StrucWork GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Gebhard Grinbold seit 28.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Modulraum GmbHDischingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Informationen Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind nach den Vorschriften und den Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB aufgestellt. 2. Geschäftstätigkeit und Gesellschaftsstruktur Die Modulraum GmbH produziert qualitativ hochwertige Einzelcontainer, -Module sowie Container- und Modulanlagen. Darüber hinaus führt die Gesellschaft die Wartung, die Instandhaltung und den Umbau von mobilen Raumsystemen durch, die sich im Mietpark der Schwestergesellschaft Grinbold-Jodag GmbH befinden, 3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3% gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam 2023 aufgrund des krisengeprägten Umfelds ins Stocken. Nach wie vor hohe Preise, steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In - und Ausland dämpften die Konjunktur. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. Der Nominallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2023 um 6% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Steigerung der Nominallöhne resultiert vor allem aus den Zahlungen der Inflationsausgleichsprämie. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 5,9%. Lt. Statistischem Bundesamt sind die Reallöhne im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 0,1% gestiegen. 4. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Laut statistischem Bundesamt machten sich im Baugewerbe die hohen Baukosten und neben dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervor war vor allem der Hochbau betroffen. Der Tiefbau und das Ausbaugewerbe konnten die Produktion steigern. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2%. Die Branche erwartet für 2024 einen Umsatzrückgang von -3,0%, so eine Meldung des Deutschen Baugewerbes. 5. Geschäftsverlauf Die Modulraum GmbH hat in 2023 im Vergleich zum Vorjahr die Gesamtleistung nicht halten können und ist auf das Niveau vor der Pandemie zurückgefallen. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die geringe Nachfrage war spürbar. Entgegen der im Vorjahr getroffenen Prognose, die von einer Steigerung der Gesamtleistung ausging, konnte die Gesamtleistung nicht gesteigert werden, jedoch das Jahresergebnis blieb in etwa konstant. Die wichtigste Stütze der Unternehmensentwicklung sind unsere Mitarbeiter. Das Engagement und die Flexibilität unseres Teams ermöglichen es, die Bedarfe unserer Kunden jederzeit reibungslos zu erfüllen. Ertragsiage und Geschäftsergebnis Der Rohertrag entwickelte sich nicht adäquat zur Gesamtleistung, sondern konnte sogar aufgrund deutlich niedriger bezogener Leistungen um knapp 7% gesteigert werden. Das Produktportfolio führte zu einem wesentlich geringeren Materialaufwand. Die Fertigungskapazitäten waren im Jahresdurchschnitt im Vergleich zu den vergangenen Jahren unterdurchschnittlich ausgelastet und auf fremde Leiharbeit konnte verzichtet werden. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% erhöht, begründet durch Lohn- und Gehaltsanpassungen und die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und liegen bei 149 TEUR und damit in etwa auf Plan. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 979 TEUR annähernd gleichgeblieben (-5% im Vergleich zum Vorjahr). Durch die oben genannten Effekte ist das Jahresergebnis um 55 TEUR auf 382 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens sank vor allem wegen geringerer Vorratsbestände von 7.497 TEUR auf 6.709 TEUR. Das Unternehmen investierte in erheblichem Umfang in neue Anlagen für die Fertigung. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen mit TEUR 646 resultiert im Wesentlichen aus einem Projekt, das aufgrund der Witterung nicht fertig gestellt werden konnte. Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt bei 82,1% (Vj.68,5%). Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2023 auf 5.511 TEUR. Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist sehr stabil, Die Rückstellungen in 2023 sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 710 TEUR gesunken. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verminderte sich um -19 TEUR und beträgt 482 TEUR. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens hat sich trotz einem schwierigen Marktumfeld weiter positiv entwickelt. Die getroffenen Investitionen und aufgesetzten Optimierungsprojekte ermöglichen es, unser Unternehmen auch künftig nachhaltig, sozial ausgewogen und wirtschaftlich erfolgreich fortzuführen. 6. Investitionen / Forschung und Entwicklung Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimiert die Gesellschaft die Planungs- und Dispositionsabläufe im intensiven Austausch mit der Schwestergesellschaft zur weiteren Effizienzsteigerung. Um das Produktangebot kunden- und anwendungsorientiert attraktiv zu halten hat das Unternehmen in 2023 kontinuierlich an der Erweiterung der angebotenen Bauweisen gearbeitet. Darüber hinaus investiert das Unternehmen neben neuen Technologien in ergonomische Arbeitsabläufe. Die Qualifikation unserer Belegschaft hat sich durch interne und externe Schulungsmaßnahmen im Jahr 2023 kontinuierlich weiterentwickelt. 7. Chancen- und Risikobericht Finanzwirtschaftliche Risiken Das Management der finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditäts-, Währungs- und Zinsänderungsrisiken erfolgt zentral im Finanz- und Rechnungswesen des Schwesterunternehmens für alle Unternehmen der Grinbold-Gruppe. Die ausschließlich aus Schwankungen von Zahlungsströmen im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaften resultierenden Liquiditätsrisiken werden mit Hilfe einer umfassenden Liquiditätsplanung und -kontrolle abgesichert. Durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass die Gesellschaften der Grinbold-Gruppe jederzeit zahlungsfähig sind. Die Liquiditätsplanungen werden auf lang-, mittel- und kurzfristiger Basis erstellt. Darüber hinaus verfügt die Gruppe über ein konsequentes Debitorenmanagement, um einen zeitnahen Mittelzufluss sicherzustellen. Die Grinbold-Gruppe verfügt über einen hohen operativen Cashflow und ausreichend liquide Mittel. Umfeld Risiken Umfeld Risiken die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und damit die Erreichung der verfolgten Unternehmensziele beeinflussen, vorübergehend oder nachhaltig werden bei der Steuerung des operativen Geschäfts einer permanenten Überprüfung unterzogen. Es werden Entwicklungen genau beobachtet und angemessene Maßnahmen eingeleitet. Leistungswirtschaftliche Risiken Die Zahlungsbedingungen mit Kunden und Lieferanten werden ständig überwacht und entsprechen dem Branchendurchschnitt. Darüber hinaus optimiert die Gesellschaft mit kontinuierlichen Verbesserungen die Materialverfügbarkeit sowie die Produktions- und Logistikstrukturen und steigert somit fortlaufend die Effizienz der Wertschöpfungskette. Personalrisiken Der Einsatz hochmotivierter und -qualifizierter Mitarbeiter ist eine der Grundlagen für den Erfolg der Gesellschaft. Dieser Pfeiler der Unternehmenskultur hat deshalb einen großen Stellenwert für uns. Die Mitarbeiterqualifikation wird durch geeignete Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ständig verbessert. Prämienmodelle unterstützen die Erreichung der Unternehmensziele. Allerdings ist die Gesellschaft im Hinblick auf die Rekrutierung und Loyalität von hochqualifiziertem Fach- und Führungspersonal von vielfältigen externen Faktoren wie z. B. der allgemeinen Arbeitsmarkt- und Branchenentwicklung abhängig und unterliegt regionalen Aspekten. Informationstechnische Risiken Mit dem immer stärkeren Einsatz von Informationstechnologie in allen Unternehmensbereichen steigen die informationstechnischen Risiken, wie beispielsweise der Ausfall von Computern oder der unbefugte Zugriff auf Hard- und Software. Um mögliche Gefahren abzuwenden, hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Dienstleistungsunternehmen und dem Datenschutzbeauftragten moderne Sicherheitslösungen von der Prävention bis zur Intervention entwickelt und im Einsatz, die Daten und IT-Infrastruktur schützen. Der weitere Ausbau des Informationsmanagements und der Sicherheitstechnologien ist auch unter dem Gesichtspunkt forcierter Vernetzung von besonderer Bedeutung. Unternehmensstrategische Risiken Die Marktbearbeitung erfolgt über die Schwestergesellschaft Grinbold-Jodag GmbH. Der dort generierte Umsatz hat deshalb direkte Auswirkungen auf den eigenen Geschäftsverlauf. Aufgrund eines einheitlichen Managements in beiden Gesellschaften ergibt sich keine Fremdeinwirkung. Die Steuerung des Geschäftsverlaufs erfolgt unter einer gemeinsamen Risikobetrachtung. Die Grinbold-Gruppe beobachtet die aktuelle Marktentwicklung und den verschärften Wettbewerb in den relevanten Märkten kritisch. Die Unklarheit über die volatilen Material- und Rohstoffkosten, ein rückläufiger Markt für Bürogebäude wegen Home Office sind Risiken deren Auswirkungen nicht verlässlich abschätzbar sind, jedoch die Stabilität und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Ein Bedarf an Kindergärten und Schulen sowie Asylunterkünften ist gegeben. Die demographische Entwicklung und Präferenzstrukturen im Bereich der Ausbildung in Deutschland führen weiterhin zu einer Verknappung am Angebot potentieller Mitarbeiter in verschiedenen Schlüsselqualifikationen. Die Unternehmensgruppe begegnet dem durch verstärkte Anstrengungen in der Ausbildung und Weiterqualifizierung von Mitarbeitern sowie in der Personalakquisition. Chancen Die Grinbold-Gruppe hat sich das strategische Ziel gesetzt eine ausbalancierte, kunden und anwendungsorientierte Position im Markt der innovativen Anbieter für mobile Raumsysteme zu sein. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt im kontinuierlichen Ausbau des Produktportefeuilles. 8. Prognose Die Auswirkungen der Konjunkturschwäche sind derzeit nicht vorhersehbar. Die vorherrschenden Rahmenbedingungen sind eine tägliche Herausforderung. Auch wenn hierdurch fundierte Prognosen aktuell nicht möglich sind, setzen wir weiterhin auf Produkt- und Technologieinnovationen sowie eine nischen- und anwendungsorientierte Marktbearbeitung, um unsere Marktposition zu behaupten bzw. auszubauen. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine gleichbleibende Gesamtleistung bei einem relativ konstanten Jahresergebnis. Die verhaltenen Ausschüttungen der Vorjahre sollen fortgesetzt werden. Die Geschäftspolitik ist auf nachhaltiges Wirtschaften und auf die weitere Verbesserung unserer Eigenkapitalausstattung ausgerichtet.
Dischingen-Eglingen, den 06.05.2024 Martin Grinbold BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023- Offen zu legende Fassung gem. § 327 HGB - A. Allgemeine Angaben Modulraum GmbH
1. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Von einer Verkürzung gemäß § 265 Abs. 7 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). 2. Im Berichtsjahr wurden unverändert die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des BilRUG angewandt. Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr liegen nicht vor. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Diese werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Die Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben. Die angenommenen Nutzungsdauern entsprechen den betrieblichen Erfahrungen und wurden in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen des Bundesministeriums für Finanzen ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt mit dem gleitenden Durchschnittspreis. Soweit notwendig wurden Abschläge im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich Gemeinkostenzuschläge bewertet. Soweit notwendig, erfolgen angemessene Abschläge im Rahmen der verlustfreien Bewertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht veranlasst. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, gemäß § 253 Abs. 2 HGB, abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit dem gleitenden Durchschnittspreis unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Nicht mehr voll verwendbares und nicht gängiges Material wurde wertberichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3.075,2 T€ (Vj. 2.780,7 T€) stammen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen in den wesentlichen Rückstellungen für Jubilare, ausstehende Rechnungen und Rechts- und Beratungskosten. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind 673,8T€ (Vj. 1.176,1 T€) innerhalb eines Jahres fällig. Von den Verbindlichkeiten entfallen 52,5T€ (Vj. 68,0 T€) auf Verbindlichkeiten aus Steuern, 0,0 T€ gegenüber Kreditinstituten (Vj. 0,0 T€) und 2,3 T€ (Vj. 1,9 T€) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen, wie im Vorjahr, aus dem Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften der Grinbold-Gruppe. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Für die die Betriebsmittellinie eines verbundenen Unternehmens bestand im Vorjahr eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft über 200 T€; valutiert mit 0,0 T€. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Mieten- und Leasingverpflichtungen (bewegliche WG): Gesamtverpflichtung 96,5 T€ (Vj. 78,9 T€) davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr 38,5 T€ (Vj. 30,8 T€). Mieten- und Leasingverpflichtungen (unbewegliche WG): Gesamtverpflichtung 263,1 T€ (Vj. 263,1 T€) davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr 142,5 T€ (Vj. 142,5 T€). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von 35,9 T€ (Vj. 45,4 T€) enthalten. E. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Martin Grinbold, Dipl. Ingenieur, Ulm. Die Gesellschaft wird vertreten durch den Geschäftsführer oder zwei Prokuristen. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Gesellschaft einzeln. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des 8 181 BGB befreit. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden in den Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigt:
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe 381.904,05 € zusammen mit dem Gewinnvortrag von 4.601.020,53 €, auf neue Rechnung vorzutragen.
Dischingen-Eglingen, den 06.05.2024 Martin Grinbold, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Modulraum GmbH, Dischingen-Eglingen, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:" Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Modulraum GmbH, Dischingen-Eglingen Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Modulraum GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Modulraum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädi- gungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidenheim, den 6. Mai 2024 Helmer
und Partner mbB
Dr. Rüdiger Frieß, Wirtschaftsprüfer Johanna Hiefner, Wirtschaftsprüferin |
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