Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 12286
Vorher
Michael Conrad & Leo Burnett GmbHLeo Burnett GmbH
Eingetragen
30.3.1972
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
ist der Betrieb einer Werbeagentur mit allen dazugehörigen Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist weiterhin ermächtigt, alle Geschäfte zu tätigen, die für den Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft förderlich sind oder sein können. Gegenstand ist weiterhin die Beteiligung an und die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johann Lennart Wittgen
seit 29.10.2025
Geschäftsführer
Sebastian Strubel
seit 14.8.2025
Prokura
Bettina Carolin Prange
seit 24.10.2023
Prokura
Philippe Bordet
seit 29.9.2023
Geschäftsführer
Frank-Peter Lortz
seit 24.2.2021
Geschäftsführer
Adrian Bothur
seit 21.6.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Publicis Groupe Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
155.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leo Burnett GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074,18 2.280,64
1.074,18 2.280,64
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.124.827,22 9.124.827,22
9.124.827,22 9.124.827,22
9.125.901,40 9.127.107,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Noch nicht abgerechnete Fremdleistungen 2.562.368,13 328.676,23
2. Noch nicht abgerechnete Eigenleistungen 1.047.797,31 270.720,00
3.610.165,44 599.396,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.379.965,66 6.523.964,73
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.402.305,42 4.334.721,17
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.990,80 24.905,89
14.792.261,88 10.883.591,79
18.402.427,32 11.482.988,02
27.528.328,72 20.610.095,88

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Kapitalrücklage 9.124.699,00 9.124.699,00
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
9.279.699,00 9.279.699,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.057.749,82 2.154.444,03
2.057.749,82 2.154.444,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.080.582,47 652.132,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.080.582,47 (Vj. EUR 652.132,75)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.911.625,75 8.183.976,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 14.911.625,75 (Vj. EUR 8.183.976,98)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 10.185.741,15 (Vj EUR 5.545.605,10)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 198.671,68 339.843,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 198.871,03 (Vj. EUR 308.079,12)
davon aus Steuern: EUR 131.850,70 (Vj. EUR 316.735,47)
16.190.879,90 9.175.952,85
27.528.328,72 20.610.095,88

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.511.172,04 15.441.148,76
2. Verminderung/ Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 777.077,31 -340.113,21
3. Sonstige betriebliche Erträge 214.949,27 436.773,33
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 149,61 (Vj. EUR 1.059,44)
15.503.198,62 15.537.808,88
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.229.198,37 -1.549.212,24
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.910.234,82 -7.784.067,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.413.806,45 -1.271.699,82
davon für Altersversorgung: EUR 8.706,39 (Vj. EUR 8.306,57)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.206,46 -1.404,09
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.011.741,08 -2.910.908,23
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 568,21 (Vj. EUR 1.680.56)
-13.566.187,18 -13.517.291,71
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 8.304.746,47 3.513.168,56
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 8.304.746,47 (Vj. EUR 3.513.168,56)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 376,13 337,90
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 376,13 (Vj. EUR 22,73)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -50.756,87 -9.855,09
davon an verbundene Unternehmen EUR 50.756,87 (Vj. EUR 9.855,09)
8.254.365,73 3.503.651,37
11. Ergebnis nach Steuern 10.191.377,17 5.524.168,54
12. Sonstige Steuern -5.924,02 19.742,00
13 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -10.185.453,15 -5.543.910,54
14 Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE HINWEISE

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB; von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist unter der Firma Leo Burnett GmbH mit Firmensitz in Frankfurt am Main beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 12286 eingetragen.

Die Gesellschaft unterhält unter gleicher Firma mit Zusatz "Läufer" eine Zweigniederlassung in Berlin.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Es wurde vom Grundsatz der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer in Jahren
EDV-Anlagen 3 - 7
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 13

Die Festlegung der Abschreibungsperioden orientiert sich dabei an den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Anschaffungsjahr sofort vollständig abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen umfassen die noch nicht abgerechneten Stunden für Kundenaufträge, die auf Basis von Projekthonoraren abgerechnet werden. Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen wurden im Rahmen von Inventuren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aufgenommen und anhand von Stundensatzkalkulationen bewertet. Die Ermittlung des Wertes für die Eigenleistungen erfolgt nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Gehältern, Sozialversicherung und notwendigen Gemeinkosten.

Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung einer angemessenen Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nettozahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

7. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsrechnungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.511 (Vorjahr TEUR 15.441) wurden wie im Vorjahr ausschließlich durch erbrachte Dienstleistungen erzielt und werden gemäß § 277 Abs. 1 HGB entsprechend ausgewiesen.

Die Leistungen der Gesellschaft beruhen auf Geschäften jeder Art im Bereich der Kommunikation.

Die Gesellschaft kann hierzu Beteiligungen an Unternehmen im Kommunikationsbereich erwerben, halten und verwalten, welche im Bereich der Werbewirtschaft, der Marktforschung und der Personalberatung tätig sind. Die Gesellschaft kann auch Beteiligungen an Unternehmen erwerben, halten und verwalten, die auf ähnlichen Gebieten tätig sind.

Die Leistungen der Agentur werden im Wesentlichen auf Provisions- und Festhonorarbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- bzw. Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision bzw. das Honorar selbst, d.h. Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen.

9. Realisierung von Erträgen

Alle wesentlichen Erträge werden aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbemitteln erzielt. Die Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Fertigstellung der Produktion.

10. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält.

C. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang).

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 822) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen aus Leistungen gegen die Gesellschafterin Publicis Media GmbH (Vorjahr: TEUR 0).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.305 (Vorjahr: TEUR 3.513) resultieren aus dem gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Starcom Germany GmbH abzuführenden Gewinn.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 648 (Vorjahr: TEUR 1.103) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten, davon TEUR 138 gegen die Gesellschafterin Publicis Media GmbH (Vorjahr: TEUR 2). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.815 (Vorjahr: TEUR 1.537) resultieren aus dem Cash-Management-System. Zudem bestehen TEUR 264 (Vorjahr: TEUR 0) Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen.

Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Publicis Media GmbH resultieren Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.185 (Vorjahr: TEUR 5.544) gegen die Gesellschafterin.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Mitarbeiterboni, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaft, Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe, Beratungsleistungen, Restrukturierungs- und Archivierungskosten.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre Gesichert mit Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.081 0 0 1.081 652 652
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.912 0 0 14.912 8.184 8.184
3. Sonstige Verbindlichkeiten 198 0 0 198 340 340

6. Aufwendungen für bezogene Leistungen

Gemäß dem branchenüblichen Ausweis werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen die Aufwendungen für freie Mitarbeiter und Aufwendungen für von Konzernunternehmen bezogene kundenbezogene Dienstleistungen ausgewiesen.

7. Personalaufwendungen

In den Personalaufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 344) enthalten, die aus einer Restrukturierungsmaßnahme resultieren.

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft ist Teil der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf. Über diese Gesellschaft gehört sie zum Organkreis der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Ein eventueller Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an. Daher erfolgt auch kein Ansatz von latenten Steuern auf Ebene der Gesellschaft.

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen.

9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne bzw. Verluste

Mit Handelsregistereintragung vom 5. Juli 2016 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf.

Aufgrund dieses Vertrags wird der im Geschäftsjahr 2023 entstandene Gewinn in Höhe von TEUR 10.185 (Vorjahr: TEUR 5.544) an die Publicis Media GmbH, Düsseldorf, abgeführt.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Zentrales Cash-Management-System / Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash-Pooling-Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen im Folgejahr TEUR 612 für Mietzahlungen für die Geschäftsräume der Gesellschaft in Frankfurt sowie TEUR 86 für Leasingaufwendungen.

Geschäftsjahr Gesamt davon gegenüber verbundenen Unternehmen
2024 697 612
2025 637 612
2026 618 611
1.952 1.835

3. Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 125 Mitarbeiter (Vorjahr: 108 Mitarbeiter) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

4. Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren bestellt:

Christian Rätsch, Meerbusch, Deutschland - Chief Executive Officer (bis 10. Mai 2023)

Frank-Peter Lortz, Korschenbroich, Deutschland - Chief Executive Officer Publicis Media DACH

Hans Andreas Pauli-Vosding, Bad Homburg v. d. Höhe - Managing Director

Philippe Bordet, Chatou/Frankreich - Regional CFO (seit 10. Mai 2023)

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Frank-Peter Lortz ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich als Chief Executive Officer Publicis Media DACH tätig und auch bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen.

Herr Hans Andreas Pauli-Vosding ist hauptsächlich als Managing Director tätig.

Philippe Bordet ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft auch als Regional CFO tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen.

Als Prokurist im Rahmen einer Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Adrian Bothur, Hofheim am Taunus

Valeska Böhling, Langenfeld (vom 10. Mai 2023 bis zum 31. Oktober 2023)

Christian Hedderich, Düsseldorf (seit 10. Mai 2023)

Bettina Prange, Hamburg (seit 01. Oktober 2023)

5. Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe zu den Geschäftsführergehältern wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Gehalt bezogen hat.

6. Mutterunternehmen

Die Leo Burnett GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Publicis Media GmbH, Düsseldorf.

7. Konzernabschluss

Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, erhältlich.

In dem befreienden Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, werden folgende, vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewendet: Der Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A. wird gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

8. Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an den folgenden Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB gehalten (Werte in TEUR):

Anteil in % Nennkapital Eigenkapital Jahresergebnis
Starcom Germany GmbH, Frankfurt am Main 100 266 348 0 *

* nach Ergebnisabführung an die Leo Burnett GmbH

9. Nachtragsbericht

Zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2023) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Leo Burnett GmbH sind darüber hinaus keine Sachverhalte eingetreten, die von Bedeutung sind.

 

Frankfurt am Main, den 25. April 2024

Frank-Peter Lortz

Hans Andreas Pauli-Vosding

Philippe Bordet

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.393,72 0,00 0,00 9.393,72
9.393,72 0,00 0,00 9.393,72
II Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.124.827,22 0,00 0,00 9.124.827,22
9.124.827,22 0,00 0,00 9.124.827,22
9.134.220,94 0,00 0,00 9.134.220,94
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.113,08 1.206,46 0,00 8.319,54
7.113,08 1.206,46 0,00 8.319,54
II Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.113,08 1.206,46 0,00 8.319,54
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074,18 2.280,64
1.074,18 2.280,64
II Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.124.827,22 9.124.827,22
9.124.827,22 9.124.827,22
9.125.901,40 9.127.107,86

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Leo Burnett GmbH (im Folgenden: "Leo Burnett") ist eine der führenden Kreativagenturen in Deutschland. Die Gesellschaft ist an den Standorten Frankfurt und Berlin vertreten.

Die Agentur entwickelt für Kunden wie Samsung, Ferrero, Stellantis, Commerzbank und weitere Kunden aus unterschiedlichen Branchen Kommunikationskonzepte und Werbekampagnen. Die Maßnahmen reichen von klassischen Medien wie TV-Spots und Print-Anzeigen über die Bespielung sämtlicher digitaler Kanäle bis hin zu umfänglichen Social Media Kampagnen. Im Zentrum stehen dabei immer höchster Anspruch an Kreativität und die stringente Markenführung. Unser Unternehmen gehört seit 2002 zur PUBLICIS-Gruppe, die weltweit integrierte Kommunikation anbietet; der Sitz der zentralen Geschäftsleitung ist Paris/Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V. Amsterdam / Niederlande ("Publicis Gruppe"), gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich

Zweigniederlassung

Am Standort Berlin unterhalten wir eine Zweigniederlassung, die im Wesentlichen als Unterstützung des Hauptstandorts tätig ist.

Wirtschaftsbericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 weiterhin von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, steigenden Energiekosten und einer erhöhten Inflation geprägt. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.

Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich fortsetzen und die deutschen Exporte bremsen. Auf einen Wachstumspfad kehrte die deutsche Gesamtwirtschaft somit nicht zurück und dürfte sich auch nur langsam erholen.

Das deutsche BIP schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3% und im Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum um 0,7%. Dies ist weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation dürfte von 6,1% auf 2,6% im Jahr 2024 zurückgehen. 1

1 DESTATIS Pressemitteilung 019 15.01.24

Die Werbewirtschaft wuchs in Deutschland 2023 auf 48,87 Milliarden Euro (+1,6 Prozent). Damit liegt sie über dem Niveau der Corona-Krisenjahre (2020 und 2021) sowie dem Kriegsjahr 2022, wie der Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW) in seiner vorläufigen Jahreserfassung ausweist. Die endgültigen Zahlen sollen im Frühjahr 2024 veröffentlicht werden. Das Gleiche gilt bei den anderen Kerndaten der Branche: Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). 2

2 Quelle: Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW)

Gemäß einer Umfrage des Branchenverbands der Werbeagenturen GWA konnten die Mitgliedsagenturen ihre Umsätze um 3,3% in 2023 gegenüber dem Vorjahr steigern, was deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre lag. Die konjunkturelle Entwicklung wird derzeit als das größte Wachstumshemmnis der Branche betrachtet. 3

3 GWA Frühjahrsmonitor 12.03.2024

In diesem konjunkturellen Umfeld ist das Ergebnis der Leo Burnett zu bewerten.

Der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern sind die finanziellen Leistungsindikatoren. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren liegen nicht vor.

Die Prognose im Lagebericht 2022, dass der Umsatz (Net-Revenue) im Jahr 2023 um 4-5% ansteigen wird, wurde leicht übertroffen.

Auch die Erwartungen für das Jahr 2023 bezüglich des Ergebnisses vor Steuern wurden ebenfalls übererfüllt.

Das laufende Geschäftsjahr entspricht den bisherigen Erwartungen der Geschäftsführung.

Ertragslage

Bei den Umsatzerlösen ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von TEUR 930 zu verzeichnen. Sie betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 14.511 (Vorjahr: TEUR 15.441). Ein Ausgleich der Inflation ist auf Grund der aktuellen Vereinbarungen mit den einzelnen Kunden nicht oder nur sehr schwer möglich. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Umsätze mit den Kunden Ferrero, Lidl und Essity zurückzuführen.

Die Bestandsveränderungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.117 aufgrund eines höheren Bestandes nicht abgerechneter Projekte zum Jahresende gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 gesunken und betragen TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 437). Die Position enthält hauptsächlich Erlöse aus Verrechnungen mit Intercompany-Partnern sowie Erlöse aus Auflösungen von Rückstellungen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um TEUR 320 gesunken und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.229 (Vorjahr: TEUR 1.549). Der Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen auf geringere Aufwände mit Intercompany Partnern.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 268 gestiegen und beträgt TEUR 9.324 (Vorjahr: TEUR 9.056). Der Personalaufwand ist aufgrund der gewachsenen Mitarbeiterzahl gestiegen. Die erhöhten Anforderungen an die Beratung der Bestandskunden machten den Personalaufbau erforderlich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 125 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 108).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 101 gestiegen und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3.012 (Vorjahr: TEUR 2.911). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die höheren Mietkosten zurückzuführen.

Die Übernahme des Ergebnisses der Starcom Germany GmbH, Frankfurt am Main ( im Folgenden "Starcom") beläuft sich auf TEUR 8.305 (Vorjahr TEUR 3.514). Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen zu den Beteiligungen.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 10.191.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf wird das Ergebnis vollständig von der Muttergesellschaft übernommen.

Finanzlage

Die Leo Burnett ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst.

Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management-System mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf in Höhe von TEUR 3.814 (Vorjahr: TEUR 1.537). Der Anstieg dieser Verbindlichkeit ist im Wesentlichen auf die Ergebnisabführung im Oktober und der Vorfinanzierung verschiedener Projekte zum Jahresende zurückzuführen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 6.918 gestiegen und beträgt TEUR 27.528 (Vorjahr: TEUR 20.610).

Der Anstieg des Vermögens ist vorwiegend auf um TEUR 4.067 gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen, im Wesentlichen ist hier das deutlich höhere Ergebnis der Starcom (+TEUR 4.789) und um TEUR 3.010 gestiegene Vorräte aufgrund eines höheren Bestandes nicht abgerechneter Projekte zum Jahresende zurückzuführen.

Der Anstieg der Passiva ist im Wesentlichen zurückzuführen auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Anstieg: TEUR 428), gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Anstieg: TEUR 6.727), im Wesentlichen ist das die Verpflichtung aus der Ergebnisabführung und die Verbindlichkeiten aus dem Cash Management, sowie gesunkene sonstige Verbindlichkeiten (Rückgang: TEUR 141).

Die Laufzeiten der angesprochenen Bilanzposten sind ausschließlich kurzfristig.

Beteiligung

Leo Burnett GmbH hält 100% der Geschäftsanteile an der Starcom.

Die Starcom hat ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 8.303 erzielt, während das Vorjahr bei TEUR 3.513 lag.

Auf Grundlage des am 1. Dezember 2014 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Leo Burnett wird der Jahresgewinn der Starcom voll abgeführt.

Bei den Umsatzerlösen ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.345 zu verzeichnen. Sie betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 42.331 (Vorjahr: TEUR 36.986). Die Steigerung der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf Kundengewinne sowie gestiegene Kundenbudgets zurückzuführen. Das Tradingvolumen ist stabil im Vergleich zum Vorjahr.

Die Bilanzsumme unserer Tochtergesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 16.299 gestiegen und beträgt TEUR 115.720 (Vorjahr: TEUR 99.421). Anstiege sind sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.774 als auch bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8.748 zu verzeichnen. Dem gegenüber steht ein Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.192.

Der Anstieg der Passiva ist im Wesentlichen zurückzuführen auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen in Höhe von TEUR 20.668 und dem Anstieg der erhaltenden Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 621. Dem gegenüber stehen Reduzierungen bei den Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.305, bei dem Bestand aus sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.129 sowie bei dem Bestand aus sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.555.

Die Bestandsveränderungen liegen in der üblichen Geschäftstätigkeit begründet. Die Forderungen werden maßgeblich durch große Volumina von Werbeflächen für Kunden beeinflusst. Die Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Lieferantenverbindlichkeiten, die insbesondere durch den Mediaeinkauf bestimmt sind. Die Stichtagsbetrachtung führt bei Mediaagenturen, die den Einkauf von großen Volumina von Werbeflächen für den Kunden besorgen, regelmäßig zu großen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Die bereits erwähnte Auflösung der im Vorjahr gebildeten Drohverlust-Rückstellung führt zu dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen. Die Forderungen der sonstigen Vermögensgegenstände sinken um TEUR 1.191. Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf eine Umgliederung der Umsatzsteuer und der Kreditoren.

Die Laufzeiten der angesprochenen Bilanzposten unserer Tochtergesellschaft sind ausschließlich kurzfristig.

Die Starcom ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, angeschlossen.

Im Allgemeinen ist die wirtschaftliche Entwicklung unserer Tochtergesellschaft sowohl für das laufende Jahr als auch für das Geschäftsjahr 2025 von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig. Aufgrund der Auswirkungen von Kundenverlusten bzw. Transfers von Bestandskunden auf Schwesteragenturen auf das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem sinkenden Umsatzvolumen um etwa 14%, was gleichzeitig auch zu einem sinkenden Ergebnis um etwa 11% führen wird.

Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die Prognose.

Die Informationen zu der Beteiligung an der Starcom wurden dem Jahresabschluss derselbigen entnommen.

MITARBEITER

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 125 Angestellte (Vorjahr: 108) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

Kontrollsystem

Die Agentur ist in das umfangreiche monatliche Reporting des Publicis Konzerns eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem (FMC-Financial Monitoring Controls). Diese werden durch interne Prüfer der Publicis Gruppe überprüft. Standardmäßig werden wöchentliche monatliche Forecasts erstellt und wird die Liquidität überwacht. Diese werden umfassend an die Konzernleitung berichtet.

Es bestehen fest definierte Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der Agentur obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft.

Forschung und Entwicklung

Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 entfaltet.

CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Das folgende Kapitel enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Diese sind an der Verwendung von Formulierungen mit Wörtern wie "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "planen", "anstreben", "einschätzen" und "werden" zu erkennen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken, die im Risikobericht behandelt werden. Mehrere Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Agentur liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche von dem für die Zukunft prognostizierten Geschäftsverlauf der Agentur abweicht.

Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass Kürzungen von Werbebudgets kurzfristig erfolgen könnten, und somit negative Auswirkungen auf die Umsätze der Agentur haben. Des Weiteren ist der Verlust von Großkunden ein Risiko, der zu erheblich negativen Ergebnissen führen würde, da eine adäquate Anpassung des Personalbestands nur mit großen Verzögerungen möglich ist. Die Einstellungen neuer bzw. der Ersatz von Mitarbeitern erfolgen deshalb immer mit dem Blick auf die Entwicklung und Prognosen der Umsätze mit den Bestands- und Neukunden.

Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Agenturwert gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet.

Gegenwärtig sind uns keine operativen Risiken bekannt, und es sind auch keine operativen Risiken zu erwarten, die zur Gefährdung der Agentur oder der gesamten Gruppe führen beziehungsweise die künftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten.

Chancen für die Agentur bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft) sowie im Hinblick auf Neustrukturierung einzelner Fachbereiche, die der Agentur einen Vorteil im Wettbewerb mit anderen Agenturen verschaffen.

Insgesamt hängt die Entwicklung der Leo Burnett GmbH vom Weltwirtschaftsgeschehen ab. Kundenbudgets werden indirekt von der Entwicklung der Inflation, der Entwicklung des Angriffskrieges in der Ukraine sowie den Herausforderungen im Zusammenhang dem Klimawandel beeinflusst.

AUSBLICK

Trotz der Unsicherheiten im Hinblick auf die konjunkturellen Entwicklungen rechnen wir mit einem steigenden Umsatzvolumen (Net-Revenue) von ungefähr 5-6% gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzseitig wird weiterhin der Ausbau der Bestandskunden gepaart mit Neukundengewinnung im Fokus der Aktivitäten stehen. Der Anteil der langfristig orientierten Kundenbeziehung (Bestandskunden) hat sich positiv entwickelt und bildet gerade in wirtschaftlich schwer einzuschätzenden Zeiten mit den hervorragend ausgebildeten Agenturmitarbeitern die Grundlage für eine weiterhin positiv stabile Entwicklung der Geschäftsbereiche der Gesellschaft. Es wird erwartet, dass sich der Neugeschäftsanteil weiter positiv entwickelt. So konnte bereits Ende 2023 der Kunde Endori gewonnen werden, sowie mit Beginn 2024 die Kunden Wagner Pizza, Ortel und Roller. Die Auftragslage in 2024 ist stabil und entspricht den Erwartungen für 2024.

Wir erwarten in 2024 ein mit 2023 vergleichbares Ergebnis.

 

Frankfurt am Main, den 25. April 2024

Hans Andreas Pauli Vosding

Frank-Peter Lortz

Philippe Bordet

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Leo Burnett GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leo Burnett GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leo Burnett GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 14. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Senghaas, Wirtschaftsprüfer

Dreibholz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung:

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 19.06.2024.

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