DMS Gruppe GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Gerhard Dr. Wehn seit 4.12.2025 | Geschäftsführer |
Melanie Henniger seit 11.2.2025 | Prokura |
Tina Estel seit 26.4.2024 | Prokura |
Manja Könitzer seit 26.4.2024 | Prokura |
Gunther Bernhard Jahn seit 25.4.2017 | Geschäftsführer |
Johannes Heibel seit 9.7.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.88% | |
| 2.88% | |
| 2.36% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DMS Daten Management Service Gesellschaft mbHGeraJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Gender-ErklärungAus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die Sprachform des generischen Maskulinums angewandt. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung oder Diskriminierung. 1. Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellUnser Unternehmen ist auf die Erbringung von kaufmännischen Dienstleistungen spezialisiert und bietet insbesondere umfangreiche Lösungen im Bereich der Massendatenverarbeitung an. Wir unterstützen unsere Kunden in der Energie- und Versorgungswirtschaft bei der Bearbeitung energiewirtschaftlicher Prozesse für Netzbetreiber, Energievertriebe und Messstellenbetreiber. Darüber hinaus übernehmen wir Basisprozesse für Energieversorger und bieten umfassende Prozessanalyse, -dokumentation und -management in diesen Fachbereichen an. Unser Portfolio umfasst auch Projekte im Bereich des Business Process Outsourcing (BPO) und der Robotic Process Automation (RPA). Dabei optimieren wir Geschäftsprozesse und setzen innovative Technologien ein, um Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen für unsere Kunden zu erzielen. Unsere Kunden sind namhafte Unternehmen in der Energie- und Versorgungswirtschaft, darunter Energiekonzerne, Netzbetreiber und Stadtwerke sowie Strom- und Gaslieferanten. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen und bieten maßgeschneiderte Lösungen, die ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Unsere Mitarbeiter sind deutschlandweit im Einsatz, wobei wir Niederlassungen in Berlin, Bochum, Bremen, Alzenau, Gera und Pößneck unterhalten. Seit Ende 2022 gibt es einen "virtuellen" Standort im Kyffhäuser Kreis, im April 2023 wurde ein weiterer Standort in Sondershausen eröffnet. Wir legen großen Wert darauf, unseren Kunden einen persönlichen Service zu bieten, und daher sind unsere Mitarbeiter auch direkt bei den Kunden vor Ort tätig. Aufgrund der besonderen Umstände bedingt durch die Corona-Pandemie, die auch bis Ende des 2. Quartals 2022 anhielten, war der Einsatz unserer Mitarbeiter vor Ort jedoch stark eingeschränkt. 1.2 Forschung und Entwicklung Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gab es nicht. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2022 trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut erholen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Das kalenderbereinigte Wirtschaftswachstum betrug 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und die extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Darüber hinaus wurde die deutsche Wirtschaft von verschärften Material- und Lieferengpässen, stark steigenden Preisen für Nahrungsmittel, Fachkräftemangel und der andauernden, wenn auch im Jahresverlauf nachlassenden, Corona-Pandemie belastet. Trotz dieser Herausforderungen konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, lag das BIP im Jahr 2022 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung verzeichnete im Jahr 2022 insgesamt einen Anstieg um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei zeigte sich eine uneinheitliche Entwicklung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Einige Dienstleistungsbereiche konnten von Nachholeffekten profitieren, nachdem nahezu alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben wurden. Der massive Anstieg der Energiepreise, infolge des Kriegs in der Ukraine, verschärfte die Situation zusätzlich. Die hohen Energiekosten belasteten die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und führten zu zusätzlichen Herausforderungen bei der Produktion und der Wettbewerbsfähigkeit. Die Energieunternehmen stehen weiterhin unter erheblichem Druck, die nationalen und internationalen Klimaziele umzusetzen. Die Notwendigkeit einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft erfordert grundlegende Veränderungen in den wirtschaftlichen Strukturen. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Transformation wird im Mittelpunkt der Wirtschafts- und Finanzpolitik in den kommenden Jahren stehen. Der Erfolg dieses Übergangs hängt nicht nur davon ab, ob die klimapolitischen Ziele innerhalb der vorgesehenen Zeit erreicht werden, sondern auch davon, ob Deutschland dabei Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit erhalten kann. In der Dienstleistungsbranche herrscht weiterhin ein hoher Margen- und Kostendruck. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Konsolidierungstendenzen in diesem Markt anhalten werden. Es ist erkennbar, dass die Aktivitäten von Finanzinvestoren im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen haben. Die steigenden Anforderungen im Zusammenhang mit der Energiewende und der Nachhaltigkeit führen zu einer verstärkten Konsolidierung der Dienstleistungsbranche. Unternehmen werden gezwungen sein, ihre Effizienz zu steigern, Prozesse zu optimieren und innovative Lösungen zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig bieten sich aber auch Chancen für Unternehmen, die sich frühzeitig auf diese Entwicklungen einstellen und innovative Dienstleistungen im Bereich der Energiewende und Nachhaltigkeit anbieten können. 2.2 Wesentliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2022Die DMS Daten Management Service GmbH blickt auch im Jahr 2022 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Neue Kunden, neue Themen, neue Partnerschaften und ein Wachstum an Mitarbeitern trotz schwieriger Arbeitsmarktbedingungen prägten das Geschäftsjahr. Hybrides Arbeiten ist bei der DMS im Rahmen der Arbeitszeit- und -platzgestaltung nicht mehr wegzudenken. Mit Blick auf den enormen Personalbedarf, der an den bestehenden Standorten nicht mehr gedeckt werden kann, baut die DMS zusätzlich auf ein Konzept mit "virtuellen" Standorten auf. So konnten 2022 im Kyffhäuserkreis 60 neue Mitarbeiter rekrutiert werden. Der Aufbau eines Micro Standortes in dieser Region erfolgte im April 2023. Weitere Regionen werden gesichtet. Das Themenfeld Hybrid Services für BPO-Projekte wächst sukzessive an. Die Kundenausschreibungen haben sich auch im Jahr 2022 nicht wesentlich verändert, was zur Folge hat, dass menschliche und künstliche Intelligenz weiterhin noch getrennt voneinander betrachtet wurden. Aufgrund des wachsenden Kostendrucks und mangelnder Personalressource scheint sich das Bild jedoch zu wandeln. Insbesondere durch die KI ChatGPT von Open AI ist die Bedeutung von künstlicher Intelligenz im Privat- und Berufsleben auf ein nächstes Level angehoben worden. Dies wird sich drastisch auf die technischen Entwicklungen und Erwartungshaltungen der Unternehmen, auch in der Energiebranche, auswirken. Die DMS beobachtet die Entwicklungen intensiv, um Ableitungen für eigene Leistungsangebote kurzfristig umsetzen zu können. Auch im Jahr 2022 lag der Fokus bei dem Unternehmensbereich "DMS Automation" auf RPA. Die Technologie hat sich inzwischen auch in der Energiebranche durchgesetzt. Das Volumen an Aufträgen nimmt weiter zu. Die Entscheidungswege werden partiell kürzer. Die Umsetzungsgeschwindigkeit ist Auftraggeber bedingt unstetig, was die wirtschaftliche Auslastung der Entwicklerressourcen weiter erschwert. Die hohe Reputation der DMS Automation am Markt würde eine Expansion des Entwicklerteams rechtfertigen, was jedoch durch die nicht verfügbaren Ressourcen auf dem Arbeitsmarkt erschwert wird. Trotz der Herausforderungen im Umfeld ist die Entwicklung von RPA weiterhin sehr positiv zu betrachten. Ungebremst sind die Aktivitäten der Versorger und Netzbetreiber zur Modernisierung ihrer IT-Systemstruktur. Cloud Technologien setzen sich weiter durch. Es herrscht jedoch eine große Unsicherheit in der Branche, ob es sinnvoller ist bestehende Systeme mit neuen Modulen weiterzuführen oder neue modernere Systemarchitekturen einzuführen. Investitionsstopps aufgrund der Energiekrise und Ressourcenmangel reduzieren auch hier die Entscheidungsfreude und Umsetzungsgeschwindigkeit. Die DMS ist diesbezüglich fachlich, mit ihrer breiten und tiefen Prozess- und Systemkompetenz gut aufgestellt um als Partner für Systemintegration- und Migrationen zu fungieren. Partnerschaften mit einer internationalen Unternehmensberatung und einem großen Systemhaus sind beschlossen. Erste Projektanbahnungen laufen. Weiter konnte die im Jahr 2021 geplante enge Kooperation mit einem Systemanbieter im Sommer 2022 fixiert werden. Die DMS ist als exklusiver Partner für deren Expansion gesetzt. Dabei kann das Portfolio der DMS, wie angedacht, um prozessuale Unterstützung bei Systemmigrationen, System Support im First und Second Level und Systemschulungen erweitert werden. Ein erstes großes Projekt mit einem gemeinsamen Kunden ist in Q4 2022 gestartet. Weitere Chancen ergeben sich aus der Tatsache, dass Versorger nicht nur ein neues System, sondern auch gleich den operativen Betrieb im Sinne eines Full-Service BPO (Prozess- und Dialogbearbeitung) anfragen. Die Nachfrage aus dem Netzbereich nach Einspeisemanagement-Dienstleistungen ist ungebremst. Das Wachstum konnte im Jahr 2022 erfolgreich fortgeschrieben werden. Eine weitere Steigerung in den Folgejahren ist anzunehmen. Inzwischen betreut die DMS einen internationalen Anbieter von PV-Modulen nicht nur im Full-Service für seine Stromkunden, sondern auch im Vertrieb von Photovoltaik-Lösungen. Die DMS baut somit erfolgreich Kompetenzen im Themenfeld PV auf. Weitere Gespräche mit anderen Anbietern laufen. Die gebremsten Geschäftsaussichten im Bereich Glasfaser haben sich bestätigt. Die meist kleinen Projekte auf Stadtwerksebene versprechen keine Wirtschaftlichkeit. Bundesweite Glasfaseranbieter bedienen sich vorrangig im klassischen Call Center Umfeld, welches für die DMS nicht relevant ist. Mit Fokus auf die Entwicklungen im Bereich PV wird die Option Glasfaser nicht weiter beobachtet. 2.3 Zweigniederlassungen und TochtergesellschaftDer zentrale Firmensitz ist in Gera. Die Niederlassungen in Berlin, Bochum, Bremen, Alzenau und Pößneck bestehen weiterhin und sollen auch zukünftig fortgeführt werden. Die Gesellschaft ist darüber hinaus seit dem 11.07.2019 an der DMS Daten Service Management Halle GmbH mit Sitz in Halle (Saale) beteiligt. Das Stammkapital der DMS Daten Management Service Halle GmbH betrug am 31.12.2022 25.000 EUR. Die DMS GmbH erhielt im Jahr 2022 von der DMS Daten Management Service Halle GmbH keine Gewinnausschüttungen. Ende 2022 wurden die verbleibenden 30 % Gesellschaftsanteile der DMS Daten Management Service Halle GmbH von der DMS Daten Management Service GmbH gekauft. Der Standort in Halle ist ab dem 01.01.2023 eine Niederlassung der DMS GmbH. Alle Mitarbeiter wurden übernommen. Es ist vorgesehen die Gesellschaften in 2023 zu verschmelzen. 3. Lage des UnternehmensDie Lage des Unternehmens wird vor allem durch das operative Tagesgeschäft geprägt. Dabei werden die unterjährigen Umsätze durch saisonale Schwankungen in der Branche beeinflusst. Insbesondere in den Monaten Oktober bis März des darauffolgenden Jahres verzeichnet das Unternehmen seine umsatzstärkste Phase, aufgrund der Jahresverbrauchsabrechnungen der Anbieter. Die Umsatzrentabilität betrug 8,23 %. Im Vorjahr 2021 lag dieser Wert bei 9,13 %. 3.1 VermögenslageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin sehr solide. Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 6.412 TEUR (Vorjahr: 8.743 TEUR). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 48,2 % (Vorjahr: beträgt: 58,3 %). Die Bilanzsumme verringerte sich auf 13.311 TEUR (Vorjahr: 14.999 TEUR), verursacht im Wesentlichen durch die Veränderungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Ausleihungen, Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und flüssigen Mitteln auf der Aktivseite. Auf der Passivseite waren die Veränderungen im Gewinnvortrag. Die Bestände an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf Grund der deutlich erhöhten Umsätze sowie aufgrund von veränderten Zahlungszielen erhöht (bei Kunden mit Skontozahlungen wurden bei den letzten Preisverhandlungen statt Skontozahlungen längere Zahlungsziele vereinbart). Die sonstige Ausleihung wurde in 2022 vom Kreditnehmer vollumfänglich zurückbezahlt. Die Forderung gegen Gesellschafter (kurzfristiges Darlehen) wurde im Geschäftsjahr planmäßig beglichen. Der Rückgang der flüssigen Mittel beruht auf einer Ausschüttung in Höhe von 5.400 TEUR. Entsprechend hat sich der Gewinnvortrag auf der Passivseite vermindert Im Jahr 2022 erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um 351 TEUR auf insgesamt 2.902 TEUR. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf gestiegene Rückstellungen für Personalkosten zurückzuführen. Darüber hinaus wurden die Rückstellungen für die Beiträge zur Berufsgenossenschaft für das Jahr 2021 nicht aufgelöst, da die entsprechenden Beiträge nicht eingezogen wurden. Bis eine Betriebsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung endgültige Klärung schafft, bleiben die Rückstellungen bestehen und werden nicht aufgelöst. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich auf Grund der zeitlichen verzögerten Rechnungsstellung der Zeitarbeitsfirmen. Diese zeitversetzte Rechnungslegung entsteht durch die notwendige Abstimmung der Arbeitsstunden. Die erbrachten Leistungen werden in der Regel erst im Folgemonat abgerechnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 255,9 TEUR auf 2.335,2 TEUR erhöht. Die Steigerung der sonstigen Verbindlichkeiten begründet sich vor allem aus den höheren Personalkosten und den höheren Steuerverbindlichkeiten sowohl bei der Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. 3.2 Finanzlage und finanzielle IndikatorenDie gesamte finanzielle Situation, einschließlich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, hat sich positiv entwickelt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten immer innerhalb der festgelegten Zahlungsfrist zu begleichen und Skontomöglichkeiten zu nutzen, während Forderungen innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Eine Ausnahme bilden dabei die geleasten Fahrzeuge sowie geleaste Fahrräder im Rahmen eines Bike- Leasing- Konzeptes für die Mitarbeiter. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf 3.178,4 TEUR (Vorjahr 2.208,4 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt für das Berichtsjahr 2022 -12,3 TEUR (Vorjahr -496,3 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit veränderte sich auf 5.400 TEUR (Vorjahr 1.275 TEUR). Die zentralen Kennzahlen der Unternehmenssteuerung bestehen hauptsächlich aus quantitativen Größen wie Vorgangs- und Kundenzahlen, Umsatz- und Minutenvolumina sowie weiteren Indikatoren wie der Rentabilität von Kundenbeziehungen. Gleichzeitig erfassen die entsprechenden Projekte auch qualitative Kenngrößen wie Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit sowie Produkt- und Servicequalität. Diese kombinierte Herangehensweise ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl die quantitativen Aspekte seiner Leistung zu messen als auch die Qualität der Kundenbeziehungen, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zu bewerten. Durch die Erfassung und Analyse sowohl quantitativer als auch qualitativer Kennzahlen kann das Unternehmen umfassende Einblicke gewinnen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um seine Leistung und Kundenzufriedenheit kontinuierlich zu verbessern. 3.3 ErtragslageDie DMS Daten Management Service GmbH verzeichnete im Jahr 2022 erneut eine positive Ertragslage mit einem erfreulichen Verlauf. Insbesondere im letzten Quartal wurden zahlreiche neue Aufträge für die kommenden Jahre generiert und bestehende Verträge wurden verlängert. Dadurch konnte bereits eine Auslastung für die ersten Monate des Jahres 2023 sichergestellt werden. Über das gesamte Geschäftsjahr hinweg wurde eine stabile Auslastung der vorhandenen Ressourcen gewährleistet. Dies bestätigen die solide Geschäftsentwicklung und eine weiterhin positive Perspektive für das Unternehmen ist gegeben. Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage:
Die aktuellen Verträge mit unseren Auftraggebern beinhalten eine Preisgleitklausel, die besagt, dass die Verrechnungssätze proportional erhöht werden, wenn der Mindestlohn steigt. Dadurch werden die gestiegenen Personalkosten abgedeckt. Dies hat einen positiven Einfluss auf den Rohertrag I. Den Rohertrag II beeinflussen die erhöhten Personalkosten. Ein weiterer Einfluss auf das Jahresergebnis haben im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen die erhöhten Kosten für Mietaufwendungen, Leasing, Personalmarketing und Lizenzen/Konzessionen. Um den Personalbestand weiter auszubauen, müssen wir verstärkt in Personalmarketing investieren. Diese zusätzlichen Kosten für Stellenanzeigen und Jobmessen wirken sich ebenfalls auf unser Jahresergebnis aus. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. 3.4 ZusammenfassungZusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass sich die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt hat. Trotzdem setzt sich der Kostendruck fort und auch im Jahr 2023 bleibt die Preis- und Lohnentwicklung eine geschäftliche Herausforderung. In den kommenden Jahren wird dies dazu führen, dass das Unternehmen vermehrt ganzheitliche Lösungen anbieten muss. Die Geschäftsaktivitäten und die Weiterentwicklung der Geschäftsfelder bilden eine solide Basis dafür. 3.5 Soll-Ist Abweichungsanalyse für das Geschäftsjahr 2022Die geplanten Umsätze und Erlöse wurden erreicht. Es wurde ein Jahresumsatz von 37.264,8 TEUR erreicht. Das sind 6,2 % mehr als geplant. Das Jahresergebnis liegt deutlich über der geplanten Größe von 1.555,1 TEUR (2022: 3.068,3 TEUR). Im vergangenen Jahr wurden die Personalkosten von verschiedenen Einflussfaktoren beeinflusst, wie der Anstieg des Mindestlohns, die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie und laufende Gehaltsanpassungsmaßnahmen im Unternehmen. Die Personalkosten lagen 508,0 TEUR über der eigentlichen Planung. 4. RisikomanagementDie DMS Daten Management Service GmbH hat Verantwortlichkeiten, Prozesse und Instrumente eingeführt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken. Das Risiko- und Chancenmanagement bildet eine wichtige Grundlage für unsere interne Geschäftsplanung. Ein monatliches Berichtswesen gewährleistet die zeitnahe Erkennung von Abweichungen und Risiken im Hinblick auf die finanziellen Ziele. Dadurch können entsprechende Maßnahmen zeitnah begleitet werden. Die interne Unternehmenssteuerung bietet einen Überblick über die monatliche Plan-Ist-Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr sowie über die kumulierten Abweichungen zwischen Ist- und Planwerten. Das Risikomanagement umfasst auch die Berücksichtigung von Frühwarnindikatoren. Die Auswertung dieser Indikatoren und Informationen hat zum Ziel, potenzielle Gefahren und Risiken frühzeitig zu erkennen, um gegebenenfalls rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Im Unternehmen wurden verschiedene Frühwarnsysteme etabliert. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft zielt darauf ab, den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern und finanzielle Risiken jeglicher Art abzudecken. Bei der Verwaltung der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Es existieren detaillierte Richtlinien und Vorgaben für den Umgang mit finanziellen Risiken. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement. Finanzwirtschaftliche Währungsrisiken bestehen nicht. 5. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens5.1 Entwicklung 2023In 2023 werden die Umsätze voraussichtlich bei 43.068 TEUR liegen. Die Personalkosten werden auf Grund der mehrfachen Steigerungen im Jahr 2023 auf ca. 32.064 TEUR steigen. Es ist mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von ca. 3.905 TEUR zu rechnen. Diese weiterhin geplante, positive Entwicklung wird auch durch die betriebswirtschaftliche Auswertung der Monate Januar bis April 2023 bestätigt. 5.2 Branchenspezifische Risiken: Die hohe Kundenzufriedenheit und der Tatsache, dass die meisten unserer Auftraggeber in mehreren Märkten aktiv sind, bestehen gute Chancen, dass bestehende Kunden, die bereits erfolgreich mit der DMS Daten Management Service GmbH an einem Standort oder in einem Geschäftsfeld zusammenarbeiten, auch als Partner an anderen Standorten oder in anderen Geschäftsaktivitäten gewonnen werden können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als moderat eingeschätzt, und bisher konnten die Kundenbeziehungen in der Regel erfolgreich ausgebaut werden. Dies bietet vielversprechende Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum und eine verstärkte Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Kunden. Während einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit ist mit einem konkreten Preisdruck zu rechnen, da Überkapazitäten am Markt vorhanden sind. Große Unternehmen haben in der Regel bessere Möglichkeiten, mit diesen Überkapazitäten umzugehen, als kleinere Unternehmen. Die DMS Daten Management Service GmbH erwartet daher einen Anstieg der Insolvenzen bei kleinen fremdfinanzierten Dienstleistern, falls dieses Risiko eintritt. Das Schadenspotenzial aufgrund von Marktüberkapazitäten wird für das Unternehmen als gering bewertet, und die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig eingestuft. Die DMS Daten Management Service GmbH wird voraussichtlich von einer flächendeckenden Marktabdeckung profitieren. Cyberrisiken gehören zu den am stärksten wachsenden Risiken. Ein Cybervorfall, der zu Störungen oder Ausfällen von IT-Systemen führt, kann schwerwiegende Folgen haben: für das betroffene Unternehmen, dessen Ruf möglicherweise beschädigt wird, für seine Kunden und für die beteiligten Partnerunternehmen. Daher hat die DMS Daten Management Service GmbH proaktiv in die Datensicherheit investiert, und die Eintrittswahrscheinlichkeit für Cyberrisiken wird als niedrig bewertet. Das Marktumfeld, in dem sich die DMS Daten Management GmbH bewegt, ist von den allgemeinen konjunkturellen Risiken geprägt. Die Geschäftsentwicklung konzentriert sich hauptsächlich auf den inländischen Markt. Aufgrund des Eintritts neuer Marktteilnehmer zeigt sich ein aggressiveres Vorgehen gegenüber etablierten Wettbewerbern sowie Risiken in Bezug auf Reputation und Preise, die die Margen beeinträchtigen können. Dennoch können sich die Marktentwicklungen auch positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken, indem neue Geschäftsfelder wie das RPA-Geschäft schneller entwickelt und vorangetrieben werden. Hierbei ergeben sich sowohl wesentliche Risikopositionen als auch Chancenpositionen. 5.3 Ertragsorientierte RisikenDie Auswirkungen der steigenden Zinsen auf die Wirtschaft sind vielfältig. Höhere Zinsen bedeuten erhöhte Kosten für Kredite und Finanzierungen. Dies kann sich negativ auf die Investitionstätigkeit von Unternehmen auswirken, insbesondere für solche, die stark von Fremdkapital abhängig sind. Wenn die Kosten für die Finanzierung von Projekten steigen, können Unternehmen ihre Investitionspläne reduzieren oder verschieben, was wiederum die wirtschaftliche Aktivität und das Wachstum beeinflusst. Weitere Chancen und Risiken ergeben sich aus Marktentwicklungen und regulatorischen Entscheidungen in der Energiepolitik. Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien oder zur Reduzierung von Emissionen können neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Gleichzeitig können jedoch auch neue Vorschriften und Regulierungen Kosten und Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringen. Neben den genannten Aspekten haben die steigenden Personalkosten erheblichen Einfluss auf Unternehmen. Personalkosten sind oft der größte Kostenblock in Unternehmen. Gesetzliche Regulierungen wie die Erhöhung des Mindestlohns und tarifliche Anpassungen können die Lohnkosten steigen lassen. Darüber hinaus kann die eingeschränkte Verfügbarkeit von Fachkräften zu einem Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter führen und die Lohnkosten weiter erhöhen. Insgesamt werden steigenden Zinsen eine Reihe von Herausforderungen und Chancen für Unternehmen und die Wirtschaft im Allgemeinen mit sich bringen. Die genauen Auswirkungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Branche, der Unternehmensstruktur und der gesamtwirtschaftlichen Lage. Es ist wichtig, dass Unternehmen sich auf diese Veränderungen 5.4 Finanzwirtschaftliche RisikenAufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken sind nicht zu erwarten, da die gesamte Rechnungslegung und der Zahlungsverkehr in Euro erfolgen. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind der Zeit keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und stetig steigenden Kundenstamm. Forderungsausfälle gab es in den letzten Jahren nicht. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 5.5 ChancenDie Energiewende und die damit verbundenen Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Gebäudesanierung, nachhaltige Mobilität, Smart Metter Roll out und Systemanpassungen bieten der Energiewirtschaft erhebliche Chancen. Diese Investitionen werden zu einer Steigerung der Wertschöpfung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führen. Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind oder ihre Geschäftsfelder entsprechend anpassen, können von diesem Wandel profitieren. Darüber hinaus ist es für Unternehmen immer wichtiger geworden, eine nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik zu verfolgen. Investoren, Kunden und die Öffentlichkeit bewerten Unternehmen zunehmend danach, wie gut sie langfristige Ziele im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit umsetzen. Es geht nicht nur um den Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch um soziale Verantwortung. Unternehmen, die erfolgreich die Herausforderungen des Klimawandels und des nachhaltigen Umgangs mit Energie und Ressourcen bewältigen, werden langfristig wettbewerbsfähiger sein. Im Jahr 2022 hat die DMS Daten Management Service GmbH bereits einen Standort nach ISO 14001 zertifiziert, was auf ein Umweltmanagementsystem hinweist. Zwei weitere Standorte wurden im Jahr 2023 bereits zertifiziert und weitere Standorte sollen folgen. Durch diese Zertifizierungen zeigt das Unternehmen sein Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, was sowohl bei Kunden als auch im Markt positiv wahrgenommen wird. 5.6 GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir für die DMS GmbH in Engpässen am Arbeitsmarkt sowie weiterhin steigenden Lohnkosten, steigenden Beschaffungspreisen insbesondere für Energie, in neuen gesetzlichen Auflagen im Rahmen der Energiewende und einer zunehmenden Internationalisierung des Wettbewerbs. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Die DMS Daten Management Service GmbH wird, neben ihrem Kerngeschäft, die vielfältigen Wachstumspotenziale der Digitalisierung erschließen und die damit verbundenen Chancen im Sinne unserer Kunden ergreifen. Hierzu fördern wir die digitalen Kompetenzen unserer Mitarbeitenden, kooperieren mit Partnern und verankern digitale Technologien und Arbeitsweisen fest in unserem Geschäft. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 6. Ereignisse nach dem JahresabschlussDie Niederlassung in Sondershausen (Kyffhäuserkreis) wurde im April 2023 eröffnet. Die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine hat derzeit keinen direkten Einfluss auf unser Tagesgeschäft. Die Auftragseingänge und Unterstützungsbedarfe bei unseren Kunden steigen und somit auch der Bedarf an Ressourcen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.20221. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1.3 Währungsumrechnung Geringfügig vorhandene Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von Währungskursgewinnen gern. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um grundsätzlich planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nur planmäßig linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00) wurden überwiegend gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen (Beteiligungen) sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden - falls vorliegend - durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und frühere Jahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - bis auf die Rückstellung für Archivierungskosten - nicht vor. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Restlaufzeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar:
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 700.000,00 EUR). Bezüglich der Sonstigen Vermögensgegenstände waren keine antizipativen Sachverhalte zu berücksichtigen. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 0,00. Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 3.031 gliedern sich wie folgt:
Keine der bilanzierten Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Bezüglich der Verbindlichkeiten waren keine antizipativen Sachverhalte zu berücksichtigen. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Über die in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen hinaus sind keine weiteren Geschäfte aufzuzeigen. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 355 vorgenommen. In den Abschreibungen des Anlagevermögens sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende periodenfremde Aufwendungen enthalten:
Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 EUR vorgenommen. 4. Ergänzende Angaben 4.1 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen aus Leasing- und Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 17.051 mit folgenden Fälligkeiten:
Risiken hieraus sind nicht erkennbar. 4.2 Beteiligungen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind folgende Angaben zu Beteiligungen zu machen: Die Gesellschaft ist seit dem 11.07.2019 an der DMS Daten Management Service Halle GmbH mit Sitz in Halle (Saale) beteiligt. Das Stammkapital der DMS Daten Management Service Halle GmbH betrug am 31.12.2022 25.000 EUR. Der Anteil der Gesellschaft am Stammkapital der DMS Daten Management Service Halle GmbH betrug bisher 70%. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die übrigen 7.500,00 EUR (30%) Anteile erworben. Die Beteiligung beläuft sich somit am Bilanzstichtag auf 100%. Der Jahresabschluss der DMS Daten Management Service Halle GmbH auf den 31.12.2022 lag bei Berichtserstellung noch nicht vor. Die Beteiligung wurde zum 31.12.2022 im Anlagevermögen der DMS GmbH mit den Anschaffungskosten von 194.500,00 EUR bilanziert. Die DMS GmbH erhielt im Jahr 2022 von der DMS Daten Management Service Halle GmbH keine ordentlichen Gewinnausschüttungen. 4.3 Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 4.4 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gern. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. 4.5 Angaben über die Geschäftsführung Während des Berichtsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: ■ Herr Johannes Heibel, Ranis, Kaufmann, Geschäftsführer ■ Herr Günther Jahn, Geiselbach, Fachwirt im Dialogmarketing, Geschäftsführer In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. 4.6 Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2022 waren - entsprechend § 267 Abs. 5 HGB - durchschnittlich 598 (Vj. 590) Mitarbeiter beschäftigt, davon 447 Angestellte in Vollzeit und 151 Teilzeitbeschäftigte. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die DMS Daten Management Service GmbH, Gera, wird auf den Lagebericht verwiesen. sonstige Berichtsbestandteile
Gera, 20.06.2023 Die Geschäftsführer: Johannes Heibel Gunter Jahn Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DMS Daten Management Service Gesellschaft mbH, Gera PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der DMS Daten Management Service Gesellschaft mbH, Gera - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DMS Daten Management Service Gesellschaft mbH, Gera für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ▪ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und ▪ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und den LageberichtUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ▪ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ▪ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ▪ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ▪ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ▪ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ▪ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ▪ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 22. Juni 2023 Wagner-Gruber, Dr. Hacker & Partner mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Werner Wagner-Gruber, Wirtschaftsprüfer |
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