscheiden könnten. Dies kann zu steigendem Aufwand bei der Personalbeschaffung und zu höheren Kosten im Personalaufwand führen. Zudem kann sich der Preiswettbewerb zwischen den größten Mitbewerbern der Veranstaltungsbranche auch auf die Gebührenstruktur der Gesellschaft negativ auswirken und gerade bei stark nachgefragten Künstlern als wirtschaftlich weniger attraktiv herausstellen. Eine grundsätzlich steigende Anzahl von Cyberattacken in Verbindung mit deren Prävention können zusätzlich zu steigenden Kosten und einem höheren Ausfallrisiko führen. Eine abschließende Beurteilung hierzu ist aus Sicht der Geschäftsführung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
München, 6. Mai 2024 München Ticket GmbH Geschäftsführung Stephan Rusch Quellenverzeichnis: -Statistisches Bundesamt -Destatis.de -Statistik.bayern.de -Berichte des Internationalen Währungsfond (IWF) -München Ticket-eigene Statistiken BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MÜNCHEN TICKET GMBH, MÜNCHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MÜNCHEN TICKET GMBH, MÜNCHENAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Gemäß § 17 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages der München Ticket GmbH gelten für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden durch retrograde Ermittlung der Herstellungskosten bewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert angesetzt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag erfasst soweit diese Aufwand nach dem Stichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen: Forderungen Restlaufzeiten Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen die Olympiapark München GmbH belaufen sich auf TEUR 5,1 (Vj. TEUR 0), die Forderungen gegen die Gasteig München GmbH auf TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind u. a. Forderungen gegen Vorverkaufsstellen aus dem Inkasso von zeitraumbezogenen Abrechnungen in Höhe von TEUR 492 (Vj. TEUR 543), Steuerforderungen TEUR 82 (Vj. TEUR 83) und Debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 454 (Vj. TEUR 879) enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen vorwiegend Geldvermögen, welches die Gesellschaft im Namen und Auftrag der Veranstalter für den Vertrieb von Eintrittskarten vereinnahmt. Diese Gelder werden von der Gesellschaft München Ticket GmbH entsprechend den vertraglichen Regelungen bis zur Auszahlung an den Veranstalter verwahrt. Korrespondierend hierzu erfolgte die Bildung einer Rückstellung. Verbindlichkeiten - Restlaufzeiten Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Veranstaltern Die Verbindlichkeiten gegenüber Veranstaltern betreffen im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen aus Veranstaltungen, die im Berichtsjahr stattgefunden haben, deren finanzielle Abwicklung aber erst im Folgejahr erfolgt. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Verbindlichkeiten gegenüber der Olympiapark München GmbH belaufen sich auf TEUR 47 (Vj. TEUR 0), die Verbindlichkeiten gegenüber die Gasteig München GmbH auf TEUR 2,2 (Vj. TEUR 2). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 398) und Verbindlichkeiten aus der Ausgabe von Gutscheinen in Höhe von TEUR 2.368 (Vj. TEUR 2.267). Dieser Betrag ergibt sich aus dem Saldo der bis 31. Dezember 2023 ausgegebenen aber noch nicht eingelösten Gutscheine. Bei den Gutscheinen wird für die Ermittlung der Ausbuchungsquote seit diesem Geschäftsjahr - auf Basis der Erfahrungswerte der Vorjahre - von einer Mindesteinlösequote von rund 80% ausgegangen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden, ausstehende Rechnungen, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Ausgewiesen wird auch eine Rückstellung in Höhe von TEUR 20.028 (Vj. TEUR 21.450) für Veranstaltungen, die im Berichtsjahr in Verkauf gingen, jedoch im Folgejahr erst stattfinden. Die Abrechnung der Veranstaltung erfolgt erst nach dem Stattfinden der Veranstaltung. Ebenso enthalten die Rückstellungen TEUR 689 (Vj. TEUR 849) für Covid-Veranstaltungsgutscheine. Diese kommen zur Auszahlung sofern wegen Covid ausgesetzte Veranstaltungen endgültig nicht stattfinden sollten. Ausgewiesen werden die für die Gesellschaft am Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen zur späteren Zahlung der bereits im Berichtsjahr vereinnahmten, von der Gesellschaft verwahrten Kartengelder (siehe auch Angaben zur Bilanz - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen/Guthaben bei Kreditinstituten). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
* Die Erlöse für Museen wurden im Vorjahr noch unter den Sonstigen Erlösen gezeigt. Die Vorjahreszahl wurde entsprechend angepasst. Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr 2023 wurde kein Betriebsmittelzuschuss gewährt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 241 enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 125 Personen (Vorjahr 109). Diese unterteilen sich in 87 Mitarbeiter operatives Geschäft, 32 Mitarbeiter Backoffice und 6 Auszubildende. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Betriebswirt (VWA) Stephan Rusch Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat bestand 2023 aus:
Bezüge des Geschäftsführungsorgans / Aufsichtsrats Die in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 11.600,00 EUR sowie für sonstige Beratungsleistungen 6.032,00 EUR. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 277.996,55 und den bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 4.704.554,29, zusammen EUR 4.982.550,84 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 6. Mai 2024 Betriebswirt (VWA) Stephan Rusch, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die München Ticket GmbH, München Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der München Ticket GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der München Ticket GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 16. Mai 2024 Franz Zimermann, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19.06.2024 festgestellt. |
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