Zeulenroda Presstechnik GmbH
Wema-Straße 5, 07937 Zeulenroda-Triebes, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Olaf Heller seit 16.3.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Scharf seit 5.7.2021 | Prokura |
Jens Holger Wunderlich seit 5.7.2021 | Prokura |
Michael Troche seit 5.7.2021 | Prokura |
Stephan Dr. Kohlsmann seit 19.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AUTANIA Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zeulenroda Presstechnik GmbHZeulenroda-TriebesJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Amtsgericht Jena, HRB 511927 AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Zeulenroda Presstechnik GmbH, Zeulenroda-Triebes, wird nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Diese Annahme beruht auf der Unternehmensplanung der Gesellschaft, nach der im Jahr 2024 ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden soll und liquitätsstützenden Maßnahmen durch die Gesellschafterin. Zur Sicherstellung der Liquidität und Stärkung des Eigenkapitals leistete die Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2022 eine Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.000. Des Weiteren hat die Gesellschafterin in Vorjahren Finanzierungsdarlehen über TEUR 1.000 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 und einem Rangrücktritt ausgereicht. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Software wird über einen Zeitraum von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Für die Abschreibungen werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 werden zu einem Sammelposten für jedes Geschäftsjahr zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten nach der Methode des gleitenden Durchschnittspreises bewertet. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch Abschreibungen auf den niedrigeren Marktpreis zum Abschlussstichtag und Gängigkeitsabschläge Rechnung getragen. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen und freiwillige soziale Leistungen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für unfertige Erzeugnisse und Leistungen erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils mit dem Nennwert angesetzt. Eigenkapital Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen nach § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle bis zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste, die dem abgelaufenen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr sind aus dem als Anlage zum Anhang beiliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle am Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Bisher erfolgte noch keine Umstellung des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals von DM 200.000,00 (EUR 102.258,38) in Euro. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen (TEUR 180), Leistungsverpflichtungen (TEUR 40) sowie Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 20). 5. Verbindlichkeiten Zu den Verbindlichkeiten ergeben sich folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.279 sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen besichert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind in Höhe von TEUR 5.462 durch Anzahlungsbürgschaften von Kreditinstituten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.473 (Vj. TEUR 1.000) sonstige Verbindlichkeiten (Darlehen und Zinsen) und in Höhe von TEUR 449 (Vj. TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 1.473 (Vj. TEUR 1.022) bestehen diese Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Zu Verbindlichkeiten über TEUR 1.000 (Vj. TEUR 1.000) hat die Gesellschafterin Rangrücktritte erklärt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beläuft sich auf TEUR 144. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 96 Arbeitnehmer (Vj.: 94 Arbeitnehmer) beschäftigt. Davon waren 12 Arbeitnehmer in der Konstruktion, 57 in der Produktion und 27 in der Verwaltung beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AUTANIA Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen, Kelkheim, einbezogen, die für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Zeulenroda-Triebes, 17. September 2024 Dr. Stephan Kohlsmann, Geschäftsführer Lutz Heller, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zeulenroda Presstechnik GmbH, Zeulenroda-Triebes PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Zeulenroda Presstechnik GmbH, Zeulenroda-Triebes - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zeulenroda Presstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 11. November 2024 BDO
AG
Assmann, Wirtschaftsprüferin Hohmann, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Zeulenroda Presstechnik GmbH (im Folgenden kurz "ZPT") ist ein deutsches, traditionsreiches Unternehmen, welches im Bereich Maschinenbau tätig ist. ZPT spezialisiert sich auf die Herstellung von Maschinen und Anlagen für die Blechbearbeitung, insbesondere von Stanz- und Umformmaschinen und ist bekannt für seine hochwertigen Produkte und auch für seine hohen Standards in Bezug auf Technik, Kundenservice und Nachhaltigkeit. Die Zeulenroda Presstechnik GmbH hat ein erfahrenes Team von Ingenieuren und Technikern, das sich auf die Konstruktion und Entwicklung von Maschinen spezialisiert hat. Das Unternehmen arbeitet eng mit Kunden zusammen, um sicherzustellen, dass die Maschinen ihren Anforderungen entsprechen. Es hat seinen Heimatmarkt in Deutschland, exportiert seine Produkte jedoch auch weltweit und hat eine wachsende Präsenz in Europa, Asien und Nordamerika. ZPT strebt ständig danach, seine Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, um den hohen Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden. Das Unternehmen ist stolz darauf, ein verantwortungsvoller Arbeitgeber zu sein und seinen Mitarbeitern eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung zu bieten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen - Maschinen- und Anlagenbau Im Jahr 2023 stand der deutsche Maschinenbau, einschließlich des Pressenbaus, vor einer Reihe von Herausforderungen. Diese Herausforderungen waren teils fortlaufende Probleme aus den Vorjahren, die durch die COVID-19-Pandemie und den Ukraine-Konflikt verschärft wurden.
2.2. Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.919 bzw. 44,2 % auf TEUR 12.795 gesteigert werden. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen, insbesondere bedingt durch steigende Finanzierungskosten, erzielte das Unternehmen mit einer Gesamtleistung von TEUR 12.125 (Vorjahr: TEUR 12.912) ein positives Jahresergebnis von TEUR 118 (Vorjahr: negatives Jahresergebnis von TEUR 481). Die geplanten Umsatzerlöse von über EUR 13 Mio. und das geplante Jahresergebnis von knapp EUR 1 Mio. wurden nicht erreicht. 2.3. Ertragslage Die Zeulenroda Presstechnik GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.795 (Vorjahr: TEUR 8.875) und ein Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) von TEUR 6.436 (Vorjahr: TEUR 5.523). Bei Personalaufwendungen von TEUR 4.836 (Vorjahr: TEUR 4.495) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.048 (Vorjahr: TEUR 1.224) wurde ein EBITDA von TEUR 529 (Vorjahr: TEUR -218) erreicht. Nach Abschreibungen von TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 167), Finanzaufwendungen von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 96) und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 0) resultierte ein Jahresergebnis von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR -481). Die intensivere Eigenfertigung und die damit verbundene Steigerung der Wertschöpfung führten im Geschäftsjahr 2023 zu einer reduzierten Materialaufwandsquote (inklusive Aufwendungen für bezogene Leistungen) von 47,6 % (Vorjahr: 57,9 %). Im Gegenzug erhöhte sich die Personalaufwandsquote auf 39,9 % (Vorjahr: 34,8 %), jeweils bezogen auf die Gesamtleistung. 2.4. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln stieg zum Stichtag von TEUR 100 auf TEUR 573. Die Finanzverbindlichkeiten konnten stichtagsbezogen von TEUR 4.530 auf TEUR 3.201 reduziert werden, wovon TEUR 1.279 (Vorjahr: TEUR 2.699) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und TEUR 1.922 (Vorjahr: TEUR 1.831) Verbindlichkeiten aus Darlehen und Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 durchgehend gewährleistet. 2.5. Vermögenslage Das Anlagevermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.033 (Vorjahr: TEUR 1.907) und entspricht einem Anteil von 15,8 % (Vorjahr: 15,3 %) am Gesamtvermögen. Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 751) konzentrierten sich überwiegend auf neue technische Anlagen, darunter ein mobiles Laser-Messgerät, ein Schweißgerät, ein Werkzeugeinstellgerät sowie die Erweiterung der CAD-Infrastruktur. Das Umlaufvermögen ist gegenüber den Vorjahr um TEUR 304 auf TEUR 10.840 gestiegen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 18), die fertigen Erzeugnisse (TEUR 245), die geleisteten Anzahlungen (TEUR 2.020), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 110) sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 473) erhöhten sich um insgesamt TEUR 2.866. Demgegenüber verringerten sich die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen (TEUR 915) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.647) um insgesamt TEUR 2.562. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen ein Eigenkapital von TEUR 3.160 (Vorjahr: TEUR 3.042) auf, was einer Eigenkapitalquote von 24,5 % (Vorjahr: 24,4 %) entspricht. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber den Vorjahr um TEUR 332 auf TEUR 9.431 gestiegen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 2.121) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen (TEUR 92) erhöhten sich um insgesamt TEUR 2.213. Demgegenüber verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.420), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 249) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 212) um insgesamt TEUR 1.881. 2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Kenngrößen für unsere interne Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Darüber hinaus sind weitere Leistungsindikatoren die Umsatzrendite, EBIT, EBITDA sowie Auftragseingang und Auftragsbestand. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Insgesamt werten wir die Entwicklung dieser Kennzahlen im Geschäftsjahr 2023 als positiv. 2.7. Forschung und Entwicklung Die Herstellung von Elektroblechen und Batteriebechern gehört zu den Schlüsseltechnologien im Rahmen des Wandels, insbesondere in der Automobilindustrie, aber auch in anderen zukunftsweisenden Märkten. ZPT bietet hierfür innovative Lösungen, die durch konkrete Projekte weiterentwickelt und umgesetzt werden. Durch die gezielte Stärkung der Vertriebs- und Entwicklungsabteilung konnte die Marktpräsenz nachhaltig intensiviert werden. Im Jahr 2023 wurde die erste von mehreren Anlagen zur Herstellung von Elektroblechen fertiggestellt. Das Vertrauen der Kunden konnte durch die enge Zusammenarbeit mit einem renommierten Automatisierungsexperten und der Unterstützung durch die Gesellschafterin gestärkt werden. Dieses Vertrauen wurde 2023 durch professionelle Projektarbeit, technische Expertise und die erfolgreiche Vorabnahme der ersten Anlage weiter gefestigt. 3. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung 3.1. Risikobericht und entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen Die Zeulenroda Presstechnik GmbH steht im Geschäftsjahr 2024 vor mehreren operativen Risiken, die es zu bewältigen gilt:
Ein zusätzliches wesentliches Risiko stellt das Finanzierungsrisiko dar. Steigende Zinsen in Kombination mit einem beachtlichen Auftragseingang von TEUR 22.876 (Vorjahr: TEUR 8.678) erfordern eine effektive Finanzierungsstrategie, beispielsweise durch flexible Zahlungskonditionen mit Partnern und Lieferanten. Zur Sicherstellung der Liquidität und Stärkung der Eigenkapitalbasis leistete die Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2022 eine Einlage in Höhe von TEUR 3.000 in die Kapitalrücklage. Des Weiteren hat die Gesellschafterin Finanzierungsdarlehen über TEUR 1.000 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 und einem Rangrücktritt ausgereicht. Die Liquiditätsplanung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zeigt unter Berücksichtigung bestehender Kreditlinien und vereinbarter Darlehenstilgungen einen durchgehend positiven Liquiditätssaldo. Im Fall von Planabweichungen oder verzögerten Zahlungseingängen könnte es jedoch zu Belastungen der Finanzlage kommen. Nach aktueller Einschätzung ergeben sich hieraus zwar entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen, jedoch keine bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft, die Geschäftstätigkeit fortzuführen. Zusammenfassend wird die Zeulenroda Presstechnik GmbH weiterhin Maßnahmen ergreifen, um diesen Risiken entgegenzuwirken und ihre Marktposition zu festigen. 3.2. Chancenbericht Im kommenden Geschäftsjahr beabsichtigt ZPT eine Stärkung der Marktposition durch:
3.3. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023, einschließlich der finanziellen Leistungskennzahlen und der strategisch erfolgreichen Ausrichtung unserer Vertriebsorganisation, wird insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorzuheben sind die gewonnenen Partner und das wachsende Kundenvertrauen in die Leistungsfähigkeit der Zeulenroda Presstechnik GmbH. Für das Geschäftsjahr 2024 bestehen jedoch Unsicherheiten, insbesondere aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts und dessen globaler Auswirkungen. Dennoch gehen wir von einem moderaten Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene aus und erwarten, dass in vielen Ländern das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird. Es bleiben jedoch Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf anhaltende Lieferengpässe bei Vorprodukten, die Volatilität und Höhe der Rohstoffpreise sowie die stark gestiegenen Energiepreise. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzen wir auf gezielte Fokussierung in Wachstumsbereiche wie die Elektromobilität. Die hohe Investitionsbereitschaft in diesem Sektor ist weitgehend unabhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Angesichts der erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der bestehenden Unsicherheiten halten wir einen optimistischen, jedoch vorsichtigen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 für angemessen. Laut aktueller Planung rechnen wir mit Umsatzerlösen von über EUR 13 Mio. und einem Jahresüberschuss von etwa EUR 1 Mio. Der positive Geschäftsverlauf zum Jahresende 2023, der sehr hohe Auftragseingang sowie konkrete Kundenanfragen stimmen uns zuversichtlich, unsere Ziele im Jahr 2024 zu erreichen.
Zeulenroda-Triebes, 17. September 2024 Dr. Stephan Kohlsmann, Geschäftsführer Lutz Heller, Geschäftsführer |
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