Markgraf GmbH & Co. KG

66539 Neunkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRA 92149
Eingetragen
4.3.1924

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

MARKGRAF GMBH & CO. KG

NEUNKIRCHEN

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT 2011

BILANZ ZUM 31.12.2011

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. - 31.12.2011

ANHANG 2011

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2011

DER

MARKGRAF GMBH & CO. KG

66539 NEUNKIRCHEN

Lagebericht 2011

Konjunkturentwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft ist nach der Mitteilung des statistischen Bundesamtes in 2011 weiter gewachsen. Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich. Auch die privaten Konsumausgaben sind preisbereinigt nach wie vor leicht gestiegen.

Allgemeine Entwicklung in der Papier- und Verpackungsbranche

Im Vergleich zur stabilen gesamtwirtschaftlichen Situation war in 2011 die Entwicklung der Verpackungsindustrie nach wie vor schwierig. Der sich weiter verschärfende Verdrängungswettbewerb brachte trotz deutlicher Preissteigerungen beim Rohmaterial nur eine geringfügige Wertsteigerung über die Mengensteigerung hinaus. Der Zuwachs im Bereich Serviceverpackungen bewegte sich mengenbezogen auf 3,8%, umsatzbezogen machte er nur 3,2% aus. Bedingt durch die Steigerungen beim Ölpreis hat sich der Kunststoffpreis auf höherem Niveau stabilisiert.

Die Ansprüche der Kunden an Qualität, Druckservice und Logistik steigen weiter.

Entwicklung der Markgraf GmbH & Co. KG

Mit inzwischen neun patentierten Produkten im Vertriebs-Portfolio und einem Weiteren im Vorlauf stellen wir mehr und mehr die Weichen zur Spezialisierung auf diese Segmente. Zug um Zug wurden die unrentablen Umsätze durch unsere Zielartikel ersetzt. Mit inzwischen circa 22% Umsatzanteil in Segmentspezialitäten stehen wir am Anfang der Möglichkeiten, unsere Zielkunden zu erreichen.

Umsatzentwicklung

Durch die deutlich verbesserte Neukundenakquise konnten wir im Bereich der Spezialitäten die Umsätze steigern. Im Wesentlichen beruht diese Steigerung auf dem Ausbau im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels.

Produkte und Dienstleistungen

Neben den Serviceverpackungen für den Lebensmitteleinzelhandel liefern wir inzwischen über 800 neutrale Lagerartikel von "A bis Z". Mit dem Werbeteam beraten wir die Kunden in der Verkaufsförderung sowie bei Produktvorstellungen, Filialeröffnungen, saisonalen Anlässen etc. Nach den erfolgreichen Markttests verstärken wir nun nach der Artikeloptimierung den Vertrieb.

Investitionen

In 2011 wurden im Bereich des Sachanlagevermögens nur geringfügige Investitionen getätigt. Nach der Umstellung des Warenwirtschaftssystems wurden inzwischen alle Außendienstmitarbeiter per Laptop an die EDV angebunden. In diesem Bereich sind wesentliche Rationalisierungen weiter möglich, bedürfen allerdings noch einiger Sonderprogrammierungen. Derzeit bereiten wir ein neues Geschäftsmodell "Internet-Shop" vor.

Finanzierung

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cash-flow.

Mitarbeiter

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen ist der langjährige Mitarbeiterstamm. In entscheidenden Funktionen sind Mitarbeiter teilweise über 25 Jahre im Unternehmen beschäftigt. Generell ist in unserem Unternehmen eine sehr geringe Fluktuationsrate bei den Leistungsträgern zu verzeichnen. Leistungsbezogene Vergütungsstrukturen und Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen sehen wir als Basis für motivierte Mitarbeiter. Zum 31.12.2011 beschäftigte die Gesellschaft 86 Arbeitnehmer, darunter 29 Angestellte und 57 gewerbliche Arbeitnehmer. Die im Rahmen des Generationswechsels übernommenen Mitarbeiter Produktion sind nun bei dem Kooperationspartner unter Vertrag. Markgraf wird Zug um Zug als reine Vertriebsgesellschaft geführt.

Ertrag und Kosten

Durch die Aufgabe der Produktionstätigkeit im laufenden Geschäftsjahr ist die Entwicklung der Kosten nicht mehr mit dem Vorjahr vergleichbar. Das operative Ergebnis zeigt, unter Berücksichtigung der Umstrukturierungskosten, eine planmäßige Entwicklung. Durch die internen Umstellungs- und Anpassungsprozesse zeigt das operative Ergebnis einen Anstieg von TEUR 238.

Mit der Abgabe der Produktion fallen die Personalkosten planmäßig, die übrigen Kosten verändern sich durch diese strukturellen Veränderungen grundlegend.

Die höhere Belastung durch das Finanzergebnis (+TEUR 67) ist hauptsächlich auf den gestiegenen Zinssatz für den EURIBOR (+TEUR 29) zurück zu führen. Darüber hinaus haben sich durch die Rückführung der Forderungen gegen die Kimmlinger OHG geringere Zinserträge (-TEUR 36) ergeben.

Das Jahresergebnis beläuft sich auf TEUR 144, der EBIT beträgt TEUR 480.

Vermögen und Finanzierung

Der Jahresabschluss 2011 zeigt geordnete Vermögensverhältnisse. Das bereinigte Bilanzvolumen hat sich, aufgrund der Aufgabe der Produktion gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.035 auf TEUR 5.933 verringert. Die Gesellschaft übt ihren Geschäftsbetrieb in angemieteten Räumen aus. Dadurch beanspruchen die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen nur 1,4% des Bilanzvolumens. Den größten Teil des Anlagevermögens machen die Finanzanlagen mit 19,0% des Gesamtvermögens aus. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um langfristige Ausleihungen. Die Vorräte sind durch die Aufgabe der Produktion und die damit verbundene Lagerhaltung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 2.990 gefallen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zeigen aufgrund veränderter Zahlungskonditionen in den letzten Monaten des Geschäftsjahres einen leichten Anstieg um TEUR 7. Diesem steht im Bereich der übrigen kurzfristigen Forderungen ein erheblicher Rückführungsbetrag gegenüber, sodass das Umlaufvermögen insgesamt um TEUR 1.026 zurückgegangen ist.

Die Straffung der Geschäftstätigkeit hat zu einer Eigenkapitalquote in Höhe von 33,5% geführt. Somit kann die Eigenkapitalquote als gut bezeichnet werden.

Risiken der künftigen Entwicklung

Die neuen EU-weiten HACCP-Regelungen bzgl. der Verpackungen im Lebensmittelbereich eröffnen uns zusätzliche Vertriebschancen. Auch wegen der relativ starken Marktposition unseres Unternehmens, insbesondere wegen der patentrechtlich geschützten Artikel, sind im Absatzbereich keine Risiken ersichtlich, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten. Auf der Beschaffungsseite können sich Belastungen aufgrund der Papierpreisentwicklung ergeben. Die Preiserhöhungen können meist nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden. Wir gehen davon aus, dass in absehbarer Zukunft keine Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Ausblick

Umsatzplanung

Die Umsatzentwicklung der ersten sechs Monate des Wirtschaftsjahres 2012 verlief fast planmäßig, wobei die Entwicklung in den einzelnen Produktgruppen sich unterschiedlich darstellt. Für das Gesamtjahr rechnen wir im Zusammenhang mit der Neukundenakquise erst im vierten Quartal mit einer deutlichen Umsatzsteigerung.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2012 sind außer der Investition in eine Internet-Shop-Lösung keine wesentlichen Investitionen geplant. Diese neue Plattform soll auch im Ausland erhebliche Umsatzsteigerungspotentiale heben.

Ergebniserwartung

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein deutlich verbessertes, positives Ergebnis.

 

Neunkirchen, im August 2012

Markgraf GmbH & Co. KG

Jahresabschluss ZUM 31.12.2011

1. BILANZ ZUM 31.12.2011

AKTIVSEITE

31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.973,00 44.734,00
II. Sachanlagen 55.200,00 47.101,00
III. Finanzanlagen 1.125.250,00 1.125.250,00
  1.208.423,00 1.217.085,00
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 2.990.374,87 3.384.368,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.689.163,07 2.300.045,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 23.052,52 27.850,04
  4.702.590,46 5.712.263,72
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.954,38 38.602,25
SUMME AKTIVA 5.933.967,84 6.967.950,97

PASSIVSEITE

   
  31.12.2011 31.12.2010
  EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Kapitalanteil Komplementärin 0,00 0,00
II. Kapitalanteil Kommanditisten 250.000,00 250.000,00
  250.000,00 250.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 141.918,00 125.350,00
C. VERBINDLICHKEITEN 5.542.049,84 6.592.600,97
SUMME PASSIVA 5.933.967,84 6.967.950,97

2. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. - 31.12.2011 EUR 2011

2011 2010
EUR EUR EUR EUR
Rohergebnis   5.353.895,36   5.687.665,86
1. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -1.750.477,96   -2.008.881,72  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -380.051,58 -2.130.529,54 -434.852,13 -2.443.733,85
- davon für Altersversorgung -EUR 11.082,57 / Vj. -EUR 15.779,10        
2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -44.114,04   -46.835,66
3. sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.790.389,34   -3.046.147,15
4. Erträge aus Beteiligungen   7.265,89   18.177,21
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   66.000,00   66.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   27.744,17   51.311,47
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -294.256,60   -250.946,23
davon an verbundene Unternehmen -EUR 6.861,08 / Vj. -EUR 6.769,03        
B. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   195.615,90   35.491,65
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -41.548,00   -5.481,00
10. sonstige Steuern   -9.851,84   -9.290,69
11. Jahresüberschuss   144.216,06   20.719,96
12. Gutschrift auf den Verrechnungskonten   -144.216,06   -20.719,96
13. Ergebnis nach Verwendungsrechnung   0,00   0,00

3. ANHANG 2011

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft & Co. gem. § 264a Abs. 1 i.V. mit § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist seit dem 1.10.2011 als reines Handelsunternehmen tätig. Da die Produktion an einen Kooperationspartner abgegeben wurde, sind die Zahlen des Berichtsjahres mit denen des Vorjahres nur bedingt vergleichbar.

Gem. § 264c Abs. 1 HGB wurde die Bilanz um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungssätze der verschiedenen Anlagegüter richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Für geringwertige Vermögensgegenstände (größer EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) wird ein wirtschaftsjahrbezogener Sammelposten gebildet, der insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Dieser Sammelposten wird einheitlich über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Für geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 150,00 wird die vereinfachende planmäßige Abschreibung gem. § 253 HGB angewendet. Hierbei wird im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt.

Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert bewertet. Hierbei wurden insbesondere, wie in den Vorjahren, Bewertungsabschläge in Abhängigkeit von der Lagerdauer der einzelnen Bestände berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3,5 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt, unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen, mit dem Erfüllungsbetrag. Soweit erforderlich wurde aufgrund der Fristigkeit eine Abzinsung vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Entwicklung des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:

Bezeichnung Anschaff.-/ Herstell. kosten Anf.stand Zugänge 1
Zuschreibungen 2
Abgänge 1
Umbuchungen 2
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
EDV-Software, ähnliche Rechte und Werte 237.467 4.694 1 445 1
    0 2 0 2
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.941 30.762 1 -1.846 1
    0 2 0 2
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 25.250 0 1 0 1
2. sonst. Ausleihg. 1.100.000 0 1 0 1
  1.125.250 0 1 0 1
Gesamt I. - III. 1.461.658 35.456 1 -2.291 1
    0 2 0 2
Bezeichnung Abschreibungen kumuliert Endstand Restbuchwert Endstand Restbuchwert
Vorjahr
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software, ähnliche Rechte und Werte -213.743 27.973 44.734 21.454
         
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -72.657 55.200 47.101 22.660
         
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0 25.250 25.250 0
2. sonst. Ausleihg. 0 1.100.000 1.100.000 0
  0 1.125.250 1.125.250 0
Gesamt I. - III. -286.400 1.208.423 1.217.085 44.114
         

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 144.216,06 wurde entsprechend dem Gesellschaftsvertrag den Verrechnungskonten der Kommanditisten gutgeschrieben.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen die Rückstellungen für die Prüfung des Jahresabschlusses, Urlaubs- und Entsorgungsverpflichtungen sowie Aufwendungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen enthalten.

In der Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Kimmlinger Beteiligungsgesellschaft mbH) in Höhe von EUR 62.823,06 / Vorjahr EUR 57.828,41 enthalten

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt dar:

Verbindlichkeiten Restlaufzeiten Sicherheiten
Bezeichnung am Bilanzstichtag bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre Art
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.616.991,11 1.110.303,55 506.687,56 0,00 SÜ, Z
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.423.959,09 1.423.959,09 0,00 0,00 SÜ, Z
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gez. Wechsel u. d. Ausst. eigener Wechsel 484.374,65 484.374,65 0,00 0,00  
4. Verbindl. gegenüber Gesellschaftern 1.739.396,32 1.216.388,19 0,00 523.008,13  
5. Sonstige Verbindlichkeiten 277.328,67 277.328,67 0,00 0,00  
Gesamt 5.542.049,84 4.512.354,15 506.687,56 523.008,13  
Vorjahr 6.592.600,97 5.305.494,27 764.098,57 523.008,13  

Sicherheiten:

SÜ = Sicherungsübereignung

Z =Zession

Von den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 766.900,00 durch Sicherungsübereignung des Warenbestandes und durch Sicherungsabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Bezeichnung Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 621.230,17 488.755,05
2. Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 2.924.332,57 2.980.106,64
3. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten    
- Sicherungsübereignung Warenlager; Sicherungsabtretung Forderungen 100.000,00 248.717,65

Die Haftungsverhältnisse wurden eingegangen, um zum einen die eigene Liquidität zu stärken, zum anderen resultieren sie aus der Besicherung der lang- und kurzfristigen Fremdfinanzierung nahe stehender Unternehmen.

Zum 31.12.2011 bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Pachtverträgen für die angemieteten Geschäftsräume in 66539 Neunkirchen Höhe von EUR 132.300,00 p.a. (ohne Umsatzsteuer) und für die EDV Anlage / Büroeinrichtung in Höhe von EUR 62.400,00 p.a. (ohne Umsatzsteuer). Die Mietverträge haben am Bilanzstichtag noch eine durchschnittliche Restlaufzeit von 3 - 9 Jahren mit entsprechenden Verlängerungsoptionen. Daneben bestehen Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark mit einer Gesamtrestverpflichtung von EUR 170.287,50.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HBG) aufgestellt.

Die ausgewiesenen Steuern vom Ertrag entfallen zu 100% auf das ordentliche Ergebnis.

V. SONSTIGE ANGABEN

Im Jahresdurchschnitt 2011 wurden 86 Mitarbeiter beschäftigt, davon 57 gewerbliche Arbeitnehmer und 29 Angestellte.

Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Kimmlinger Beteiligungsgesellschaft mbH, 66539 Neunkirchen. Diese wird vertreten durch ihre Geschäftsführer:

 

Karl Kimmlinger, Kaufmann, Schiffweiler

Stephan Kimmlinger, Kaufmann, Neunkirchen.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Organvergütungen wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Persönlich haftender Gesellschafter der Markgraf GmbH & Co. KG ist die Kimmlinger Beteiligungsgesellschaft mbH, 66539 Neunkirchen, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 25.000,00.

 

Neunkirchen, den 30. August 2012

Markgraf GmbH & Co. KG

Kimmlinger Beteiligungsgesellschaft mbH

Karl Kimmlinger

Stephan Kimmlinger

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MARKGRAF GMBH & CO. KG, 66539 Neunkirchen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarlouis, den 31. August 2012

Ernst Helmut Kadau, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Feststellung des Jahresabschlusses 2011

Die Gesellschafterversammlung vom 07.12.2012 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2011 festgestellt.

 

gez. Karl Kimmlinger

gez. Stephan Kimmlinger

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